Voller Vorfreude und Abenteuerlust begab sich der 7. Jahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe auf die nunmehr 29. Sprachreise nach England. Das Programm war dicht gefüllt und bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, das Land von einer ganz neuen Seite kennenzulernen.
Der Startschuss fiel mit der Fährüberfahrt von Calais nach Dover – ein echtes Abenteuer! Bereits am ersten Tag erlebten die Jugendlichen die Geschichte Englands, als sie die imposante Canterbury Cathedral besichtigten. So zählt jene Mutterkirche der anglikanischen Gemeinschaft und Sitz des Erzbischofs von Canterbury zu den ältesten sowie wohl bedeutendsten Bauwerken Englands. Nach der Ankunft in London wurden sie herzlich von ihren Gastfamilien empfangen, was für viele das erste richtige Eintauchen ins englische Alltagsleben bedeutete.
Am darauffolgenden Tag stand das idyllische Windsor auf dem Programm. Die Gruppe besuchte das berühmte Windsor Castle und bekam dank Audioguides spannende Einblicke in dessen Geschichte. In ihrer Freizeit erkundeten die Schülerinnen und Schüler das Städtchen auf eigene Faust und genossen die besondere Atmosphäre der bildhübschen Kleinstadt.
Zurück in London wartete ein echtes geografisches Highlight: der Nullmeridian in Greenwich. Von dort aus bot sich ein spektakulärer Blick auf die Skyline der Metropole – ein Moment, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Der erste richtige „London-Tag“ begann mit einer kleinen Planänderung: Da der Bus nicht fahren konnte, ging es mit dem Clipper – ein Schnellboot auf der Themse – mitten hinein ins Stadtzentrum. Eine tolle Gelegenheit, London auch vom Wasser aus zu bestaunen! Anschließend folgte eine interessante Stadtführung mit einem sympathischen Guide, der mit spannenden Geschichten Londons Vergangenheit lebendig werden ließ.
Natürlich durfte ein Besuch im berühmten British Museum nicht fehlen. Besonders der Bereich Ägypten sorgte für Staunen – von echten Mumien über antike Artefakte bis hin zum faszinierenden Stein von Rosetta, mit dessen Hilfe einst die Hieroglyphen entschlüsselt wurden. Danach führte der Weg zu Fuß durch die Innenstadt, wo die Shopping-Meile Oxford Street für leuchtende Augen und leichtere Portemonnaies sorgte.
Nach so viel Großstadttrubel kam der entspannte Tag an den Klippen von Beachy Head gerade recht. Das windige, aber sehr sonnige Wetter und die spektakulären Aussichten sorgten für beste Stimmung. Im Anschluss verbrachten die Schülerinnen und Schüler Freizeit in Brighton. Viele genossen zum ersten Mal Fish and Chips, entspannten am Strand oder gingen erneut auf Shoppingtour.
Der letzte Tag hielt noch einmal zahlreiche Highlights bereit: Im London Dungeon wurde es zunächst gruselig, bevor die Gruppe im berühmten Riesenrad London Eye über den Dächern der Stadt schwebte. Ein Spaziergang führte zu den Hot Spots der City, darunter der Buckingham Palace und der wunderschöne St. James’s Park. Die Mittagspause verbrachte die Gruppe am quirligen Leicester Square; einige wagten sich auch an kulinarische Spezialitäten in Chinatown heran. Covent Garden begeisterte mit Straßenmusikern und einladenden Shops. Den krönenden Abschluss bildete jedoch der Besuch des Musicals „Hercules“ im ältesten Theater Londons.
Die Rückreise führte die Gruppe zügig durch den Eurotunnel zurück aufs europäische Festland. Auch wenn die Woche anstrengend war, konnten die Schülerinnen und Schüler in kurzer Zeit unzählige Eindrücke sammeln und England mit all seinen Facetten erleben – weit über das hinaus, was das Schulbuch vermitteln kann.
Ein besonderer Dank gilt den engagierten Eltern Frau Busch, Frau Nawrodt, Frau Schaffrinna und Frau Wieclaw sowie den begleitenden Lehrerinnen Frau Kuhlig, Frau Gasch und Frau Funke-Schütze. Ohne ihren Einsatz wäre diese unvergessliche Sprachreise nicht möglich gewesen.
