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Schilleraner zelebrieren Pancake Day im Englischunterricht

Am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe wurde der Pancake Day zu einem besonderen Ereignis für die Klasse 5d. Im Rahmen des Englischunterrichts lernten die Schülerinnen und Schüler nicht nur die britische Tradition des Shrove Mondays kennen, sondern durften diese auch aktiv erleben. Der Pancake Day ist in England ein beliebter Feiertag, an dem vor Beginn der Fastenzeit süße Pfannkuchen gebacken und mit verschiedenen Toppings genossen werden.
Ein Höhepunkt war jedoch das Pancake-Wettrennen zwischen Jungen und Mädchen. Mit Pfannen in der Hand und einem Pancake darin liefen die Teams um die Wette – ganz wie bei den berühmten Pancake Races in England.
Nach dem Rennen gab es für alle ofenfrische Pancakes, die mit verschiedenen Toppings wie Schokolade, Obst oder ganz traditionell mit Ahornsirup verziert werden konnten. Die Schülerinnen und Schüler probierten sich durch die vielfältigen Möglichkeiten und genossen das gemütliche Beisammensein.
Der Pancake Day zeigte, wie wichtig kulturelle Erfahrungen im Englischunterricht sind. Durch das gemeinsame Feiern und Erleben einer englischen Tradition konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Sprachkenntnisse erweitern, sondern auch Verständnis und Interesse für andere Kulturen entwickeln. Solche Aktivitäten stärken die Gemeinschaft und machen den Unterricht lebendig und anschaulich. In diesem Sinne freuen wir uns schon auf weitere spannende Projekte im Englischunterricht!

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Schillers im Video

Die Vorgeschichte ist schnell erzählt. Als erste Schule in Sachsen-Anhalt nahm die Schulgemeinschaft des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe vor drei Jahren mit einem Schüler- und einem Lehrerteam am Firmenstaffelwettbewerb im Magdeburger Elbauenpark teil und blieb natürlich auch danach aktiv dabei.
Im Folgejahr wurde das Bildungsministerium auf die digitale Variante der Firmenstaffel aufmerksam und unterstütze die Teilnahme der Schulen unseres Bundeslandes, um in diesem Jahr sogar noch einige Schulen, natürlich das Calbenser Gymnasium als Wegbereiter, als VIP-Staffeln zum Event einzuladen. Im entspannten Gespräch vor dem Start des Laufs wurde mit den Vertreterinnen des Bildungsministeriums schnell klar, dass sich das Calbenser Gymnasium perfekt für eine Weltenretter-Kampagne eignen würde.
Um in der Sportlersprache zu bleiben: „Der Lauf war gestartet.“ Nach einem Vorort-Gespräch mit dem Videografen Matthias Sasse wurden zwei Drehtage vereinbart. Zunächst wurden die Lehrer, die sich zur Teilnahme bereiterklärt hatten, interviewt, dann Unterrichtsequenzen gedreht. Die Schilleraner als auch das Videoteam schätzten den Ablauf als sehr positiv ein, sowohl die Schulgemeinschaft die unkomplizierte, entspannte und trotzdem spannende Arbeit mit einem Kamerateam als auch die Macher des Films die interessierte, höfliche und aufgeweckte Schulgemeinschaft.
Das abschließende tolle Produkt über das Weltenretter-Gymnasium Friedrich-Schiller Calbe kann sich nun jeder auf dem Videokanal YouTube ansehen und ein umfassendes Bild von unserer Schule machen.

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Schilleraner auf Sprachreise in London

Voller Vorfreude und Abenteuerlust begab sich der 7. Jahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe auf die nunmehr 29. Sprachreise nach England. Das Programm war dicht gefüllt und bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, das Land von einer ganz neuen Seite kennenzulernen.
Der Startschuss fiel mit der Fährüberfahrt von Calais nach Dover – ein echtes Abenteuer! Bereits am ersten Tag erlebten die Jugendlichen die Geschichte Englands, als sie die imposante Canterbury Cathedral besichtigten. So zählt jene Mutterkirche der anglikanischen Gemeinschaft und Sitz des Erzbischofs von Canterbury zu den ältesten sowie wohl bedeutendsten Bauwerken Englands. Nach der Ankunft in London wurden sie herzlich von ihren Gastfamilien empfangen, was für viele das erste richtige Eintauchen ins englische Alltagsleben bedeutete.
Am darauffolgenden Tag stand das idyllische Windsor auf dem Programm. Die Gruppe besuchte das berühmte Windsor Castle und bekam dank Audioguides spannende Einblicke in dessen Geschichte. In ihrer Freizeit erkundeten die Schülerinnen und Schüler das Städtchen auf eigene Faust und genossen die besondere Atmosphäre der bildhübschen Kleinstadt.
Zurück in London wartete ein echtes geografisches Highlight: der Nullmeridian in Greenwich. Von dort aus bot sich ein spektakulärer Blick auf die Skyline der Metropole – ein Moment, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Der erste richtige „London-Tag“ begann mit einer kleinen Planänderung: Da der Bus nicht fahren konnte, ging es mit dem Clipper – ein Schnellboot auf der Themse – mitten hinein ins Stadtzentrum. Eine tolle Gelegenheit, London auch vom Wasser aus zu bestaunen! Anschließend folgte eine interessante Stadtführung mit einem sympathischen Guide, der mit spannenden Geschichten Londons Vergangenheit lebendig werden ließ.
Natürlich durfte ein Besuch im berühmten British Museum nicht fehlen. Besonders der Bereich Ägypten sorgte für Staunen – von echten Mumien über antike Artefakte bis hin zum faszinierenden Stein von Rosetta, mit dessen Hilfe einst die Hieroglyphen entschlüsselt wurden. Danach führte der Weg zu Fuß durch die Innenstadt, wo die Shopping-Meile Oxford Street für leuchtende Augen und leichtere Portemonnaies sorgte.
Nach so viel Großstadttrubel kam der entspannte Tag an den Klippen von Beachy Head gerade recht. Das windige, aber sehr sonnige Wetter und die spektakulären Aussichten sorgten für beste Stimmung. Im Anschluss verbrachten die Schülerinnen und Schüler Freizeit in Brighton. Viele genossen zum ersten Mal Fish and Chips, entspannten am Strand oder gingen erneut auf Shoppingtour.
Der letzte Tag hielt noch einmal zahlreiche Highlights bereit: Im London Dungeon wurde es zunächst gruselig, bevor die Gruppe im berühmten Riesenrad London Eye über den Dächern der Stadt schwebte. Ein Spaziergang führte zu den Hot Spots der City, darunter der Buckingham Palace und der wunderschöne St. James’s Park. Die Mittagspause verbrachte die Gruppe am quirligen Leicester Square; einige wagten sich auch an kulinarische Spezialitäten in Chinatown heran. Covent Garden begeisterte mit Straßenmusikern und einladenden Shops. Den krönenden Abschluss bildete jedoch der Besuch des Musicals „Hercules“ im ältesten Theater Londons.
Die Rückreise führte die Gruppe zügig durch den Eurotunnel zurück aufs europäische Festland. Auch wenn die Woche anstrengend war, konnten die Schülerinnen und Schüler in kurzer Zeit unzählige Eindrücke sammeln und England mit all seinen Facetten erleben – weit über das hinaus, was das Schulbuch vermitteln kann.
Ein besonderer Dank gilt den engagierten Eltern Frau Busch, Frau Nawrodt, Frau Schaffrinna und Frau Wieclaw sowie den begleitenden Lehrerinnen Frau Kuhlig, Frau Gasch und Frau Funke-Schütze. Ohne ihren Einsatz wäre diese unvergessliche Sprachreise nicht möglich gewesen.

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Alles neu … und doch schon ein wenig vertraut.

Genau das ist eines der Hauptziele des Schnuppertages am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe. Denn nichts ist schlimmer, als in einer neuen Umgebung orientierungslos und ohne Einblick herumzuirren. Damit unsere neuen Schilleraner direkt mit Durchblick und voller neuer Ziele und Pläne durchstarten können, haben die zukünftigen Fünftklässler jeweils einen ganzen Tag an unserer Schule miterlebt und in das Leben an der weiterführenden Schule „hineingeschnuppert“. Frau Kannegießer, stellvertretende Schulleiterin, begrüßte die Neuen in der lichtdurchfluteten Cafeteria der Schule. Dieser Tag mit 6 Unterrichtsstunden war sicherlich spannend für die „Neuen“, denn nicht nur bekannte Fächer wie Mathematik, Englisch, Deutsch, Musik oder Sport mit den zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern standen auf dem Programm. Auch ganz neue Einblicke in die Chemie und Biologie wurden im Raum 101 ermöglicht. Frau Henschel klärte als Chemielehrerin die Fragen: Wie kann man Farben sehen? Was steckt hinter bunten Feuerwerk? Und wie überführt man mit einem chemischen Experiment vielleicht sogar einen Trickbetrüger? Wie es mit der Fremdsprache Englisch weitergeht, erklärte Frau Gasch an diesem Tag mit kleinen Sprachübungen. Die Turnhalle wurde inspiziert, auch schon mal ein wenig sportlich mit Frau Karl und Herrn Totzke getestet. Das mathematische Verständnis kitzelte Herr Woltersdorf mit kniffligen Aufgaben wach. Danach kam singen, tanzen und sich bewegen im Musikunterricht bei Frau Püsche und Frau Lentvogt zur Entspannung gerade richtig. Noch einmal konzentrieren mussten sich die Besucher im Deutschunterricht bei Frau Kordas. In der letzten Stunde konnten alle einen Einblick in das reichhaltige Angebot der Ganztagskurse durch Frau Kannegießer und Frau Schmidtke erhalten und erkannten schnell, dass zum Lernen auch Leben, Gemeinschaft und „sich wohlfühlen“ am Friedrich-Schiller-Gymnasium gehört. Die Vorfreude auf die Zeit am Gymnasium in Calbe war den neuen „schillernden“ Persönlichkeiten den ganzen Tag über anzumerken. Die Größe der Schule, die vielen großen, hilfsbereiten und freundlichen Schülerinnen und Schüler haben sichtlich imponiert. Einige wollte am liebsten schon am nächsten Tag wiederkommen. Wir als Schulgemeinschaft freuen uns jetzt schon auf euch als neuen Jahrgang Fünf! Unser Dank gilt den Schulleiterinnen und Schulleitern, den Lehrerinnen und Lehrern und den Eltern, die alle gemeinsam den Besuch ermöglicht haben.

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British Teatime with class 6c

Nachdem wir uns bei Rollenspielen in unserem Englischunterricht mit den Themen „shoppen“ und „food“ ausführlich auseinandergesetzt hatten, zelebrierten wir, die Klasse 6c des Friedrich-Schiller-Gymnasiums, eine echte British Teatime. Dazu bereiteten wir gemeinsam mit unseren Lehrern Herrn Ulrich, Frau Schmidtke und Frau Gasch alles vor. So wurden wir in unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Einige von uns verzierten Cupcakes, andere backten Scones oder bereiteten leckere Sandwiches vor. Wir hatten dabei alle super viel Spaß, auch wenn insbesondere die Zubereitung der Scones eine klebrige Angelegenheit war. Im Nachhinein heißt es: flour, flour, flour (Mehl). Danach setzten wir uns alle in die Cafeteria an eine schön gedeckte Tafel und genossen die leckeren Sachen, die wir selbst gemacht hatten. Neben den von uns zubereiteten Speisen gab es noch weitere Köstlichkeiten, eingeflogen aus England, die wir noch gar nicht kannten, wie shortbread, chocolate fudge, fizzy fish und die leckere Orangenschokolade von Terry’s chocolate – ein englischer Klassiker. Dazu probierten wir englischen schwarzen Tee mit Milch, wie ihn einst die Queen genoss. Wir fragten auch einige Mitschüler, wie sie die British Teatime fanden. Eine Schülerin sagte: „Ich fand es supercool, dass wir so viele verschiedene Sachen zum Essen hatten.“ Ein anderer Schüler meinte: „Das Sandwich mit selbstgemachtem Eiersalat war sehr, sehr lecker.“ Viele von uns fanden außerdem, dass besonders die Süßigkeiten richtig gut geschmeckt haben. Auch den Zusammenhalt in den Gruppen fanden wir sehr gut. Als wir fertig gegessen hatten, kümmerte sich der Abwaschdienst ums Geschirr, so leistete jeder seinen Beitrag. Es war ein besonderes Erlebnis für uns alle, welches wir nicht so schnell vergessen werden.

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Dem Unwetter läuferisch getrotzt

Als "indirekter" Titelverteidiger, das Calbenser Gymnasium war die erste Schule überhaupt, die am Firmenstaffelevent vor drei Jahren teilnahm, waren die SchillerRunner auch in diesem Jahr am Start. Neben der engagierten sportlichen Leistung stand insbesondere das Miteinander im Vordergrund. Ca. 5000 Läuferinnen und Läufern wird es genauso gegangen sein.
Wegen des kurzzeitig starken Regens und Sturms über dem Elbauenpark wurde der Start etwas verschoben. Zum Glück hatte sich Frau Gasch erfolgreich beim Bildungsministerium um einen Tisch in einem Zelt beworben. Die Versorgung war also auch gesichert. Das Unwetter konnte den SchillerRunnern nicht viel anhaben.
Warren Green und Freddy Holzapfel von Radio SAW heizten die Stimmung an.
3 Kilometer pro Teinehmer waren zu absolvieren. Mike Path, Jakob Sieche, Rieke Zaschke, Maximilian Plaul und Linos Kriener starteten als Schülerteam. Janice Heinemann, Janine Gasch, Evany Huckenbeck, Daniela Karl und Stefan Lenhart bildeten die Lehrermannschaft. Nach der Anstrengung war Zufriedenheit zu spüren. Das Friedrich-Schiller-Gymnasium hatte sich mal wieder von seiner besten Seite gezeigt. Einige Eltern und Kollegen trugen als Fans ebenso dazu bei.
„Tänzchentee“ begeisterte dann noch im Festzelt, auch einige SchillerRunner, denen die Antrengungen des Laufes noch nicht genug waren.

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Gemeinsam für die Natur: der 8. Jahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums baut einen Lebensturm

Draußen in der warmen Sonne, zwischen Vogelgezwitscher und dem Duft von Lavendel, schallte fröhliches Lachen durch das Biotop des Friedrich-Schiller-Gymnasiums. Hier, außerhalb der gewohnten Klassenräume, erwartete die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs ein außergewöhnliches Abenteuer: Der Bau eines Insektenhotels für die Schule unter professioneller Anleitung von Herrn Dr. Larisch und seinem Team um Frau Felgenträger von „Bildungswelten Bernburg“.
Mit einem Insektenhotel lässt sich nicht nur wertvoller Lebensraum schaffen, sondern auch echte handwerkliche Praxis erleben. Die Kooperation mit „Bildungswelten Bernburg“ machte es möglich, den Unterricht in die freie Natur zu verlegen – und dabei das Lernen mit Kopf, Herz und Hand zu verbinden.
Herr Dr. Larisch erklärte anschaulich, warum Insekten für unser Ökosystem so wichtig sind, welche Arten gefördert werden können und worauf es beim Bau eines funktionalen Insektenhotels ankommt. Neben fundiertem Wissen über Lebensräume, Materialien und Bauweisen brachte das Team auch viele wertvolle Tipps aus der Praxis mit – von der Auswahl des Holzes bis zur nachhaltigen Befestigung der Füllmaterialien. Die Jugendlichen konnten jederzeit Fragen stellen, eigene Ideen einbringen und wurden so vom Zuschauer zum aktiven Gestalter.
Das Bauprojekt wurde in sechs abwechslungsreiche Stationen gegliedert, an denen die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen arbeiteten. Eine Sammelstation kümmerte sich um das Material. Da unser Gymnasium herrlich in der Natur gelegen ist, mussten die Schüler dafür gar nicht weit laufen. An einer anderen Station arbeiteten die Schüler mit Akkuschrauber und Sägen und stellten fest, wie viel Spaß handwerkliche Arbeit machen kann. Liebevoll kümmerte sich eine weitere Gruppe um die Beschilderung des Lebensturms. So erhielt dieser verschiedene Bereiche, wie Flatterhausen, Kriechhausen und Holzhausen. Weiterhin wurden Nistkästen gebaut und Bambusrohre, Schilfstängel sowie Holzstücke so vorbereitet, dass Bienen, Käfer und andere Insekten einen idealen Unterschlupf erhalten.
Nicht selten wurde beim Sägen, Schrauben und Bemalen gelacht und gescherzt. Zwischendurch gab es eine wohlverdiente Pizza-Pause, denn nach körperlicher Arbeit hat man auch Hunger.
Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie lebendig und praxisnah Schule sein kann. Neben biologischem und ökologischem Wissen wurden zahlreiche weitere Kompetenzen gefördert: Teamarbeit, handwerkliches Geschick, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Problemlösungskompetenz. Die Jugendlichen übernahmen Verantwortung für ihr eigenes Tun und erfuhren, dass sie gemeinsam Großes bewirken können.
Mit dem selbstgebauten Insektenhotel wurde nicht nur ein Beitrag zum Naturschutz geleistet, sondern auch ein bleibendes Zeichen für das Engagement der Schule und ihrer Schüler gesetzt. Unser Schiller-Hotel ist vorbereitet für Igel, Eidechsen, Wildbienen, Florfliegen und Marienkäfer und viele weitere Bewohnern, die es sich sicherlich auch gern gut gehen lassen im ruhigen Biotop des Gymnasiums unweit des Mühlgrabens. Das Hotel wird in den kommenden Jahren Lebensraum bieten, zum Beobachten und Forschen einladen und beim Thema Artenvielfalt immer wieder als Anschauungsobjekt im Unterricht dienen.
Wir danken dem engagierten Team von „Bildungswelten Bernburg“ für die professionelle Begleitung und freuen uns schon jetzt auf weitere gemeinsame Projekte, bei denen Lernen und Leben so harmonisch miteinander verbunden werden! Weiterhin danken wir den fleißigen Spendern auf unserem Ganztagsfest sowie dem Förderverein des Friedrich-Schiller-Gymnasiums für die finanzielle Unterstützung des Projektes.

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Kollegiale Exkursion – Herr Ulrich „unterrichtet“ Regionalgeschichte Calbes

Es ist kaum zu glauben, aber im September wird Michael Ulrich seinen letzten Monat im Regelunterricht am Calbenser Friedrich-Schiller-Gymnasium antreten. Dabei ist er seit der Gründung der Schule nicht nur fester Bestandteil des Kollegiums, sondern prägte als engagierter und passionierter Lehrer Generationen von Schülern. Wer bei Herrn Ulrich Geschichte hatte und hat, weiß: Merkzahlen sind für ihn mehr als bloße Zahlen – sie sind der Schlüssel zur Vergangenheit. Auch sein besonderes Interesse für Otto von Bismarck lässt sich nicht von der Hand weisen. Ihm gelingt es, die Leistungen und Widersprüche dieser historischen Person in den Unterricht einzubringen, Diskussionen anzuregen und seine Schüler zum eigenständigen Denken anzuregen. Sein besonderes Talent ist jedoch das Erzählen von Anekdoten. Der ein oder andere Schüler dachte oft, dass Herr Ulrich wohl live dabei gewesen sein musste. Auch die Regionalgeschichte spielt bei seiner Geschichtsvermittlung immer eine besondere Rolle. In einem eigens gegründeten Geschichtsclub hatte er mit Schülern vor einigen Jahren gar einen Flyer zur Industriegeschichte der Stadt Calbe entwickelt.
Bei diesem geballten Wissen ließen es sich seine Geschichtskollegen nicht nehmen und fragten eine Exkursion zur Geschichte der Stadt Calbe bei ihrem Kollegen an. Herr Ulrich erklärte sich gern dazu bereit. Ausgestattet mit einem kleinen Zettel mit vielen, vielen Merkzahlen zur Stadtgeschichte, „unterrichtete“ er seine Kollegen in Regionalgeschichte. Angefangen von der ersten urkundlichen Erwähnung Calbes im Jahre 936, der beeindruckenden Bedeutung Calbes im Mittelalter bis hin zur „Industriegeschichte pur“ seiner Heimatstadt, Herr Ulrich verstand es, Calbes Vergangenheit anhand vieler historischer Orte lebendig werden zu lassen. Immer wieder streute er spannende Anekdoten, Details und Querverweise ein, sodass selbst scheinbar unscheinbare Pflastersteine eine Geschichte erzählten.
Die Fachschaft dankt ihrem Kollegen Michael Ulrich für diesen interessanten und lehrreichen Ausflug. Auch ist sie sehr froh, dass er über den September hinaus doch seiner alten Wirkungsstätte noch treu bleibt und zumindest für ein paar Stunden weiter unterrichtet.
Das betrifft im Übrigen auch unsere sehr geschätzte Kollegin Christiane Falkenthal und ebenso den beliebten Oberstufenkoordinator Ralf Bannier. Auch diese beiden Kollegen werden der Schule treu bleiben, wenn auch nicht mehr mit der vollen Stundenzahl. Solch verdiente Lehrer darf man einfach nicht gehen lassen. Es ist schön und spricht auch für unsere Schule, dass sie nicht bleiben müssen, aber noch wollen.

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Erfolgreiche Teilnahme unserer Schule an der Firmenstaffel digital

Unsere Schule kann stolz auf die herausragende Teilnahme an der diesjährigen „Firmenstaffel digital“ sein. Aktuell haben die „Schillerrunner“ bereits 8295,2 Kilometer für ihre Schule erlaufen und belegen damit aktuell den fünften Platz der 32 teilnehmenden Schulen aus Sachsen-Anhalt.
Dies ist ein großer Erfolg und zeigt das Engagement und die sportliche Leistungsfähigkeit unserer Schulgemeinschaft. So steigen einige Schüler ein paar Haltestellen eher aus, machen ausgedehnte Wandertouren, führen ihre Hunde Gassi oder gehen Laufen. Auch Schüler, die aktuell im Abi stecken wie Jannek, Bastian und Luisa, nutzen die Firmenstaffel als perfekten Ausgleich zum Prüfungsstress. Unsere Lehrer sammeln ebenfalls fleißig Kilometer. Dabei scheuten sie auch nicht die Teilnahme am Ultra Walk und sammelten auf einen Schlag 30km. Natürlich dürfen auch die Eltern nicht unerwähnt bleiben, welche ebenfalls zur Schulgemeinschaft gehören und hunderte Kilometer in den zurückliegenden Wochen gesammelt haben. In der bewegten Pause, welche donnerstags stattfindet, gehen einige Schillerrunner walken in der „Grünen Lunge“. Das ist die perfekte Umgebung, um mal kurz abzuschalten, um dann wieder im Schulalltag durchzustarten. Wir wünschen allen teilnehmenden Schillerrunnern weiterhin viel Spaß bei der „Firmenstaffel digital“. Bis zum 5. Juni heißt es noch spazieren, walken, joggen für die Schule und nicht zuletzt für sich selbst. Schließlich spielt Bewegung neben den körperlichen Vorteilen auch eine wichtige Rolle für die psychische Gesundheit. Regelmäßige körperliche Aktivität kann dazu beitragen, Stress abzubauen, die Stimmung zu verbessern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. In diesem Sinne auf geht’s!

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Auf den Spuren der Industrialisierung

Nachdem sich die Klasse 8a des Friedrich-Schiller-Gymnasiums im Geschichtsunterricht mit der Industrialisierung beschäftigt und auch viel über das Thema gelernt hatte, war es an der Zeit, auf einer Exkursion einen Lernort zu besuchen, an welchem man auch heute noch auf den Spuren der Industrialisierung wandeln kann. Dazu reiste die Lerngruppe zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Gasch nach Magdeburg in das Technikmuseum, welches in diesem Jahr zudem sein 30jähriges Bestehen feiert. Dort angekommen, wurde die Klasse vom Direktor des Museums, Herrn Dr. Neumann, empfangen. In einer äußerst informativen und kurzweiligen Führung durch das Museum lernten und festigten die Schüler ihr Wissen über die Technik- und Industriegeschichte ihrer Region. Für besondere Begeisterung sorgte die Vorführung einiger historischer Maschinen wie die Transmissionsanlage, welche Kraft auf diverse Arbeitsmaschinen übertragen konnte und somit die körperliche Betätigung der Arbeiter erleichterte. Weiterhin wurde den Schülern die Funktionsweise eines Dampfhammers erläutert, wobei den Schülern auch bewusst gemacht wurde, dass jene Arbeitserleichterungen auch ihre Schattenseiten hatten. So gehörten auch Arbeitsunfälle zur Tagesordnung und das Einatmen giftiger Stoffe verkürzte die Lebenszeit zahlreicher Fabrikarbeiter. Die Fragen des Direktors konnte die wissbegierige Klasse dabei mit Bravour beantworten.
Ein besonderes Highlight war ein Flugmodell von Hans Grade, mit welchem ihm bereits im Jahre 1908 der erste Motorflug in Deutschland gelang. Doch nicht nur die vielen Maschinen und landwirtschaftlichen Geräte, welche verdeutlichten, wie die Menschen im 19. Jahr-hundert gelebt und gearbeitet hatten, waren faszinierend, auch die Räumlichkeiten des Technikmuseums sind einen Besuch wert. Schließlich ist die Halle noch ein Rest des Werkes von keinem geringerem als Hermann Gruson. Dieser hatte die Festigung von Gusseisen verbessert, sodass Hartguss-Produkte aus dem Gruson Werk regelrecht zum Markenprodukt wurden und einst auf der ganzen Welt nachgefragt waren.
Jener Unternehmer der Frühindustrialisierung hatte jedoch nicht nur wichtige Maschinen hinterlassen, sondern auch eine bedeutende Pflanzensammlung. So besuchte die Klasse im Anschluss die Gruson Gewächshäuser und bestaunte u.a. den Schwiegermutterstuhl – der wohl bekannteste Kaktus überhaupt, welcher zudem nach Gruson benannt wurde: Echinocactus grusonii. Neben den liebevoll gestalteten Gewächshäusern mit zahlreichen tropischen Pflanzen mit traumhaften Blüten sorgten auch die exotischen Tiere wie der Pfeilgiftfrosch für Interesse. Anschließend zog es die Calbenser Schüler in die Stadt zum Shoppen. Dabei wurde sicherlich auch die ein oder andere Anekdote des Tages ausgetauscht. Um es mit den Worten eines Achtklässlers zusammenzufassen: „Schön wars und viel besser als erwartet“ - mehr geht nicht.