Es war an diesem Tag mit Sicherheit der meist gesagte Satz: „es ist bemerkenswert, dass bei dieser Hitze so viele Menschen gekommen sind.“ Bereits die Eröffnung des Ganztagsfestes am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe offenbarte bei hochsommerlichen Temperaturen das das Interesse von Eltern und Schülern ungebrochen war. Nachdem sich viele Arbeitsgemeinschaften vorstellten, folgten viele verschiedene Stationen auf dem Schulgelände. Im Biotop hatten sich mehrere Ziegen gemütlich gemacht, ergänzend präsentierten sich eine Ausstellung zum Thema „Wasser“ und ein Wasserpistolen-Duell-Bereich. In den Schulhäusern fanden sich unter anderem das Kinderschminken, frische Crepes, eine Bastelecke, der Pinsel-Club und selbstgemachte Smoothies. Obwohl der Sportkäfig-Cup leider abgesagt wurde, war auch der Hauptschulhof ein großer Anlauf- und Treffpunkt, so stellten sich das Technische Hilfswerk und der Rettungsdienst vor, bei Essen und Trinken gab es genügend Gelegenheiten um ins Gespräch zu kommen und ansonsten auch verschiedenste Spielstationen für die jüngeren Besucher.
Rückblickend bleibt in jedem Fall festzuhalten, ja es war extrem warm, aber es hat sich in jedem Fall gelohnt, sowohl für die Schilleraner als auch für die interessierten Besucher.
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Übergabe der Reifezeugnisse zwischen Musik verbindet und Wege aufzeigen
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In der Rückschau auf die feierliche Übergabe der Reifezeugnisse für den mittlerweile 35. Abiturjahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe zeichneten sich zwei toll kombinierte sprichwörtliche rote Fäden ab, einerseits „die Verbindung durch die Musik“ und „das Aufzeigen von Wegen“.
In der prall gefüllten Schulaula hatten bereits die gespannten Gäste der diesjährigen Übergabe der Abiturzeugnisse Platz genommen und nachdem dann auch die Abiturienten in den ersten beiden Reihen angekommen waren folgte der große Schulchor mit knapp 40 Schülerinnen und Schülern aus den verschiedenen Klassenstufen. Nicht nur der Klang der Stimmen zu „Castle on a Hill“, sondern auch der Anblick der kleineren Schilleraner, die für die ausscheidenden Schülerinnen und Schüler freudig singen, erzeugten einen tollen Start in die Veranstaltung. Auch beim Titel „Ich wollte nie erwachsen sein“ folgten insbesondere bei den Abiturienten viele kurze schmunzelnde Blickkontakte, insbesondere wohl aufgrund der ähnlichen Gedanken zu den Liedpassagen. Im späteren Verlauf verabschiedete Musiklehrerin Kathrin Püsche ihren „Kammerchor“, entstanden aus dem kompletten Musikkurs 2 der Oberstufe, mit den Worten: „Wir hatten eine ganz tolle Zeit miteinander“. Nach der Übergabe der Blumen folgte ein abschließendes Gruppenkuscheln auf der Bühne. Auch in den Dankesworten der Abiturienten bemerkte Sophie Fengler nach dem „Dankeschön für die wundervolle Schulzeit“, dass „Angels“ für immer der Song des Jahrgangs bleiben wird, denn „wenn wir diesen Song immer mal wieder hören, werden wir uns an die vielen tollen besonderen Momente erinnern“. Mit ihrem selbst komponierten Lied am Flügel fügte sich Riana Hamel perfekt in die euphorische und emotionale Stimmung ein. Mit den Liedzeilen „Ihr seid alle schlau, dass habt ihr bewiesen. Gehen wir unseren eigenen Weg, denn wir sind bereit für alles was vor uns liegt.“ formulierte sie die perfekt metaphorische Brücke zwischen den beiden roten Fäden der Veranstaltung.
In seiner Festansprache betonte der Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs den Augenblick, der für alle im Saal etwas ganz besonderes ist. Wenig später den Ratschlag zu geben „sucht bis Ihr das Richtige gefunden habt, nehmt dabei Umwege in Kauf um den richtigen Weg zu finden.“ Der Fördervereinsvorsitzende Alexander Sieche nutze bei der Ehrung der Jahrgangsbesten eine ähnliche Formulierung zum Lebensweg: „Ich sehe hier junge Menschen, die gezeigt haben, was möglich ist, geht hinaus und erobert die Welt. Und wenn Ihr sie erobert habt, kommt zurück nach Hause.“ Im Übrigen waren Anna Wagner (Abschlussnote: 1,3), Annika Graviat (Abschlussnote: 1,3) und Jona Rehneke (1,5) die drei Schülerinnen, die sich zur Ehrung auf den Weg auf die Bühne begaben.
Nachdem das Streichquartett stillvoll durch die Veranstaltung begleitete und auch die Schülerinnen und Schüler mit dem Abitur in der Hand den Saal verließen, war die Kombination aus „Musik und Wegen“ abschließend gelungen abgeschlossen.
Europa digital erleben: Die Erasmus+-Projektwoche des FSG Calbe in Lissabon
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Der Weg nach Portugal: Bewerbung und Vorbereitung
Im Rahmen unseres Erasmus+-Projekts zum Thema Digitalität hatten wir, ausgewählte Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassenstufe des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe (Saale), die Möglichkeit, eine spannende Projektwoche in Portugal zu verbringen. Der Teilnahme ging ein Bewerbungsprozess voraus, bei dem wir begründen mussten, warum wir an dem Projekt teilnehmen möchten. Dafür füllten wir einen Bewerbungsbogen aus und reichten teilweise zusätzlich ein persönliches Motivationsschreiben ein. Aus den eingegangenen Bewerbungen wurden schließlich die Teilnehmenden ausgewählt.
Bereits mehrere Wochen vor der Reise trafen wir uns regelmäßig zu gemeinsamen Vorbereitungstreffen. Dort lernten wir uns als Gruppe besser kennen, erhielten wichtige Informationen zum Ablauf der Reise und beschäftigten uns intensiv mit den Zielen des Erasmus+-Programms. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema Digitalität und die Frage, wie digitale Technologien unseren Alltag, unsere Kommunikation und unsere Gesellschaft beeinflussen.
Nach langer Vorfreude war es schließlich am 7. Juni so weit: Bereits in den frühen Morgenstunden trafen wir uns an der Heger-Sporthalle und machten uns gemeinsam auf den Weg zum Flughafen. Nach unserem Flug von Leipzig nach Lissabon bezogen wir unser Hostel und nutzten die ersten Stunden, um uns in der portugiesischen Hauptstadt zu orientieren und erste Eindrücke zu sammeln.
Erste Eindrücke zwischen Tradition und Moderne
Unser abwechslungsreiches Programm begann am nächsten Tag mit einem Besuch der beeindruckenden Christusstatue Cristo Rei. Von dort aus konnten wir einen einzigartigen Blick über Lissabon, den Tejo und die berühmte Brücke des 25. April genießen. Anschließend überquerten wir die Brücke und besuchten die LX Factory, einen ehemaligen Industriekomplex, der heute als kreatives Kulturzentrum mit zahlreichen Geschäften, Cafés und kulturellen Angeboten genutzt wird. Dort konnten wir die besondere Verbindung von Tradition, Kreativität und moderner Stadtentwicklung erleben und viele interessante Eindrücke sammeln.
Digitalität im Alltag: Die Projekt-Challenges
Ein besonderer Schwerpunkt der Reise lag auf den verschiedenen Challenges, die wir während unseres Aufenthalts in kleinen Teams bearbeiteten. Dafür wurde unsere Gruppe in mehrere Arbeitsgruppen aufgeteilt. Die Aufgaben sollten uns dabei helfen, das Thema Digitalität im Alltag bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren.
So hielten wir beispielsweise Ausschau nach digitalen Anzeigetafeln und Informationssystemen im öffentlichen Raum. Außerdem produzierten wir kurze Reels beziehungsweise TikToks, in denen wir erklärten, wie das portugiesische U-Bahn-System funktioniert und welche Rolle digitale Anwendungen bei der Orientierung im öffentlichen Nahverkehr spielen. Eine weitere Challenge beschäftigte sich mit dem Vergleich zwischen traditionellem Handel und digitalem Konsum. Dabei untersuchten wir die Unterschiede zwischen dem Einkauf an Marktständen und dem Online-Shopping und diskutierten die jeweiligen Vor- und Nachteile. Durch diese praxisnahen Aufgaben konnten wir die Auswirkungen der Digitalisierung direkt vor Ort beobachten und unsere Ergebnisse kreativ dokumentieren.
Begegnungen an der Partnerschule und historische Highlights
Ein weiteres Highlight erwartete uns beim Besuch unserer Partnerschule EB1/JI Castelo. Gemeinsam mit den portugiesischen Schülerinnen und Schülern erkundeten wir das Castelo de São Jorge, eine der bekanntesten historischen Sehenswürdigkeiten Lissabons. Anschließend führte uns unser Weg durch die engen Gassen der Alfama, des ältesten Stadtviertels der Stadt, sowie zur beeindruckenden Kathedrale Sé de Lisboa. Besonders wertvoll war dabei der direkte Austausch mit den portugiesischen Kindern, durch den wir viele Einblicke in ihren Schulalltag und ihre Lebensweise gewinnen konnten.
Auch die folgenden Tage boten zahlreiche kulturelle und historische Eindrücke. Im Kulturbezirk Belém besuchten wir das moderne Kunstmuseum MAAT, das berühmte Hieronymus-Kloster, das beeindruckende Seefahrerdenkmal Padrão dos Descobrimentos von dessen Aussichtsplattform aus wir einen fantastischen Ausblick auf den nahegelegenen Torre de Belém direkt am Ufer des Tejo genießen konnten. Die Mischung aus moderner Architektur, Geschichte und Kultur machte diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis. Die Mischung aus moderner Architektur, Geschichte und Kultur machte diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis. Am darauffolgenden Tag besichtigten wir die Klosterruine Convento do Carmo, die bis heute an das verheerende Erdbeben von 1755 erinnert. Den restlichen Tag verbrachten wir am Strand, wo wir die Gelegenheit hatten, uns von den vielen Eindrücken der vergangenen Tage zu erholen und die portugiesische Küste zu genießen.
Projektabschluss und Lissabonner Lebensfreude
Am letzten Projekttag führten wir unsere abschließenden Recherchen durch, werteten die Ergebnisse unserer Challenges aus und bereiteten unsere Dokumentationen vor. Den gelungenen Abschluss der Reise bildete am Abend der Besuch der traditionellen Festas de Lisboa. Überall in der Stadt wurde gefeiert, Musik erklang aus den Straßen, und die besondere Atmosphäre dieses Festes bot uns die Möglichkeit, die portugiesische Kultur noch einmal auf authentische Weise zu erleben.
Die Erasmus+-Reise nach Portugal war für uns eine besondere und unvergessliche Erfahrung. Sie ermöglichte uns nicht nur, die Kultur und Geschichte eines anderen europäischen Landes kennenzulernen, sondern auch neue Freundschaften zu knüpfen und uns intensiv mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Die vielen Eindrücke, Begegnungen und gemeinsamen Erlebnisse werden uns noch lange in Erinnerung bleiben und zeigen, wie wertvoll internationale Zusammenarbeit und kultureller Austausch im Rahmen von Erasmus+ sein können.
Ein herzliches Dankeschön
Ein besonderer Dank gilt allen Personen, die diese Reise möglich gemacht haben. Vor allem unseren begleitenden Lehrkräften möchten wir für ihr großes Engagement danken. Bereits während der Vorbereitungsphase investierten sie viel Zeit in die Organisation und standen uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Auch während unseres Aufenthalts in Portugal war die Reise hervorragend geplant. Dank der sorgfältigen Vorbereitung und der durchdachten Organisation verlief die gesamte Woche reibungslos, sodass wir uns voll und ganz auf die zahlreichen Erlebnisse, Begegnungen und Projektaufgaben konzentrieren konnten. Für ihren Einsatz, ihre Geduld und ihre Unterstützung gebührt ihnen großer Dank.
Bedanken möchten wir uns außerdem herzlich beim Team des Lisbon Lounge Hostel, das uns während unseres Aufenthalts freundlich empfing und jederzeit hilfsbereit zur Seite stand. Durch die angenehme Atmosphäre und die herzliche Gastfreundschaft fühlten wir uns schnell willkommen und konnten unsere Zeit in Lissabon in einem tollen Umfeld verbringen.
Mit vielen neuen Erfahrungen, wertvollen Erkenntnissen und schönen Erinnerungen blicken wir auf eine gelungene Erasmus+-Reise zurück. Diese Woche hat uns nicht nur fachlich weitergebracht, sondern auch gezeigt, wie bereichernd europäischer Austausch, gemeinsame Projekte und internationale Freundschaften sein können.
Abschlussjahrgang Abschluss eine „little“ Party
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„A little Party never Kills our Abi“ prangte bereits am sehr frühen Morgen neben dem Eingang zum Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe. Mit diesem Abi-Motto ihres letzten regulären Schultages verabschiedeten sich die Abiturienten des Jahres 2026 nicht nur von ihrer Schulzeit, sondern gaben zugleich einen verheißungsvollen Ausblick auf das, was noch folgen sollte.
Viele bunte Lichter und discoähnlich abgedunkelte Flure begrüßten die von den 12ern geschminkten Schilleraner. Nach einer gemeinsamen Tanzeinlage in der Hofpause folgte der Wechsel in die Partylocation „Sporthalle“. Leandra Bartels und Niklas Wolter begrüßten, mit ihrem Partyteam im Hintergrund, die Schulgemeinschaft mit den Worten: „Hier erwarten euch nun Spiele mit einigen peinlichen Momenten und reichlich Party.“
Und so folgten direkt zum Start des Programms die Mädchen mit ihrer schwungvollen Stimmungs- bzw. Partychoreografie und sorgten schnell für beste Laune beim mitfeiernden Publikum.
Der erste Teil der Ankündigung des Moderatoren-Duos bildeten das Spiel „Wasser-Pong“, „Jugendwörter des Jahres“, „Einfädeln“, „Lehrerzitate raten“, „interessante Schülerbeichten“. Bei den jeweiligen Duellen von Lehrer- und Schülerteams waren reichlich Humor, Spannung und Sportlichkeit gefragt. Sowohl für die Protagonisten als auch die Zuschauer war das Abi-Motto allgegenwärtig.
Und so fügte sich der flippige Tanz der Jungen super ein. Nicht immer waren die Tanzschritte perfekt synchron, aber die beste Stimmung der Tanzenden übertrug sich schnell auf die begeisterten Zuschauer.
Bei den nachfolgenden Spielen „Becher Wurf“, „Bobbycar-Rennen“ und „Catwalk“ fieberten die Schilleraner eifrig sowohl für die jeweiligen Schüler als auch für die Lehrerteams mit.
Den großartigen Schlusspunkt der Party bildete der schwungvoll vorgetragene Gruppentanz mit reichlich verschiedenen Tanzelementen und vielen Emotionen. Und so dürfte im Nachgang dann auch der sprichwörtliche Kater nicht fehlen, nach einer langen gemeinsamen Schulzeit hieß es irgendwie Abschied nehmen, wobei natürlich einige Tränen flossen.
Zu guter Letzt trafen sich zum Abend die Abiturienten mit ihren Lehrern zur obligatorischen After-Show-Party und konnten dort nochmals eine Vielzahl an gemeinsamen Erinnerungen erleben.
Zu guter Letzt wird diese Party, obwohl sie nicht „little“ war, mit Sicherheit nicht das Abitur des diesjährigen Abiturjahrgangs vom Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe „gekillt“ haben.

Weltenretter-Schule wird auch Lebensretter-Schule
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Es war eigentlich nur ein Brief, der in der Vielzahl der täglichen Postzustellungen eher zufällig Beachtung fand, mit der Anfrage der Stammzellspenderdatei, ob das Calbenser Gymnasium nicht "Lebensretter-Schule" werden wolle. Und wurde dann schnell gut vergleichbar mit dem Beginn des Projekts "Weltenretter-Schule".
Auch dieses Mal waren die Schilleraner natürlich interessiert und so fand sich schnell ein passender Termin in der letzten Schulwoche des Abiturjahrgangs.
Etwas verwundert war die Referentin der Universitätsklinik Magdeburg, als viele kostümierte Schüler, ganz nach dem Tagesmotto "Sei ein Meme", in die Aula strömten.
Claudia Herbst erläuterte in aller Kürze, verständlich und sehr nachvollziehbar den Ablauf von der Registrierung über die mögliche Stammzellspende bis zur lebensnotwendigen Transfusion.
Toll zu sehen, dass 53 Schülerinnen und Schüler der Idee folgten und sich nach dem Motto "Stäbchen rein, Spender sein" auch registrierten.
Eine entspannte Aktion mit vielen gut gelaunten Schülern und dem Wissen, am Ende irgendwie etwas Richtiges oder Gutes getan zu haben.
Weimar: „Gretchen rettet Faust“, zum Glück für uns
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Schon oft hat die Deutsch-Kurse des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe eine Vorstellung im „Theater im Gewölbe“ begeistert. Ende März war es Sabine Kus im Ein-Personen-Stück. Ihre Rolle als Souffleuse, die auf die beiden Protagonisten des so berühmten Goethe Stückes vergeblich wartet, füllte Sabine Kus mit großer Begeisterung, die sich auf das Publikum übertrug. Ihren Beruf und den Theateralltag eines Schauspielers beschreibend, spielten natürlich auch die „Besetzungscouch“, die Marotten der Regisseure und vor allem so einige markante Szenen aus dem „Faust“ eine Rolle, in denen sie gekonnt und überzeugend in verschiedene Rollen schlüpfte, die Zuschauer komplett mitnahm.
Doch vor dem eben beschriebenen Abschluss unseres Weimar-Besuches gab es ein Programm, dass den Vorbereitungen aus dem Unterricht und dem Thema „Weimarer Klassik“ insgesamt gerecht wurde und gleichzeitig Lust machen sollte, auf künftige, dann private Besuche in dieser berühmten Stadt. Denn all das, was Weimar ausmacht, konnte nicht an einem Tag erlebt und erkundet werden.
Eine 60-Minuten-Thementour in der ständigen Ausstellung „Lebensfluten-Tatensturm“ im Goethe-Nationalmuseum wurde zum ersten Highlight, weil es Frau Franke gelang, alle Zuhörenden mit Spaß und Witz kenntnisreich, fokussiert und schülerbezogen zu informieren über den Dichterfürsten und sein wahrlich ereignisreiches privates, wissenschaftliches, politisches und literarisches Leben. Die anschließende Besichtigung des Wohnhauses ergänzte das Gehörte perfekt.
Kein Goethe ohne Schiller! Das hatten die Schüler bereits im Unterricht erfahren und vor dem Deutschen Nationaltheater Weimar gesehen, auch wenn die Größenverhältnisse deutlich zugunsten von Goethe korrigiert wurden. Die Wohnhäuser der beiden seit 1794 literarischen Liierten liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt und so schloss sich ein lohnenswerter Besuch bei Friedrich Schiller an.
Eine gelungene Exkursion, die eine lange Tradition am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe hat. Das fast ausschließlich positive Feedback der Schüler sollte Motivation für die nächsten Jahre sein, die Klassikerstadt als außerschulischen Lernort zu besuchen.
Danke an Frau Teichert für die Organisation, Frau Tulinski, Herrn Pfesdorf und Herrn Bannier für die Begleitung und Schubert Touristik für die angenehme Hin - und Rückfahrt.
Romfahrt des Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe – Eine Reise in die Antike und Gegenwart
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Ende März 2026 begaben wir, die Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, die die Fächer Latein oder Religion gewählt haben, uns auf eine erlebnisreiche Studienfahrt nach Rom. Gemeinsam mit unseren Lehrkräften und Begleitpersonen erfolgte die Abfahrt am Samstagabend gegen 20 Uhr mit dem Bus in Richtung Italien und wir erreichten nach einer etwa 18-stündigen Fahrt schließlich die ,,Ewige Stadt“.
Nach der Ankunft am Sonntagnachmittag fand der Check-In im Hotel ,,Beautiful“ statt, das sich in der Nähe des Bahnhofs Termini befindet. Voller Vorfreude ging es dann zu Fuß auf den Weg zur Spanischen Treppe, die gleichzeitig auch den zentralen Treffpunkt für die weiteren Tage markierte.
Der folgende Tag begann mit einem Stadtrundgang und ersten Einblicken in die Geschichte und Kultur der Stadt. Danach stand der Besuch der Kapitolinischen Museen an, wo beeindruckende Kunstwerke und antike Funde bestaunt werden konnten.
Am Dienstag dann das nächste Highlight: Der Ausflug nach Pompeji. Bei einer Führung durch die faszinierenden Ruinen erfuhren wir mehr über die Lebensweise der antiken Bewohner Pompejis und wurden eindrucksvoll daran erinnert, wie der Ausbruch des Vesuvs alles veränderte.
Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Vatikans. Bei der Papstaudienz wurde sogar unser Friedrich-Schiller-Gymnasium namentlich aufgerufen! Das war wirklich ein besonderer Moment, der uns alle erfreut hat. Im Anschluss gab es eine Führung durch den imposanten Petersdom, dessen Größe und Architektur jeden staunen ließ.
Das Kolosseum und das Forum Romanum machten den Donnerstag zu einem aufregenden Sprung zurück in die Antike. Trotz des heftigen Regens war es unglaublich spannend, die Orte zu sehen, von denen wir schon so oft im Unterricht gehört hatten. Wir konnten Geschichte hautnah erleben und unser Wissen direkt vor Ort anwenden.
Am späten Nachmittag begann die Rückfahrt, und nach rund 18 Stunden wurde Calbe am Freitag, dem 27. März gegen 11 Uhr wieder erreicht. Total müde, aber glücklich und um einiges an Wissen und Erfahrungen bereichert.
Überraschung für den Schulleiter
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Es gibt Tage im Leben, die sind schon aufgrund des bloßen Datums etwas Besonderes. Im besten Fall jedoch gibt es viele schöne Momente, die ihn dann, und genau deshalb unvergesslich werden lassen.
Der Schulleiter des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, Rolf-Uwe Friederichs, hatte kurz vor den Weihnachtsferien so einen Tag inmitten der Schulgemeinschaft. Nicht nur, dass der runde Geburtstag per se einen großartigen Tag verspricht, sondern die Schilleraner hatten für den Jubilar viele schöne Überraschungsmomente vorbereitet. Dass an diesem Tage einiges passieren wird, wollte Rolf-Uwe Friederichs nicht, vermutete es aber schon, erklärte der Sekretärin, Katrin Path, vergeblich seine Sicht auf diesen Tag. Als er dann jedoch am frühen Morgen seine Schule betrat, ihn erste persönliche Glückwünsche empfingen und die Kolleginnen und Kollegen mit kleinen Geschenken auf ihn warteten, genoss er es dann, sichtlich erfreut. Schnell wurde klar, dass es jeweils kleine kreativ verpackte Puzzleteile waren, um metaphorisch die Schiller-Gemeinschaft zu symbolisieren. Am Ende wird, Teilchen für Teilchen, ein Schulmotiv entstehen.
So wurde es ein aufregender Schultag. Laufend standen Klassen, einzelne Schüler und Lehrer im Geschäftsbereich, um jeweils ein Geburtstagsständchen zu singen, Geschenke zu überreichen und ihrem Schulleiter persönlich zum runden Geburtstag zu gratulieren. Die vielen strahlenden Kinderaugen, die persönlichen Wünsche und die insgesamt angenehme Atmosphäre der schilleraner Schulgemeinschaft haben bei Rolf-Uwe Friederichs wieder mal für unzählige bleibende Erinnerungen gesorgt.
Wahrscheinlich dachte der Schulleiter, dass er gegen Ende des Schultages die Aufregung um seine Person überstanden hatte, als er, für ihn spontan, aus seinem Unterricht in die Cafeteria geleitet wurde. Nahezu alle Lehrer und Mitarbeiter des Gymnasiums, ehemalige Weggefährten und seine Ehefrau hatten sich versammelt. Christiane Kannegießer würdigte das Geburtstagskind im Namen des Kollegiums mit treffenden Worten. Die ungewohnt emotionale und dann doch immer sicherer werdende Reaktion des Schulleiters zeigte - alle Vorbereitungen hatten sich gelohnt, Rolf-Uwe Friederichs auf diese Weise zu gratulieren. In entspannter Runde klang der besondere Tag in der Schulgemeinschaft mit einem ziemlich großen Buffet aus.
Rund um den zweiten Advent bei Schillers
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Einen unglaublich tollen Beweis, was eine Gemeinschaft ausmacht, haben die Schilleraner am Wochenende des zweiten Advents gegeben und vor allem auch gelebt. Die drei Weihnachtskonzerte vom Freitag und Samstag waren nicht nur im Vorfeld, wie gewohnt, in Windeseile ausverkauft, sondern lieferten ein emotionsgeladenes und abwechslungsreiches Programm. Allein ein Drittel der fünfhundert Schüler waren als Tänzer, Theaterkünstler, Moderatoren, Techniker, Musiker oder Mitglieder der drei Schulchöre in der Aula engagiert.
Auch der umrahmende Weihnachtsmarkt offenbarte das großartige gemeinsame Engagement. Frische Waffeln, Kinderschminken, Überraschungsboxen, Grillwurst, Pommes Frites, Kinderpunsch, Ofenkartoffeln, handgemachte Weihnachtsdekorationen, Glücksrad und Schokofrüchte, Losbox, reichlich Kuchen und Kaffee beschreiben die vielfältigen Angebote, betreut von Schülern mit ihren Lehrern.
Letztlich waren es Eltern, Großeltern, Freunde, ehemalige Schilleraner und viele interessierte Besucher, die die liebevoll vorbereiteten Weihnachtsangebote, ob Weihnachtskonzert oder Weihnachtsmarkt, sehr dankbar angenommen haben und damit, vielleicht auch unbewusst, zum Teil der Schilleraner Gemeinschaft geworden sind.
Rückblickend haben sich die umfangreichen Vorbereitungen und das Engagement rund um den zweiten Advent absolut gelohnt und einmal mehr die perfekte Werbung für die Schulgemeinschaft des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe geboten.
Ein glanzvolles Weihnachtswochenende am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe
Wenn die Tage kürzer werden und der Winterzauber spürbar ist, gehören die Weihnachtskonzerte an unserem Gymnasium nicht nur zu den Höhepunkten des Schuljahres, sondern auch der Weihnachtszeit. Unsere Schule lud wieder mal am ersten Adventswochenende zu einem festlichen Zusammenspiel aus Musik, Theater und gemeinschaftlichem Beisammensein ein. Die dabei entstandene weihnachtliche Atmosphäre wirkte noch lange nach.
Den Auftakt bildete am Freitag, dem 5. Dezember, das erste von insgesamt drei Konzerten. In rund 90 Minuten präsentierten Schülerinnen und Schüler verschiedenster Jahrgangsstufen ihr musikalisches und darstellerisches Können zum Thema „Es war einmal…“. Das abwechslungsreiche Programm spiegelte eindrucksvoll die Vielfalt des schulischen Kulturlebens wider, neben dem großen Chor, dem kleinen Chor und dem Kammerchor traten auch die Hofkapelle mit der Zuckerfee Ida Krause an der Querflöte, den Elfen Frieda Nebelung an der Blockflöte, Ida Grützmacher am Klavier und der Weihnachtsfrau Nele Pluntke am Akkordeon sowie eine Gitarrengruppe unter der Leitung von Herrn Schneidewind auf.
Solistische Beiträge aus den Bereichen Gesang, Klavier und Flöte setzten zusätzliche Glanzpunkte. Riana Hamel begeisterte das Publikum mit ihrem Walzer, außerdem trat in jedem Konzert ein besonderer Darsteller auf und verlieh diesem damit eine ganz persönliche Note. Am Freitag verzauberte uns ersatzweise Emilia Müller an der Blockflöte in Begleitung von ihrem Papa am Klavier. Das zweite Konzert überraschte Marco Sievert & das letzte Lennox Mühlberg, beide ließen die Aula durch ihr wunderschönes Klavierspiel still werden und das Publikum mit Glitzer in den Augen staunen.
Während die Tanzgruppen von Frau Falkenthal die Aula so richtig einheizten, brachte die Theatergruppe, unter Leitung von Niklas Wolter, das Publikum, mit ihrem verschwundenen Licht so richtig zum Lachen. Jedoch schaffte das nicht nur das Schauspiel, sondern auch der Kleine Chor, mit dem Lied „Alle Tiere im Stall“ muhten und mähten sie das Christkind in den Schlaf. Wie in jedem Jahr, wurde die Tradition eingehalten, Frau Püsche gibt den Takt an und der Saalgesang erklingt, „Stille Nacht“ wird von allen Mitwirkenden und dem Publikum zusammen gesungen und bildet damit den Abschluss der Konzerte.
Am Samstag, dem 6. Dezember, bereiteten sich alle Präsentierenden auf die zwei folgenden Konzerte vor, um 15 Uhr und 17 Uhr öffneten sich die Türen unserer Aula erneut und versprühten Glanz und Glitzer. Trotz der Wiederholung des Programms war jedes Konzert auf seine Weise einzigartig und die Begeisterung der Mitwirkenden sowie der Zuschauer war im ganzen Raum spürbar. Die hohe Qualität der Beiträge zeugte nicht nur von musikalischem Talent, sondern auch von intensiver Vorbereitung und engagierter Arbeit der beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie der betreuenden Lehrkräfte. Arbeit, die nicht in 10 Minuten erledigt ist, sondern an der monatelang getüftelt und gefeilt wurde, hatte sich erneut gelohnt. Deshalb ist jedes unserer Konzerte ein unvergessliches Fest. Der Kammerchor der 12. Klasse eröffnete die Konzerte mit „Alleluja“, der Große – und Kleine Chor zusammen mit der Hofkapelle präsentierten ein Weihnachtsmedley mit den altbekannten Liedern, wie „In der Weihnachtsbäckerei“. Mit „Happy X-Mas“ und „Merry Christmas“ untermauerte der Große Chor die besinnliche Stimmung. Ein Duett von Sophie Fengler und Laura Heinrich sorgte für ein gemütliches Weihnachtsflair.
Bei all den musikalischen Darbietungen darf man aber nicht vergessen, wer uns durch die Konzerte geführt hat, Isabella Meinecke, Leopold Körner, unser Weihnachtself und Lindsay Brecht griffen weihnachtliche Gedanken auf und luden das Publikum zum Innehalten ein.
Auch ohne Technik wäre keines der Konzerte so schön gewesen, wie es war, diesen Zauber ermöglichten uns Taade Kursawski und Simon Berner, welcher seine ehemalige Schule noch immer tatkräftig unterstützt.
Natürlich verwandelte sich auch unser Schulhof, wie jedes Jahr am Samstag, in einen kleinen, liebevollen Weihnachtsmarkt. Bei winterlichen Düften und festlicher Dekoration spürten Besucherinnen und Besucher die Vorfreude auf die kommende Zeit und konnten von den verschiedenen Jahrgängen mit Würstchen, Waffeln, Crêpes, Glühwein oder Kinderpunsch versorgt werden. Egal, ob die Gäste nur zum Essen und Trinken da waren oder eins der Konzerte miterlebt haben, allen ist bewusst geworden, wie viel Arbeit und Mühe unsere Schulgemeinschaft in dieses Weihnachtswochenende gesteckt hat. Deshalb ist klar, was unsere Schule auszeichnet: Kreativität, Zusammenhalt und das Engagement vieler Einzelner, die gemeinsam etwas Besonderes auf die Beine stellen. In einer Zeit, die oft von Hektik geprägt ist, boten wir Raum für Besinnlichkeit, Begegnung und Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest.
Hiermit wünschen wir, das Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe, Ihnen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und hoffen, Sie im nächsten Jahr gesund und munter erneut zu unserem festlichen Wochenende begrüßen zu dürfen.
Im Herbst heißt es: Hereinspaziert
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Viele Personen auf den Schulfluren sind im Schulalltag kurz nach dem Ende einer Schulstunde oder kurz vor dem Stundenklingeln natürlich keine Seltenheit. Zum Tag der offenen Tür des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe jedoch wurde die Zahl nicht kleiner, ganz im Gegenteil. Viele interessierte Viertklässler mit ihren Begleitungen nutzten die zahlreichen offenen Türen, um spannende Eindrücke von der Vielfalt des Schilleraner Schullebens zu bekommen. Das Schulhaus war in den zwei Stunden am Donnerstagnachmittag prall gefüllt, so hatten Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam mit den Schülern Vieles vorbereitet, um das umfangreiche Unterrichts- und Ganztagsangebot vorzustellen. Unter anderem konnten in der Mathematik Rätsel gelöst werden, Crêpes lockten in den Französisch-Raum, verschiedenste Experimente sorgten für erstaunte Blicke bei Klein und Groß. So verging die Zeit rasend schnell und sollten während der individuellen Schultour noch Fragen offengeblieben sein, war natürlich auch der Schulleiter Ansprechpartner, allerdings antwortete er, für viele wahrscheinlich überraschend: "Gern beantworte ich alle Ihre Fragen, ich würde Ihnen aber empfehlen, dass sie direkt die Schüler, beispielsweise die engagierten Fünftklässler mit ihren Schulführungsfähnchen, befragen. Da bekommen Sie mit Sicherheit die perfekten Antworten zu unserem Schulleben."
Der enorme Aufwand für einen solchen Nachmittag der offenen Tür hatte sich bereits im vergangenen Jahr mit den dann sehr vielen Anmeldungen für unser Gymnasium gelohnt. So sollte es für das kommende Schuljahr und unsere neuen fünften Klassen dann auch sein.






















































































