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Abschlussjahrgang Abschluss eine „little“ Party

„A little Party never Kills our Abi“ prangte bereits am sehr frühen Morgen neben dem Eingang zum Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe. Mit diesem Abi-Motto ihres letzten regulären Schultages verabschiedeten sich die Abiturienten des Jahres 2026 nicht nur von ihrer Schulzeit, sondern gaben zugleich einen verheißungsvollen Ausblick auf das, was noch folgen sollte.
Viele bunte Lichter und discoähnlich abgedunkelte Flure begrüßten die von den 12ern geschminkten Schilleraner. Nach einer gemeinsamen Tanzeinlage in der Hofpause folgte der Wechsel in die Partylocation „Sporthalle“. Leandra Bartels und Niklas Wolter begrüßten, mit ihrem Partyteam im Hintergrund, die Schulgemeinschaft mit den Worten: „Hier erwarten euch nun Spiele mit einigen peinlichen Momenten und reichlich Party.“
Und so folgten direkt zum Start des Programms die Mädchen mit ihrer schwungvollen Stimmungs- bzw. Partychoreografie und sorgten schnell für beste Laune beim mitfeiernden Publikum.
Der erste Teil der Ankündigung des Moderatoren-Duos bildeten das Spiel „Wasser-Pong“, „Jugendwörter des Jahres“, „Einfädeln“, „Lehrerzitate raten“, „interessante Schülerbeichten“. Bei den jeweiligen Duellen von Lehrer- und Schülerteams waren reichlich Humor, Spannung und Sportlichkeit gefragt. Sowohl für die Protagonisten als auch die Zuschauer war das Abi-Motto allgegenwärtig.
Und so fügte sich der flippige Tanz der Jungen super ein. Nicht immer waren die Tanzschritte perfekt synchron, aber die beste Stimmung der Tanzenden übertrug sich schnell auf die begeisterten Zuschauer.
Bei den nachfolgenden Spielen „Becher Wurf“, „Bobbycar-Rennen“ und „Catwalk“ fieberten die Schilleraner eifrig sowohl für die jeweiligen Schüler als auch für die Lehrerteams mit.
Den großartigen Schlusspunkt der Party bildete der schwungvoll vorgetragene Gruppentanz mit reichlich verschiedenen Tanzelementen und vielen Emotionen. Und so dürfte im Nachgang dann auch der sprichwörtliche Kater nicht fehlen, nach einer langen gemeinsamen Schulzeit hieß es irgendwie Abschied nehmen, wobei natürlich einige Tränen flossen.
Zu guter Letzt trafen sich zum Abend die Abiturienten mit ihren Lehrern zur obligatorischen After-Show-Party und konnten dort nochmals eine Vielzahl an gemeinsamen Erinnerungen erleben.
Zu guter Letzt wird diese Party, obwohl sie nicht „little“ war, mit Sicherheit nicht das Abitur des diesjährigen Abiturjahrgangs vom Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe „gekillt“ haben.

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Weltenretter-Schule wird auch Lebensretter-Schule

Es war eigentlich nur ein Brief, der in der Vielzahl der täglichen Postzustellungen eher zufällig Beachtung fand, mit der Anfrage der Stammzellspenderdatei, ob das Calbenser Gymnasium nicht "Lebensretter-Schule" werden wolle. Und wurde dann schnell gut vergleichbar mit dem Beginn des Projekts "Weltenretter-Schule".
Auch dieses Mal waren die Schilleraner natürlich interessiert und so fand sich schnell ein passender Termin in der letzten Schulwoche des Abiturjahrgangs.
Etwas verwundert war die Referentin der Universitätsklinik Magdeburg, als viele kostümierte Schüler, ganz nach dem Tagesmotto "Sei ein Meme", in die Aula strömten.
Claudia Herbst erläuterte in aller Kürze, verständlich und sehr nachvollziehbar den Ablauf von der Registrierung über die mögliche Stammzellspende bis zur lebensnotwendigen Transfusion.
Toll zu sehen, dass 53 Schülerinnen und Schüler der Idee folgten und sich nach dem Motto "Stäbchen rein, Spender sein" auch registrierten.
Eine entspannte Aktion mit vielen gut gelaunten Schülern und dem Wissen, am Ende irgendwie etwas Richtiges oder Gutes getan zu haben.

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Weimar: „Gretchen rettet Faust“, zum Glück für uns

Schon oft hat die Deutsch-Kurse des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe eine Vorstellung im „Theater im Gewölbe“ begeistert. Ende März war es Sabine Kus im Ein-Personen-Stück. Ihre Rolle als Souffleuse, die auf die beiden Protagonisten des so berühmten Goethe Stückes vergeblich wartet, füllte Sabine Kus mit großer Begeisterung, die sich auf das Publikum übertrug. Ihren Beruf und den Theateralltag eines Schauspielers beschreibend, spielten natürlich auch die „Besetzungscouch“, die Marotten der Regisseure und vor allem so einige markante Szenen aus dem „Faust“ eine Rolle, in denen sie gekonnt und überzeugend in verschiedene Rollen schlüpfte, die Zuschauer komplett mitnahm.
Doch vor dem eben beschriebenen Abschluss unseres Weimar-Besuches gab es ein Programm, dass den Vorbereitungen aus dem Unterricht und dem Thema „Weimarer Klassik“ insgesamt gerecht wurde und gleichzeitig Lust machen sollte, auf künftige, dann private Besuche in dieser berühmten Stadt. Denn all das, was Weimar ausmacht, konnte nicht an einem Tag erlebt und erkundet werden.
Eine 60-Minuten-Thementour in der ständigen Ausstellung „Lebensfluten-Tatensturm“ im Goethe-Nationalmuseum wurde zum ersten Highlight, weil es Frau Franke gelang, alle Zuhörenden mit Spaß und Witz kenntnisreich, fokussiert und schülerbezogen zu informieren über den Dichterfürsten und sein wahrlich ereignisreiches privates, wissenschaftliches, politisches und literarisches Leben. Die anschließende Besichtigung des Wohnhauses ergänzte das Gehörte perfekt.
Kein Goethe ohne Schiller! Das hatten die Schüler bereits im Unterricht erfahren und vor dem Deutschen Nationaltheater Weimar gesehen, auch wenn die Größenverhältnisse deutlich zugunsten von Goethe korrigiert wurden. Die Wohnhäuser der beiden seit 1794 literarischen Liierten liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt und so schloss sich ein lohnenswerter Besuch bei Friedrich Schiller an.
Eine gelungene Exkursion, die eine lange Tradition am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe hat. Das fast ausschließlich positive Feedback der Schüler sollte Motivation für die nächsten Jahre sein, die Klassikerstadt als außerschulischen Lernort zu besuchen.
Danke an Frau Teichert für die Organisation, Frau Tulinski, Herrn Pfesdorf und Herrn Bannier für die Begleitung und Schubert Touristik für die angenehme Hin - und Rückfahrt.

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Romfahrt des Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe – Eine Reise in die Antike und Gegenwart

Ende März 2026 begaben wir, die Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, die die Fächer Latein oder Religion gewählt haben, uns auf eine erlebnisreiche Studienfahrt nach Rom. Gemeinsam mit unseren Lehrkräften und Begleitpersonen erfolgte die Abfahrt am Samstagabend gegen 20 Uhr mit dem Bus in Richtung Italien und wir erreichten nach einer etwa 18-stündigen Fahrt schließlich die ,,Ewige Stadt“.
Nach der Ankunft am Sonntagnachmittag fand der Check-In im Hotel ,,Beautiful“ statt, das sich in der Nähe des Bahnhofs Termini befindet. Voller Vorfreude ging es dann zu Fuß auf den Weg zur Spanischen Treppe, die gleichzeitig auch den zentralen Treffpunkt für die weiteren Tage markierte.
Der folgende Tag begann mit einem Stadtrundgang und ersten Einblicken in die Geschichte und Kultur der Stadt. Danach stand der Besuch der Kapitolinischen Museen an, wo beeindruckende Kunstwerke und antike Funde bestaunt werden konnten.
Am Dienstag dann das nächste Highlight: Der Ausflug nach Pompeji. Bei einer Führung durch die faszinierenden Ruinen erfuhren wir mehr über die Lebensweise der antiken Bewohner Pompejis und wurden eindrucksvoll daran erinnert, wie der Ausbruch des Vesuvs alles veränderte.
Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Vatikans. Bei der Papstaudienz wurde sogar unser Friedrich-Schiller-Gymnasium namentlich aufgerufen! Das war wirklich ein besonderer Moment, der uns alle erfreut hat. Im Anschluss gab es eine Führung durch den imposanten Petersdom, dessen Größe und Architektur jeden staunen ließ.
Das Kolosseum und das Forum Romanum machten den Donnerstag zu einem aufregenden Sprung zurück in die Antike. Trotz des heftigen Regens war es unglaublich spannend, die Orte zu sehen, von denen wir schon so oft im Unterricht gehört hatten. Wir konnten Geschichte hautnah erleben und unser Wissen direkt vor Ort anwenden.
Am späten Nachmittag begann die Rückfahrt, und nach rund 18 Stunden wurde Calbe am Freitag, dem 27. März gegen 11 Uhr wieder erreicht. Total müde, aber glücklich und um einiges an Wissen und Erfahrungen bereichert.

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Überraschung für den Schulleiter

Es gibt Tage im Leben, die sind schon aufgrund des bloßen Datums etwas Besonderes. Im besten Fall jedoch gibt es viele schöne Momente, die ihn dann, und genau deshalb unvergesslich werden lassen.
Der Schulleiter des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, Rolf-Uwe Friederichs, hatte kurz vor den Weihnachtsferien so einen Tag inmitten der Schulgemeinschaft. Nicht nur, dass der runde Geburtstag per se einen großartigen Tag verspricht, sondern die Schilleraner hatten für den Jubilar viele schöne Überraschungsmomente vorbereitet. Dass an diesem Tage einiges passieren wird, wollte Rolf-Uwe Friederichs nicht, vermutete es aber schon, erklärte der Sekretärin, Katrin Path, vergeblich seine Sicht auf diesen Tag. Als er dann jedoch am frühen Morgen seine Schule betrat, ihn erste persönliche Glückwünsche empfingen und die Kolleginnen und Kollegen mit kleinen Geschenken auf ihn warteten, genoss er es dann, sichtlich erfreut. Schnell wurde klar, dass es jeweils kleine kreativ verpackte Puzzleteile waren, um metaphorisch die Schiller-Gemeinschaft zu symbolisieren. Am Ende wird, Teilchen für Teilchen, ein Schulmotiv entstehen.
So wurde es ein aufregender Schultag. Laufend standen Klassen, einzelne Schüler und Lehrer im Geschäftsbereich, um jeweils ein Geburtstagsständchen zu singen, Geschenke zu überreichen und ihrem Schulleiter persönlich zum runden Geburtstag zu gratulieren. Die vielen strahlenden Kinderaugen, die persönlichen Wünsche und die insgesamt angenehme Atmosphäre der schilleraner Schulgemeinschaft haben bei Rolf-Uwe Friederichs wieder mal für unzählige bleibende Erinnerungen gesorgt.
Wahrscheinlich dachte der Schulleiter, dass er gegen Ende des Schultages die Aufregung um seine Person überstanden hatte, als er, für ihn spontan, aus seinem Unterricht in die Cafeteria geleitet wurde. Nahezu alle Lehrer und Mitarbeiter des Gymnasiums, ehemalige Weggefährten und seine Ehefrau hatten sich versammelt. Christiane Kannegießer würdigte das Geburtstagskind im Namen des Kollegiums mit treffenden Worten. Die ungewohnt emotionale und dann doch immer sicherer werdende Reaktion des Schulleiters zeigte - alle Vorbereitungen hatten sich gelohnt, Rolf-Uwe Friederichs auf diese Weise zu gratulieren. In entspannter Runde klang der besondere Tag in der Schulgemeinschaft mit einem ziemlich großen Buffet aus.

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Rund um den zweiten Advent bei Schillers

Einen unglaublich tollen Beweis, was eine Gemeinschaft ausmacht, haben die Schilleraner am Wochenende des zweiten Advents gegeben und vor allem auch gelebt. Die drei Weihnachtskonzerte vom Freitag und Samstag waren nicht nur im Vorfeld, wie gewohnt, in Windeseile ausverkauft, sondern lieferten ein emotionsgeladenes und abwechslungsreiches Programm. Allein ein Drittel der fünfhundert Schüler waren als Tänzer, Theaterkünstler, Moderatoren, Techniker, Musiker oder Mitglieder der drei Schulchöre in der Aula engagiert.

Auch der umrahmende Weihnachtsmarkt offenbarte das großartige gemeinsame Engagement. Frische Waffeln, Kinderschminken, Überraschungsboxen, Grillwurst, Pommes Frites, Kinderpunsch, Ofenkartoffeln, handgemachte Weihnachtsdekorationen, Glücksrad und Schokofrüchte, Losbox, reichlich Kuchen und Kaffee beschreiben die vielfältigen Angebote, betreut von Schülern mit ihren Lehrern.

Letztlich waren es Eltern, Großeltern, Freunde, ehemalige Schilleraner und viele interessierte Besucher, die die liebevoll vorbereiteten Weihnachtsangebote, ob Weihnachtskonzert oder Weihnachtsmarkt, sehr dankbar angenommen haben und damit, vielleicht auch unbewusst, zum Teil der Schilleraner Gemeinschaft geworden sind. 

Rückblickend haben sich die umfangreichen Vorbereitungen und das Engagement rund um den zweiten Advent absolut gelohnt und einmal mehr die perfekte Werbung für die Schulgemeinschaft des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe geboten.

Ein glanzvolles Weihnachtswochenende am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe

Wenn die Tage kürzer werden und der Winterzauber spürbar ist, gehören die Weihnachtskonzerte an unserem Gymnasium nicht nur zu den Höhepunkten des Schuljahres, sondern auch der Weihnachtszeit. Unsere Schule lud wieder mal am ersten Adventswochenende zu einem festlichen Zusammenspiel aus Musik, Theater und gemeinschaftlichem Beisammensein ein. Die dabei entstandene weihnachtliche Atmosphäre wirkte noch lange nach.
Den Auftakt bildete am Freitag, dem 5. Dezember, das erste von insgesamt drei Konzerten. In rund 90 Minuten präsentierten Schülerinnen und Schüler verschiedenster Jahrgangsstufen ihr musikalisches und darstellerisches Können zum Thema „Es war einmal…“. Das abwechslungsreiche Programm spiegelte eindrucksvoll die Vielfalt des schulischen Kulturlebens wider, neben dem großen Chor, dem kleinen Chor und dem Kammerchor traten auch die Hofkapelle mit der Zuckerfee Ida Krause an der Querflöte, den Elfen Frieda Nebelung an der Blockflöte, Ida Grützmacher am Klavier und der Weihnachtsfrau Nele Pluntke am Akkordeon sowie eine Gitarrengruppe unter der Leitung von Herrn Schneidewind auf.
Solistische Beiträge aus den Bereichen Gesang, Klavier und Flöte setzten zusätzliche Glanzpunkte. Riana Hamel begeisterte das Publikum mit ihrem Walzer, außerdem trat in jedem Konzert ein besonderer Darsteller auf und verlieh diesem damit eine ganz persönliche Note. Am Freitag verzauberte uns ersatzweise Emilia Müller an der Blockflöte in Begleitung von ihrem Papa am Klavier. Das zweite Konzert überraschte Marco Sievert & das letzte Lennox Mühlberg, beide ließen die Aula durch ihr wunderschönes Klavierspiel still werden und das Publikum mit Glitzer in den Augen staunen.
Während die Tanzgruppen von Frau Falkenthal die Aula so richtig einheizten, brachte die Theatergruppe, unter Leitung von Niklas Wolter, das Publikum, mit ihrem verschwundenen Licht so richtig zum Lachen. Jedoch schaffte das nicht nur das Schauspiel, sondern auch der Kleine Chor, mit dem Lied „Alle Tiere im Stall“ muhten und mähten sie das Christkind in den Schlaf. Wie in jedem Jahr, wurde die Tradition eingehalten, Frau Püsche gibt den Takt an und der Saalgesang erklingt, „Stille Nacht“ wird von allen Mitwirkenden und dem Publikum zusammen gesungen und bildet damit den Abschluss der Konzerte.
Am Samstag, dem 6. Dezember, bereiteten sich alle Präsentierenden auf die zwei folgenden Konzerte vor, um 15 Uhr und 17 Uhr öffneten sich die Türen unserer Aula erneut und versprühten Glanz und Glitzer. Trotz der Wiederholung des Programms war jedes Konzert auf seine Weise einzigartig und die Begeisterung der Mitwirkenden sowie der Zuschauer war im ganzen Raum spürbar. Die hohe Qualität der Beiträge zeugte nicht nur von musikalischem Talent, sondern auch von intensiver Vorbereitung und engagierter Arbeit der beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie der betreuenden Lehrkräfte. Arbeit, die nicht in 10 Minuten erledigt ist, sondern an der monatelang getüftelt und gefeilt wurde, hatte sich erneut gelohnt. Deshalb ist jedes unserer Konzerte ein unvergessliches Fest. Der Kammerchor der 12. Klasse eröffnete die Konzerte mit „Alleluja“, der Große – und Kleine Chor zusammen mit der Hofkapelle präsentierten ein Weihnachtsmedley mit den altbekannten Liedern, wie „In der Weihnachtsbäckerei“. Mit „Happy X-Mas“ und „Merry Christmas“ untermauerte der Große Chor die besinnliche Stimmung. Ein Duett von Sophie Fengler und Laura Heinrich sorgte für ein gemütliches Weihnachtsflair.
Bei all den musikalischen Darbietungen darf man aber nicht vergessen, wer uns durch die Konzerte geführt hat, Isabella Meinecke, Leopold Körner, unser Weihnachtself und Lindsay Brecht griffen weihnachtliche Gedanken auf und luden das Publikum zum Innehalten ein.
Auch ohne Technik wäre keines der Konzerte so schön gewesen, wie es war, diesen Zauber ermöglichten uns Taade Kursawski und Simon Berner, welcher seine ehemalige Schule noch immer tatkräftig unterstützt.
Natürlich verwandelte sich auch unser Schulhof, wie jedes Jahr am Samstag, in einen kleinen, liebevollen Weihnachtsmarkt. Bei winterlichen Düften und festlicher Dekoration spürten Besucherinnen und Besucher die Vorfreude auf die kommende Zeit und konnten von den verschiedenen Jahrgängen mit Würstchen, Waffeln, Crêpes, Glühwein oder Kinderpunsch versorgt werden. Egal, ob die Gäste nur zum Essen und Trinken da waren oder eins der Konzerte miterlebt haben, allen ist bewusst geworden, wie viel Arbeit und Mühe unsere Schulgemeinschaft in dieses Weihnachtswochenende gesteckt hat. Deshalb ist klar, was unsere Schule auszeichnet: Kreativität, Zusammenhalt und das Engagement vieler Einzelner, die gemeinsam etwas Besonderes auf die Beine stellen. In einer Zeit, die oft von Hektik geprägt ist, boten wir Raum für Besinnlichkeit, Begegnung und Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest.
Hiermit wünschen wir, das Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe, Ihnen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und hoffen, Sie im nächsten Jahr gesund und munter erneut zu unserem festlichen Wochenende begrüßen zu dürfen.

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Im Herbst heißt es: Hereinspaziert

Viele Personen auf den Schulfluren sind im Schulalltag kurz nach dem Ende einer Schulstunde oder kurz vor dem Stundenklingeln natürlich keine Seltenheit. Zum Tag der offenen Tür des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe jedoch wurde die Zahl nicht kleiner, ganz im Gegenteil. Viele interessierte Viertklässler mit ihren Begleitungen nutzten die zahlreichen offenen Türen, um spannende Eindrücke von der Vielfalt des Schilleraner Schullebens zu bekommen. Das Schulhaus war in den zwei Stunden am Donnerstagnachmittag prall gefüllt, so hatten Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam mit den Schülern Vieles vorbereitet, um das umfangreiche Unterrichts- und Ganztagsangebot vorzustellen. Unter anderem konnten in der Mathematik Rätsel gelöst werden, Crêpes lockten in den Französisch-Raum, verschiedenste Experimente sorgten für erstaunte Blicke bei Klein und Groß. So verging die Zeit rasend schnell und sollten während der individuellen Schultour noch Fragen offengeblieben sein, war natürlich auch der Schulleiter Ansprechpartner, allerdings antwortete er, für viele wahrscheinlich überraschend: "Gern beantworte ich alle Ihre Fragen, ich würde Ihnen aber empfehlen, dass sie direkt die Schüler, beispielsweise die engagierten Fünftklässler mit ihren Schulführungsfähnchen, befragen. Da bekommen Sie mit Sicherheit die perfekten Antworten zu unserem Schulleben."
Der enorme Aufwand für einen solchen Nachmittag der offenen Tür hatte sich bereits im vergangenen Jahr mit den dann sehr vielen Anmeldungen für unser Gymnasium gelohnt. So sollte es für das kommende Schuljahr und unsere neuen fünften Klassen dann auch sein.

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Bestenehrung – wie beim Supertalent, nur, dass alle weiterkommen

Marius Sowislo, Aufstiegskapitän des Fußball-Zweitligisten 1. FC Magdeburg und Ehrengast der diesjährigen Bestenehrung des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, fand am Mikrofon vor der gesamten Schüler- und Lehrerschaft großartige Worte: "Bisher habe ich hier schon ganz viele Talente gesehen, es ist irgendwie wie beim Supertalent, aber alle kommen weiter. Diese tolle Veranstaltung schafft es, den gesellschaftsverbindenden Charakter von Musik und Sport aufzuzeigen. Fortwährend bieten sich alle Chancen, voneinander zu lernen."
Nach einem stimmungsvollen Auftakt durch den Gospelchor sorgten dann Mika Steinhausen mit dem Fahrrad-Trial und vier Kunstrad-Mädels für viele staunende Blicke. Ein junger Schüler im Publikum fand dafür sehr passende Worte: "Alter, krass. Was machen die Verrücktes mit ihrem Rad. Wie schaffen die das?"
Auf eine sehr besondere Aktion der Schilleraner Schulgemeinschaft aus dem Sommer machten Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs und Zwölfklässlerin Mia Reinefeld nochmals aufmerksam. Der im späteren Verlauf als "Gesicht des großartigen Spendenlaufs" ausgezeichnete Schülerin war es vorbehalten, die Spendensumme an den eigens angereisten Vertreter der Organisation Viva Con Agua, Raffael Lampe zu übergeben. "Viele von uns erinnern sich sicherlich noch an schmerzende Knochen und langanhaltenden Muskelkater, aber es hat sich sehr gelohnt. Heute können wir 10.469 Euro für unser Ziel, hilfsbedürftigen Menschen den Zugang zu dringend benötigtem Trinkwasser zu ermöglichen, überreichen. Ihr alle habt bewiesen, dass ihr herausragend seid und stolz sein könnt, Teil dieser Gemeinschaft zu sein." Der Schulleiter ergänzte im Hinblick auf das überwältigende Spendenaufkommen, dass der Schulgemeinschaft gemeinsam mit den kleinen und großen Spendern ein großes Dankeschön ausgesprochen werden muss.
Ähnlich formulierte es auch Thomas Faltin vom Förderverein mit Blick auf die "Besten" des vergangenen Schuljahres: "Es ist immer wieder eine große Freude, diese besonderen Leistungen zu würdigen. Unser Gymnasium ist eben sowohl ein Ort des Lernens und ein Ort des Miteinanders." Von der Französisch-Olympiade, dem Geografie-Wettbewerb, der Big Challenge in englischer Sprache, dem Chor, der Schülerfirma Picnic bis zum Helfer in der digitalen Schulwelt erhielten viele Schilleraner reichlich Applaus von ihren Mitschülern.
"Ihr habt mit eurem Landesmeistertitel Geschichte geschrieben, so wie wir damals beim FCM auch. Das ist viel wert, daran werdet ihr euch gut immer erinnern.", waren die weiteren Worte von Marius Sowislo. Wirklich beeindruckend war hierbei, dass das kleine Calbenser Gymnasium sowohl im Mädchen-Fußball als auch im Mädchen-Handball den Landesmeistertitel Sachsen-Anhalts erreichen konnte und unser Bundesland stark im bundesweiten Wettstreit mit den Elite-Sportschulen vertreten hat.
Abschließend passte es in jedem Fall in das Bild der Veranstaltung, dass mit Gabriele Kaufmann, Wolf-Dieter Lange und Peter Pysall drei langjährig engagierte Personen aus dem Ganztagesbereich geehrt wurden.
Traditionell lud der Schulleiter bereits am Vormittag alle Geehrten zu Kuchen, Pizza und entspannten Gesprächen in die Cafeteria.

Übersicht der geehrten Schilleraner:
• Isabella Meinecke und Leif Blume: Französisch-Olympiade
• Lian Sauer, Lielle Zarski, Mia Kühnass, Liddy Schwedesky und Nia Schünemann: Big Challenge England
• Laurin Gümpel und Sven Mucke: Schülerfirma Picnic
• Julian Stöhr: Geografie-Wettbewerb
• Riana Hamel, Niklas Wolter, Marian Zingel und Tade Kursawsky: Schüler-Chor und zugehörige Technik
• Mia Reinefeld: Organisation Spendenlauf
• Eva Busch, Frieda Nebelung, Ellie Wieschke, Mica-Elaine Mänz, Pippa Krümmling, Mia Neubert, Selina Giehle, Lina Knabe, Rieke Zaschke und Helene Hölscher: Landesmeister Sachsen-Anhalt im Fußball
• Paula Wunderling, Heera Hein, Marie Pape, Elli Wieschke, Elisa Wahl, Zoey Leps, Selina Giehle, Frida König, Marie Plathe und Ida Ollenhauer: Landesmeister Sachsen-Anhalt im Handball
• Frau Kaufmann, Herr Lange und Herr Pysall: Engagement im Ganztagsbereich

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Mit den sechsten Klassen auf dem Kiez

So mancher würde den pädagogischen Wert eines Kiezbesuchs mit Sechstklässlern infrage stellen, aber nicht, wenn sich hinter KIEZ das Kinder- und Jugenderholungszentrum am Arendsee verbirgt. Dorthin führte nämlich die diesjährige Klassenfahrt der 6. Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe vom 18.-20.8.
Allein schon die handyfreie Busfahrt gestaltete sich lebhafter als sonstige Fahrten, bei denen auf kleine Bildschirme gestarrt und kein Wort miteinander gewechselt wird. Es wurde rhythmisch geklatscht, gesungen und sicherlich hier und da etwas Quatsch gemacht. Im KIEZ angekommen, ging es nach einem Mittagessen, das einen schulessenerprobten Gaumen voraussetzte, zur ersten Wanderung. Dabei wurde die erste Hälfte des Sees teils durch den Wald und teils über Wiesen und Felder umrundet. Da die Schüler bereits an den Projekttagen des vergangenen Schuljahres gelernt hatten, dass Jammern nichts hilft, konzentrierten sie sich auf das heißersehnte Ziel des Fußmarsches: die Badestelle! Hier konnten sie ausgiebig plantschen und schwimmen, Frösche fangen und nach dem Schlüssel suchen, der zur Begeisterung der Rezeption bereits am ersten Tag verloren gehen sollte. Die Gestaltung des späten Abends bleibt ein Geheimnis der Zimmerbewohner, die den Interpretationsspielraum des Wortes „Nachtruhe“ nutzten, um Karten zu spielen, die letzten Beauty-Tipps auszutauschen oder ausnahmsweise auch zu schlafen.
Der zweite Tag stand im Zeichen der Teambildung. Bei den Team-Spielen konnten die Schüler hautnah erfahren, wie Gruppenprozesse funktionieren. Trotz des spielerischen Charakters wurde schnell klar, dass die Gruppendynamik kein Spiel, sondern manchmal bitterer Ernst ist. So kullerte zuweilen eine kleine Träne, wenn man als Teamsprecher kritisiert und die gut gemeinte Hilfe missverstanden wurde. Spätestens, als die Klassenlehrerinnen sich beim Mattenrutschen aktiv beteiligen mussten, war die gute Stimmung wiederhergestellt. Am Nachmittag (Auf das Mittagessen soll an dieser Stelle nicht mehr eingegangen werden 😊) führte ein anderthalbstündiger Spaziergang zum Höhepunkt der Klassenfahrt: dem Drachenbootrennen. Nach einer relativ kurzen, aber sehr effektiven Einführung im Umgang mit dem Stechpaddel traten die beiden Drachenboote, die jeweils mit 20 ehrgeizigen Paddlern besetzt waren, gegeneinander an. Den Strandbesuchern, die sich auf ein paar ruhige Minuten am Ufer des Arendsees eingestellt hatten, wurde am heutigen Tag eine andere Szenerie geboten: Aufgeregte Schüler wechselten Kleidung gegen Schwimmwesten, machten bereitwillig und einsichtig Liegestütz, wenn sie den Anweisungen nicht folgten, und zählten rhythmisch bei jedem Paddelschlag mit, um das Boot zügig voranzubringen. Die Lautstärke des Jubels, wenn ein Rennen gewonnen wurde, ließ bei den Zuschauern jegliche Hoffnung auf einen entspannten Strandbesuch verfliegen. Wir hingegen wussten, dass wir mit diesem Programmpunkt alles richtig gemacht hatten.
Nach den Anstrengungen des Wassersports gab nur der Gedanke an den bevorstehenden Grillabend den Schülern die Kraft, um den Rückweg zu bewältigen. Dank des tatkräftigen Einsatzes der beiden Väter am Grill endete der Tag mit einer wohlschmeckenden Mahlzeit, die sich keiner entgehen ließ. Insgesamt geht ein großes Dankeschön an Herrn Michelmann und Herrn Langoff, die sich vom Krankenpfleger bis zum Taxifahrer für keine Aufgabe zu schade waren, um uns Klassenlehrerinnen zu entlasten und einen wichtigen Beitrag zu leisten, damit die Kinder ein paar schöne Tage erleben.
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„Sich wohlfühlen“ beim Ganztagsfest

Es war schon echt ein richtig tolles Fest. Und die Schüler und Lehrer des Friedrich-Schiller- Gymnasiums Calbe haben mal wieder gezeigt, wozu sie außerhalb des täglichen Unterrichts in der Lage sind, was unsere Schulgemeinschaft auszeichnet.
Überall konnte man strahlende Kindergesichter, teils sogar schick geschminkt, glückliche Eltern und Großeltern sehen. Man hörte hier und dort lautes, ausgelassenes Lachen und Jubelschreie. Zu sehen, zu bestaunen und zu beklatschen gab es also mehr als genug.
Zur Eröffnungsveranstaltung war der Schulhof bereits gut besucht, sodass die Räumlichkeiten dann übervoll waren. In knapp einer Stunde präsentieren sich dort einige Ganztagskurse, zum Beispiel die Gitarren-AG, die Theatergruppe, Akrobatik und Tanzgruppe, kleiner Chor und Kammerchor, die Faschingstanzgruppe aus Barby. Sowohl die Protagonisten als auch das Publikum zeigten sich mächtig stolz über die vielseitigen Leistungen.
Im Anschluss ging es auf dem Schulhof unvermindert weiter mit der ausgelassenen Stimmung. Smoothies, selbstgemachte Brause und Obstspieße trugen zum leiblichen Wohl bei. Viele Stationen waren vorbereitet: Kinderschminken und Tattoos, Technisches Hilfswerk, Polizei, Entenangeln, Tennis, Schnipseljagd, Informationen zum Spendenlauf, Harry-Potter-Club, Basteln, Flohmarkt, Häkeln gegen Krebs, Vorstellung des Ganztagskonzeptes, Spiele für Groß und Klein, Informationen zu einem Tandem Fallschirmsprung, Schätzen, Präsentation des „Projektes AWO Seniorenresidenz“, Vorstellung Südengland-/Hastingsfahrt, Schulkleidung. Nicht zuletzt wurden die Pokale für die „Firmenstaffel digital“ überreicht.
Natürlich konnte bei Kaffee und Kuchen auch entspannt, aber ebenso beim Fußball oder Basketball im „Sportkäfig“ sich ausgetobt werden.
Ein Teil unserer zukünfigen Schüler aus Klasse 3 und 4 waren auch zu Besuch und staunten nicht schlecht.
Der Aufwand war riesig, der Nutzen umso größer. Die Stimmung an diesem schönen Sommertag war bestens. „Sich wohlfühlen am FSG“ ist nicht nur eine Floskel.
Zum Abend übernahmen dann die Elftklässler die Regie auf dem Schulhof mit ihrem Sommerfest. Bei kühlen Getränken, Pommes und Bratwurst hatten die Besucher einen angenehmen Abend. Nach einem besonderen Bingo mit allen Gästen und lustiger Karaoke konnte noch schön getanzt und geschwatzt werden.