In der ersten vollen Oktoberwoche begab sich der gesamte sechste Jahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe auf Exkursion nach Magdeburg. Ziel war das Kulturhistorische Museum, wo die Schülerinnen und Schüler eine spannende Reise in die Vergangenheit erwartete.
Im Museum angekommen, wurden die jungen Gäste von einer Museumspädagogin im mittelalterlichen Gewand freundlich begrüßt. In der Dauerausstellung „Magdeburg – die Geschichte der Stadt“ erhielten sie einen anschaulichen Einblick in das Mittelalter, seine Kultur und die damaligen Arbeitstechniken. Ein besonderes Highlight war ein freigelegter Abschnitt einer mittelalterlichen Straße. Passendes Schuhwerk für die holprigen Wege durfte dabei nicht fehlen: Die historischen Schuhe wurden herumgereicht und aus nächster Nähe bestaunt.
Nach der informativen und kurzweiligen Führung ging es für die Schülerinnen und Schüler in den Innenhof – und damit gefühlt direkt ins Mittelalter. Von nun an begrüßte man sich nur noch mit „Gott zum Gruße“. In Kleingruppen lernten die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler verschiedene Gewerke und Tätigkeiten kennen: Korbflechterei, Töpferei, Weberei, Tischlerei, die Schreibschule im Kloster und mittelalterliche Spiele. Im historischen Spiel „Megedeborch“ konnten sie selbst ausprobieren, wie sich das Leben im Mittelalter angefühlt haben könnte.
Die praktische Arbeit tat allen sichtlich gut und bereitete viel Freude. Nachdem die Äbtissin die Gruppe verabschiedet hatte, waren die Schülerinnen und Schüler dennoch froh, dass ihr Alltag heute nicht mehr vollständig von „ora et labora“ – bete und arbeite – bestimmt wird. Geblieben sind viele lebendige Eindrücke und die Erkenntnis, dass Geschichte besonders spannend ist, wenn man sie mit allen Sinnen erleben kann. Damit geht ein herzliches Dankeschön an das Kulturhistorische Museum für die großartige Betreuung während des Projekttages.
Schlagwort: Exkursion
Politik hautnah erleben: Klasse 9 des FSGs besuchten den Landtag in Magdeburg
Wie entsteht politische Entscheidungskraft? Wer gestaltet die Zukunft Sachsen-Anhalts? Und wie fühlt es sich an, dort zu sitzen, wo Landespolitik gemacht wird? Diesen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des FSG im Rahmen des Sozialkundeunterrichts bei ihren Exkursionen in den Landtag nach Magdeburg nach. Während die Klasse 9B bereits am 30. April das Landesparlament Sachsen-Anhalts besuchte, folgte die Klasse 9A am 30. Juni.
Da im Verlauf des vergangenen Schuljahres die politischen Ebenen der Kommunen, des Landes und des Bundes sowie deren Institutionen im Unterricht behandelt worden waren, konnten die Schülerinnen und Schüler ihr bereits erworbenes Wissen direkt vor Ort einbringen. Der Gästeführer Herr Schubert griff dieses Vorwissen auf und ermöglichte beim Rundgang durch die verschiedenen Gebäudeteile vielfältige Perspektiven in die Geschichte Sachsen-Anhalts, die Entstehung des Landtages sowie in aktuelle Abläufe innerhalb des Parlamentsbetriebs. Für die Klasse 9B bot sich zudem die besondere Gelegenheit, rund 20 Minuten lang einer Sitzung des Finanzausschusses im Plenarsaal zu verfolgen und so parlamentarische Arbeit unmittelbar mitzuerleben.
Den Höhepunkt beider Exkursionen bildeten jedoch die jeweiligen Doppelgespräche mit den Landtagsabgeordneten. Kristin Heiß und Sven Rosomkiewicz sowie Kerstin Eisenreich und Stefan Ruland nahmen sich jeweils Zeit, um von ihren persönlichen Werdegängen, ihren Beweggründen für politisches Engagement und dem Alltag als Berufspolitikerinnen und Berufspolitiker zu berichten. Besonders mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen gewährten sie den Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke hinter die Kulissen der Landespolitik und beantworteten zahlreiche Fragen.
Die Schülerinnen und Schüler erlebten Demokratie an einem Ort, an dem sie täglich verhandelt, gestaltet und gelebt wird. Die Eindrücke aus Magdeburg verdeutlichten, dass Politik nicht abstrakt bleiben muss, sondern unmittelbar mit den Fragen, Interessen und der Zukunft junger Menschen verbunden ist.

Europa digital erleben: Die Erasmus+-Projektwoche des FSG Calbe in Lissabon
Die kosmische Evolution…
Was stand am Anfang unseres Seins? Natürlich die große und ehrliche Liebe unserer Eltern, aber was stand ganz am Anfang?!?
Die 10. Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe sind dieser Frage auf den Grund gegangen und haben eine Exkursion in das Planetarium nach Halle gemacht. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben hier im Sternensaal den Film „vom Urknall bis zum Menschen“ geschaut und die spannenden Zusammenhänge zwischen kosmischer und biologischer Evolution erkundet. Passend zum Thema Evolution im Unterrichtsfach Biologie wurde erklärt, wann das Universum entstanden ist und welche Bedingungen damals geherrscht haben. Unvorstellbare 1023 Kelvin (1000000000000000000000000K) betrug die Temperatur zum Zeitpunkt des Urknalls vor rund 13,8 Milliarden Jahren.
Der Zusammenhang zwischen den Naturwissenschaften Biologie, Chemie, Physik, Geografie und Astronomie wurde sehr gut visualisiert. Denn durch die hohen Temperaturen entstanden in den Sternen die ersten chemischen Elemente durch das Verschmelzen von kleinen Wasserstoffatomen und anderen Atomen, die bei jeder Supernova, dem Sterben eines Sterns, in das All katapultiert wurden. Diese Elemente dienten in den letzten 13,8 Milliarden Jahren als Grundlage für die Bildung der Planeten in unserer Galaxie.
Die idealen Bedingungen, die perfekte Entfernung zur Sonne, die optimalen Temperaturen sowie das Vorhandensein von Wasser in allen drei Aggregatszuständen, ermöglichte die Entstehung der Erde und damit die biologische Evolution.
Wir sind Teil dieser Evolution und gestalten diese Weiterentwicklung jeden Tag mit unserem Handeln aktiv mit. Noch kennen wir den Fortgang der Evolution nicht, aber wir sollten immer bedenken, dass unsere Nachkommen auch Teil dessen sein werden…
Weimar: „Gretchen rettet Faust“, zum Glück für uns
Romfahrt des Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe – Eine Reise in die Antike und Gegenwart
Chemie ist, wenn es knallt und stinkt …
Genau nach diesem Motto stellte sich die Chemie-Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am 26. Februar 2026 rund 50 Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe vor. Denn das Highlight der Veranstaltung war eine einstündige Experimentalvorlesung, welche bei allen Anwesenden nur Staunen und Begeisterung erzeugte. Unter dem Titel „Zauber der Chemie“ zeigten die Professoren und Wissenschaftlerinnen den Lehrenden und Lernenden viele, für die Oberstufe relevante, Experimente mit teils deutlichem Knalleffekt. Bei den Jugendlichen wurden damit im Unterricht bisher nur theoretisch besprochene Versuche hörbar, ersichtlich und spürbar gemacht. Mehrmals ging ein Raunen durch den Raum. Uns als Chemielehrerinnen hat es erfreut, dass bei den Schülerinnen und Schülern Zusammenhänge aufblitzen und sie die Experimente mit theoretischen Konstrukten aus dem Unterricht verbinden konnten.
Weiterhin stellten sich alle Bereiche des renommierten Chemie-Instituts vor und erklärten ausführlich, welche Studiengänge an der Martin-Luther-Universität belegt werden können und welche Berufschancen man dadurch im nationalen und internationalen Bereich erhält. Im Anschluss gab es im Foyer des Universitätsgebäudes eine Ausstellung der Studierenden und Professoren, an welchem die Schülerinnen und Schüler interessiert in Gespräche mit den Anwesenden vertieft waren. Die einzelnen Projekte wurde erklärt und viele Fragen wurden beantwortet. Hier ergab sich eine Situation, in der meine jetzigen Schülerinnen sich an meinen ehemaligen Professor wendeten. Dies zu sehen, erzeugt in jeder Lehrkraft absolute Zufriedenheit und ein Gefühl, die Schönheit der Naturwissenschaft rüber gebracht zu haben. Ich freue mich jetzt schon, wenn diese Schülerinnen das Feuer für die Chemie in sich tragen und vielleicht ja sogar an die nächste Generation weitergeben.
Schilleraner auf Sprachreise in London
Voller Vorfreude und Abenteuerlust begab sich der 7. Jahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe auf die nunmehr 29. Sprachreise nach England. Das Programm war dicht gefüllt und bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, das Land von einer ganz neuen Seite kennenzulernen.
Der Startschuss fiel mit der Fährüberfahrt von Calais nach Dover – ein echtes Abenteuer! Bereits am ersten Tag erlebten die Jugendlichen die Geschichte Englands, als sie die imposante Canterbury Cathedral besichtigten. So zählt jene Mutterkirche der anglikanischen Gemeinschaft und Sitz des Erzbischofs von Canterbury zu den ältesten sowie wohl bedeutendsten Bauwerken Englands. Nach der Ankunft in London wurden sie herzlich von ihren Gastfamilien empfangen, was für viele das erste richtige Eintauchen ins englische Alltagsleben bedeutete.
Am darauffolgenden Tag stand das idyllische Windsor auf dem Programm. Die Gruppe besuchte das berühmte Windsor Castle und bekam dank Audioguides spannende Einblicke in dessen Geschichte. In ihrer Freizeit erkundeten die Schülerinnen und Schüler das Städtchen auf eigene Faust und genossen die besondere Atmosphäre der bildhübschen Kleinstadt.
Zurück in London wartete ein echtes geografisches Highlight: der Nullmeridian in Greenwich. Von dort aus bot sich ein spektakulärer Blick auf die Skyline der Metropole – ein Moment, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Der erste richtige „London-Tag“ begann mit einer kleinen Planänderung: Da der Bus nicht fahren konnte, ging es mit dem Clipper – ein Schnellboot auf der Themse – mitten hinein ins Stadtzentrum. Eine tolle Gelegenheit, London auch vom Wasser aus zu bestaunen! Anschließend folgte eine interessante Stadtführung mit einem sympathischen Guide, der mit spannenden Geschichten Londons Vergangenheit lebendig werden ließ.
Natürlich durfte ein Besuch im berühmten British Museum nicht fehlen. Besonders der Bereich Ägypten sorgte für Staunen – von echten Mumien über antike Artefakte bis hin zum faszinierenden Stein von Rosetta, mit dessen Hilfe einst die Hieroglyphen entschlüsselt wurden. Danach führte der Weg zu Fuß durch die Innenstadt, wo die Shopping-Meile Oxford Street für leuchtende Augen und leichtere Portemonnaies sorgte.
Nach so viel Großstadttrubel kam der entspannte Tag an den Klippen von Beachy Head gerade recht. Das windige, aber sehr sonnige Wetter und die spektakulären Aussichten sorgten für beste Stimmung. Im Anschluss verbrachten die Schülerinnen und Schüler Freizeit in Brighton. Viele genossen zum ersten Mal Fish and Chips, entspannten am Strand oder gingen erneut auf Shoppingtour.
Der letzte Tag hielt noch einmal zahlreiche Highlights bereit: Im London Dungeon wurde es zunächst gruselig, bevor die Gruppe im berühmten Riesenrad London Eye über den Dächern der Stadt schwebte. Ein Spaziergang führte zu den Hot Spots der City, darunter der Buckingham Palace und der wunderschöne St. James’s Park. Die Mittagspause verbrachte die Gruppe am quirligen Leicester Square; einige wagten sich auch an kulinarische Spezialitäten in Chinatown heran. Covent Garden begeisterte mit Straßenmusikern und einladenden Shops. Den krönenden Abschluss bildete jedoch der Besuch des Musicals „Hercules“ im ältesten Theater Londons.
Die Rückreise führte die Gruppe zügig durch den Eurotunnel zurück aufs europäische Festland. Auch wenn die Woche anstrengend war, konnten die Schülerinnen und Schüler in kurzer Zeit unzählige Eindrücke sammeln und England mit all seinen Facetten erleben – weit über das hinaus, was das Schulbuch vermitteln kann.
Ein besonderer Dank gilt den engagierten Eltern Frau Busch, Frau Nawrodt, Frau Schaffrinna und Frau Wieclaw sowie den begleitenden Lehrerinnen Frau Kuhlig, Frau Gasch und Frau Funke-Schütze. Ohne ihren Einsatz wäre diese unvergessliche Sprachreise nicht möglich gewesen.
Fünfter Jahrgang im Bernburger Theater
In der Vorweihnachtszeit besuchten die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 5 des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe das historische Theater in Bernburg. Die traditionsreiche Spielstätte, die mit ihrer besonderen Atmosphäre schon beim Betreten weihnachtliche Vorfreude versprühte, bot den perfekten Rahmen, um gemeinsam in die besinnliche Zeit einzutauchen.
Aufgeführt wurde das bekannte Märchen „Das kalte Herz“ nach Wilhelm Hauff. Die Geschichte, die von Sehnsüchten, Gefühlen und den wirklich wichtigen Dingen im Leben handelt, zog das junge Publikum sofort in ihren Bann. Die Inszenierung beeindruckte nicht nur durch aufwendige Kostüme und fantasievolle Bühnenbilder, sondern auch durch die eindrucksvolle Darstellung der inneren Konflikte der Hauptfigur.
Besonders begeistert waren die Kinder davon, dass sie aktiv in das Geschehen einbezogen wurden. Immer wieder wurden sie zum Mitmachen und Mitdenken animiert – sei es durch Mitsingen oder durch kleine Aktionen, bei denen das Publikum auch eine Rolle übernahm.
Am Ende der Vorstellung verließen die Schülerinnen und Schüler das Theater mit leuchtenden Augen und einem Lächeln im Gesicht. Der gemeinsame Besuch im historischen Theater hat nicht nur die Vorfreude auf Weihnachten verstärkt, sondern auch Werte wie Mitgefühl, Freundschaft und die Bedeutung des Glücks ins Zentrum gerückt. So wurde der Theaterausflug zu einem besonderen Erlebnis, das noch lange nachklingen wird.
MJ-Magie in Hamburg: 60 Schilleraner tauchen ein in die Welt von Michael Jackson
Einen unvergesslichen Abend voller Musik, Tanz und Emotionen erlebten 60 Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe an einem Sonntag Ende August beim erfolgreichen Musical „MJ- The Michael Jackson Musical“ im Stage Theater in Hamburg. Die Show, die dem Leben und den größten Hits des „King of Pop“ gewidmet ist, begeisterte das Publikum auf ganzer Linie.
Die aufwendige Inszenierung, die mitreißenden Choreografien und die beeindruckende schauspielerische Leistung sorgten für viele Gänsehautmomente im Saal. Zeitweise dachte man, Jacko stehe wirklich wieder live und in Farbe auf der Bühne.
Organisiert wurde der Ausflug im Rahmen eines besonderen Dankeschöns an die Akteure der Weihnachtskonzerte, die jedes Jahr mit viel Engagement Musik, Tanz und Schauspiel auf die Bühne unserer Aula zaubern und für ausverkaufte Konzerte sorgen.
Mit vielen Ohrwürmern im Kopf und strahlenden Gesichtern machten sich die Schüler spätabends mit ihren Kurslehrerinnen Frau Lentvogt, Frau Huckenbeck und Frau Püsche wieder auf den Heimweg. Dieses kulturelle Erlebnis wird noch lange in Erinnerung bleiben.
















