Veröffentlicht in News

Die 8b meistert Recycling, Erste Hilfe und zaubert für den Weihnachtsmarkt

Die Klasse 8b hat in diesem Schuljahr vielfältige Aktivitäten unternommen, um nicht nur den Schulstoff zu vertiefen, sondern auch praktische Fähigkeiten zu erwerben. Am 14. November begaben wir uns auf einen Ausflug in die Ökostation in Neugattersleben, der von unserer engagierten Klassenlehrerin, Frau Hensche,l organisiert wurde. Dort tauchten wir in die Welt des Recyclings ein und lernten, wie aus scheinbar nutzlosen Dingen Neues entstehen kann. In den Workshops gestalteten wir nicht nur mit Klebstoff und Farben, sondern auch mit Holz, Draht und Knöpfen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ökostation führten uns kompetent durch die verschiedenen Stationen, standen uns bei Fragen zur Seite und achteten stets auf unsere Sicherheit. Nach einer leckeren Mittagspause mit Nudeln und einem Besuch bei den Ziegen und Schweinen auf dem Gelände war es leider schon wieder Zeit, Abschied zu nehmen.
Im Dezember stand ein weiteres spannendes Thema auf dem Stundenplan: Erste Hilfe. Frau Henschel lud Frau Täubert, eine erfahrene Krankenschwester, in unsere Klasse ein. Wir erhielten nicht nur theoretisches Wissen über Erste Hilfe und Rettung, sondern durften auch praktische Übungen wie die stabile Seitenlage durchführen. Frau Täubert teilte ihr Fachwissen über den menschlichen Körper, den Blutkreislauf, die Wiederbelebung und die richtige Versorgung von Verletzungen mit uns. Unsere Klasse zeigte großes Interesse, stellte viele Fragen und erfuhr auch Einiges über den Beruf der Krankenschwester. Zum Abschluss klärte uns Frau Täubert über die Auswirkungen von Rauchen, E-Zigaretten und Energy Drinks auf unseren Körper auf, was äußerst aufschlussreich war.
Ein weiterer gemeinsamer Tag im Zeichen der Vorbereitung auf den Weihnachtsmarkt fand am 6. Dezember statt. Dort gestalteten wir Weihnachtskugeln, besprayten und bemalten sie, klebten kleine Kugeln auf Holz und füllten sie mit getrockneten Blumen. Die entstandenen Kunstwerke verkauften wir dann mit Stolz auf dem Weihnachtsmarkt unserer Schule. Dabei begleiteten uns besinnliche Weihnachtslieder, um die festliche Atmosphäre zu genießen. Zum Abschluss möchten wir uns herzlich bei Frau Henschel für ein beeindruckendes Jahr bedanken und wünschen allen frohe Festtage sowie einen gelungenen Start ins neue Jahr!

Veröffentlicht in News

Exkursion zwischen Heide Park und Tempolimit

Es ist eine Tradition am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe, die nicht mehr wegzudenken ist. Alle Schüler der gymnasialen Oberstufe verbringen einen Exkursionstag in Berlin, um in die Mechanismen der Bundespolitik im Bundestag einzutauchen.
Die jetzigen Zwölftklässler fuhren via Bahn in die Bundeshauptstadt, trafen dabei ranghohe Politiker hautnah, diskutierten intensiv mit einem Bundestagsabgeordneten und konnten auch das Reichstagsgebäude genau begutachten.
Bereits bei der Sicherheitskontrolle am Jakob-Kaiser-Haus trafen die Schilleraner auf einen Minister und konnten Cem Özdemir beim Blutspenden beobachten.
Nachdem Martin Kröber das Abgeordnetengespräch aufgrund einer namentlichen Abstimmung beenden musste, konnten weitere ranghohe Politiker im direkten gemeinsamen Personenverkehr in den Katakomben zum Reichstagsgebäude beobachtet werden. Unter anderem liefen ihnen Yasmin Fahimi, Friedrich Merz, Armin Laschet, Tino Chrupalla, Alice Weidel, Michael Kellner, Johannes Vogel und Jan Korte über den Weg.
Zuvor hatte die Calbenser Reisegruppe in einem Sitzungssaal Platz genommen. Zahlreiche Kameras, Mikrofone an den Plätzen, zwei Zuschauertribünen und mehrere Dolmetscher-Kabinen vermittelten bereits einen ersten Eindruck von der Wichtigkeit der politischen Entscheidungsfindung. Nach einem kurzen Einblick in seinen Lebenslauf skizzierte der Bundestagsabgeordnete Martin Kröber den zeitlichen Verlauf der Sitzungswoche, gespickt mit spannenden Anekdoten aus der politischen Alltagsarbeit. Er schaffte er es, den Schilleranern die Vor- und Nachteile des Miteinanders im Bundestag anschaulich näherzubringen.
Mit den drei Fragen „Woher kommst Du?“, „In welcher Welt möchtest Du leben?“ und „Was tust Du, wenn Du nach der Legislaturperiode nicht mehr im Bundestag sitzt?“, startet er allgemein in ein Aushandlungsgespräch, um die Sicht des Gegenübers grundlegend einschätzen und verstehen zu können. Der Prozess an sich sei wie die Einigung der gesamten Gruppe auf eine Pizza, natürlich verbunden mit einer Vielzahl von jeweiligen einzubeziehenden Einschränkungen. Bestenfalls könnte noch jemand das zugehörige Getränk und den Nachtisch auswählen. Sicherlich ein unglaublich schwieriger Prozess, bei dem am Ende vielleicht gar niemand das bekommt, was er gern gehabt hätte.
Das Deutschland-Ticket war für das Mitglied im Verkehrsausschuss ein perfektes Beispiel dafür. Zur gestellten Frage nach einem Tempolimit zeigte er verschiedene mögliche Sichtweisen auf und nutze dabei bezüglich der Raser auf deutschen Autobahnen den Vergleich „Tempolimit einführen und dann eben den Heide Park für das nötige Adrenalin nutzen“.
In dem intensiven zweistündigen Gespräch kamen ergänzend auch viele Fragen und Meinungen der Schüler zum Tragen, wodurch es keinesfalls langweilig wurde.
Zum Abschluss dürfte natürlich ein Gang zur Kuppel des Reichstagsgebäudes und ein Blick auf das gerade tragende Plenum nicht fehlen.

Begleitender Vater Thomas Faltin: „Der Blick hinter die Kulissen war echt beeindruckend. Die Dimensionen waren überraschend, imposante Gebäude, viel Personal und Logistik, live erlebt einfach sehenswert.“

Schülerin Lena Morgenstern: „Er hat einen sehr menschlichen Einblick in das politische Alltagsgeschäft offenbart. Das war echt mega interessant.“

Schülerin Helene Wank: „Obwohl es Politik war, war es interessant. Er war echt authentisch und hat viele lebensnahe Anekdoten erzählt.“

Schülerin Leonie Felgenträger: „Der Inhalt des im Unterricht Besprochenen war sehr toll in der Praxis zu bestaunen. Es war eine lebhafte Atmosphäre und der gesamte Tag hat sich echt gelohnt.“

Referendarin Evany Huckenbeck: „Meine Erwartungen an den Tag wurden positiv übertroffen.“

Veröffentlicht in News

Das Kloster Unser Lieben Frauen und mehr

Am 11. Dezember 2023 besuchten wir, der Religionskurs der 10. Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, das Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg. Zusammen mit unserem Lehrer, Herrn Wenzel, und einem Stadtführer bekamen wir, passend zu unserem aktuellen Themengebiet „Kirchengeschichte“, einen authentischen Einblick in die Historie und den Entstehungsprozess der Kirche. Nach unserem Rundgang zeigte uns der Gruppenleiter viele geschichts- und religionsrelevante Orte rund um das Magdeburger Kloster. Zuerst führte er uns zum Universum Raum, Zeit und Materie, welches sich direkt neben dem Kloster befindet. Der Stadtführer erzählte interessante Fakten über den Künstler Heinrich Apel, sein Leben und seine geistige Einstellung, auf welche seine drei Skulpturen auch schließen lassen.
Danach sind wir durch das Sterntor über den Domplatz und am Dom vorbeigelaufen, um unser nächstes Ziel, den FrauenOrt Magdeburg. zu erreichen. An diesem Denkmal werden die erste (Königin Editha) und zweite Ehefrau (Kaiserin Adelheid) bzw. die Schwiegertochter (Kaiserin Teophanu) von Otto I. als drei verschiedene Baumarten repräsentiert. Aufgrund der Nähe dieser Gedenkstätten war unser nächster Halt die Bastion Cleve, ein Abschluss der ehemaligen Festung Magdeburgs.
Danach widmeten wir unsere Aufmerksamkeit dem dazugehörigen Kriegerdenkmal im Fürstenwallpark und hörten auch hier dem Stadtführer gespannt zu. Natürlich interessierte uns auch besonders der Magdeburger Dom, den wir dann auch noch besichtigen konnten. Wir bekamen eine kleine Führung und eine Menge Informationen über die wichtigsten Personen und Handlungen rund um Magdeburg und speziell den Dom. Wir möchten uns herzlich bei den Organisatoren für den informativen und äußerst interessanten Besuch der Magdeburger Altstadt und die Führung bedanken.

Veröffentlicht in News

„Ora et labora“ – Schilleraner reisen zurück in die Welt des Mittalalters

Mitte September ging es für die Klasse 7a des Friedrich-Schiller-Gymnasiums mit dem Zug nach Magdeburg oder besser gesagt in das mittelalterliche Megedeborch. Die Schülerinnen und Schüler nahmen Teil am interaktiven Spiel des Kulturhistorischen Museums. So konnten sie, nachdem sie sich im Unterricht ausführlich mit dem Leben im Mittelalter auseinandergesetzt hatten, den Alltag einer mittelalterlichen Stadt selbst miterleben. Pünktlich um 9 Uhr morgens schlug die Glocke auf dem Innenhof des Museums, welcher äußerst liebevoll gestaltet ist mit seinen kleinen Gassen und den verschiedenen mittelalterlichen Gebäuden, die einen vergessen lassen, in einer modernen Stadt zu sein. Die Schüler wurden von den freundlichen Mitarbeitern mit „Gott zum Gruße“ begrüßt. Nun hieß es für alle Teilnehmer, Gewänder anzulegen und einen neuen Namen aus einer mittelalterlichen Namensliste auszuwählen. Auf einer Bürgerversammlung wurden die verschiedenen Berufe und Gewerke vorgestellt. Im Anschluss konnte man sich bei dem Meister oder der Meisterin mit einer Verbeugung bewerben. Fleißig arbeiteten dann alle Schüler in kleinen Hütten einer Tischlerei, beim Schmied, beim Kaufmann, bei der Korbflechterin oder in der Schänke. Wachleute wurden ebenfalls bestimmt, welche das Stadttor bewachten sowie Toilettengänge mit einem lauten „Dampfloch“ ankündigten. Die Stadtschreiberin notierte die Berufe und trieb zusammen mit der Großmagd Gelder ein, nachdem die einzelnen Gewerke mit einer „Elle“ professionell vermessen wurden. Als um 12 Uhr die Andacht gehalten wurde und es dann zum Mittagsmahl ging, waren alle glücklich und zufrieden. Nach getaner Arbeit war die frischgekochte Linsensuppe mit Fleischbeilage und der über offenem Feuer gekochte Pfefferminztee ein regelrechter Gaumenschmaus. Dann konnten sich die Schilleraner im Bogenschießen oder Stelzenlaufen versuchen. Weiterhin gab es köstlichen Zucker- sowie Apfelkuchen, noch leicht erwärmt, frisch auf die Hand. Zum Abschluss erhielt jeder Teilnehmer einen Pfennig von seinem Dienstherren oder seiner Dienstherrin und konnte dann davon auf dem Mittelaltermarkt ein schönes Andenken erwerben. So hatten die Schüler verschiedene Seifen, Kerzen, Körbe, Armbänder oder Ketten zur Auswahl, was die Entscheidung gar nicht so einfach machte. Dann hieß es Abschied nehmen von diesem wunderbaren Ort mit seinem großartigen Personal, welches die einzelnen Gewerke mit viel Herzblut betreut hat. Sie machten den Ausflug ganz besonders und ihnen gilt unser Dank. Und wer weiß, vielleicht sieht man sich zu den offenen Markttagen des Kulturhistorischen Museums einst wieder, wenn es wieder heißt: „Gott zum Gruße“.

Veröffentlicht in News

Schilleraner empfehlen Weißenhäuser Strand

Bereits Ende August diesen Jahres waren wir, die Klassen 10a und 10b des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, auf KIassenfahrt am Weißenhäuser Strand.
Schon auf der Busfahrt zur Ostsee waren beide Klassen, aber auch Frau Herrmann und Frau Pabst, unsere Klassenleiterinnen, in Urlaubsstimmung. Kurz nach der Ankunft begeisterte uns schon bald die Ostsee. Für uns war die Zeit am Strand, mit Volleyball-Spielen und Badespaß im Meer, eines der größten Highlights. Auch der Ausflug in den Hansa-Park zählte dazu. Auf rasanten Achterbahnen und in luftigen Höhen konnten wir unseren Mut beweisen. Sogar unsere zwei Klassenlehrerinnen haben sich auf den Free-Fall-Tower mit einem Höchstpunkt von 120 m gewagt! Natürlich standen noch weitere aufregende Aktivitäten auf unserem Plan, wie ein Tagesausflug nach Hamburg mit dem Besuch im Wachsfigurenkabinett „Panoptikum“, ein Besuch im Spaßbad des Weißenhäuser Strandes und ein Minigolfturnier. Wir Schüler können sagen: „Das war einen wunderschöner Start ins neue Schuljahr!

Veröffentlicht in News

Martin Luther vor Ort erlebt

An einem frühen Montagmorgen machten wir, der Religionskurs der achten Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, uns auf den Weg nach Wittenberg, um das Thema Reformation noch einmal aufzufrischen und mehr darüber zu erfahren. Mit dem Zug ging es über Köthen und Dessau nach Wittenberg.
Als wir angekommen waren, ging es nach einem kurzen Fußmarsch direkt in das Lutherhaus. Von außen wirkte alles sehr unscheinbar, doch im Inneren wurden all unsere Erwartungen übertroffen. Wir fanden eine sehr interessante und moderne Ausstellung mit vielen Stücken aus längst vergangener Zeit, wie Büchern, Schriftstücken und Notizen sowie zahlreiche Gemälde vor. Nach einer dreiviertel Stunde trafen wir uns alle wieder am Sammelpunkt und es ging weiter zur Stadtkirche. Als wir merkten, dass diese geschlossen war, kam Herr Wenzel zu der Entscheidung, dass die bereits ersehnte Mittagspause vorgezogen wird. Gruppen wurden gebildet, die sich auf der Suche nach etwas zu essen in die Stadt aufmachten.
Nach einer Stunde kamen alle, auch mit etwas Verspätung und mit gut gefüllten Bäuchen, zum ausgewählten Treffpunkt und es ging weiter zum Highlight des Tages. Die Schlosskirche zu Wittenberg. Nach kurzer Anmeldung konnte die Führung beginnen. Wir wurden noch einmal begrüßt und es fand ein Exkurs in die Historie von Wittenberg statt. Dann ging es in die Kirche. Die Führung begann im hinteren Teil des Gebäudes und sehr viel Wissenswertes wurde genannt und erläutert. Nach ein paar kurzen Fragen ging es im Mittelschiff weiter und die Reformatoren um Martin Luther, wie Melanchthon und Bugenhagen, rückten nun in eine zentrale Rolle. Kurz vor dem Ende der Führung betrachteten wir Luthers und Melanchthons Grabstätte und haben erneut viel Neues gelernt. Auch die Gräber der großen Kurfürsten, wie Friedrich dem Weisen und dessen Nachfolger, durften natürlich nicht fehlen. Zum Schluss hat sich der gesamte Kurs noch einmal vor die Kirche begeben, um die berühmte Tür mit den 95 Thesen zu bestaunen.
Da noch etwas Zeit blieb, versprach uns Herr Wenzel, dass wir uns noch ein Eis holen dürfen. Also machte sich die ganze Klasse auf, um sich die Abkühlung nicht entgehen zu lassen. Dann ging es zurück zum Bahnhof für die Rückfahrt. Am nächsten Tag fand noch eine kurze Auswertung statt, bevor wir das Schuljahr mit einem Film ausklingen ließen. Vielen Dank an Herrn Wenzel für die Planung dieser Exkursion.

Veröffentlicht in News

Ein Tag im Maschinenbauunternehmen Doppstadt

Am 23. Juni 2023 besuchten wir, die Klasse 9b des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, das Unternehmen Doppstadt. Wir wurden am Haupttor von Frau Andreas empfangen und bekamen alle eine gelbe Weste. Danach wurden uns die zwei Lehrmeister Herr Schulze und Herr Jänicke vorgestellt, welche uns, nach dem Verstauen unserer Taschen, in zwei Gruppen durch den Betrieb führten. Zuerst zeigten sie uns eine große Halle, in welcher alle Typen von Blechen verstaut werden. Danach ging es weiter zu den Zuschneidemaschinen, der Blechformung und der Schweißabteilung für größere Teile. In der nächsten Halle gab es noch einmal eine Schweißabteilung, jedoch für kleinere Teile, dort wurden auch große Trommeln für die Maschinen hergestellt und scharfe Kanten verschiedenster Teile mit Sandstrahl geglättet. Auf dem Weg zu der letzten Halle kamen wir an der Lackiererei vorbei, wo die Fragmente mit Farben, wie z.B. orange, lackiert werden. Die letzte Halle, die wir besichtigten, wird in zwei Bereiche getrennt. Das große Lager und die Taktstraße, in der die Teile zusammengefügt, die Motoren eingebaut und zum Schluss die Maschinen zum ersten Mal in Betrieb genommen werden. Nach der Führung versammelten wir uns alle im Speisesaal, um einem Vortrag über den Betrieb zuzuhören. Anschließend konnten wir Fragen stellen und schnell etwas essen und trinken. Daraufhin führte man uns zu einem Platz, wo eine der Maschinen vorgeführt wurde. Als Letztes zeigte man uns das Museum im Wasserturm und wir konnten einen Blick auf Calbe und die Umgebung von der Aussichtsplattform aus werfen. Wir verabschiedeten uns am Haupttor und die Exkursion nahm ein Ende.
Hiermit bedanken wir uns noch einmal recht herzlich bei der Firma Doppstadt für die Möglichkeit, das Unternehmen besser kennenzulernen.

Veröffentlicht in News

Ausflug zum Wartenberg

Anfang Juli haben die fünften Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe einen tollen Projekttag am Wartenberg erlebt. Dieser wurde von der Fachschaft Geografie organisiert und detailliert vorbereitet. Um 7:45 Uhr sind wir mit unseren Klassenlehrern und Fachlehrern, einigen Eltern und Großeltern bei wunderbarem Wetter von der Schule gestartet. Nach einer Wanderung von ca. 5 km sind wir auf dem Wartenberg angekommen und das ganz ohne Murren und Stöhnen.
Bereits im Vorfeld dieses Projekttages haben wir, die Schüler der Klassen 5a, b und c, kleine Gruppen gebildet. In diesen Teams, jeweils mit einem Laufzettel ausgestattet, wurden an 12 verschiedenen Stationen vielfältige Aufgaben gelöst.
Bei den Aufgabenstellungen ging es um die Themenfelder:
– Geschichte,
– Geografie,
– Biologie,
– Geschicklichkeit,
– Merkfähigkeit und
– Allgemeinwissen.
Die einzelnen Aufgaben waren auf dem gesamten Gelände des Wartenbergs verteilt.
Wir mussten beispielsweise Gewürze erraten, Tiere und Pflanzen sowie verschiedene Getreidesorten erkennen, Alltagsgegenstände ertasten und uns im Gelände mit dem Kompass orientieren. Bei diesen Aufgaben spielten alle sechs Sinne eine Rolle, um möglichst viele Punkte zu ergattern. Die einzelnen Stationen wurden von unseren Lehrern, Eltern und Omas sowie Mitgliedern des Vereins Nestwärme betreut.
Nachdem alle Aufgaben erledigt waren, durften wir den Wartenberg noch eigenständig erkunden und picknicken. In dieser Zeit haben unsere Lehrer die Ergebnisse der einzelnen Aufgaben ausgewertet. Eine Siegerehrung gab es zum Abschluss und da alle mit Feuereifer dabei waren, erhielt jede Gruppe eine große Tüte Gummibärchen.
Nach diesem schönen Tag wanderten wir wieder zurück zur Schule.
Vielen lieben Dank an alle Lehrer, Eltern, Großeltern und den Verein Nestwärme für die tolle Vorbereitung und Begleitung.

Veröffentlicht in News

„Jedermann“ – kennt Keinermann?

„Jedermann“ – ein Theaterstück, was den meisten Menschen wahrscheinlich eher unbekannt ist. Dennoch durften wir, der Jahrgang 11 des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, uns dieses Drama ansehen – und das nicht irgendwo.
Aufgeführt wurde das Stück nämlich im bekannten Ringheiligtum in Pömmelte. Vergleichbar mit dem englischen „Stonehenge“ und eine der interessantesten historischen Sehenswürdigkeiten, nicht nur im Salzlandkreis. Das Ringheiligtum besteht aber nicht aus großen Steinen, sondern Tausenden von Holzpfählen, die in Kreisen angeordnet sind. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um einen mehr als 4.000 Jahre alten Kultort. Auch in den Böden wurden Funde entdeckt, die noch sehr gut erhalten waren und somit einen Einblick in das frühere Leben gaben. Um das Ringheiligtum herum befindet sich die reine Natur. Man sieht nur in der Ferne ein paar Häuser sowie die stärker befahrenen Landstraßen. Wir bekamen jedoch davon wenig mit. Für uns war es durch die ruhige Atmosphäre sehr idyllisch. Ein angenehmer Ort.
Als wir am Morgen, ca. 8.30 Uhr, am Ringheiligtum ankamen, war tolles Wetter. Sonnenschein und blauer Himmel – was will man mehr. Wir mussten nicht allzu lange warten und dann ging es auch schon los. Wir liefen um das Ringheiligtum herum, bis in die Mitte der Holzpfähle. Dort war schon die Bühne aufgebaut und Stühle aufgereiht. Alles machte einen sehr einladenden Eindruck. Das Bühnenbild bestand aus ein paar Säulen, die leicht verziert waren und zwischen denen jeweils ein Stück roter Stoff hing. Insgesamt sehr schlicht, aber wirkungsvoll. Kurz nach 9 ging es dann nach etwas zeitlicher Verspätung aufgrund technischer Probleme endlich los. Wir waren alle gespannt, was uns erwarten wird. Schon am Anfang fiel mir jedoch auf, dass ich dem Stück zunächst schwer folgen konnte, dadurch dass ich nur den Titel wusste, aber mir kein weiteres Vorwissen angeignet hatte. Dennoch schaute ich weiter gespannt zu und versuchte den Inhalt zu verstehen, was mit der Zeit immer besser funktionierte.
Im Stück von Hugo von Hofmannsthal aus dem Jahr 1911 geht es um einen reichen Mann namens „Jedermann“, der immer nur an sich selbst denkt. Eines Tages wird er vom Tod besucht, dieser kündigt ihm an, dass er sterben würde, als er sagt „Ich bringe dich vor den Richtstuhl Gottes“. Ab da beginnt der Jedermann um Erlösung zu kämpfen und seine Sünden zu bereuen. Dabei muss er sich sowohl mit seinen Freunden als auch mit seiner Vergangenheit und seiner Geliebten auseinandersetzen. Am Ende versucht der Teufel ihn noch einmal von seinem guten Weg abzubringen, dies jedoch erfolglos. Er war entschlossen, seinen Weg zu gehen und somit fand das Drama nach ca. 90 Minuten ein gutes Ende.
Anschließend folgte noch eine Fragerunde und die Charaktere wurden uns noch einmal genauer erklärt. Dabei stellte sich heraus, dass die Schauspieler eine Mischung aus Profischauspielern und Amateuren waren, was man so vorerst nicht vermutete, obwohl auch beim Stück nicht immer alles glatt lief. Aber dies kann sowohl Profischauspielern als auch Amateuren passieren, weswegen uns das Stück dadurch nicht weniger gefiel. Ebenfalls auffällig waren die im Vergleich zum schlicht gewählten Bühnenbild auffälligen Kostüme der Akteure. Manche mehr, manche weniger, doch vor allem die des Teufels und des Todes stachen durch einen hellen Rotton deutlich heraus.
Nach dem Theaterstück ging es für uns direkt weiter. Eine ca. 45-minütige Führung folgte. Einer der Schauspieler trug dafür Verantwortung. Er zeigte uns, wo damals die alten Langhäuser standen, wo heute nur noch Umrisse aus Steinen zu sehen sind. In diesem Zusammenhang sollten wir alle einmal raten, wo denn früher der Eingang dieser Häuser war. Wir stellten uns also im Haus dort auf, wo wir vermuteten, dass da der Eingang gewesen sein könnte. Heraus stellte sich am Ende, dass er immer auf der östlichen Seite war. Anschließend durften wir noch den Aussichtsturmturm besteigen und hatten das gesamte Gelände im Blick. Insgesamt war die Führung für uns sehr interessant und abwechslungsreich.
Dann neigte sich unser Aufenthalt auch schon fast dem Ende. Nach der Führung legten wir noch einmal eine kurze Trink – und Essenspause ein und verarbeiteten unsere neuen Eindrücke. Alles in allem kann man sagen, es war ein schöner und gelungener Tag, an dem wir alle sehr viel Spaß hatten.

Veröffentlicht in News

Unterricht mal ganz anders

Das dachten sich auch die Religionsschüler der neunten Klasse des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe. Im Zusammenhang mit ihrem Projekt „Tod“, welches sie zuvor über mehrere Wochen behandelt hatten, planten die Schüler eigenständig, mit der Zustimmung ihres Religionslehrers Sascha Wenzel, eine Exkursion zum Bestattungsinstitut Heinze in Calbe.
Dort wurden ihnen zunächst einige ihrer Fragen zum Thema „Bestattung“ beantwortet. Im folgenden Verlauf lernten sie viel über unterschiedliche Bestattungsformen und wie man mit dem Thema „Tod“ umgehen kann. Die Schüler zeigten ein großes Interesse. Trotzdem es ein sehr emotionales Thema ist, fand es bei allen Schülern Gefallen. Wir bedanken uns bei allen die uns das Projekt ermöglicht haben.