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Chemie ist, wenn es knallt und stinkt …

Genau nach diesem Motto stellte sich die Chemie-Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am 26. Februar 2026 rund 50 Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe vor. Denn das Highlight der Veranstaltung war eine einstündige Experimentalvorlesung, welche bei allen Anwesenden nur Staunen und Begeisterung erzeugte. Unter dem Titel „Zauber der Chemie“ zeigten die Professoren und Wissenschaftlerinnen den Lehrenden und Lernenden viele, für die Oberstufe relevante, Experimente mit teils deutlichem Knalleffekt. Bei den Jugendlichen wurden damit im Unterricht bisher nur theoretisch besprochene Versuche hörbar, ersichtlich und spürbar gemacht. Mehrmals ging ein Raunen durch den Raum. Uns als Chemielehrerinnen hat es erfreut, dass bei den Schülerinnen und Schülern Zusammenhänge aufblitzen und sie die Experimente mit theoretischen Konstrukten aus dem Unterricht verbinden konnten.
Weiterhin stellten sich alle Bereiche des renommierten Chemie-Instituts vor und erklärten ausführlich, welche Studiengänge an der Martin-Luther-Universität belegt werden können und welche Berufschancen man dadurch im nationalen und internationalen Bereich erhält. Im Anschluss gab es im Foyer des Universitätsgebäudes eine Ausstellung der Studierenden und Professoren, an welchem die Schülerinnen und Schüler interessiert in Gespräche mit den Anwesenden vertieft waren. Die einzelnen Projekte wurde erklärt und viele Fragen wurden beantwortet. Hier ergab sich eine Situation, in der meine jetzigen Schülerinnen sich an meinen ehemaligen Professor wendeten. Dies zu sehen, erzeugt in jeder Lehrkraft absolute Zufriedenheit und ein Gefühl, die Schönheit der Naturwissenschaft rüber gebracht zu haben. Ich freue mich jetzt schon, wenn diese Schülerinnen das Feuer für die Chemie in sich tragen und vielleicht ja sogar an die nächste Generation weitergeben.

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Danke, Herr Hradek.

Mehr als zweieinhalb Jahren war Sven Hradek als Hausmeister am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe für die vielen kleinen Sachen rund um die Schule verantwortlich. Ein fehlender Kleiderhaken, eine kaputte Lampe, das Schneeschieben und Rasenmähen, die Pflege des Biotops, das Umräumen der Aula, die Wartung der verschiedensten technischen Anlagen und unzählige Aufgaben mehr löste er meist mit einem Lächeln im Gesicht. Darüber hinaus möbelte der „tischlernde HauMei“ für die Schilleraner unter anderem zwei alte Tischkicker auf, um spannende Duelle in den Pausen zu ermöglichen.
Für den Ascherslebener beginnt nun, begründet durch seinen Wohnort, ein neues Hausmeister-Kapitel an der Burgschule in seiner Heimatstadt.
Nachdem sich an seinem letzten Arbeits-Mittwoch die Schulleitung herzlich bei ihm bedankte, wollten es sich die Schüler- und Lehrerschaft ebenfalls nicht nehmen lassen, Adieu zu sagen. Mit einer prall gefüllten „Bye Schiller“-Kiste und vielen warmen Worten hieß es am letzten Arbeitsfreitag: „Auf Wiedersehen und danke, Herr Hradek“.
Ab April können sich die Schilleraner auf einen neuen Hausmeister freuen, der seine Aufgaben als Teil der Schulgemeinschaft hoffentlich ähnlich engagiert ausführt und auch die zeitnah stattfindende Sanierung des Altbaus samt Container-Lösung und Umbaumaßnahmen im Neubau tatkräftig unterstützt.

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Schilleraner auf Sprachreise in London

Voller Vorfreude und Abenteuerlust begab sich der 7. Jahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe auf die nunmehr 29. Sprachreise nach England. Das Programm war dicht gefüllt und bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, das Land von einer ganz neuen Seite kennenzulernen.
Der Startschuss fiel mit der Fährüberfahrt von Calais nach Dover – ein echtes Abenteuer! Bereits am ersten Tag erlebten die Jugendlichen die Geschichte Englands, als sie die imposante Canterbury Cathedral besichtigten. So zählt jene Mutterkirche der anglikanischen Gemeinschaft und Sitz des Erzbischofs von Canterbury zu den ältesten sowie wohl bedeutendsten Bauwerken Englands. Nach der Ankunft in London wurden sie herzlich von ihren Gastfamilien empfangen, was für viele das erste richtige Eintauchen ins englische Alltagsleben bedeutete.
Am darauffolgenden Tag stand das idyllische Windsor auf dem Programm. Die Gruppe besuchte das berühmte Windsor Castle und bekam dank Audioguides spannende Einblicke in dessen Geschichte. In ihrer Freizeit erkundeten die Schülerinnen und Schüler das Städtchen auf eigene Faust und genossen die besondere Atmosphäre der bildhübschen Kleinstadt.
Zurück in London wartete ein echtes geografisches Highlight: der Nullmeridian in Greenwich. Von dort aus bot sich ein spektakulärer Blick auf die Skyline der Metropole – ein Moment, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Der erste richtige „London-Tag“ begann mit einer kleinen Planänderung: Da der Bus nicht fahren konnte, ging es mit dem Clipper – ein Schnellboot auf der Themse – mitten hinein ins Stadtzentrum. Eine tolle Gelegenheit, London auch vom Wasser aus zu bestaunen! Anschließend folgte eine interessante Stadtführung mit einem sympathischen Guide, der mit spannenden Geschichten Londons Vergangenheit lebendig werden ließ.
Natürlich durfte ein Besuch im berühmten British Museum nicht fehlen. Besonders der Bereich Ägypten sorgte für Staunen – von echten Mumien über antike Artefakte bis hin zum faszinierenden Stein von Rosetta, mit dessen Hilfe einst die Hieroglyphen entschlüsselt wurden. Danach führte der Weg zu Fuß durch die Innenstadt, wo die Shopping-Meile Oxford Street für leuchtende Augen und leichtere Portemonnaies sorgte.
Nach so viel Großstadttrubel kam der entspannte Tag an den Klippen von Beachy Head gerade recht. Das windige, aber sehr sonnige Wetter und die spektakulären Aussichten sorgten für beste Stimmung. Im Anschluss verbrachten die Schülerinnen und Schüler Freizeit in Brighton. Viele genossen zum ersten Mal Fish and Chips, entspannten am Strand oder gingen erneut auf Shoppingtour.
Der letzte Tag hielt noch einmal zahlreiche Highlights bereit: Im London Dungeon wurde es zunächst gruselig, bevor die Gruppe im berühmten Riesenrad London Eye über den Dächern der Stadt schwebte. Ein Spaziergang führte zu den Hot Spots der City, darunter der Buckingham Palace und der wunderschöne St. James’s Park. Die Mittagspause verbrachte die Gruppe am quirligen Leicester Square; einige wagten sich auch an kulinarische Spezialitäten in Chinatown heran. Covent Garden begeisterte mit Straßenmusikern und einladenden Shops. Den krönenden Abschluss bildete jedoch der Besuch des Musicals „Hercules“ im ältesten Theater Londons.
Die Rückreise führte die Gruppe zügig durch den Eurotunnel zurück aufs europäische Festland. Auch wenn die Woche anstrengend war, konnten die Schülerinnen und Schüler in kurzer Zeit unzählige Eindrücke sammeln und England mit all seinen Facetten erleben – weit über das hinaus, was das Schulbuch vermitteln kann.
Ein besonderer Dank gilt den engagierten Eltern Frau Busch, Frau Nawrodt, Frau Schaffrinna und Frau Wieclaw sowie den begleitenden Lehrerinnen Frau Kuhlig, Frau Gasch und Frau Funke-Schütze. Ohne ihren Einsatz wäre diese unvergessliche Sprachreise nicht möglich gewesen.