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Tag der offenen Tür am 15. Oktober 2026

Eine „offene Tür“ beschreibt der Begrifflichkeit nach etwas Einladendes und Interesse weckendes. Sie ermuntert zumeist dazu, einfach hineinzugehen und genauer zu schauen, was sich dahinter befindet. Andererseits verbindet der „Türöffner“ sicherlich damit das Interesse, etwas Besonderes zu zeigen, vorzustellen oder genauer darüber zu informieren.
Am Donnerstag, dem 15. Oktober 2026, werden, obwohl der normale Schultag längst beendet ist, die vielen Türen am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe von 16 bis 18 Uhr weit offen stehen. In den Räumen werden Schüler mit ihren Lehrern warten, um ihre Unterrichtsfächer, die vielfältigen Arbeitsgemeinschaften der Ganztagsschule oder schlicht ihre liebgewonnene Schule den interessierten Gästen näher zu bringen.
Zum Tag der offenen Tür Anfang Oktober sind alle interessierten Eltern, Großeltern und Schüler herzlich eingeladen, sich ein eigenes Bild von der Schilleraner Schulgemeinschaft zu machen.

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Beliebte Lehrerin Frau Klemm verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand, zumindest fast

„Danke für alles, für die tolle gemeinsame Zeit. Für mich schließt sich jetzt der Kreis: ich habe hier in Calbe mein Abitur gemacht und beende hier meine Lehrerkarriere.“ Das waren die emotionalen Abschlussworte von Petra Klemm in der zurückliegenden Dienstberatung am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe. Nach 42 Dienstjahren geht die beliebte Deutsch-, Russisch- und Sozialkunde-Lehrerin in den wohlverdienten Ruhestand, wird unter dem Weltenretter-Privileg den Schülern aber weiterhin erhalten bleiben.
In seiner Rede würdigt Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs die als „kontinuierlich, ohne viele Worte arbeitende“ Kollegin und zeichnet dabei Aspekte ihres Lebensweges nach, die überraschend viele Überschneidungen mit der Saalestadt aufweisen. Gemeinsam mit ihrem späteren Calbenser Kollegen Michael Ulrich machte sie ihr Abitur an der EOS Karl Marx in Calbe, nach dem anschließenden Lehramtsstudium in Rostock und Magdeburg arbeitete sie zuerst an der POS Latdorf und bis in die Nachwendezeit 1993 an der POS „Johannes R. Becker“ in Eickendorf unter dem damaligen Schulleiter und späteren Calbenser Kollegen Wolf-Dieter Lange. Nach ihrer erfolgreichen Arbeit am Schönebecker Gymnasium folgte unter dem damaligen Schulleiter Erhard Kiel 2010 die Abordnung nach Calbe und ein Jahr darauf die abschließende Versetzung ans Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe. Seither „war sie häufig als Klassenlehrerin am Puls der Zeit tätig“ bemerkte der Schulleiter und ergänzte „die vielen gut besuchten mündlichen Abiturprüfungen im Fach Sozialkunde, die sie stets sicher, souverän und fair, dem Schüler zugesandt und immer mit einer Portion Humor geleitet hatte.“
Kurz gefasst also „Danke für alles“.

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Letzter Arbeitstag offenbart viele schöne Momente

Der letzte Arbeitstag von Bärbel Schmidtke verlief rückblickend wie nahezu jeder andere Tag als pädagogische Mitarbeiterin am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe. Mit einem freundlichen „Guten Morgen“ ins Sekretariat startet sie schnell mit den vielfältigen kleinen Aufgaben. Wenig später bereitete sie in der Cafeteria den Verkauf durch die Schülerfirma Picnic für die Pausenverpflegung vor. Soweit, so normal.
In der Mittagspause jedoch überraschten sie nacheinander die Klassensprecher mit selbst gestalteten Dankes- beziehungsweise Abschiedskarten und vielen „warmen Worten“ für die schöne gemeinsame Zeit.
Auch die Dienstberatung am Nachmittag begann erst einmal soweit, so normal mit einleitenden Worten durch den Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs. Dann jedoch folgte „die letzte Bestellung“, die durch ihr Picnic-Team in den Raum gebracht wurde. Kaffee und Kuchen für das Kollegium sorgten für eine ausgelassene und entspannte Stimmung, während derer Frau Schmidtke permanent an der Seite ihres Teams stand. In der anschließenden Abschiedsrede stellte der Schulleiter zu Beginn schnell fest, dass er sich „möglichst kurz fassen sollte“, was ihm aber im Rückblick auf die lange gemeinsame Zeit „sehr schwer fällt.“ Ein Dank an den ehemaligen Schulleiter Herrn Kiel, der sie im Jahr 2005 anwerben konnte. „Die Zeit und der Erfolg haben erwiesen, Du warst genau die Richtige.“ „Dein ausgesprochen großer Elan, deine Begeisterung an der Arbeit am Kind, dein Teamgeist und dein liebevolles Kümmern um eines unserer Aushängeschilder der Schülerfirma „Picnic“ beschreiben wohl zu kurz deine anspruchsvollen und vielfältigen Aufgabenbereiche. Danke dafür.“
Rückblickend war der letzte Arbeitstag von Bärbel Schmidtke dann wohl doch nicht wie jeder andere. Kollegin Britta Herrmann bemerkte abschließend: „es gab keinen Moment an dem Du nicht freundlich warst, Cafeteria ist Bärbel Schmidtke und nun werden wir uns leider an eine Zeit ohne dich in der Schule gewöhnen müssen. Herzlichen Dank für die schöne gemeinsame Zeit.“

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Demokratie-Projekt ermöglicht spannende Einblicke und Diskussionen

Unter der Überschrift "Gemeinsam Demokratie gestalten" entwickelten sich in den jeweiligen 90-minütigen Seminaren der Klassenstufen zehn bis zwölf spannende Gespräche rund um die Erfahrungen und Erwartungen zur Demokratie. Leider hatte sich starker Regen eingestellt, sodass die einzelnen Stationen nicht auf dem Schulhof, sondern beengt in der Aula des Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe stattfinden mussten. Schnell hatten sich die Schülerinnen und Schüler in drei Gruppen aufgeteilt, um nacheinander das "Demokratie-Glücksrad", die "Bürgermeister-Fragen" oder das "Diskussionsforum" durchzuführen. Reichlich offen diskutiert wurden "die Bedeutung der Demokratie für die selbst" und der "Einfluss von social Media auf die Politik und den Wahlkampf". Beim Drehen des Glücksrades gab es verschiedene Kategorien wie "Adenauer", "Ehrenamt", "Europa" und "Bundestag", nach einer kurzen Frage und der passenden Antwort gab es eine kleine Belohnung. Mit Hilfe einer kleinen Wahlurne und passenden Notizzetteln konnten die Schilleraner Hinweise an den Calbenser Bürgermeister übermitteln, die Ausgangsfrage lautete: "Wenn ich Bürgermeister wäre, dann würde ich als erstes dies tun." Anschließend wurden die einzelnen Seminare durch die Schülerinnen und Schüler sehr positiv angenommen, reges Treiben in der Aula, viele engagierte Diskussionen und inhaltliche Erkenntnisse prägten dieses interessante Angebot der Konrad-Adenauer-Stiftung.
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Das Ehemaligentreffen am FSG Calbe war wie gewohnt gut besucht

Der Wettergott hatte es mal wieder gut gemeint mit den Schilleranern, bei spätsommerlicher Atmosphäre konnten die vielen Absolventen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe beim Ehemaligentreffen zusammen kommen. Neben dem Jubiläumsjahrgangs Abi 2006, der entspannt in der Cafeteria bis tief in die Nacht feierte, Namen auch viele Lehrer und unzählige ehemalige Schüler die Einladung des Fördervereins an. Durch das Zusammenkommen auf dem Schulhof oder durch eine Schulführung konnte gemeinsam in den vielen Erinnerungen aus der Schulzeit geschwelgt werden. Das Ende des Abends nutzen vielen dann dafür, um sich bereits für das nächste Ehemaligentreffen am zweiten September-Wochenende 2027 zu verabreden.
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„Nur“ deutsche Meisterin

Auf die Frage des Lehrers nach den Sommerferien, was das schönste Erlebnis in den Ferien gewesen sei, folgten tolle Urlaubserinnerungen, Highlights in Freizeitpark und kleine Anekdoten von der schönen Freizeit mit Freunden. Mia Kühne antworte erst auf Nachfrage und überaus zurückhaltend, dass sie „nur ostdeutsche Meisterin im Kanurennsport“ geworden ist. Allein aufgrund dieses „nur“ begannen die folgenden Stunden bei dem Lehrer fortwährend mit der Anspielung auf dieses „nur ostdeutsche Meisterin“.
In einer anschließenden zurückliegenden Stunde jedoch fehlte Mia allerdings im Unterricht, sie trat als Kanutin der TSG Calbe im Vierer für Sachsen-Anhalt bei den Deutschen Meisterschaften an und konnte das Finale mit ihren drei Teammitgliedern überaus deutlich mit einer Bootslänge Vorsprung für sich entscheiden. Somit ist sie von nun an „nur Deutsche Meisterin“. Zweifelsfrei ist dies mit Sicherheit ein Highlight in ihrem jungen Sportlerleben, wenngleich sie sicherlich über eine ziemlich lange Zeit von ihrem Lehrer mit „nur Deutsche Meisterin“ angesprochen werden wird, eine starke ironische Bemerkung, die eine große Wertschätzung zum Ausdruck bringt. Im Übrigen ließ es sich Mia nicht nehmen mit ihrem tollen Teamgedanken daran zu erinnern, dass Stina Parsche, eine ehemalige Schülerin des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, mit ihr den Titel feiern konnte und somit auch „nur deutsche Meisterin“ ist.

 

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Am 12. September 2026 findet das traditionelle Ehemaligentreffen statt

Wenn Erwachsene auf ihr bisheriges Leben zurückblicken, dann kommen sie immer auf die schöne Schulzeit zu sprechen und haben schnell viele lustige Anekdoten parat und schwelgen gern in einer Vielzahl von prägenden Erinnerungen. Viel spannender und interessanter wird die ganze Sache, wenn jemand dabei ist, der diese Erinnerungen nicht nur teilt, sondern durch das Gemeinsam-Erleben noch weitere Teile der Geschichte hinzufügen kann.
Genau auf dieser Grundlage baut das Ehemaligentreffen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe jedes Jahr aufs Neue auf. Am 12. September öffnen die Schilleraner erneut ihre Tore, um den vielen Ehemaligen die Möglichkeit zu bieten sich mit ehemaligen Weggefährten und Lehrern über die schöne Schulzeit auszutauschen.
Das Konzept des Ehemaligentreffens ist dabei denkbar einfach: Einerseits der Schulhof, auf dem DJ Simon Berner für gute Musik und die Lehrerschänke für die notwendige Verpflegung sorgt, und andererseits die Kombination mit ruhigeren Bereichen, in denen in entspannter Atmosphäre reichlich in Erinnerungen geschwelgt werden kann und auch eine Cocktailbar für das besondere Etwas sorgt.
Wenn dann im September bei hoffentlich schönem Wetter, Schlechtwetter-Variante ist eingeplant, um 19 Uhr der Startschuss fällt, dann wartet auf die hoffentlich wieder zahlreich erscheinenden ehemaligen Schilleranern erneut der wichtige Programmpunkt mit der traditionellen Verkündung des anzahlmäßig am stärksten vertretenden Jahrgangs. Da auch in diesem Jahr bereits zwei Jahrgänge die Möglichkeit nutzen ihr rundes Jubiläum an der alten Wirkungsstätte zu feiern, bleibt dieses Rennen sicherlich spannend.

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Juniorwahl zur Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt

Bereits sehr früh im Vorfeld der Landtagswahl von Sachsen-Anhalt 2026 gab es vielerlei gesellschaftliche Diskussionen und Informations- bzw. Gesprächsrunden im Fernsehen. Auch im Rahmen des Sozialkundeunterrichts des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe wurden die zahlreichen Kontroversen aufgegriffen und mit Hilfe verschiedener Übersichtsmethoden besprochen. Um ergänzend auch den allgemeinen Wahlablauf von der Einladung, der Wählerliste, dem Wahlakt in der Wahlkabine bis hin zur abschließenden Auszählung der abgegebenen Stimmen in der Praxis kennenzulernen, waren allumfassend Schüler involviert. Vergleichbar mit der eine Woche zuvor abgeschlossenen bundesweiten U-18-Wahl offenbarte auch das Calbenser Endergebnis eine sehr starke Polarisierung der äußeren politischen Ränder. Im Nachgang zur offiziellen Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026 werden die Schilleraner im Rahmen der Analyse sowohl das amtliche Endergebnis als auch das Schulergebnis im Unterricht betrachten und mit Sicherheit die vielen verschiedenen Möglichkeiten der Regierungsbildung diskutieren.
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Abitur! …Und jetzt? – von Calbe nach Kampala

Beschreibe dich rückblickend als Fünftklässlerin neu am FSG Calbe?
Als ich mit 10 Jahren, 2018, auf das FSG Calbe kam, wirkte das Abitur, genau wie das Jahr 2026, endlos weit entfernt. Ich wollte damals unbedingt Tierärztin werden, um mir später ein eigenes Pferd zu finanzieren. Meine Noten waren mir sehr wichtig und oft zog ich meinen Durchschnitt meinem sozialen Umfeld vor. Ich dachte, umso besser meine Noten wären, umso mehr würden mich auch meine Mitschülerinnen und Mitschüler schätzen. Mein Blickfeld war mit 10 Jahren noch sehr auf mich selbst beschränkt.

Wie würdest Du dich jetzt mit dem Abitur in der Tasche beschreiben?
Jetzt bin ich 18 Jahre alt, habe das FSG Calbe zwar mittlerweile offiziell verlassen, aber doch nicht ganz hinter mir gelassen. Denn in den acht Jahren, die ich dort verbracht habe, lernte ich, welche Auswirkungen, was ich sage und wie ich handle auf mein Umfeld haben. Ich lernte, dass andere Menschen mich nicht nur nach meinen Leistungen bewerteten, sondern Fairness und Empathie wertschätzten. Mir wurde bewusst, dass sich die Welt nicht nur um mich und meine Schulnoten oder meinen Abschluss dreht, sondern dass ich Teil einer Gemeinschaft bin und meine Handlungen Auswirkungen auf diese Gemeinschaft haben. Jetzt möchte keine Tierärztin mehr werden und den Durchschnitt, den ich als Fünftklässlerin erreichen wollte, den habe ich auch nicht. Dafür wird mir jetzt, wo ich nicht mehr zur Schule gehen „muss“, bewusst, dass ich es eigentlich mag neue Fakten zu lernen und neue Erkenntnisse zu erlangen. Um meine Neugierde jetzt zu stillen, würde ich am liebsten jedes Buch der Welt lesen, jede Sprache lernen, alle Studiengänge absolvieren und jedes kleine Fleckchen Erde erkunden.

In die Zukunft geblickt, vielleicht so in 10 bis 15 Jahren, was erhoffst Du Dir erreicht zu haben?
Das kann ich gar nicht so leicht beantworten. Um ehrlich zu sein, habe ich noch gar kein exaktes Bild von mir in 10 Jahren. Es gibt viele Berufe, die ich spannend finde, viele Orte, an denen ich gerne leben würde. Jetzt ist noch nicht der Zeitpunkt, an dem ich mich auf einen Weg festlegen möchte.

Gab es bis heute wichtige Menschen, die dich in deiner Entwicklung bestärkt bzw. beeinflusst haben?
Am meisten hat mich natürlich meine Familie geprägt, sowie gestärkt. Zuhause war immer Platz für Diskurs und als jüngere Schwester lernte ich daher schnell für meine Meinung einzustehen, aber auch Fehler einzugestehen. Auch die Lehrerinnen und Lehrer des FSG haben ihren Teil zu meiner Entwicklung beigetragen, denn sie sind letztendlich die Personen, die eine Schülerin oder einen Schüler fordern und ihr oder ihm neue Ideen und Ansätze unterbreiten. Als Teenager verbringt man oft mehr Zeit des Tages mit seinen Lehrerinnen und Lehrern als mit seinen Eltern, daher trägt das Auftreten des Lehrkörpers erheblich zur Entwicklung jeder und jedes Einzelnen von uns bei. Auch Gespräche mit Bürgermeister Jörn Weinert und Bürgermeister Sven Hause, sowie mit dem aktuellen Landtagspräsidenten Dr. Gunnar Schellenberger, haben mich vor allem in meinem Mut und meinem Selbstbewusstsein gestärkt.

Blicke voraus, und plane, was Du von nun an versuchst zu verwirklichen.
Von nun an werde ich versuchen, den Schwung, den ich aus der Schulzeit mitnehmen konnte, nicht zu verlieren. Es fiel mir leicht an der Schule, die ich kenne, mutig zu sein und mich zu engagieren. Viel herausfordernder ist es, in der großen, weiten Welt mutig zu sein. Aber Engagement erfordert Mut und ich möchte mutig sein, um meinen Horizont zu erweitern und um keine Angst vor anderen Lebensrealitäten zu haben. Ich möchte lernen, wie bestimmte Missstände unserer Welt entstehen und was ich tun kann, um sie zu bekämpfen. Ich mag Fairness, wie jeder andere Mensch auch und ich möchte die Welt ein bisschen fairer machen, ohne dafür als naiv abgestempelt zu werden.

Beschreibe die Hoffnungen, die Du mit deinem Engagement verbindest.
Mein nächstes großes Projekt wird mein Internationaler Freiwilligendienst in Kampala, der Hauptstadt von Uganda. 12 Monate tauche ich in das Leben dort ein und darf in einem Kindergarten mithelfen. Ich hoffe dort viel zu lernen und ganz viele neue Entdeckungen machen zu dürfen. Wichtig ist, dass wir uns vor Augen halten, dass wir in Deutschland nicht der Mittelpunkt der Welt sind. Auch Europa ist nicht der Mittelpunkt der Welt. “Westliche Standards” bedeuten für den Einen etwas ganz anderes als für den Nächsten. Wir können nicht festlegen, dass jeder Mensch der Welt Europa als Zentrum der Weltkarte ansieht. Genauso wenig, wie wir festlegen können, dass Länder, wie Uganda, Pakistan und Äthiopien als Entwicklungsländer bezeichnet werden, nur, weil sie andere Standards haben als wir. Deswegen leiste ich in Kampala auch keine “Entwicklungshilfe”, sondern nutze die Möglichkeit eines Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland. Es geht nicht darum, alles besser zu wissen und alles besser zu können, sondern um den kulturellen Austausch und den Ansatz: “Hallo, ich bin hier, um von euch zu lernen, wie ich helfen kann – jetzt oder in Zukunft.” Ich hoffe, dass ich durch diesen Freiwilligendienst ganz viel lernen und noch viel mehr neue Erfahrungen sammeln kann. Ich hoffe darauf, viele Menschen zu sensibilisieren und sie gegen Vorurteile zu immunisieren.
Natürlich müssen solche Projekte auch finanziert werden. In meinem Fall sieht die Organisation für Freiwilligendienste im Ausland einen Förderkreis vor, über welchen Spenden eingehen sollen. Falls Sie, liebe Leserinnen und Leser, also Lust haben mich zu sponsern, dann können Sie sich gerne via Email an mia.reinefeld@gmail.com bei mir melden.

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Mit Klaus Pfesdorf geht ein absolutes Aushängeschild des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe in die wohlverdiente Rente

Wenn ehemalige Schilleraner auf Herrn Pfesdorf angesprochen werden, geizen sie keinesfalls mit Superlativen: „episch“, „legendär“, „ein einfach grandioses Lehrer, der seine Fächer allumfänglich lebt“ sind dabei mit einem Strahlen im Gesicht zu hören. Sehr gelobt wurden allzu oft beim Ehemaligentreffen seine fortwährend pädagogische und fachliche Arbeit. Nach nunmehr 42 Berufsjahren als Physik- und Astronomie-Lehrer geht er als das letzte männliche Gründungsmitglied des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe von 1991 in seinen wohlverdienten Ruhestand und wird diesen mit Sicherheit mit vielen Reisen rund um die Welt vollends genießen.
Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs schaute bei seiner Abschiedsrede auf das spannende Schulleben zurück, welches fortwährend mit dem heutigen Namensgeber des Calbenser Gymnasiums zusammenhing. Als Schüler der Polytechnischen Oberschule, natürlich Friedrich Schiller, folgte ein Studium in Jena, natürlich an der Friedrich-Schiller-Universität, um dann nachfolgend natürlich am Friedrich-Schiller-Gymnasium als Lehrer zu wirken. Hierbei prägte er über Jahrzehnte das Schulleben maßgeblich mit seiner offenen, engagierten und besonnenen Art mit. Mit den sehr passenden Worten: „Neben den für Schülerinnen, Schüler, Kolleginnen und Kollegen sehr bekannten Ordnungsprinzipien war die experimentelle Methode in seinem Lehrerdasein immens wichtig. Nicht nur anschauen, sondern live und original dabei sein: experimentieren, Messwerte aufnehmen, Zusammenhänge erkennen, Fehlerbetrachtung durchführen und neue Erkenntnisse erhalten.“ beschrieb Herr Friederichs die Lehrerpersönlichkeit Klaus Pfesdorf wohl nur sachlicher im Vergleich zu den Beschreibungen der vielen Schülerinnen und Schüler der zurückliegenden Lehrerzeit.
„Mit dieser Rede hast Du es geschafft einen alten Mann zu Tränen zu rühren.“ erklärte der sichtlich ergriffene Ruheständler und ergänzte: „Ich hatte Angst davor einen Beruf zu erlernen, der mich langweilt, das ist zum Glück nicht passiert. Lehrer sein zu dürfen ist wirklich ein toller Job.“