Seit vielen Jahren ist der grüne Apfel samt dem Schiller Profil ein verlängertes Alleinstellungsmerkmal des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, demnach kommt es auch nicht von ungefähr, dass seit einigen Jahren die neuen fünften Klassen zum Tag der offenen Tür einen eigenen Apfelbaum im Bereich des Spielehofes pflanzen. Das vom Förderverein des Calbenser Gymnasiums als Willkommensgeschenk gedachte Symbol soll dir die Schülerinnen und Schüler ein ständiger Begleiter bis zum Abitur im Jahr 2033 sein und dabei natürlich auch von ihnen gepflegt werden.
Der Beginn der diesjährigen Aktion Mitte Oktober 2026 startete in jedem Fall sehr vielversprechend, unter den Augen vieler Eltern waren die neuen Schilleranern überaus engagiert, um den neuen eigenen Jahrgangsbaum gemeinsam mit ihrem tatkräftigen Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs sicher und möglichst gerade an dem vorgesehenen Ort aufzustellen. Schnell noch einwenig gießen und ein gemeinsames Erinnerungsfoto später, freuen sich alle Beteiligten über den nun ständigen Begleiter im Schulalltag.

Schlagwort: Schulleben
„Tag der offenen Tür“ als Musterbeispiel!?
Krankenhaus unterstützt Abiturjahrgang mit Spende nach erfolgreicher Zusammenarbeit
Pressemitteilung Saale-Krankenhaus Calbe
Scheckübergabe über 500 Euro an den Abiturjahrgang des Gymnasiums
Auf der Suche nach Unterstützung für das diesjährige Sommerfest für die Mitarbeitenden des Saale-Krankenhauses Calbe wurde der Schulleiter Herr Friedrichs des hiesigen Gymnasiums angesprochen und die Idee einer Zusammenarbeit vorgestellt. Die Schülerinnen und Schüler waren von Anfang an begeistert und sagten ihre Hilfe sofort zu. Als Dankeschön für ihren Einsatz sollte im Gegenzug die Abiturkasse aufgestockt werden.
Der Einsatz der jungen Helferinnen war ein voller Erfolg. Tatkräftig unterstützten sie das Fest an verschiedenen Stationen – von der Getränkeausgabe über die mobile Cocktailbar und die Popcornmaschine bis hin zur Mal- und Airbrushstation.
Nun ist es Zeit, offiziell Danke zu sagen. Dazu besuchte der Geschäftsführer Florian Dietrich des Saale-Krankenhauses das hiesige Gymnasium und überreichte einen
Scheck in Höhe von 500 Euro an die jungen Menschen des Abiturjahrgangs 2027.
„Die Schülerinnen haben einen hervorragenden Job gemacht und maßgeblich dazu beigetragen, dass unser Sommerfest so erfolgreich verlaufen ist. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken“, betonte der Geschäftsführer bei der Übergabe.
Gleichzeitig wünschte er den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten viel Erfolg für die bevorstehenden Prüfungen im kommenden Jahr sowie einen unvergesslichen Abiball. Darüber hinaus zeigte er sich zuversichtlich, dass dies sicher nicht die letzte gemeinsame Aktion gewesen ist.
Für die angehenden Abiturientinnen war die Aktion ein voller Erfolg. „Es hat richtig Spaß gemacht“, war die einstimmige Meinung der Gymnasiasten nach dem Sommerfest. Gleichzeitig freuen sie sich, dass sie mit ihrem Engagement ihre Abiturkasse aufbessern und damit ihrem großen Ziel, dem Abiball im kommenden Jahr, ein Stück näherkommen konnten.
Bildunterschrift: Geschäftsführer, Florian Dietrich überreichte einen Scheck in Höhe von 500 Euro an den Abitur-jahrgang 2027 des Gymnasiums und bedankte sich für deren engagierte Unterstützung beim Sommerfest des Krankenhauses.
Auf Zeitreise ins mittelalterliche Magdeburg
In der ersten vollen Oktoberwoche begab sich der gesamte sechste Jahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe auf Exkursion nach Magdeburg. Ziel war das Kulturhistorische Museum, wo die Schülerinnen und Schüler eine spannende Reise in die Vergangenheit erwartete.
Im Museum angekommen, wurden die jungen Gäste von einer Museumspädagogin im mittelalterlichen Gewand freundlich begrüßt. In der Dauerausstellung „Magdeburg – die Geschichte der Stadt“ erhielten sie einen anschaulichen Einblick in das Mittelalter, seine Kultur und die damaligen Arbeitstechniken. Ein besonderes Highlight war ein freigelegter Abschnitt einer mittelalterlichen Straße. Passendes Schuhwerk für die holprigen Wege durfte dabei nicht fehlen: Die historischen Schuhe wurden herumgereicht und aus nächster Nähe bestaunt.
Nach der informativen und kurzweiligen Führung ging es für die Schülerinnen und Schüler in den Innenhof – und damit gefühlt direkt ins Mittelalter. Von nun an begrüßte man sich nur noch mit „Gott zum Gruße“. In Kleingruppen lernten die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler verschiedene Gewerke und Tätigkeiten kennen: Korbflechterei, Töpferei, Weberei, Tischlerei, die Schreibschule im Kloster und mittelalterliche Spiele. Im historischen Spiel „Megedeborch“ konnten sie selbst ausprobieren, wie sich das Leben im Mittelalter angefühlt haben könnte.
Die praktische Arbeit tat allen sichtlich gut und bereitete viel Freude. Nachdem die Äbtissin die Gruppe verabschiedet hatte, waren die Schülerinnen und Schüler dennoch froh, dass ihr Alltag heute nicht mehr vollständig von „ora et labora“ – bete und arbeite – bestimmt wird. Geblieben sind viele lebendige Eindrücke und die Erkenntnis, dass Geschichte besonders spannend ist, wenn man sie mit allen Sinnen erleben kann. Damit geht ein herzliches Dankeschön an das Kulturhistorische Museum für die großartige Betreuung während des Projekttages.
Blockbuster „Bestenehrung 2026“
Tag der offenen Tür am 15. Oktober 2026
Eine „offene Tür“ beschreibt der Begrifflichkeit nach etwas Einladendes und Interesse weckendes. Sie ermuntert zumeist dazu, einfach hineinzugehen und genauer zu schauen, was sich dahinter befindet. Andererseits verbindet der „Türöffner“ sicherlich damit das Interesse, etwas Besonderes zu zeigen, vorzustellen oder genauer darüber zu informieren.
Am Donnerstag, dem 15. Oktober 2026, werden, obwohl der normale Schultag längst beendet ist, die vielen Türen am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe von 16 bis 18 Uhr weit offen stehen. In den Räumen werden Schüler mit ihren Lehrern warten, um ihre Unterrichtsfächer, die vielfältigen Arbeitsgemeinschaften der Ganztagsschule oder schlicht ihre liebgewonnene Schule den interessierten Gästen näher zu bringen.
Zum Tag der offenen Tür Anfang Oktober sind alle interessierten Eltern, Großeltern und Schüler herzlich eingeladen, sich ein eigenes Bild von der Schilleraner Schulgemeinschaft zu machen.
Beliebte Lehrerin Frau Klemm verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand, zumindest fast
„Danke für alles, für die tolle gemeinsame Zeit. Für mich schließt sich jetzt der Kreis: ich habe hier in Calbe mein Abitur gemacht und beende hier meine Lehrerkarriere.“ Das waren die emotionalen Abschlussworte von Petra Klemm in der zurückliegenden Dienstberatung am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe. Nach 42 Dienstjahren geht die beliebte Deutsch-, Russisch- und Sozialkunde-Lehrerin in den wohlverdienten Ruhestand, wird unter dem Weltenretter-Privileg den Schülern aber weiterhin erhalten bleiben.
In seiner Rede würdigt Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs die als „kontinuierlich, ohne viele Worte arbeitende“ Kollegin und zeichnet dabei Aspekte ihres Lebensweges nach, die überraschend viele Überschneidungen mit der Saalestadt aufweisen. Gemeinsam mit ihrem späteren Calbenser Kollegen Michael Ulrich machte sie ihr Abitur an der EOS Karl Marx in Calbe, nach dem anschließenden Lehramtsstudium in Rostock und Magdeburg arbeitete sie zuerst an der POS Latdorf und bis in die Nachwendezeit 1993 an der POS „Johannes R. Becker“ in Eickendorf unter dem damaligen Schulleiter und späteren Calbenser Kollegen Wolf-Dieter Lange. Nach ihrer erfolgreichen Arbeit am Schönebecker Gymnasium folgte unter dem damaligen Schulleiter Erhard Kiel 2010 die Abordnung nach Calbe und ein Jahr darauf die abschließende Versetzung ans Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe. Seither „war sie häufig als Klassenlehrerin am Puls der Zeit tätig“ bemerkte der Schulleiter und ergänzte „die vielen gut besuchten mündlichen Abiturprüfungen im Fach Sozialkunde, die sie stets sicher, souverän und fair, dem Schüler zugesandt und immer mit einer Portion Humor geleitet hatte.“
Kurz gefasst also „Danke für alles“.





















































