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Abitur! …Und jetzt? – von Calbe nach Kampala

Beschreibe dich rückblickend als Fünftklässlerin neu am FSG Calbe?
Als ich mit 10 Jahren, 2018, auf das FSG Calbe kam, wirkte das Abitur, genau wie das Jahr 2026, endlos weit entfernt. Ich wollte damals unbedingt Tierärztin werden, um mir später ein eigenes Pferd zu finanzieren. Meine Noten waren mir sehr wichtig und oft zog ich meinen Durchschnitt meinem sozialen Umfeld vor. Ich dachte, umso besser meine Noten wären, umso mehr würden mich auch meine Mitschülerinnen und Mitschüler schätzen. Mein Blickfeld war mit 10 Jahren noch sehr auf mich selbst beschränkt.

Wie würdest Du dich jetzt mit dem Abitur in der Tasche beschreiben?
Jetzt bin ich 18 Jahre alt, habe das FSG Calbe zwar mittlerweile offiziell verlassen, aber doch nicht ganz hinter mir gelassen. Denn in den acht Jahren, die ich dort verbracht habe, lernte ich, welche Auswirkungen, was ich sage und wie ich handle auf mein Umfeld haben. Ich lernte, dass andere Menschen mich nicht nur nach meinen Leistungen bewerteten, sondern Fairness und Empathie wertschätzten. Mir wurde bewusst, dass sich die Welt nicht nur um mich und meine Schulnoten oder meinen Abschluss dreht, sondern dass ich Teil einer Gemeinschaft bin und meine Handlungen Auswirkungen auf diese Gemeinschaft haben. Jetzt möchte keine Tierärztin mehr werden und den Durchschnitt, den ich als Fünftklässlerin erreichen wollte, den habe ich auch nicht. Dafür wird mir jetzt, wo ich nicht mehr zur Schule gehen „muss“, bewusst, dass ich es eigentlich mag neue Fakten zu lernen und neue Erkenntnisse zu erlangen. Um meine Neugierde jetzt zu stillen, würde ich am liebsten jedes Buch der Welt lesen, jede Sprache lernen, alle Studiengänge absolvieren und jedes kleine Fleckchen Erde erkunden.

In die Zukunft geblickt, vielleicht so in 10 bis 15 Jahren, was erhoffst Du Dir erreicht zu haben?
Das kann ich gar nicht so leicht beantworten. Um ehrlich zu sein, habe ich noch gar kein exaktes Bild von mir in 10 Jahren. Es gibt viele Berufe, die ich spannend finde, viele Orte, an denen ich gerne leben würde. Jetzt ist noch nicht der Zeitpunkt, an dem ich mich auf einen Weg festlegen möchte.

Gab es bis heute wichtige Menschen, die dich in deiner Entwicklung bestärkt bzw. beeinflusst haben?
Am meisten hat mich natürlich meine Familie geprägt, sowie gestärkt. Zuhause war immer Platz für Diskurs und als jüngere Schwester lernte ich daher schnell für meine Meinung einzustehen, aber auch Fehler einzugestehen. Auch die Lehrerinnen und Lehrer des FSG haben ihren Teil zu meiner Entwicklung beigetragen, denn sie sind letztendlich die Personen, die eine Schülerin oder einen Schüler fordern und ihr oder ihm neue Ideen und Ansätze unterbreiten. Als Teenager verbringt man oft mehr Zeit des Tages mit seinen Lehrerinnen und Lehrern als mit seinen Eltern, daher trägt das Auftreten des Lehrkörpers erheblich zur Entwicklung jeder und jedes Einzelnen von uns bei. Auch Gespräche mit Bürgermeister Jörn Weinert und Bürgermeister Sven Hause, sowie mit dem aktuellen Landtagspräsidenten Dr. Gunnar Schellenberger, haben mich vor allem in meinem Mut und meinem Selbstbewusstsein gestärkt.

Blicke voraus, und plane, was Du von nun an versuchst zu verwirklichen.
Von nun an werde ich versuchen, den Schwung, den ich aus der Schulzeit mitnehmen konnte, nicht zu verlieren. Es fiel mir leicht an der Schule, die ich kenne, mutig zu sein und mich zu engagieren. Viel herausfordernder ist es, in der großen, weiten Welt mutig zu sein. Aber Engagement erfordert Mut und ich möchte mutig sein, um meinen Horizont zu erweitern und um keine Angst vor anderen Lebensrealitäten zu haben. Ich möchte lernen, wie bestimmte Missstände unserer Welt entstehen und was ich tun kann, um sie zu bekämpfen. Ich mag Fairness, wie jeder andere Mensch auch und ich möchte die Welt ein bisschen fairer machen, ohne dafür als naiv abgestempelt zu werden.

Beschreibe die Hoffnungen, die Du mit deinem Engagement verbindest.
Mein nächstes großes Projekt wird mein Internationaler Freiwilligendienst in Kampala, der Hauptstadt von Uganda. 12 Monate tauche ich in das Leben dort ein und darf in einem Kindergarten mithelfen. Ich hoffe dort viel zu lernen und ganz viele neue Entdeckungen machen zu dürfen. Wichtig ist, dass wir uns vor Augen halten, dass wir in Deutschland nicht der Mittelpunkt der Welt sind. Auch Europa ist nicht der Mittelpunkt der Welt. “Westliche Standards” bedeuten für den Einen etwas ganz anderes als für den Nächsten. Wir können nicht festlegen, dass jeder Mensch der Welt Europa als Zentrum der Weltkarte ansieht. Genauso wenig, wie wir festlegen können, dass Länder, wie Uganda, Pakistan und Äthiopien als Entwicklungsländer bezeichnet werden, nur, weil sie andere Standards haben als wir. Deswegen leiste ich in Kampala auch keine “Entwicklungshilfe”, sondern nutze die Möglichkeit eines Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland. Es geht nicht darum, alles besser zu wissen und alles besser zu können, sondern um den kulturellen Austausch und den Ansatz: “Hallo, ich bin hier, um von euch zu lernen, wie ich helfen kann – jetzt oder in Zukunft.” Ich hoffe, dass ich durch diesen Freiwilligendienst ganz viel lernen und noch viel mehr neue Erfahrungen sammeln kann. Ich hoffe darauf, viele Menschen zu sensibilisieren und sie gegen Vorurteile zu immunisieren.
Natürlich müssen solche Projekte auch finanziert werden. In meinem Fall sieht die Organisation für Freiwilligendienste im Ausland einen Förderkreis vor, über welchen Spenden eingehen sollen. Falls Sie, liebe Leserinnen und Leser, also Lust haben mich zu sponsern, dann können Sie sich gerne via Email an mia.reinefeld@gmail.com bei mir melden.

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Mit Klaus Pfesdorf geht ein absolutes Aushängeschild des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe in die wohlverdiente Rente

Wenn ehemalige Schilleraner auf Herrn Pfesdorf angesprochen werden, geizen sie keinesfalls mit Superlativen: „episch“, „legendär“, „ein einfach grandioses Lehrer, der seine Fächer allumfänglich lebt“ sind dabei mit einem Strahlen im Gesicht zu hören. Sehr gelobt wurden allzu oft beim Ehemaligentreffen seine fortwährend pädagogische und fachliche Arbeit. Nach nunmehr 42 Berufsjahren als Physik- und Astronomie-Lehrer geht er als das letzte männliche Gründungsmitglied des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe von 1991 in seinen wohlverdienten Ruhestand und wird diesen mit Sicherheit mit vielen Reisen rund um die Welt vollends genießen.
Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs schaute bei seiner Abschiedsrede auf das spannende Schulleben zurück, welches fortwährend mit dem heutigen Namensgeber des Calbenser Gymnasiums zusammenhing. Als Schüler der Polytechnischen Oberschule, natürlich Friedrich Schiller, folgte ein Studium in Jena, natürlich an der Friedrich-Schiller-Universität, um dann nachfolgend natürlich am Friedrich-Schiller-Gymnasium als Lehrer zu wirken. Hierbei prägte er über Jahrzehnte das Schulleben maßgeblich mit seiner offenen, engagierten und besonnenen Art mit. Mit den sehr passenden Worten: „Neben den für Schülerinnen, Schüler, Kolleginnen und Kollegen sehr bekannten Ordnungsprinzipien war die experimentelle Methode in seinem Lehrerdasein immens wichtig. Nicht nur anschauen, sondern live und original dabei sein: experimentieren, Messwerte aufnehmen, Zusammenhänge erkennen, Fehlerbetrachtung durchführen und neue Erkenntnisse erhalten.“ beschrieb Herr Friederichs die Lehrerpersönlichkeit Klaus Pfesdorf wohl nur sachlicher im Vergleich zu den Beschreibungen der vielen Schülerinnen und Schüler der zurückliegenden Lehrerzeit.
„Mit dieser Rede hast Du es geschafft einen alten Mann zu Tränen zu rühren.“ erklärte der sichtlich ergriffene Ruheständler und ergänzte: „Ich hatte Angst davor einen Beruf zu erlernen, der mich langweilt, das ist zum Glück nicht passiert. Lehrer sein zu dürfen ist wirklich ein toller Job.“

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Schöne Ferien

Liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Eltern,

ich wünsche euch im Kreise eurer Familien schöne und erholsame Sommerferien und Ihnen eine schöne Urlaubs- bzw. Sommerzeit.

Der erste Schultag im Schuljahr 2026/27 ist der 17.08.2026.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf-Uwe Friederichs
Schulleiter

Ferienbesetzung FSGC 2026

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Politik hautnah erleben: Klasse 9 des FSGs besuchten den Landtag in Magdeburg

Wie entsteht politische Entscheidungskraft? Wer gestaltet die Zukunft Sachsen-Anhalts? Und wie fühlt es sich an, dort zu sitzen, wo Landespolitik gemacht wird? Diesen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des FSG im Rahmen des Sozialkundeunterrichts bei ihren Exkursionen in den Landtag nach Magdeburg nach. Während die Klasse 9B bereits am 30. April das Landesparlament Sachsen-Anhalts besuchte, folgte die Klasse 9A am 30. Juni.
Da im Verlauf des vergangenen Schuljahres die politischen Ebenen der Kommunen, des Landes und des Bundes sowie deren Institutionen im Unterricht behandelt worden waren, konnten die Schülerinnen und Schüler ihr bereits erworbenes Wissen direkt vor Ort einbringen. Der Gästeführer Herr Schubert griff dieses Vorwissen auf und ermöglichte beim Rundgang durch die verschiedenen Gebäudeteile vielfältige Perspektiven in die Geschichte Sachsen-Anhalts, die Entstehung des Landtages sowie in aktuelle Abläufe innerhalb des Parlamentsbetriebs. Für die Klasse 9B bot sich zudem die besondere Gelegenheit, rund 20 Minuten lang einer Sitzung des Finanzausschusses im Plenarsaal zu verfolgen und so parlamentarische Arbeit unmittelbar mitzuerleben.
Den Höhepunkt beider Exkursionen bildeten jedoch die jeweiligen Doppelgespräche mit den Landtagsabgeordneten. Kristin Heiß und Sven Rosomkiewicz sowie Kerstin Eisenreich und Stefan Ruland nahmen sich jeweils Zeit, um von ihren persönlichen Werdegängen, ihren Beweggründen für politisches Engagement und dem Alltag als Berufspolitikerinnen und Berufspolitiker zu berichten. Besonders mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen gewährten sie den Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke hinter die Kulissen der Landespolitik und beantworteten zahlreiche Fragen.
Die Schülerinnen und Schüler erlebten Demokratie an einem Ort, an dem sie täglich verhandelt, gestaltet und gelebt wird. Die Eindrücke aus Magdeburg verdeutlichten, dass Politik nicht abstrakt bleiben muss, sondern unmittelbar mit den Fragen, Interessen und der Zukunft junger Menschen verbunden ist.

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Fast eine Erdumrundung erlaufen: Schiller-Gymnasium knackt Rekord

Beim diesjährigen Ganztagsfest des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe wurde eine beeindruckende sportliche Gemeinschaftsleistung gewürdigt. Bereits zum vierten Mal war das Gymnasium bei dem Laufprojekt „run germany“ dabei – und stellte diesmal einen neuen Rekord auf.
Innerhalb von nur zehn Wochen legten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und weitere Unterstützer gemeinsam insgesamt 22.330 Kilometer zurück. Damit wurde das Ergebnis aus dem Vorjahr nicht nur übertroffen, sondern sogar mehr als verdoppelt.
Auch im Vergleich mit anderen Schulen schnitt das Gymnasium hervorragend ab: Unter mehr als 100 teilnehmenden Einrichtungen erreichte das Team einen Platz in den Top 5. Besonders erfolgreich war zudem das Unterstützerteam um Mario Kreutzmann, Lutz Federbusch, Christian und Anne Siebert sowie Janine Wuwer, das in der Schulchallenge den zweiten Platz belegte. Unsere Lehrerin Frau Falkenthal belegte mit 391 Kilometern erneut den ersten Platz unter der Lehrerschaft.
Insgesamt beteiligten sich 120 „Schillerrunner“ aus allen Jahrgangsstufen. Ihr Einsatz, Teamgeist und ihre Ausdauer trugen maßgeblich zum Erfolg bei.
Im Rahmen des Festes wurden außerdem die drei besten Einzelläufer ausgezeichnet:
Den ersten Platz belegte erneut Tom Kunze (Klasse 7b) mit herausragenden 837 Kilometern. Auf Rang zwei folgte Emily Siebert (Klasse 5c) mit 703 Kilometern, dicht dahinter Fritz Federbusch (Klasse 7a) mit 686 Kilometern auf dem dritten Platz.
Ein weiterer Höhepunkt steht bereits bevor: Emily Siebert und Tom Kunze werden neben Linos Kriener, Jakob Sieche sowie Rieke Zaschke die Schule am 2. Juli auch beim Firmenstaffel-Event in Magdeburg in der Schülerstaffel vertreten. Auch eine Lehrerstaffel wird an den Start gehen. Bei einer Verlosung zur Übernahme der Startgebühr hat es die Lehrerstaffel erneut in das Weltenretter-Zelt geschafft und freut sich auf einen tollen Austausch mit weiteren beteiligten Schulen sowie dem Bildungsminister Jan Riedel.
Mit ihrem Engagement hat die Schulgemeinschaft einmal mehr bewiesen, dass sportliche Aktivität verbindet – und dass gemeinsam große Ziele erreicht werden können.

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Ganztagsfest trotzt der Hitze

Es war an diesem Tag mit Sicherheit der meist gesagte Satz: „es ist bemerkenswert, dass bei dieser Hitze so viele Menschen gekommen sind.“ Bereits die Eröffnung des Ganztagsfestes am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe offenbarte bei hochsommerlichen Temperaturen das das Interesse von Eltern und Schülern ungebrochen war. Nachdem sich viele Arbeitsgemeinschaften vorstellten, folgten viele verschiedene Stationen auf dem Schulgelände. Im Biotop hatten sich mehrere Ziegen gemütlich gemacht, ergänzend präsentierten sich eine Ausstellung zum Thema „Wasser“ und ein Wasserpistolen-Duell-Bereich. In den Schulhäusern fanden sich unter anderem das Kinderschminken, frische Crepes, eine Bastelecke, der Pinsel-Club und selbstgemachte Smoothies. Obwohl der Sportkäfig-Cup leider abgesagt wurde, war auch der Hauptschulhof ein großer Anlauf- und Treffpunkt, so stellten sich das Technische Hilfswerk und der Rettungsdienst vor, bei Essen und Trinken gab es genügend Gelegenheiten um ins Gespräch zu kommen und ansonsten auch verschiedenste Spielstationen für die jüngeren Besucher.
Rückblickend bleibt in jedem Fall festzuhalten, ja es war extrem warm, aber es hat sich in jedem Fall gelohnt, sowohl für die Schilleraner als auch für die interessierten Besucher.
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Sozialer Tag der Klasse 11B im Kinder-, Jugend- und Familienzentrum Calbe

Im Rahmen der Projektwoche „Wohlergehen und Gesundheit" tauschten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11B am Donnerstag, dem 25. Juni 2026, das Klassenzimmer gegen einen ganz besonderen Lernort: Beim Sozialen Tag packten sie im Kinder-, Jugend- und Familienzentrum Calbe, einer Einrichtung des SOS-Kinderdorfs, tatkräftig mit an. Statt Unterricht standen Pinsel, Hammer und Backblech bereit – mit dem Ziel, einen Ort, der vielen Menschen am Herzen liegt, ein Stück schöner und einladender zu gestalten.
Das Familienzentrum ist ein offener Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Familien. Hier können die Besucherinnen und Besucher Neues entdecken, sich ausprobieren, spielen, lernen und kreativ werden oder einfach entspannen und die Zeit genießen. Täglich kommen von 13 bis 18 Uhr Menschen aller Generationen zusammen. Geleitet wird der Treffpunkt von Frau Zieger, die den Kindern und Jugendlichen ebenso wie den Seniorinnen und Senioren zuhört, stets ein offenes Ohr für ihre Anliegen hat und ihnen unterstützend zur Seite steht.
An verschiedenen Stationen wurde den ganzen Tag über fleißig gewerkelt. Im Computerraum entstand eine farbenfrohe Wand zum Thema „Universum". Mit Unterstützung des Hausmeisters bauten und lackierten einige Schüler zwei Holzbänke für den Außenbereich, auf denen künftig verweilt werden kann. Andere bemalten einen Stuhl aus Pappmaché mit Motiven aus dem beliebten Computerspiel „Minecraft".
Auch das kreative Gestalten kam nicht zu kurz: Aus Holzreifen wurden Bilderrahmen gefertigt und neu bespannt, und aus alten CD-Hüllen entstand eine Wandcollage, die mit Emojis zum Thema „Gefühle" beklebt wurde. So verbanden die Jugendlichen handwerkliches Geschick mit eigenen Ideen und gaben den Räumen eine persönliche Note. Für das leibliche Wohl sorgte schließlich eine weitere Gruppe, die fleißig Kuchen backte.
Der selbst gebackene Kuchen kam am Nachmittag bei den Besucherinnen und Besuchern des Zentrums bestens an und rundete den Tag ab. Am Ende durften die Schülerinnen und Schüler nicht nur auf sichtbare Ergebnisse blicken, sondern nahmen vor allem die Erfahrung mit, mit gemeinsamem Einsatz etwas Bleibendes für andere geschaffen zu haben. Der soziale Tag machte eindrücklich deutlich, dass Wohlergehen und Gesundheit auch bedeuten, füreinander da zu sein und gemeinsam anzupacken.
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Projekttag Geographie – Wenn das Wetter nicht mitspielt, machen wir das Beste daraus!

Am Mittwoch, den 24. Juni 2026, fand an unserer Schule ein besonderer Projekttag statt, den die Fachschaft Geographie für alle fünften Klassen organisiert hatte. Ursprünglich war eine Wanderung zum Wartenberg geplant, doch die sommerliche Hitze machte diesen Plan zunichte. Um die Schülerinnen und Schüler nicht den hochsommerlichen Temperaturen auszusetzen, wurde das Programm kurzerhand in die Heger-Sporthalle verlegt und dort wartete ein ebenso spannendes wie abwechslungsreiches Programm auf sie.
Tatkräftig unterstützt wurden die Fünftklässler von der Klasse 6c, die maßgeblich zum reibungslosen Ablauf des Tages beitrug.
Frische Luft zuerst – Wanderung durch die Grüne Lunge
Bevor es in die kühlere Sporthalle ging, starteten alle Klassen trotz der Wärme mit einer Wanderung durch die Grüne Lunge in den Tag. Bei einem gemeinsamen Spaziergang durch das Grüne konnten die Schülerinnen und Schüler die Natur genießen und sich auf den geographischen Projekttag einstimmen – ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr machte.
Stationenarbeit mit allem, was die Geographie zu bieten hat
Im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen in Kleingruppen eingeteilt. Gemeinsam machten sie sich in der Turnhalle daran, insgesamt 17 Stationen zu absolvieren und die hatten es in sich! Die Aufgaben waren so vielfältig wie das Fach selbst: Maßstabsberechnungen mussten gemeistert, verschiedene Getreidesorten erkannt und zugeordnet werden. An einer besonders sinnlichen Station galt es, Düfte zu erriechen und zu bestimmen. Gefragt war auch geographisches Grundwissen: Bundesländer und ihre Hauptstädte mussten einander zugeordnet werden. Wer es besonders anspruchsvoll mochte, war bei der Station zur glazialen Serie richtig. Hier galt es, die typische Abfolge von Landschaftsformen zu zeichnen und die einzelnen Bestandteile fachgerecht zu benennen.
An jeder Station sammelten die Gruppen Punkte. Der Wettkampfgedanke sorgte für ordentlich Motivation und eine tolle Atmosphäre in der Halle.
Und die Sieger sind …
Am Ende des Tages stand die Auswertung. Die beste Klasse war die 5d – herzlichen Glückwunsch! Doch auch alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer durften sich freuen: Kleine Geschenke und Überraschungen rundeten den hochsommerlichen Projekttag stimmungsvoll ab.
Ein gelungener Tag, der bewiesen hat: Auch wenn die Temperaturen in die Höhe klettern, lässt sich Geographie lebendig, praxisnah und mit viel Spaß erleben. Ein großes Dankeschön gilt Frau Falkenthal, den Eltern sowie der Klasse 6c für die tolle Organisation und Unterstützung!

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Kräuterkunde – Doch kein Hexenwerk!

Schon einmal Brennnesselchips probiert? Einfach kleine Blätter sammeln, abwaschen, in Öl anbraten und mit etwas Salz verfeinern! Oder hast du Lust, eine ganz eigene Gewürzmischung herzustellen? Unter der Anleitung von Frau Deistler hatten unsere Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 die Möglichkeit, genau diese zusammenzustellen. Wer lieber etwas für die Wellness tun wollte, konnte sich ein eigenes Badesalz oder ein erfrischendes Gesichtswasser aus Holunder und einem Schuss Apfelessig mischen.
Im Rahmen unserer Projekttage haben wir im Bereich der Kräuterkunde viel über die Pflanzen gelernt, die uns täglich umgeben. Gemeinsam sind wir zunächst durch die „grüne Lunge“ in Calbe spaziert, um unsere Materialien direkt in der Natur zu sammeln. Dabei haben Frau Deistler und Frau Rossmann die verschiedenen Pflanzenarten bestimmt und den Schülerinnen und Schülern ihre Besonderheiten und Funktionen erklärt. Ein Teil dieser Pflanzen wurde sorgsam mitgenommen und im späteren Verlauf des Tages zu tollen Produkten und Mischun-gen verarbeitet. Alle Beteiligten waren super kreativ und haben unter anderem sogar liebevolle Geschenke für ihre Familien zusammengestellt.
Hast du Lust bekommen, das auch mal auszuprobieren? Dann sammle deine Kräuter ganz einfach selbst. Bitte beachte dabei aber immer die wichtigste Regel: Respektiere die Na-tur! Dazu gehört, nur so viel zu nehmen, wie auch wirklich gebraucht wird. Zudem sollte eine Pflanze nie ganz mit der Wurzel aus dem Boden gerissen werden, damit sie immer wieder nachwachsen kann. Achte außerdem unbedingt darauf, keine giftigen Pflanzen zu verwenden. Solltest du dir bei einer Pflanze unsicher sein, lass sie lieber stehen. Unsere Natur ist wertvoll – wir wollen sie auch weiterhin schützen und mit Respekt behandeln!

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Einblicke in die Welt der Pflege und der Medizin

Am Montag, den 22. Juni, und Dienstag den 23. Juni, erhielten einige Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe im Rahmen des Projekts „Medizin zum Anfassen: Blut und Blutdruck“ spannende Einblicke in die Bereiche Pflege, Therapie und soziale Berufe. Möglich wurde dies durch die Kooperation mit dem IWK, einem gemeinnützigen Bildungsanbieter, der sich auf Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen spezialisiert hat. Frau Labs und Frau Triebel stellten die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten ihrer Einrichtung vor und vermittelten praxisnahes Wissen aus dem Gesundheitswesen.
Zu Beginn beschäftigten sich die Teilnehmenden mit dem Aufbau des Herzens, dem Blutkreislauf und den verschiedenen Bestandteilen des Blutes. Besonders kreativ wurde es bei der Aufgabe, eine Geschichte über einen Tag im Leben eines roten Blutkörperchens zu schreiben. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler nachvollziehen, welchen Weg ein Erythrozyt durch den menschlichen Körper zurücklegt und welche wichtige Aufgabe er dabei erfüllt.
Anschließend wurde das theoretische Wissen in die Praxis umgesetzt. An einem speziellen Gummiarm wurde die Blutabnahme simuliert. Außerdem lernten die Teilnehmenden, wie eine Infusion vorbereitet wird. Diese Übungen ermöglichten einen realistischen Einblick in den Pflegealltag. Zwischendurch berichteten Frau Labs und Frau Triebel anhand passender Anekdoten aus ihrem Berufsalltag von ihren Erfahrungen in der Pflege und während der Ausbildung. Diese Geschichten machten deutlich, wie abwechslungsreich, verantwortungsvoll und zugleich menschlich die Arbeit in Gesundheitsberufen ist.
Ein weiteres Thema war der Blutdruck. Zunächst wurden wichtige Informationen zur Entstehung und Bedeutung des Blutdrucks vermittelt. Danach durften die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und den Blutdruck manuell messen. Dabei zeigte sich, dass Konzentration und Genauigkeit für diese Tätigkeit besonders wichtig sind.
Auch das Thema Erste Hilfe stand auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie sie in Notfallsituationen richtig reagieren können und welche Maßnahmen besonders wichtig sind, um anderen Menschen schnell helfen zu können.
Den Abschluss bildete ein Quiz, bei dem das erlernte Wissen rund um Blut, Blutkreislauf, Blutdruck und Erste Hilfe noch einmal überprüft werden konnte. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei zeigen, was sie in den beiden Tagen gelernt hatten. Besonders der Wechsel zwischen theoretischen Inhalten und praktischen Übungen machte die Veranstaltung abwechslungsreich und anschaulich. Durch die Blutabnahme am Gummiarm, das Vorbereiten einer Infusion sowie die manuelle Blutdruckmessung erhielten die Teilnehmenden einen realistischen Einblick in medizinische Tätigkeiten und konnten viele neue praktische Erfahrungen sammeln.