Dass Reiten Spaß macht, wissen viele Kinder bereits, aber dass mit Pferden auch Therapien durchgeführt und sogar Krankheiten geheilt werden können, konnten 28 Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe innerhalb der Projekttage am 22 und 23. Juni am Reit- und Therapiezentrum in Sachsendorf lernen und dabei selbst mit Pferden arbeiten.
Die Leiterin des Zentrums, Frau Daniela Heyer, gab den Teilnehmern zuerst einen theoretischen Einblick in die Vorteile der Pferdetherapie und die Krankheitsbilder, die damit behandelt werden können. Auch die Wirkung auf Psyche und Herzkreislauf wurde den Schülern altersgerecht erklärt. Frau Heyer erzählte von Beispielen ihrer Therapie und fragte die Kinder nach eigenen Erfahrungen mit Pferden.
Im Anschluss durften die Schüler selbst einige der für die Therapien genutzten Pferde putzen, satteln, die Pferde führen und wer wollte, sogar darauf reiten oder voltigieren. Aber nicht nur die Pferde bekamen die volle Aufmerksamkeit der Kinder, auch die Hunde, Hühner, Katzen und Kühe des Hofes wurden gestreichelt. Am Ende des Projekttages durften die Kinder die Pferde noch abduschen und wem es zu warm war, konnte sich selbst mit unter den Strahl des Gartenschlauches stellen. Letztendlich konnten die Kinder viel von den Projekttagen mitnehmen und werden das nächste Mal, wenn sie selbst wieder reiten oder ein Pferd sehen, an die Erlebnisse und das Erlernte zurückdenken.
Schlagwort: Schulleben
Faszination Yoga
Yoga kommt ursprünglich aus Indien, wo es bereits vor über 2000 Jahren praktiziert wurde. Das Wort „Yoga“ bedeutet „Verbindung“, gemeint ist die Verbindung von Körper, Geist und Atmung.
Es ist keine Sportart wie Fußball oder Handball, denn es geht nicht darum zu gewinnen, sondern auf den eigenen Körper zu hören. Menschen auf der ganzen Welt machen Yoga, denn es kann helfen beweglicher zu werden, die Muskeln zu stärken, ruhiger und gelassener zu sein, sich besser zu konzentrieren und seinen Körper kennenzulernen. Yoga verbindet Bewegung und Entspannung und kann überall, zu jeder Zeit, in jedem Alter und ohne aufwendige Ausrüstung praktiziert werden. Eine faszinierende Aktivität, oder?
Zur Projektwoche am Friedrich-Schiller-Gymnasium wollten Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse diese Technik kennenlernen und verschiedene „Asanas“ (so heißen die Übungen beim Yoga) selbst ausprobieren. In kleinen Gruppen machten sie bei Frau Hulha Paar-, Geschicklichkeits- und Achtsamkeitsübungen, reisten mit Frau Herrmann gedanklich ans Meer und konnten bei Frau Platte mit Mandalas und Diamond Painting kreativ entspannen.
Gesunde Box
Not macht erfinderisch – und gesund! Ein spontanes Erfolgsprojekt der Jahrgangsstufen 9 bis 11
Manchmal laufen Pläne nicht wie gedacht, führen aber zu tollen Ergebnissen. Genau das bewiesen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 11: Nachdem ein geplanter Kurs kurzfristig abgesagt werden musste, entstand spontan ein neues, kreatives Projekt: „Nachhaltige und naturnahe Landwirtschaft für eine gesunde Brot Box“.
Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, hieß es für die Jugendlichen: Improvisation ist alles! Innerhalb kürzester Zeit organisierten sich die Jahrgangsstufen neu und widmeten sich der Frage, wie eine bewusste, umweltfreundliche Ernährung schon beim täglichen Pausenbrot beginnt. Das Projekt startete mit einer intensiven Recherche darüber, welche Nährstoffe in eine ausgewogene Box gehören und wie eine naturnahe Landwirtschaft diese hochwertigen Rohstoffe liefert.
Mit viel Elan ging es anschließend an die Rezeptplanung. Zuvor warfen die Schülerinnen und Schüler – natürlich auf freiwilliger Basis – einen prüfenden Blick in ihre eigene Brot Box. Diese erste Bestandsaufnahme bildete den idealen Ausgangspunkt, um den Optimierungsbedarf beim täglichen Pausenbrot direkt in der Praxis zu erkennen. Basierend auf diesen Erkenntnissen entwickelten die Jugendlichen vielfältige Ideen für Brot, Müsli und Brotaufstriche, die traditionelle regionale Klassiker neu belebten, innovative Ernährungstrends integrierten und durch internationale Einflüsse neue Geschmacksnoten in die Brot Box brachten. Diese Inspirationen aus fünf Kontinenten führten zu einer fantastischen Vielfalt.
Die tollen Ergebnisse des Projekts blieben natürlich nicht im Klassenzimmer! Beim Ganztagsfest durften sich die Besucher an unserem Stand auf ein abwechslungsreiches Programm mit leckeren Kostproben zum direkten Durchprobieren und inspirierenden Musterbrotboxen für den Alltag freuen. Zudem lagen die gesammelten Rezepte zum Nachkochen für zu Hause bereit, und zwei von den Schülern selbst entwickelte Quizze luden dazu ein, das eigene Wissen rund um eine gesunde und nachhaltige Landwirtschaft sowie Ernährung zu testen.
Dieses Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Teamgeist und Kreativität in unseren älteren Jahrgangsstufen stecken. Trotz des spontanen Starts war das Ergebnis ein voller, gesunder Erfolg.
Eine Reise durch die Ernährungslehre: Was steckt wirklich in unserem Essen?
In unserem Projekt drehte sich alles um die Gesundheit. Unter dem Titel „Gesunde Ernährung – eine Reise durch die Ernährungslehre“ erlebten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 11 einen packenden Expertenvortrag. Dozent Herr Klamt vom IWK nahm die Jugendlichen mit auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der der wichtigsten Bausteine unserer Nahrung. Unter dem Motto „Was wir alles so essen – Wissenswertes über Zucker, Fette und Eiweiße“ ging er den täglichen Ernährungsgewohnheiten auf den Grund. Dabei lernten die Jugendlichen unter anderem, Lebensmittelverpackungen genauer zu hinterfragen. Das Erstaunen war bei vielen groß, als im Laufe des Vortrags klar wurde, dass längst nicht immer das drinsteckt, was glanzvoll auf der Verpackung draufsteht.
Entlang der anschaulichen Präsentation setzten sich die Jugendlichen mit zentralen Mythen und wissenschaftlichen Fakten auseinander. So lernten sie, womit sich eine Diät am besten vergleichen lässt und welche Mechanismen des Stoffwechsels eigentlich den berüchtigten Jojo-Effekt auslösen. Herr Klamt erklärte zudem verständlich, welcher Nährstoff die sauberste Energie für den Körper liefert, woraus Proteine als Bausteine des Lebens bestehen und was genau für die lebenswichtigen ungesättigten Fettsäuren gilt. Am Ende stand die wichtige Alltagsfrage im Mittelpunkt, wie viel von welchem Nährstoff gut für den eigenen Körper ist. Mit viel Fachwissen und praktischen Alltagsbeispielen sorgte dieser Projekttag bei den Jahrgängen 8 bis 11 für zahlreiche Aha-Momente und hat das Bewusstsein für ein gesundes Konsumverhalten nachhaltig geschärft.
Floorball, Fitness und Fairplay: Projektwoche trifft Gesundheit und Wohlergehen
Was haben ein rasantes Hallensportspiel, 30 begeisterte Schülerinnen und Schüler aus sechs verschiedenen Jahrgangsstufen und ein ganzer Schultag voller Bewegung gemeinsam? Genau das richtige Rezept für eine unvergessliche Projektwoche!
Im Rahmen unserer diesjährigen Projektwoche zum Thema „Gesundheit und Wohlergehen“ – einem der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen – stand am Dienstag ganz besonderes auf dem Stundenplan: Floorball. Von der ersten bis zur fünften Stunde füllten 30 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 die Sporthalle mit Energie, Lachen und echtem Teamgeist.
Von den Grundlagen bis zum Turnier: Ein abwechslungsreicher Tag
Der Tag war sorgfältig aufgebaut, damit alle ihren Platz fanden und Fortschritte erleben konnten. Den Auftakt machte ein schwungvolles Aufwärmprogramm mit Tippball, das die Gruppe sofort in Bewegung brachte und die Stimmung auf Hochtouren heizte. Schnell wurde klar: Hier sind Reaktionsvermögen und Konzentration gefragt!
Anschließend wurden die Grundlagen des Floorballs gezielt erarbeitet. In Passübungen lernten die Teilnehmenden, präzise und kontrolliert zu spielen, während Ballführungsübungen dabei halfen, das Gefühl für Schläger und Ball zu entwickeln. Mit jeder Runde wuchs das Können und die Freude daran, die eigenen Fortschritte zu spüren.
Ein besonderes Highlight war die gemeinsame Taktikeinheit: Welche Positionen gibt es? Wie funktioniert Zusammenspiel? Wie entsteht aus Einzelkönnen echte Teamstärke? Diese Fragen wurden mit großem Eifer diskutiert und ausprobiert.
Das große Turnier: Sechs Teams, ein Spaß
Den krönenden Abschluss bildete das mit Spannung erwartete Floorball-Turnier. Sechs Mannschaften – bunt gemischt aus allen Jahrgangsstufen – traten in einem packenden Wettbewerb gegeneinander an. Jüngere und Ältere Seite an Seite: Das Turnier lebte von seiner Vielfalt und bewies eindrucksvoll, dass Sport Brücken baut und Grenzen überwindet.
Die Spiele waren intensiv, die Tore hart erkämpft und die Begeisterung auf beiden Seiten des Feldes spürbar. Doch am Ende zählten nicht nur Punkte und Ergebnisse, sondern vor allem der Mut zur Teamarbeit, der faire Umgang miteinander und das gemeinsame Erlebnis.
Sport als Beitrag zu Gesundheit und Wohlergehen
Floorball ist mehr als ein Spiel: Es schult Koordination, fördert Ausdauer, stärkt das Immunsystem und tut der Seele gut. All das passt hervorragend zum Nachhaltigkeitsziel „Gesundheit und Wohlergehen“ der Vereinten Nationen. Der heutige Projekttag hat gezeigt, wie Bewegung und Sport nicht nur körperliche Fitness fördern, sondern auch Zusammenhalt stärken, Stress abbauen und einfach gute Laune machen.
Ein herzlicher Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern für ihre Begeisterung, ihre Offenheit und ihr Engagement.
Mehr als nur ein Kneipensport: Projekttag Dart in Großmühlingen
Präzision und ein gutes Auge waren gefragt, als sich 18 Schüler und eine Schülerin der 10. und 11. Klassen im Rahmen der Projekttage zu Gesundheit und Wohlbefinden am 22. Juni ab 8 Uhr in Großmühlingen trafen, um sich intensiv mit der Trendsportart Darts auseinanderzusetzen. Dazu stellten die Steelbuddies des SV Viktoria Großmühlingen ihre Heimspielstätte am Sportplatz zur Verfügung. Nochmals vielen Dank dafür!
Thematisch wurde die Sportart mit den Aspekten mentaler Gesundheit und Leistungsdruck verknüpft und unter anderem über die Krankheit Dartitis aufgeklärt sowie über neurochemische Veränderungen bei Stress und Möglichkeiten zur Stressreduktion im Alltag besprochen. Zudem erhielten die Teilnehmenden dartsspezifische Kopfrechenaufgaben (bspw. T17+17+25 oder 501-68), um kognitiv aktiviert zu werden. Da dies am frühen Montagmorgen nicht Alle erfreute, gab es glücklicherweise bei allen Bordanlagen Tablets und Bildschirme, die nachfolgend das Rechnen erleichterten.
Nach einigen verschiedenen kleinen Trainingsspielen, in denen die Vielzahl der Schüler ihre Vorerfahrung mit den Wolframpfeilen nachwies, erfolgte zum Abschluss des Projektes ein Turnier mit Gruppenphase und KO-System. Dabei mussten für einen Sieg zweimal 501 Punkte auf 0 gebracht werden, wobei der letzte Wurf in ein Doppelfeld (äußere Kreis auf dem Dartboard) versenkt werden musste. Dabei wurde deutlich, dass es beim Dart nicht allein auf Kraft oder Glück ankommt, sondern vor allem auf Genauigkeit, Körperhaltung und mentale Stärke. In vielen umkämpften und spannenden Partien scheiterte es häufig an dem nur 8mm breiten Doppelfeld, sodass die Person, mit der ruhigsten Hand, das Spiel für sich entschied. Schlussendlich setzte sich dann der Lokalmatador und Vereinsspieler Paul Radach als Turniersieger durch.
Der Projekttag zeigte eindrucksvoll, dass Geduld sowie der Umgang mit Drucksituationen auch spielerisch geschult werden können. Gleichzeitig bot der Tag eine willkommene Gelegenheit, außerhalb des Klassenraums gemeinsam aktiv zu werden, Spaß zu haben und neue Erfahrungen zu sammeln.
Wer nun ebenfalls Interesse verspürt, egal ob groß oder klein, sich am Dartboard auszuprobieren, ist jeweils dienstags und donnerstags zum Training der Steelbuddies ab 17 Uhr am Sportplatz in Großmühlingen herzlich willkommen.

Abiball im Stile des Jahrgangsmottos
Getragenen Schrittes zogen die Abiturienten des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe in den vollen Saal des Barbyer Rautenkranz ein. Alle Augen waren auf die Stars des Abends gerichtet und es gab eine Menge zu bestaunen: die Damen in außergewöhnlichen Kleidern und die Herren in schicken Anzügen mit den passenden Hemden, Dann folgte der obligatorische Walzer. Alles passte, das Üben hatte sich gelohnt. Die Handykameras waren im vollen Einsatz.
Nachdem sich alle vom reichhaltigen und abwechslungsreichen (Grill-)Büfett bedient und dabei viele Gespräche geführt hatten, folgten die für den letzten Schultag akribisch einstudierten Gruppentänze. Im Nachgang blieben die frischgebackenen Schilleraner ihrem Motto des letzten Schultages weiterhin konsequent treu: „A little Party never kills our Abi“ und feierten mit ihren Gästen bis tief in die Nacht hinein ihren Abiball.
Übergabe der Reifezeugnisse zwischen Musik verbindet und Wege aufzeigen
Das Schillergymnasium nimmt an der Französischolympiade des Salzlandkreises teil
Am 17. Juni 2026 fand die 22. Französischolympiade des Salzklandkreises statt. Veranstaltungsort war diesmal das Dr. Carl-Hermann Gymnasium in Schönebeck. 14 Teilnehmer aus 5 verschiedenen Schulen, darunter 3 Gymnasien und 2 Sekundarschulen, konnten daran teilnehmen. Das Schillergymnasium wurde durch Rosalie Gärtner (8b), Romeo Lange (8b) und Lara Golde (8a) vertreten.
Die Olympiade wurde durch den Bildungsminister Jan Riedel eröffnet. Die Teilnehmer starteten mit einem Test zum verstehenden Hören. Anschließen wurden die Kenntnis der Landeskunde und das Leseverstehen getestet.
Abschließend stellten sich die Teilnehmer einem Dialog, indem sie auf verschiedene Fragen reagieren und ihre Wortschatzkenntnisse in einer Alltagssituation unter Beweis stellen mussten.
Innerhalb der Siegerehrung wurden die Plätze 1 bis 3 sowohl für die Gymnasien und als auch für die Sekundarschulen gekürt.
Bei den Gymnasien belegte Platz 1 das Carolinum Bernburg, Platz 2 und 3 das Dr. Carl-Hermann Gymnasium. Insgesamt waren die Ergebnisse sehr eng beieinander.
Rosalie, Romeo und Lara konnten mit guten Ergebnissen, vielen neuen Erfahrungen und neuer Motivation für die französische Sprache aus der Olympiade gehen.
Russisch spielend lernen
Am Montag, dem 15. Juni 2026, ergab sich für die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe die Möglichkeit Russisch auf spielerische Weise zu lernen. Im Rahmen des Bundescups „Spielend Russisch lernen“ traten insgesamt acht Teams mit jeweils zwei Schülerinnen und Schülern in K.-o.-Runden gegeneinander an. Dabei bestand jedes Team aus einer Schülerin oder einem Schüler aus der Russischklasse und einer Person, die kein Russisch lernt. So wurde das gemeinsame Lösen der Aufgaben zu einer spannenden Teamarbeit.
Teilnehmen konnten Schülerinnen und Schüler ab der siebenten Klasse. Ziel war es, sich mithilfe des Teampartners für die Regionalrunde des bundesweiten Wettbewerbs zu qualifizieren. Das Brettspiel „!New Amici!“ bildete die Grundlage des Wettbewerbs und machte den Einstieg in die russische Sprache besonders abwechslungsreich.
Für einen reibungslosen Ablauf sorgten sieben Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter aus der zehnten Klasse. Unterstützt wurde die Veranstaltung außerdem von unserem Russischlehrer Herrn Fiedler, dem an dieser Stelle ein besonderer Dank gilt.
Am Ende des Wettbewerbs konnten sich die drei besten Teams durchsetzen. Den ersten Platz belegten Jule Grafe (7a) und Ida Marie Krause (7b), den zweiten Platz Greta Grabow (7a) und Talena Schöbe (7b) und den dritten Platz Charlotte Günther (7a) und Lilian Heine (7c). Diese Teams überzeugten durch gute Zusammenarbeit, Sprachgefühl und Konzentration.
Der Bundescup zeigte erneut, dass das Russischlernen nicht trocken sein muss, sondern auch spielerisch, spannend und motivierend sein kann. Für alle Teilnehmenden war der Wettbewerb eine gute Gelegenheit, ihre Fähigkeiten im Team zu erproben und neue Erfahrungen zu sammeln.



























