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White Horse Theatre als gelungene Abwechslung

Zum Englisch-Unterricht am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe gehört es schon fast traditionell dazu: Jedes Jahr besucht das White Horse Theatre die Schilleraner und bietet dabei eine tolle Möglichkeit, den Wortschatz zu erweitern, sowie das Verstehen der englischen Sprache zu verbessern. Für rund 400 Schüler, ab der Klassenstufe sieben, wurden zwei Stücke aus dem aktuellen Spielplan präsentiert.

„Two Gentlemen“ hieß das Stück, mit dem die vier jungen Briten die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe begeisterten. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema Freundschaft. Die Schüler selbst sagten aus, dass ihnen das Stück sehr gut gefallen hat. Obwohl es Muttersprachler waren, die das Stück aufführten, war es insgesamt leicht zu verstehen und war überaus unterhaltsam.

Das Theaterstück „The Picture of Dorian Gray“ krönte den Theatertag. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 11 und 12 erlebten eine fantastische Inszenierung der Romanvorlage von Oscar Wilde. Auch hier hörte man nur Lob über das Stück. Es ist eben eine tolle Abwechslung zum herkömmlichen Unterricht und ergänzend lernen die Schüler enorm viel dazu. Besonders beeindruckend war, dass es nur vier Schauspieler waren, die zum Teil Rollen des anderen Geschlechtes einnahmen, oder zwischenzeitlich eine ganz andere Person spielten.

Nach den überaus positiven Rückmeldungen der Schilleraner im Nachgang der jeweiligen Theaterstücke steht einer Wiederholung im kommenden Jahr sicherlich nichts im Wege, eben fast schon traditionell.

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Schilleraner Sensationserfolge bei „Big Challenge“

Mehr als 150.000 Schülerinnen und Schüler stellten sich im Mai dieses Jahres deutschlandweit dem Englischwettbewerb „Big Challenge“. In 45 Minuten galt es 45 Multiple-Choice-Fragen zu englischem Wortschatz, Grammatik, Phonetik und Landeskunde zu beantworten. Erstmalig mussten die Teilnehmer im Onlineverfahren auch einen Hörverständnisteil absolvieren.

Natürlich nahmen auch viele Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe an der „Big Challenge“ teil, wobei drei Ergebnisse besonders herausragten:

Hayley O’Concubhair, die damals noch in die 5. Klasse ging, erreichte in ihrer Klassenstufe nicht nur den ersten Platz an unserem Gymnasium, sondern konnte mit 301,5 Punkten sogar als Beste unseres Bundeslandes abschließen. Sie nahm zum ersten Mal teil und freute sich über eine Musikbox, einen Pokal und einen Englischduden, die sie als Preis erhielt.

Im Wettbewerb der 9. Klasse erreichte Julia Wagus insgesamt 268,75 von 350 erreichbaren Punkten. Neben dem Schulsiegertitel konnte auch sie Landessiegerin von Sachsen-Anhalt werden. Bereits seit der 5. Klasse nahm Julia an „Big Challenge“ teil und freut sich deshalb umso mehr über den Erfolg, in ihrem letzten Jahr als Teilnehmerin.

Mit sensationellen 335 von 350 Punkten wurde Victor Teichert Deutscher Meister in der Klassenstufe 8 und ließ damit die anderen 20.095 Teilnehmer deutschlandweit in seiner Jahrgangsstufe hinter sich. Neben dem Siegerpokal, einem T-Shirt und einem Wörterbuch freute er sich insbesondere auch über ein neues Tablet.

Um es abschließend in englischer Sprache zusammenzufassen: “That is excellent!”

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Frau Cotte und Frau Rombusch sagen „Auf Wiedersehen!“

Vor den Herbstferien ist am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe eine sprichwörtliche Ära zu Ende gegangen. Mit Adelheid Cotte und Jutta Rombusch haben sich zwei bei Schülern, Eltern und Kollegen gleichermaßen beliebte Lehrerinnen in den Ruhestand verabschiedet, die über drei Jahrzehnte das Bild des Calbenser Gymnasiums mit prägten.

Nicht nur die Fächerkombination Deutsch und Englisch, auch das übermäßige Engagement für die  Schüler und damit die Schule und dabei neue Wege zu gehen, vereinen die Beiden. Frau Rombusch hat die Sprachreise ins englische Hastings für die siebenten Klassen unseres Gymnasiums etabliert und scheute auch die Konfrontation mit dem damaligen Bildungsminister nicht, um den auch heute noch absoluten Renner unter den Schülern durchzusetzen. Fest verknüpft ist der Name von Frau Cotte dagegen mit dem German-American-Partnership-Programm (GAPP), dank der langjährigen intensiven Arbeit ist dabei auch eine feste Freundschaft mit Frau Michel, der amerikanischen Organisatorin, entstanden.

Attribute wie „freundlich, hilfsbereit, direkt, fleißig, nachhaltig und erfolgreich“  sind sicherlich nur ein kleiner Versuch, die umfängliche Arbeit zu beschreiben. Als Gründungslehrer des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, langjährige Fachschaftsleiter, verlässliche Berater, Tutoren und Klassenlehrer vieler Klassen fällt es vielen Lehrern und Schülern schwer, sich die Schulzeit ohne die Beiden vorzustellen. Und auch selbst mussten Frau Cotte und Frau Rombusch, nachdem das  Kollegium die letzte Dienstberatung nutzte, um gemeinsam zum Abschied den Beatles-Song „Let it be“ zu singen, zugeben, dass sie die zurückliegenden Jahrzehnte garantiert so schnell nicht loslassen und sie auch in der Zeit nach dem Lehrersein häufiger mal im Gymnasium vorbeischauen werden. Das klingt nach: „Auf Wiedersehen!“.

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Ein Frühstück wie ein echter Engländer

Ende März gab es für die Klasse 7a des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe viele Einblickein die britische Frühstückskultur. Als Vorbereitung auf die traditionelle Hastingsfahrt, organisierte Englischlehrerin Frau Gasch ein typisch englisches Frühstück. Die Zubereitung des Essens war gar nicht so schwer. Dafür benötigt man Würstchen, gebackene Bohnen, Pilze, Eier, Toast, Tomaten, Bacon und Tee. Falls ihr es nachkochen möchtet, kauft bitte nicht zu wenig, manches sieht dann zwar viel aus, ist aber im Handumdrehen verputzt.

Zuerst mussten die Würstchen, der Bacon und die Eier gebraten werden. Gleichzeitig gaben wir die Bohnen in einen Topf, erwärmten und würzten sie zum Schluss. Die Tomaten wurden aufgeschnitten und mit Salz, Zucker und Pfefferbestreut und anschließendim Backofen erwärmt. In den Ofen kamen außerdem die getoasteten Toasts, die frischen Champignons sowie die angebratenen Würstchen. Die Zubereitung des Essens dauerte nicht lange, sodass wir nach einer Stunde unser Frühstück mit dem Buffetwagen in die Cafeteria rollen konnten.

Dort waren die Tische bereits liebevoll eingedeckt und Max sorgte für die musikalische Unterhaltung. Nach einer kurzen Ansprache unserer Lehrerinstürmten wir das Buffet. Anschließend reichten wir uns alle die Hände, um uns einen „Guten Appetit“ beziehungsweise „Enjoy your meal“ zu wünschen und probierten das British Breakfast. Es schmeckte fabelhaft! Das Essen war einfach ein Traum, zu trinken gab es natürlich englischen, schwarzen Tee. Diesen tranken wir wie die Queen mit Milch. Als kleine Abwechslung naschten wir zum Nachtisch Shortbread und Winegums, auch wieder typisch England. Alle fanden es super und super lecker. Wir würden es allen zukünftigen siebten Klassen empfehlen, sich so auf die Hastingsfahrt vorzubereiten, als kleiner Vorgeschmack auf das Essen in England. Wer es aber auch Zuhause ausprobieren möchte, dem wünschen wir viel Spaß. Zum Schluss möchten wir uns herzlich bei den uns unterstützenden Lehrern bedanken.

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„Cybermobbing“ ist Thema beim Englischen Theater

Vor Kurzem war die immer wieder gern bei uns gesehene Theatergruppe White Horse Theatre unter anderem mit dem Titel „Move to Junk“ im Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe zu Gast. Das von Peter Griffith geschriebene Stückwurde von vier englischsprachigen Schauspielern in der Schulaula aufgeführt und behandelte das aktuelle Thema Cybermobbing und die schlimmen Folgen für die Betroffenen. Mit ihrer Professionalität, ihrem Einfühlungsvermögen undviel Kreativität haben die jungen Schauspieler den Schilleranern dieses hochemotionale Thema toll veranschaulicht.

Das Stück beginnt damit, dass Amanda als neue Mitschülerin in die Klasse von Donny, Stuart und Kyliekommt. Wegen ihres „merkwürdigen“ Akzents macht sich die ganze Klasse über die neue Mitschülerin lustig.  Zudem ist Amanda an Fußball interessiert und davon sind ihre neuen Mitschüler nicht begeistert, denn sie vertreten die Meinung, dass Fußball eine Jungensportart sei. Der Klassensprecher Stuart versucht seine Freunde davon zu überzeugen, Amanda zu akzeptieren, scheitert jedoch. Plötzlich tauchen im Internet Nacktbilder mit Amandas Gesicht auf, die sich schnell innerhalb der Schule beziehungsweise der Stadt verbreiten. Sie wird ausgelacht und bekommt sogar anonyme Anrufe, bei denen sie aufgefordert wird, sich selbst umzubringen. Stuart und Kylie versuchen herauszufinden, wer für die Angriffe verantwortlich ist. Währenddessen geht es Amanda immer schlechter. Das Stück endet tragisch und zeigt die verheerenden Folgen des Cybermobbing, derer sich jeder bewusst sein sollte.

Betroffen und sehr aufmerksam folgten die Schüler dem Dargebotenen und waren sich sicher, dass dieser social-media –Wahnsinn durchaus verheerende Folgen haben kann.

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Abenteuerreise nach England

Wie jedes Jahr unternahm unser Jahrgang der siebenten Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe eineSprach-Bildungsreise nach Hastings in Südengland. Das große Abenteuer endete leider bereits wieder nach etwas mehr als fünf Tagen.

Die Reise führte durch Deutschland, Belgien, die Niederlande Frankreich und natürlich durch England. Für die Überfahrt von Frankreich, Calais, auf die Insel nutzten wir die Fähre und für den Rückweg den Tunnel.

Nach der Ankunft führte der Weg direkt nach Canterbury. Wir besichtigten die Canterbury Tales sowie die Kathedrale. Erstmals konnten wir das typisch englische Fishand Chips ausprobieren. Am selben Abend hatten wir die ersten Begegnungen mit Engländern. Jeder war sehr aufgeregt, seine Gastfamilie kennenzulernen.

Am darauf folgenden Tag, dem ersten London Tag, war unser persönliches Highlight der Tower of London mit den beeindruckenden Kronjuwelen und einem der größten bearbeiteten Diamanten. Am nächsten Tag standen Brighton und Beachy Head auf dem Plan. Wir unternahmen eine faszinierende Klippenwanderung und ein Stadtspiel, bei welchem wir unser ganzes Selbstvertrauen nutzten, um fremden Leuten Fragen über die Stadt zu stellen. Am Mittwoch waren unsere Favoriten der Piccadilly Circus, an welchem wir genügend Zeit zum Einkaufen hatten und das englische Flair genießen konnten. Weitere Sehenswürdigkeiten waren das London Eye und das London Dungeon. Am letzten Tag schauten wir uns Dover Castle an und verabschiedeten uns von der englischen Kultur.

Insgesamt war es ein wunderschönes, aber auch sehr anstrengendes Abenteuer. Wir waren uns alle sehr einig, dass wir jedem diese Fahrt sehr gern weiterempfehlen können. Es machte uns unheimlich viel Spaß und ganz nebenbei boten sich reichlich Möglichkeiten, unsere Englischkenntnisse anzuwenden und zu verbessern.

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Englischunterricht mal anders

Am 13. Juni besuchte uns, die 7c, das “Klasse übersetzt!“-Team von radio SAW im Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe.Dank Laney Faltin und ihrer erfolgreichen Bewerbung bei dem Sender hatten wir das Glück, eine Unterrichtsstunde mit dem “English-Man“ Warren Green zu erleben.

Als pünktlich um 7:45 Uhr der Unterricht begann, lag auf jedem Platz bereits der Songtext zu dem Lied „Heavy“ von Linkin Park feat. Kiiara. Die anfängliche Schüchternheit in dem Klassenraum verflog, als der lockere und lustige Warren Green Jonas Mierzwiak nach vorne rief, um die Übersetzung an die Tafel zu schreiben. Zusammen übersetzten wir den Text bis zur letzten Zeile, um ihn in der zweiten Stunde aufzunehmen.

Dies übernahmen Josephine Krieg und Dennis Bock, die ihre Sache fantastisch meisterten und ordentlich Applaus von der Klasse ernteten. Am Ende der Stunde wurden wir alle befragt, wie wir den Unterricht mit dem “English-Man“ fanden.Kurz bevor das Team wieder Richtung Funkhaus fahren musste, hatten wir noch kurz Zeit, mit Warren „Selfies“ zu machen und ihn nach seiner Heimat England zu befragen.

Auch unsere Englischlehrerin, Janine Gasch, war begeistert, doch zum Schluss waren wir uns alle sicher, dass so eine Ausnahme mal ganz toll sei, wir aber den normalen Unterricht nicht missen wollen.

Der Ausstrahlungstermin  unserer Übersetzung ist am 25. August.

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Auswertung der Stadtrallye Brighton

Am 4. Mai versammelten sich alle Teilnehmer der Hastingsfahrt der Klassenstufe 7 des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe in der Aula, um die Gewinner des Stadtspiels zu küren. Doch zuerst schwelgten die Schüler in Erinnerungen und berichteten von ihren schönsten Erlebnissen auf der Fahrt.

Mit Abstand wurde das London Eye zu einer der schönsten besuchten Sehenswürdigkeiten benannt. Aber auch die Wanderung entlang der Klippen des Beachy Head wird unvergessen bleiben. Dann wurde es spannend: die Auswertung des Stadtspiels erfolgte. So mussten die Schüler im malerischen Küstenort Brighton verschiedene Quizfragen zur Stadt lösen und dazu auch Einheimische befragen. Das Team, welches mit den meisten richtigen Antworten sowie am schnellsten das Quiz abgab, wurde zum Sieger erklärt.

Nach und nach rief Frau Nindel die einzelnen Gruppen nach vorne. Von ihren Lehrerinnen Frau Cotte und Frau Gasch wurden sie beglückwünscht und erhielten ihr Teilnehmerzertifikat. Das Siegerteam um die Schülerinnen Laney Faltin, Fritzi Herzig, Sophia Krausmann, Lisa Scholtz und Sophie Wende (7c) konnte sich ein Mitbringsel aus London aussuchen. Stolz posierten die drei Gewinnerteams auf der Bühne unserer Aula und hielten ihre Teilnehmerurkunde in die Kamera.

Zum Schluss gab es einen riesen Applaus sowohl für die Gewinner als auch für die Planer der Fahrt, wobei hier insbesondere Frau Nindel, welche jedes Jahr den Besuch in England mit viel Hingabe plant und organisiert, ein besonderer Dank ausgesprochen wird. Sie sprach letztendlich auch das größtmögliche Lob an die Hastingsfahrer aus, denn es sei „ein Jahrgang mit dem man immer wieder fahren würde!“. Nun gilt es die Reise nachzubereiten, indem die Schüler Fotoalben, Reiseberichte, kleine Filme oder Plakate erstellen, sodass die Erlebnisse anschaulich verewigt werden.

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Hastings 2017 – viele Fotos und viele tolle Erinnerungen

Wie in jedem Jahr fuhren die siebten Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe in das südenglische Hastings. Die Fahrt fand in diesem Jahr vom 25. bis 31. März statt. Bei insgesamt 65 Schülern und neun Erwachsenen ist der Organisationsaufwand schon ein kleines Meisterwerk, doch Englischlehrerin Frau Nindel schafft es jedes Jahr aufs Neue. Schon zum 21. Mal liefen An- und Abreise sowie die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten reibungslos ab.

Treffpunkt für die Abfahrt war wie in jedem Jahr die Bushaltestelle an der Sporthalle. Jedoch ging es dieses Mal etwas früher los, da die Fähre, welche wir in den letzten Jahren nahmen, gestrichen wurde. Schon 18:30 Uhr sollten wir also da sein. Allerdings ging es erst ca. 19:10 Uhr los, weil der Busfahrer den Bus zum ersten Mal gefahren ist. Die Fahrt verlief bis Dortmund aber problemlos. Dort kam der neue Fahrer für England. Erwin war bei den meisten Schülern sofort beliebt. Daran änderte sich auch nichts, als er am Zoll versehentlich gegen eine Ampel fuhr.

Danach ging es auf die Fähre und wir konnten bei schönstem Wetter die Aussicht auf Frankreich, später England und einen traumhaften Sonnenaufgang genießen. Nach einer halben Stunde war vielen jedoch schon ziemlich übel. Der erste Eindruck von England erinnerte mich persönlich an die Landschaft aus der berühmten englischen TV-Serie „Shaun das Schaf“.

Die erste Station war Canterbury. Nach der Besichtigung der Tales und der berühmten Kathedrale konnten wir das erste Mal echte englische Fish and Chips probieren und hatten danach Freizeit zum Shoppen.

Nach einer anstrengenden Anreise und einem aufregenden ersten Tag kam dann das nächste Highlight: endlich durften wir unsere Gastfamilie kennenlernen! Unsere Koffer wurden freundlicherweise von einigen Jungs ausgeladen, sodass die Mädels oben im Bus schon mal ihren Kram zusammensuchen konnten. Dann war es endlich soweit:  Gasteltern oder Taxis kamen an und wir wurden einzeln aufgerufen und luden die Koffer ins Auto. Am ersten Abend mit der Gastfamilie bezogen wir die Zimmer, stellten uns vor und unterhielten uns beim Essen. Abschließend gönnten wir uns erstmal unseren wohlverdienten Schlaf.

Am Montag hieß es dann direkt wieder früh aufstehen, denn Pick Up, also Abfahrt von einer Haltestelle in der Nähe, war schon um 7:30 Uhr. Danach konnten wir uns auf der zweistündigen Fahrt nach London noch ein bisschen ausruhen. Dieser London-Tag begann mit einer Stadtrundfahrt, wobei schon kräftig fotografiert wurde. Erster Halt waren die „Thames Flood Barriers“, also die Flutbarrieren von London. Danach ging  es weiter zu Madame Tussaud´s. Es wurden viele Selfies mit allen möglichen Stars, historischen Persönlichkeiten, Sportlern und natürlich der Queen und ihrer Familie gemacht. Die Fahrt mit der U-Bahn, in London „Tube“ genannt, war auch ziemlich cool. Ausgestiegen sind wir in der Nähe des Tower of London, wo man sich die berühmten Kronjuwelen und eine Waffenausstellung anschauen kann. Von den wertvollen und wunderschön glänzenden Kronen und anderen Schmuckstücken waren besonders die Mädchen beeindruckt. Die vielen Waffen und Rüstungen sprachen eher die Jungs an. Den Abschluss des Tages bildete eine entspannte Bootsfahrt in Richtung O2-Arena. Dort wartete der Bus dann auf uns.

Am zweiten London-Tag, Mittwoch, gab es eine Planänderung. Das bedeutete, dass wir gleich Freizeit am Piccadilly Circus hatten. In unseren kleinen Gruppen erkundeten wir die unzähligen Läden und Geschäfte an der berühmten Kreuzung. Danach ging es zu Fuß durch den Sankt James Park und direkt am Buckingham Palace vorbei, wo natürlich viele Fotos gemacht wurden. Wir erreichten schließlich das London Dungeon und tauchten in das finstere mittelalterliche London ein, und am Ende gab es noch ein kostenloses Getränk für alle. Die letzte Station an diesem Tag war das London Eye, ein Highlight für viele Schüler. Die atemberaubende Aussicht ließ uns auch die größte Höhenangst vergessen. Nach einem anstrengenden Tag fuhren wir müde zurück nach Hastings.

Am Dienstag konnten wir mal ausschlafen. Da der Pick Up erst um neun war, hatten wir genügend Zeit, um uns noch mit den Gastfamilien zu unterhalten. Nach einer einstündigen Fahrt durch die wunderschöne englische Landschaft erreichten wir die Klippen. Bei Sonnenschein, aber doch ziemlich starkem Wind ging es mal bergauf, mal bergab. Auf halber Strecke legten wir eine Pause ein und machten uns über die Lunchpakete her. Schließlich erreichten wir den Bus und fuhren nach Brighton. Die Stadtrallye gestaltete sich als besonders schwierig, da man unter den vielen Touristen am Strand erstmal Einheimische finden musste. Als dann doch die meisten Fragen gelöst waren, gönnten wir uns Fish and Chips und eine wohlverdiente Pause am Strand oder gingen shoppen.

Nachdem wir uns am letzten Morgen von den Gastfamilien verabschiedet hatten, ging es nochmal ins Stadtzentrum von Hastings und dann zu Fuß zu den Schmugglerhöhlen. Tief unter der Erde erfuhren wir mehr über den Schmuggel in England und woher die Waren kamen. Es gab Spiele, Experimente und sprechende Puppen. Nach diesem Abenteuer liefen wir den Weg durch die Gassen zurück. Im Bus wurde sich für die lange Fahrt schon wieder häuslich eingerichtet. Unsere planmäßig letzte Station in dieser Woche war Ashford. In Ashford gibt es ein großes Outlet-Center, welches die Herzen aller Hobbyshopper höher schlugen ließ. Nach einer anstrengenden Shoppingtour stärkten wir uns, wenn noch Geld übrig war, bei McDonald´s. Wenn unsere Eltern wüssten! Mit neuen Schuhen, Klamotten und anderen Sachen ging es dann auf zum Zug nach Dover.

Leider hatte unser Zug Verspätung und so hatten wir noch mal Freizeit an einer Raststätte. Und als es schon fast dunkel war, fuhren wir dann zum Zug. Das Einparken in den Zug sah schon ziemlich kompliziert aus, doch zum Glück ging alles gut. Den Zug hatten wir uns wahrscheinlich alle etwas anders vorgestellt. Es gibt einige kleine Fenster, durch die man im Tunnel aber gar nichts sehen kann. Zum Glück durften wir vor dem Bus rumlaufen, denn im Bus war es unerträglich heiß, weil der Busfahrer den Motor nicht anlassen darf. Nach einer halben Stunde waren wir dann auch schon wieder draußen, und zwar in Frankreich! Ab hier gab es dann weniger Pausen und irgendwann wurden wir von der Morgensonne in Deutschland geweckt. Bald riefen wir die Eltern an, dass wir demnächst in Calbe sein würden. Und dann war es so weit: eine wirklich tolle Woche ging zu Ende. Alle kamen erschöpft und müde nach Hause und wir konnten uns endlich in unseren eigenen Betten ausschlafen.

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Schilleraner verteidigen erneut den ersten Platz bei der Englischolympiade des Salzlandkreises

Am 29. März 2017 machten sich Gina-Maria Baartz und Ricardo Reißner auf dem Weg zur 8. Englischolympiade, um ihr Gymnasium dort zu vertreten. Insgesamt nahmen 31 Gymnasiasten und Sekundarschüler an der alljährlichen Olympiade des Salzlandkreises teil.

Unter dem Thema „Wales“ konnten die Schüler ihre Kenntnisse in den Bereichen Landeskunde sowie Hör- und Leseverstehen unter Beweis stellen. Weiterhin wurde in einem Gespräch auf Englisch auch die Kernkompetenz „Sprechen“ überprüft.

Während Gina-Maria den 7. Platz belegte, konnte Ricardo den 1. Patz für das Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe verteidigen. Wir beglückwünschen unsere Schüler für diese tollen Ergebnisse.