Mia Reinefeld zeigte beeindruckende Sprachfertigkeiten und kulturelles Verständnis
In einer feierlichen Zeremonie wurden am 16. April 2024 die besten Teilnehmer des Landes Sachsen-Anhalt am renommierten Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in der Kategorie Solo, Solo Plus und des Landeswettbewerbs Fremdsprachen an Grundschulen geehrt.
Der Wettbewerb, der jährlich stattfindet, zeichnet herausragende Leistungen von Schülerinnen und Schülern in verschiedenen Fremdsprachen aus. In diesem Jahr fand die Preisverleihung in Magdeburg statt, wo die besten jungen Sprachtalente Sachsen-Anhalts für ihre beeindruckenden Fähigkeiten in Englisch, Französisch, Spanisch und weiteren Sprachen geehrt wurden.
Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen hat zum Ziel, die sprachliche Bildung an deutschen Schulen zu fördern und Schülerinnen und Schüler für das Erlernen von Fremdsprachen zu begeistern. In der Solo-Kategorie treten die Teilnehmenden individuell an und müssen in verschiedenen Runden ihr Können unter Beweis stellen. Dazu gehörten in diesem Jahr das Drehen eines Videos zum Thema „Mein Alltagsheld“ sowie das Lösen von anspruchsvollen Aufgaben, die nicht nur Sprachkenntnisse, sondern auch interkulturelle Kompetenzen erfordern.
Mia Reinefeld vom Friedrich-Schiller-Gymnasium in Calbe überzeugte die Jury mit ihren Leistungen in der Wettbewerbssprache Englisch und wurde mit einem 4. Platz belohnt. Herzlichen Glückwunsch!
Schlagwort: Englisch
Mexikanischer Mittwoch am FSGC
2024 – We did it again: English in Action was in the house
Schilleraner stellen sich der Big Challenge und räumen ab
In diesem Jahr nahmen Schüler und Schülerinnen der fünften bis siebenten Klasse am beliebten Englischwettbewerb teil. Die Big Challenge ist ein europaweiter Englischwettbewerb, bei dem die Schüler online ihr Wissen bei einem Multiple-Choice-Quiz unter Beweis stellen können. Im siebten Jahrgang gelang es dabei Jule Ihlo den 4. Platz auf Länderebene zu ergattern. Jule wurde mit dem First Class National Honours-Diplom, einem Big Challenge-T-Shirt, einen Bluetooth-Lautsprecher sowie einen Landespokal ausgezeichnet.
Aber auch die Ergebnisse der anderen Schüler konnten sich sehen lassen und zeigen, dass die Schilleraner mit ihren Englischkenntnissen weit vorn liegen. So belegte die Sechstklässlerin Liddy Schwedesky auf Länderebene den 13. Platz, gefolgt von Stella Rudolf und Elisabeth Gary. Im fünften Jahrgang gelang es Rosalie Gärtner, Xpreet Kaur und Alina Peinelt vorne abzuschließen.
Die insgesamt 43 Teilnehmer der diesjährigen Big Challenge am Friedrich-Schiller-Gymnasium erhielten alle einen Preis und eine Urkunde. Jedoch war es für die Schüler auch mal interessant zu sehen, wie gut sie sind, verglichen mit Schul-, Länder- und sogar Bundesebene. Die Organisatorin Nicole Funke-Schütze resümierte, dass sich die Teilnahme für die Schilleraner gelohnt habe und im nächsten Jahr auf eine noch größere Beteiligung zu hoffen sei. Schließlich haben die Schilleraner bewiesen, dass sie sich jener Big Challenge durchaus erfolgreich stellen können.
English in Action was in the house
In der Woche vom 12. Juni bis zum 16. Juni nahmen 21 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 an dem Sprachintensivkurs „English in Action“ teil.
Unter dem Thema „Britain Today“ erweiterten wir unser Wissen zum Thema Großbritannien und passend dazu natürlich auch unseren Wortschatz. Wir können von interessanten und lustigen Erfahrungen zusammen mit unserem Lehrer Christopher Bellerase aus Canterbury, der seinen Unterricht stets spannend und kreativ gestaltete, berichten. Von Dialogen, über Gruppenarbeiten bis hin zu Kreativprojekten war alles dabei. Zum krönenden Abschluss stellten wir ein selbst erstelltes und gestaltetes Magazin vor, welches wir immer wieder im Laufe der Woche erweitert hatten. Unsere Themen reichten von Fashion, Sport bis hin zu Essen. Auch an diesen Ergebnissen war zu erkennen, dass sich die Sprache und der Umgang mit Englisch bei täglich sechs Unterrichtsstunden verbesserte.
Alles in allem empfanden wir die Atmosphäre im Klassenzimmer als stets angenehm und vertraut. Wir sind uns einig, dass die fünf Tage English in Action eine einmalige Erfahrung waren, für die wir sehr dankbar sind und die absolut empfehlenswert ist.
Wenn einer eine Reise tut, … (und dabei den Ärmelkanal überquert)
Drei Jahre mussten wir uns gedulden, doch in diesem Schuljahr stand der Sprachbildungsreise nach England nichts mehr im Wege. Mitte März begann für 78 Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen eine aufregende und mit Spannung erwartete Exkursion in das Vereinte Königreich.
Viele unterschiedliche Aktivitäten und Besichtigungen standen auf der Agenda 2023, so hieß uns zum Beispiel Canterbury am Ankunftstag willkommen und lud neben einem entspannten Stadtbummel auch zu ersten kulinarischen Kostproben wie „Fish ‘n Chips“ ein. In Canterbury trennten sich dann die Wege der beiden Jahrgänge.
Der 7. Jahrgang verbrachte die Woche nach fast traditionellem Programm mit Ausflügen nach London, Portsmouth und Brighton, inklusive der berühmt-berüchtigten Klippenwanderung – die ihrem Namen auf Grund des very, Very, VERY englischen Wetters auch alle Ehre machte😉.
Die 8-Klässler hingegen erforschten neues Terrain. Ihre Reiseroute beinhaltete Bournemouth, Bath, New Forest und Salisbury mit dem sich anschließenden Ausflug (der uns 5.000 Jahre zurück in die Vergangenheit brachte) zu dem wohl legendärsten Steinkreis: Stonehenge.
Am letzten Tag in London wieder vereint, starteten beide Gruppen am Greenwich Peer, um den gemeinsamen Abschlusstag voller Action mit einer Bootsfahrt auf der Themse zu eröffnen. Anschließend tauchten die Schülerinnen und Schüler in Londons schaurige Geschichte ein und flogen danach mit dem London Eye hoch über die Dächer der Metropole hinaus. Doch weit gefehlt, wer denkt, dass das Programm mit diesem einmaligen Flug endete. Zu Fuß ging es dann, je nach Wunsch, ins Musical: Wicked oder Frozen rundeten diesen ereignisreichen und unvergesslichen Tag ab.
Zu den absoluten Highlights der 2023er Sprachbildungsreise kürten Schillerraner:innen den gemeinsamen Tag beider Gruppen in London. Hauptsächlich die Besuche des London Dungeon und des Riesenrads überzeugten, denn „ … hier wurden wir zwar mit der dunklen und unverschonten Wahrheit des vor allem mittelalterlichen Londons konfrontiert, aber an Spannung und Nervenkitzel war der Besuch des London Dungeon wohl nur noch durch die fantastische (ein wenig vom Regen getrübte) Panorama-Ansicht aus dem 135 Meter hohen London Eye zu übertreffen.“, wie Lena Käsebier, Willi Beutler, Paula Horn, Felicitas Schwarze und Emily Maya Ludwig das Fazit ihrer Umfrage zum Ranking der Top Sights dieser Sprachbildungsreise beschrieben und mit strahlenden Augen hinzufügten: „Die Reise nach England hat allen Schüler:innen und Begleitpersonen eine Menge Spaß und Freude bereitet.“
Für die Unterstützung sei an dieser Stelle nicht nur ein Dankeschön an die begleitenden Kolleginnen Frau Koch, Frau Teichert und Frau Kaminsky (die kurzerhand eingesprungen ist😊) gerichtet, sondern auch an die Begleiteltern Frau Arnold, Frau Brasack, Frau Jobs, Frau Knoche, Frau Sieche, Herr Baumann, Herr Berner und Herr Rößner.
Thanks a lot.
British Tea time
White Horse Theatre als gelungene Abwechslung
Zum Englisch-Unterricht am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe gehört es schon fast traditionell dazu: Jedes Jahr besucht das White Horse Theatre die Schilleraner und bietet dabei eine tolle Möglichkeit, den Wortschatz zu erweitern, sowie das Verstehen der englischen Sprache zu verbessern. Für rund 400 Schüler, ab der Klassenstufe sieben, wurden zwei Stücke aus dem aktuellen Spielplan präsentiert.
„Two Gentlemen“ hieß das Stück, mit dem die vier jungen Briten die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe begeisterten. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema Freundschaft. Die Schüler selbst sagten aus, dass ihnen das Stück sehr gut gefallen hat. Obwohl es Muttersprachler waren, die das Stück aufführten, war es insgesamt leicht zu verstehen und war überaus unterhaltsam.
Das Theaterstück „The Picture of Dorian Gray“ krönte den Theatertag. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 11 und 12 erlebten eine fantastische Inszenierung der Romanvorlage von Oscar Wilde. Auch hier hörte man nur Lob über das Stück. Es ist eben eine tolle Abwechslung zum herkömmlichen Unterricht und ergänzend lernen die Schüler enorm viel dazu. Besonders beeindruckend war, dass es nur vier Schauspieler waren, die zum Teil Rollen des anderen Geschlechtes einnahmen, oder zwischenzeitlich eine ganz andere Person spielten.
Nach den überaus positiven Rückmeldungen der Schilleraner im Nachgang der jeweiligen Theaterstücke steht einer Wiederholung im kommenden Jahr sicherlich nichts im Wege, eben fast schon traditionell.
Schilleraner Sensationserfolge bei „Big Challenge“
Mehr als 150.000 Schülerinnen und Schüler stellten sich im Mai dieses Jahres deutschlandweit dem Englischwettbewerb „Big Challenge“. In 45 Minuten galt es 45 Multiple-Choice-Fragen zu englischem Wortschatz, Grammatik, Phonetik und Landeskunde zu beantworten. Erstmalig mussten die Teilnehmer im Onlineverfahren auch einen Hörverständnisteil absolvieren.
Natürlich nahmen auch viele Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe an der „Big Challenge“ teil, wobei drei Ergebnisse besonders herausragten:
Hayley O’Concubhair, die damals noch in die 5. Klasse ging, erreichte in ihrer Klassenstufe nicht nur den ersten Platz an unserem Gymnasium, sondern konnte mit 301,5 Punkten sogar als Beste unseres Bundeslandes abschließen. Sie nahm zum ersten Mal teil und freute sich über eine Musikbox, einen Pokal und einen Englischduden, die sie als Preis erhielt.
Im Wettbewerb der 9. Klasse erreichte Julia Wagus insgesamt 268,75 von 350 erreichbaren Punkten. Neben dem Schulsiegertitel konnte auch sie Landessiegerin von Sachsen-Anhalt werden. Bereits seit der 5. Klasse nahm Julia an „Big Challenge“ teil und freut sich deshalb umso mehr über den Erfolg, in ihrem letzten Jahr als Teilnehmerin.
Mit sensationellen 335 von 350 Punkten wurde Victor Teichert Deutscher Meister in der Klassenstufe 8 und ließ damit die anderen 20.095 Teilnehmer deutschlandweit in seiner Jahrgangsstufe hinter sich. Neben dem Siegerpokal, einem T-Shirt und einem Wörterbuch freute er sich insbesondere auch über ein neues Tablet.
Um es abschließend in englischer Sprache zusammenzufassen: “That is excellent!”
Frau Cotte und Frau Rombusch sagen „Auf Wiedersehen!“
Vor den Herbstferien ist am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe eine sprichwörtliche Ära zu Ende gegangen. Mit Adelheid Cotte und Jutta Rombusch haben sich zwei bei Schülern, Eltern und Kollegen gleichermaßen beliebte Lehrerinnen in den Ruhestand verabschiedet, die über drei Jahrzehnte das Bild des Calbenser Gymnasiums mit prägten.
Nicht nur die Fächerkombination Deutsch und Englisch, auch das übermäßige Engagement für die Schüler und damit die Schule und dabei neue Wege zu gehen, vereinen die Beiden. Frau Rombusch hat die Sprachreise ins englische Hastings für die siebenten Klassen unseres Gymnasiums etabliert und scheute auch die Konfrontation mit dem damaligen Bildungsminister nicht, um den auch heute noch absoluten Renner unter den Schülern durchzusetzen. Fest verknüpft ist der Name von Frau Cotte dagegen mit dem German-American-Partnership-Programm (GAPP), dank der langjährigen intensiven Arbeit ist dabei auch eine feste Freundschaft mit Frau Michel, der amerikanischen Organisatorin, entstanden.
Attribute wie „freundlich, hilfsbereit, direkt, fleißig, nachhaltig und erfolgreich“ sind sicherlich nur ein kleiner Versuch, die umfängliche Arbeit zu beschreiben. Als Gründungslehrer des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, langjährige Fachschaftsleiter, verlässliche Berater, Tutoren und Klassenlehrer vieler Klassen fällt es vielen Lehrern und Schülern schwer, sich die Schulzeit ohne die Beiden vorzustellen. Und auch selbst mussten Frau Cotte und Frau Rombusch, nachdem das Kollegium die letzte Dienstberatung nutzte, um gemeinsam zum Abschied den Beatles-Song „Let it be“ zu singen, zugeben, dass sie die zurückliegenden Jahrzehnte garantiert so schnell nicht loslassen und sie auch in der Zeit nach dem Lehrersein häufiger mal im Gymnasium vorbeischauen werden. Das klingt nach: „Auf Wiedersehen!“.






















