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Eine sportliche Klassenfahrt

Am Montag nach den Ferien standen wir, die achten Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, voller Freude an der Bushaltestelle. Aufgeregt stiegen wir in die zwei Reisebusse ein, um schließlich nach einer zweistündigen Fahrt endlich an der Landessportschule Osterburg anzukommen.

Dort verbrachten wir fünf sportliche Tage, in denen wir die ungewöhnlichsten Sportarten ausprobierten. Zuerst allerdings ging es in die voll ausgestatteten Zimmern für zwei bis drei Personen. Schnell Koffer auspacken und dann hieß es, es sich schön gemütlich zu machen.

In den nächsten Tagen erprobten wir Achtklässler nach dem vielfältigen Frühstück und Mittagessen die bizarre Sportart Headis, die eine interessante Art des Tischtennis ist, bei der die Spieler mit ihren Köpfen anstatt der gewöhnlichen Tischtennisschläger einen speziell dafür angefertigten Ball über die Seiten der Platte schießen mussten. Eine weitere, der eher ungewöhnlichen Sportarten, die wir kennenlernten, war Kidditch oder auch das Quidditch für Muggel, dass der magischen Sportart aus den Bestseller-Büchern „Harry Potter“ und den zugehörigen Filmen nachempfunden ist. Hierbei mussten die Jäger den Quaffel , einen ganz normalen Ball in diesem Fall, durch das Spielfeld bringen und in eines der drei ringartigen Tore werfen, ohne dass der Ball von dem Hüter des gegnerischen Teams abgefangen wird oder sie von den Schlägern abgeworfen werden. Die versuchten natürlich alles , um ihr Team zu verteidigen. Am Ende, wenn der Schnatz vom Sucher gefangen wird, gewinnt das Team mit den meisten Punkten und kann nach der ganzen Anstrengung die Gymnastikstäbe weglegen, die als Ersatz für die Besen dienen mussten. Natürlich waren das nicht die einzigen Sportarten, die wir Schilleraner entdeckten, so probierten wir uns im Kickboxen aus und spielten auch das Indiaca, einen Handfederball über das Netz. Doch Sport bezogene Aktivitäten waren nicht das Einzige, was während der Klassenfahrt zur Verfügung stand. Wir konnten uns außerdem mit einigen kreativen Aufgaben beschäftigen, wie dem akkuraten Bemalen von Keramiktassen, dem buntem T-Shirt-Färben und einer besonderen Serviettentechnik. Zu diesen künstlerischen Angeboten kamen ergänzend noch knifflige Geschicklichkeitsaufgaben, wie „Dice Stacking“ und „Sportstacking“ dazu, die unsere komplette Konzentration forderten. Abschließend fuhren wir noch eine beeindruckende Strecke über Stock und Stein mit den dafür gedachten Bicycles und bewiesen in diesen anstrengenden Stunden vor allem unsere Ausdauer.

Am fünften Tag packten wir dann wieder all unsere Sachen zurück in die Rucksäcke und traten die Heimfahrt zurück in die Saalestand Calbe an. Man kann wohl sagen, dass wir zuhause viel zu erzählen hatten, denn in Osterburg hatten wir wahrlich eine Menge Abenteuer außerhalb des warmen, gemütlichen Heimes erlebt.

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Volles Programm am Weißenhäuser Strand

Der erste Tag unserer Klassenfahrt zum Weißenhäuser Strand begann ziemlich früh für uns. Wir, die zehnten Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, versammelten uns alle vor der Hegersporthalle, wo wir dann bepackt mit unzähligen Koffern auf den Bus warteten. Als alles verstaut war und wir im Bus saßen, ging es auch schon los. Sechs Stunden Fahrt zum Weißenhäuser Strand in Wangels lagen vor uns. Kurz vor vier waren wir endlich angekommen. Problematisch war es dann, uns vor Ort zurechtzufinden. Wir waren auf zwei Häuser verteilt. Endlich angekommen, freuten wir uns über die riesigen Zimmer samt Doppelbett sowie ausklappbarem Sofa und vor allem einen Balkon. So war der schnelle Kontakt zu den Nachbarn gesichert.

Am ersten Tag war nicht mehr allzu viel los – wir packten unsere Koffer aus. Einige gingen zum Strand runter, der nur einige Meter vor der Haustür lag und badeten dort ausgelassen in der Ostsee. Andere erkundeten die Gegend und den nahegelegenen Supermarkt, um sich für die nächsten Abende zu versorgen. Später trommelten die Lehrer nochmal alle Schüler zusammen. Der Ablauf der nächsten Tage wurde besprochen.

Auf dem Dienstagsplan stand eine Stadtführung durch Lübeck: Holstentor, Marienkirche, Salzspeicher, St. Petri Kirche und die Geschichten der Stadt waren dann doch interessanter als gedacht. Anschließend genossen wir die Freizeit in der Marzipanstadt, machten viele Bilder und kauften fleißig ein. Zurück in der Unterkunft ging ein Großteil der Klassen noch in das Schwimmbad, was direkt um die Ecke war. Viel Spaß bereiteten insbesondere die vielen Wasserrutschen. Abends stand dann Kochen auf dem Plan, da jedes Zimmer sich selbst versorgen durfte. 22 Uhr kamen die Lehrer bereits zur Zimmerkontrolle und zum Gute-Nacht-Sagen.

Am nächsten Tag war ein Trip auf die Insel Fehmarn geplant. Wir besuchten ein großes Meeresmuseum und sahen riesige Becken mit Haien. Kurz bevor wir nach Hause fuhren, gingen wir noch zum großen Hafen. Später hatten wir wieder Freizeit. Am Strand beobachteten wir den Sonnenuntergang und machten tolle Fotos. Da auch noch Klassen anderer Schulen vor Ort waren, knüpften wir Kontakte und freundeten uns an. Wir trafen uns natürlich ebenso in unseren Klassen, spielten Karten und vieles mehr. Natürlich stand noch das Kochen und das Gute-Nacht-Sagen auf dem Programm.

Zum Hansa Park ging es dann am Donnerstag. Die dreieinhalb Stunden in dem recht großen Freizeitpark reichten geradeso aus, um viele Fahrgeschäfte auszuprobieren und zu genießen. Für den letzten Abend entschieden wir uns, in einem Restaurant essen zu gehen. Später am Abend bereiteten sich schon einige für die Abreise vor, packten ihre Koffer und räumten schon mal auf.

Zum Abreisetag übergaben wir die Zimmer blitzeblank zur Zimmerkontrolle. Nach sechs Stunden Fahrt und mehreren Pausen kamen wir gegen 15 Uhr wieder am heimischen Gymnasium, wo schon viele Eltern auf uns warteten. Und so schnell war unsere wirklich sehr schöne Fahrt an die Ostsee auch schon wieder zu Ende. 

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Klassenfahrt mit Sport und Spiel und der schönen Uta

KGleich zu Beginn des neuen Schuljahres unternahmen die Klassen 6c und 6d des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe/Saale eine dreitägige Fahrt nach Naumburg, auch an der Saale.

Ziel war das Jugend- und Sporthotel EUROVILLE, das mit vielen sportlichen und kulturellen Angeboten und tollen Unterkünften wirbt, welche wir auch sehr gern nutzten. Untergebracht in den „Finnenhütten“ und der „Zarenresidenz“ fühlten sich Schüler/innen und Betreuer/innen wohl und gut umsorgt: Frühstücksbüffet, Mittagessen, Lunchpaket, Grillabend. Es war für alles gesorgt.

Die Angebote, gemeinsam Sport zu treiben, waren sehr vielfältig: Fußball-, Handball-, Volley-, Basketballfelder im großzügigen Außenbereich sowie Indoor-Kletterwand, Bowling, Kegeln, Badminton u.a. in der Turnhalle boten ein abwechslungsreiches Programm; für jeden war etwas dabei, auch gemeinsam einfach mal chillen war möglich und wurde gern angenommen.

Aber auch Kultur und Bildung kamen nicht zu kurz: Neben einer Stadtführung durch das beschauliche Naumburg gab es auch eine Besichtigung des Naumburger Doms, UNESCO-Welterbe mit der schönen, weltberühmten Stifterfigur Uta, die nun alle kennenlernen durften. Für das aufmerksame Zuhören und Beantworten der Fragen der Stadtführer/innen gab es von diesen großes Lob! Nach dem anstrengenden Vormittag lockte erfrischende Entspannung: das BULABANA, ein Freizeitbad mit Innen- und Außenbereich, Rutschen, Whirlpool, Strömungskanal,… und nur 5 Minuten zu Fuß vom „Euroville“.

Die Organisatoren dieser Unternehmung, die Eltern und natürlich die Schüler/innen freuen sich über diese gelungene Fahrt, die trotz Corona-Auflagen vielleicht ein besonderes Erlebnis der jungen Leute bleibt und sicherlich die Klassengemeinschaften bereichert.

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Fünf erlebnisreiche Tage in Stralsund

Am 18. März 2019 um 7.45 Uhr sammelten sich die Schüler und Schülerinnen der Klassen 9a und 9b des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe vor der Hegersporthalle, um gegen 8 Uhr schließlich nach Stralsund aufzubrechen. Unser Busfahrer Heiko erwies sich als sehr nett und schülerfreundlich, denn die sechseinhalbstündige Fahrt war sehr angenehm. Nachmittags erkundeten wir dann schon die Altstadt von Stralsund.

Am nächsten Morgen konnten wir alle erstmal ausschlafen, da das Frühstück erst 9 Uhr geplant war. Danach machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Ozeaneum, wo wir die nächsten zwei Stunden verbrachten. Hier wurde vieles von dem, was wir in den vergangenen Schuljahren gelernt haben, sehr gut veranschaulicht. Weil wir eine Stärkung für den späteren Schwimmbadbesuch brauchten, fuhren wir mit unserem Bus zum Strelapark, einem Einkaufszentrum in Stralsund. Dort hatten wir die Möglichkeit, uns Proviant für die kommenden Tage zu kaufen. Neben dem Strelapark befand sich auch der „Hansedom“, ein großes Spaß- und Erlebnisbad mit mehreren Becken und Rutschen, die wir anschließend ausgiebig nutzten.

Für Mittwoch war eine Rundfahrt auf der Insel Rügen geplant. Es ging schon früh los, damit wir möglichst viel sehen und erleben konnten. Zuerst ging es in den Nordwesten Rügens zum Nationalpark Jasmund. Wir wanderten vom Parkplatz in Hagen zum Königsstuhl, wobei wir Lieder sangen und unsere Kenntnisse aus dem Biologieunterricht in den Buchenwäldern anwenden konnten. Schließlich erreichten wir den Königsstuhl. Dort erhielt jede Klasse eine Führung, bei der uns etwas über die Geschichte der Kreidefelsen und der Buchenwälder erzählt wurde. Dann schauten wir uns noch einen Film über diese Themen im Kino des Museums an und konnten selbstständig die Ausstellung besichtigen. Am frühen Nachmittag verließen wir den Nationalpark und fuhren nach Binz. In dem Ostseebad hatten wir zur Freude von vielen Schülern Freizeit und konnten den Strand, die Promenade und die vielen Geschäfte erkunden. Da das Wetter jedoch nicht auf unserer Seite war, hatte unser Busfahrer die Idee, zu „Karl‘s Erdbeerhof“ zu fahren. Dort machten wir ein Gruppenfoto mit dem Maskottchen Karlchen. Abends gab es in der Jugendherbergeim Steinofen gebackene Pizza.

Am Donnerstag stand für uns die Besichtigung des nicht mehr seetüchtigen Segelschiffes „Gorch Fock I“, ehemals „Towarischtsch“, an. Dieses Schiff lag bis 1945 in Stralsund und kehrte 2003 zurück. In zwei Gruppen, jeweils um eine Stunde zeitversetzt, enterten wir das Schiff, um viel über seine Geschichte zu erfahren. Danach konnten wir noch einige Zeit entspannen. Dies nutzten viele Schüler, um noch Verpflegung für die Rückfahrt zu kaufen oder ihre Tasche zu packen, da wir erst spät am Abend zurückkommen sollten. Dann trafen wir uns im „Bowleros“ zum Bowlen. Nach dem Abendessen gingen wir in das Kino von Stralsund, wo wir den Film „Goldfische“ schauten.

Der letzte Tag begann sehr früh, da wir schon 8.15 Uhr losfahren wollten. Nach unserer Abfahrt waren wir alle sehr geschafft von den letzten Tagen, weshalb die Busfahrt größtenteils eher ruhig verlief. Eine Stunde vor Ankunft stieg die Stimmung und wir sangen zur Freude des Busfahrers Party- und Stimmungslieder. 14.30 Uhr erreichten wir nach mehreren Runden im Kreisverkehr wieder die Schule.

Ein großes Dankeschön an unsere Lehrerinnen Frau Nindel, Frau Fabian und Frau Koch, unsere Begleitung Frau Mergner und unseren Busfahrer Heiko, die alle dazu beigetragen haben, diese Klassenfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

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Hoch zur Hertesburg, runter zum Strand – Klassenfahrt nach Prerow

Wie unzählige andere Klassenstufen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe fuhren wir, die 10. Klassen, Mitte September auf Klassenfahrt. In unserem Fall zur Ostsee, nach Prerow .

Am Montag um 8.00 Uhr ging es los in Richtung Norden. Nach unzähligen Stunden im Bus und einigen Zwischenstopps kamen wir kurz vor der Jugendherberge, der „Hertesburg“, an. Warum „kurz“ bevor? Weil der Busfahrer wegen eines holprigen Feldwegs nicht bis zur Herberge ranfahren wollte. Dies hatte zur Folge, dass wir mit unseren Koffern 800 Meter, die sich aufgrund des schweren Gepäcks anfühlten wie mindestens zwei Kilometer, bis zur Hertesburg laufen mussten. Von der Herbergsleiterin erfuhren wir dann, dass wir der erste Jahrgang in 20 Jahren waren, der nicht bis Unterkunft gefahren wurde. Nach einer kurzen Verschnaufpause durften wir dann unsere Zimmer beziehen. Kurz darauf wurden wir schnell belehrt und liefen dann den Weg, diesmal ohne Gepäck, wieder zurück und dann direkt zum Strand. Nach dem Strandbesuch war es uns, wie jeden Abend, freigestellt, was wir bis zur Nachtruhe um 22 Uhr unternehmen wollten.

Am nächsten Tag fuhren wir um 10 Uhr von der Herberge nach Stralsund ab. Nach einer guten Stunde Busfahrt kamen wir am Hafen an und hatten zwei Stunden Zeit, um das Ozeaneum zu entdecken. Besonders gut gefallen hat uns das Riesenaquarium, inklusive Schiffswrack, und die Pinguinanlage auf dem Dach. Anschließend hatten wir noch drei Stunden Freizeit. Nach der Rückfahrt zur Jugendherberge liefen wir wie jeden Tag zum einen Kilometer entfernten Strand.

Am darauffolgenden Morgen holte uns die örtliche Bimmelbahn an der „Hertesburg“ ab und brachte uns so nah wie möglich an den Prerower Leuchtturm. Aufgrund der Naturschutzgebiete mussten wir einen kurzen Fußmarsch hinter uns bringen, um an unser Ziel zukommen. Nach einer interessanten Besichtigung des Natureums, eine Ausstellung im Leuchtturm, liefen wir einen Rundwanderweg entlang durch die wunderschöne Natur. Leider erwischte uns ein heftiges Gewitter und alle waren durchgeweicht bis auf die Knochen. Angekommen an der Haltestelle der Bimmelbahn, brachte sie uns in das Ortszentrum der Stadt, dort hatten wir eine sehr lange Freizeit, die uns ermöglichte, Prerow zu erkunden oder uns einfach in ein Café zu setzen und den Moment zu genießen. Am Abend stellte uns die Herberge Feuerschale und Brennholz zur Verfügung, die wir nutzten, um den Strand unsicher zu machen, und um Stockbrot zu rösten.

Am Tag danach teilten wir uns in zwei Gruppen auf, die eine fuhr Kanu im  Bodden die andere mit einem Schaufelraddampfer auf dem Bodden. Nach einem weiteren Ausflug zum Strand am Abend machten wir es uns am letzten Tag unserer Fahrt nochmal richtig gemütlich in der Herberge.

Am Tag darauf hieß es früh aufstehen, Sachen packen und Zimmer aufräumen, um pünktlich um 10Uhr mit dem Bus die Rückreise zu starten. Dank des Engagements unserer Lehrer fuhr der Bus sogar direkt zur „Hertesburg“, sodass die die tollen Tage quasi perfekt endeten.

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Eine Woche am Ostseestrand

Am frühen Montagmorgen verstauten die Schüler der Klassen 10a und 10b des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe ihre Koffer im Reisebus und stiegen anschließend zu ihrem sächsischen Busfahrer Guido ein. Nach insgesamt sieben Stunden erreichten wir endlich unser Ziel, den Weissenhäuser Strand, und richteten uns unsere Apartments ein. Den ersten Abend verbrachten wir natürlich am Strand und einige trauten sich sogar in die 13 Grad kalte Ostsee.

Am Dienstagmorgen trafen wir uns gegen 9 Uhr vor dem Bus und fuhren nach Lübeck. Dort angekommen waren wir freudig überrascht, da kein Denkmal oder Museum auf dem Plan stand, sondern drei Stunden zur freien Verfügung. Viele von uns liefen auf direktem Weg zur Shoppingmeile und verbrachten ihre komplette Zeit dort. Zurück in der Unterkunft, gingen wir gemeinsam in das dortige Erlebnisbad.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach Hamburg und machten dort eine traditionelle Hafenrundfahrt. Anschließend fuhren wir in unserer Freizeit mit der Hochbahn zur Europa-Passage. Da am Abend noch der Besuch im Aladdin-Musical anstand, zogen sich die Mädchen im Bus noch um und erst dann ging es zum Stage Theater. Alle fanden es sehr schön und unerwartet lustig.

Den Donnerstag konnten wir komplett selbst planen, ab 10 Uhr fand ein Beachvolleyballturnier statt, bei dem nicht nur beide Klassen Teams stellten, sondern auch Herr Moll engagiert mitspielte. Nach dem schönen Vormittag in der Ostseesonne und einer kleinen Pause fuhren wir am Nachmittag nach Grömitz zum Yachthafen. Dort angekommen liefen wir die Promenade entlang, grillten alle zusammen und lagen einfach nur am schönen Strand. Alle fanden es dort sehr schön und zusammen mit dem letzten Abend am Weissenhäuser Strand war es ein toller Abschluss unserer Klassenfahrt.

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Aktionreiche Klassenfahrt nach Bad Doberan

Trampolinspringen, Lasertag oder Lagerfeuer am Strand – klingt toll, oder !?

Diese und noch viel mehr Highlights erlebten wir, die Klasse 10c des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, gemeinsam mit unserer Klassenlehrerin Frau Kreuch an der Ostseeküste in Bad Doberan.

Im Bus – ausgestattet mit Diskolicht und Technomusik – tanzten wir entspannt und voller Vorfreude in Richtung Küste. Unser Quartier bezogen wir im gemütlichen „Haus der Horizonte“. Natürlich dürfen auf einer Klassenfahrt zahlreiche Programmpunkte nicht fehlen und so starteten wir am Dienstag eine zweistündige Stadtführung durch Wismar – eine tolle Stadt, roter Backstein, eben Hansestadt pur. Bei bestem Sommerwetter stürzten wir uns anschließend in die Wellen, schließlich warteten auch Sonne, Sand und Meer auf uns.

Allerdings warteten bereits weitere Highlights an den nächsten Tagen auf uns. Also ging es direkt nach dem Frühstück zum Holiday City Center in Rostock – Bewegung vorprogrammiert. Wir hatten die komplette Trampolinhalle für uns, es war echt traumhaft. Neben den Wettbewerben, dem Ninja-Warrior-Parcours und den unzähligen Trampolinen fanden wir die Schaumstoffgruben am coolsten. Ausruhen war im Anschluss nicht in Sicht, denn ohne Umwege ging es direkt zum Lasertag. Und es war absolut genial, aufgeteilt in drei Teams hatten wir reichlich Spaß und Action. Nach einer langen und entspannten Freizeit in Rostock ging es abends abschließend noch ins Kino.

Der nächste Morgen begann mit einem Geburtstagslied für Juliana – sweet sixteen. An diesem Tag gingen wir bowlen und feierten am Abend unsere Strandparty. Mit Barbecue, Lagerfeuer und toller Musik konnten wir den filmreifen Sonnenuntergang genießen.

Am Freitag ging es leider bereits wieder Richtung Heimat – es war eine tolle Klassenfahrt, jederzeit gern wieder Frau Kreuch.

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Eine Seefahrt, die ist lustig, … meistens jedenfalls

Ostsee muss es sein und Jugendherberge kann jeder, dachten wir, die 10B des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, unsere Klassenleiterin  Andrea Pößel und unsere Eltern. Umfangreiche Recherchen und Vorbereitungen für unsere Klassenfahrt führten zu einem Segeltörn. Und das Wort Klassenfahrt bekam einen ganz neuen Inhalt. Was wird uns wohl erwarten?

Für fünf Tage waren die Jan Huygen, ein über hundert Jahre alter Segler, ursprünglich ausschließlich für Fracht gebaut, und seine 22 Kojen sowie verschiedene Häfen an der Ostsee und im Greifswalder Bodden unser Zuhause. Das Schiff ist eine der letzten sechs Koftjalken weltweit. Skipper Herman, seine Freundin Anna und Maat Julia erklärten mit Ruhe und Gelassenheit, waren unsere geduldigen Ansprechpartner, bestimmten die Route, gaben die Kommandos, manchmal auch ganz ohne Worte. Denn wir waren die Besatzung. Das hieß: Wind und Wetter trotzen, Segel setzen und wieder einholen, halsen, alle Mahlzeiten vorbereiten und danach spülen und ganz zum Schluss auch das Deck schrubben. So viel Neues und so spannend. Und das alles in so kurzer Zeit.

Der Stadthafen von Rostock war unser Ausgangspunkt. Die zunächst ruhige Fahrt machte Mut für dieses Abenteuer, aber die Ostsee ist ein Meer und hat so ihre Tücken. Eine Jacke reichte dann auch bald nicht mehr. Der Wind ließ die ersten Schüler auch die Fische füttern. Das funktioniert übrigens am besten mit dem Wind. Herrliches Wetter begleitete uns dann aber am Abend beim ersten Stopp im Nothafen Darßer Ort. Wenn Engel reisen …

So begann auch der nächste Tag, aber er begann nur so. Denn irgendwann wurde die Seefahrt entlang der Küste Fischland-Darß innerhalb einer halben Stunde weniger lustig. Die Wettergötter meinten es nämlich mit den „Engeln“ nicht mehr so gut. Windstärke 7 – und das ist für Landratten ziemlich viel – Regen und Hagel beschäftigten uns auf und unter Deck erheblich. Herman hatte alles im Griff und wir halfen dabei. Alles ist gutgegangen, die Besatzung hat funktioniert. Nach einer Stunde war alles vorbei und als wir im Hafen von Stralsund lagen, konnten wir die Silhouette der Stadt in der Abendsonne genießen, aber auch unsere pitschenassen Sachen trocknen.

8.20 Uhr öffnete die alte Rügendammbrücke für die Einfahrt in den Strelasund und weiter in den Greifswalder Bodden. Eine insgesamt ruhige Fahrt bei schönstem Wetter bestimmte diesen Tag. Wir hatten offensichtlich die Probe am Vortag bestanden. Also, Badesachen raus und ab in das 19 Grad warme Wasser. Einige Mutige fanden fast kein Ende. Das Kontrastprogramm zum Tag davor. Mit Blick auf die ehemalige Heeresversuchsanstalt der Nazis in Peenemünde haben wir die Nacht im Hafen von Freest verbracht.

Von dort aus sind wir am nächsten Tag in einem Zickzackkurs – der Wind wollte es so – auf dem Greifswalder Bodden gesegelt. Das ehemalige Kernkraftwerk Lubmin mal vor, mal hinter uns. Bedrohliche Wolken und reichlich Wind waren unsere Begleiter. Mehrere Manöver verkürzten uns die Zeit. Zum Glück blieb es trocken. Die Fische wurden auch nicht mehr gefüttert. Im idyllischen Hafen von Wieck bei Greifswald hatten wir einen tollen letzten Abend beim Grillen. Die Sonne war unser Begleiter. Perfekt.

Der letzte Tag begann mit Windstille. Völlige Flaute. Also, Motor an und ab in Richtung Stralsund. 12.20 Uhr öffnete die Brücke und das mussten wir schaffen. Für Herman van Linschoten, auch Eigner des Schiffes, kein Problem. Langweilig war es trotzdem nicht. Denn wir haben  aufgeräumt, das Deck geschrubbt, die Segel in Schutzhüllen verpackt, die letzte Mahlzeit an Bord vorbereitet.

Eine Woche auf engstem Raum arbeiten, essen, schlafen ist schon eine echte Herausforderung. Wir haben sie aber gut gemeistert. Vor allem Chris und Emely gingen immer voran. Alle mussten helfen dabei, einigen wurde aber auch geholfen. Echtes Teamwork, eine ganz außergewöhnliche Erfahrung werden ganz sicher in unserer Erinnerung bleiben.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserer Klassenleiterin, Andrea Pößel, für die umfangreiche Vorbereitung und vor allem den Mut, eine solche Klassenfahrt mit uns zu machen, aber auch bei Ralf Bannier für seine Begleitung und tatkräftige Unterstützung.

Ein letzter Dank gilt der Crew, die uns verantwortungsvoll, bestimmt, aber auch entspannt und verständnisvoll abverlangte, was auf einem Segelschiff an Aufgaben zu tun ist.