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Hoch zur Hertesburg, runter zum Strand – Klassenfahrt nach Prerow

Wie unzählige andere Klassenstufen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe fuhren wir, die 10. Klassen, Mitte September auf Klassenfahrt. In unserem Fall zur Ostsee, nach Prerow .

Am Montag um 8.00 Uhr ging es los in Richtung Norden. Nach unzähligen Stunden im Bus und einigen Zwischenstopps kamen wir kurz vor der Jugendherberge, der „Hertesburg“, an. Warum „kurz“ bevor? Weil der Busfahrer wegen eines holprigen Feldwegs nicht bis zur Herberge ranfahren wollte. Dies hatte zur Folge, dass wir mit unseren Koffern 800 Meter, die sich aufgrund des schweren Gepäcks anfühlten wie mindestens zwei Kilometer, bis zur Hertesburg laufen mussten. Von der Herbergsleiterin erfuhren wir dann, dass wir der erste Jahrgang in 20 Jahren waren, der nicht bis Unterkunft gefahren wurde. Nach einer kurzen Verschnaufpause durften wir dann unsere Zimmer beziehen. Kurz darauf wurden wir schnell belehrt und liefen dann den Weg, diesmal ohne Gepäck, wieder zurück und dann direkt zum Strand. Nach dem Strandbesuch war es uns, wie jeden Abend, freigestellt, was wir bis zur Nachtruhe um 22 Uhr unternehmen wollten.

Am nächsten Tag fuhren wir um 10 Uhr von der Herberge nach Stralsund ab. Nach einer guten Stunde Busfahrt kamen wir am Hafen an und hatten zwei Stunden Zeit, um das Ozeaneum zu entdecken. Besonders gut gefallen hat uns das Riesenaquarium, inklusive Schiffswrack, und die Pinguinanlage auf dem Dach. Anschließend hatten wir noch drei Stunden Freizeit. Nach der Rückfahrt zur Jugendherberge liefen wir wie jeden Tag zum einen Kilometer entfernten Strand.

Am darauffolgenden Morgen holte uns die örtliche Bimmelbahn an der „Hertesburg“ ab und brachte uns so nah wie möglich an den Prerower Leuchtturm. Aufgrund der Naturschutzgebiete mussten wir einen kurzen Fußmarsch hinter uns bringen, um an unser Ziel zukommen. Nach einer interessanten Besichtigung des Natureums, eine Ausstellung im Leuchtturm, liefen wir einen Rundwanderweg entlang durch die wunderschöne Natur. Leider erwischte uns ein heftiges Gewitter und alle waren durchgeweicht bis auf die Knochen. Angekommen an der Haltestelle der Bimmelbahn, brachte sie uns in das Ortszentrum der Stadt, dort hatten wir eine sehr lange Freizeit, die uns ermöglichte, Prerow zu erkunden oder uns einfach in ein Café zu setzen und den Moment zu genießen. Am Abend stellte uns die Herberge Feuerschale und Brennholz zur Verfügung, die wir nutzten, um den Strand unsicher zu machen, und um Stockbrot zu rösten.

Am Tag danach teilten wir uns in zwei Gruppen auf, die eine fuhr Kanu im  Bodden die andere mit einem Schaufelraddampfer auf dem Bodden. Nach einem weiteren Ausflug zum Strand am Abend machten wir es uns am letzten Tag unserer Fahrt nochmal richtig gemütlich in der Herberge.

Am Tag darauf hieß es früh aufstehen, Sachen packen und Zimmer aufräumen, um pünktlich um 10Uhr mit dem Bus die Rückreise zu starten. Dank des Engagements unserer Lehrer fuhr der Bus sogar direkt zur „Hertesburg“, sodass die die tollen Tage quasi perfekt endeten.

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