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Die 7b feiert Weihnachten

Die Weihnachtsfeier der Klasse 7b begann mit voller Aufregung am Morgen des 20. Dezember 2022. Zuerst hatte die Klasse die Aufgabe, sogenannte „Visionboards“ zu erstellen und zu gestalten, welche auf der Rückseite eine Geschichte über das „Glück“ enthalten, die vervollständigt werden sollte. Als die Aufgabe bekannt war, ging es auch schon los. Alle haben angefangen die Geschichte weiter zu schreiben und das Visionboard zu gestalten. Als diese Aufgabe geschafft war, gab es schon gleich die nächste. Nämlich ein kleines Marmeladenglas mit verschiedenfarbigen Schokolinsen zu befüllen. Mit der jeweiligen Farbe der Schokolinsen wurde dann ein Ziel auf das Glas geschrieben. Zum Beispiel isst man eine rote Schokolinse und bekommt Glück, da es auf dem Glas geschrieben steht. Nebenbei erstellte die 7b eine „Glücksgirlande“, auf welcher jeder Schüler und jede Schülerin der 7b auf ein beliebiges Motiv aufgeschrieben hat, was für ihn oder für sie Glück bedeutet bzw. was ihm/ihr wichtig ist. Anschließend spielte die Klasse 7b mit ihrer Klassenlehrerin Frau Henschel „Stadt, Land, Fluss“, bis die Eltern kamen und mit ihnen Kinderpunsch tranken und heiße Waffeln genossen. Zum Ende der tollen Feier hatten die Eltern aber noch eine Überraschung für die Schülerinnen und Schüler der 7b. Jede Schülerin und jeder Schüler erhielt ein Geschenk, welches nach dem Singen der Weihnachtslieder erfreut geöffnet wurde. Als dann die Zeit vorüber war, gingen alle Schüler und Schülerinnen in voller Weihnachtstimmung nach Hause.
Von Thade Kursawsky und Marian Zingel

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Torgau – auf den Spuren von Anja Sanders

Das Buch „Weggesperrt“, geschrieben von der Schriftstellerin Grit Poppe, hat mich, Lilly Ihlo, sehr gefesselt. Nachdem unsere Klasse diesen Roman gelesen und im Deutschunterricht ausführlich thematisiert hatte, führten wir eine Exkursion zum Hauptschauplatz nach Torgau in den „Geschlossen Jugendwerkhof“ durch. Das Buch spielt nämlich in der Zeit der DDR und handelt von einem Mädchen namens Anja Sander, welches unschuldig in die Gefangenschaft nach Torgau gerät. Dort wurden unangepasste Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren auf brutale Weise umerzogen und nicht mehr wie Menschen behandelt.
Schon als unser Bus am Jugendwerkhof ankam, konnten wir uns die ersten Eindrücke verschaffen. Die Anlage und das Gebäude wurden mehrfach renoviert und die Zellen zu Wohnungen umgebaut. Das ehemalige Haupthaus war nun eine Art Museum sowie eine Gedenkstätte für Besucher und die früheren betroffenen Personen. Die Museumsführerin erklärte uns, wie das Haus damals aufgebaut war. Auch durch alte Bilder konnten wir uns den Schauplatz, so wie er auch im Buch beschrieben wurde, sehr gut vorstellen. Die Handlung des Buches ließ sich nun noch besser nachvollziehen.
Als wir dann schließlich die Gedenkstätte betraten, tauchten wir sofort in die Zeit der DDR ein. Überall waren die Spuren der Vergangenheit durch Ausstellungsstücke zu sehen. Während der Führung wurde uns durch interessante Berichte verdeutlicht, wie es den Jugendlichen im Jugendwerkhof in dieser Zeit erging. Danach durften wir die Ausstellungen selbst erkunden. Ein für mich interessantes Ausstellungsstück waren die Akten einiger Jugendlichen, die im Jugendwerkhof diese schlimmen Erfahrungen machen mussten. In diesen Akten befanden sich Informationen zu den jeweiligen Jugendlichen und deren Entwicklung in der Zeit der Gefangenschaft.
Der Höhepunkt und somit der spannendste Teil unserer Exkursion waren die Dunkelzellen im Keller – ein Ort, der nicht ausgebaut wurde und so erhalten ist wie zu Zeiten der DDR. Auch im Buch konnte man von den Dunkelzellen lesen und auch Anja wurde hier eingesperrt, als Strafe für einen Fluchtversuch. Als wir dort unten waren, fehlten mir wirklich die Worte. Im Buch wurden diese schon als enge und dunkle Zellen beschrieben, doch diese nun im wirklichen Leben zu sehen und sich vorstellen zu müssen, was die Jugendlichen alles durchmachen mussten, war erschreckend – etwas, was man sich im heutigen Leben nie vorstellen könnte. Unsere Führung nahm nun langsam ein Ende und zum Schluss fertigte jede Schülergruppe noch ein Mindmap zu einer Biografie eines ehemaligen Jugendlichen.
Nach vier eindrucksvollen Stunden ging unser Besuch dem Ende zu. Wir hatten nun zwei Stunden Freizeit, die wir nutzten, um Torgau kennenzulernen, ehe wir uns dann wieder pünktlich, kurz vor 16 Uhr, am Bus treffen sollten. Jedoch klappte dies nicht ganz so wie erhofft, da einige Mitschüler meinten, nach dem 40-minutigen Weg zu McDonald‘s eine Abkürzung nehmen zu müssen, was sich dann doch als nicht so schlau herausstellte und wir schließlich mit einer Verzögerung von 20 Minuten nach Hause fahren konnten.
Abschließend kann man sagen, dass der Tag nicht nur spannend und lehrreich, sondern auch entspannt und fröhlich war.

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Das Wandern ist des Schillers Lust

Die Plattform an der Spitze des Brockens war nahezu komplett mit Schilleranern gefüllt, um nach dem knapp sechs Kilometer langen Aufstieg aus Schierke ein gemeinsames Erinnerungsfoto zu machen.

Die Reise, auch anlässlich des 30-jährigen Schuljubiläums, startete mit immerhin elf Reisebussen aus der Saalestadt in den Harz. Das Wetter hätte keinesfalls besser sein können, blauer Himmel und strahlende Sonne, sodass die eigens angeschafften schillergrünen T-Shirts perfekt von allen getragen werden konnten. Außerdem waren die Wanderer nahezu perfekt vorbereitet, so hatten sich die Klassen intern um die Verpflegung gekümmert, einer machte die Bagels, die anderen die Cupcakes, den Nudelsalat, Würstchen, Energieriegel oder leckeres Trinken. Auf dem kompletten Wanderweg machten immer wieder vereinzelte Gruppen Rast und verteilten fleißig die Köstlichkeiten untereinander.

Zum Brockenaufstieg wählten die knapp 500 Schülerinnen und Schüler mit ihren 50 Lehrerinnen und Lehrern, dankenswert unterstützt durch Mitarbeiter des Kooperationspartners Nestwärme und Sanitäter der Bergwacht Wernigerode, aus den beiden Routen Eckerloch oder die alte Bobbahn. Letztere war zwar ungefähr zwei Kilometer länger, aber etwas gemütlicher. Deutlicher über Stock und Stein ging es über die Eckerloch-Route. Trotz der nicht geringen Anstrengung konnte man den Schilleranern den Spaß an dem großen gemeinsamen Ausflug an den Gesichtern ablesen. Viele entspannte Gespräche fernab des Schulalltags mit Mitschülern und Lehrern ließen die Zeit extrem schnell vergehen.

Und so wackelte die gesamte Reisegruppe gemeinsam vom Brockengipfel zurück ins Tal, um abschließend sichtlich erschöpft wieder nach Calbe zu fahren. Natürlich nicht ohne eine große Vielzahl viele schöner Erinnerungen an einen tollen Tag, auch mit dem obligatorischen Erinnerungsfoto.

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Die 7. Klassen beenden das „chaotische“ Schuljahr mit einem Chaosspiel

Masken tragen, Selbsttest machen, Abstand halten, Hygienekonzept, Distanzunterricht, Wechselmodell – dieses Schuljahr hat so einiges abverlangt. So ließen die zwei siebenten Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums ganz passend das Schuljahr mit einem Chaosspiel ausklingen.

Dafür wurden die Klassen in einzelne Gruppen geteilt. Jede Gruppe erstellte bei einem leckeren gemeinsamen Frühstück eine Fahne und überlegte sich einen witzigen Gruppennamen. Von der „Gummibärenbande“ über „Die krassen Pinguine“ bis hin zu den „Namenlosen“ waren auch die „Impfschwestern“ dabei, die sich stilecht in weißen Kitteln mit rotem Kreuz präsentierten. Das Team „Cheers“ glänzte dagegen im Cheerleader Outfit. Anschließend zog die Runde mit geschwenkten Fahnen von der Schule zum Spielplatz im Herzen der Grünen Lunge. Dort angekommen, hatten die Lehrer Zettel mit Zahlen und einem Codewort verteilt. Die Schüler hatten nun die Aufgabe, Felder auf einem Spielfeld zu erwürfeln. Die jeweilige Spielfeldzahl musste auf dem Gelände gesucht werden. Darauf verbarg sich ein Codewort, welches den Lehrern genannt werden musste, um dann die Aufgabe zu erfahren. Das Auffinden der richtigen Zahlen war dabei gar nicht so einfach. So klebte der ein oder andere Zettel auch an anwesenden Grundschülern, die dann erstmal entdeckt werden mussten.

Die zu erfüllenden Aufgaben erstreckten sich auf die verschiedenen Schulfächer, nur eben etwas chaotischer. So mussten die Schüler für das Themenfeld Reibung im Physikunterricht herausfinden, welche Rutschvariante die höchste Geschwindigkeit erzielt. Im Rahmen des Sportunterrichts musste eine Ballettnummer einstudiert und von den Gruppen präsentiert werden. Mit der Hintergrundmusik der Oper Schwanensee führte dies zu überaus vorzeigbaren Darbietungen. Weiterhin wurden Insekten gesammelt und daran Merkmale erklärt, was wiederum Wissen aus dem Biologieunterricht voraussetzte. Auch die Beatles, welche im diesjährigen Englischunterricht eine besondere Rolle einnahmen, wurden von den Schülern beim Gesang von „Yellow Submarine“ mit Inbrunst imitiert. Neben französischen Verben konjugieren, Zungenbrecher aufsagen, Dialoge vortragen mussten die Siebtklässler auch ihr körperliches Geschick unter Beweis stellen und beispielsweise eine Menschenpyramide nachbauen oder als Gruppe einen Gordischen Knoten mit den Händen bilden. Am Ende sollten es alle Gruppen bis zum Spielfeldziel schaffen: verschwitzt, erledigt, aber glücklich. Die Klassenlehrer überreichten den jeweiligen Gewinnerteams prall gefühlte Pokale mit Leckereien und nützlichen Dingen für den Schulstart. Ein leckeres Ferrero-Eis für jeden Teilnehmer sorgte für eine Stärkung. Den Abschluss bildete ein Fußballspiel: Klasse A gegen Klasse B. Auch hier war der gewonnene Teamspirit spürbar und Fangesänge wie Cordula Grün sorgten für eine großartige Stimmung am Spielfeldrand. Somit hatten wir einen wunderschönen Abschluss für ein chaotisches Schuljahr.

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Sportaktivwoche an unserem Gymnasium

Seit dem 7. Juni gibt es an den Schulen wieder Präsenzunterricht, natürlich mit Einschränkungen wie Abstandsregeln, Tests und Tragen eines Mundschutzes. In den einzelnen Fächern wurde fleißig daran gearbeitet, versäumten Stoff aufzuholen und Lernziele zu sichern. Kaum ein Tag verging seitdem ohne Leistungskontrollen.

Am 9. Juli war endlich Notenschluss und damit Zeit zum Durchatmen. Die Sportlehrer:innen des Calbenser Gymnasiums hatten sich deshalb Gedanken darüber gemacht, wie man unter coronabedingten Hygienemaßnahmen für die Schüler und Schülerinnen zum Jahresabschluss einen sportlichen Höhepunkt schaffen könnte.

Das Ergebnis war eine Sportaktivwoche. Vom 12. bis 16. Juli gehörte, nach zwei Stunden Unterricht, der Rest des Tages jeweils einem Jahrgang für Bewegung an der frischen Luft. Bei durchgehend bestem Wetter wurden eine Woche lang im Calbenser Heger-Schwimmbad zuerst die Normen für das Deutsche Sportabzeichen, wie Seilspringen, Schlussweitsprung und 25-Meter-Schwimmen abgelegt, um sich dann in verschiedenen kleinen Mannschaftswettbewerben zu messen. Alle Teilnehmer und Fans legten sich sportlich sowie stimmgewaltig ins Zeug, um der eigenen Klasse möglichst viele Punkte im Wettbewerb zu sichern. Tauziehen, Wasserkastenlauf, Zwei-Felder-Ball, Volleyball, Fußball, Zielwerfen, eine Schwimmstaffel und zum Abschluss freies Baden machten allen Teilnehmern außerdem sehr viel Spaß.

Alle Schilleraner waren sich einig: So etwas sollte man unbedingt wiederholen. Am Ende durften sich alle Schülerinnen und Schüler aus einer Schatztruhe eine süße Belohnung mit auf den Nachhauseweg nehmen.

Um dem außerunterrichtlichen Sport nach der langen Auszeit wieder Schwung zu verleihen, sind die Schulen in Gesamtdeutschland aufgerufen, bis zum 1. Oktober Sportaktivwochen an ihren Einrichtungen durchzuführen. In Sachsen-Anhalt ist dafür die Woche vom 20. bis 24. September vorgesehen. Man kann sich darauf verlassen, dass den Sportlehrer:innen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe dazu etwas Tolles einfallen wird.

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Staatssekretärin Feußner und Landesenergieagentur gratulieren Sachsen-Anhalts Energiesparmeister 2021

Als Anerkennung für den Landessieg des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Calbe (Saale) im diesjährigen Energiesparmeister-Wettbewerb haben die Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Eva Feußner, und der Prokurist der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA), Dirk Trappe, den Schülerinnen und Schülern am Freitag, dem 18. Juni 2021, persönlich zum Sieg gratuliert und ihnen das Siegerschild „Energiesparmeister 2021“ sowie verschiedene nützliche Messgeräte überreicht, um sie bei ihrer Tätigkeit zu unterstützen.

„Es ist beeindruckend, dass das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Calbe in so kurzer Zeit in vorbildlicher Weise praktische und nachhaltige Maßnahmen umsetzen konnte, um sich zu einer Energiesparschule zu entwickeln – und das trotz Pandemie! Wenn Kinder bereits frühzeitig an Themen des Klimaschutzes herangeführt werden, gehen sie als Erwachsene verantwortungsvoller mit unserer Erde um. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit der Siegerprämie nun dazu beitragen können, die weiteren geplanten Aktionen anzugehen“, sagte Bildungsstaatssekretärin Eva Feußner.

„Das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Calbe hat im Rahmen des Konzeptes ‚Energiesparschule‘ viele einzelne, sinnvolle Maßnahmen gesammelt, die in der Gesamtheit jede Menge bewirken können. Und wir als Landesenergieagentur werden das natürlich in Zukunft mit unserem Know-how unterstützen“, betont LENA-Prokurist Dirk Trappe.

Gemeinsames Erinnerungsfoto auf dem Schulhof unseres Gymnasiums. | Foto: Manuel Pape
Übergabe des Titels: Frau Feußner, Ferdinand Pierau und Herr Trappe. | Foto: Manuel Pape
Gemeinsame VEranstaltung zur Preisübergabe zum Energiesparmeister 2021. | Foto: Manuel Pape

Hintergrund zum Energiesparmeister-Projekt des Friedrich-Schiller-Gymnasiums

Das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Calbe (Saale) hat im vergangenen Jahr – initiiert durch den Physikunterricht der 7. Klasse – ein umfangreiches Konzept erstellt, um „Energiesparschule“ zu werden. Darin werden zahlreiche Aspekte des Schulalltags wie Müllvermeidung, Nachhaltigkeit, Regionalität, aber auch richtiges Heizen und Lüften aufgeführt und mit konkreten Maßnahmen und Plänen untermauert. Mittlerweile können die Schülerinnen und Schüler auf eine Vielzahl bereits umgesetzter Umwelt- und Energiesparmaßnahmen zurückblicken. Dazu gehören u.a. diverse Baumpflanzaktionen, die intensive Zusammenarbeit mit regionalen Partnern, die Einführung von Mehrwegbechern bei Schulveranstaltungen und ein „Veggie-Day“. Im nächsten Schritt sollen Daten zum Wärme- und Stromverbrauch gesammelt, ausgewertet und entsprechende Lösungsansätze durch Nutzerverhaltensänderungen erarbeitet werden.

Landesenergieagentur unterstützt Schulen mit umfangreichen Bildungsangeboten

Die Landesenergieagentur unterstützt nicht nur den Energiesparmeister-Wettbewerb mit einer Patenschaft für Sachsen-Anhalt, sondern setzt darüber hinaus verschiedene Aktivitäten, Kampagnen und Projekte im Bildungsbereich um. So wird im Rahmen der lehrplangerechten Schulkampagne „Energie.Kennen.Lernen.“ Wissen mit konkretem Bezug auf den Schulalltag vermittelt und bei Rundgängen durch die Schulgebäude veranschaulicht. Seit 2014 konnten insgesamt 56 konkrete Projekte an 21 Schulen durchgeführt werden. Im vergangenen Jahr waren Schulprojekte corona-bedingt nur eingeschränkt möglich. Daraufhin ließ die LENA ausgewählte Inhalte als digitale Lernangebote zu den Themen Klimawandel, Erneuerbare Energie sowie Strom und Wärme entwickeln. Drei Unterrichtsmodule und umfangreiche Lehrmaterialien stehen den Lehrkräften in Kürze auf der Plattform Moodle zur Verfügung.

Mit dem von der LENA entwickelten Handbuch „Energiesparprojekte an Schulen in Sachsen-Anhalt“, das rund 900-mal im Land an allen Schulen verteilt wurde, können sich Lehrkräfte in Sachsen-Anhalt nicht nur in Eigenregie zu wichtigen Themen der Energiewende und des Klimawandels kundig machen, sondern auch eigene Energieprojekte in ihren Klassen starten.

Quelle: Pressemitteilung der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt vom 21. Juni 2021

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Zum Energiesparen gibt es viele Ideen

Das Schillergymnasium in Calbe ist Energiesparmeister unter den Schulen im Land. Am Freitag gab es die offizielle Plakette und eine Stunde, in der die Schüler erzählten, was sie beim Thema Energiesparen
in der Schule bewegt.

Der Physikunterricht in Klasse 7 beschäftigt sich mit Energie. Dabei lernen die Schüler, dass die Energie nicht neu entsteht, sondern immer neue Formen annimmt. Als Physiklehrer Stefan Lenhart im vergangenen Jahr sich durch die verschiedenen Formen der Energie im Unterricht abarbeitete, habe er die Aufforderung im Fach gehabt, sich bei dem Bundeswettbewerb der Energiesparmeister zu bewerben, schildert er am Freitag.

Eva Feußner (CDU), Staatssekretärin im Bildungsministerium sitzt im großen Musikraum vor den Schülern in der ersten Reihe und hört gespannt zu. Sie ist gekommen, weil das Schillergymnasium den Landestitel in dem Wettbewerb und 2500 Euro Preisgeld von der Landesenergieagentur gewonnen hat. Dirk Trappe vertritt das Landesunternehmen. Es setzt sich dafür ein, mit der Energie sorgsamer
in Zukunft umzugehen.

Das war auch das Thema der Schüler, die inzwischen kurz vor dem Abschluss der achten Das Schillergymnasium in Calbe ist Energiesparmeister unter den Schulen im Land. Am Freitag gab es die offizielle Plakette und eine Stunde, in der die Schüler erzählten, was sie beim Thema Energiesparen in der Schule bewegt. Klasse stehen. Stefan Lenhart forderte die Schüler auf, sich Gedanken zu machen, wie die Schule mehr Energie und damit Ressourcen einsparen kann. Herausgekommen seien sehr viele einfache und leicht umsetzbare und auch anspruchsvollere Ideen. Die Schüler stellen anschließend ihre Ideen vor. Sie reichen vom aufmerksamen Umgang mit der Wärme der Heizkörper im Winter bis hin zum achtsamen Umgang mit der künstlichen Beleuchtung in den Räumen.

Dabei zeigen sich wie in anderen Schulen wohl auch, dass es immer die gleichen Problem gibt. In den Toiletten brennt das Licht stundenlang, obwohl gar keiner die Sanitäranlagen benutzt. Mitunter läuft das Wasser auch längere Zeit aus einem oder mehreren Wasserhähnen, bis es bemerkt wird. Mit moderner und intelligenter Steuerung ließe sich dies vermeiden, meinen die Schüler. Bewegungsmelder könnten das Licht ebenso steuern wie den Fluss des Wassers aus den Wasserhähnen. Regional und nachhaltig wollen die Schüler auch in den Pausen versorgt sein. Sie wünschen sich Teller aus Porzellan und kurze Lieferketten, was Energie spart.

Die Ideen seien ein gutes Zeichen, dass sich die junge Generation mit dem Energiesparen intensiv auseinandersetze, meinte Eva Feußner (CDU). Die Staatssekretärin aus dem Bildungsministerium, die selbst Mathelehrerin ist, freute sich über die zahlreichen Vorschläge. Zwar habe Sachsen-Anhalt die Klimapläne der Bundesregierung bereits erreicht, sagte zuvor Dirk Trappe von der Landesenergieagentur. Dennoch sei das Land beim Thema Energiesparen noch lange nicht am Ende. Früher habe es die Auffassung gegeben, dass Wirtschaftswachstum nur in Verbindung mit einem Wachstum der verbrauchten Energie möglich sei. Die vergangenen Jahre hätten aber gezeigt, dass Wirtschaftswachstum auch möglich sei, wenn die verbrauchte Energiemenge sinke. Das sei ein gutes und richtiges Zeichen. In Zukunft müssten auch die folgenden Generationen alle Hebel in Bewegung setzen, um den Klimawandel zu stoppen, sagte er. Schließlich gehe es um nicht weniger, als die Erde für die nachfolgenden Generationen bewohnbar zu halten, machte er deutlich.

Ferdinand und Lucie nehmen das Schild für den Energiesparmeister im Land von Eva Feußner (CDU), Staatssekretärin im Bildungsministerium des Landes entgegen. | Foto: Thomas Höfs

2500 Euro erhält die Schule von der Landesenergieagentur als Preisgeld. Die Schüler entscheiden selbst mit, was mit
dem Gewinn geschieht, wofür er eingesetzt werden soll. In Zukunft, kündigte Stefan Lenhart an, wolle er eine Ganztags AG gründen. Viele kleine Dinge wolle er mit der Arbeitsgemeinschaft dann umsetzen. Viele der Ideen könnte die Kreisverwaltung als Schulträger mitnehmen und umsetzen. So ist es der Kreisverwaltung in der Vergangenheit nicht gelungen, dass Haupthaus auf einen modernen Standard zu bringen. Eine energetische Sanierung ließ sich bislang nicht umsetzen, weil das Land die dafür benötigten Fördermittel nicht zu Verfügung stellte. Nun sucht der Kreis einen anderen Weg über die Städtebauförderung (Volksstimme berichtete). Die Ideen der Schüler könnten möglicherweise mit einfließen, sagte Anke Meyer auf Nachfrage. Die für die Schulen zuständige Fachbereichsleiterin in der Kreisverwaltung hatte einige kleine Geschenke für die Schüler dabei und freute sich mit ihnen über den Gewinn.

Quelle: Volksstimme Schönebeck vom 21. Juni 2021

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Süßes Willkommen zum Start in den Regelunterricht

Pünktlich zum Start des Regelunterrichts hatte die Schulgemeinschaft eine besondere Überraschung vorbereitet. Bereits am frühen Morgen, deutlich vor Unterrichtsbeginn, standen große und vor allem prall mit toller Schokolade gefüllte Eimer parat, um den Schilleranern den Neustart zu versüßen. Pia, Samantha, Moritz und Max warteten bereits gut gelaunt und mit lockerer Musik auf die Mitschüler.

Nach der anfänglich höflichen Zurückhaltung griffen die Schüler mutiger zu, um bestenfalls auch die Klassenkameraden gut mit Willkommens-Schokolade zu versorgen.

Grundlage dieser schönen Aktion war das Engagement der diesjährigen Abschlussklassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe. Da sie an ihrem letzten Schultag leider coronabedingt auf die jüngeren Mitschüler als Publikum verzichten mussten, verteilten stellvertretend für ihren Jahrgang Victoria Bischoff und Lena Sophie Grössing sehr gern die kleinen „Glücklichmacher“.

Ein Blick in die überraschten, glänzenden Augen der beschenkten Mitschüler war der beste Beweis für den Erfolg der Aktion.

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Die Welt mit anderen Augen sehen oder zumindest aus einer völlig anderen Perspektive

Alle siebenten Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe fuhren in der Vorweihnachtszeit nach Leipzig in das Panometer, ein Ausstellungsgebäude in dem regelmäßig monumentale Panoramen mit einer dazugehörigen Ausstellung präsentiert werden.

Das aktuelle Panorama, was die Siebentklässler bewundern konnten, heißt „Carolas Garten“ und lässt den Besucher aus der Perspektive einer winzigen Kreatur, wie einer Ameise im Wald, einer Katze, die durch das hohe Gras schleicht, einer Biene, die Pollen sammelt und im Hintergrund riesige Menschen, die ihre Blumen gießen, beobachten.

Die eigentlich bekannte Welt aus einer so ungewohnten Perspektive konnten die Schilleraner eine ganze Stunde lang genießen und so noch viele tolle Details finden.

Im Anschluss ging es noch auf den schönen Leipziger Weihnachtsmarkt, um etwas zu essen, trinken oder das ein oder andere Souvenir zu besorgen.

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Schüler reisen zurück ins Mittelalter

Als die Klasse 7b des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe zurück ins Mittelalter kehrte, wurden sie im Kulturhistorischen Museum Magdeburg freundlich begrüßt, um genau zu sein „Gott zum Gruße“.

Ab in die Zeitkapsel, auf der anderen Seite heraus kamen die Schilleraner in neuer passender Kleidung. Schnell noch den neuen Namen aus einer Liste herausgesucht: möglich waren Edith, Lothar, Judith, Edithar usw., und schon wurden den Neuankömmlingen die Großmeister vorgestellt. Jeder von ihnen übte einen besonderen Beruf, wie Bäcker, Schneider, Schmied oder auch Flechter aus und konnte sich nun auf Hilfe von den Schülern bzw. Knechten freuen.

Zuerst allerdings musste erstmal ausgiebig gefrühstückt werden, auf Holztellern gab es Brot samt Marmelade, Wurst und Käse. Ein super Start.

Nun aber zur Arbeit. Fleißig an den jeweiligen Gewerken, mussten die Neuankömmlinge plötzlich die Arbeit unterbrechen, um den Erzbischoff abzuholen, um ihn, auf dem Thron sitzend, den Frieden verkünden zu lassen. Nicht ohne Folgen blieb der zwischenzeitliche Versuch, den Thron zu übernehmen und den Erzbischoff zu stürzen, doch das Tribunal der Schüler blieb überaus gnädig. Durch die engagierte Arbeit mit ihren Großmeistern verging die Zeit rasend schnell, sodass auch schon das Mittagessen anstand. Genüsslich aßen sie die eigens produzierten Pizzen und Kuchen.

Nach der getanen Arbeit wurde es Zeit, den Lohn abzuholen und diesen gegen tolle Produkte der verschiedenen mittelalterlichen Gewerke einzutauschen. Ein wirklich tolles Andenken an einen Tag im Mittelalter, denn kurz darauf ging es zurück ins Jahr 2019 und auch zurück in die Saalestadt.