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Politik hautnah erleben: Klasse 9 des FSGs besuchten den Landtag in Magdeburg

Wie entsteht politische Entscheidungskraft? Wer gestaltet die Zukunft Sachsen-Anhalts? Und wie fühlt es sich an, dort zu sitzen, wo Landespolitik gemacht wird? Diesen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des FSG im Rahmen des Sozialkundeunterrichts bei ihren Exkursionen in den Landtag nach Magdeburg nach. Während die Klasse 9B bereits am 30. April das Landesparlament Sachsen-Anhalts besuchte, folgte die Klasse 9A am 30. Juni.
Da im Verlauf des vergangenen Schuljahres die politischen Ebenen der Kommunen, des Landes und des Bundes sowie deren Institutionen im Unterricht behandelt worden waren, konnten die Schülerinnen und Schüler ihr bereits erworbenes Wissen direkt vor Ort einbringen. Der Gästeführer Herr Schubert griff dieses Vorwissen auf und ermöglichte beim Rundgang durch die verschiedenen Gebäudeteile vielfältige Perspektiven in die Geschichte Sachsen-Anhalts, die Entstehung des Landtages sowie in aktuelle Abläufe innerhalb des Parlamentsbetriebs. Für die Klasse 9B bot sich zudem die besondere Gelegenheit, rund 20 Minuten lang einer Sitzung des Finanzausschusses im Plenarsaal zu verfolgen und so parlamentarische Arbeit unmittelbar mitzuerleben.
Den Höhepunkt beider Exkursionen bildeten jedoch die jeweiligen Doppelgespräche mit den Landtagsabgeordneten. Kristin Heiß und Sven Rosomkiewicz sowie Kerstin Eisenreich und Stefan Ruland nahmen sich jeweils Zeit, um von ihren persönlichen Werdegängen, ihren Beweggründen für politisches Engagement und dem Alltag als Berufspolitikerinnen und Berufspolitiker zu berichten. Besonders mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen gewährten sie den Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke hinter die Kulissen der Landespolitik und beantworteten zahlreiche Fragen.
Die Schülerinnen und Schüler erlebten Demokratie an einem Ort, an dem sie täglich verhandelt, gestaltet und gelebt wird. Die Eindrücke aus Magdeburg verdeutlichten, dass Politik nicht abstrakt bleiben muss, sondern unmittelbar mit den Fragen, Interessen und der Zukunft junger Menschen verbunden ist.

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Fast eine Erdumrundung erlaufen: Schiller-Gymnasium knackt Rekord

Beim diesjährigen Ganztagsfest des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe wurde eine beeindruckende sportliche Gemeinschaftsleistung gewürdigt. Bereits zum vierten Mal war das Gymnasium bei dem Laufprojekt „run germany“ dabei – und stellte diesmal einen neuen Rekord auf.
Innerhalb von nur zehn Wochen legten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und weitere Unterstützer gemeinsam insgesamt 22.330 Kilometer zurück. Damit wurde das Ergebnis aus dem Vorjahr nicht nur übertroffen, sondern sogar mehr als verdoppelt.
Auch im Vergleich mit anderen Schulen schnitt das Gymnasium hervorragend ab: Unter mehr als 100 teilnehmenden Einrichtungen erreichte das Team einen Platz in den Top 5. Besonders erfolgreich war zudem das Unterstützerteam um Mario Kreutzmann, Lutz Federbusch, Christian und Anne Siebert sowie Janine Wuwer, das in der Schulchallenge den zweiten Platz belegte. Unsere Lehrerin Frau Falkenthal belegte mit 391 Kilometern erneut den ersten Platz unter der Lehrerschaft.
Insgesamt beteiligten sich 120 „Schillerrunner“ aus allen Jahrgangsstufen. Ihr Einsatz, Teamgeist und ihre Ausdauer trugen maßgeblich zum Erfolg bei.
Im Rahmen des Festes wurden außerdem die drei besten Einzelläufer ausgezeichnet:
Den ersten Platz belegte erneut Tom Kunze (Klasse 7b) mit herausragenden 837 Kilometern. Auf Rang zwei folgte Emily Siebert (Klasse 5c) mit 703 Kilometern, dicht dahinter Fritz Federbusch (Klasse 7a) mit 686 Kilometern auf dem dritten Platz.
Ein weiterer Höhepunkt steht bereits bevor: Emily Siebert und Tom Kunze werden neben Linos Kriener, Jakob Sieche sowie Rieke Zaschke die Schule am 2. Juli auch beim Firmenstaffel-Event in Magdeburg in der Schülerstaffel vertreten. Auch eine Lehrerstaffel wird an den Start gehen. Bei einer Verlosung zur Übernahme der Startgebühr hat es die Lehrerstaffel erneut in das Weltenretter-Zelt geschafft und freut sich auf einen tollen Austausch mit weiteren beteiligten Schulen sowie dem Bildungsminister Jan Riedel.
Mit ihrem Engagement hat die Schulgemeinschaft einmal mehr bewiesen, dass sportliche Aktivität verbindet – und dass gemeinsam große Ziele erreicht werden können.

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Ganztagsfest trotzt der Hitze

Es war an diesem Tag mit Sicherheit der meist gesagte Satz: „es ist bemerkenswert, dass bei dieser Hitze so viele Menschen gekommen sind.“ Bereits die Eröffnung des Ganztagsfestes am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe offenbarte bei hochsommerlichen Temperaturen das das Interesse von Eltern und Schülern ungebrochen war. Nachdem sich viele Arbeitsgemeinschaften vorstellten, folgten viele verschiedene Stationen auf dem Schulgelände. Im Biotop hatten sich mehrere Ziegen gemütlich gemacht, ergänzend präsentierten sich eine Ausstellung zum Thema „Wasser“ und ein Wasserpistolen-Duell-Bereich. In den Schulhäusern fanden sich unter anderem das Kinderschminken, frische Crepes, eine Bastelecke, der Pinsel-Club und selbstgemachte Smoothies. Obwohl der Sportkäfig-Cup leider abgesagt wurde, war auch der Hauptschulhof ein großer Anlauf- und Treffpunkt, so stellten sich das Technische Hilfswerk und der Rettungsdienst vor, bei Essen und Trinken gab es genügend Gelegenheiten um ins Gespräch zu kommen und ansonsten auch verschiedenste Spielstationen für die jüngeren Besucher.
Rückblickend bleibt in jedem Fall festzuhalten, ja es war extrem warm, aber es hat sich in jedem Fall gelohnt, sowohl für die Schilleraner als auch für die interessierten Besucher.
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Sozialer Tag der Klasse 11B im Kinder-, Jugend- und Familienzentrum Calbe

Im Rahmen der Projektwoche „Wohlergehen und Gesundheit" tauschten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11B am Donnerstag, dem 25. Juni 2026, das Klassenzimmer gegen einen ganz besonderen Lernort: Beim Sozialen Tag packten sie im Kinder-, Jugend- und Familienzentrum Calbe, einer Einrichtung des SOS-Kinderdorfs, tatkräftig mit an. Statt Unterricht standen Pinsel, Hammer und Backblech bereit – mit dem Ziel, einen Ort, der vielen Menschen am Herzen liegt, ein Stück schöner und einladender zu gestalten.
Das Familienzentrum ist ein offener Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Familien. Hier können die Besucherinnen und Besucher Neues entdecken, sich ausprobieren, spielen, lernen und kreativ werden oder einfach entspannen und die Zeit genießen. Täglich kommen von 13 bis 18 Uhr Menschen aller Generationen zusammen. Geleitet wird der Treffpunkt von Frau Zieger, die den Kindern und Jugendlichen ebenso wie den Seniorinnen und Senioren zuhört, stets ein offenes Ohr für ihre Anliegen hat und ihnen unterstützend zur Seite steht.
An verschiedenen Stationen wurde den ganzen Tag über fleißig gewerkelt. Im Computerraum entstand eine farbenfrohe Wand zum Thema „Universum". Mit Unterstützung des Hausmeisters bauten und lackierten einige Schüler zwei Holzbänke für den Außenbereich, auf denen künftig verweilt werden kann. Andere bemalten einen Stuhl aus Pappmaché mit Motiven aus dem beliebten Computerspiel „Minecraft".
Auch das kreative Gestalten kam nicht zu kurz: Aus Holzreifen wurden Bilderrahmen gefertigt und neu bespannt, und aus alten CD-Hüllen entstand eine Wandcollage, die mit Emojis zum Thema „Gefühle" beklebt wurde. So verbanden die Jugendlichen handwerkliches Geschick mit eigenen Ideen und gaben den Räumen eine persönliche Note. Für das leibliche Wohl sorgte schließlich eine weitere Gruppe, die fleißig Kuchen backte.
Der selbst gebackene Kuchen kam am Nachmittag bei den Besucherinnen und Besuchern des Zentrums bestens an und rundete den Tag ab. Am Ende durften die Schülerinnen und Schüler nicht nur auf sichtbare Ergebnisse blicken, sondern nahmen vor allem die Erfahrung mit, mit gemeinsamem Einsatz etwas Bleibendes für andere geschaffen zu haben. Der soziale Tag machte eindrücklich deutlich, dass Wohlergehen und Gesundheit auch bedeuten, füreinander da zu sein und gemeinsam anzupacken.
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Geschichte zum Anfassen: Fünftklässler besuchen das Ringheiligtum Pömmelte

Für die Klassen 5b, 5c und 5d des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe wurde Geschichte im vergangenen Schuljahr besonders lebendig. Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler im Unterricht intensiv mit der Jungsteinzeit und der Bronzezeit beschäftigt hatten, führte sie ein gemeinsamer Ausflug zum Ringheiligtum Pömmelte – einem naheliegenden Ziel und zugleich einer besonderen Gelegenheit, Geschichte direkt vor Ort zu erleben.
Die rekonstruierte Kreisgrabenanlage machte eindrucksvoll sichtbar, wie Menschen vor mehr als 4.000 Jahren lebten, bauten und Rituale feierten.
Trotz sommerlicher Temperaturen war der Tag bestens vorbereitet: Die Organisatoren um Frau Dedow hatten Zelte aufgebaut, die Schatten spendeten. Dennoch gilt ein großes Lob den Schülerinnen und Schülern, die aufmerksam, interessiert und ausdauernd bei der Sache blieben.
Nach der Begrüßung und einer kurzen Einweisung starteten die Gruppen in verschiedene Stationen. Besonders anschaulich war der Vortrag des Archäotechnikers Frank Trommer. Er stellte Werkzeuge, Waffen und Materialien der Stein- und Bronzezeit vor – viele davon durften die Schülerinnen und Schüler sogar selbst in die Hand nehmen. Dabei zeigte sich, wie viel Geschick, Wissen und Erfahrung nötig waren, um mit den damaligen Mitteln zu arbeiten. Für einen besonders mutigen Moment sorgte Schüler Linus Thiem, der sogar ausprobierte, wie sich das Kauen eines Stücks Sehne anfühlt – ein wichtiges Material jener Zeit.
Im anschließenden Mitmach-Workshop konnten die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler selbst aktiv werden. Unter fachkundiger Anleitung stellten sie ein eigenes Steinzeitmesser aus Haselnussholz und Feuersteinklingen her – ausschließlich mit Materialien, die auch den Menschen der Steinzeit zur Verfügung standen. Schnell wurde deutlich, wie mühsam handwerkliche Arbeit damals gewesen sein muss. Gleichzeitig machte das konzentrierte Arbeiten großen Spaß, und am Ende konnte jedes Kind stolz sein selbst gefertigtes Messer mit nach Hause nehmen.
Zum Abschluss besuchten alle Gruppen das Ringheiligtum selbst. Die eindrucksvolle Anlage mit ihren Holzpfostenringen, Gräben und Wällen ließ die Unterrichtsinhalte noch einmal auf ganz besondere Weise lebendig werden. Aus dem Thema im Geschichtsbuch wurde so ein spannender Schultag voller Eindrücke.
Geschichte wurde an diesem Tag angefasst, ausprobiert und mit allen Sinnen erlebt – ein Ausflug, der den Schülerinnen und Schülern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wir danken den Mitarbeitern des Ringheiligtum für dieses schöne Erlebnis.

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Projekttag Geographie – Wenn das Wetter nicht mitspielt, machen wir das Beste daraus!

Am Mittwoch, den 24. Juni 2026, fand an unserer Schule ein besonderer Projekttag statt, den die Fachschaft Geographie für alle fünften Klassen organisiert hatte. Ursprünglich war eine Wanderung zum Wartenberg geplant, doch die sommerliche Hitze machte diesen Plan zunichte. Um die Schülerinnen und Schüler nicht den hochsommerlichen Temperaturen auszusetzen, wurde das Programm kurzerhand in die Heger-Sporthalle verlegt und dort wartete ein ebenso spannendes wie abwechslungsreiches Programm auf sie.
Tatkräftig unterstützt wurden die Fünftklässler von der Klasse 6c, die maßgeblich zum reibungslosen Ablauf des Tages beitrug.
Frische Luft zuerst – Wanderung durch die Grüne Lunge
Bevor es in die kühlere Sporthalle ging, starteten alle Klassen trotz der Wärme mit einer Wanderung durch die Grüne Lunge in den Tag. Bei einem gemeinsamen Spaziergang durch das Grüne konnten die Schülerinnen und Schüler die Natur genießen und sich auf den geographischen Projekttag einstimmen – ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr machte.
Stationenarbeit mit allem, was die Geographie zu bieten hat
Im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen in Kleingruppen eingeteilt. Gemeinsam machten sie sich in der Turnhalle daran, insgesamt 17 Stationen zu absolvieren und die hatten es in sich! Die Aufgaben waren so vielfältig wie das Fach selbst: Maßstabsberechnungen mussten gemeistert, verschiedene Getreidesorten erkannt und zugeordnet werden. An einer besonders sinnlichen Station galt es, Düfte zu erriechen und zu bestimmen. Gefragt war auch geographisches Grundwissen: Bundesländer und ihre Hauptstädte mussten einander zugeordnet werden. Wer es besonders anspruchsvoll mochte, war bei der Station zur glazialen Serie richtig. Hier galt es, die typische Abfolge von Landschaftsformen zu zeichnen und die einzelnen Bestandteile fachgerecht zu benennen.
An jeder Station sammelten die Gruppen Punkte. Der Wettkampfgedanke sorgte für ordentlich Motivation und eine tolle Atmosphäre in der Halle.
Und die Sieger sind …
Am Ende des Tages stand die Auswertung. Die beste Klasse war die 5d – herzlichen Glückwunsch! Doch auch alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer durften sich freuen: Kleine Geschenke und Überraschungen rundeten den hochsommerlichen Projekttag stimmungsvoll ab.
Ein gelungener Tag, der bewiesen hat: Auch wenn die Temperaturen in die Höhe klettern, lässt sich Geographie lebendig, praxisnah und mit viel Spaß erleben. Ein großes Dankeschön gilt Frau Falkenthal, den Eltern sowie der Klasse 6c für die tolle Organisation und Unterstützung!

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Kräuterkunde – Doch kein Hexenwerk!

Schon einmal Brennnesselchips probiert? Einfach kleine Blätter sammeln, abwaschen, in Öl anbraten und mit etwas Salz verfeinern! Oder hast du Lust, eine ganz eigene Gewürzmischung herzustellen? Unter der Anleitung von Frau Deistler hatten unsere Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 die Möglichkeit, genau diese zusammenzustellen. Wer lieber etwas für die Wellness tun wollte, konnte sich ein eigenes Badesalz oder ein erfrischendes Gesichtswasser aus Holunder und einem Schuss Apfelessig mischen.
Im Rahmen unserer Projekttage haben wir im Bereich der Kräuterkunde viel über die Pflanzen gelernt, die uns täglich umgeben. Gemeinsam sind wir zunächst durch die „grüne Lunge“ in Calbe spaziert, um unsere Materialien direkt in der Natur zu sammeln. Dabei haben Frau Deistler und Frau Rossmann die verschiedenen Pflanzenarten bestimmt und den Schülerinnen und Schülern ihre Besonderheiten und Funktionen erklärt. Ein Teil dieser Pflanzen wurde sorgsam mitgenommen und im späteren Verlauf des Tages zu tollen Produkten und Mischun-gen verarbeitet. Alle Beteiligten waren super kreativ und haben unter anderem sogar liebevolle Geschenke für ihre Familien zusammengestellt.
Hast du Lust bekommen, das auch mal auszuprobieren? Dann sammle deine Kräuter ganz einfach selbst. Bitte beachte dabei aber immer die wichtigste Regel: Respektiere die Na-tur! Dazu gehört, nur so viel zu nehmen, wie auch wirklich gebraucht wird. Zudem sollte eine Pflanze nie ganz mit der Wurzel aus dem Boden gerissen werden, damit sie immer wieder nachwachsen kann. Achte außerdem unbedingt darauf, keine giftigen Pflanzen zu verwenden. Solltest du dir bei einer Pflanze unsicher sein, lass sie lieber stehen. Unsere Natur ist wertvoll – wir wollen sie auch weiterhin schützen und mit Respekt behandeln!

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Einblicke in die Welt der Pflege und der Medizin

Am Montag, den 22. Juni, und Dienstag den 23. Juni, erhielten einige Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe im Rahmen des Projekts „Medizin zum Anfassen: Blut und Blutdruck“ spannende Einblicke in die Bereiche Pflege, Therapie und soziale Berufe. Möglich wurde dies durch die Kooperation mit dem IWK, einem gemeinnützigen Bildungsanbieter, der sich auf Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen spezialisiert hat. Frau Labs und Frau Triebel stellten die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten ihrer Einrichtung vor und vermittelten praxisnahes Wissen aus dem Gesundheitswesen.
Zu Beginn beschäftigten sich die Teilnehmenden mit dem Aufbau des Herzens, dem Blutkreislauf und den verschiedenen Bestandteilen des Blutes. Besonders kreativ wurde es bei der Aufgabe, eine Geschichte über einen Tag im Leben eines roten Blutkörperchens zu schreiben. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler nachvollziehen, welchen Weg ein Erythrozyt durch den menschlichen Körper zurücklegt und welche wichtige Aufgabe er dabei erfüllt.
Anschließend wurde das theoretische Wissen in die Praxis umgesetzt. An einem speziellen Gummiarm wurde die Blutabnahme simuliert. Außerdem lernten die Teilnehmenden, wie eine Infusion vorbereitet wird. Diese Übungen ermöglichten einen realistischen Einblick in den Pflegealltag. Zwischendurch berichteten Frau Labs und Frau Triebel anhand passender Anekdoten aus ihrem Berufsalltag von ihren Erfahrungen in der Pflege und während der Ausbildung. Diese Geschichten machten deutlich, wie abwechslungsreich, verantwortungsvoll und zugleich menschlich die Arbeit in Gesundheitsberufen ist.
Ein weiteres Thema war der Blutdruck. Zunächst wurden wichtige Informationen zur Entstehung und Bedeutung des Blutdrucks vermittelt. Danach durften die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und den Blutdruck manuell messen. Dabei zeigte sich, dass Konzentration und Genauigkeit für diese Tätigkeit besonders wichtig sind.
Auch das Thema Erste Hilfe stand auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie sie in Notfallsituationen richtig reagieren können und welche Maßnahmen besonders wichtig sind, um anderen Menschen schnell helfen zu können.
Den Abschluss bildete ein Quiz, bei dem das erlernte Wissen rund um Blut, Blutkreislauf, Blutdruck und Erste Hilfe noch einmal überprüft werden konnte. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei zeigen, was sie in den beiden Tagen gelernt hatten. Besonders der Wechsel zwischen theoretischen Inhalten und praktischen Übungen machte die Veranstaltung abwechslungsreich und anschaulich. Durch die Blutabnahme am Gummiarm, das Vorbereiten einer Infusion sowie die manuelle Blutdruckmessung erhielten die Teilnehmenden einen realistischen Einblick in medizinische Tätigkeiten und konnten viele neue praktische Erfahrungen sammeln.

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Einblicke in die Therapie mit Pferden

Dass Reiten Spaß macht, wissen viele Kinder bereits, aber dass mit Pferden auch Therapien durchgeführt und sogar Krankheiten geheilt werden können, konnten 28 Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe innerhalb der Projekttage am 22 und 23. Juni am Reit- und Therapiezentrum in Sachsendorf lernen und dabei selbst mit Pferden arbeiten.
Die Leiterin des Zentrums, Frau Daniela Heyer, gab den Teilnehmern zuerst einen theoretischen Einblick in die Vorteile der Pferdetherapie und die Krankheitsbilder, die damit behandelt werden können. Auch die Wirkung auf Psyche und Herzkreislauf wurde den Schülern altersgerecht erklärt. Frau Heyer erzählte von Beispielen ihrer Therapie und fragte die Kinder nach eigenen Erfahrungen mit Pferden.
Im Anschluss durften die Schüler selbst einige der für die Therapien genutzten Pferde putzen, satteln, die Pferde führen und wer wollte, sogar darauf reiten oder voltigieren. Aber nicht nur die Pferde bekamen die volle Aufmerksamkeit der Kinder, auch die Hunde, Hühner, Katzen und Kühe des Hofes wurden gestreichelt. Am Ende des Projekttages durften die Kinder die Pferde noch abduschen und wem es zu warm war, konnte sich selbst mit unter den Strahl des Gartenschlauches stellen. Letztendlich konnten die Kinder viel von den Projekttagen mitnehmen und werden das nächste Mal, wenn sie selbst wieder reiten oder ein Pferd sehen, an die Erlebnisse und das Erlernte zurückdenken.

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Faszination Yoga

Yoga kommt ursprünglich aus Indien, wo es bereits vor über 2000 Jahren praktiziert wurde. Das Wort „Yoga“ bedeutet „Verbindung“, gemeint ist die Verbindung von Körper, Geist und Atmung.
Es ist keine Sportart wie Fußball oder Handball, denn es geht nicht darum zu gewinnen, sondern auf den eigenen Körper zu hören. Menschen auf der ganzen Welt machen Yoga, denn es kann helfen beweglicher zu werden, die Muskeln zu stärken, ruhiger und gelassener zu sein, sich besser zu konzentrieren und seinen Körper kennenzulernen. Yoga verbindet Bewegung und Entspannung und kann überall, zu jeder Zeit, in jedem Alter und ohne aufwendige Ausrüstung praktiziert werden. Eine faszinierende Aktivität, oder?
Zur Projektwoche am Friedrich-Schiller-Gymnasium wollten Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse diese Technik kennenlernen und verschiedene „Asanas“ (so heißen die Übungen beim Yoga) selbst ausprobieren. In kleinen Gruppen machten sie bei Frau Hulha Paar-, Geschicklichkeits- und Achtsamkeitsübungen, reisten mit Frau Herrmann gedanklich ans Meer und konnten bei Frau Platte mit Mandalas und Diamond Painting kreativ entspannen.