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Die 7. Klassen beenden das „chaotische“ Schuljahr mit einem Chaosspiel

Masken tragen, Selbsttest machen, Abstand halten, Hygienekonzept, Distanzunterricht, Wechselmodell – dieses Schuljahr hat so einiges abverlangt. So ließen die zwei siebenten Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums ganz passend das Schuljahr mit einem Chaosspiel ausklingen.

Dafür wurden die Klassen in einzelne Gruppen geteilt. Jede Gruppe erstellte bei einem leckeren gemeinsamen Frühstück eine Fahne und überlegte sich einen witzigen Gruppennamen. Von der „Gummibärenbande“ über „Die krassen Pinguine“ bis hin zu den „Namenlosen“ waren auch die „Impfschwestern“ dabei, die sich stilecht in weißen Kitteln mit rotem Kreuz präsentierten. Das Team „Cheers“ glänzte dagegen im Cheerleader Outfit. Anschließend zog die Runde mit geschwenkten Fahnen von der Schule zum Spielplatz im Herzen der Grünen Lunge. Dort angekommen, hatten die Lehrer Zettel mit Zahlen und einem Codewort verteilt. Die Schüler hatten nun die Aufgabe, Felder auf einem Spielfeld zu erwürfeln. Die jeweilige Spielfeldzahl musste auf dem Gelände gesucht werden. Darauf verbarg sich ein Codewort, welches den Lehrern genannt werden musste, um dann die Aufgabe zu erfahren. Das Auffinden der richtigen Zahlen war dabei gar nicht so einfach. So klebte der ein oder andere Zettel auch an anwesenden Grundschülern, die dann erstmal entdeckt werden mussten.

Die zu erfüllenden Aufgaben erstreckten sich auf die verschiedenen Schulfächer, nur eben etwas chaotischer. So mussten die Schüler für das Themenfeld Reibung im Physikunterricht herausfinden, welche Rutschvariante die höchste Geschwindigkeit erzielt. Im Rahmen des Sportunterrichts musste eine Ballettnummer einstudiert und von den Gruppen präsentiert werden. Mit der Hintergrundmusik der Oper Schwanensee führte dies zu überaus vorzeigbaren Darbietungen. Weiterhin wurden Insekten gesammelt und daran Merkmale erklärt, was wiederum Wissen aus dem Biologieunterricht voraussetzte. Auch die Beatles, welche im diesjährigen Englischunterricht eine besondere Rolle einnahmen, wurden von den Schülern beim Gesang von „Yellow Submarine“ mit Inbrunst imitiert. Neben französischen Verben konjugieren, Zungenbrecher aufsagen, Dialoge vortragen mussten die Siebtklässler auch ihr körperliches Geschick unter Beweis stellen und beispielsweise eine Menschenpyramide nachbauen oder als Gruppe einen Gordischen Knoten mit den Händen bilden. Am Ende sollten es alle Gruppen bis zum Spielfeldziel schaffen: verschwitzt, erledigt, aber glücklich. Die Klassenlehrer überreichten den jeweiligen Gewinnerteams prall gefühlte Pokale mit Leckereien und nützlichen Dingen für den Schulstart. Ein leckeres Ferrero-Eis für jeden Teilnehmer sorgte für eine Stärkung. Den Abschluss bildete ein Fußballspiel: Klasse A gegen Klasse B. Auch hier war der gewonnene Teamspirit spürbar und Fangesänge wie Cordula Grün sorgten für eine großartige Stimmung am Spielfeldrand. Somit hatten wir einen wunderschönen Abschluss für ein chaotisches Schuljahr.

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