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Bundestagswahl-Generalprobe bei der Juniorwahl 2017

In ganz Deutschland säumten unzählige Wahlplakate die Straßen und ferner war die Bundestagswahl vom 24. September 2017 für die Neubesetzung unseres Deutschen Bundestags in den Medien das allbeherrschende Thema.

Auch bei den Calbenser Gymnasiasten gab es reichlich Diskussionsstoff, denn im Rahmen des Sozialkundeunterrichts konnten die Acht- bis Zwölftklässler bei der Juniorwahl ebenfalls ihre Stimme abgeben. Natürlich stand in der Schule in erster Linie der komplexe Ablauf der Wahl von der Erstellung der Wahleinladungen, über die Bestellung der Wahlhelfer, die Durchführung der eigentlichen Wahl bis hin zur Auszählung und Auswertung der Wahl im Mittelpunkt. Für die Schüler jedoch ging es vielmehr darum ihre politischen Ansichten bei der „Bundestagswahl-Generalprobe“ zu zeigen.

Die durchgeführte Juniorwahl 2017 zur Bundestagswahl ist dabei möglichst realitätsnah aufgebaut, mit den originalen Stimmzetteln der Wahl müssen sich die Schüler im Anschluss in eine Wahlkabine begeben und anschließend ihren Stimmzettel ordentlich gefaltet in die versiegelte Urne stecken.

Das unten aufgeführte Wahlergebnis zeigt viele Übereinstimmungen aber gleichsam auch auffällige Unterschiede, wohl deutlich wichtiger als das eigentliche Ergebnis scheint aber vielmehr, dass die Schüler nicht nur mit einer Wahlbeteiligung von 94,6 Prozent glänzten, sondern ihre Stimme auch wohl überlegt und vor allem gerne abgegeben haben.

Ergebnis der Juniorwahl des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe:

ERSTSTIMME ZWEITSTIMME
Sorge (CDU) 80 CDU 69
Von Angern (Die Linke) 14 Die Linke 16
Lischka (SPD) 130 SPD 62
Borowiak (Grüne) 15 Grüne 42
Fassl (Tierschutzallianz) 17 Tierschutzallianz 21
Pasemann (AfD) 21 AfD 17
Paque(FDP) 8 FDP 21
Körner (Freie Wähler) 2 Freie Wähler 0
Güderjahn (MG) 10 MG 14
Haenschke (NPD) 4 NPD 3
Die Partei 35
Wiegenstein (MLPD) 2 MLPD 3
SUMME 313 SUMME 313
Ungültige Stimmen 10 10
WAHLBETEILIGUNG 313 v. 331 94,6%
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Duelle mit den besten Fußball-Schulmannschaften aus ganz Deutschland

Als erste Mannschaft unsere Schule durften wir, die Fußballmannschaft der Mädchen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums, am DFB-Schulcup in Bad Blankenburg teilnehmen, wo vom 19. bis 21. September dieses Jahres unter den 16 Landessiegern der Wettkampfklasse IV der Bundes-Schulcup-Sieger ausgespielt wurde. Das Teilnehmerfeld war gespickt mit Sportschulen, und auch einige Elite-Schulen des Fußballs waren dabei, aber ähnlich wie ein kleines Dorf unbändiger Gallier wollten wir unser Glück versuchen. Unsere Zielstellung war es, anders als der Vertreter von Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr, auf jeden Fall NICHT Letzter zu werden und wenigstens ein Spiel zu gewinnen.

Nach einer dreistündigen Zugfahrt kamen wir am Sonntag um 14.21 Uhr in Bad Blankenburg in Thüringen an. Zuerst wurden wir zu einem offiziellen Mannschaftsfoto mit unseren neuen DFB-Polos geladen. Nachdem wir unsere Zimmer im Jugendcamp bezogen hatten, ging es zur offiziellen Eröffnungsfeier. Beim Einmarsch der einzelnen Bundesländer durften Eefje Hoffmann und Anna Schiefer die Flagge von Sachsen-Anhalt tragen. Jetzt stieg die Spannung, denn ähnlich wie bei einer Weltmeisterschaft fand nun die Auslosung der vier Gruppen für den ersten Spieltag statt. Als Gegner für die Vorrunde wurden uns die Heimmannschaft Thüringen sowie Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen zugelost.

Nach einer unruhigen Nacht begann der erste Spieltag für uns mit dem Spiel gegen Thüringen. Wie in den anderen Spielen danach auch maßen wir uns zuerst in einem Technikduell, das aus Dribbeln, Passen und Torschuss bestand. Leider ging dieses gegen die Thüringerinnen verloren, so dass wir mit einem Rückstand von 0:1 in das anschließende Spiel gingen. Die Hoffnung war groß, dass wir das Ergebnis im Spiel noch drehen würden, denn die Mädchen aus Thüringen waren durchweg kleiner als wir. Leider waren sie jedoch extrem quirlig, schnell und technisch sehr beschlagen, sodass wir unser gewohntes Spiel nicht durchbringen konnten und letztlich verdient, wenn auch im Ergebnis zu hoch mit 2:8 verloren.

Unser nächster Gegner war das Mariengymnasium Bocholt aus Nordrhein-Westfalen, welche in ihrem ersten Gruppenspiel bereits Schleswig-Holstein mit 4:1 bezwungen hatten. Zwar ging der Technikteil auch verloren, doch konnten wir in der ersten Halbzeit gut mithalten und hatten sogar Chancen auf den Ausgleich. Wenn man die eigenen Chancen nicht verwertet, so rächt sich das meistens und so war es auch in diesem Spiel: Kurz vor der Halbzeit zweimal ausgekontert lagen wir mit 0:3 zurück. In der zweiten Halbzeit wurden dann die Beine schwer und der Kopf müde, wohingegen sich die Mädels aus Bocholt in einen regelrechten Rausch spielten. 0:8 hieß es am Ende.

Jetzt hingen die Köpfe unserer Mädchen beinahe unter den Schultern, doch ein Spiel stand noch auf dem Programm, nämlich gegen die Friedrich-Paulsen-Schule Niebüll. Dass Niebüll sicher nicht weit entfernt von Norwegen gelegen ist, ließ sich leicht an der Statur der Mädchen erkennen. Groß, blond und austrainiert standen sie bereits auf dem Platz und warteten auf unsere durch die vorangegangenen Spiele etwas verunsicherten und demoralisierten Mädchen. Daher ließen wir uns auch den Schneid abkaufen und leisteten kaum noch Gegenwehr, so dass wir am Ende eine 0:9 Niederlage hinnehmen mussten und damit eine Menge Lehrgeld bezahlt haben.

Die Stimmung war nach dem ersten Turniertag natürlich im Keller. Ein leckeres Abendbrot, eine kurze Trainingseinheit und vor allem der anschließende Workshop mit Weltklasse-Freestylern brachten uns jedoch schnell wieder auf positive Gedanken und alle waren sich einig: Am nächsten Tag würden wir uns nicht so leicht geschlagen geben!

Aufgrund unserer Niederlagen in den Vorrundenspielen ging es für uns am zweiten Turniertag um die Plätze 9-16. Er begann mit dem Spiel gegen die Mädchen aus Glienicke/Brandenburg, welche mit uns zusammen auf einem Flur im Jugendcamp wohnten. Wir rechnetet uns auch gute Chancen aus, waren wir doch in der Summe besser besetzt. Doch die Brandenburgerinnen agierten äußerst clever: In der Abwehr rührten sie Beton an und standen teilweise mit allen Mädchen im eigenen 9-m-Raum; vorn hatten sie zwei schnelle Spielerinnen, die letztlich aus gefühlt zwei Chancen vier Tore machten. So ging auch dieses Spiel verloren, obwohl wir kurioserweise fast immer den Ball hatten.

Mit dem Ergebnis unzufrieden, von der Spielweise her aber durchaus überzeugend und immer noch frohen Mutes wollten wir nun gegen die Heinrich-Heine-Schule aus Gadebusch/Mecklenburg-Vorpommern mit aller Macht unseren ersten Sieg holen, der nach der Leistungssteigerung im letzten Spiel auch endlich fällig war. Wild entschlossen und von Anfang an hellwach dominierten wir diese Partie, hauten uns in jeden Zweikampf und auch unsere Kombinationen klappten wie am Schnürchen, so dass am Ende ein verdientes 5:1 für uns zu Buche stand. Sieg!

Mit diesem Sieg im Rücken wollten wir natürlich auch unser letztes Spiel (um Platz 13) gegen das Rupert-Neß-Gymnasium aus Baden-Württemberg gewinnen. Obwohl wir noch einmal alles aus uns herausholten, konnten wir leider kein Tor mehr erzielen, haben zwei bekommen und uns aber sehr achtbar mit 0:2 gegen ein starkes Baden-Württemberg aus dem Turnier verabschiedet. Damit belegten wir insgesamt den 14. Platz, da wir jedoch Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen hinter uns lassen konnten, standen wir im rein ostdeutschen Duell hinter Thüringen und Brandenburg sogar auf dem Podium ;).

Ein großes Highlight sollte aber noch bevorstehen: Die Abschlussfeier: Wieder gab es einen feierlichen Einzug der Fahnenträger der Bundesländer und eine atemberaubende Fußball-Freestyler-Show, sowie eine Mega-Performance von drei Rope-Skippern und einem Weltklasse-BMX-Freestyler. Unbeschreiblich. Danach wurde jede Mannschaft auf die Bühne geholt und mit Urkunden und Medaillen ausgezeichnet. Und dann der Höhepunkt: Wir durften mit dem echten (!), eigens aus Dortmund eingeflogenen DFB-Pokal ein Mannschaftsfoto aufnehmen. Im Anschluss gab es noch eine kleine Party, wo wir Mädchen und Jungs aus den anderen Bundesländern kennenlernen konnten.

Danach hieß es leider schon Kofferpacken. Viel zu schnell ging eine sehr intensive, anstrengende und spannende Zeit mit vielen schönen Erlebnissen aber auch einigen Rückschlägen zu Ende. Wichtig war, dass wir uns immer wieder gegenseitig aufgebaut haben, denn nur so konnten wir letztlich unser Ziel erreichen: Wir haben Sachsen-Anhalt und unsere Schule würdig vertreten, sind nicht Letzter geworden, haben ein Spiel gewonnen und ganz viele tolle Erfahrungen gesammelt.

Vielen Dank an unsere Schule, die uns diese Erfahrungen ermöglicht hat, an Herrn Moll, seine Frau und seine Tochter Frieda (unser Maskottchen) für die Betreuung und an unsere Eltern, die uns mit ihren Nachrichten nach jeder Niederlage wieder aufgebaut und immer an uns geglaubt haben.

Team des Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe: Anastasia Austen, Anna Schiefer, Charlotte Kurth, Eefje Hoffmann, Greta Sroka, Leonie Helge, Marie Koeppe, Paula Reuter,  Sarah Dziallas

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Ehemalige Schilleraner trafen sich in entspannter Atmosphäre

„Einmal an die alte Wirkungsstätte zurückkehren, einmal die ehemaligen Klassenkameraden wiedertreffen, einmal durch die einstige Schule schlendern und ausführlich in Erinnerungen schwelgen.“ Diese Möglichkeit bietet sich einmal im Jahr den früheren Schilleranern beim Ehemaligentreffen, welches engagiert vom Förderverein des Friedrich-Schiller-Gymnasiums vorbereitet wurde.

In diesem Jahr fanden die Vorbereitungen unter erschwerten Bedingungen statt, denn mit Wetterberichten ist es immer so eine Sache, manchmal stimmen sie und manchmal eben auch nicht. Bezieht man dann noch verschiedene Anbieter mit ein, so kann die Vorhersage schon einmal zwischen heiter bis freundlich und schaurig mit Regen schwanken.Eben genau so ungefähr können die Vorhersagen für den Veranstaltungstag zusammengefasst werden und es galt, beide Möglichkeiten in die Planungen mit einzubeziehen.

Letztlich hatte sich der Wettergott passend zur Stimmung der vielen ehemaligen Calbenser Gymnasiasten für die schöne Wettervariante entschieden, sodass dem gelungenen Abend nichts im Wege stand. Demnach war es auch wenig verwunderlich, dass sich die Outdoor-Tanzfläche schnell füllte und bis zum Ende spät in der Nacht auch nicht mehr leeren wollte.

Einige allerdings harrten noch aus, als bereits der Schulhof wieder aufgeräumt und die letzten Lichter ausgegangen waren. Denn parallel zum Ehemaligentreffen nutzten der Abiturjahrgang von 1992 und 1997 die Zeit, um das Motto von oben noch intensiver gemeinsam zu verwirklichen. 25 beziehungsweise 20 Jahren nach dem gemeinsamen Abitur reichte die Zeit für die vielen schönen Erinnerungen längst nicht aus. Zum Glück gibt es dafür ja aber im kommenden Jahr wieder ein Ehemaligentreffen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe.

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Amsterdam – „Einfach nur schön!“

Traditionell nach den Sommerferien findet für die angehenden Abiturienten des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe die Studienfahrt statt. In diesem Jahr führte die Reise in die niederländische Hauptstadt Amsterdam. Dieser Reisebericht bedient sich dabei der Metapher des Hausbaus:

Da wäre dann zu Beginn das erforderliche Fundament, neben der entspannten An- und Abreise mit dem Bus checkten die Schilleraner im gemütlichen Meininger Hotel in Vier- bis Sechsbettzimmern ein und wurden jeden Morgen mit einem reichhaltigen Buffet, gespickt mit kleinen Naschereien, versorgt.

Der anschließende Rohbau des Hauses lässt sich gut mit dem im Vorfeld erstellen Rahmenprogramm vergleichen. Nach der ausgiebigen Stadtführung und der eindrucksvollen Grachtenrundfahrt am Dienstag, besuchten die Schilleranertagsdrauf das Van-Gogh-Museum und das Anne-Frank-Haus in der Amsterdamer Innenstadt, wobei letzteres einen sehr berührenden Eindruck hinterließ. Am Donnerstag stand vormittags ein Ausflug in das Museumsdorf Zaanse Schans an, welches zum Schlendern am Wasser und an Windmühlen vorbei einlud. Eine Käse-, Schokoladen- und Holzschuhmanufaktur gehörten auch dazu. Zum schönen Abschluss fanden sich zum Nachmittag nochmal alle zur multimedialen Brauereibesichtigung im Heineken Experience zusammen und ließen den Tag entspannt ausklingen.

So wie beim Haus das Dach nicht fehlen darf, so ist es bei der Studienfahrt die Freizeitgestaltung der Schüler, die die Tage erst vollends interessant macht. Neben der stundenlangen Suche nach dem perfekten Burgerrestaurant oder der besten Pommes mit Apfelmus in Amsterdam schlenderten die Schülergruppen einfach nur die Grachten entlang und ließen das Großstadtleben auf sich wirken, besuchten den Blumenmarkt, kauften fleißig Souvenirs und Kleidung ein oder duellierten sich sportlich beim Lasertack.

Die eigentliche Individualität erhält das Haus durch den abschließenden Innenausbau, für die Amsterdam-Reisegruppe sind dies wohl all die kleinen Geschichten und Erfahrungen außerhalb des Protokolls, die diese Studienfahrt des kommenden Abschlussjahrgangs des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe so einzigartig für jeden Einzelnen machen.

Ein leidiges Thema sei zum Ende auch kurz erwähnt, das Wetter. Wechselhaft mit einigen längeren Regenphasen wurde das „Haus“ trotzdem perfekt, sodass zum Abschluss nur das Urteil bleibt: „Einfach nur schön!“

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Projekttag Medien findet tollen Anklang

Die Argumente im Vorfeld des Projekttags Medien am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe waren eindeutig: „So kurz vor den Sommerferien wird die Motivation der Schüler komplett fehlen“, „über das Thema Medien wissen die Schüler bereits alles“  und „ein Projekttag von Lehrern organisiert, das kann ja nur langweilig werden“.

Am Tag selbst allerdings zeigte sich ein ganz anderes Bild: tiefenentspannt schlenderten die Schilleraner am frühen Morgen ins Schulgebäude, um diesen vorletzten Schultag möglichst schnell hinter sich zu bringen. In der Folge allerdings gab es viele glänzende Augen zu sehen, voller Eifer wurde gefilmt, gebastelt, fotografiert und in Gruppen theoretische Aspekte erarbeitet. Nachdem die anvisierten Pausen von den Schülern rigoros eingekürzt oder gänzlich gestrichen wurden, konnten sich die Projektarbeiten wirklich sehen lassen. Vom selbstgestalteten Comic über Imagespots, selbst manipulierte Bilder, Streetart, Fotoserien bis hin zu Legomovies zeigt sich das enorm vielfältige Spektrum der Schülerleistungen.

Im Rahmen der unterschiedlichen Themenaspekte wie Cybermobbing und Passwortsicherheit in den unteren Klassen, über die Möglichkeiten der Meinungsmanipulation durch den Einsatz von Fotos bis hin zur Bewerbung 2.0 in der Oberstufe konnten neue Inhalte und unbekannte Sichtweisen in schülergerechter Form von den engagierten Vereinen und Medienpädagogen erarbeitet werden.

Zum Thema „Langeweile“ bleibt festzustellen, dass nicht nur die Schilleraner, die sich in ihrem gewohnten Schulumfeld in Workshops dem Thema Medien stellten, viel Spaß hatten, sondern auch die Fünftklässler aus dem Filmpark Babelsberg und die Achtklässler aus den Radiostationen in Halle viele neue Eindrücke und reichlich Interessantes mitgenommen haben.

In der Rückschau jedenfalls konnten die sehr klaren Argumente mehr als deutlich entkräftet werden, sodass letztlich nur ein toller und eindrucksreicher Projekttag zum Thema Medien übrig bleibt.

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Völkerverständigung auf Blue Lake Art

Bereits beim Stimmen der Instrumente und dem Warmspielen des Chors herrschte in der prall gefüllten Hegersporthalle gebannte Stille. Nach der kurzen Einführung zum Konzept von Blue Lake durch Alexander Sieche, dem Vorsitzenden des Fördervereins des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, legten die knapp 50 amerikanischen Jungmusiker stimmungsvoll los und hinterließen dabei viele staunende Gesichter auf den Rängen.

In zwei imposanten 60-minütigen Halbzeiten brachten die Blue Laker die Hegersporthalle sprichwörtlich zum Beben. Mit tollem Big Bang Sound zu bekannten Broadway-Musicals und verschiedenen amerikanischen Märschen fanden sie eine interessante Mischung aus Tradition und Moderne.  Dirigent Mr. Eaton überließ zwischenzeitlich dann  auch mal dieChorführung an Katrin Püsche, ihres Zeichen Musiklehrerin am Calbenser Gymnasium, die es unter großem Beifall verstand, die komplette Big Band durch einen kompletten Marsch zu führen.

Frau Püsche dirigiert sowohl den großen Blue Lake Chor und ermuntert gleichsam auch das Publikum.

Auf einige anwesende Lehrer und Verantwortliche kam dann auch eine weitere Überraschung zu, kurzerhand wurden Sie mit Partytröten und Vogelpfeifen in das Programm mit einbezogen. Zum Abschluss wurde dann das komplette Publikum Bestandteil des Chores. Mit stehenden Ovationen, reichlich Applaus und einen entspannten „la-la-la“ wurde der letzte Song zum krönenden Abschluss einer perfekt inszenierten Abendveranstaltung.

Gemeinsames Erinnerungsfoto von Daniel mit seinem Austauschbruder Liam.
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Abiturball als krönender Abschluss der Schulzeit

Mit Verwandten, Freunden und Lehrern feierten die Schilleraner Abiturienten bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen im Staßfurter Salzlandcenter ihren erfolgreichen Schulabschluss.

Nachdem eine erfrischende Choreografie aller 53 Absolventen zu Hits der Spice Girls und der Backstreet Boys in dem traditionellen Walzer mündete und im Anschluss das tolle Buffet von dem Gästen geplündert wurde, heizte die Partyband „einzig-artig“ allen ordentlich ein. Natürlich nutzten insbesondere die nun ehemaligen Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe die gute Musik, um reichlich zu tanzen.

Ein großartiges Feuerwerk und die Wahl von Ballkönigin Emely Schubert und Ballkönig Philipp Wiegand rundeten den gelungen Abschlussball ab.

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Glanzvolles Finale für Schilleraner Abiturienten

Es war ein Bild, dass sich am Samstagvormittag zur Übergabe der Abiturzeugnisse an insgesamt 53 Schilleraner Absolventen mehrfach offenbarte: Nach acht anstrengenden Schuljahren endete die Schulzeit und ein neuer Abschnitt auf dem Lebensweg beginnt.

So manchem schossen die Tränen in die Augen, als nacheinander einige Fünftklässler des Calbenser Gymnasiums, ihres Zeichen noch am Beginn des Weges zum Abitur, ihre Wünsche für die älteren Schilleraner aufzeigten. Von einem guten Job, einer tollen Familie, vielleicht einem Haustier war die Rede. „Glaubt an euch“, „Wenn euch eure Mitschüler, Lehrer und alle Anstrengungen nicht aufgehalten haben, dann könnt ihr jetzt alles schaffen“ und „Jetzt könnt ihr Medizin studieren, Lehrer werden oder vielleicht werdet ihr nur ein verdammt gut ausgebildeter Taxifahrer, Hauptsache es macht euch Spaß“ sind nur einige Beispiele für diesen erfrischenden Programmpunkt.

Auch Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs sprach in seiner Rede von einem Kreis, der sich schließt und für die Abiturienten hoffentlich mit schönen Erinnerungen an diese Zeit verbunden bleibt, beispielsweise zahllosen Gesprächen in der Cafeteria und auf dem Pausenhof, die Planungen gemeinsamer Aktivitäten, Diskussionen zu Klausuren und das Privileg des Jahrgangs „den Tag zur Nacht und die Nacht zum Tag zu machen“. Die Zeugnisübergabe stelle ein glanzvolles Finale für die Abiturienten, aber vor allem für Eltern und Lehrer dar, wobei ganz nach dem gewählten Abi-Motto „Hakuna MatAbi“ das Glücksgefühl überwiegt.

Mit dem Abiturzeugnis in der Hand konnte man den nun ehemaligen Schülern ihr Glück zweifelsohne ansehen und auch in ihrer Abschlussrede griffen Anika Thomas und Jerome Schroeder sowohl das Motto, als auch das Bild des nun endenden Weges mit auf. Die Erinnerungen an den ersten Tag am Gymnasium waren dabei noch sehr klar: „Wir hatten keine Ahnung, wohin uns der Weg führt. Wir haben auf dem schier riesigen Schulhof unsere Mitschüler gesucht, die später zu Freunden wurden.“ Klassenfahrten, Exkursionen und natürlich der tägliche Unterricht prägten die folgenden Jahre und im Rückblick überwiegen insbesondere die schönen Momente, eben immer unter dem Motto „Hakuna MatAbi“.

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Englischunterricht mal anders

Am 13. Juni besuchte uns, die 7c, das “Klasse übersetzt!“-Team von radio SAW im Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe.Dank Laney Faltin und ihrer erfolgreichen Bewerbung bei dem Sender hatten wir das Glück, eine Unterrichtsstunde mit dem “English-Man“ Warren Green zu erleben.

Als pünktlich um 7:45 Uhr der Unterricht begann, lag auf jedem Platz bereits der Songtext zu dem Lied „Heavy“ von Linkin Park feat. Kiiara. Die anfängliche Schüchternheit in dem Klassenraum verflog, als der lockere und lustige Warren Green Jonas Mierzwiak nach vorne rief, um die Übersetzung an die Tafel zu schreiben. Zusammen übersetzten wir den Text bis zur letzten Zeile, um ihn in der zweiten Stunde aufzunehmen.

Dies übernahmen Josephine Krieg und Dennis Bock, die ihre Sache fantastisch meisterten und ordentlich Applaus von der Klasse ernteten. Am Ende der Stunde wurden wir alle befragt, wie wir den Unterricht mit dem “English-Man“ fanden.Kurz bevor das Team wieder Richtung Funkhaus fahren musste, hatten wir noch kurz Zeit, mit Warren „Selfies“ zu machen und ihn nach seiner Heimat England zu befragen.

Auch unsere Englischlehrerin, Janine Gasch, war begeistert, doch zum Schluss waren wir uns alle sicher, dass so eine Ausnahme mal ganz toll sei, wir aber den normalen Unterricht nicht missen wollen.

Der Ausstrahlungstermin  unserer Übersetzung ist am 25. August.

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Sommerfest läutet Endspurt ein

An einem Freitagabend des zurückliegenden Schuljahres veranstalteten die 11. Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums das alljährliche und traditionelle Sommerfest. Auf dem Schulhof wurde sich köstlich amüsiert – wortwörtlich! Es wurden Steaks, Bouletten und Würstchen gegrillt.

Das Sommerfeeling kam allerdings erst so richtig durch die Schülerband „JAM HILL“, der Musikschulband Bartox und anschließendem DJ Florence auf. Trotz Windes und Nieselregen wurde die Stimmung keinesfalls getrübt. Schüler, Lehrer, Eltern und Ehemalige verbrachten den Abend in gemütlicher Runde, wobei eine lockere und ausgelassene Atmosphäre dominierte.

Dieser letzte Meilenstein läutete zum Endspurt ein. Die letzten Wochen werden nun auch noch mit dem gleichen Ehrgeiz, wie am ersten Tag durchgestanden. Auch, wenn, wie man so gerne sagt, „die Luft raus ist.“ Dieser Abend gab noch Anreize, um auch die letzten beiden Schulwochen zu meistern.