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Ein spannendes Fest zur fünften Jahreszeit

An einem ganz stinknormalen Schultag, zufällig der 13. Februar 2018, genau ein Tag vor Aschermittwoch, liefen nach der sechsten Stunde plötzlich Leute mit schwarzen Kappen und einem knochigen Totenkopf, mit kunterbunten und lockigen Perücken oder gar rotschwarz-gepunktet an den Schülern des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe vorbei. Wenn man ihrem Beispiel folgte, so kam man an einen Ort, an dem Luftballons überall herumlagen, Luftschlangen an den Wänden hingen, leckere Süßigkeiten auf einem Tisch verteilt waren und Musik ertönte.

Nach einer Weile mussten alle unter einer Stange durchtanzen, ohne diese zu berühren. Die besten Limbotänzer erhielten einen Preis. Danach war Partnerarbeit und vor allem Gleichgewicht gefragt. Denn zu zweit auf einem Stück Zeitung zu tanzen und das nur auf der winzig wirkenden Fläche der Zeitung ist gar nicht so einfach. Doch das war nicht das letzte Spiel dieses verrückten Schultags. Kurz danach tanzte die bunte Meute um Stühle herum und wenn die Musik ruckartig aufhörte, suchte man schnell einen Sitzplatz für sich. Leichter gesagt als getan, denn es war immer ein Stuhl zu wenig vorhanden. Doch das trübte die Laune nicht. Nein, es machte sie sogar noch besser. Wozu waren aber eigentlich die Ballons da? Diese Frage erklärte sich von selbst, als die Jecken plötzlich aufgefordert wurden mit einem beliebigen Partner zu tanzen und zusammen zu verhindern, dass der Ballon nicht den Boden berührte. Dabei durfte man allerdings nicht die Hände benutzen.

Allen machten die Spiele riesigen Spaß, aber von dem ganzen Tanzen wurde man durstig. Kein Problem! An einem großen langen Tisch wurden Getränke, Würstchen und für die Schleckermäuler Pfannkuchen serviert. Alle waren in einer sehr guten Stimmung und wenn man sie fragte, wie sie dieses wunderbare Spektakel fanden, sagten alle sofort begeistert: ,,Das war der beste Fasching aller Zeiten!“

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Riesengaudi zwischen „Eisstockprinzessin“ und „Stehaufmaderl“

Skigötter oder verrückte Skitraditionen wie der Ski-Eid mit einem dreifachen „Ski – Heil“ waren uns, den Schülern der elften Klassen des Friedrich-Schiller Gymnasiums Calbe, bisher fremd. Im Skilager vom 03. bis 09. März erlebten unsere Frischlinge des Skisports wie auch die Fortgeschrittenen viele unvergessliche Abenteuer in den östlichen Alpen rund um Maria Lankowitz.

Nach einer gefühlt endlosen Anreise erhielten wir am Abend des ersten Tages noch unsere Ausrüstung mit Skiern, Stöcken und Helmen, sodass wir am nächsten Tag schon früh bei schönstem Sonnenschein die erste Piste im Skigebiet „Gaberl“ unsicher machen sollten. Während der ersten Schritte und Rutschversuche legte der eine oder andere seine erste „elegante“ Landung hin und freundete sich mit dem Schnee an. Aber wir Schilleraner lassen uns nicht so schnell unterkriegen und es wurde so lange geübt, bis jeder seine ersten Kurven auf die Piste zaubern konnte. Blaue Flecken und Muskelkater blieben dabei leider nicht aus und so ging es am Abend zum Entspannen in die Therme. Am nächsten Tag eroberten wir mit neuer Kraft und hoch motiviert den Kreischberg bei Murau. Unter der Anleitung von Skilehrer Rolf in seinem quietsch-grünen Skianzug erlernten unsere Anfänger die Technik „Damenfahrrad“ am Idiotenhügel. Die Fortgeschritten zogen mit Skilehrer Stefan die ersten Carving-Schwünge ins Tal und tanzten Schneewalzer.

Der Salzstiegl war unser Ziel für die letzten drei Tage – und hier hieß es: Üben, üben, üben! „Denkt an den Stockeinsatz“ bekamen wir von unseren Lehrern im Sekundentakt zu hören. Außerdem standen Rollen, Drehungen und andere kreative wie akrobatische Elemente auf dem Programm, die später in einer selbst zusammengestellten Kürübung präsentiert werden sollten. Zur Überraschung unserer Lehrer verkleideten sich dafür einige in Superhelden, Schlümpfe und Einhörner – eine Riesengaudi für alle!

Damit wir abends nicht gelangweilt auf unseren Zimmern hockten, sorgten unsere Lehrer und Betreuer für jede Menge Spaß beim Knackturnier, Eisstockschießen, Schneefußball, einem Kirchenbesuch 😉 und einer Disco mit unserem Privat-DJ Florence. Am letzten Abend wurden besonders auffällige Schüler von unseren „Skigöttern“ mit Gesicht-in-den-Schnee-tauchen, Klaps auf den Hintern und einem ekelhaften, sehr kreativ zusammengemixten Trank getauft, auf Namen wie „Technischer Feingeist mit Temporeserve!“, „Elegant schwingende Eisstockprinzessin“ oder „Unermüdliches Stehaufmaderl“.

Dann hieß es auch schon „Auf Wiedersehen“. Wir bedanken uns bei unseren Lehrern, Betreuern und unserem Busfahrer für diese unvergessliche Zeit, in der wir sehr viel Neues von ihnen lernen konnten und jede Menge Spaß gehabt haben. Wir verabschieden uns mit einem dreifachen „Ski – Heil“!

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Großstadtflair kombiniert mit politischen Einblicken

Schnell noch ein Selfie vor dem Brandenburger Tor, auch ein Gruppenfoto vorm Reichstagsgebäude muss es schon sein und ein kurzes Schlendern am Spreeufer darf natürlich auch nicht fehlen. Für Andere begann die Exkursion der Sozialkundekurse der Klasse 11 des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe mit einem entspannten Kaffee im Starbucks am Pariser Platz, bester Blick auf die großen Touristenströme der Bundeshauptstadt inklusive.

Nach der Sicherheitskontrolle ging es dann in das politische Zentrum unserer Demokratie. Der erste offizielle Tagesordnungspunkt führte die Schilleraner auf die Besuchertribüne des Plenarsaals. Fernab der sehr sachlich anmutenden Themen „Abschreibung für digitale Wirtschaftsgüter“ und „Mietpreisbremse“ ging es insbesondere um die Beobachtung der politischen Verhaltens- und Handlungsweisen. Wie schnelllebig der politische Alltag ist, wurde im Nachgang deutlich. Aufgrund des tags zuvor öffentlich gewordenen Hackerangriffs auf die Bundesregierung und der daraufhin kurzfristig anberaumten Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums konnte das geplante Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Burkhard Lischka nicht stattfinden. Dankenswerterweise stellte sich Büroleiter Dennis Hippler den vielen Schülerfragen. Inhaltlich standen unter anderem neben dem  wöchentlichen Arbeitsablauf eines Abgeordneten auch die Themen Lobbyismus und natürlich das SPD-Mitgliedervotum zur Regierungsbildung im Mittelpunkt.

Bei den abschließenden Besuchen der Kuppel des Reichstagsgebäudes und des Besucherrestaurants im Paul-Löbe-Haus blieb bei Sonnenschein und tollem Ausblick noch genügend Zeit, das Großstadtflair Berlins zu genießen und natürlich noch einige Erinnerungsfotos zu machen.

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Im digitalen Klassenzimmer auf dem Weg zum Mond

Im Unterrichtsfach Astronomie der Klassenstufe neun geht es ein ganzes Schuljahr rund um den Sternenhimmel, die Sonne, die Planeten unseres Sonnensystems und weitere noch längst nicht komplett erforschte Bereiche des Weltalls. Fernab der traditionellen Exkursion in das Wolfsburger Planetarium zum Ende des Schuljahres allerdings besteht für Astronomielehrer Herrn Pfesdorf fortwährend die Schwierigkeit,die unerreichbar weit entfernten Phänomene in den Klassenraum zu transportieren.

Eine weitere und durchaus moderne Möglichkeit mit den Schülern beispielsweise einen Abstecher auf den Mond zu unternehmen, im „fliegenden Klassenzimmer“ die Fußabdrücke der Astronauten zu bestaunen oder auch den Blick auf die Erde zu wagen, bietet „Google Expeditions“. Mit Hilfe der App auf dem Handy und einer einfachen VirtualReality-Brille erkundeten die Schilleraner begeistert die Mondlandefähre oder auch die einzelnen Bereiche der Internationalen Raumstation. Ergänzt wurden die tollen 360-Grad-Panoramen durch Hinweise und beantwortete Fragen des Google-Guides und des Lehrers.

So zeigte sich Herr Pfesdorf im Nachgang auch hochzufrieden mit den virtuell veranschaulichten Unterrichtsinhalten. Da auch die Schüler der neunten und der elften Klasse sehr begeistert auf die neuen Impulse reagierten, wird es in naher Zukunft mit Sicherheit eine Fortsetzung geben.

Denn die Reiseziele für die „virtuellen Klassenfahrten“ sind sehr vielfältig und bieten auch in anderen Unterrichtsfächern viele Anknüpfungspunkte. Expeditionen zum Mount Everest, durch das menschliche Nervensystem, in einen Nuklearreaktor oder zu den Polarlichtern beschreiben nur eine kleine Auswahl.

Eines ist in jedem Fall sicher, auf dem Weg zu einer moderneren Schule ist das Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe einen weiteren Schritt gegangen.

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20 Jahre Burger-King-Cup: Wir waren dabei

Am letzten Tag im Januar 2018 traten, wie schon im vergangenen Jahr, unsere Mädchen der WK III und WK II im Ballhaus in Aschersleben an, um ihren Fußballkünsten zu frönen und sich beim Burger-King-Cup mit den anderen Mädchenmannschaften des Salzlandkreises auseinander zu setzen.

Dabei unterlagenunsere „Kleinen“ unglücklich im Halbfinale nach 9m-Schießen, setzten sich aber dann im Spiel um Platz 3 durch und landeten somit auf dem Treppchen. Noch erfolgreicher agierten die „Großen“! Endlich konnten sie den heiß ersehnten Pokal erringen: Sie nutzten ihre letzte Möglichkeit (im nächsten Jahr sind die Mädels schon zu alt) und besiegten in einem dramatischen Spiel nach tollem Tor durch Lena Grössing und atemberaubenden Paraden von Jasmin Jutrowska die Mannschaft des Stephaneums aus Aschersleben, den haushohen Turnierfavoriten.

Der Turnierverlauf und die Leistungen der einzelnen Spielerinnen wurden anschließend im Zuge einer intensiven Teambesprechung bei Burger-King ausgewertet.

Mit dabei waren:

Wk II: Charlotte Kurth, Alexa Brink, Leonie Felgenträger, Eefje Hoffmann, Sarah Dziallas, Anna Schiefer, Paula Reuter

Wk III: Sophie Wende, Jasmin Jutrowska, Lena Grössing, Eve Mänz, Vanessa Mainzer, Kim Süßmilch

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Viele verschiedene Eindrücke zum Tag der offenen Tür

Herr Friederichs, Schulleiter: „Faszinierend für mich war die hohe Anzahl von Schülern, die stolz gemeinsam mit ihren Fachlehrern und Leitern der Arbeitsgemeinschaften das Unterrichtsfach, die Räume und die Arbeitsgemeinschaften  vorgestellt haben.“

Liam, Klasse 9a: „Unglaublich war, mit welchem Interesse die zukünftigen Schüler der 5. Klassen den vorgestellten Experimenten im Chemieraum zuschauten und diese vereinzelt auch selbst ausführten.“

Herr Moll, Fachlehrer für Sport und Latein: „Ich fand es schön, dass sich viele am Lateinquiz beteiligt haben und man sich mit vielen ehemaligen Schülern treffen konnte.“

Lena, Klasse 4: „ Eure Schule ist mega cool!!!“

Frau Schmidtke, pädagogische Mitarbeiterin: „Unsere Besucher waren sehr begeistert von der Cafeteria, von der Räumlichkeit insgesamt und auch von den kleinen Köstlichkeiten, die angeboten wurden. Sie fanden es sehr schön, dass sie nach ihrem Rundgang bei Kaffee und Kuchen die gesammelten Eindrücke noch einmal Revue passieren lassen konnten.“

Laurin, Klasse 5a: „In meiner Rolle als Fotograf der Schülerzeitung konnte ich ganz viele interessierte Gesichter beobachten. Für mich persönlich waren die unzerstechbare Seifenblase und der Trockeneisvulkan am faszinierendsten.“

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„Tausche Schulbank gegen Arbeitsplatz“

Die letzten zwei Wochen vor den Weihnachtsferien waren für die Schüler der neunten Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe schon außergewöhnlich. Im Rahmen des Schülerbetriebspraktikums tauschten sie die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz in einem Unternehmen im Salzlandkreis.

Mit diesem ersten Praktikum soll den Schülern ein allgemeiner Einblick in das Berufsleben gewährt werden. Für viele Schilleraner ist es der erste und zugleich völlig neue Blick auf die Berufswelt fernab vom Schulalltag.

Wie verschieden dabei die Interessenlagen der Schüler sind, zeigen die vielen, sehr unterschiedlich ausgewählten Berufsfelder. Neben der Salzlandsparkasse, Kindergärten, Grundschulen, KFZ-Werkstätten, Apothekenund Industrieunternehmen der Region schnupperten die Schilleraner unter anderem beim Tierheim, im Krankenhaus, in der Landwirtschaft,in der Altenpflege und bei der Stadtverwaltung in den Arbeitsalltag hinein.

Trotz des ungewohnten Terrains machten die Praktikanten ihre Sache mehr als gut, sodass ihr Praktikumsbetreuer Herr Stefan Lenhart von den jeweiligen Verantwortlichen unheimlich viel Lob über seine Schützlinge erfahren durfte. Die Schüler scheinen also bereits gut auf die bald anstehende nächste Lebensphase im Berufsleben vorbereitet zu sein, wenngleich nach den Weihnachtsferien wieder die gewohnte Schulbank auf die Schilleraner wartet.

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Verabschiedung von Frau Seebach

Der 15. Dezember 2017 sollte der letzte Arbeitstag unserer geschätzten Kollegin und beliebten Lehrerin Frau Gabi Seebach werden. Ein letztes Mal Sport in der Klasse 5c und zum Abschluss der Handballkurs in Klasse 11 standen auf ihrem Stundenplan. Diese Gelegenheit haben das Kollegium sowie ein großer Teil der Schülerschaft genutzt, um sich würdig und emotional von ihr zu verabschieden.

Zur Überraschung und Verwunderung von Frau Seebach versammelten wir uns um 12.30 Uhr in der Heger-Sporthalle und unterbrachen damit ihre letzte Unterrichtsstunde. Blitzschnell wurde die Halle mit Luftballons und Wimpeln geschmückt. Sie selbst erhielt einen vorbereiteten Ehrenplatz, um das nun Folgende gut überstehen zu können. Viele Kollegen und Kolleginnen waren im Sportzeug erschienen und sangen sowie tanzten mit viel Spaß ein Hohelied auf die enorme Fitness von Frau Seebach. Unser Schulleiter, Herr Friederichs, zeichnete in seiner Abschiedsrede das berufliche, z.T. auch private Leben von Frau Seebach nach. Lehrerin war sie mit Leidenschaft und bei all ihren Aktivitäten immer mit ganzem Herzen dabei. Dabei hat sie nie auf die Uhr geschaut, wenn es galt die Dinge anzupacken und zum Erfolg zu führen. Und von denen gab es viele.

Nach dem Überreichen der Geschenke durch das Kollegium und die Schülerschaft, eine Schülerin der Klasse 5c hatte sogar gedichtet, folgten unendlich viele herzliche Umarmungen, und einige Tränen flossen auch. Sichtlich gerührt und bewegt verfolgte Frau Seebach das Gesehene und Gehörte und bedankte sich herzlich.

Und wer jetzt glaubt, damit wäre Schluss, der irrt. Von ihrer letzten Unterrichtsstunde waren noch 20 Minuten übrig. Natürlich hat sie ihren Handballkurs, zur ausdrücklich beiderseitigen Freude, noch bis zum Klingeln durch die Halle gejagt! Und so wird sie uns immer in Erinnerung bleiben!

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Alle Jahre wieder – Weihnachten bei Schillers

Alle Jahre wieder … füllt sich die Aula des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe mit Kleinen und Großen, Jungen und Alten. Fröhliche und gespannte Gesichter bestimmen das Bild kurz vor dem zweiten Advent.

Dreimal „Ausverkauft“! Und wer eine Eintrittskarte bekommen hatte, wurde natürlich nicht enttäuscht. Auch das hat Tradition. Eltern, Großeltern, Geschwister, Onkel, Tanten und andere Gäste bewunderten und beklatschten die vielen Akteure auf und vor der weihnachtlich geschmückten Bühne.

Kleiner Chor, Gospel- und Kammerchor, Instrumental-und Tanzgruppe sowie die Rezitatoren gestalteten das Weihnachtskonzert 2017. Ein klassisches war es nicht. Innehalten, Mitklatschen und häufiges Lachen wechselten sich ab, weil die Künstler des Gymnasiums, die Programmfolge es so wollte: „Walking in the Winter Wonderland“, „Hey, Du Weihnachtsmann“, die Rezitation „Die schönste Zeit des Jahres“, der getanzte „Nussknacker“, Gina Behlaus und Sarah Brinks Version von „Regenbogen“ , das gemeinsame „Stille Nacht“ und noch viel mehr sind nur ein Ausschnitt des Dargebotenen.

Katrin Püsche, Anke Rohde, Jenifer Lentvogt, Christiane Falkenthal und Katrin Spohn haben in den vergangenen Wochen mit denSchülern viel geübt. Das begeisterte Publikum hat es honoriert.

Der Weihnachtsmarkt im Haus und auf dem Schulhof mit loderndem Holz in den Feuerschalen fand dann am Sonnabend ebenfalls sehr großen Zuspruch. Den Besuchern schmeckten Kaffee und Kuchen in der Cafeteria, aber auch Gegrilltes, Crepes und – natürlich – heiße Getränke.

An der Tombola, dem Stand mit Gebasteltem, aber auch bei den Präsentationen „Weihnachten aus aller Welt“ der Fünftklässler gab es ein regelrechtes Gedränge. Spenden für das Kinderhospiz Magdeburg und für die Rumänienhilfe wurden reichlich gesammelt.

Der riesige Aufwand hat sich wirklich gelohnt. Was Eltern, Großeltern, Schüler und Lehrer gemeinsam vorbereitet haben, macht Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs „stolz“, er sprach – nicht zum ersten Mal – von einem „gelungenen Miteinander“ am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe und bedankte sich ganz herzlich bei allen Beteiligten.

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Schüler testen St. Petersburg

Wir, als kleine Russischklasse, nahmen uns für die Herbstferien Großes vor. Aus einer spontanen Idee entstand eine konkrete Expedition von vier Tagen nach St. Petersburg. Die aufwendige Vorbereitung, die zum Beispiel den Visaantrag und die Flugbuchung beinhaltete, hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Nach dem zweistündigen Flug von Berlin landeten wir direkt in St. Petersburg. Ausgestattet mit dem gültigen Visum, gelangten alle problemlos durch die Passkontrolle und auch die Koffer waren schon da. In einem für deutsche Verhältnisse gewöhnungsbedürftigen Shuttlebus, kamen wir wohlbehalten in unserem Hotel „Oktjabrskaja“ am Newski-Prospekt an und bezogen die typisch russisch eingerichteten Zimmer.

Mit dem Hop-on-Hop-off-Bus gelangten wir zu vielen Sehenswürdigkeiten in der Petersburger Innenstadt. Darunter war zum einen die Eremitage, eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt, weiterhin die märchenhaft wirkende Blutskirche im typisch altrussischen Stil, welche an die Zwiebeltürme der Basilius Kathedrale auf dem Roten Platz in Moskau erinnert. Natürlich durfte ein Ausflug in die Peter-Paul-Festung nicht fehlen, denn sie ist die Keimzelle St. Petersburgs. Heute befinden sich in der beeindruckenden Peter- und Paul- Kathedrale die Gräber aller Zaren der Geschichte Russlands. Viele Museen und Kathedralen folgten. Eine Bootsfahrt über die Ostsee zum Peterhof war der krönende Abschluss. Die Sommerresidenz des ehemaligen Zaren Peter I. erstrahlte zwischen den bunten Herbstlaubbäumen, umringt von zahlreichen Wasserfontänen.

Auf unserer Expedition probierten wir auch die typischen Verkehrsmöglichkeiten der Petersburger aus. Eine Fahrt mit dem Taxi durch den verrückten Verkehr durfte neben den Fahrten mit der Metro nicht fehlen. Die nicht enden wollenden Rolltreppen führten uns in die mit 120m tiefste Petersburger Metrostation „Admiraltejskaja“.

Den letzten Tag verbrachten wir noch damit, typisch russische Souvenirs, wie Matrjoschkas oder russisches Konfekt für die Familie zu kaufen.

Nachdem wir Sonntagmorgen von unserem Shuttle abgeholt und zum Flughafen gebracht wurden, realisierten wir, dass nun eine unglaublich schöne und erlebnisreiche Zeit endete. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge stiegen wir in den Flieger und landeten wenige Zeit später in Deutschland. Wieder bei der Familie angekommen, schworen wir uns, diese Reise zu wiederholen.

Unser Fazit lautet: Keine Angst vor dem „Papierkram“, der vor der Reise erledigt werden muss. Wir können jedem empfehlen, St. Petersburg selbst zu testen.