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Eine Woche am Ostseestrand

Am frühen Montagmorgen verstauten die Schüler der Klassen 10a und 10b des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe ihre Koffer im Reisebus und stiegen anschließend zu ihrem sächsischen Busfahrer Guido ein. Nach insgesamt sieben Stunden erreichten wir endlich unser Ziel, den Weissenhäuser Strand, und richteten uns unsere Apartments ein. Den ersten Abend verbrachten wir natürlich am Strand und einige trauten sich sogar in die 13 Grad kalte Ostsee.

Am Dienstagmorgen trafen wir uns gegen 9 Uhr vor dem Bus und fuhren nach Lübeck. Dort angekommen waren wir freudig überrascht, da kein Denkmal oder Museum auf dem Plan stand, sondern drei Stunden zur freien Verfügung. Viele von uns liefen auf direktem Weg zur Shoppingmeile und verbrachten ihre komplette Zeit dort. Zurück in der Unterkunft, gingen wir gemeinsam in das dortige Erlebnisbad.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach Hamburg und machten dort eine traditionelle Hafenrundfahrt. Anschließend fuhren wir in unserer Freizeit mit der Hochbahn zur Europa-Passage. Da am Abend noch der Besuch im Aladdin-Musical anstand, zogen sich die Mädchen im Bus noch um und erst dann ging es zum Stage Theater. Alle fanden es sehr schön und unerwartet lustig.

Den Donnerstag konnten wir komplett selbst planen, ab 10 Uhr fand ein Beachvolleyballturnier statt, bei dem nicht nur beide Klassen Teams stellten, sondern auch Herr Moll engagiert mitspielte. Nach dem schönen Vormittag in der Ostseesonne und einer kleinen Pause fuhren wir am Nachmittag nach Grömitz zum Yachthafen. Dort angekommen liefen wir die Promenade entlang, grillten alle zusammen und lagen einfach nur am schönen Strand. Alle fanden es dort sehr schön und zusammen mit dem letzten Abend am Weissenhäuser Strand war es ein toller Abschluss unserer Klassenfahrt.

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Aktionreiche Klassenfahrt nach Bad Doberan

Trampolinspringen, Lasertag oder Lagerfeuer am Strand – klingt toll, oder !?

Diese und noch viel mehr Highlights erlebten wir, die Klasse 10c des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, gemeinsam mit unserer Klassenlehrerin Frau Kreuch an der Ostseeküste in Bad Doberan.

Im Bus – ausgestattet mit Diskolicht und Technomusik – tanzten wir entspannt und voller Vorfreude in Richtung Küste. Unser Quartier bezogen wir im gemütlichen „Haus der Horizonte“. Natürlich dürfen auf einer Klassenfahrt zahlreiche Programmpunkte nicht fehlen und so starteten wir am Dienstag eine zweistündige Stadtführung durch Wismar – eine tolle Stadt, roter Backstein, eben Hansestadt pur. Bei bestem Sommerwetter stürzten wir uns anschließend in die Wellen, schließlich warteten auch Sonne, Sand und Meer auf uns.

Allerdings warteten bereits weitere Highlights an den nächsten Tagen auf uns. Also ging es direkt nach dem Frühstück zum Holiday City Center in Rostock – Bewegung vorprogrammiert. Wir hatten die komplette Trampolinhalle für uns, es war echt traumhaft. Neben den Wettbewerben, dem Ninja-Warrior-Parcours und den unzähligen Trampolinen fanden wir die Schaumstoffgruben am coolsten. Ausruhen war im Anschluss nicht in Sicht, denn ohne Umwege ging es direkt zum Lasertag. Und es war absolut genial, aufgeteilt in drei Teams hatten wir reichlich Spaß und Action. Nach einer langen und entspannten Freizeit in Rostock ging es abends abschließend noch ins Kino.

Der nächste Morgen begann mit einem Geburtstagslied für Juliana – sweet sixteen. An diesem Tag gingen wir bowlen und feierten am Abend unsere Strandparty. Mit Barbecue, Lagerfeuer und toller Musik konnten wir den filmreifen Sonnenuntergang genießen.

Am Freitag ging es leider bereits wieder Richtung Heimat – es war eine tolle Klassenfahrt, jederzeit gern wieder Frau Kreuch.

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Europäische Politik am Europatag im Planspiel spielerisch erfahren

44 Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Calbe verhandelten in einem Planspiel einen kompletten Schultag lang die Neuregelung der europäischen Energiepolitik und diskutierten außerdem mit dem Bundestagsabgeordneten Burkhard Lischka.

„Als Politiker muss man Fachwissen haben und auch sozial kompetent sein“, sagte eine Schülerin, die für einen Tag den Vizevorsitz im Europäischen Parlament übernahm. Gemeinsam mit ihren 43 Mitschülerinnen und Mitschülern durfte sie am 9. Mai 2018, dem Europatag, in die Rollen der politischen Akteure der Europäischen Union schlüpfen. Als Mitglieder der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments, des Ministerrats oder als Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Interessengruppen und der Presse gestalteten die Teilnehmenden in Eigenregie die europäische Politik. Alle waren mit großem Elan bei der Sache und spürten, wie schwierig es sein kann, die unterschiedlichen Meinungen, Vorstellungen und Interessen der politischen Lager innerhalb der Europäischen Union in einem Kompromiss zu vereinen.

Während des Planspiels erhielten die Teilnehmenden außerdem Besuch vom MdB Burkhard Lischka und nutzten die Gelegenheit, ihm Fragen zu seiner Arbeit und seinem politischen Werdegang, dem Leben als Politiker und seiner Einstellung zu aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland sowie Europa und den USA zu stellen. Die Teilnehmenden waren von der Offenheit Lischkas begeistert und erhielten einen tiefen sowie persönlichen Einblick in den Alltag eines Abgeordneten.

Anschließend diskutierten die Schülerinnen und Schülerhitzig die verschiedenen Aspekte der europäischen Energiepolitik. Insbesondere die Fragen nach der möglichen Gefahr von Atomenergie sowie die Weiterentwicklung erneuerbarer Energien beschäftigten die Europaabgeordneten sowie die Minister im Rat der Europäischen Union. Am Ende des Planspiels präsentierte die Kommission einen Richtlinienentwurf, der sich insbesondere der Abschaffung fossiler Energieträger und der Atomenergie sowie des Ausbaus erneuerbarer Energien und eines europäischen Energienetzes widmete.

Ziel des Planspiels war es, ein besseres Verständnis für die politische Entscheidungsfindung auf europäischer Ebene unter Einbeziehung von verschiedenen Standpunkten und Ansichten zu vermitteln. „Im Planspiel und beim Besuch von Herrn Lischka konnte man politische Prozesse auf eine andere Weise als im Schulunterricht kennenlernen“, sagte eine Schülerin in der Abschlussrunde.

Möglich gemacht wurde das Planspiel vom Landesbüro Sachsen-Anhalt der Friedrich-Ebert-Stiftung. „Bei der Simulation erfahren die jungen Leute hautnah, wie schwierig es ist, im demokratischen System für die eigene Meinung in Debatten einzutreten und Kompromisse auszuhandeln“, berichtet Dr. Ringo Wagner von der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Besonderes Lob gebührte an diesem Tag den Vorsitzenden und Vizevorsitzenden der Europäischen Institutionen. Sie hatten die Aufgabe, die Debatten anzuleiten und die verschiedenen Interessen miteinander in Einklang zu bringen. Aber auch die Vertreterinnen und Vertreter der Interessengruppen sowie der Presse trugen zum sehr gelungen und interaktiven Verlauf des Planspiels bei. „Meine Aufgabe als Pressevertreter hat mir großen Spaß gemacht“, sagte ein Schüler über seine Rolle als Redakteur.

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“Sind wir auf dem Bauernhof oder in der Schule?” …

… eine Frage, die an einem Freitag im Friedrich-Schiller-Gymnasium in Calbe sehr wohl gerechtfertigt gewesen wäre.

Als die rund 600 Schüler des Gymnasiums das Schulgebäude betraten, mussten sie statt der üblichen Räumlichkeiten etwas ungewohnte Zustände und einen fremdartigen Geruch vernehmen. Zeitungen an den Fenstern, übereinandergestapelte und mit Kabelbinder befestigte Tische und Stühle, bemalte Tafeln und eine Menge Papier auf den Fluren. Wer seiner Nase folgte, fand sich im Verbinder der beiden Gebäude wieder und erblickte Heumassen, die den Boden bedeckten und einen tierischen Geruch verursachten. Natürlich musste kein Schüler lange nachdenken, was hier denn bloß los war, denn nahezu jeder, ob Lehrer oder Schüler, wurde bereits auf dem Parkplatz oder vor dem Eingang der Schule mit Spraydosen oder Lippenstift gestylt. Jene altbekannten Bräuche lassen sich natürlich auf den alljährlichen letzten Schultag der zwölften Klassen zurückführen, der immer gebührend gefeiert wird, bevor der Ernst des Lebens, die Abiturprüfungen, beginnt.

Selbstverständlich wurde bereits einige Wochen im Voraus auch ein Programm einstudiert, welches den Schilleranern ab 11 Uhr auf dem Schulhof dargeboten wurde. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „KohlrABI – Wir machen uns vom Acker“, auf welches das Heu ja auch schon hinwies, traten die Abiturienten als Bauern, Früchte oder Blumen verkleidet auf, auch ein Traktor durfte in dieser ländlichen Atmosphäre natürlich nicht fehlen. Neben bekannten, aber auch neuen Spielen, bei denen die Lehrer eine silberne Gießkanne oder gar einen goldenen Spaten gewinnen konnten, wurden einzigartige Tänze aufgeführt, deren mühevolle Vorbereitung man förmlich sehen konnte.

Die emotionale Verabschiedung zeigte schließlich, was man immer wieder beobachten kann: auch wenn der Schulbesuch meist nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen der Schüler gehört, fällt es doch sehr schwer, heimisch gewordene Strukturen einfach hinter sich zu lassen und das eigene Leben vollkommen selbstständig in die Hand zu nehmen. Natürlich ist den meisten bewusst, dass ein Wiedersehen sowohl mit den Mitschülern und Freunden als auch mit den Lehrern (auch wenn diese natürlich den kleineren Teil der Tränen ausmachen) wohl noch einige Zeit auf sich warten lassen wird. Nichts desto trotz sollte die Freude an diesem Tag im Vordergrund stehen, denn er symbolisiert in erster Linie die Verwirklichung lang erarbeiteter Ziele und die Freiheit, das eigene Leben zu gestalten. Bei der entsprechenden Realisierung wünschen wir allen Abiturienten viel Glück, Erfolg und auch Mut. … und nun macht euch vom Acker, aber lasst euch auch immer mal wieder in der Schule sehen! 🙂

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Abenteuerreise nach England

Wie jedes Jahr unternahm unser Jahrgang der siebenten Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe eineSprach-Bildungsreise nach Hastings in Südengland. Das große Abenteuer endete leider bereits wieder nach etwas mehr als fünf Tagen.

Die Reise führte durch Deutschland, Belgien, die Niederlande Frankreich und natürlich durch England. Für die Überfahrt von Frankreich, Calais, auf die Insel nutzten wir die Fähre und für den Rückweg den Tunnel.

Nach der Ankunft führte der Weg direkt nach Canterbury. Wir besichtigten die Canterbury Tales sowie die Kathedrale. Erstmals konnten wir das typisch englische Fishand Chips ausprobieren. Am selben Abend hatten wir die ersten Begegnungen mit Engländern. Jeder war sehr aufgeregt, seine Gastfamilie kennenzulernen.

Am darauf folgenden Tag, dem ersten London Tag, war unser persönliches Highlight der Tower of London mit den beeindruckenden Kronjuwelen und einem der größten bearbeiteten Diamanten. Am nächsten Tag standen Brighton und Beachy Head auf dem Plan. Wir unternahmen eine faszinierende Klippenwanderung und ein Stadtspiel, bei welchem wir unser ganzes Selbstvertrauen nutzten, um fremden Leuten Fragen über die Stadt zu stellen. Am Mittwoch waren unsere Favoriten der Piccadilly Circus, an welchem wir genügend Zeit zum Einkaufen hatten und das englische Flair genießen konnten. Weitere Sehenswürdigkeiten waren das London Eye und das London Dungeon. Am letzten Tag schauten wir uns Dover Castle an und verabschiedeten uns von der englischen Kultur.

Insgesamt war es ein wunderschönes, aber auch sehr anstrengendes Abenteuer. Wir waren uns alle sehr einig, dass wir jedem diese Fahrt sehr gern weiterempfehlen können. Es machte uns unheimlich viel Spaß und ganz nebenbei boten sich reichlich Möglichkeiten, unsere Englischkenntnisse anzuwenden und zu verbessern.

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„Aschenputtel“, „Aschenbrödel“ oder doch lieber „Aschenbrösel“!?

Lehrerin Anke Rohde, ihres Zeichen engagierte Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Theater des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, hatte sich extra einen Stuhl neben ihrem Tonmann Simon Berner in der hintersten Reihe der altehrwürdigen Aula bereitgestellt.

Nachdem im Vorfeld der tollen Abendveranstaltung die vielen Gäste durch die jungen Darsteller im Tauben–Outfit persönlich begrüßt wurden, die Leiterin in einigen persönlichen Gesprächen ihre Anspannung nicht immer vollends verbergen konnte und auch der letzte Platz besetzt war, startete das Theaterstück „Aschenputtel“.

Ziemlich genau drei Sekunden lang hielt es Frau Rohde auf ihrem Stuhl, um dann schnell mit dem Regieheft in der Hand aufzuspringen und die genaue Abfolge der geprobten Aktionen ihrer Darsteller zu verfolgen. Es war übrigens auch das letzte Mal, dass ihr Platz an diesem Abend besetzt war. Schnell wich die Anspannung und in ihrem Gesicht war der pure Genuss zu sehen, denn die Fünft- bis Zehntklässler meisterten ihre Premiere mit absoluter Bravour. Genau wie die begeisterten Zuschauer hielt sie sich mit Applaus nicht zurück und konnte sich auch das ein oder andere herzhaft laute Lachen nicht verkneifen, denn ganz so genau nahmen es ihre Schützlinge mit dem Drehbuch dann doch nicht und verzauberten das Stück so zusätzlich zu ihrem ganz persönlichen Theatererlebnis. Die warmherzige Spielfreude und das leidenschaftliche Agieren auf der Bühne zu erleben war ein Genuss  und oft genug  bekundeten die Zuschauer dies durch Zwischenapplaus.

Besonders Page Ralf, alias Jonas Brösel, vermochte in einmaliger und unnachahmlicher Weise einmal mehr zu zeigen, dass Theater-Spielen sein eigentliches Element ist. Professionell und pointiert führte er durch die Handlung und Aschenputtel zu ihrem Prinzen. Mit Kommentaren wie: „Aschenputtel stinkt nach Zwiebeln und Kartoffeln – aber das ist ja in Calbe normal!“, „Der Name Aschenbrösel wäre mir persönlich ja lieber! “ oder: „Drei Tage feiern, heißt drei Tage Bouletten und Kartoffelsalat!“, sorgte er immer wieder gekonnt für spontane Sympathiebekundungen durch das Publikum. Das Stück insgesamt aber gelang nur auf der Grundlage eines gekonnt harmonischen Zusammenspiels aller Akteure – Es war sozusagen „ganz großes Kino“ – nur eben als Theater!

Übrigens war auch für die Rahmenbedingungen umsichtig gesorgt: Tolle Kostüme und das umfangreich selbstgebaute Bühnenbild setzten die Jungschauspieler perfekt in Szene. So war es dann zum Ende auch wenig verwunderlich, dass der Applaus nicht enden wollte.

Anke Rohde hatte sich da bereits auf den Weg zu ihren Schützlingen gemacht, schloss sie auf der Bühne in die Arme und konnte ihre Begeisterung natürlich nicht verbergen. Ein letztes Mal nahm sie dann übrigens noch Platz, nicht auf dem vorgesehen Stuhl, sondern natürlich inmitten ihrer Darsteller vorn auf der Bühne zum obligatorischen Erinnerungsfoto.

Offensichtlich ein gelungener Abend  für die vielen Eltern, Omas und Opas, Onkel und Tanten und auch Lehrer – nicht zuletzt deshalb, weil das Team der Schülerfirma mit kleinen Snacks und Getränken für das leibliche Wohl der Gäste sorgte. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden für diesen schönen Abend, auch für die Unterstützung hinter dem Vorhang an Erik Schöbe, Julia Wagus, Frau Schneider, Frau Pabst und Herrn Brösel, der das Bühnenbild aufbaute.

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Medienmanipulationen im Projekt begegnet

Welche Medien verwendet man persönlich, um sich über aktuelle Ereignisse zu informieren? Insbesondere Jugendliche nutzen hierfür verstärkt die sozialen Medien, wie YouTube oder Facebook. Aber welche Medien werden am glaubwürdigsten beurteilt? Plötzlich ist die „moderne“ Ecke wie leergefegt und die Schüler der 10. Klassen sammeln sich bei den traditionellen Medien.

Diesen und viele weitere Denkanstöße zu geben, unzählige Manipulationsmöglichkeiten der Massenmedien aufzuzeigen und zu kritischem Denken in unserer modernen Mediengesellschaft anzuregen, beschreiben die grundsätzlichen Zielstellungen der engagierten Referenten des Hallenser Vereins mohio beim Medienprojekt des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe.

Aufmerksam, interessiert und mit einer guten Portion Spaß beteiligten sich die Zehntklässler innerhalb der zeitlich knapp kalkulierten vier Stunden intensiv an den verschiedenen Rollenspielen, Umfragen oder Diskussionsrunden. Anhand vieler plausibler und klar dargestellter Beispiele wurden gemeinsam verschiedenste mögliche Manipulationsstrategien der Massenmedien, wie Framing, Wiederholung, Konditionierung oder Perspektive, erarbeitet. Letztlich immer mit dem Ziel, im nachfolgenden Schritt die eigenen Gefühle zu reflektieren und in der Lebenswirklichkeit solche Strategien überhaupt erstmal kritisch wahrzunehmen.

Bei der grundlegenden Reflexion des Projekts blieb bei den Schülern viel Positives zurück, das Verdeutlichen bekannter Aspekte und das Ermöglichen neuer Sichtweisen wurden sehr oft angeführt. Mit einer deutlichen Mehrheit sprachen sich die Schilleraner zudem dementsprechend für eine Wiederholung im kommenden Jahr aus.

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Reiseblog – Studienfahrt Sankt Petersburg

Eine Reise nach Russland- diese Gelegenheit konnten wir, 21 Schüler der Russischkurse der 10. Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, in diesem Schuljahr erstmalig ergreifen. Unser Reiseziel war Sankt Petersburg. Die nördlichste Millionenstadt der Welt, gelegen an der Newa, versprach entdeckungsreiche Tage.
Wenn ihr mehr erfahren wollt, lest unsere Posts!

Kurze Reisezeit- viel zu sehen

Obwohl wir nur drei Tage vor Ort waren, erhielten wir umfangreiche Eindrücke von der Stadt. Auf der Stadtrundfahrt konnten wir einen ersten Blick auf die vielen Sehenswürdigkeiten erhaschen. So waren wir fasziniert von der Vielfalt der russischen Architektur, den prunkvollen Kirchen von außen und innen und dem bewegten Straßenleben. Wir waren in einer anderen Welt.
Jodie

Ein Favorit

Für mich war die Reise nach Russland ein unglaubliches Erlebnis in meinem Leben, das ich nie wieder vergessen werde. Doch der Besuch des Katharinenpalastes war zweifellos der Höhepunkt dieser Reise. Die Schönheit des Palastes hat mich völlig überwältigt. Von meinen 500 Fotos, die ich auf der Reise geschossen habe, sind 200 von diesem Palast. Mit seiner riesigen Parkanlage, durch die wir später sogar noch einen märchenhaften Winterspaziergang machten, und der Nachbildung des legendären Bernsteinzimmers ist der Palast auf Platz1 meiner Erlebnisse in Russland gerutscht. Vanessa

Verständigung und Essen- kein Problem

Essen bestellen- total easy, aber bitte in drei Sprachen. Mit einer Mischung aus Russisch, Englisch und Deutsch ging es problemlos:«Я хочу Bliny c ham и cheese.» Zur Not half auch, auf das Gewünschte zu zeigen. Die Russen nahmen dies mit Humor und waren zu uns deutschen Touristen meistens freundlich.

Heißer Tipp: Russische Spezialitäten von „TEREMOK“- Bliny und Pelmeni- lecker und günstig!
Hannah

Rubelgeschichten

Für die Reise ist es empfehlenswert, vorher eine kleine Summe zu tauschen. Den restlichen Geldbetrag konnten wir je nach Bedarf vor Ort zu einem guten Kurs (1€ = 70 RUB) umtauschen. Was kann man sich dafür leisten?  Eine Metrofahrt kostet 45 RUB und für umgerechnet 5 € wurden wir zu einer Mahlzeit sehr gut satt.
Ricardo

Unterwegs in St. Petersburg – Wie geht´s am besten?

Es gibt viele Möglichkeiten in so einer großen Stadt von A nach B zu gelangen. Da die Straßen in St. Petersburg immer sehr befahren sind, bietet es sich an, die Metro, Marschrutkies (Taxis), Elektritschkas oder Straßenbahnen zu benutzen. Wir haben die Metro ausgetestet und waren sehr erstaunt, wie gut das Netz ausgebaut ist und dass sich erstaunlich viele Leute in kürzester Zeit damit fortbewegen. Womit wir auch nicht gerechnet hätten, ist die Vielfalt der Metrostationen. Jede sah anders aus und sie waren sehr gepflegt und sauber.
Benedikt

Unvergessliches

Wenn ich gefragt werde, was ich an unserer Reise nie vergessen werde, habe ich keine konkrete Antwort, denn die ganze Reise an sich war unvergesslich. Ob es nun der wunderschöne Katharinenpalast, die Lage unseres Hotels in der Nähe des Newski Prospekts oder die tägliche Frage „Wo essen wir heute?“ war.

Alles ist für mich unvergesslich, denn auch die kleinen Dinge fügen sich zu einer perfekten Reise zusammen.
Sophie

Der perfekte Reiseteilnehmer- wie sieht er aus?

Er lässt sich vom „Papierkram“ zur Visabeschaffung nicht abschrecken, ist körperlich in Form für Stadterkundungen und geht an tollen Kunst- und Architekturobjekten nicht gleichgültig vorbei. Und genau diese Eigenschaften besaßen die mitreisenden Schüler der 10. Klassen. So konnten sie die Petersburger Sehenswürdigkeiten hautnah erleben, natürlich auch Freizeit auf dem Newski verbringen und in Landessprache – manchmal auch im Sprachenmix – Pelmeni, Blini & Co bestellen.
Fazit : Vorbereitung aufwendig, aber Erlebnis wertvoll!
Elma Koch

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Trotz Grippewelle bei Handball-Landesmeisterschaften sehr überzeugt

Für die diesjährigen Landesfinals im Hallenhandball in Magdeburg hatten sich erneut sehr überzeugend zwei Mädchen- und zwei Jungenmannschaften des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe qualifiziert.

Den Auftakt machten am 13. März 2018 die Mädchen. Leider ging die Grippewelle auch an den Handballmädels nicht vorbei, sodass die Mannschaften beider Altersklassen zusammengelegt und somit die „Kleinen“ bei den „Großen“ aushelfen mussten. In der Landeshauptstadt gaben die Schilleraner alles, gerieten aber aufgrund des Altersunterschiedes körperlich erwartungsgemäß gegen die Mannschaften der Sportschulen aus Magdeburg und Halle sowie der Mannschaft des Gymnasiums aus Wolmirstedt in Nachteil. Die Mädels fanden nicht zu ihrem Spiel und waren deutlich unterlegen. Lediglich gegen Weißenfels konnten die Schilleraner einige Akzente setzen, zeigte zum Teil schöne Spielzüge und verabschiedeten sich zwar sieglos, aber mit einem versöhnlichen Abschluss aus dem Turnier.

Ähnlich wie den Mädchen erging es auch tags drauf den Jungen – zumindest den „Großen“ der neunten bis elften Klasse. Nur mit sieben Spielern angereist, war klar: Alle müssen in jedem Spiel durchspielen, es gibt keine Wechselmöglichkeiten. Und so kam es, wie es wohl auch kommen musste: In der ersten Halbzeit konnte man in jedem Spiel gut mithalten, aber der Kräfteverschleiß forderte seinen Tribut, so dass die Spiele gegen Barleben, Weißenfels und das Sportgymnasium Magdeburg recht deutlich verloren gingen und man letztlich mehr ermattet als enttäuscht mit dem vierten Platz die Heimreise antrat.

Am erfolgreichsten waren beim Landesfinale unsere Jungen der siebten, achten und neunten Klassen. Zuerst musste sich der große Turnierfavorit, das Sportgymnasium Magdeburg, durch die Decke strecken, um überhaupt gegen unsere Jungs zu gewinnen. Vor allem Torwart Vico Tappenbeck hatte insgesamt einen besonders guten Tag erwischt. In den restlichen zwei Partien gegen die „Burger“ Osterburg und Quedlinburg ließ man den Gegnern nicht den Hauch einer Chance und gewann jeweils überaus deutlich mit 26:2 beziehungsweise 19:7. So blieb unter dem Strich ein äußerst überzeugender und respektabler zweiter Platz hinter dem Seriensieger „Sportgymnasium Magdeburg“.

Mädchen (WK III): Sophie Wende, Emma Hoffmann, Tabea Linkohr, Lisa Amelang, Victoria Bischoff, Jasmin Jutrowska

Mädchen (WK IV): Anna Schiefer, Sarah Dziallas, Leonie Helge, Lucie Bestian, Lara Schneider, Alexa Brink

Jungen (WK III): Cedrik Müller, Jan Hollemann, Luca Stoye, Niels Kober, Maximilian Lorenz, Vico Tappenbeck, Paul Steffen

Jungen (WK II): Alexander Möhring, Luca Koch, Bennet Breitenstein, Niclas Gillich, Bryan Fritze, Dominic Held, Maximilian Lehmann

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Glückliche Stipendiaten

Was im Juni 2017 mit dem Besuch der Blue Laker aus Michigan in Calbe begann, setzt sich nun für zwei Schülerinnen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums fort.

Anlässlich des Besuches hier  wurden zwei Stipendien für die Teilnahme am Blue Lake Camp in den Vereinigten Staaten im Sommer 2018 ausgelobt.

Cora Büttner aus Klasse 11 und Lisa Fräßdorf aus der 10.Klasse werden Botschafter unseres Gymnasiums und der Stadt Calbe sein, ihre musikalischen Kenntnisse  im Sommercamp am Blauen See in Michigan erweitern.

Alexander Sieche, Vorsitzender des Fördervereins des Schiller-Gymnasiums, überreichte an die jungen Damen die Stipendien. Torsten Blauwitz, Geschäftsstellenleiter Calbe der Salzlandsparkasse, wiederum an Thomas Faltin, Kassenwart des Fördervereins, eine Spende von 1000€, die den beiden jungen Künstlern zugutekommen soll, denn der Eigenanteil für den spannenden Trip über den großen Teich ist nicht ganz unerheblich.

Große Freude und Dankbarkeit waren den Gesichtern und Worten Coras und Lisas zu entnehmen.

Wir wünschen eine tolle Zeit im Blue Lake Fine Arts Camp.