Chancen und Gefahren für eine Firma
kann man einfach aufzählen. Die Stärken und Schwächen vielleicht auch, aber
probiert das mal bei einer kleinen Schülerfirma. Eine Schülerfirma muss ganz
andere Probleme bewältigen als ein Malerbetrieb.
Dies konnten am vergangenen Montag
wir, die verantwortlichen Schüler der Cafeteria, zusammen mit Frau Pilz, einer
Mitarbeiterin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), und natürlich
Frau Schmidtke hautnah erleben. Wir „Picnic-Mitarbeiter“ haben das
„SWOT“-Prinzip kennen gelernt. „Strengths
– Weakness – Opportunities-Threats“
heißt das Ganze. Zuallererst haben wir die Stärken unserer Cafeteria
herausgestellt. „Teamwork“ war für alle Teilnehmer der erste Gedanke, danach
kam Freundlichkeit, ein gutes Angebot und Frau Schmidtke, denn ohne sie läuft
gar nichts. Aber uns fielen infolgedessen auch viele Schwächen ein:
Kleingeldmangel, z.T. unfreundliche Kundschaft, fehlende
Lieferanten, um nur einige zu nennen.
Aus dieser Analyse heraus haben wir
als Gruppe versucht, neue Chancen und Möglichkeiten zu entdecken, aber auch
unsere Gefahrenpunkte aufzudecken. Ware, Miete und Rechnungen und viele andere
Dinge bezahlen sich nicht von alleine. Die erarbeiteten Chancen und
Möglichkeiten– u. a. Austauschmit anderen Schülerfirmen, Projekt Becher,
strengere Regeln für Kunden, das Einbeziehen weiterer Lehrer – versuchen wir in
der nächsten Zeit in die Tat umzusetzen.
Eine der größten Gefahren und Ängste
bleibt aber immer. Was wäre, wenn Frau Schmidtke krank wird und längere Zeit
ausfällt oder in Rente geht? Sie liegt uns allen sehr am Herzen und das merkt
sie auch. Sie ist unsere Vertrauensperson, hat die Fäden in der Hand.
Ohne diese Weiterbildung hätten wir
dies alles gar nicht erleben können. Mal schauen, wie es weiter geht und seid
gespannt, was sich die Schülerfirma für euch ausgedacht hat.
Dies war am Montag, dem
19. August 2019, die grundsätzliche Frage der Schüler der jetzigen 12. Klassen
des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, die zu ihrer Abschlussfahrt in das
wunderschöne Amsterdam aufbrachen. Viele verzweigte Straßen mit ihren Grachten,
geschmückt durch (kleine und schiefe) Altbauten und eine
unglaubliche Masse an Fahrrädern sowie ebenso vielen Touristen – diese und
viele weitere Vorstellungen hatten die Schüler von der Stadt.
7:30Uhr begann das
Abenteuer vor der Calbenser Hegersporthalle. Nach einer insgesamt achtstündigen
Busfahrt erreichten wir unseren Zielort. Die Sonne schien und es war angenehm
warm, sehr zur Freude aller. Nach dem Check-In im a&o Hostel Amsterdam
Zuidoost stellten wir unseren Orientierungssinn bereits zum allersten Mal auf
die Probe. Das Hotel war außerhalb gelegen, sodass es unumgänglich war, mit der
Metro in die Stadt zu fahren. Bei unseren vorerst eigenen Erkundungstouren
bestätigten sich bereits die meisten unserer Erwartungen innerhalb kürzester
Zeit. Neu für uns waren die Mengen an Hausbooten in den Grachten, die zahlreichen
diversen Straßenkünstler, die qualitativ hochwertige Shows ablieferten, sowie
die „Coffeeshop-Kultur“, da in jeder Gasse mindestens zwei von diesen
aufzufinden waren. Hierbei die Orientierung zu behalten war eine sehr große
Herausforderung für uns, sodass wir uns nur mit unseren mobilen Begleitern zurecht
fanden. Wir waren vollends von dem Flair und der Stimmung begeistert, die diese
Weltstadt ausstrahlte. Dieser erste aufregende Tag endete gegen 23 Uhr wieder
im Hotel.
Den Anfang des zweiten
Tages verbrachten wir in unterschiedlichen Gruppen, in denen wir von 10 bis
13Uhr einen Stadtrundgang bestritten. Dieser begann an der Centraal Station und
endete am Dam Platz. Die Route führte uns vorbei am Anne-Frank-Haus und
zugleich an der Westerkerk, des Weiteren über den Flohmarkt im ehemals
jüdischen Viertel, vorbei an der Stopera; durch das Rotlichtviertel sowie durch
zahlreiche Gassen mit beeindruckenden architektonischen Bauwerken als auch
unzähligen Souvenirshops, u.v.m. Zudem lauschten wir etlichen interessanten
Informationen zur Stadt, wie beispielsweise über die Besonderheiten der
Hausboote, der Grachten und der Bedeutung der drei Kreuze auf der Flagge von
Amsterdam. Ein weiterer Höhepunkt dieses Tages war der Besuch im Heineken
Experience mit einer englischen Führung durch den Bierbrauprozess und einer
audiovisuellen Veranschaulichung, bei der wir uns in das Bier „hineinversetzen“
sollten. Im Anschluss folgte eine Verkostung, bei der lediglich 18-jährige in
den Genuss des alkoholischen Getränkes kamen.
Für den dritten Tag
standen Madame Tussaud‘s, das Van-Gogh-Museum und eine Grachtenfahrt auf dem
Programm. Den Vormittag verbrachten wir im Wachsfigurenkabinett, in dem wir
bereits von der audiovisuellen Einführung am Anfang begeistert waren. Des
Weiteren sorgten zahlreiche Mitmachaktionen, wie eine Modeshow, eine
Nachrichtenmoderation zu den Themen „DJs“ oder „Promis“ als auch das Singen wie
ein Pop-Star, für eine lustige Abwechslung. Nach einer Mittagspause gingen wir
in das Van-Gogh-Museum, um seine Werke zu bestaunen. Die Ausstellung war in die
verschiedenen Lebensabschnitte unterteilt, was sich auch im Zeichenstil
widerspiegelte. Zum Abschluss des Tages machten wir eine einstündige
Grachtenfahrt durch die unterschiedlichsten Kanäle der Stadt, wobei wir erneut
Wissenswertes über diese erfuhren. Für die Zeit ab 19:15Uhr ergatterte eine
Schülerin die sehr begehrten Karten für das Anne-Frank-Haus. So verbrachten
insgesamt zwölf Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs ihren Abend mit einer sehr
emotionalen Tour durch das ehemalige Versteck der Frank-Familie.
Endspurt. Der letzte volle
Tag war angebrochen. Um 8:30Uhr saßen wir alle gespannt im Bus nach Den Haag,
wo wir drei Stunden Freizeit zur Verfügung hatten. Einige bildeten sich
kulturell weiter, andere sahen sich die Innenstadt an oder verbrachten ihre
Zeit mit Shopping. Danach ging es weiter zu dem nur sechs Kilometer entfernten
Scheveningen Strand an der Nordsee. Auch hier konnte die Zeit bis 16 Uhr
individuell genutzt werden. So saßen einige in Restaurants, andere genossen die
Zeit am Strand oder im Wasser, wobei auch Einzelne auf die verrückte Idee kamen
Bungee-Jumping auszutesten und so kopfüber in Richtung Wasser sprangen. Wieder
im Hotel angekommen, packten wir unsere Koffer und hatten danach ein letztes
Mal die Gelegenheit, in die Stadt zu fahren.
Am Abfahrtstag mussten
wir sehr zeitig aufstehen, da bereits vor dem Frühstück, um kurz vor 7 Uhr, die
Koffer zum Bus gebracht werden mussten. Während die ursprüngliche Abfahrt 9 Uhr
geplant war, starteten wir bereits eine Stunde eher in Richtung Heimat. Der
Großteil der Besatzung verbrachte die erste Hälfte der Fahrt schlafend. Danach
waren alle wieder wach und aufgeregt, bald nach Hause zu kommen. Gegen 15 Uhr trafen
wir an unserem ursprünglichen Abfahrtspunkt ein.
Eine sehr schöne
Woche mit unglaublich vielen unterschiedlichen Erlebnissen und Eindrücken ist
viel zu schnell zu Ende gegangen. Hiermit bedanken wir uns bei allen Lehrern,
die uns diese tolle Abschlussfahrt und die damit verbundenen Erinnerungen
ermöglicht haben.
Der Beginn des
Schuljahres beschreibt jedes Mal wieder einen Neustart für die Schilleraner der fünften Klassen. Der erste
Schultag in der noch unbekannten Schule bringt dabei viele neue Eindrücke mit
sich.
Am frühen Morgen haben
unsere Eltern uns in die Schule gebracht. Dort angekommen, empfing uns bereits das weitgeöffnete große
grüne Eingangstor. Der riesige Schulhof und die großen Schulgebäude wirkten
beeindruckend und steigerten bei uns zusätzlich die Aufregung.
Unsere neuen
Klassenlehrer, Frau Klemm, Frau Gasch, Frau Koch und Herr Woltersdorf begrüßten
uns und begleiteten alle in die neuen Klassenräume. Bereits kurze Zeit später
ertönte das erste Stundenklingeln. Nachdem sich die jeweiligen Klassenlehrer
und alle Mitschüler vorgestellt hatten und auch der neue Stundenplan bekannt
gegeben wurde, auf dem sich teils noch unbekannte Unterrichtsfächer, wie zum
Beispiel Biologie, Geschichte und Geografie, wiederfanden, machten wir
anschließend einen interessanten Rundgang durch die gesamte Schule. Dabei
lernten wir unter anderem unseren neuen Direktor, die Aula und die
Schulsekretärin kennen. Als scheinbar alles besichtigt war, klingelte es auch
schon zur großen Pause. Das Mittagessen wird am Calbenser Schillergymnasium in
einer tollen, lichtdurchfluteten Cafeteria serviert.
Nachdem wir gegessen hatten, inspizierten wir erstmals auf eigene Faust die
beiden Schulhöfe mit allen angebotenen Spielmöglichkeiten. Wir hatten großes
Glück, denn wir durften an unserem ersten Tag schon eher nach Hause gehen. Zum
Abschluss allerdings schickten wir noch alle gemeinsam mit Helium gefüllte
Luftballons Richtung Himmel, verbunden mit eigenen ganz individuellen Wünschen
symbolisierte diese Aktion den Startpunkt für die anstehende Schulzeit an unserem
Gymnasium.
Unsere Eltern oder die
Busse warteten vor der Schule schon auf uns. Als wir zu Hause waren, haben wir
ganz aufgeregt alles berichtet. Am Abend sind wir alle aufgrund des aufregenden
ersten Tages sehr früh eingeschlafen, denn bereits am nächsten Morgen begann
erneut der Ernst des Lebens.
Wenn Erwachsene auf ihr
bisheriges Leben zurückblicken, dann kommen sie immer auf die schöne Schulzeit
zu sprechen und haben schnell viele lustige Anekdoten parat und schwelgen gern
in einer Vielzahl von prägenden Erinnerungen. Viel spannender und interessanter
wird die ganze Sache, wenn jemand dabei ist, der diese Erinnerungen nicht nur
teilt, sondern durch das Gemeinsam-Erleben noch weitere Teile der Geschichte
hinzufügen kann.
Genau auf dieser Grundlage baut
das Ehemaligentreffen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe jedes Jahr aufs
Neue auf. Am 14. September öffnen die Schilleraner erneut ihre Tore, um den
vielen Ehemaligen die Möglichkeit zu bieten sich mit ehemaligen Weggefährten
und Lehrern über die schöne Schulzeit auszutauschen.
Das Konzept des
Ehemaligentreffens ist dabei denkbar einfach: Einerseits der Schulhof, auf dem
DJ Tobias Volk für gute Musik und die Lehrerschänke für die notwendige
Verpflegung sorgt, und andererseits die Kombination mit ruhigeren Bereichen, in
denen in entspannter Atmosphäre reichlich in Erinnerungen geschwelgt werden
kann und auch eine Cocktailbar für das besondere Etwas sorgt.
Wenn dann Mitte September bei
hoffentlich schönem Wetter, Schlechtwetter-Variante ist eingeplant, um 19 Uhr
der Startschuss fällt, dann warten auf die hoffentlich wieder zahlreich
erscheinenden ehemaligen Schilleranern einige weitere Überraschungen. Ein
wichtiger Programmpunkt ist in jedem Fall traditionell die Verkündung des
anzahlmäßig am stärksten vertretenden Jahrgangs. Da in diesem Jahr bereits zwei
Jahrgänge die Möglichkeit nutzen ihr rundes Jubiläum an der alten
Wirkungsstätte zu feiern, bleibt dieses Rennen sicherlich spannend.
Bereits deutlich vor dem auf den Eintrittskarten angegebenen Startzeitpunkt
19 Uhr hatten sich die Abiturienten des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe
gemeinsam in feinem Zwirn vor dem Salzlandcenter Staßfurt eingefunden, um
frühzeitig die obligatorischen Erinnerungsfotos in den Kasten zu bekommen.
Gemeinsam ist ein gutes Stichwort, denn gemeinsam begann dann auch
pünktlich der Abiball. Wie bei einem traditionellen Ball üblich, eröffneten die
Schüler den Abend stilsicher mit einem Walzer, für viele Eltern, aber auch
Tänzer eine sicherlich bleibende Erinnerung.
Nach dem Abendessen und einer ersten musikalischen Runde mit Ventura Fox hatte jeder einzelne Absolvent seinen eigenen Auftritt bei der Vorstellungsrunde zur Wahl der Ballkönigin und des Ballkönigs. Amira Heitmann und Daniel Grimm fanden sich im Anschluss frisch gewählt im Kreise ihrer Mitschüler auf der Tanzfläche wieder und konnten mit ihrem gemeinsamen Tanz den gemütlichen Teil des Abends einläuten. Bis tief in die Nacht feierten die Schilleraner, natürlich gemeinsam, die Gewissheit, einen sehr wichtigen Lebensabschnitt erfolgreich gemeistert zu haben und machten damit den Abiball 2019 zu eben einem dieser besonderen Momente, unvergesslich und einfach nur verdammt schön.
Mit dem
Songtitel „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen begann Schulleiter Rolf-Uwe
Friederichs seine Rede bei der diesjährigen feierlichen Zeugnisübergabe des 28.
Abiturjahrgangs des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe. Ein kleiner Rückblick
sei gestattet, denn zu seiner Abiturzeit hätte es Campino sicherlich abgelehnt,
bei solch einer gediegenen Veranstaltung zitiert zu werden. Im Jahr 2019 jedoch
gilt es „die vielen positiven Gefühle einzufrieren und für die Unendlichkeit zu
bewahren“. Den 61 Abiturientinnen und Abiturienten gab er
abschließend ganz im Sinne des Frontmanns der Punkrockband mit auf dem Weg: „Träumen
und Handeln sie, dann wird es noch viele Tage wie diesen heute geben“.
In seinem
Grußwort ergänzte anschließend Landrat Markus Bauer, dass „ohne Begeisterung
noch nie etwas Großes entstanden ist“, beim Blick auf das tolle künstlerische
Programm der Veranstaltung ihm aber keinesfalls Bange ist, was junge Talente in
der Region betrifft.
Und damit
hatte er zweifelsfrei Recht. Neben den stimmungsvollen Liedern des Schulchors,
den emotionalen Rezitationen einiger Elftklässler, erzeugten die Solodarbietungen
von Josephine Krieg mit „Go solo“ und von Noel Knopf „When we were young“ Gänsehautmomente. Eine besondere Co-Produktion lieferten die
beiden Abiturienten Sara Brink und Marc Münch, die bestückt mit ihren Gitarren
und unterstützt durch den kleinen Chor nicht nur ein tolles Bild abgaben,
sondern anschließend mit einem selbstgeschriebenen Lied über ihre
„Lieblingsfächer“ für viele Lacher sorgten.
Letztlich
bildete dies alles allerdings nur den festlichen Rahmen für den eigentlichen
Hauptteil der Veranstaltung, die Zeugnisübergabe. Nachdem alle 61
Abiturientinnen und Abiturienten einzeln aufgerufen und auf der Bühne ihr
Zeugnis in Empfang nehmen durften, war allen Eltern, Großeltern und Gästen die
Freude und der Stolz an diesem besonderen Tag anzusehen.
Für die Schilleraner zählen an „Tagen wie diesen“ nur noch die gemeinsamen Erinnerungen an die Abiturzeit als „Multi-Player-Game“, ganz nach dem Abiturmotto „Abitendo – Level 12 completed“, ein „verdammt tolles Spiel, das viel zu schnell vorbei ist“.
Als Schulchor standen wir schon
oft auf der Bühne. Nun wollten wir mal das Publikum sein und uns von den Profis
des Musicals etwas abschauen. Am Samstag, dem 22. Juni,
begann unsere Reise.
Halb neun ging es mit dem Bus
Richtung Hamburg los. Um die Mittagszeit genossen wir unsere Freizeit im
Gewimmel an den Hamburger
Landungsbrücken und halb drei schifften wir rüber zum Stage-Theater. Dort
erwarteten uns schon Mary Poppins und die gesamte Musicalcrew, die uns drei
Stunden mit schwungvollen Tänzen, grandiosen Gesängen und spektakulären
Effekten verzauberten.
Chorchoreografie vom Feinsten, da
konnten wir noch eine Menge lernen. Nach der Vorstellung schossen wir noch ein
Erinnerungsfoto vor der berühmten Elbphilharmonie. Nach einer kleinen Stärkung
starteten wir den Weg nach Hause, im Gepäck unvergessliche Eindrücke. Gut, dass
wir uns das als Chor mal leisten konnten, denn die Finanzierung der Busfahrt
erfolgte aus den Einnahmen des Weihnachtskonzertes 2018. Dieser Tag wird uns
sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Am Dienstag, dem 18. Juni hat der
Kreissportbund des Salzlandkreises die Mädchen aller Altersklassen zum Tag des
Mädchenfußballs auf die Töpferwiese zu Bernburg eingeladen. Dieser Einladung
folgten auch unsere Mädels nur allzu gerne, um sich im Umgang mit dem runden
Leder auszuprobieren. So starteten 23 Mädchen verteilt auf drei Mannschaften
gemeinsam mit Herrn Moll dick bepackt mit Getränken, Bällen und unseren
Siegertrikots bei bestem Wetter voller Vorfreude und Spannung darauf, was auf
sie zukommen sollte.
Unsere Jüngsten, eine bunte
Mischung aus den Klassen 5 und 6, setzten sich in ihrem Turnier zuerst mit der
dritten Mannschaft des Dr.-Carl-Hermann Gymnasiums Schönebeck auseinander. Das
erste Mal in dieser Formation angetreten, erkämpften sie ein 5:1 und waren
voller Euphorie. Die wurde im zweiten Spiel sogleich gedämpft, denn das AOS
Aschersleben ließ keine Torchance zu und gewann 2:0. Nach der Niederlage hingen
die Köpfe, aber Anna Schiefer, ihre Betreuerin und Trainerin in Doppelfunktion,
baute die Mädchen schnell wieder auf. So holten sie im dritten Spiel einen 2:0-Sieg
und auch das letzte Spiel, das von beiden Mannschaften mit viel Kampfgeist und
Leidenschaft geführt wurde, konnte mit 2:1 siegreich gestaltet werden. Dadurch
haben die Mädels einen sehr beachtenswerten 4. Platz (von neun Mannschaften)
erreicht – und das bei ihrer Premiere. Stark!
Nicht weniger zur Sache ging es
bei den Mädchen der Klassen 7 und 8. Trotz der schwerwiegenden Ausfälle unserer
Spielmacherin Anna Schiefer, die aufgrund einer Verletzung passen musste, und
Charlotte Kurth, eine Säule in der Abwehr, machten es unsere Mädels ihren
Kontrahentinnen vom Campus Technicus BBG und der AOS Aschersleben schwer. Mit
2:3 und 1:3 gingen die Spiele knapp verloren. Das war zwar ärgerlich, konnte
aber die gute Laune an diesem sonnigen Tag nicht trüben.
Kein Wettkampf ohne Gold für
Calbe: Dieses holten unsere großen Mädchen, angeführt von Torschützenkönigin
Lena Grössing. Da das Gymnasium Stephaneum seine Meldung kurzfristig zurückzog,
fanden zwei Spiele gegen das Team vom Campus Technicus statt. Beim 6:5 ließ man
die Bernburgerinnen noch am Erfolg schnuppern, das anschließende 3:1 war eine
relativ klare Angelegenheit.
Insgesamt muss man dem
Veranstalter ein herzliches „Dankeschön“ für den tollen Tag sagen, den Mädels
großen Respekt für die ansprechenden Leistungen bei tropischen Temperaturen
zollen und dem Eismann auf dem Markt in Bernburg bei der nächsten Gelegenheit
unbedingt wieder einen Besuch abstatten.
„Ein Flügel verleiht Flügel“: Unter diesem Motto sollen in nächster Zeit gleich mehrere Veranstaltungen und Aktionen im Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe stehen. Denn der schwarze Schulflügel braucht eine Generalüberholung – und die kostet.
Der Flügel des Friedrich-Schiller-Gymansiums Calbe braucht eine Generalüberholung. Um die mindestens 15000 Euro dafür zusammenzubekommen, setzen sich auch die Elftklässler (v. l.) Erik Schöbe und Lisa Fräßdorf ein. Das freut besonders Musiklehrerin Katrin Püsche. | Foto: Bianca Oldekamp
Gleich links neben der Bühne ist er der Blickfang in der Aula des Friedrich-Schiller-Gymasiums (FSG) Calbe: ein schwarze Flügel. Diesen Platz nimmt der Flügel bereits seit der Eröffnung des Friedrich-Schiller-Gymnasiums im Jahr 1991 als Nachfolgeschule der Erweiterte allgemeinbildenden polytechnischen Oberschule (EOS) „Karl Marx“ ein. Zuvor war in den Gebäuden an der Großen Angergasse die Polytechnischen Oberschule (POS) Friedrich-Schiller-Oberschule Calbe zu finden.
Ob der Flügel allerdings bereits in der vorherigen POS stand, weiß auch der ehemalige Schulleiter Erhard Kiel, der das Gymnasium nach der Wende als erster Schulleiter führte, nicht mehr. Rolf-Uwe Friederichs, der das FSG Calbe heute leitet, erinnert sich aus seiner eigenen Schulzeit an der EOS „Karl Marx“ zwar an einen schwarzen Flügel, der in der dortigen Aula stand „aber ob das der Flügel ist, der heute in unserer Aula steht, weiß ich nicht“.
Fest steht
hingegen: Der Flügel muss saniert werden. „Die Töne stimmen teilweise
einfach nicht mehr“, berichtet Musiklehrerin Katrin Püsche während der
Generalprobe des Schul-Gospelchores für die Ende Juni anstehende
Zeugnis-Ausgabe der Abiturienten.
Doch das Klavier vom Fachmann nur neu stimmen zu lassen, genügt nicht
mehr. Immerhin hat das Instrument, das in Braunschweig bei der noch
heute existierenden Pianofortefabrik Grotrian-Steinweg produziert wurde,
schon einige Jahre auf dem Buckel.
Erbaut wurde der Flügel um 1906. Das fand Klavierstimmer Sören Zorn
anhand einer eingravierten Nummer heraus, als er den Flügel im Mai in
der Schulaula in Augenschein nahm. Mit Blick auf den Zustand des mehr
als 100 Jahre alten Instruments empfiehlt der Fachmann, sowohl Akustik
als auch die Mechanik beispielsweise in den Fußpedalen und das massive
Holzgehäuse des Instruments komplett zu überarbeiten. Kostenpunkt: rund
15 000 bis 17 000 Euro.
Dieser Empfehlung wollen nicht nur Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs und Musiklehrerin Katrin Püsche nachkommen. Auch die Schüler freuen sich schon darauf, wenn „ihr“ Flügel, wieder richtig gespielt werden kann – und setzen sich dafür aktiv ein.
Zwar werden die
Elftklässler Lisa Fräßdorf und Erik Schöbe, die im Gospelchor der
Schule singen, als Schüler des Gymnasiums wohl nicht mehr miterleben,
wie der Flügel sozusagen in neuem Klang erklingt, wollen sich für die
Aufarbeitung des Instruments aber trotzdem einsetzen – indem Spenden
gesammelt werden.
Geplant ist zum Beispiel, während des alljährlichen
Weihnachtskonzerts an dem sich auch der Gospelchor beteiligt, eine
Spendenbox aufzustellen. Diese Box gestalten einige Schilleraner
derzeit. In Form eines Flügels, soll die Konzertbesucher auf die
notwendige Sanierung aufmerksam machen und zum Spenden anregen.
Doch nicht nur die musikalisch interessierten Schüler packen mit an. Der nächste Spendenlauf des FSG Calbe soll unter dem Motto „Ein Flügel verleiht Flügel“ stehen. Je mehr Runden die einzelnen Schüler laufen, desto mehr Geld sammeln sie, für die Spendenbox und somit für die Aufarbeitung des historischen Flügels.
Mit im
Boot ist auch der Förderverein des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe,
zu dessen Vorstand auch der aktuelle Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs
und der ehemalige Schulleiter Erhard Kiel gehören.
Auch die Überlegung, einen neuen Flügel zu kaufen, stand laut
Musiklehrerin Katrin Püsche im Raum. „Ein neuer Mittelklasseflügel würde
aber um die 50 000 Euro kosten“, erklärt sie.
Bis der alte Flügel aber wieder in neuem Glanz erstrahlt, wird es noch einige Zeit dauern. „Wir hoffen, dass der aufgearbeitete Flügel nach der anstehenden Sanierung des Hauptgebäudes der Schule wieder in die Aula einziehen kann“, sagt Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs.
An einem recht sonnigen Freitagmittag begaben sich der Volleyball- und Judokurs der elften Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe in den Seepark Barby zum Beachvolleyball. Gleich sieben verschiedene Mannschaften traten in diesem Jahr in insgesamt sechs Spielen gegeneinander an.
Alle waren mit vollem Kampfgeist dabei, denn als Siegesprämie lockten tolle eisgekühlte Getränke. Wir kämpften in den Mittagsstunden in mehreren spannenden Duellen gegeneinander.Begleitet wurden sie dabei von unserem Sportlehrer, Herr Moll, der selbst großen Einsatz zeigte und auch in einem Team mitspielte. Jedes Vier-Gegen-Vier-Match dauerte knapp zwanzig Minuten und endete oft mit sehr knappen Entscheidungen.
Nach diesem sehr spannenden und lustigen Nachmittag gewann das Team
der „Zerschmetterlinge“ knapp gefolgt von der „Sanholos Squad“. Einen sehr
guten dritten Platz erkämpften sich die „Golden Girls“. Auf den weiteren
Plätzen folgten die „Volleybärenbande“, die „Netzcatcher“ und „Mission 15“.
Last but definitely not the least, die „Jonas Stöhr-nicht“ auf dem letzten
Platz, die dann auch die Ehre hatten, die diesjährige Badesaison zu eröffnen.
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