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„Cybermobbing“ ist Thema beim Englischen Theater

Vor Kurzem war die immer wieder gern bei uns gesehene Theatergruppe White Horse Theatre unter anderem mit dem Titel „Move to Junk“ im Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe zu Gast. Das von Peter Griffith geschriebene Stückwurde von vier englischsprachigen Schauspielern in der Schulaula aufgeführt und behandelte das aktuelle Thema Cybermobbing und die schlimmen Folgen für die Betroffenen. Mit ihrer Professionalität, ihrem Einfühlungsvermögen undviel Kreativität haben die jungen Schauspieler den Schilleranern dieses hochemotionale Thema toll veranschaulicht.

Das Stück beginnt damit, dass Amanda als neue Mitschülerin in die Klasse von Donny, Stuart und Kyliekommt. Wegen ihres „merkwürdigen“ Akzents macht sich die ganze Klasse über die neue Mitschülerin lustig.  Zudem ist Amanda an Fußball interessiert und davon sind ihre neuen Mitschüler nicht begeistert, denn sie vertreten die Meinung, dass Fußball eine Jungensportart sei. Der Klassensprecher Stuart versucht seine Freunde davon zu überzeugen, Amanda zu akzeptieren, scheitert jedoch. Plötzlich tauchen im Internet Nacktbilder mit Amandas Gesicht auf, die sich schnell innerhalb der Schule beziehungsweise der Stadt verbreiten. Sie wird ausgelacht und bekommt sogar anonyme Anrufe, bei denen sie aufgefordert wird, sich selbst umzubringen. Stuart und Kylie versuchen herauszufinden, wer für die Angriffe verantwortlich ist. Währenddessen geht es Amanda immer schlechter. Das Stück endet tragisch und zeigt die verheerenden Folgen des Cybermobbing, derer sich jeder bewusst sein sollte.

Betroffen und sehr aufmerksam folgten die Schüler dem Dargebotenen und waren sich sicher, dass dieser social-media –Wahnsinn durchaus verheerende Folgen haben kann.

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