Es ist schon eine enorm beeindruckende Marke, die die Schilleraner bei ihrem Sponsorenlauf erreichen konnten. Insgesamt knapp 3000 Runden liefen die Fünft- bis Achtklässler im Calbenser Hegerstadion, was eine stolze Gesamtstrecke von knapp 1200 Kilometern bedeutet, umgerechnet also gemeinsam zu Fuß bis in die italienische Hauptstadt Rom.
Im Vorfeld suchten die Schüler jeweils Sponsoren, die einen gewissen Geldbetrag pro zurückgelegter Runde für die Einrichtung eines grünen Klassenzimmers beim Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe zusicherten. Innerhalb der vorgegebenen 30 Minuten Laufzeit pro Klassenstufe kämpfte dann jeder einzelne Schüler überaus verbissen, um sprintend, laufend, oder gehend möglichst viele Stadionrunden zu erreichen. Mit viel Spaß, gemeinsamer Motivation und letztem Krafteinsatz konnten alle stolz auf das erzielte Gesamtergebnis sein.
Rund um den Sponsorenlauf organisierten die Sportlehrer ein Rahmenprogramm: abseits des Laufes traten die Klassen der jeweiligen Klassenstufen im Zweifelderball oder im Fußball gegeneinander an.
Alle hängten sich voll rein.Laufen für den guten Zweck.Soweit die Beine tragen, egal mit welcher Geschwindigkeit.
Auch für das leibliche Wohl wurde reichlich gesorgt, denn neben der engagierten Schülerfirma „Picnic“ gab es auch Freigetränke, die die Schilleraner beim Sieg beim Gänsefurther Staffellauf im Juni 2014 gewannen.
Läuferisch also scheint bei den Calbenser Schülern reichlich Potential vorhanden zu sein. Besonders erfreulich waren das gezeigte Engagement aller Beteiligten und natürlich auch der großartige Zuspruch der vielen Sponsoren.
Anfang September diesen Jahres fuhren die 12. Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe als Abschlussfahrt nach Amsterdam. Hier ist kleiner Erfahrungsbericht der angehenden Abiturienten:
Nach achtstündiger Fahrt erreichten wir, erschöpft vom Singen im Bus, unser Hotel. Zum Ausruhen blieb keine Zeit, denn wir waren alle viel zu gespannt darauf das Anne-Frank-Haus zu besichtigen. Die bedrückende Stimmung übertrug sich auf viele von uns. Trotz der ernsten Gedanken fingen wir an uns auf unsere Freizeit zu freuen, denn es war ja schließlich unsere Abschlussfahrt. Nach der Besichtigung wurden erstmal die Restaurants inspiziert, um holländische Köstlichkeiten probieren zu können. Im Hotel angekommen wurden die unterschiedlichen Erfahrungen des Tages in einer gemütlichen „28-Mann“-Runde in einem Sechsbettzimmer ausgewertet. Kaum versahen wir uns, war die erste Nacht vorbei und der Wecker klingelte das erste Mal viel zu früh und es ging weiter mit Kultur.
Schönes Wetter, um am Wasser die Zeit genießen zu können.
Die Stadt wurde mit Hilfe einer originalen Niederländerin erkundet, wobei dem Rotlichtmilieu und dem ersten Coffeeshop besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Natürlich gab es viel Wissenswertes beim Stadtrundgang, wie zum Beispiel, dass pro Woche mindestens ein Auto in die Amsterdamer Kanäle fährt. Anschließend wurde den Grachten wieder „besondere Aufmerksamkeit“ gewidmet, bei einer Grachtenrundfahrt die knapp die Hälfte der müden Schilleraner verschliefen. Am Nachmittag folgte ein weiterer der vielen interessanten Programmpunkte der Woche: die Besichtigung der Heineken Brauerei.
Nach dem anstrengenden Tag fielen wir in unsere Betten und am nächsten Morgen ging es weiter in das Freilichtmuseum „ZaanseSchans“. Dort konnten wir traditionelle holländische Baukunst bewundern, kleine Gärten besichtigen, Schafen beim Grasen zu sehen, Käse verkosten und Windmühlen besichtigen. Nach diesem interessanten Erlebnis ging es zurück nach Amsterdam und einige bildeten sich im van Gogh Museum weiter, während andere beim Shoppen ihre „Karte zum Glühen brachten“. Abends setzten wir uns gemütlich in eine Bar, bevor wir uns aufmachten Amsterdam auf eigene Faust bei Nacht zu entdecken. Dabei wurde das Spiel S-Bahn-Bingo erfunden, wobei man sich ziellos in eine S-Bahn setzt. Des Weiteren zogen wir mit lauten Gesängen und „furiosen Dancebattles“ so manchen verwunderten Blick auf uns.
Den letzten Vormittag verbrachten wir bei einer Hafenrundfahrt in Rotterdam. Anschließend zurück in Amsterdam gingen wir den letzten Nachmittag wieder auf eigene Faust unseren Interessen nach, beispielsweise der Suche nach Meer. Außerdem wurde wieder S-Bahn-Bingo gespielt, was uns zum Stadion von Ajax Amsterdam führte. An diesem Abend wurde von vielen das letzte Essen mit den letzten Cents bezahlt, bevor es am nächsten Morgen Richtung Heimat ging.
Die Rückfahrt gestaltete sich deutlich leiser als die Hinfahrt und wir fuhren alle mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Hause. Alles in allem lässt sich sagen, dass es eine absolut gelungene Abschlussfahrt war und wir uns hier auch noch mal bei den Organisatoren und unseren Tutoren bedanken wollen. „Es war MEGA!“
„35 Tonnen beziehungsweise 840 Kilometer Papier pro Tag – 18 verschiedene Ausgaben von Montag bis Samstag – 90000 Zeitungen pro Stunde“ dies sind nur drei der vielen beeindruckenden Daten, die die Redakteure der Schülerzeitung des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe bei ihrem Besuch im Druckzentrum der Volksstimme in Barleben bestaunen konnten.
Beginnend in der „Mantel“-Redaktion wurden Einblicke in die Redaktionsabläufe, Recherchearbeit und Seitengestaltung gewährt. Eher zufällig konnten die Zeitungsmacher von „Schillers Feder“ im Anschluss mit der Redakteurin des Themenbereichs „Pusteblume“ gemeinsam verschiedene mögliche neue jugendliche Themen für die kommenden Aussagen diskutieren und sich damit direkt in die Gestaltung einbringen.
Gemeinsam stehen die Schülerzeitungsredakteure in der Redaktion der Volksstimme.
Nachdem die neue Ausgabe der Zeitung digital komplettiert und zusammengefügt wurde, folgt der hochtechnologisierte Druck. Den nahezu vollständig automatisierten Ablauf von der Papieranlieferung, über die Lagerung und Bestückung der Druckmaschinen besuchten die Schüler im Anschluss. Auch die Herstellung der jeweiligen Flachdruckplatten, immerhin 1600 Stück pro Tag, die Farbzufuhr und der abschließende Druck der riesigen Papierbögen geschehen scheinbar mit einem einzigen Knopfdruck.
Für die jungen Redakteure waren sicherlich insbesondere die Einblicke in die redaktionelle Arbeit bei der Volksstimme interessant. Nichts desto trotz machten die jungen Zeitungsmacher auch in den einzelnen Produktionsabschnitten oftmals große Augen vor den beeindruckenden Maschinen. Mit vielen neuen Eindrücken und einigen neuen Ideen für die eigenen nächsten Ausgaben im Gepäck traten die Schilleraner die Heimreise an.
Besichtigung der Druckstraße im Druckzentrum Barleben.
Zum Abschluss des erfolgreichen Schülerzeitungsjahres und der Exkursion traf sich das gesamte Team noch gemütlich zum Eis essen.
Es war sicherlich die größte Genugtuung für die Mitglieder der Fachschaft Physik des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, dass die Schüler im Nachgang des Naturwissenschaftstages zuvorderst beklagten, dass sie noch deutlich mehr Zeit hätten dort verbringen wollen. Die Organisatoren hatten nahezu das gesamte Schuljahr nach interessanten Ausflugzielen im Zeichen der Physik gesucht und diese letztlich auch finden können.
Der Calbenser Wartenberg als Naherholungsgebiet und zugleich gute Möglichkeit die Umwelt und Natur besser kennenlernen zu können, bildete den Anlaufpunkt der fünften Klassen. Dank der tollen Unterstützung der Eltern, dem super Wetter und den gut vorbereiteten elf Stationen rund um das Thema hatten die Jüngsten des Gymnasiums viel Spaß.
Mit dem Zug ging es für die Sechstklässler ins Phaeno nach Wolfsburg. In der selbsternannten „Welt der Phänomene“ flitzten die Schilleraner regelrecht von Attraktion zu Attraktion, probierten aus, experimentierten und wurden vielfach überrascht, dass sie vieles bereits mit ihrem erlernten Physikwissen erklären konnten. Neben der beeindruckenden Lasershow, dem rotierenden Haus, dem Feuertornado war es vor allem die Vielzahl der Exponate in der toll gestalteten außerschulischen Lernumgebung, die die Schüler begeisterten.
Überraschungen und Erklärungen zur Physik.
Auch im Jahrtausendturm im Elbauenpark in Magdeburg gab es viel zu sehen. Die Schüler der Klassenstufe sieben des Calbenser Gymnasiums konnten dabei nicht nur während der lehrreichen, interessanten und detailierten Führung vieles selbst erproben, sondern im Anschluss in der blumenreichen Atmosphäre das schöne Wetter genießen.
Bis nach Berlin führte die Reise der achten Klassen. Angekommen im riesigen Deutschen Technikmuseum versinnbildlichte bereits die Propellermaschine auf dem Dach die Hauptabsicht der Ausstellung. Neben den historischen Entwicklungen des Luft-, Schienen-, Schiffs- und Straßenverkehrs wurden jedoch viele Einblicke in weitere physikalische Themenbereiche der Lebenswelt gewährt. Insbesondere die Foto- und Nachrichtentechnik bildeten dabei die Anziehungspunkte für die Schüler.
Die Physik des Weltraums erlebten die Neuntklässler im modernen Planetarium Wolfsburg. „Coole Animationen des Weltalls“, „tolle und sehr bequeme Sitze“, „imposante dreidimensionale Darstellung der Kernfusion“ und „beeindruckende Technik“ waren nur einige Punkte, die die Teilnehmer im Nachgang beschrieben.
Eine mögliche Endlagerstätte für schwach- und mittelradioaktive Abfälle besichtigten zwei zehnte Klassen in Morsleben. Speziell die Abfahrt in einen Schacht des Salzstocks bestückt mit Helmen, Schutzanzügen und Grubenlampen stellte für die Schilleraner das Highlight dar. Die weiterführenden Informationen rund um die Atomphysik fügten sich dabei bestens in die unterrichtlichen Inhalte ein.
Gruppenfoto im möglichen Endlager.
Unterstützt durch eine zehnte Klasse reisten die elften Klassen in die Autostadt nach Wolfsburg. Überwältigt von der beeindruckenden Technik und den vielen zukunftsweisenden Technologien und umweltfreundlichen Neuerungen blieben vor allem die Ausstellungsstücke rund um den Aufbau des Autos in Erinnerung. Besonderer Zuschauermagnet bildete der über 400PS leistungsstarke Bugatti mit insgesamt 16 Zylindern. „Alles bestens!“ war das kurze aber prägnante Abschlussfazit vom Physiklehrer Eberhard Blätke.
„Alles bestens!“, so könnte auch die allgemeine Zusammenfassung des kompletten Tages im Zeichen der Physik lauten. Die vielen verschiedenen Aspekte der Naturwissenschaft, dargestellt in vielfältiger Weise und in unterschiedlichen Orten war rückblickend ein voller Erfolg, ja wenn da nicht die beschränkte Zeit gewesen wäre.
Am 30. Juni 2014 stattete der Autor Stefan Müller den Schülern der 11. Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Calbe einen Besuch ab. Dort berichtete er einerseits von seinen Werken, zu denen unter anderem „111 Gründe, Bücher zu lieben“ sowie der Roman „Tibor und Ich“ gehören. Andererseits beschrieb er seine Anfänge als Autor, wobei angemerkt werden muss, dass er selbst ein ehemaliger Schüler des Calbenser Gymnasiums war.
Nach der Einführung, die aus einer kurzen Vorlesung einiger Kapitel seiner Bücher bestand, fuhr er mit der Erläuterung von anfänglichen Schwierigkeiten, einen Verlag zur Veröffentlichung seiner Bücher zu finden, fort. Die Schüler interessierten sich dabei besonders für das Leben als Autor, so fragten sie beispielsweise nach dem Umgang mit Schreibblockaden, Absagen bei den Verlagen und nach weiterer Arbeit neben dem Schreiben.
Stefan Müller selbst betrachtet seine Werke dabei eher als Hobby, da er hauptberuflich als Journalist tätig ist. Ergänzend erklärte er, dass man als Autor sehr geduldig sein müsse und sich nicht auf eine einzige Arbeit festlegen sollte. Anschließend wurden den Klassen Zeitschriften mit Artikeln seiner Bücher sowie ein Beispiel für die Korrekturarbeit eines Lektors aufgezeigt. Viele weitere Fragen von den Schülern und den Lehrern folgten anschließend. Es stellte sich heraus, dass die Werke vieler Schriftsteller oft missverstanden werden. So werden Geschichten zumeist fälschlicherweise auf ihre Autoren projiziert und ungewollte Zusammenhänge zur Realität sichtbar.
Die Schüler bemerkten, dass ihnen die Zeit kaum ausreichte und sie nach anderthalb Stunden auch schon am Ende der Gesprächsrunde angelangt waren. Stefan Müller wurde mit einem kleinen Präsent und einem großen Dank für die interessante, informative Veranstaltung von Lehrern und Schülern verabschiedet.
Der radio SAW – Radiomoderator und selbsternannte „Englischman“ Warren Green war am 24. Juni zu Gast in unserem Friedrich-Schiller-Gymnasium. Nach der Bewerbung von Englischlehrerin Janine Krenz übersetzte mit der Klasse 7a den Liedtext des neuen Superhits „Love runs out“ der bekannten schwedischen Pop-Band One Republic.
Im Rahmen dieser ganz besonderen Englischstunde lasen die Schüler Zeile für Zeile die Lyrics und übersetzten diese in eigene, sinnvolle Sätze. Warren Green selbst kommt übrigens selbst aus Groß Britannien und sprach mit den Schilleranern die meiste Zeit englisch. Er war äußerst nett, aufgeschlossen und brachte damit jeden zum Lachen. So tanzte und sang er zu dem Lied und forderte alle zum Mitmachen auf. Versorgt wurden alle, selbst wir Presseleute mit Songtexten, Kulis und mit tollen Bonbons. Den abschließend übersetzten Songtext sprachen dann zum Abschluss noch Gina und Sebastian in das Mikro ein, sodass dieser künftig im Rahmen des radio SAW – Programms zu hören ist.
Rundum war es eine sehr witzige Zeit und jeder hatte seinen Spaß, Frau Krenz, die Klasse 7a, wir und am meisten wohl Warren Green.
Der „Englischman“ reist noch zu vielen anderen Schulen überall in Sachsen-Anhalt, bringt den Schülern Englisch näher und konnte insbesondere in Calbe zeigen, dass es auch Spaß machen kann, eine Sprache intensiver zu lernen.
Jeder musste einen Beitrag zum Gesamtprodukt leisten.Warren Green schlüpfte in die Rolle des Lehrers.Die Übersetzung wurde auch für die Veröffentlichung im Radio aufgezeichnet.Gemeinsames Abschlussbild nach der fertigen Übersetzung.Gemeinsam musste der Text erarbeitet werden.
Im Puppentheater Magdeburg erlebten die Schüler der Klassenstufe 6 den Deutschunterricht einmal ganz anders.
Was war es nochmal, was „die Welt im Innersten zusammenhält?“ – Fausts Verlangen nach grenzenlosem Wissen führt ihn in die Fänge des Teufels. Der Pakt wird mit einem Tröpfchen Blut besiegelt und eine abenteuerliche Reise beginnt. Erst durch die „kleine“, dann durch die „große“ Welt, vor allem aber in Gretchens Arme – und die Schilleraner waren sozusagen hautnah dabei.
Knapp 100 Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe besuchten diese besonders originell in Szene gesetzte Aufführung des Faust-Stoffes. Das gezeigte Puppentheaterstück trug den bezeichnenden Titel „Dr. Faustus reorganisiert“. Die Rollen der Puppen Dr. Faustus, Mephisto – genannt „Mephi“, Gretchen und der Kasper wurden von den Schauspielern Freda Winter, Lennart Morgenstern und Nis Sogaard meisterhaft „belebt“. Wenig Requisiten, mitunter eine düster wirkende Kulisse und eine große Portion modernisierter Sprechakte sorgten beim Publikum für viel Spaß und interessanter Unterhaltung, aber auch für Unverständnis und Distanzierung.
Aber auch Letzteres kann und muss „modernes Theater“ zulassen. In jedem Fall werden wir diesen erlebnisreichen Tag so schnell nicht vergessen, schließlich war der 40-minütige Fußmarsch von der Schule zum Bahnhof Calbe/Ost und auch wieder zurück bei großer Hitze ein zusätzliches Erlebnis, welches bereits für viel Spaß und Unterhaltung sorgte.
Ein wirklich erlebnisreicher und schöner Tag! Herzlichen Dank an alle Lehrer, die uns begleiteten.
Berlin, als politische Hauptstadt unseres Landes, bietet unendlich viele mögliche Exkursionsziele für den Sozialkundeunterricht. Eines jedoch darf keinesfalls fehlen: Die Steuerzentrale der Politik – Der Bundestag.
So machten sich die beiden Sozialkundekurse der Klasse 11 des Friedrich-Schiller-Gymnasiums auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Burkhard Lischka auf den Weg in unsere schöne Bundeshauptstadt.
Erstes Ziel: Der Tränenpalast am ehemaligen Berliner Grenzbahnhof Friedrichstraße. Mit Interesse verfolgten die Schüler dabei nicht nur die verschiedenen Fakten und Anekdoten zur Zeit der Deutsch-Deutschen-Teilung, sondern erhielten weiterhin einen Einblick in viele persönliche Tragödien rund um diesen historischen Ort.
Im nachfolgenden Expertengespräch in einem Sitzungssaal im Paul-Löbe-Haus konnten die Schüler selbst in die Rolle der Politiker schlüpfen und hatten sichtlich Spaß im Umgang mit ihren „persönlichen“ Mikrophonen. Nebenbei wurden der normale Verlauf einer parlamentarischen Sitzungswoche und weitere Aspekte zum politischen Alltagsleben besprochen.
Im Besucherrestaurant des Bundestages blieb bei köstlichem Essen und Trinken genügend Zeit den herrlichen Blick auf die Spree und die umliegenden Parlamentsgebäude zu genießen.
Via Tunnelverbindung gelangten die Schilleraner direkt in das Reichstagsgebäude. Auf der Besuchertribüne konnte beim Informationsvortrag das Wissen rund um das deutsche Parlament und das Reichstagsgebäude gefestigt und erweitert werden. Der abschließende Gang hinauf auf die Glaskuppel des Reichstags mit dem tollen Berlin-Panorama komplettierte den interessanten Tag und ließ am Ende nur eine Schlussfolgerung zu: „Berlin ist immer eine Reise wert.“
Diskussionsrunde in einem Ausschusssaal im Paul-Löbe-Haus.
Am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe startete der Kurs „Fit und in Form“ im Rahmen des Ganztagsschulkonzepts die Aktion „gesundes Pausenbrot“ gefördert von der Firma Kerrygold. Da dieser Kurs insbesondere viel Wert auf das Thema gesunde Ernährung legt, wurde schnell der Entschluss gefasst an dieser bundesweiten Aktion teilzunehmen.
Zunächst durchforsteten die Mitglieder den Rezeptfundus und entdeckten letztlich drei pfiffige und außergewöhnliche Rezepte: ein Vollkorn-Veggi, einen Frischkäse-Wrap und eine süße Erdbeer-Variation. Mit den gesponserten 100€ konnten alle notwendigen Lebensmittel gekauft werden.
Die dreizehn Mädchen des „Fit und in Form“- Kurses bereiteten am Donnerstag die gesunden Snacks für die vielen Schüler des Gymnasiums vor. Der Ansturm in der Frühstückspause war dabei so gewaltig, dass bereits nach kurzer Zeit die Leckereien vergriffen waren. Für die zweite Pause wurde dann nochmal fleißig in der Schulküche gewirbelt, um noch einen zweiten Gang aufbieten zu können. Nochmals waren die sowohl gesunden aber vor allem sehr leckeren Frühstückssnacks schnell aufgegessen.
Insgesamt nahmen die Schilleraner die kleinen Häppchen mit sehr guter Kritik auf, der Dank gilt dabei sowohl den fleißigen Mädchen des Kurses, als auch der Firma Kerrygold für diese tolle Aktion.
Auch Fruchtspieße waren im Angebot.Die Teilnehmer der Ganztagsarbeitsgemeinschaft bereiten für ihre Mitschüler viele leckere Snacks vor.Viel Arbeit, aber viel Spaß dabei.Tolle Köstlichkeiten.
Es war ein bemerkenswertes rund zugleich sehr verständliches Bild, das Burkhard Lischka benutzte, um die Vorzüge der Demokratie herauszustellen: „Nach der Niederlage der Fußballer des FC Bayern München im Champions League Halbfinale gab es sowohl im Stadion als auch in ganz Deutschland ganz viele „Trainer“, die ganz genau wissen, was man hätte anders oder besser machen müssen. In der Politik ist das viel toller, da kann man sich sogar selbst in das Team wählen lassen, mitspielen und es direkt besser machen.“
Im Rahmen der Europawoche beleuchtete der Bundestagsabgeordnete während seines Besuchs bei den Sozialkundekursen der Klassenstufe 10 in der Aula des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe aber noch viele weitere Themenbereiche und stellte sich teils auch kritischen Fragen.
Über die historische Entwicklung der europäischen Idee führte der Weg relativ schnell zur aktuellen politischen Situation in Europa. Auf die Frage einer Schülerin, ob denn aufgrund der Krise in der Ukraine der III. Weltkrieg drohe, antwortete Burkhard Lischka zweigeteilt: „Zum einen zeigt dieser Konflikt, dass die 70 Jahre Frieden in Europa keine Selbstverständlichkeit sind, andererseits wird aber auch deutlich, dass der diplomatische Dialog in Auseinandersetzungen glücklicher Weise stark an Bedeutung gewonnen hat.“
Zumeist anhand amüsanter persönlicher Erfahrungen erklärte er in der Folge seinen Weg in die Politik und später in den Deutschen Bundestag, das Leben als Politiker, Fehlbilder in der Öffentlichkeit und den Respekt vor den vielen Entbehrlichkeiten von hochrangigen Politikern.
Eines blieb bis zum Ende der Diskussionsrunde klar, die Kritik an den Politikern ist durchweg deutlich größer als an den Fußballstars, sodass keiner der Schüler trotz des Fußballvergleichs derzeit eine aktive politische Karriere anstrebt.
Burkhard Lischka übergab an Frau Klemm, Herrn Bäthge und Herrn Lenhart einen Europa-Koffer mit Materialien für den Unterricht.
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