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Studien- und Berufsberatung mal anders

Die traditionelle Auffassung, dass jeder Absolvent eines Gymnasiums studieren sollte, scheint und ist sicher auch überholt. Somit müssen wir für uns und unsere Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums einen praktikablen Weg finden, sowohl die Neugierde an einem Studium zu wecken, aber auch die gesellschaftliche Notwendigkeit einer beruflichen Ausbildung nicht zu vernachlässigen.

Das passiert regelmäßig in den von der Arbeitsagentur organisierten und stark frequentierten Sprechstunden, außerdem an einem sogenannten Studieninformationstag an einer Universität. In diesem Jahr besuchten wir mit den Schülern des 11.Jahrganges Ende Mai die Otto-von-Guericke Universität in Magdeburg. Die Schüler konnten sich für Veranstaltungen verschiedener Fakultäten eintragen, mit Studierenden Kontakt aufnehmen. Dass es dabei noch Reserven in der Umsetzung vor Ort gibt, sollte den positiven Gesamteindruck nicht trüben.

Einen weiteren Schritt sind wir dann noch mit einem Testtag gegangen, der vor wenigen Tagen im Gymnasium stattfand. Spritusrector war hierbei Stefanie Deutschbein von der Arbeitsagentur, die eine umfangreiche und langfristig geplante, personell aufwändige  Veranstaltung für den Jahrgang 11 auf die Beine stellte, die sich über mehrere Stunden verteilte. Auch hier mussten Schüler im Vorfeld aus dem Angebot eine Auswahl treffen.

Die drei großen Themenfelder hießen Studienfeldbezogener Beratungstest, Interessen-Strukturtest und Bewerbertraining. Fachleute überprüften Wissen und Können, simulierten mit den Schülern Situationen in einem Assessment Center oder führten Bewerbungsgespräche. Zum Abschluss gab es in Einzelgesprächen ganz konkrete Rückmeldungen, die auf das Studieninteresse oder eben die mögliche Berufsausbildung bezogen waren. Dabei war es sicher sehr hilfreich, dass sowohl Arbeitsberater, Psychologen als auch Marco Mende, Personalreferent bei Doppstadt, im direkten Kontakt mit unseren Schülern standen, also Leute aus der Praxis.

Sowohl die Erstgenannten als auch unsere Schüler haben sich sehr positiv über das Gelernte, Erfahrene und Erlebte geäußert.

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