Getragenen Schrittes zogen die Abiturienten des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe in den vollen Saal des Salzlandcenters Staßfurt ein. Alle Augen waren auf die Stars des Abends gerichtet und es gab eine Menge zu bestaunen: die Damen in außergewöhnlichen Kleidern und die Herren in schicken Anzügen mit den passenden Hemden, Dann folgte der obligatorische Walzer. Alles passte, das Üben hatte sich gelohnt. Die Handykameras waren im vollen Einsatz.
Heliumballons ließen die Wünsche der Schülerinnen und Schüler gen Himmel fliegen, Erinnerung an den ersten Schultag am Schiller-Gymnasium 2015 und Abschied von der Schule zugleich.
Die für den letzten Schultag akribisch einstudierten Gruppentänze ließen anschließend sowohl die tanzenden Absolventen als auch ihre Gäste extrem in Schwung kommen. Motivation genug, dass sich Schüler, Eltern und Lehrer gemeinsam auf der Tanzfläche zum Tanzen und einfach Spaß haben trafen. Und das bis spät in die Nacht hinein.
Viele Gespräche, Erinnerungsfotos und das reichhaltige und leckere Bufett ließen die Zeit wie im Flug vergehen.
Schlagwort: Schulleben
Happy End bei Schillers Horrorstory Abisode 12
„Jedermann“ – kennt Keinermann?
„Jedermann“ – ein Theaterstück, was den meisten Menschen wahrscheinlich eher unbekannt ist. Dennoch durften wir, der Jahrgang 11 des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, uns dieses Drama ansehen – und das nicht irgendwo.
Aufgeführt wurde das Stück nämlich im bekannten Ringheiligtum in Pömmelte. Vergleichbar mit dem englischen „Stonehenge“ und eine der interessantesten historischen Sehenswürdigkeiten, nicht nur im Salzlandkreis. Das Ringheiligtum besteht aber nicht aus großen Steinen, sondern Tausenden von Holzpfählen, die in Kreisen angeordnet sind. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um einen mehr als 4.000 Jahre alten Kultort. Auch in den Böden wurden Funde entdeckt, die noch sehr gut erhalten waren und somit einen Einblick in das frühere Leben gaben. Um das Ringheiligtum herum befindet sich die reine Natur. Man sieht nur in der Ferne ein paar Häuser sowie die stärker befahrenen Landstraßen. Wir bekamen jedoch davon wenig mit. Für uns war es durch die ruhige Atmosphäre sehr idyllisch. Ein angenehmer Ort.
Als wir am Morgen, ca. 8.30 Uhr, am Ringheiligtum ankamen, war tolles Wetter. Sonnenschein und blauer Himmel – was will man mehr. Wir mussten nicht allzu lange warten und dann ging es auch schon los. Wir liefen um das Ringheiligtum herum, bis in die Mitte der Holzpfähle. Dort war schon die Bühne aufgebaut und Stühle aufgereiht. Alles machte einen sehr einladenden Eindruck. Das Bühnenbild bestand aus ein paar Säulen, die leicht verziert waren und zwischen denen jeweils ein Stück roter Stoff hing. Insgesamt sehr schlicht, aber wirkungsvoll. Kurz nach 9 ging es dann nach etwas zeitlicher Verspätung aufgrund technischer Probleme endlich los. Wir waren alle gespannt, was uns erwarten wird. Schon am Anfang fiel mir jedoch auf, dass ich dem Stück zunächst schwer folgen konnte, dadurch dass ich nur den Titel wusste, aber mir kein weiteres Vorwissen angeignet hatte. Dennoch schaute ich weiter gespannt zu und versuchte den Inhalt zu verstehen, was mit der Zeit immer besser funktionierte.
Im Stück von Hugo von Hofmannsthal aus dem Jahr 1911 geht es um einen reichen Mann namens „Jedermann“, der immer nur an sich selbst denkt. Eines Tages wird er vom Tod besucht, dieser kündigt ihm an, dass er sterben würde, als er sagt „Ich bringe dich vor den Richtstuhl Gottes“. Ab da beginnt der Jedermann um Erlösung zu kämpfen und seine Sünden zu bereuen. Dabei muss er sich sowohl mit seinen Freunden als auch mit seiner Vergangenheit und seiner Geliebten auseinandersetzen. Am Ende versucht der Teufel ihn noch einmal von seinem guten Weg abzubringen, dies jedoch erfolglos. Er war entschlossen, seinen Weg zu gehen und somit fand das Drama nach ca. 90 Minuten ein gutes Ende.
Anschließend folgte noch eine Fragerunde und die Charaktere wurden uns noch einmal genauer erklärt. Dabei stellte sich heraus, dass die Schauspieler eine Mischung aus Profischauspielern und Amateuren waren, was man so vorerst nicht vermutete, obwohl auch beim Stück nicht immer alles glatt lief. Aber dies kann sowohl Profischauspielern als auch Amateuren passieren, weswegen uns das Stück dadurch nicht weniger gefiel. Ebenfalls auffällig waren die im Vergleich zum schlicht gewählten Bühnenbild auffälligen Kostüme der Akteure. Manche mehr, manche weniger, doch vor allem die des Teufels und des Todes stachen durch einen hellen Rotton deutlich heraus.
Nach dem Theaterstück ging es für uns direkt weiter. Eine ca. 45-minütige Führung folgte. Einer der Schauspieler trug dafür Verantwortung. Er zeigte uns, wo damals die alten Langhäuser standen, wo heute nur noch Umrisse aus Steinen zu sehen sind. In diesem Zusammenhang sollten wir alle einmal raten, wo denn früher der Eingang dieser Häuser war. Wir stellten uns also im Haus dort auf, wo wir vermuteten, dass da der Eingang gewesen sein könnte. Heraus stellte sich am Ende, dass er immer auf der östlichen Seite war. Anschließend durften wir noch den Aussichtsturmturm besteigen und hatten das gesamte Gelände im Blick. Insgesamt war die Führung für uns sehr interessant und abwechslungsreich.
Dann neigte sich unser Aufenthalt auch schon fast dem Ende. Nach der Führung legten wir noch einmal eine kurze Trink – und Essenspause ein und verarbeiteten unsere neuen Eindrücke. Alles in allem kann man sagen, es war ein schöner und gelungener Tag, an dem wir alle sehr viel Spaß hatten.
English in Action was in the house
In der Woche vom 12. Juni bis zum 16. Juni nahmen 21 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 an dem Sprachintensivkurs „English in Action“ teil.
Unter dem Thema „Britain Today“ erweiterten wir unser Wissen zum Thema Großbritannien und passend dazu natürlich auch unseren Wortschatz. Wir können von interessanten und lustigen Erfahrungen zusammen mit unserem Lehrer Christopher Bellerase aus Canterbury, der seinen Unterricht stets spannend und kreativ gestaltete, berichten. Von Dialogen, über Gruppenarbeiten bis hin zu Kreativprojekten war alles dabei. Zum krönenden Abschluss stellten wir ein selbst erstelltes und gestaltetes Magazin vor, welches wir immer wieder im Laufe der Woche erweitert hatten. Unsere Themen reichten von Fashion, Sport bis hin zu Essen. Auch an diesen Ergebnissen war zu erkennen, dass sich die Sprache und der Umgang mit Englisch bei täglich sechs Unterrichtsstunden verbesserte.
Alles in allem empfanden wir die Atmosphäre im Klassenzimmer als stets angenehm und vertraut. Wir sind uns einig, dass die fünf Tage English in Action eine einmalige Erfahrung waren, für die wir sehr dankbar sind und die absolut empfehlenswert ist.
Erfolgreiche Teilnahme der Schilleraner an der Französischolympiade des Salzlandkreises
Wie wurde Paris in der Antike genannt? Wie oft gibt es in Frankreich Zeugnisse? Wie heißt die Nationalfigur der Französischen Revolution? (Hättet ihr die Antwort gewusst?)
Diese und viele weitere Fragen konnten Anna Weber und Alexis Bernau aus der Klasse 8c fehlerfrei beantworten und errangen bei der 19. Französischolympiade des Salzlandkreises den 1. und den 2. Platz.
Trotz der Aufregung und des Lampenfiebers meisterten Anna und Alexis alle 5 zu absolvierenden Stationen mit Bravour.
Neben dem Quiz zur Landeskunde, einem Hörtest und einem Lesetext, dessen Verständnis anhand von Fragen geprüft wurde, stand auch ein mündlicher Prüfungsteil auf dem Programm.
Hier stieg die Anspannung der Schülerinnen noch einmal, denn sie mussten beweisen, dass sie einerseits die gestellten Fragen verstehen und anderseits spontan und korrekt darauf reagieren können.
Am Ende erreichte Anna 60 von 61 möglichen Punkten, Alexis überzeugte mit 58 Punkten.
FÉLICITATIONS et bonne continuation!
Herzlichen Glückwunsch und weiter so!
Firmenstaffellauf-Event steigt am 06. Juli im Magdeburger Elbauenpark
Die Schilleraner Schulgemeinschaft hat bei der digitalen Variante des diesjährigen Firmenstaffellaufs nahezu 5000 Kilometer erlaufen und hat dabei die im Vorfeld erwartete Zielmarke mehr als deutlich übertrumpft.
Im Magdeburger Elbauenpark fällt der Startschuss am 06. Juli um 18 Uhr für den Firmenstaffeleventlauf. Insgesamt fünf Teammitglieder laufen dann jeweils eine Strecke von drei Kilometern. Auch das Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe wird an den Start gehen und stellt dabei eine Lehrer- und Schülerstaffel.
In ihrem Informationsschreiben an die Teilnehmer formuliert die Organisatorin Janine Gasch die Ziele passend wie folgt: „Uns geht es darum gemeinsam Spaß zu haben… Forrest Gump müssen wir nicht nacheifern.“ Natürlich werden zu diesem besonderen Event am ersten Tag der Sommerferien auch Zuschauer an der Wegstrecke und hoffentlich auch viele Unterstützer der „Schillerrunner“ erwartet. Zum Abend startet ab 19.45 Uhr die After-Run-Party mit der bekannten Band „Tänzchentee“, sicherlich eine passende Möglichkeit die vorherigen Leistungen intensiv zu besprechen und einfach gemeinsam entspannt in die wohlverdienten Ferien zu starten.
Helm auf und los – Dankeschön
Seit vielen Jahren ist der Verein „Nestwärme“ e.V. aus Schönebeck ein zuverlässiger Partner unserer Schule. Im Rahmen unseres Ganztagsprogramms sind die Mitarbeiter unerlässlich bei der Organisation von Projekten und der Durchführung von Arbeitsgemeinschaften. Besonders beliebt sind naturgemäß die Ballsportarten, aber auch das Waveboardfahren macht allen Kindern sehr viel Spaß. Und damit dies auch so bleibt, müssen alle beim Fahren einen gutsitzenden Schutzhelm tragen. Diese stellt uns freundlicherweise der Verein „Nestwärme“ in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Dafür möchten wir ganz herzlich Dankeschön sagen.
Der Hausmeister wird feierlich in den Ruhestand verabschiedet
Zweifelsfrei mit einem weinenden, aber natürlich auch mit einem lachenden Auge ging vor kurzem der letzte Arbeitstag von Martin Grosser, Hausmeister des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, zu Ende.
Bereits zum Vormittag hatte sich reichlich Besuch eingefunden, um dem „Mädchen für alles“ viele Grüße zum wohlverdienten Renteneintritt persönlich zu übermitteln. Gunhild Watermann, Fachdienstleiterin des Salzlandkreises, Constanze Lange, Sachbearbeiterin des Salzlandkreises, und natürlich auch alle Mitglieder der Schulleitung und der Schulverwaltung des Calbenser Gymnasiums nutzten die Chance, um dem seit 2017 engagierten Hausmeister zu danken. Zwischenzeitlich schaute auch Norbert Volkland, Schulleiter der Herderschule Calbe, extra vorbei.
Im Programm des Frühlingsfestes am Nachmittag boten die Schüler und Lehrer Herrn Grosser die Bühne, um sein Wirken aufzuzeigen.
Denn sein Aufgabenfeld war extrem vielfältig und reichte vom schlichten Aufschließen der Schule bis hin zum Schneeschieben im Winter, dem Rasenmähen von Frühjahr bis Herbst, dem Möbelaufbauen, dem Stühlerücken und natürlich sämtlicher Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten. Trotzdem wirkte der Hausmeister am Gymnasium zumeist im Hintergrund und war immer bemüht, den Schulalltag nicht zu stören, sondern unterstützen.
Bis in den Abend hinein konnte Martin Grosser sichtlich entspannt die letzten Stunden inmitten der Schulgemeinschaft entspannt ausklingen lassen und, wie sein T-Shirt versprach, sich auf die anstehende Zeit als Rentner freuen.



































