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„Mottowoche“ als Highlight zum Ende der Schulzeit

Seit Jahren ist die letzte Schulwoche der zwölften Klassen ein Highlight am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe. Auch in diesem Jahr war die so genannte „Mottowoche“ ein unvergessliches Ereignis.

Wir hatten viel Spaß, obwohl die Öffentlichkeit, selbst das sonst so aufgeregte und gespannte Schulpublikum, nun bereits zum zweiten Mal ausgeschlossen war.

Neben bunten und kreativen Kostümen gab es auch einige sehr lustige und spektakuläre Verkleidungen, die ein wahrer Hingucker waren. Jeder Tag der letzten Schulwoche stand unter einem anderen, immer sehr spannenden Motto.

Montag war „Pärchentag“: Bonnie und Clyde, die Olsen Bande, Disney Prinzessinnen, Schokobons oder Bacon und ein Spiegelei, alle Pärchen hatten sich eine geniale Verkleidung herausgesucht.

Dienstag stand ganz unter dem Motto „Wenn die Elite das Gymnasium verlassen tut“. Jeder kam, wie es ihm/ihr gerade passte, und auf schicke Kleiderkombinationen wurde hier definitiv nicht geachtet. Jogginghose, Adidas Jacke, Make-Up Rand, Schwangere und natürlich leere Alkoholflaschen durften hier nicht fehlen.

Die Mitte der Woche füllte das über die Jahre beliebteste Motto … die „Zeitreise“. Ob ein wunderschönes mittelalterliches Burgfräulein, ein paar fesche Mädels aus den siebziger und achtziger Jahren oder ein Dinosaurier aus der Urzeit, aus fast jeder geschichtlichen Epoche gab es ein wunderschönes und durchdachtes Kostüm und die passende Musik durfte natürlich auch nicht fehlen. Tina Turner, Backstreet Boys und Take That schallten an diesem Tag durch das Schulgebäude.

„ABIERtur, wenigstens das Maß hat 1,0“ war das Motto am Donnerstag. Ganz im Stil des Oktoberfestes kamen die Mädchen in wunderschönen Dirndln und die Jungs in Lederhose und sogar als Bierglas.

Der allerletzte Schultag der zwölften Klassen gestaltete sich als sehr witziger und emotionaler Tag. Das Motto hieß „Abikalypse – Nur die Wenigsten haben überlebt!“ In dazu passenden Pullovern wurde jeweils ein Mädchen-, ein Jungen- und ein Gruppentanz aufgeführt. Die Choreografie sorgte für einige herzhafte Lacher und passte an manchen Stellen zum Motto.

Dann hieß es ein letztes Mal gemeinsam frühstücken, ein letztes Mal gemeinsam grillen, natürlich coronakonform, und dann erst einmal Abschied nehmen. Es wurde ganz schön tränenreich, als wir uns des Endes unserer gemeinsamen Schulzeit so richtig bewusst wurden.

Zwölf Jahre unseres Lebens haben wir in der Schule verbracht, acht Jahre waren wir Schilleraner. Jetzt heißt es erstmal die Abiturprüfungen bestehen und dann beginnt ein ganz neuer Abschnitt für jeden von uns. Diesen werden wir jedoch alle voller Freude und Optimismus beginnen.

Danke für diese tolle Zeit!

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Besondere Geschenke und Grüße für die Jubilare am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe

Ein runder Geburtstag ist immer etwas ganz Besonderes. Auch am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe ist es eine gute Tradition, den Jubilaren des Kollegiums aus diesem Anlass eine Überraschung zu bereiten. Gute Geister im Hintergrund haben zum Glück immer wieder neue Ideen.

Im März feierte die Mathematik-, Informatik- und Geografielehrerin Christiane Kannegießer ihren 50. Geburtstag. Versteckt in einer alten Kaffeemühle befand sich eine Aufmerksamkeit für einen neuen, modernen Kaffeeautomaten. Ebenfalls 50 Jahre alt wurde der Geschichts- und Geografielehrer Sirko Laurisch. Er freute sich über eine besondere Goldmünze mit historischer Prägung und Geografiebezug.

Vor wenigen Tagen beschenkten die Schilleraner Klaus Pfesdorf zum 60. Geburtstag mit einem Island-Bildband und einer kleinen Anschubfinanzierung für eine mögliche Reise auf diese spannende Insel. Damit aber nicht genug, denn das Urgestein des Calbenser Gymnasiums erreichten weitere überraschende Glückwünsche. So gratulierten der deutsche Physiknobelpreisträger aus dem Jahr 2020, Prof. Dr. Reinhard Genzel, der bekannte Physiker Ranga Yogeshwar, die Astronauten Thomas Reiter und Reinhold Ewald, das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum und die Astronomische Gesellschaft dem Physik- und Astronomielehrer.

Die Freude darüber schrieb sich schnell in sein Gesicht, sodass auch dieser runde Geburtstag etwas ganz Besonderes war.

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Gleich drei neue Lehrer am Calbenser Schiller-Gymnasium

Jeder Abschied ist auch ein Anfang.

Nachdem in den letzten Jahren mehrere, das Schulleben auf ihre ganz individuelle Weise über Jahrzehnte prägende Persönlichkeiten, wie Jutta Rombusch, Eberhard Blätke, Gabriele Seebach, Adelheid Cotte, Uta Sens, Wolf-Dieter Lange und Marlies Krausholz in den Ruhestand verabschiedet wurden, freuen sich die Schilleraner auf drei neue, engagierte Junglehrer in ihren Reihen.

So „neu“ allerdings sind Elisa Mennecke (Sport/Bio), Luisa Heuschkel (Mathe/Bio) und Sascha Wenzel (Geschichte/Religion) gar nicht, denn ihr Referendariat haben alle an unserem Gymnasium erfolgreich abgeschlossen.

Sascha Wenzel war Schüler am Dr.-Carl-Herrmann Gymnasium Schönebeck, dann zog es ihn an die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Beide Kolleginnen studierten Lehramt für Gymnasien an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Elisa Mennecke ist Absolventin des Sportgymnasiums Magdeburg, Luisa Heuschkel durfte das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife am Gymnasium Francisceum Zerbst in Empfang nehmen.

Auf die Frage nach den Gründen für das Referendariat in Calbe folgen eine Reihe von Antworten zum engen Kontakt mit den Mentoren, bereits absolvierte Praktika und die Möglichkeit der Datenerhebung für die Examensarbeit. Das ist aber nur die eine Seite. Die andere, sehr entscheidende ist der positive erste Eindruck, das ländliche Schulumfeld, der persönliche Wohlfühlfaktor und die Wohnortnähe.

Den kürzesten Schulweg hat die Calbenserin Elisa Mennecke. Nach nur 5 Minuten ist sie schon da. Aus Glinde schafft es Sascha Wenzel in 20 Autominuten und Luisa Heuschkel benötigt knapp 45 Minuten aus ihrem Wohnort Zerbst bis in die Saalestadt. Nicht die einzige Kollegin aus der Zerbster Ecke!

Aus der Zeit des erfolgreich absolvierten Referendariats haben alle drei Junglehrer viele gute Erfahrungen und Erinnerungen mitgenommen. So berichtet Frau Mennecke: Vor allem an das Skilager mit den elften Klassen erinnere ich mich sehr gerne. Es war eine Woche mit einer Menge Spaß und Action.“. Mit den Worten: Besonders einprägsam war für mich der Tag meiner Prüfung, an dem mich sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Kolleginnen und Kollegen toll unterstützt und herzliche Anteilnahme gezeigt haben.“, blickt Luisa Heuschkel zurück und Sascha Wenzel ergänzt eine witzige Anekdote: „Vor den jeweiligen Unterrichtsbesuchen war ich natürlich sehr aufgeregt, einmal hatte ich ausgerechnet an diesem Tag meinen Schlüssel vergessen und mir den von Frau Rossmann ausgeliehen. Leider hatte ich damit Lehrerin und Klasse in den Raum eingesperrt. Die lauten Klopfzeichen wurden bemerkt und die ‚Gefangenen‘ schnell befreit.“

Die Bemühungen der Schulleitung führen alle Drei zuerst an, wenn es um die Frage geht, wie es mögliche wurde, dass sie ihre berufliche Laufbahn an ihrer Wunschschule beginnen konnten. Einig sind sie sich dabei insbesondere bei der Antwort auf die Frage, was das Friedrich-Schiller-Gymnasium besonders macht: Die familiäre Atmosphäre, die freundlichen und aufgeschlossenen Schülerinnen und Schüler, hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen und die vielen gemeinsamen schulischen Höhepunkte, wie beispielsweise das Sommerfest, der Weihnachtsmarkt, das Ehemaligentreffen und die Bestenehrung, sind einfach toll.“

Wir wünschen Spaß, Freude und viele gemeinsame Jahre an unserem Friedrich-Schiller-Gymnasium. Der Anfang ist gemacht.

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Video zum digitalen Tag der offenen Tür

Da unser schöner und bei den möglichen neuen Schilleranern sehr beliebter Tag der offenen Tür in diesem Jahr leider ausfallen muss, haben die Schüler der 12. Klassen sich überlegt die Interessierten einmal auf einen Rundgang durch unser Calbenser Gymnasium mitzunehmen.

Hier ist das Video zum digitalen Tag der offenen Tür am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe:

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Digitaler Tag der offenen Tür an unserem Gymnasium

Eine Schule ist in den allermeisten Fällen weitaus mehr als eine reine Bildungseinrichtung, in der einzig Lehrpläne abgearbeitet beziehungsweise unterrichtet werden. Zweifelsfrei ist das Calbenser Friedrich-Schiller-Gymnasium als Ganztagsschule, aber auch wegen des nahezu familiären Lernumfeldes, ein bei Lehrern, Eltern und insbesondere Schülern  beliebter Lernort.

Leider hat die Corona-Pandemie auch den Schulalltag der Schilleraner überaus stark eingeschränkt. So mussten Feste, Exkursionen, Klassenabende oder auch Pausenaktivitäten abgesagt werden und vor allem der Unterricht fand teils nur unter eingeschränkten Bedingungen statt.

Einmal im Jahr öffnet das Calbenser Gymnasium seine Türen für interessierte Gäste, insbesondere aber natürlich für Eltern und mögliche Neu-Schilleraner, um Einblicke in die vielfältigen Angebote zu geben, die neue Schule und auch die Lehrer kennenzulernen.

Leider muss sich auch der Tag der offenen Tür in die lange Reihe der abgesagten Veranstaltungen einreihen. Aber die Schüler des Abiturjahrgangs 2021, die derzeit als einzige regelmäßig die Schule besuchen dürfen, wollten sich jedoch damit nicht begnügen und das Ganze positiv angehen.

Das Moderatorinnen-Trio Julina, Victoria und Lena.

Die Idee eines digitalen Tag der offenen Tür kombiniert mit einem moderierten Rundgang, um die möglichen neuen Schüler „mitzunehmen“, war blitzschnell entstanden. Engagiert, in Eigenregie und der tatkräftigen Mithilfe des ehemaligen Schilleraners Jerome Schröder produzierten sie ein umfangreiches und sehr sehenswertes Video, welches über eine Verlinkung auf der Schulhomepage zum Ferienstart für alle verfügbar ist. Bereits die Entstehung an sich ist erneut ein deutliches Zeichen für das tolle Schulleben, das Miteinander am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe.

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Beim Videochat ist nur die Hälfte dabei

Im Schillergymnasium in Calbe gehen die Lehrer jetzt auch per Video online. Die Kreisverwaltung hat der Schule schnell die entsprechende Software zur Verfügung gestellt. Doch nicht alle Schüler können daran teilnehmen.

Die Zeit des Unterrichts in der Distanz ist für Schüler, Lehrer und Eltern eine anstrengende Zeit. Als die Schulen nach dem Jahreswechsel in den Distanzunterricht gingen, beschränkte sich die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern am Calbenser Schillergymnasium vor allem auf den Austausch von Aufgaben und Antworten in schriftlicher Form. Unterricht per Video gab es noch nicht (Volksstimme berichtete). Anschließend habe der Landkreis als Schulträger schnell reagiert und dem Haus die entsprechende Software zur Verfügung gestellt, lobt Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs.

Der Physik- und Sozialkundelehrer Stefan Lenhart zeigte gestern, wie er in der Praxis damit umgeht. Um 10.30 Uhr hat er sich mit seiner achten Klasse in Sozialkunde verabredet. Die Schüler müssen sich allerdings etwas gedulden, da der mobile Computer sich nicht mit dem Netz des Hauses verbindet. Das klappt zwar anschließend mit einem anderen Laptop. Der mobile Rechner besitzt aber kein Video. Also zurück in das Zimmer des Schulleiters. Er stellt seinem Kollegen ein modernes Gerät zur Verfügung. Prompt klappt die Verbindung. Von mehr als 20 Schülern verfolgen 13 Mädchen und Jungen, was der Lehrer ihnen mitzuteilen hat. Es geht um einen Wettbewerb, an dem sich Stefan Lenhart mit seinen Schülern erneut bewerben will. Die Schüler hat er gefragt, was die Schule mit dem Preisgeld anfangen solle, würde sie gewinnen. Eine Schülerin schlägt vor, mehr Technik zu beschaffen. „Das geben wir doch nicht dafür aus“, sagt Stefan Lenhart. Das sei Sache des Trägers.

Sozialkunde- und Physiklehrer Stefan Lenhart ist hier mit einer achten Klasse per Video verbunden. Die Schüler finden das sehr gut. | Foto: Thomas Höfs

Zum Schluss der Stunde fragt er seine Schüler, was sie an dem Videochat schätzen. Die Schüler freuen sich dabei vor allem, einen Kontakt zum Lehrer herstellen zu können. Außerdem helfe ihnen der Chat auch, die Aufgaben zu bewältigen. Es koste sehr viel Selbstdisziplin, gibt ein Schüler gern zu, sich jeden Tag hinzusetzen und das Pensum zu bewältigen. Der Kontakt zu den Lehrern sei sehr wichtig und notwendig, um auch mal eine Frage los zu werden. Allerdings ist dies nicht allen Schülern gleichermaßen möglich. Mit 13 Schülern, die die Stunde vor dem Computer verfolgen können, sei nur etwas die Hälfte der Klasse dabei. Einige Kinder hätten daheim keinen ausreichend großen Anschluss, um auch Videokonferenzen zu verfolgen, hat Stefan Lenhart bereits erlebt. Die im ländlichen Raum noch nicht vorhandene Infrastruktur mit ausreichend vorhandenen Breitbandanschlüssen mache sich hier bemerkbar. Bei einer Schülerin sei neulich die Verbindung bereits nach wenigen Augenblicken zusammengebrochen.

Dennoch ist er von dem technischen Möglichkeiten begeistert. „Mit dem Programm lässt sich alles machen“, schwärmt er. Die komplette Unterrichtsstunde könne er hier vorbereiten. Das sei schon toll. Auf der anderen Seite verlange die Unterrichtsvorbereitung in der digitalen Form aber auch eine höheren Zeitaufwand.

Dass es den Schülern allein schwer falle, täglich diszipliniert die gestellten Aufgaben zu lösen oder sich in neue Themen einzuarbeiten, könne er nachvollziehen. Er würde in Zukunft gern alle seine Schüler mitnehmen. Das sei die große Herausforderung, meint er. Nicht immer seien die Haushalte auch so technisch ausgerüstet, dass die Schüler die gestellten Aufgaben ausdrucken können. Das erledige dann die Schule, sagt der Schulleiter. Die Schüler könnten Blätter im Haus ausdrucken lassen und dann abholen. Allerdings funktioniert dies in einer Schule im ländlichen Raum nur bedingt. Schüler, die viele Kilometer weit von der Schule weg wohnen, werden den Weg nach Calbe nicht antreten, sondern sich nach einer Alternative umsehen.

Eigentlich würden die Schüler des Hauses am Freitag ihre Halbjahreszeugnisse erhalten. Die Zeugnisse seien geschrieben. Nur werden sie den Schülern erst übergeben, wenn der Präsenzunterricht wieder startet. Das soll schon nach den Winterferien, die am Montag beginnen, wieder möglich werden. Das hoffen die Lehrer.

Stefan Lenhart verabschiedet sich von seiner achten Klasse jedenfalls schon mal in die Winterpause. Er hoffe, sagt er, dass er seine Schüler nach der einen Ferienwoche wieder in der Schule sehen werde. Widerspruch gibt es nicht. Auch viele Schüler hätten offenbar nichts dagegen einzuwenden, wieder täglich in das Schillergymnasium zu gehen.

Quelle: Volksstimme Schönebeck vom 03.02.2021

Weitere Stimmen zum Einsatz von Videochats am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe:

Rolf-Uwe Friederichs (Schulleiter): „Die Cisco Webex Meetings sind eine sehr gute Ergänzung zu den bisher bereits durch den Salzlandkreis zur Verfügung gestellten Möglichkeiten für den derzeit erforderlichen Fernunterricht. Letztlich sollte jeder Lehrer eine verantwortungsvolle Mischung der verschiedenen möglichen Methoden anwenden.“

Stefan Lenhart (Physik- und Sozialkundelehrer): „Der angebotene Videochat ist für die Schüler in jedem Fall aktuell eine schöne Abwechslung. Das „Mehr“ von Schule, also der Kontakt untereinander, auch mit dem Lehrer, mal einen Spaß machen, über aktuelle politische Themen sprechen, einfach mal Meinungen gemeinsam austauschen, wird dadurch zumindest sehr eingeschränkt ermöglicht. Aber insbesondere die Erreichbarkeit der Schüler stellt eine sehr große Hürde dar, allzu oft fehlt im ländlichen Raum der Zugang zu einer stabilen Internetverbindung.“

Elma Koch (Deutsch-, Englisch- und Russischlehrerin): „Als Ergänzung zum bisherigen Distanzunterricht ist der Videochat eine sehr gute Möglichkeit. Sich ergebende Probleme aus zuvor gestellten Aufgaben lassen sich schnell und unkompliziert klären, Ergebnisse vergleichen und kontrollieren. Die Schüler nehmen das sehr positiv auf, da der direkte Kontakt zum Lehrer ermöglicht wird und durch die unmittelbare Kommunikation ein schnelles Feedback gegeben werden kann.“

Christiane Falkental (Geografie- und Sportlehrerin): „Ohne die Unterstützung der Eltern ist der Videochat in den unteren Klassen nicht möglich. In meiner 5b habe ich tolle Eltern, die uns Lehrer sehr unterstützen. Es ist eine tolle Sache und ein wichtiger Bestandteil des Distanzunterrichts. Ganz wichtig ist die Möglichkeit die sozialen Kontakte zu pflegen, sich zu sehen und zu hören, sich einmal zu zulächeln und einfach einmal gemeinsam zu lachen.“

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„Jerusalema“ – Der musikalische Wunsch nach einem Ort voller Frieden und Glück

Als vor einigen Wochen feststand, dass es die traditionellen Adventskonzerte des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe in diesem Schuljahr coronabedingt nicht geben würde, begann man an unserer Schule zu überlegen, wie wir dennoch etwas für weihnachtliche Stimmung sorgen könnten.

So schlug unsere Musiklehrerin, Katrin Püsche, vor, einen digitalen Adventskalender mit kulturellen Beiträgen zu füllen. Unsere weiblichen und männlichen Sänger, Instrumentalisten, Gedichtesprecher und Tänzer waren sofort begeistert. Die 24 Türchen unseres Schuladventskalenders waren schnell gefüllt. Und so gibt es seit dem ersten Dezember jeden Tag eine schöne Überraschung auf dem Schiller Portal zu entdecken und zu erleben.

In diesem Zusammenhang überlegten wir auch, wie wir etwas Freude auf unsere Schulhöfe bringen könnten. Das Ergebnis ist „Jerusalema“. Der Song wurde vor einem Jahr von einem südafrikanischen DJ und einer Zulu-Sängerin erschaffen. Über das Jahr hat er sich zu einem Welthit entwickelt und ist Teil des Kampfes gegen die durch den Covid-19 erzeugten Schrecken geworden. Inhalt ist die Sehnsucht nach einem Ort, an dem man in Frieden und Glück leben kann. Getanzt wird danach in Betrieben, Krankenhäusern, auf Marktplätzen, Straßen, Hochhäusern… von den verschiedensten Menschen. Es gibt keine feste Choreographie, aber immer einen Mindestabstand zwischen den Beteiligten. Jeder der möchte und Lust hat, kann mittanzen.

Und so passiert es jetzt auch am Calbenser Gymnasium in den Mittagspausen. Die Mädchen der Tanz-AG beginnen und sofort stellen sich viele weitere Schüler und Schülerinnen aller Klassen dazu und tanzen begeistert mit.

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Weihnachts- und Neujahrsgrüße

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Eltern und Großeltern,

das nun zu Ende gehende Jahr 2020 hat uns allen sehr viel abverlangt. Die Corona-Pandemie hielt und hält die ganze Welt noch in Atem. Viele uns vertraute Abläufe sind unterbrochen oder sind nicht möglich. Die tragende Rolle der Familie wird gerade in schwierigen Zeiten uns allen stärker in unser Bewusstsein geholt.

Somit wünsche ich dennoch und gerade darum allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Großeltern und Verwandten unserer Schüler und den Kolleginnen und Kollegen eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest im Kreise der Familie,

Gesundheit, Glück und Zufriedenheit im neuen Jahr 2021!

Rolf-Uwe Friederichs

Schulleiter

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Eine Cajon für „Schiller“ – Selbstgebaute Instrumente im Musikunterricht

Eine Chips-Dose, ein Gartenschlauch, ein Luftballon und etwas Folie oder Geschenkpapier. Eine Holzkiste, etwas Bambus, ein Trichter, eine lange Papprolle sowie Reis oder Kaffeebohnen. Was haben diese Gegenstände mit dem Musikunterricht zu tun? Genau, eigentlich nichts.

Im Musikunterricht der fünften Klassen am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe bauen die Schülerinnen und Schüler eigenständig und hochmotiviert Musikinstrumente aus Materialien, die sonst anderweitig Verwendung finden.

Instrumente selber bauen, das kann jeder – und das kommt an! Nicht nur, dass die Kinder ihrer Kreativität freien Raum lassen können, sie lassen etwas entstehen, das einen Sound oder Klang hervorbringt. Dies ist ein außergewöhnlicher Moment. Am Anfang steht die Ideensammlung. Die Schülerinnen und Schüler erstellen zunächst eine Skizze, wie ihr selbstgebautes Instrument aussehen soll und überlegen dann, welche Materialien benötigt werden. Für die Umsetzung haben die Fünftklässler circa 14 Tage Zeit, bevor sie ihr Instrument im Musikunterricht der Klasse und ihrer Musiklehrerin, Frau Lentvogt, vorstellen. Neben Regenmachern, aus leeren Chips-Dosen, verziert mit Glitzer- und Geschenkpapier oder selbst bemalt, befüllt mit Reis, Kaffeebohnen oder getrockneten Linsen, sowie Instrumenten wie Zither oder Gitarren aus Holz mit Saiten aus Angelsehnen und Flöten aus Stöckern oder Bambus, sticht ein Instrument besonders hervor: Die Cajon mit Schiller-Logo.

Nachdem Carlotta G. Böse der Klasse 5c eine grobe Skizze ihres Instruments angefertigt und eine Materialauswahl (Holz und Sperrholz) getroffen hatte, begann der Zuschnitt und Zusammenbau des Corpus ihrer einzigartigen Cajon. Nun erfolgt der besondere Teil: das Aufzeichnen und Ausschneiden des Schiller-Logos. Mit Hilfe ihres Vaters wird das Logo mit einer Stichsäge ausgeschnitten und anschließend geschliffen. Weiterhin benötigt die Schiller-Cajon natürlich eine Snare, ein Klangteppich aus Schnarrsaiten am Resonanzkörper, die an der Vorderseite eingebaut wird. Anschließend werden Vorder- und Rückseite des Instruments verleimt, weitere Schleifarbeiten durchgeführt und die Füße angebracht. Fertig ist die sensationelle Cajon mit dem Logo des Calbenser Gymnasiums.