Bei strahlendem Sonnenschein ging es für den sechsten Jahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe kurz vor den Ferien in den Bernburger Auenwald. Dort angekommen wurden sie von Herrn Dr. Larisch und seinem Team herzlich in Empfang genommen. Herr Larisch vermittelte den Schülern interessant und mit Beispielen aus der Natur wie wichtig es gerade heutzutage ist zu handeln. So werden unter dem Motto „ACTION for Future“ im Auenwald Projekttage angeboten, bei welchen die Schüler selbstständig Weiden pflanzen und damit einen Beitrag für die Natur leisten.
Nach einer kurzen Stärkung mit selbstgebackenem Papageienkuchen und Tee durchliefen die Schilleraner in Kleingruppen verschiedene Stationen. So sägten sie Weidenäste ab, spitzen sie an und setzten gemeinsam Stecklinge. Weiterhin halfen sie auch beim Abtransport von Baumstämmen, welche sie über Seile einen Hang hochzogen. Das gemeinsame Arbeiten in der Natur tat nicht nur gut, sondern machte auch sehr viel Spaß. So wurde gemeinsam geschwitzt, gelacht und angepackt. Im Anschluss wurde noch ein Schild als Andenken in den Waldboden geschlagen mit der Gravur: Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe – Action for Future. Stolz und zufrieden versammelten sich die Schilleraner nochmals für ein Gruppenfoto zwischen ihren frisch gepflanzten Stecklingen und ihrem eigenen Schild. Nach getaner Arbeit gab es heiße Würstchen und ein geselliges Beisammensein inmitten dieses wunderschönen Wäldchens.
Wir freuen uns, dass wir auch einen Beitrag leisten konnten, jene schöne Region zu erhalten. Das Friedrich-Schiller-Gymnasium dankt dem Förderverein „Bildung und Arbeit e.V.“ für dieses runde und lehrreiche Projekt. Dem Vorsitzenden, Herrn Larisch, ist es nicht nur gelungen, die Schüler für seine Mission zu begeistern. Mit seinen interessanten Anekdoten sorgte er auch für die Erweiterung des Allgemeinwissens der Schüler und begleitenden Lehrer. So wissen wir jetzt, wie man Walnuss richtig ausspricht oder dass die Hagebutte eine nährstoffreiche Tiefkühlkost für die Vögel im Winter sein kann oder dass sich der Regenwurm von seiner Eigenschaft „reger Wurm“ ableitet. Wir wünschen Herrn Larisch und seinem Team weiterhin viel Freude mit ihrem Herzensprojekt, an welchem sie uns so herzlich und lehrreich teilhaben lassen. Das Friedrich-Schiller-Gymnasium wird sicherlich nicht das letzte Mal jenes schöne Fleckchen Erde besucht haben.
Schlagwort: Frau Gasch
5b (anno 2014) – Wiedersehen mit vielen Erinnerungen
Schilleraner pilgern zum Ringheiligtum Pömmelte
Bei strahlendem Sonnenschein führte der 5. Jahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe eine Exkursion zum deutschen Stonehenge – dem Sensationsfund nahe Pömmelte durch. Bereits Anfang des Schuljahres hatte sich die fünften Klassen im Geschichtsunterricht mit der Stein- und Bronzezeit ausführlich beschäftigt, in welcher die Kreisgrabenanlage ihre Blütezeit hatte. In einem sehr informativen Vortrag vor Ort von Frank Trommer wurden Unterrichtsinhalte wiederholt, bei denen sich die Schüler mit ihrem Vorwissen sehr gut einbringen konnten. Steinwerkzeuge, Jagdwaffen, Schmuck und selbst Musikinstrumente aus jener Zeit wurden vorgestellt.
Dieses Mal konnten die Schüler allerdings die Dinge selbst in die Hand nehmen und ausprobieren. Mit Erstaunen stellten die Fünftklässler fest, wie weit die Menschen schon vor über 4000 Jahren in ihren Fertigkeiten waren. Die Speerschleuder, die erste Fernwaffe der Menschen, stieß dabei auf besonderes Interesse. Im Anschluss stellten die Schüler in einem Workshop selbst ein steinzeitliches Messer her. Dabei arbeiteten sie mit Materialien, die den Menschen der Vorgeschichte einst auch zur Verfügung standen. So dauerte es sehr lange, bis man mit einem scharfkantigen Feuerstein eine Schneide in ein Stück Birkenholz gesägt hatte. Einige Finger schmerzten, aber am Ende war jeder Schüler sehr stolz auf sein eigens hergestelltes Steinzeitmesser. Im Anschluss wurde die Anlage besichtigt und gemeinsam stellten die Schüler und Lehrer fest, dass es nicht der letzte Besuch dieser beeindruckenden Anlage gewesen sein wird. Zum Schluss wanderten die Schilleraner wieder zurück nach Gnadau, um mit dem Zug zurückzufahren. Auch dieser Teil der Exkursion brachte den Teilnehmern Freunde. Endlich ist es wieder möglich, gemeinsam auf Exkursion zu gehen und Unterrichtsinhalte zu veranschaulichen.
British Tea time
Neue Schüler und neue Eindrücke am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe
„Kinder machen Nachtschicht“
Süßes Willkommen zum Start in den Regelunterricht
Schilleraner-Lehrer krempeln ihre Ärmel hoch
Die beiden Termine am Impfzentrum Staßfurt waren für die Lehrer des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe schon etwas Besonderes. Jeweils an einem Samstag hieß es Schlange stehen, Ärmel hochkrempeln und Spritze rein.
Eine gewisse Anspannung, aber auch Vorfreude durch die Covid-19-Impfung einen weiteren Schritt in Richtung Schulnormalität zu gehen, war den Anwesenden deutlich anzusehen. Hoffentlich gehören Begriffe wie Distanzunterricht und Wechselmodell bald wieder der Vergangenheit an.
Ein besonderer Dank gilt dabei dem Fachdienst 23 der Allgemeinen Schulverwaltung des Salzlandkreises für die Planung und Organisation der beiden Impftermine und an das Team des Impfzentrums Staßfurt für die problemlose Durchführung der beiden Impfungen.
Weihnachtliches Nüsse schätzen
Auch in diesem Jahr versuchten sich viele Eltern, Großeltern und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe beim traditionellen Weihnachtsmarkt am Nüsse schätzen. Insgesamt gab es im Ergebnis sechs Preisträger, wobei Angelina Bertram gar die genaue Anzahl der Erdnüsse in einer Dose schätzte und sich den aktuellen Schillerkalender 2020 als Hauptpreis aussuchte.
Neben Lisa Wlokka, Luca Schneider und Luis Heyn, waren auch die Lehrer Herr L. Woltersdorf und Herr S. Moll erfolgreich. So konnten sich die Gewinner über brandneue Trinkflaschen oder gar den wohl begehrtesten Preis freuen: ein 3-Gänge-Menü in der Cafeteria. Nun kann Weihnachten kommen und es kann mit Geschenken weitergehen.
Aufregender erster Schultag
Der Beginn des Schuljahres beschreibt jedes Mal wieder einen Neustart für die Schilleraner der fünften Klassen. Der erste Schultag in der noch unbekannten Schule bringt dabei viele neue Eindrücke mit sich.
Am frühen Morgen haben unsere Eltern uns in die Schule gebracht. Dort angekommen, empfing uns bereits das weitgeöffnete große grüne Eingangstor. Der riesige Schulhof und die großen Schulgebäude wirkten beeindruckend und steigerten bei uns zusätzlich die Aufregung.
Unsere neuen Klassenlehrer, Frau Klemm, Frau Gasch, Frau Koch und Herr Woltersdorf begrüßten uns und begleiteten alle in die neuen Klassenräume. Bereits kurze Zeit später ertönte das erste Stundenklingeln. Nachdem sich die jeweiligen Klassenlehrer und alle Mitschüler vorgestellt hatten und auch der neue Stundenplan bekannt gegeben wurde, auf dem sich teils noch unbekannte Unterrichtsfächer, wie zum Beispiel Biologie, Geschichte und Geografie, wiederfanden, machten wir anschließend einen interessanten Rundgang durch die gesamte Schule. Dabei lernten wir unter anderem unseren neuen Direktor, die Aula und die Schulsekretärin kennen. Als scheinbar alles besichtigt war, klingelte es auch schon zur großen Pause. Das Mittagessen wird am Calbenser Schillergymnasium in einer tollen, lichtdurchfluteten Cafeteria serviert. Nachdem wir gegessen hatten, inspizierten wir erstmals auf eigene Faust die beiden Schulhöfe mit allen angebotenen Spielmöglichkeiten. Wir hatten großes Glück, denn wir durften an unserem ersten Tag schon eher nach Hause gehen. Zum Abschluss allerdings schickten wir noch alle gemeinsam mit Helium gefüllte Luftballons Richtung Himmel, verbunden mit eigenen ganz individuellen Wünschen symbolisierte diese Aktion den Startpunkt für die anstehende Schulzeit an unserem Gymnasium.
Unsere Eltern oder die Busse warteten vor der Schule schon auf uns. Als wir zu Hause waren, haben wir ganz aufgeregt alles berichtet. Am Abend sind wir alle aufgrund des aufregenden ersten Tages sehr früh eingeschlafen, denn bereits am nächsten Morgen begann erneut der Ernst des Lebens.

























