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Eine Seefahrt, die ist lustig, … meistens jedenfalls

Ostsee muss es sein und Jugendherberge kann jeder, dachten wir, die 10B des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, unsere Klassenleiterin  Andrea Pößel und unsere Eltern. Umfangreiche Recherchen und Vorbereitungen für unsere Klassenfahrt führten zu einem Segeltörn. Und das Wort Klassenfahrt bekam einen ganz neuen Inhalt. Was wird uns wohl erwarten?

Für fünf Tage waren die Jan Huygen, ein über hundert Jahre alter Segler, ursprünglich ausschließlich für Fracht gebaut, und seine 22 Kojen sowie verschiedene Häfen an der Ostsee und im Greifswalder Bodden unser Zuhause. Das Schiff ist eine der letzten sechs Koftjalken weltweit. Skipper Herman, seine Freundin Anna und Maat Julia erklärten mit Ruhe und Gelassenheit, waren unsere geduldigen Ansprechpartner, bestimmten die Route, gaben die Kommandos, manchmal auch ganz ohne Worte. Denn wir waren die Besatzung. Das hieß: Wind und Wetter trotzen, Segel setzen und wieder einholen, halsen, alle Mahlzeiten vorbereiten und danach spülen und ganz zum Schluss auch das Deck schrubben. So viel Neues und so spannend. Und das alles in so kurzer Zeit.

Der Stadthafen von Rostock war unser Ausgangspunkt. Die zunächst ruhige Fahrt machte Mut für dieses Abenteuer, aber die Ostsee ist ein Meer und hat so ihre Tücken. Eine Jacke reichte dann auch bald nicht mehr. Der Wind ließ die ersten Schüler auch die Fische füttern. Das funktioniert übrigens am besten mit dem Wind. Herrliches Wetter begleitete uns dann aber am Abend beim ersten Stopp im Nothafen Darßer Ort. Wenn Engel reisen …

So begann auch der nächste Tag, aber er begann nur so. Denn irgendwann wurde die Seefahrt entlang der Küste Fischland-Darß innerhalb einer halben Stunde weniger lustig. Die Wettergötter meinten es nämlich mit den „Engeln“ nicht mehr so gut. Windstärke 7 – und das ist für Landratten ziemlich viel – Regen und Hagel beschäftigten uns auf und unter Deck erheblich. Herman hatte alles im Griff und wir halfen dabei. Alles ist gutgegangen, die Besatzung hat funktioniert. Nach einer Stunde war alles vorbei und als wir im Hafen von Stralsund lagen, konnten wir die Silhouette der Stadt in der Abendsonne genießen, aber auch unsere pitschenassen Sachen trocknen.

8.20 Uhr öffnete die alte Rügendammbrücke für die Einfahrt in den Strelasund und weiter in den Greifswalder Bodden. Eine insgesamt ruhige Fahrt bei schönstem Wetter bestimmte diesen Tag. Wir hatten offensichtlich die Probe am Vortag bestanden. Also, Badesachen raus und ab in das 19 Grad warme Wasser. Einige Mutige fanden fast kein Ende. Das Kontrastprogramm zum Tag davor. Mit Blick auf die ehemalige Heeresversuchsanstalt der Nazis in Peenemünde haben wir die Nacht im Hafen von Freest verbracht.

Von dort aus sind wir am nächsten Tag in einem Zickzackkurs – der Wind wollte es so – auf dem Greifswalder Bodden gesegelt. Das ehemalige Kernkraftwerk Lubmin mal vor, mal hinter uns. Bedrohliche Wolken und reichlich Wind waren unsere Begleiter. Mehrere Manöver verkürzten uns die Zeit. Zum Glück blieb es trocken. Die Fische wurden auch nicht mehr gefüttert. Im idyllischen Hafen von Wieck bei Greifswald hatten wir einen tollen letzten Abend beim Grillen. Die Sonne war unser Begleiter. Perfekt.

Der letzte Tag begann mit Windstille. Völlige Flaute. Also, Motor an und ab in Richtung Stralsund. 12.20 Uhr öffnete die Brücke und das mussten wir schaffen. Für Herman van Linschoten, auch Eigner des Schiffes, kein Problem. Langweilig war es trotzdem nicht. Denn wir haben  aufgeräumt, das Deck geschrubbt, die Segel in Schutzhüllen verpackt, die letzte Mahlzeit an Bord vorbereitet.

Eine Woche auf engstem Raum arbeiten, essen, schlafen ist schon eine echte Herausforderung. Wir haben sie aber gut gemeistert. Vor allem Chris und Emely gingen immer voran. Alle mussten helfen dabei, einigen wurde aber auch geholfen. Echtes Teamwork, eine ganz außergewöhnliche Erfahrung werden ganz sicher in unserer Erinnerung bleiben.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserer Klassenleiterin, Andrea Pößel, für die umfangreiche Vorbereitung und vor allem den Mut, eine solche Klassenfahrt mit uns zu machen, aber auch bei Ralf Bannier für seine Begleitung und tatkräftige Unterstützung.

Ein letzter Dank gilt der Crew, die uns verantwortungsvoll, bestimmt, aber auch entspannt und verständnisvoll abverlangte, was auf einem Segelschiff an Aufgaben zu tun ist.

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Buongiorno, bella Italia

Am Sonntagabend, dem 14. August, machte sich die Klassenstufe 12 auf den Weg nach Italien. Nach einer 13-stündigen Busfahrt erreichten wir das romantische Städtchen Verona. Hier standen uns vier Stunden Freizeit zur Verfügung, die jeder individuell gestalten konnte. Dabei stand bei fast allen ein Besuch des berühmten Balkons aus Shakespears ‚Romeo und Julia‘ auf dem Plan.

Anschließend fuhren wir noch drei weitere Stunden, bis wir an unserem Ziel, Montecatini Terme, ankamen. Der Abend diente den Meisten zur Erholung, egal ob bei einer Stadterkundung oder im Hotel.

Am Dienstagmorgen machten wir uns gegen 8:30 auf den Weg nach Pisa. Dort besichtigten wir die Kirchenanlage mit dem berühmten Schiefen Turm. Nach etlichen Fotos und atemberaubenden Eindrücken setzten wir die Fahrt fort. Um einen kühlen Kopf zu bewahren, ging es danach ans Mittelmeer. Heißer Sand, salzige Brise, warmes Wasser und der Kontrast zwischen Marmorbergen im Rücken und endlosem Horizont vor uns, stellen das Highlight des Tages dar. Auf Empfehlung unseres Reiseleiters Martin Bauer, welcher ursprünglich aus Hamburg stammt, genossen wir unser Picknick auf der historischen Stadtmauer Luccas. Im Anschluss an die informative Stadtführung konnten wir Lucca noch auf eigene Faust erkunden. Nach dem gemeinsamen Abendessen erlebten wir das italienische Nachtleben der sonst verschlafenen Stadt hautnah.

Am darauffolgenden Tag, besichtigten wir das Manhattan des Mittelalters – San Gimignano. Hier bot sich die Chance, das womöglich weltbeste Gelato zu probieren, was wir bestätigen konnten. Unter Olivenbäumen stärkten wir uns für den folgenden Besuch in den Weinbergen. Mit dem Geschmack des Weines auf der Zunge ging es mit musikalischer Untermalung zurück ins Hotel. Der letzte Abend in Montecatini wurde in vollen Zügen genossen.

Gemeinsam entspannt in der Toskana unterwegs.

Am Donnerstag traten wir die Rückreise mit einem abschließenden Besuch der Stadt Florenz an, welche uns mit ihrer Sehenswürdigkeiten erneut faszinierte. Nun standen anstrengende 13 Stunden Fahrt auf dem Programm. Als wir schließlich am Freitagmorgen Calbe erreichten, fand die wundervolle und ereignisreiche Fahrt ihren Abschluss.

Im Namen aller Schüler bedanken wir uns ganz herzlich bei unseren Busfahrern Uwe und Enrico, welche zu allgemeinen Belustigung beitrugen, sowie den Hotelleis und Martin (Reiseleiter) bedanken. Der Dank gilt natürlich auch unseren Tutoren, Herrn Blätke, Herrn Pfesdorf und Frau Rombusch, die diese Reise sehr gut organisiert haben.

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Großer europäischer Projekttag – „GoEurope!“

Die Grundlagen der europäischen Idee, die Möglichkeiten eines gemeinsamen Europas und die Schwierigkeiten bei der Entscheidungsfindung in den EU-Institutionen bildeten den großen Rahmen eines ebenso großen gemeinsamen Projekttages des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe und dem „GoEurope!“-Kompetenzteam.

Die Schilleraner der achten und neunten Klassen nutzten die Räumlichkeiten des Calbenser Hegerstadions, um unter anderem die historische Entwicklung Europas, die einzelnen Besonderheiten der Mitgliedsländer der EU, die wichtigsten Personen der europäischen Politik und ihre ganz persönlichen Möglichkeiten außerhalb Deutschlands zu erarbeiten. Im Quiz-Format „Europa-Battle“ sowie als Kleingruppe bei der „Europa-Rallye“ erspielten die Schüler die umfangreichen Inhalte mit viel Spaß und Engagement.

Gemeinsames Fotos von Schülern mit dem Bürgermeister, den Organisatoren und Schulleiter Herrn Friederichs.
Gewinner des Europa-Battles der neunten Klassen.

In der Cafeteria, der Aula und dem großen Unterrichtsraum 107 des Gymnasiums führten die Zehnt- und Elftklässler in drei Gruppen Planspiele unter dem Motto „Next Level: Europe“ durch. Nach einem kurzen theoretischen Vortrag schlüpften die Schilleraner in verschiedene vorbestimmte Rollen der europäischen Politik, vertraten unter anderem Politiker aus Frankreich, Deutschland, Belgien, Schweden und der EU-Kommission. Realitätsnah wurden in Ausschüssen die Positionen und verschiedenen Lösungsansätze zu Fragen der Flüchtlingspolitik erarbeitet und im Anschluss in einer großen Diskussionsrunde, dem EU-Parlament nachempfunden, ausgetauscht und abschließend abgestimmt.

Diskussionen im Plenum.
Die Schüler übernahmen verschiedene Persönlichkeiten in den Diskussionen.
Vertreter der einzelnen europäischen Regionen im Planspiel.
Interview zu den jeweiligen Standpunkten zu den Sachfragen.

In der offiziellen Auswertung des „GoEurope!“-Projekts wurden gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Calbe, Sven Hause, nicht nur die erfolgreichsten Schüler prämiert, sondern in entspannter Atmosphäre und bei passender Verpflegung die vielen tollen Eindrücke des Tages ausgetauscht.

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„Let´s dance“ beim diesjährigen Abiball

Tanzen, Tanzen und nochmal Tanzen hieß es am vergangenen Freitagabend im Staßfurter Salzlandcenter beim stimmungsvollen Abiball des diesjährigen Abschlussjahrgangs des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe.

Nach dem obligatorischen Jahrgangsfoto in festlicher Abendgarderobe versammelten sich direkt alle Schilleraner auf der Tanzfläche, um gleich im abwechslungsreichen Eröffnungstanz zwischen Pop und Walzer für einen sehr gelungenen Auftakt zu sorgen.

Nachdem das reichhaltige Buffet geplündert wurde und auch die zahlreichen Erinnerungsfotos im Kasten waren, blieb nur eine kurze Zeit für das ausgelassene Tanzen mit der Band Ventura Fox, da bereits im Anschluss Luise Hocke und Tim Gieraths gekrönt wurden. Das neue Königspaar eröffnete dann auch mit einem Walzer die nächste Tanzrunde.

Besondere Aufmerksamkeit und Stimmung erzeugten am späteren Abend die einstudierten Choreographien der Schilleraner, wobei im Duell Mädchen gegen Jungen beide Geschlechter zu überzeugen wussten und ausgiebigen Beifall genießen durften.

Alles was danach noch kam, war eigentlich nur noch Tanzen, Tanzen und nochmals Tanzen, bis in den frühen Morgen hinein.

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„Ganz schön viel Theater …“

Erfahrungen an außerschulischen Lernorten zu sammeln ist wesentlicher Bestandteil unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit und deswegen bewährte Tradition am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe. Klingt gut und Schillers Lehrer und Schüler wissen genau, wie das geht.

Die verschiedenen Fachschaften organisieren dieser Tradition folgend in der letzten Schulwoche jeweils einen Projekttag für alle Schülerinnen und Schüler. Ganz unterschiedliche Orte standen dabei in den vergangenen Jahren im Mittelpunkt. Die Wanderung zum Brocken war sicher einer der Höhepunkte, aber auch die Sternfahrt zum Wartenberg, der Besuch im Phaeno in Wolfsburg , der Bergakademie in Freiberg, des Endlagers in Morsleben und die Einfahrt in das Erlebnisbergwerk Sangerhausen bleiben in lebhafter Erinnerung. Im Kalksteinbruch Rüdersdorf durften Schüler Fossilien erforschen.

Das 25-jährige Jubiläum unseres Gymnasiums brachte nun ganz logisch im Juni 2016 die Fachschaft Deutsch in die Verantwortung. Spiritus Rector war die Fachschaftsleiterin Heidi Cotte. Fleißige Helfer unterstützten sie, um die organisatorische und logistische Meisterleistung zu bewältigen. Es ging – wie es unser Namensgeber einmal schrieb – „um die Bretter, die die Welt bedeuten“.

„Wir sehen die kleine, dann die große Welt“, wie es sein engster Mitstreiter, der allen bekannte Geheimrat, im „Faust“ formulierte, bedeutete, dass einige der jüngsten Schüler voller Begeisterung eine Lesenacht in Barby gestalteten, andere das Theater und die Bibliothek in Bernburg besuchten.

Die 7. Klassen fuhren nach Bad Lauchstädt, erlebten dort das einzige aus der Goethezeit original erhaltene Theater und das Schillerhaus. Ein Ensemblemitglied trug Balladen vor. Die Schüler staunten, wie ein professioneller Sprecher Stimmungen vermittelt und Wirkungen erzielt.

„Rap macht Schule“ heißt das Projekt von Doppel-U aus Weimar. Der Rapmusiker Christian Weirich vermittelt klassische Texte und bringt sie den Schülern in den ihnen vertrauten Genres – Rap und Hiphop – nah. Theorie und Praxis standen für unsere Achtklässler und eine Zehnte auf dem Programm. Eigene Texte zu rappen ist allerdings dann doch nicht so einfach, hat aber geklappt und eine gerappte „Ode an die Freude“ bedeutete für unsere Schüler eine völlig neue Erfahrung.

Alle anderen Jahrgänge besuchten Dessau, das Anhaltische Theater und die Volkshochschule. Ob Balladenvertonung, Schiller Workshop, Stadtrallye, Theaterführung oder „Schiller unplugged“ – für jeden muss etwas dabei gewesen sein am Theatertag des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, kurz vor unserem Jubiläum.

Bei der Stadtralley gab es viel Neues zu entdecken.
Im Team durch die Innenstadt von Dessau.
Hilfe beim Texten von einem Rapper.

„Am Montag hatten wir ganz schön viel Theater“, fasste ein Mathe – und Physiklehrer den Tag zusammen. Es muss ein Kompliment gewesen sein.

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Emotionale Zeugnisübergabe

Ein Wechselbad der Gefühle durchlebten sowohl die Abiturienten des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe als auch die zahlreichen Gäste im prall gefüllten Staßfurter Salzlandcenter am Donnerstagabend.

Nach der traditionellen und stimmungsvollen Eröffnung durch ein Streichquartett sorgten insbesondere zwei einprägsam rezitierte Gesichte durch Marie Wolter („Ohne Titel“ von Alma-Hermine Wächter) und Anna Wachsmuth („Jugend“ von Nadja Bischoff) für eine angemessene Stimmung. Erstmals Gänsehaut-Atmosphäre bei den Gästen erzeugte die textliche Neugestaltung des Chors von „Wie weit werdet ihr geh´n?“ in Anlehnung an den Popsong „Hungriges Herz“ der deutschen Band Mia.

Die anschließende Rede von Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs begann erfrischend in Richtung der Abiturienten mit den Worten: „Abitur bestanden – Welch ein befreiendes Gefühl!?“ Vor acht Jahren begann der Weg auf dem Schulhof des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe und um es mit dem Motto des letzten Schultags zu beschreiben: „Die Abi Horror Show wurde es zum Glück nicht.“ Dieser Weg endete an diesem Donnerstag in einem glanzvollen Finale auch für alle Unterstützer des bisherigen Lebensweges. Mit den Worten „Akzeptieren Sie ihre eigenen Schwächen und die der Anderen und verändern Sie die Welt mit ihren Stärken, aber mit Bedacht“ verabschiedete der Schulleiter den bereits 25. Abiturjahrgang des Calbenser Gymnasiums.

Festlich und stilvoll fand im Anschluss die Abiturzeugnisübergabe statt, wobei viele Augen der Eltern voller Stolz nur so glänzten. Mit Pauline Recklebe (Abiturdurchschnitt: 1,6), Lea Ehrhardt (1,5) und besonders Tim Gieraths, der einen Durschnitt von 1,0 erreichte, zeichnete Thomas Faltin vom Förderverein weiterhin die drei besten Schüler des Jahrgangs gesondert aus.

Mit der eindrucksvollen und zugleich stimmgewaltigen Interpretation von Lukas Grahams Song „Seven Years“ erhielten Meike Zerwek und Davina Cierpka tosenden Beifall. Emotional wurde es im Anschluss bei der Verabschiedung von Nicole Westphal durch ihre Weggefährten vom Gospelchor. Auch Angie Böttcher hatte bereits zu Beginn ihrer Abschlussrede des Jahrgangs Tränen in den Augen, bekam aber dennoch das wichtigste Wort deutlich heraus: „Geschafft!“. Ihr Partner Christoph Borzucki führte danach fort, dass die vielen Erinnerungen, wie beispielsweise an das Skilager, die zahlreichen verquatschten Stunden, die Abschlussfahrt und die vielen interessanten Ausreden für das Zuspätkommen, bleiben werden, übrigens auch der exponentielle Anstieg der Partys. Der Zeitpunkt Abschied zu nehmen bedeutet dabei aber gleichsam neue Wege mit riesiger Freiheit. „Gemeinsam teilen wir ein großes Stück Vergangenheit, es war eine unvergessliche Schulzeit.“ Passender hätten die tollen Abschlussworte sowohl für die Veranstaltung als auch für den Weg bis zum Abiturzeugnis nicht gewählt werden können.

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Erfrischende Informationen im Magdeburger Landtag

Es war eine bemerkenswerte und sicherlich auch seltene Stille im Plenarsaal des Magdeburger Landtags und das obwohl die Besuchertribüne mit über 50 Schülern mehr als prall gefüllt war.

Zwar blieben die Sitze der Abgeordneten in dieser sitzungsfreien Woche leer, für die Sozialkunde-Kurse der Klassenstufe 10 des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe jedoch bedeutet dies, dass der grundlegende Aufbau, die vorbestimmten politischen Abläufe und einige interessante Anekdoten über den Alltagsbetriebs des Landtags von Sachsen-Anhalt deutlich intensiver erklärt werden konnten.

Dass die Schilleraner sowohl während des Rundgangs als auch im Informationsgespräch überaus aufmerksam waren, lag insbesondere an der erfrischenden, sympathischen und sehr verständlichen Vermittlung der teils sehr theoretischen Inhalte durch den Betreuer des Besucherdienstes.

Der anschließende Stadtbummel durch die Landeshauptstadt rundete den interessanten und zugleich entspannten Exkursionstag ab.

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Endlich wieder ein Sportfest

Irgendwie war es allen Schilleranern anzumerken, dass dieses Sportfest etwas Besonderes war. Nach dem Saalehochwasser des Jahres 2013 führten die erforderlichen umfassenden Baumaßnahmen im Hegerstadion dazu, dass die Schüler des Calbenser Gymnasiums seither auf das traditionell jährlich stattfindende Sportfest verzichten mussten.

So war dann auch die Vorfreude auf den sportlichen Wettbewerb scheinbar umso größer. Während sich im ersten Teil die kleineren Klassen im Zwei-Felder-Ball-Turnier in der Hegersporthalle nichts schenkten, standen für die größeren Schüler auf dem Sportplatz die grundlegenden Disziplinen der Leichtathletik auf dem Programm. Neben den vielen guten Einzelleistungen sorgten insbesondere die 8 x 100m-Staffeln der einzelnen Klassenstufen für eine tolle Stadionatmosphäre.

Abklatschen vor dem Zieleinlauf.
Die Welle nach dem Sieg in der Staffel.
Herr Pfesdorf war für die Starts zuständig.
Voller Einsatz beium Weitsprung.

Nach dem Standortwechsel im zweiten Teil des Sportfestes ging es für die größeren Schilleraner beim Volleyball-Turnier um den Sieg in der jeweiligen Klassenstufe. Mit reichlich Ehrgeiz wurde um jeden einzelnen Punkt gekämpft. Aber auch die jüngeren Schüler legten sich kräftig ins Zeug, um im Sprint, beim Weitsprung oder beim Schlagballwerfen das Maximale zu erreichen.

Das gewohnt perfekt organisierte Sportfest konnte nach der langen Wartezeit die Erwartungen voll erfüllen und das Schulleben am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe ergänzen, sodass sich alle Schilleraner bereits auf das Sportfest 2017 freuen können.

Ergebnisse des Sportfestes:

Klassenstufe 5:

  • Gesamtwertung (Jungen): 1. J. Kulessa (1083 Pkt.), 2. N. Kober (1051 Pkt.), 3. M. Fabian (951 Pkt.)
  • Gesamtwertung (Mädchen): 1. S. Dziallas (1115 Pkt.), 2. P. Pierau (1111 Pkt.), 3. L. Garz (1011 Pkt.)
  • 8x100m-Staffel: 1. Klasse 5a, 2. Klasse 5c, 3. Klasse 5b, 4. Klasse 5d

Klassenstufe 6:

  • Gesamtwertung (Jungen): 1. F. Günther (1227 Pkt.), 2. M. Gottschalk (1095 Pkt.), 3. M. Köhler (1094 Pkt.)
  • Gesamtwertung (Mädchen): 1. N. Herrmann (1179 Pkt.), 2. S. Luther (1107 Pkt.), 3. F. Herzig (1080 Pkt.)
  • 8x100m-Staffel: 1. Klasse 6a, 2. Klasse 6c, 3. Klasse 6b

Klassenstufe 7:

  • Gesamtwertung (Jungen): 1. M. Krimmling (1214 Pkt.), 2. L. Heinemann (1204 Pkt.), 3. A. Möhring (1157 Pkt.)
  • Gesamtwertung (Mädchen): 1. L. Grössing (1234 Pkt.), 2. M. Ziebart (1172 Pkt.), 3. M. Schroeder (1115 Pkt.)
  • 8x100m-Staffel: 1. Klasse 7b, 2. Klasse 7a, 3. Klasse 7c

Klassenstufe 8:

  • Gesamtwertung (Jungen): 1. T. Mahlzahn (1383 Pkt.), 2. L. Koch (1372 Pkt.), 3. J. Rusche (1279 Pkt.)
  • Gesamtwertung (Mädchen): 1. L. Wunderling (1270 Pkt.), 2. E. Mänz (1183 Pkt.), 3. K. Süßmilch (1125 Pkt.)
  • 8x100m-Staffel: 1. Klasse 8b, 2. Klasse 8a, 3. Klasse 8d, 4. Klasse 8c

Klassenstufe 9:

  • Gesamtwertung (Jungen): 1. T. Pantel (1462 Pkt.), 2. M. Kruse (1441 Pkt.), 3. C. Wenzlaff (1339 Pkt.)
  • Gesamtwertung (Mädchen): 1. S. Brink (1195 Pkt.), 2. L. Heinrich (1155 Pkt.), 3. E. Dragendorf (1121 Pkt.)
  • 8x100m-Staffel: 1. Klasse 9a, 2. Klasse 9b, 3. Klasse 9c, 4. Klasse 9d
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Mittendrin im politischen Alltagsgeschäft

Bereits im Vorfeld hat dieses Thema bis weit über die Landesgrenzen hinaus für reichlich Diskussionen gesorgt. Die „Armenien-Resolution“ des deutschen Bundestages zur Bezeichnung „Völkermord“ hatte dabei nicht nur nahezu das komplette Plenum, sondern auch die Presse- und Besuchertribüne des Reichstagsgebäudes gefüllt.

Auch eine große Gruppe des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe konnte bei ihrem Bundestagsbesuch in Berlin sowohl die umfangreichen Demonstrationen im Vorfeld als auch  die Debatte und Abstimmung zu dieser Streitfrage verfolgen.

Der anschließende Tagesordnungspunkt zur Riester-Rente jedoch brachte für die Schilleraner auf der Besuchertribüne deutlich mehr kontroverse Diskussionen und interessante Streitgespräche zwischen den Abgeordneten, sodass sie gut ins politische Tagesgeschäft eintauchen konnten.

Bei bestem Wetter und tollen Blick von der Kuppel des Reichstags und nachfolgendem Essen im Besucherrestaurant des Paul-Löbe-Hauses oberhalb der Spree konnten erste Eindrücke zu den Abläufen im Bundestag diskutiert werden.

Gemeinsames Gruppenfoto im Paul-Löbe-Haus.

Einen Blick hinter die Kulissen ermöglichte das abschließende Expertengespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Burkhard Lischka. In lockerer Atmosphäre folgten viele Anekdoten und Geschichten aus dem Leben eines Politikers. Natürlich durften in der Diskussionsrunde die noch offenen Fragen der Sozialkundeschüler der Klassenstufe 11 zum allgegenwärtigen Thema „Armenien-Resolution“ nicht fehlen.

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„KlarSicht“ in der Suchtprävention

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erklärt unter der Überschrift „Suchtprävention“, dass diese einen zentralen Beitrag zur Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit beiträgt. Ergänzend zu erschreckenden Zahlen von Todesfällen durch Alkohol-, Tabak- und Drogenkonsum wird die Wichtigkeit der wissenschaftlich gestützten Prävention für die Erhöhung der Lebensqualität verdeutlicht.

Insbesondere im Jugendalter bieten sich dafür viele grundlegende Ansätze der Vorbeugung. So ist es dann auch wenig verwunderlich, dass der eigens dafür eingeführte Arbeitskreis Prävention bei den Vertretern des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe auf offene Ohren stieß und einen Aktionstag „KlarSicht“ organisierte.

Neben zahlreichen Informationsmaterialien wurden den Achtklässlern im Stationsbetrieb viele wichtige Inhalte vermittelt. In Kleingruppen und nur im Kontakt mit den Pädagogen konnten sich die Schilleraner in einem vertrauensvollen Bereich den verschiedenen Themen öffnen. Unter Einsatz von Rauschbrillen wurden die veränderten Sinneswahrnehmungen am eigenen Körper erlebt, die Folgen des Tabak- und Alkoholkonsums trugen die Schüler in spielerischer Form zusammen und auch die Zielstellungen der Werbung wurden an aktuellen Beispielen bearbeitet.

Gewisse Veränderungen im Denken der Schüler konnte bereits die abschließende Evaluation zur Fragestellung „Gehört Alkoholkonsum für dich zum Erwachsenwerden dazu?“ offenbaren. Insbesondere jedoch die Einschätzungen zum Suchtpräventionsprojekt zeigten, dass es im kommenden Schuljahr auf jeden Fall eine Wiederholung geben sollte.