Veröffentlicht in News

Einblicke in die Welt der Pflege und der Medizin

Am Montag, den 22. Juni, und Dienstag den 23. Juni, erhielten einige Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe im Rahmen des Projekts „Medizin zum Anfassen: Blut und Blutdruck“ spannende Einblicke in die Bereiche Pflege, Therapie und soziale Berufe. Möglich wurde dies durch die Kooperation mit dem IWK, einem gemeinnützigen Bildungsanbieter, der sich auf Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen spezialisiert hat. Frau Labs und Frau Triebel stellten die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten ihrer Einrichtung vor und vermittelten praxisnahes Wissen aus dem Gesundheitswesen.
Zu Beginn beschäftigten sich die Teilnehmenden mit dem Aufbau des Herzens, dem Blutkreislauf und den verschiedenen Bestandteilen des Blutes. Besonders kreativ wurde es bei der Aufgabe, eine Geschichte über einen Tag im Leben eines roten Blutkörperchens zu schreiben. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler nachvollziehen, welchen Weg ein Erythrozyt durch den menschlichen Körper zurücklegt und welche wichtige Aufgabe er dabei erfüllt.
Anschließend wurde das theoretische Wissen in die Praxis umgesetzt. An einem speziellen Gummiarm wurde die Blutabnahme simuliert. Außerdem lernten die Teilnehmenden, wie eine Infusion vorbereitet wird. Diese Übungen ermöglichten einen realistischen Einblick in den Pflegealltag. Zwischendurch berichteten Frau Labs und Frau Triebel anhand passender Anekdoten aus ihrem Berufsalltag von ihren Erfahrungen in der Pflege und während der Ausbildung. Diese Geschichten machten deutlich, wie abwechslungsreich, verantwortungsvoll und zugleich menschlich die Arbeit in Gesundheitsberufen ist.
Ein weiteres Thema war der Blutdruck. Zunächst wurden wichtige Informationen zur Entstehung und Bedeutung des Blutdrucks vermittelt. Danach durften die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und den Blutdruck manuell messen. Dabei zeigte sich, dass Konzentration und Genauigkeit für diese Tätigkeit besonders wichtig sind.
Auch das Thema Erste Hilfe stand auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie sie in Notfallsituationen richtig reagieren können und welche Maßnahmen besonders wichtig sind, um anderen Menschen schnell helfen zu können.
Den Abschluss bildete ein Quiz, bei dem das erlernte Wissen rund um Blut, Blutkreislauf, Blutdruck und Erste Hilfe noch einmal überprüft werden konnte. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei zeigen, was sie in den beiden Tagen gelernt hatten. Besonders der Wechsel zwischen theoretischen Inhalten und praktischen Übungen machte die Veranstaltung abwechslungsreich und anschaulich. Durch die Blutabnahme am Gummiarm, das Vorbereiten einer Infusion sowie die manuelle Blutdruckmessung erhielten die Teilnehmenden einen realistischen Einblick in medizinische Tätigkeiten und konnten viele neue praktische Erfahrungen sammeln.

Veröffentlicht in News

Einblicke in die Therapie mit Pferden

Dass Reiten Spaß macht, wissen viele Kinder bereits, aber dass mit Pferden auch Therapien durchgeführt und sogar Krankheiten geheilt werden können, konnten 28 Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe innerhalb der Projekttage am 22 und 23. Juni am Reit- und Therapiezentrum in Sachsendorf lernen und dabei selbst mit Pferden arbeiten.
Die Leiterin des Zentrums, Frau Daniela Heyer, gab den Teilnehmern zuerst einen theoretischen Einblick in die Vorteile der Pferdetherapie und die Krankheitsbilder, die damit behandelt werden können. Auch die Wirkung auf Psyche und Herzkreislauf wurde den Schülern altersgerecht erklärt. Frau Heyer erzählte von Beispielen ihrer Therapie und fragte die Kinder nach eigenen Erfahrungen mit Pferden.
Im Anschluss durften die Schüler selbst einige der für die Therapien genutzten Pferde putzen, satteln, die Pferde führen und wer wollte, sogar darauf reiten oder voltigieren. Aber nicht nur die Pferde bekamen die volle Aufmerksamkeit der Kinder, auch die Hunde, Hühner, Katzen und Kühe des Hofes wurden gestreichelt. Am Ende des Projekttages durften die Kinder die Pferde noch abduschen und wem es zu warm war, konnte sich selbst mit unter den Strahl des Gartenschlauches stellen. Letztendlich konnten die Kinder viel von den Projekttagen mitnehmen und werden das nächste Mal, wenn sie selbst wieder reiten oder ein Pferd sehen, an die Erlebnisse und das Erlernte zurückdenken.

Veröffentlicht in News

Faszination Yoga

Yoga kommt ursprünglich aus Indien, wo es bereits vor über 2000 Jahren praktiziert wurde. Das Wort „Yoga“ bedeutet „Verbindung“, gemeint ist die Verbindung von Körper, Geist und Atmung.
Es ist keine Sportart wie Fußball oder Handball, denn es geht nicht darum zu gewinnen, sondern auf den eigenen Körper zu hören. Menschen auf der ganzen Welt machen Yoga, denn es kann helfen beweglicher zu werden, die Muskeln zu stärken, ruhiger und gelassener zu sein, sich besser zu konzentrieren und seinen Körper kennenzulernen. Yoga verbindet Bewegung und Entspannung und kann überall, zu jeder Zeit, in jedem Alter und ohne aufwendige Ausrüstung praktiziert werden. Eine faszinierende Aktivität, oder?
Zur Projektwoche am Friedrich-Schiller-Gymnasium wollten Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse diese Technik kennenlernen und verschiedene „Asanas“ (so heißen die Übungen beim Yoga) selbst ausprobieren. In kleinen Gruppen machten sie bei Frau Hulha Paar-, Geschicklichkeits- und Achtsamkeitsübungen, reisten mit Frau Herrmann gedanklich ans Meer und konnten bei Frau Platte mit Mandalas und Diamond Painting kreativ entspannen.

Veröffentlicht in News

Gesunde Box

Not macht erfinderisch – und gesund! Ein spontanes Erfolgsprojekt der Jahrgangsstufen 9 bis 11

Manchmal laufen Pläne nicht wie gedacht, führen aber zu tollen Ergebnissen. Genau das bewiesen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 11: Nachdem ein geplanter Kurs kurzfristig abgesagt werden musste, entstand spontan ein neues, kreatives Projekt: „Nachhaltige und naturnahe Landwirtschaft für eine gesunde Brot Box“.
Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, hieß es für die Jugendlichen: Improvisation ist alles! Innerhalb kürzester Zeit organisierten sich die Jahrgangsstufen neu und widmeten sich der Frage, wie eine bewusste, umweltfreundliche Ernährung schon beim täglichen Pausenbrot beginnt. Das Projekt startete mit einer intensiven Recherche darüber, welche Nährstoffe in eine ausgewogene Box gehören und wie eine naturnahe Landwirtschaft diese hochwertigen Rohstoffe liefert.
Mit viel Elan ging es anschließend an die Rezeptplanung. Zuvor warfen die Schülerinnen und Schüler – natürlich auf freiwilliger Basis – einen prüfenden Blick in ihre eigene Brot Box. Diese erste Bestandsaufnahme bildete den idealen Ausgangspunkt, um den Optimierungsbedarf beim täglichen Pausenbrot direkt in der Praxis zu erkennen. Basierend auf diesen Erkenntnissen entwickelten die Jugendlichen vielfältige Ideen für Brot, Müsli und Brotaufstriche, die traditionelle regionale Klassiker neu belebten, innovative Ernährungstrends integrierten und durch internationale Einflüsse neue Geschmacksnoten in die Brot Box brachten. Diese Inspirationen aus fünf Kontinenten führten zu einer fantastischen Vielfalt.
Die tollen Ergebnisse des Projekts blieben natürlich nicht im Klassenzimmer! Beim Ganztagsfest durften sich die Besucher an unserem Stand auf ein abwechslungsreiches Programm mit leckeren Kostproben zum direkten Durchprobieren und inspirierenden Musterbrotboxen für den Alltag freuen. Zudem lagen die gesammelten Rezepte zum Nachkochen für zu Hause bereit, und zwei von den Schülern selbst entwickelte Quizze luden dazu ein, das eigene Wissen rund um eine gesunde und nachhaltige Landwirtschaft sowie Ernährung zu testen.
Dieses Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Teamgeist und Kreativität in unseren älteren Jahrgangsstufen stecken. Trotz des spontanen Starts war das Ergebnis ein voller, gesunder Erfolg.

Eine Reise durch die Ernährungslehre: Was steckt wirklich in unserem Essen?

In unserem Projekt drehte sich alles um die Gesundheit. Unter dem Titel „Gesunde Ernährung – eine Reise durch die Ernährungslehre“ erlebten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 11 einen packenden Expertenvortrag. Dozent Herr Klamt vom IWK nahm die Jugendlichen mit auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der der wichtigsten Bausteine unserer Nahrung. Unter dem Motto „Was wir alles so essen – Wissenswertes über Zucker, Fette und Eiweiße“ ging er den täglichen Ernährungsgewohnheiten auf den Grund. Dabei lernten die Jugendlichen unter anderem, Lebensmittelverpackungen genauer zu hinterfragen. Das Erstaunen war bei vielen groß, als im Laufe des Vortrags klar wurde, dass längst nicht immer das drinsteckt, was glanzvoll auf der Verpackung draufsteht.
Entlang der anschaulichen Präsentation setzten sich die Jugendlichen mit zentralen Mythen und wissenschaftlichen Fakten auseinander. So lernten sie, womit sich eine Diät am besten vergleichen lässt und welche Mechanismen des Stoffwechsels eigentlich den berüchtigten Jojo-Effekt auslösen. Herr Klamt erklärte zudem verständlich, welcher Nährstoff die sauberste Energie für den Körper liefert, woraus Proteine als Bausteine des Lebens bestehen und was genau für die lebenswichtigen ungesättigten Fettsäuren gilt. Am Ende stand die wichtige Alltagsfrage im Mittelpunkt, wie viel von welchem Nährstoff gut für den eigenen Körper ist. Mit viel Fachwissen und praktischen Alltagsbeispielen sorgte dieser Projekttag bei den Jahrgängen 8 bis 11 für zahlreiche Aha-Momente und hat das Bewusstsein für ein gesundes Konsumverhalten nachhaltig geschärft.

Veröffentlicht in News

Wandern am FSG

„Auf geht es zum höchsten Punkt des Saalestädtchens Calbe!“ hieß es am 23. Juni für knapp 50 Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums. Im Rahmen der Projekttage machte sich die Wandergruppe auf den Weg zum Wartenberg, der mit 121 Metern die höchste Erhebung in der südlichen Magdeburger Börde ist.
Bevor die Wanderung begann, stärkten sich alle mit frisch zubereiteten Wraps. Die begleitenden Lehrer richteten diese individuell für die Schülerinnen und Schüler an. Neben frischem Gemüse, Käse und Wurst standen auch verschiedene Soßen zur Auswahl. Besonders beliebt waren die Dönersoße und die selbstgemachte Sansibarsoße, die der Hummus-Empfehlung schnell den Rang abliefen.
Gut gestärkt ging es anschließend hinaus in Richtung Wartenberg. Unterwegs tauschten sich die Schülerinnen und Schüler aus, ließen das zu Ende gehende Schuljahr Revue passieren und genossen die gemeinsame Zeit an der frischen Luft. Vertreten waren alle Jahrgangsstufen von Klasse 5 bis 11.
Oben angekommen warteten Waffeln und eine süße Kleinigkeit auf die Wandernden. Nach einem Gruppenfoto am romantischen Bismarckturm machte sich die Gruppe bei sommerlichen Temperaturen wieder auf den Rückweg zur Schule.
Insgesamt legten die Calbenserinnen und Calbenser rund 12 Kilometer in einer Wanderzeit von etwa zweieinhalb Stunden zurück. Eine beachtliche Leistung – besonders für die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler, die durch kleine Rätsel ihrer Lehrer motiviert wurden und am Ende ebenso gut mithalten konnten. So wurde der Workshop zu einem gelungenen Projekttag voller Bewegung, Gemeinschaft und schöner Eindrücke.

Veröffentlicht in News

Floorball, Fitness und Fairplay: Projektwoche trifft Gesundheit und Wohlergehen

Was haben ein rasantes Hallensportspiel, 30 begeisterte Schülerinnen und Schüler aus sechs verschiedenen Jahrgangsstufen und ein ganzer Schultag voller Bewegung gemeinsam? Genau das richtige Rezept für eine unvergessliche Projektwoche!
Im Rahmen unserer diesjährigen Projektwoche zum Thema „Gesundheit und Wohlergehen“ – einem der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen – stand am Dienstag ganz besonderes auf dem Stundenplan: Floorball. Von der ersten bis zur fünften Stunde füllten 30 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 die Sporthalle mit Energie, Lachen und echtem Teamgeist.

Von den Grundlagen bis zum Turnier: Ein abwechslungsreicher Tag
Der Tag war sorgfältig aufgebaut, damit alle ihren Platz fanden und Fortschritte erleben konnten. Den Auftakt machte ein schwungvolles Aufwärmprogramm mit Tippball, das die Gruppe sofort in Bewegung brachte und die Stimmung auf Hochtouren heizte. Schnell wurde klar: Hier sind Reaktionsvermögen und Konzentration gefragt!
Anschließend wurden die Grundlagen des Floorballs gezielt erarbeitet. In Passübungen lernten die Teilnehmenden, präzise und kontrolliert zu spielen, während Ballführungsübungen dabei halfen, das Gefühl für Schläger und Ball zu entwickeln. Mit jeder Runde wuchs das Können und die Freude daran, die eigenen Fortschritte zu spüren.
Ein besonderes Highlight war die gemeinsame Taktikeinheit: Welche Positionen gibt es? Wie funktioniert Zusammenspiel? Wie entsteht aus Einzelkönnen echte Teamstärke? Diese Fragen wurden mit großem Eifer diskutiert und ausprobiert.

Das große Turnier: Sechs Teams, ein Spaß
Den krönenden Abschluss bildete das mit Spannung erwartete Floorball-Turnier. Sechs Mannschaften – bunt gemischt aus allen Jahrgangsstufen – traten in einem packenden Wettbewerb gegeneinander an. Jüngere und Ältere Seite an Seite: Das Turnier lebte von seiner Vielfalt und bewies eindrucksvoll, dass Sport Brücken baut und Grenzen überwindet.
Die Spiele waren intensiv, die Tore hart erkämpft und die Begeisterung auf beiden Seiten des Feldes spürbar. Doch am Ende zählten nicht nur Punkte und Ergebnisse, sondern vor allem der Mut zur Teamarbeit, der faire Umgang miteinander und das gemeinsame Erlebnis.

Sport als Beitrag zu Gesundheit und Wohlergehen
Floorball ist mehr als ein Spiel: Es schult Koordination, fördert Ausdauer, stärkt das Immunsystem und tut der Seele gut. All das passt hervorragend zum Nachhaltigkeitsziel „Gesundheit und Wohlergehen“ der Vereinten Nationen. Der heutige Projekttag hat gezeigt, wie Bewegung und Sport nicht nur körperliche Fitness fördern, sondern auch Zusammenhalt stärken, Stress abbauen und einfach gute Laune machen.

Ein herzlicher Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern für ihre Begeisterung, ihre Offenheit und ihr Engagement.

Veröffentlicht in News

Laufend fit: Workshop verbindet Bewegung, Gesundheit und Gemeinschaft

Laufen hat am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe längst seinen festen Platz. Ob in der Arbeitsgemeinschaft „Laufgruppe“ im Ganztagsbereich, bei regelmäßigen Teilnahmen an Volksläufen wie dem Salzlandlauf oder bei der Firmenstaffel, bei der die Calbenser Schilleranerinnen und Schilleraner Jahr für Jahr vordere Plätze belegen: Die Freude an Bewegung und Ausdauer gehört zur Schulkultur.
Da lag es nahe, im Rahmen der Projekttage zum Thema „Wohlergehen und Gesundheit“ auch einen Workshop rund um das Laufen anzubieten. Rund 30 Schülerinnen und Schüler fanden sich dafür in der Schule ein, um gemeinsam mehr über gesundes Training, Ernährung und die eigene Leistungsfähigkeit zu erfahren.
Zu Beginn vermittelten Frau Gasch und Herr Fiedler den laufbegeisterten Teilnehmenden in einer Inputrunde wichtige Grundlagen zum Thema Laufen sowie zur gesunden Ernährung. Natürlich durfte dabei auch ein proteinreiches Frühstück nicht fehlen: Bei Früchtequark, Apfelporridge und Avocado-Ei-Schnittchen stärkten sich alle für den sportlichen Teil des Tages.
Anschließend ging es im Laufschritt zur Erwärmung auf den Marktplatz in Calbe. Dort übernahm Herr Piekorz, begleitet von motivierender Musik, das Aufwärmprogramm. Nach einer weiteren Trinkpause teilte sich die Gruppe in drei Laufniveaus auf: Einige Schülerinnen und Schüler machten sich auf eine Sechs-Kilometer-Strecke, andere wählten die Drei-Kilometer-Variante oder entschieden sich für eine entspanntere Walkingrunde.
Besonders Moritz Lange aus der Klasse 10c und Julius Lindner aus der Klasse 10b trotzten der Hitze eindrucksvoll und absolvierten ihre Strecke in starker Zeit. Auf Moritz’ Laufuhr standen am Ende 6,27 Kilometer in 29:38 Minuten – eine echte Spitzenleistung unter den sommerlichen Bedingungen.
Doch auch alle anderen Schilleranerinnen und Schilleraner kamen auf ihre Kosten. Viele entdeckten die „Grüne Lunge“ Calbes vielleicht als neues Laufareal und erlebten, dass Bewegung an der frischen Luft nicht nur gesund ist, sondern auch in der Gruppe besonders viel Spaß macht.
Zum Abschluss wartete im Freibad Calbe die verdiente Erfrischung. Auch dort war der sportliche Ehrgeiz noch nicht ganz gestillt: Einige Läuferinnen und Läufer nutzten die Gelegenheit und lieferten sich sogar noch einen Schwimmwettkampf gegen ihren Lehrer.
Der Workshop zeigte eindrucksvoll, wie gut sich Bewegung, gesunde Ernährung und Gemeinschaft verbinden lassen und war ein toller Auftakt in die Projektwochen am FSG.

Veröffentlicht in News

Mehr als nur ein Kneipensport: Projekttag Dart in Großmühlingen

Präzision und ein gutes Auge waren gefragt, als sich 18 Schüler und eine Schülerin der 10. und 11. Klassen im Rahmen der Projekttage zu Gesundheit und Wohlbefinden am 22. Juni ab 8 Uhr in Großmühlingen trafen, um sich intensiv mit der Trendsportart Darts auseinanderzusetzen. Dazu stellten die Steelbuddies des SV Viktoria Großmühlingen ihre Heimspielstätte am Sportplatz zur Verfügung. Nochmals vielen Dank dafür!
Thematisch wurde die Sportart mit den Aspekten mentaler Gesundheit und Leistungsdruck verknüpft und unter anderem über die Krankheit Dartitis aufgeklärt sowie über neurochemische Veränderungen bei Stress und Möglichkeiten zur Stressreduktion im Alltag besprochen. Zudem erhielten die Teilnehmenden dartsspezifische Kopfrechenaufgaben (bspw. T17+17+25 oder 501-68), um kognitiv aktiviert zu werden. Da dies am frühen Montagmorgen nicht Alle erfreute, gab es glücklicherweise bei allen Bordanlagen Tablets und Bildschirme, die nachfolgend das Rechnen erleichterten.
Nach einigen verschiedenen kleinen Trainingsspielen, in denen die Vielzahl der Schüler ihre Vorerfahrung mit den Wolframpfeilen nachwies, erfolgte zum Abschluss des Projektes ein Turnier mit Gruppenphase und KO-System. Dabei mussten für einen Sieg zweimal 501 Punkte auf 0 gebracht werden, wobei der letzte Wurf in ein Doppelfeld (äußere Kreis auf dem Dartboard) versenkt werden musste. Dabei wurde deutlich, dass es beim Dart nicht allein auf Kraft oder Glück ankommt, sondern vor allem auf Genauigkeit, Körperhaltung und mentale Stärke. In vielen umkämpften und spannenden Partien scheiterte es häufig an dem nur 8mm breiten Doppelfeld, sodass die Person, mit der ruhigsten Hand, das Spiel für sich entschied. Schlussendlich setzte sich dann der Lokalmatador und Vereinsspieler Paul Radach als Turniersieger durch.
Der Projekttag zeigte eindrucksvoll, dass Geduld sowie der Umgang mit Drucksituationen auch spielerisch geschult werden können. Gleichzeitig bot der Tag eine willkommene Gelegenheit, außerhalb des Klassenraums gemeinsam aktiv zu werden, Spaß zu haben und neue Erfahrungen zu sammeln.
Wer nun ebenfalls Interesse verspürt, egal ob groß oder klein, sich am Dartboard auszuprobieren, ist jeweils dienstags und donnerstags zum Training der Steelbuddies ab 17 Uhr am Sportplatz in Großmühlingen herzlich willkommen.

Veröffentlicht in News

Abiball im Stile des Jahrgangsmottos

Getragenen Schrittes zogen die Abiturienten des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe in den vollen Saal des Barbyer Rautenkranz ein. Alle Augen waren auf die Stars des Abends gerichtet und es gab eine Menge zu bestaunen: die Damen in außergewöhnlichen Kleidern und die Herren in schicken Anzügen mit den passenden Hemden, Dann folgte der obligatorische Walzer. Alles passte, das Üben hatte sich gelohnt. Die Handykameras waren im vollen Einsatz.
Nachdem sich alle vom reichhaltigen und abwechslungsreichen (Grill-)Büfett bedient und dabei viele Gespräche geführt hatten, folgten die für den letzten Schultag akribisch einstudierten Gruppentänze. Im Nachgang blieben die frischgebackenen Schilleraner ihrem Motto des letzten Schultages weiterhin konsequent treu: „A little Party never kills our Abi“ und feierten mit ihren Gästen bis tief in die Nacht hinein ihren Abiball.

Veröffentlicht in Fotogalerie, News

Übergabe der Reifezeugnisse zwischen Musik verbindet und Wege aufzeigen

In der Rückschau auf die feierliche Übergabe der Reifezeugnisse für den mittlerweile 35. Abiturjahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe zeichneten sich zwei toll kombinierte sprichwörtliche rote Fäden ab, einerseits „die Verbindung durch die Musik“ und „das Aufzeigen von Wegen“.
In der prall gefüllten Schulaula hatten bereits die gespannten Gäste der diesjährigen Übergabe der Abiturzeugnisse Platz genommen und nachdem dann auch die Abiturienten in den ersten beiden Reihen angekommen waren folgte der große Schulchor mit knapp 40 Schülerinnen und Schülern aus den verschiedenen Klassenstufen. Nicht nur der Klang der Stimmen zu „Castle on a Hill“, sondern auch der Anblick der kleineren Schilleraner, die für die ausscheidenden Schülerinnen und Schüler freudig singen, erzeugten einen tollen Start in die Veranstaltung. Auch beim Titel „Ich wollte nie erwachsen sein“ folgten insbesondere bei den Abiturienten viele kurze schmunzelnde Blickkontakte, insbesondere wohl aufgrund der ähnlichen Gedanken zu den Liedpassagen. Im späteren Verlauf verabschiedete Musiklehrerin Kathrin Püsche ihren „Kammerchor“, entstanden aus dem kompletten Musikkurs 2 der Oberstufe, mit den Worten: „Wir hatten eine ganz tolle Zeit miteinander“. Nach der Übergabe der Blumen folgte ein abschließendes Gruppenkuscheln auf der Bühne. Auch in den Dankesworten der Abiturienten bemerkte Sophie Fengler nach dem „Dankeschön für die wundervolle Schulzeit“, dass „Angels“ für immer der Song des Jahrgangs bleiben wird, denn „wenn wir diesen Song immer mal wieder hören, werden wir uns an die vielen tollen besonderen Momente erinnern“. Mit ihrem selbst komponierten Lied am Flügel fügte sich Riana Hamel perfekt in die euphorische und emotionale Stimmung ein. Mit den Liedzeilen „Ihr seid alle schlau, dass habt ihr bewiesen. Gehen wir unseren eigenen Weg, denn wir sind bereit für alles was vor uns liegt.“ formulierte sie die perfekt metaphorische Brücke zwischen den beiden roten Fäden der Veranstaltung.
In seiner Festansprache betonte der Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs den Augenblick, der für alle im Saal etwas ganz besonderes ist. Wenig später den Ratschlag zu geben „sucht bis Ihr das Richtige gefunden habt, nehmt dabei Umwege in Kauf um den richtigen Weg zu finden.“ Der Fördervereinsvorsitzende Alexander Sieche nutze bei der Ehrung der Jahrgangsbesten eine ähnliche Formulierung zum Lebensweg: „Ich sehe hier junge Menschen, die gezeigt haben, was möglich ist, geht hinaus und erobert die Welt. Und wenn Ihr sie erobert habt, kommt zurück nach Hause.“ Im Übrigen waren Anna Wagner (Abschlussnote: 1,3), Annika Graviat (Abschlussnote: 1,3) und Jona Rehneke (1,5) die drei Schülerinnen, die sich zur Ehrung auf den Weg auf die Bühne begaben.
Nachdem das Streichquartett stillvoll durch die Veranstaltung begleitete und auch die Schülerinnen und Schüler mit dem Abitur in der Hand den Saal verließen, war die Kombination aus „Musik und Wegen“ abschließend gelungen abgeschlossen.