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Die Lektionen der 8b: Ein Blick in den Maßregelvollzug und den Umgang mit Drogen

Auf Initiative unserer Klassenleiterin, Frau Henschel, wurde in der 8B des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe ein außergewöhnliches Experiment durchgeführt, das uns Schülern einen tiefen Einblick in den Maßregelvollzug sowie den legalen und illegalen Drogenkonsum ermöglichte. Was als Lehrprojekt begann, entpuppte sich schnell als eine faszinierende Reise durch die psychologischen und physischen Auswirkungen von Drogenmissbrauch und die Herausforderungen des Maßregelvollzugs.
Wir wurden zunächst mit den Grundlagen des Maßregelvollzugs vertraut gemacht – einem Bereich des Rechtssystems, der sich mit der Unterbringung und Behandlung von Personen befasst, die aufgrund psychischer Erkrankungen oder Suchtverhaltens straffällig geworden sind. Durch einen Expertenvortrag erhielten wir ein tieferes Verständnis für die komplexen Dynamiken und Herausforderungen dieses Systems.
Darüber hinaus wurden wir über die unterschiedlichen Arten von Drogen aufgeklärt, sowohl legale als auch illegale. So lernten wir die kurzfristigen Wirkungen sowie die langfristigen Folgen des Konsums kennen und diskutierten intensiv über die gesundheitlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen.
Ein Höhepunkt des Projekts war ein einzigartiges Experiment, das wir durchführten: Wir simulierten den Prozess, eine Person durch psychische oder physische Schädigung zu beeinträchtigen, um dann zu versuchen, diese zu heilen. Einem Kuscheltier wurden Schäden zugefügt, welche anschließend in doppelter Zeit versucht wurden zu reparieren. Die Ergebnisse waren erschreckend: Die Zeit und Anstrengung, die benötigt wurde, um einer Person Schaden zuzufügen, erwies sich als weit geringer als die Zeit, die für ihre Heilung erforderlich war. Dies unterstreicht die harte Realität, dass es oft viel einfacher ist, jemanden zu verletzen, als ihn wiederherzustellen, sei es auf psychischer oder körperlicher Ebene.
Das Projekt hinterließ einen bleibenden Eindruck bei uns. Wir bekamen nicht nur ein tieferes Verständnis für die Komplexität von Sucht und psychischen Erkrankungen, sondern erkannten auch die Bedeutung von Prävention, Aufklärung und Unterstützung in diesen Bereichen. Es verdeutlichte auch die dringende Notwendigkeit, die Behandlung und Rehabilitation von Menschen im Maßregelvollzug zu verbessern, sowie die Bedeutung eines reflektierten und verantwortungsbewussten Umgangs mit Drogen.
Insgesamt war das Projekt der 8b ein inspirierendes Beispiel dafür, wie Bildung dazu beitragen kann, komplexe gesellschaftliche Themen zu verstehen und Lösungen zu finden, die das Wohlergehen aller fördern. Es ist zu hoffen, dass solche Initiativen in Zukunft weiterhin stattfinden und dazu beitragen, eine gesündere und unterstützendere Gesellschaft aufzubauen.
Ein besonderes Dankeschön an Matthias Mehlhose, Mitarbeiter im Maßregelvollzug Bernburg, der uns auf eine faszinierende und fesselnde Art und Weise mit dem für uns völlig neuen Thema vertraut machte.

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Letzter Schultag mit abwechslungsreichem Drehbuch

Das Wetter hatte sich leider irgendwie passend dem diesjährigen Motto des letzten Schultages der angegebenen Abiturienten des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe angepasst. Unter dem Motto „Abiversal 2024“ zogen dunkle Wolken auf, begleitet von einem stürmischen Wind und prasselndem Regen, eben genau wie in den Spannungshöhepunkten der vielen Universal-Aktionfilmen aus Hollywood.
In der einleitenden Startsequenz, um in der Filmsprache zu bleiben, begrüßten die Schüler der Abschlussklasse die Schulgemeinschaft mit viel Schminke, Sprayfarbe für die Haare und einem wild dekoriertem Schulgelände.
Nachfolgend hatte das Drehbuch Unterricht für die jüngeren Schilleraner vorgesehen, immer wieder ergänzt durch viel Musik auf den Fluren und der gemeinsamen Suche nach insgesamt hundert verstecken Mini-Enten.
Anschließend ging es für alle durch grausigen Sturm zum für nahezu jeden Blockbuster wichtigen Happy End in die Calbenser Heger-Sporthalle. Das sichtlich freudig und gespannte Publikum hatte sich schnell im Halbkreis auf dem Parkett positioniert, als der toll und facettenreich verkleidete Abschlussjahrgang tanzend das Moderatorenduo Hanna Michalewicz, alias Letty aus Fast & Furious, und Tim Hoffmann, alias Barbies Ken, in den Fokus rückte. Beide sorgten in den nächsten 90 Minuten gut gelaunt für den Roten Faden des Programms: eindrucksvoll tanzten die Mädchen von Abiversal 2024, in der Folge präsentieren unter anderem Herr Wenzel, Herr Hätsch und Herr Bannier ihr künstlerisches Können beim „Portrait einer Frau am Strand“, Frau Bleich, Herr Laurisch und Herr Ulrich angelten „Merkzahl-Enten“ und Frau Karl, Herr Heller Frau Mennecke und Frau Huckenbeck übten sich im Shreck Bewegungsspiel.
Der zwischenzeitliche sehr schwungvolle Jungentanz inklusive der Sprungszene aus Dirty Dancing und der viel umjubelte gemeinsame Jahrgangstanz rundeten das Spektakel ab.
Nach den abschließenden Dankesworten und dem gemeinsamen Abschiedskreis des Abschlussjahrgangs kündigte plötzlich Pharrell Williams „Happy“ eine Premiere des letzten Schultages an: aus allen Richtungen tanzten Lehrer in den Fokus des Parketts und präsentierten ihre heimlich eingeübte Choreografie.
Letztlich waren sowohl die Abiversal-Darsteller als auch das Publikum überaus zufrieden mit dem Blockbuster zum letzten Schultag des Abiturjahrgangs 2024 des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe. Das Wetter zeigte sich im Übrigen für den Abschluss wieder freundlich.

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Destination LONDON

Zum 25. Mal hieß es auch in diesem Jahr für die interessierten und sprachwilligen Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs: Let’s go to England.
Die langersehnte Reise begann am 14. April 2024. Mit gepackten Koffern und großer Vorfreude versammelten sich 29 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a und 7b zur Abfahrt nach London. Das Gepäck wurde verstaut, der Check-in (ein Muss, denn schließlich wird die Einreise in das Vereinigte Königreich nur mit gültigem Reisepass gewährt) absolviert, die Sitzplätze eingenommen und schon ging es in Begleitung von Frau Funke-Schütze, Frau Gasch, Frau Nindel sowie den Begleitpersonen Frau Ebel, Herr Buchmann und Herr Schneider los in Richtung England.
Nach einer "recht windigen" Fährüberfahrt erreichten wir am Montag den Hafen von Dover und steuerten als ersten Programmpunkt die Stadt Canterbury an, um uns dort von der Architektur und dem imposanten Interieur der majestätischen Kathedrale zutiefst beeindrucken zu lassen. Im Anschluss ging es weiter nach London, und die Spannung war den Schülerinnen und Schülern deutlich anzusehen. Angekommen in Catford / Bromley, einem Stadtteil der Millionenmetropole London, wurden sie von Jane, Michelle und Memet – unseren "guten Seelen" – aufs Herzlichste begrüßt und mit ihren Gastmüttern oder Gastvätern bekannt gemacht.
Am nächsten Morgen starteten wir zunächst mit einer Stadtrundfahrt durch die wohl bekanntesten Stadtteile der britischen Hauptstadt: die City of London und die City of Westminster. Wir ließen unsere Handys durch das Fotografieren von weltbekannten Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel Big Ben, Houses of Parliament, Buckingham Palace, N° 10 Downing Street, Horse Guards (wir wurden sogar Zeugen einer Wachablösung!), National Gallery, Fleet Street, Parliament Square, Piccadilly Circus, St. James’s Park, Trafalgar Square, Westminster Abbey, St. Paul’s Cathedral und nicht zuletzt dem Tower of London glühen.
Natürlich durfte bei so viel Historie auch ein Besuch im British Museum, dem ältesten öffentlichen nationalen Museum der Welt, nicht fehlen. Eine Stunde nahmen wir uns Zeit für die Mumien in der ägyptischen Abteilung und bekamen zwar nur einen kleinen, aber dennoch bleibenden Vorgeschmack auf die beeindruckende Sammlung von insgesamt über 8 Millionen Exponaten.
Und welche Sehenswürdigkeit könnte das wohl noch toppen? Natürlich nur der Tower von London, eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in London. Im Mittelalter wurden dort schreckliche Gräueltaten durchgeführt, und jeder hatte Angst, dort hingebracht zu werden. Heute ist daraus eine Touristenattraktion geworden, nicht zuletzt wegen der Britischen Kronjuwelen, die als wertvollste Sammlung aus Diamanten und Juwelen gelten.
Nach einem solch immensen geschichtlichen Input war es Zeit, die Eindrücke sacken zu lassen und die Seele etwas baumeln zu lassen. Dafür begaben wir uns am Mittwoch auf eine zweistündige Fahrt an die englische Steilküste und wurden mit strahlendem Sonnenschein und einer "etwas steifen Brise" belohnt. Für unsere Klippenwanderung mit kurzem Stopp am Beachy Head waren wir wettertechnisch ja eh auf alle Eventualitäten vorbereitet. Weiter ging es dann nach Brighton, doch bevor wir den so lang ersehnten Shopping-Marathon starten konnten, stand noch eine Stadtrally auf dem Programm – schließlich waren wir ja auf einer Sprachbildungsreise.
Den finalen Tag läuteten wir mit einem kurzen Spaziergang über die Westminster Bridge zum Parliament Square ein und konnten so das Parlamentsgebäude mit dem Elisabeth Tower (den Insidern unter dem Namen Big Ben bekannt) und die Westminster Abbey ganz aus der Nähe inspizieren. Auf dem Rückweg genossen wir schon mal den Blick auf das London Eye - welch ein glücklicher Umstand für die Souvenirverkäufer am Rande der Brücke, denn nebenbei sorgte der ein oder andere Schillerraner doch maßgeblich für einen erhöhten Tagesumsatz.
Doch wer mit dem London Eye hoch (175 Meter hoch) hinaus wollte, musste zunächst in die Tiefen des London Dungeon eintauchen und starke Nerven bewahren, denn dort werden Episoden der blutigen Geschichte Englands der vergangenen tausend Jahre zum Leben erweckt. Ob nun in der "The Torture Chamber", einer Folterkammer, in der ein Folterknecht seine Werkzeuge und Methoden demonstriert, bei Guy Fawkes, der ein Sprengstoffattentat auf König Jakob I plante, dem "Plague Doctor", in "Mrs. Lovett’s Pie Shop" und "Sweeney Todd’s" oder sogar im "The Ten Bells Pub", wo ein Augenzeuge alles über die Vorfälle mit Jack the Ripper zu berichten weiß, ein jeder fand bei diesem Rundgang der besonderen Art sein persönliches Highlight. Gut zu wissen, dass es an unserem Schiller-Gymnasium die GT-Stunde zur Vorbereitung auf dieses spezielle Erlebnis gibt.
So viel Tradition verlangt nach Moderne, und natürlich gelang es uns auch, in den Rhythmus der britischen Hauptstadt und ihrer Bewohner einzutauchen. Vom Dungeon zog es uns zu Fuß zum Buckingham Palace, durch den St. James's Park zum Trafalgar Square und weiter vom belebten Leicester Square zum Piccadilly Circus, wo nun noch die heiß ersehnte Shoppingfreizeit auf dem Programm stand. Doch weit gefehlt, wer denkt, das wäre nun genug London für einen Tag!
Schillers Reisegruppe hatte noch etwas ganz Besonderes im Sinn, denn wenn man unter den Augen der zahlreichen Straßenkünstler im quirligen Londoner Stadtteil Covent Garden entlang schlendert, gelangt man auch zur Royal Drury Lane im Londoner West End. Schon aus der Ferne konnten wir die Fassade des Theatre Royal erspähen und wussten, das konnte nur eines bedeuten: "Frozen". Wir wurden Zeugen einer großartigen Vorstellung, tauchten ein in die Welt von "Elsa und Anna", ergötzten uns nicht nur am Gesang, sondern auch an der schauspielerischen Leistung der Darsteller und genossen die einmalige Atmosphäre dieses Theaters. Kurz gesagt: Wir waren begeistert.
Zwischen dem Ende unseres Musicalbesuchs und unserer Ankunft in Calbe am 19.04.2024 lagen ca. 20 Stunden, eine lange Zeit, doch eben auch Zeit, die vielen neuen Eindrücke langsam zu verarbeiten und - mal so ganz nebenbei - den Komfort unseres Reisebusses ausgiebig zu genießen, denn dieser war sensationell.
Nach vielen Jahren, nicht im Auftrag ihrer und seiner Majestät, sondern im Auftrag des Friedrich-Schiller-Gymnasiums, wird es nun Zeit, den Staffelstab bzw. die Planung und Durchführung der Sprachbildungsreise an die nächste Generation zu übergeben. Ich möchte mich hiermit und herzlichst bei allen Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen, Begleitmuttis und Begleitvätern sowie der Schulleitung für das entgegengebrachte Vertrauen und nicht zuletzt bei meiner Familie für ihre schier endlose Geduld bedanken.

Kathrin Nindel

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Wimpernschlagfinale unserer Fußballer in Aken

Nach den Siegen unserer Fußballer der 5.und 6. Klasse im Kreisvorausscheid in Calbe und im Salzlandkreisfinale in Bernburg im Wettbewerb der Schulen
„Jugend trainiert für Olympia “ war die Euphorie bei den Jungs des Friedrich-Schiller-Gymnasiums für das Regionalfinale riesengroß. Gemeinsam fuhren wir nach Aken und setzten uns das Minimalziel, nicht ohne einen Sieg im Gepäck wieder nachhause zu fahren.
Im ersten Spiel gegen das Paul-Gerhard-Gymnasium aus Gräfenhainichen ließ sich unsere verschworene Truppe nicht von der Hektik und der Härte des gegnerischen Teams anstecken und drehte einen zweimaligen Rückstand in einen 4:3 Sieg. Danach errangen wir gegen spielstarke Mannschaft aus Bitterfeld in einem hochklassigen Spiel mit Chancen auf beiden Seiten ein 2:2, wobei der Ausgleich erst in letzter Minute durch eine tolle Aktion von Romeo Lange erzwungen wurde. Die Erleichterung war riesengroß: Jetzt konnten wir sogar noch eine Runde weiterkommen! Im dritten Spiel des Tages musste nämlich parallel der Sieger des Turnieres ermittelt werden. Wir wussten, dass es auf jedes Tor ankommen könne, versuchten aber trotzdem ruhig und bei uns zu bleiben. Durch eine spielerische Glanzleistung par excellance und Chancen im Minutentakt siegte unser Gymnasium schließlich 5:0 gegen die Gropianer aus Dessau und steht am 29.05.2024 im Landesfinale in Magdeburg.
Hervorzuheben ist die starke Moral, das Kämpfen fast bis zum Umfallen gepaart mit fußballerischer Klasse und die tolle Kameradschaft der Jungs untereinander, die diesen Erfolg möglich gemacht haben! Jetzt geht es am 29. Mai zum Landesfinale nach Magdeburg, wo die besten Schulmannschaften von Sachsen-Anhalt auf uns warten. Und eins ist sicher: Aufgeben ist keine Option!

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Mal wieder Goethe …

und Schiller war natürlich auch dabei.
Generationen von Schülern haben im Deutschunterricht natürlich den Faust gelesen. Diese Tradition bröckelte im vergangenen Jahr etwas am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Calbe, aber zum Glück gibt es ja ganz in der Nähe ein Theater, was die 12. Klassen traditionell dann im 3.Kurhalbjahr zum Thema Drama besuchen.
Das Carl-Maria-von-Weber-Theater in Bernburg war also das Ziel Anfang April. Die im Dezember ausgefallene Faust I-Aufführung wurde nachgeholt.
Das Eislebener Ensemble präsentierte die bekannten Protagonisten auf ganz eigene Art und Weise: ein puristisches Bühnenbild, was nahezu unverändert in jeder Szene genutzt wurde, Mephisto im verbalen Scharmützel mit einer Herrin, Faust und Gretchen, eher leger gekleidet, mit Laptop bzw. Handy, ohne diese überzustrapazieren, das Symbol des Erdgeistes auf eine Leinwand projeziert und zur Freude unserer Schüler Technomusik, aufgelegt von einer DJane in der Hexenküche, dann auch in der Szene Walpurgisnacht.
Aber der Text war dann doch ganz schön original. Ein gelungener Kontrast, der die dramtischen Folgen der Handlungen des Grenzüberschreiters Faust und seines teuflischen Kumpanen dennoch im Mittelpunkt beließ, die Figuren in ihren Freuden, Ängsten und Nöten genau zeichnete. Eine gelungene Inszenierung, weil sie Goethes Intentionen doch ziemlich genau getroffen hat.

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Sprach-Ass beim Landesfinale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen ausgezeichnet

Mia Reinefeld zeigte beeindruckende Sprachfertigkeiten und kulturelles Verständnis
In einer feierlichen Zeremonie wurden am 16. April 2024 die besten Teilnehmer des Landes Sachsen-Anhalt am renommierten Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in der Kategorie Solo, Solo Plus und des Landeswettbewerbs Fremdsprachen an Grundschulen geehrt.
Der Wettbewerb, der jährlich stattfindet, zeichnet herausragende Leistungen von Schülerinnen und Schülern in verschiedenen Fremdsprachen aus. In diesem Jahr fand die Preisverleihung in Magdeburg statt, wo die besten jungen Sprachtalente Sachsen-Anhalts für ihre beeindruckenden Fähigkeiten in Englisch, Französisch, Spanisch und weiteren Sprachen geehrt wurden.
Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen hat zum Ziel, die sprachliche Bildung an deutschen Schulen zu fördern und Schülerinnen und Schüler für das Erlernen von Fremdsprachen zu begeistern. In der Solo-Kategorie treten die Teilnehmenden individuell an und müssen in verschiedenen Runden ihr Können unter Beweis stellen. Dazu gehörten in diesem Jahr das Drehen eines Videos zum Thema „Mein Alltagsheld“ sowie das Lösen von anspruchsvollen Aufgaben, die nicht nur Sprachkenntnisse, sondern auch interkulturelle Kompetenzen erfordern.
Mia Reinefeld vom Friedrich-Schiller-Gymnasium in Calbe überzeugte die Jury mit ihren Leistungen in der Wettbewerbssprache Englisch und wurde mit einem 4. Platz belohnt. Herzlichen Glückwunsch!

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Vorne super, hinten auch!

Am 16. April fand in Aken das Regionalfinale im Fußball statt. Die Schilleraner Jungs und Mädchen fuhren voller Vorfreude und Motivation zu den Spielen. Nach einer kurzen Aufwärmrunde wurde das Turnier auch schon eingeleitet.
Unsere Jungs durften im zweiten Spiel anfangen. Um die Zeit zu überbrücken und sich besser vorzubereiten, wurden die Gegner beim ersten Spiel genaustens unter die Lupe genommen. Die erste Partie bestritten unsere Jungs gegen das Paul- Gerhardt-Gymnasium aus Gräfenhainichen. In den ersten Minuten fand ein lockeres Abtasten mit Chancen auf beiden Seiten statt, bis kurz vor der Halbzeit der erste Treffer fiel. Oskar Feest setzte sich stark über die Außen durch und mit einem Sonntagsschuss in den Knick gelang das 1:0. Nach einer kurzen taktikschen Anpassung ging es weiter und die Gegner erhöhten den Druck. Durch eine gute Abwehr und die nötige Ruhe konnte jedoch ein Gegentreffer verhindert werden. Dafür konnten unsere eigene Elf auf 2:0 erhöhen. Wieder über die Außen spielte Oskar Feest einen Pass in die Mitte, den Jakob Sieche mit voller Wucht unter den Querbalken setzen konnte. Die Abwehr wahr dagegen machtlos und konnte nur zuschauen.
Direkt im Anschluss folgte das nächste Spiel, jetzt gegen das Europagymnasium Walter Rathenow aus Bitterfeld-Wolfen. Diese Mannschaft wurde eigentlich als Favorit des Turniers gehandelt, da sie bereits in der ersten Partie einen starken Eindruck machte. Das verunsicherte unsere Jungs jedoch nicht im Geringsten und das vor dem Spiel Besprochene wurde umgesetzt. Nachdem das Europagymnasium eine Chance nicht verwertete, ging es ganz schnell. Torwart Paul Giest spielte den Ball zu Jakob Sieche, welcher nach einem Doppelpass mit Maximilian Kühne Linus Rothmann auf der rechten Seite schickte. Dieser wollte eigentlich eine Flanke schlagen, aber durch günstige Windverhältnisse flog der Ball in die Maschen der Gegners und es kam bei diesen eine gewisse Ratlosigkeit auf, welche die Jungs gleich nutzten. Durch schöne Spielzüge im Mittelfeld ging es immer wieder nach vorne. So auch beim 2:0. Tristan Schöne leitete den Ball per artistischer Einlage mit Fallrückzieher zu Dean Haisch weiter, der den Torwart überlupfte. In der zweiten Halbzeit gab es keine großen Ereignisse und die Teams konnten kaum weitere Chancen erspielen, was unseren Jungs jedoch keine Probleme bereitete.
Das letzte Spiel, sowohl für die Schiller-Elf als auch des gesamten Turniers, war gleichzeitig das entscheidende. Mit einem Sieg ginge es in das Landesfinale. Gegen das Philantropinum aus Dessau ging in der erstem Halbzeit jedoch wenig. Die Chancen lagen eher auf Seiten der Dessauer, aber es kam nicht zum Tor. In der zweiten Halbzeit gelang das Ungeglaubte. Über Tristan Schöne gelangte der Ball erneut zu Dean Haisch, der den Ball im Tor versenken konnte. Danach stellte sich die gesamte Mannschaft hinten rein und blockte sämtliche Schüsse. Falls es zum Abschluss kam, war jedoch Torwart Paul Giest da und entschärfte die Situation. Dann, nach weiteren drei Minuten Nachspielzeit war es geschafft. Die Jungs des Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe stehen im Landesfinale in Dessau, welches am 29. Mai stattfindet.

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Schilleraner Künstler besuchen „Die Eiskönigin“ in Hamburg

Viele unserer Schülerinnen und Schüler betätigen sich künstlerisch als Sänger, Tänzer, Schauspieler oder Instrumentalisten am Friedrich-Schiller-Gymnasium. Besonders zu den Weihnachtskonzerten unserer Schule überzeugen sie geballt das Publikum von ihrem Können, der Lohn der kleinen und großen Künstler besteht in restlos ausverkauften Konzerten und oftmals Standing Ovations am Schluss der Veranstaltungen.
Mit 55 langjährigen engagierten Mitgestaltern fuhren wir als Dankeschön an einem Freitag im April in die Musicalstadt Hamburg, um Profikünstler bei ihrer Arbeit kennenzulernen.
Nach dem schnellen Verzehr eines leckeren Fischbrötchens an den Landungsbrücken schipperten wir über zur Halle von Disney‘s Eiskönigin. Und wir wurden nicht enttäuscht, denn dieses Musical bietet Spitzenqualität des modernen Musiktheaters. Die Herzen des Publikums werden im Schneesturm mit dieser perfekten Show erobert. Stimmgewaltiger Gesang der bekannten Lieder, charismatisches Schauspiel, exakte Tanzeinlagen sowie prächtige Bühnenbilder, Kostüme und Effekte machen das Musical zu einem magischen Abenteuer, das unsere Künstler sicherlich nicht so schnell vergessen werden.

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Erfolgreiches Rollstuhl-Projekt

Mitte April stand ein ganz besonderes Projekt im Stundenplan der Klasse 9c: „Bewegung verbindet - Rollstuhlsport macht Schule“, initiiert vom Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen- Anhalt e.V. aus dem Klinikum Bergmannstrost in Halle.
Uns besuchte ein Mann, der schon seit 30 Jahren im Rollstuhl sitzt. Begleitet wurde er von einem Physiotherapeuten und einem Auszubildenden. Wir wurden in 2 Gruppen mit jeweils 13 Schülern eingeteilt. Bedienung und die Arten der verschiedenen Rollstühle wurden uns dann erklärt.
Nach dieser Einweisung kam die Praxis. Eine Gruppe fuhr mit dem Rollstuhl ins Außengelände, was sich für so manchen von uns recht schwierig gestaltete. Wir fuhren über verschiedene Hindernisse, wie z.B. Kopfsteinpflaster, Bordkanten und Rasenflächen. Dabei kam es zu leichten Stürzen, da das Fahren im Rollstuhl für uns komplettes Neuland war. Hier konnten wir feststellen, wie schwer sich der Alltag für einen Rollstuhlfahrer gestaltet, wenn keine Barrierefreiheit gegeben ist.
Die andere Gruppe spielte in der Sporthalle Rollstuhl-Basketball. Dazu wurden spezielle Sportrollstühle bereitgestellt.
Anschließend wurden die Gruppen getauscht und wir waren mit dem Basketball spielen dran. Nachdem wir uns an die Sportrollstühle gewöhnt hatten, ging es für uns einfacher.
Zum Schluss startete eine kleine Fragerunde, in der uns alle Fragen bezüglich des Lebens in einem Rollstuhl beantwortet wurden.
Es war ein anstrengendes, aber auch sehr lehrreiches und interessantes Projekt. Die 3 Unterrichtsstunden vergingen wie im Flug. Wir bedanken uns bei unseren Klassenleiterinnen Frau Bleich und Frau Skusa. Ein besonderes Dankeschön gilt den 3 Männern, die das Projekt mit uns durchgeführt haben und wir wünschen ihnen viel Erfolg für ihre weiteren Vorhaben.
Auch wenn uns dieses Projekt viel Spaß gemacht hat, können wir uns nur wünschen, dass wir niemals in die Situation geraten, einen Rollstuhl für immer nutzen zu müssen.

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Mexikanischer Mittwoch am FSGC

Im Rahmen des Englischunterrichtes erlebten wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 12 im Leistungskurs bei Frau Gasch, am 03. April 2024 eine kulinarische Reise nach Mexiko. Statt der üblichen Lehrmethoden wagte unsere Lehrerin eine kreative Herangehensweise, um uns die Kultur dieses Landes näherzubringen. Deshalb stand diesmal eine praktische Erfahrung auf dem Lehrplan: das Zubereiten und gemeinsame Verzehren von mexikanischen Tacos.
Mit Begeisterung und Neugier machten wir uns daran, alle Zutaten vorzubereiten. Von würzigem Hackfleisch über frische Salatkreationen bis hin zu verschiedenen Aufläufen – diese Vielfalt weckte nicht nur den Appetit, sondern auch das Interesse an der mexikanischen Küche.
In Gruppen beteiligten wir uns an der Zubereitung, sodass der Hunger möglichst schnell gestillt werden konnte. Dabei waren Spaß und Freude garantiert - und auch Naschereien durften nicht fehlen.
Als die Tacos endlich fertig waren, konnten wir stolz auf unsere kulinarische Leistung blicken. Beim gemeinsamen Essen wurden nicht nur neue Geschmäcker entdeckt, sondern auch heiterere Gespräche geführt.
Das gemeinsame Essen verlief ganz nach dem mexikanischen Motto: “Barriga llena, corazón contento.” - “Ein voller Bauch macht ein frohes Herz.” und wir hatten nun wieder genug Energie, um den restlichen Tag gut zu überstehen.
Ein solches Erlebnis verdeutlicht, dass der Unterricht nicht ständig nur streng durchgezogen werden muss, um einen Lerneffekt zu erzielen. Das Kochen eines neuen Gerichtes sowie das Kennenlernen der kulinarischen Küche eines fremden Landes erweitern unseren Horizont in einer etwas anderen, aber dennoch effektiven Art und Weise.