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Level 12 completed!

Wie schon in den vorherigen Schuljahren mussten sich die Schilleraner zum letzten Schultag der zwölften Klassen so Einiges gefallen lassen:

Kaum im Calbenser Gymnasium angekommen, warteten zahlreiche Trillerpfeifen, eine Lippenstiftbehandlung im Gesicht und vielleicht sogar eine spezielle neue Haarfarbe, die den Eltern der Schüler sicherlich sehr gefallen hat. Doch damit nicht genug: Statt der gewohnten Schuleinrichtung fanden sie eine sich durch die Flure schlängelnde Rennbahn, von Zeitungspapier bedeckte Fenster, zusammengeklebte und gestapelte Stühle, Kreide und Schwamm an der Tafel befestigt und natürlich überall Ballons und Zeitungspapier auf dem Boden vor.

Unter dem Motto „Abitendo“ jagten die Zwölftklässler als Link, Mario, Bowser, Peach, Luigi, Pikachu , Glumanda, Nachtara und noch Viele mehr durch die Flure auf der Suche nach unschuldigen Schülern.

Ab der vierten Stunde durfte das lang einstudierte Programm dann endlich bestaunt werden. Bekanntermaßen wurden Tänze aufgeführt und die Lehrer mussten sich in zahlreichen Spielen wie Make ´n´ Break, Eierlauf und Mario Kart beweisen, um Prinzessin Peach aus den Klauen von Bowser zu befreien.

Nach dem unterhaltsamen und kurzweiligen zweistündigen Programm war nicht nur Prinzessin Peach wieder frei, sondern die Zwölftklässler konnten stolz vermelden: „Level 12 completed!“

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Große Bühne für „Schillers Beste“

Es war wohl eine Mischung aus Stolz, Freude und einer riesigen Portion Lampenfiber und Scham mit der die ausgezeichneten Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe am letzten Schultag vor den Herbstferien vor die prall gefüllten Ränge der Hegersporthalle traten. Der Großteil der Besten hätten diesen Moment sicherlich lieber gegen einen vierstündigen Mathematiktest oder einen weiteren Geografiewettbewerb getauscht, wenngleich sich alle diese besonderen Minuten redlich verdient hatten.

Begonnen hatte der Tag allerdings in einer weitaus beschaulicheren Runde, Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs hatte alle Auserwählten zum Frühstück in die sonnendurchflutete Cafeteria geladen, um sich in entspannter Atmosphäre einfach mal auszutauschen.

Als in der sechsten Stunde zuerst der schuleigene Gospelchor und die Kunstradfahrerinnen ihr Können präsentierten und anschließend Alexander Sieche, Vorsitzender des Fördervereins, an das Mikrofon trat, war der Zeitpunkt für die Bestenehrung 2018 gekommen:

Mit Sarah Dziallas, Tabea Linkohr, Anna Schiefer und Leoni Helge wurden vier Schülerinnen für ihr umfangreiches Engagement im Sport geehrt. Fußball, Handball, Leichtathletik, Floorball und Tanz gehören dabei zu ihrem Leistungsspektrum.

Beim deutschlandweiten Englisch-Wettbewerb Big Challenge mit über 270.000 Teilnehmern erreichte Achtklässler Victor Teichert den ersten Platz in ganz Sachsen-Anhalt. Auch Ernst Otto Rausch nahm erfolgreich an einem Wettbewerb, Diercke-Geografie, teil, wurde Schulsieger und qualifizierte sich für den Landesausscheid.

Schon bekannt mit der Situation, vor den vielen neugierigen Augen der Mitschüler ausgezeichnet zu werden, ist Zwölftklässlerin Amanda Köcher, zum wiederholten Male konnte sie in der Stufe 1 des Bundeswettbewerbs Mathematik den dritten Platz belegen. Ihr Nebenmann, Franz Lange aus der sechsten Klasse, konnte im gleichen Fachgebiet, bei der Mathematikolympiade, die 3. Stufe in Magdeburg erreichen und schlug sich dort sehr achtbar.

Chantal Schröder und Sarah Schöne engagieren sich auf einem gänzlich anderen Gebiet. Bereits seit der sechsten Klasse ist die nun bereits in Klasse 12 lernende Chantal Mitglied im Gospelchor und überzeugt dabei nicht nur mit ihrem musikalischen Können, sondern auch mit ihrer fortwährenden Verlässlichkeit. Sarah hingegen entwickelte sich zur Moderatorin des Gymnasiums, charmant und stilsicher führte sie das Publikum durch die verschiedenen Programme beim Schuljubiläum, Frühlingsfest, oder bei den Gospelchor- und Weihnachtskonzerten.

Mit den Stücken „Der Meckertopf“ (2014), „Familientausch“ (2015), „Nikos Traum“ (2016), „Der Weihnachtsmann macht Urlaub“ (2017) und der heiter-komischen Darbietung des Märchens „Aschenputtel“ (2018) spielte sich die Theatergruppe mit  Liebe, Leidenschaft und Humor immer wieder in die Herzen ihres Publikums. Und so wurde es auch diesmal laut auf den Rängen, als alle Darsteller umrahmt von ihren beiden Lehrerinnen Anke Rohde und Ines Pabst  das Parkett betraten und die Geschenke entgegennahmen.

Zum Abschluss wurde noch vier Schilleranern gedankt, die „die Schülerschaft jeden Tag mal mehr mal und weniger am Leben erhalten hat.“ Lea Rothmann, Anabell Stasiak, Marc Münch und Dominic Held sind allen Schülern als fleißige und kompetente Mitarbeiter der Schülerfirma Picnic bekannt. Für die engagierte Versorgung ihrer Mitschüler mit allerlei Leckereien gilt ihnen großer Dank.

Vor dem Abschied in die Ferien richtete Alexander Sieche einen Dank in eigener Sache als Fördervereinsvorsitzender des Gymnasiums an Frau Wittke und ihre Mitarbeiter des Vereins Nestwärme für die tolle Kooperation im Ganztagsbereich. Das allerletzte Wort hatte dann noch Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs, verbunden mit besten Wünschen für die Ferien verkündete er den Start der neuen Homepage. Unter www.schillergym-calbe.de gibt ab sofort nicht nur reichlich Informationen zum Schulleben, sondern auch den Schülern langersehnten Vertretungsplan.

Natürlich werden dort auch Fotos der Bestenehrung zu sehen sein, ein letztes Mal die große Bühne für die Besten des Gymnasiums, bevor sie sich wieder ihren Aufgaben widmen können.

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Sportfest bei bestem Wetter mit vielen tollen Leistungen

Die Freude war den beiden Sportlehrerinnen Christiane Falkenthal und Daniela Karl im Nachgang des Sportfests des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe deutlich anzusehen. Während die letzten Aufräumarbeiten im Hegerstadion getätigt wurden, klatschten beide aufgrund der sehr gelungenen Veranstaltung miteinander ab. „Wir haben den perfekten Tag ausgewählt, strahlender Sonnenschein, nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm.“, waren sie sich einig.

Und die Schüler dankten es der Fachschaft Sport mit engagierten und guten Leistungen. Beim 100m-Lauf musste es unbedingt ein zweiter Versuch sein, da beim Ersten nicht alles klappte, beim Kugelstoßen wurde eifrig über die beste Technik diskutiert und beim Weitsprung fest auf die Zähne gebissen, um noch einige Zentimeter rauszuholen. Bei den abschließenden Staffelwettbewerben waren dann nicht nur die ausgewählten Läufer den jeweiligen Klassen, sondern auch die Mitschüler, die auf der Tribüne mitgefiebert und mitgejubelt haben, völlig außer Atem.

In der Sporthalle offenbarte bereits der Lärmpegel, wie sehr sich die Schülerteams der Klassen fünf bis sieben beim Zwei-Felder-Ball und später die Klassen acht und neun beim Volleyball reinhängten und mitfieberten. Und auch auf die blanken Zahlen können die Schilleraner stolz sein, viele Schüler konnten ihre vorherigen Einzelleistungen steigern, sodass neben der abschließenden Gesamtpunktzahl des Sportfestes auch zumeist die Sportnote verbessert wurde.

Nachdem die letzten Auswertungen gerechnet und soweit alles aufgeräumt war, fuhren auch die beiden Sportlehrerinnen stolz und glücklich nach Hause und waren sich ganz zuletzt wiederum einig, dass Sportfest wird natürlich auch zukünftig einen festen Platz im Schuljahresplan haben.

Ergebnisse vom Sportfest:

Staffellauf:

  • Klasse 5: 1. 5a, 2. 5b
  • Klasse 6: 1. 6a, 2. 6b, 3. 6c
  • Klasse 7: 1. 7b, 2. 7c, 3. 7a
  • Klasse 8: 1. 8b, 2. 8c, 3. 8a, 4. 8d
  • Klasse 9: 1. 9c, 2. 9c, 3. 9b

Jungen:

  • Klasse 5: 1. Max Adrian, 2. Lennert Lenz, 3. Henrik Wolter
  • Klasse 6: 1. Franz Lange, 2. Marcel-Elias Wolters und Yanis Funk, 3. Michel Buhrau
  • Klasse 7: 1. Dustin Kirchner, 2. Lukas Uhlmann, 3. Nico Krüger
  • Klasse 8: 1. Alexander Thiemann, 2. Chris Janetzko, 3. Maximilian Ziebart
  • Klasse 9: 1. Marco Krimmling, 2. Vico Tappenbeck, 3. Maximilian Lorenz

Mädchen:

  • Klasse 5: 1. Leonie Neumann, 2. Sarah Thiemann, 3. Clara Jahn
  • Klasse 6: 1. Daria Krafczyk, 2. Marlene Köhler, 3. Sophie Schröder
  • Klasse 7: 1. Alexa Brink, 2. Laura Koch, 3. Leonie Felgenträger
  • Klasse 8: 1. Sarah Dziallas, 2. Pauline Pierau, 3. Eefje Hoffmann
  • Klasse 9: 1. Anna-Lina Orlowski, 2. Vivienne Richter, 3. Samantha Müller

Ergebnisse vom Zwei-Felder-Ball- und Volleyballturnier:

  • Klasse 5: 1. 5b, 2. 5a
  • Klasse 6: 1. 6a, 2. 6b, 3. 6c
  • Klasse 7: 1. 7c, 2. 7b, 3. 7a
  • Klasse 8: 1. 8a, 2. 8b
  • Klasse 9: 1. 9c, 2. 9a, 3. 9b
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Fit in die Ferien

Am vorletzten Schultag widmeten sich die Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe ganz dem Thema „Sportliche Fitness“. Im Rahmen von Ganztagsprojekten waren alle Klassen an verschiedenen Orten des Salzlandkreises unterwegs, um sich im wahrsten Sinne des Wortes in Sachen Bewegung auszuprobieren.

Die fünften Klassen besuchten den Zirkus Probst in Staßfurt und versuchten sich vor allem in Jonglage und akrobatischen Elementen. Schon nach kurzer Zeit stellten sich die ersten Talente beim Jonglieren mit Tüchern, Bällen und Ringen sowie dem Balancieren auf dem Seil heraus. Das Füttern der Zirkustiere stellte neben der Hundeshow ein weiteres Highlight des Ausflugs in die Zirkuswelt dar.

Die Sechtsklässler betätigten sich aktiv in Schönebeck im Maximax und im Fit for Fun, während sich die siebenten und achten Klassen im Ballhaus in Aschersleben beim Beachvolleyball, Klettern und Schwimmen auspowerten.

Sehr intensiv und abwechslungsreich ging es auch im Seepark in Barby zu. Unter dem Motto „Schiller-on-Beach“ konnten sich die Schilleraner der neunten bis elften Klassen beim Beachvolleyball, Beachsoccer und Schlauchbootrennen messen, beim Graffitisprühen kreativ werden oder einfach nur baden. Das anfänglich kühle Wetter tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Von Beginn an wurde voller Einsatz gezeigt. Pünktlich zum großen Schlauchboot- und Beachsoccerfinale lugte die Sonne zwischen den Wolken hervor und das „Beachfeeling“ war perfekt.

Für alle Beteiligten war es ein ereignisreicher und sehr gelungener Tag. Dass alles so problemlos verlief, ist besonders auch unseren Unterstützern und Organisatoren aus der Region zu verdanken. Besonders zu nennen sind da der Verein „Nestwärme“ aus Schönebeck sowie der Jugendclub aus Barby und der Förderverein unseres Gymnasiums.

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Abiturball zwischen „Let it be“, Luftgitarre und einfach Spaß

Es sind diese besonderen Momente, die einzelne Tage im Verlauf des Lebens unvergesslich werden lassen.

So war es beim diesjährigen Abiturball des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe bereits kurz nach Mitternacht als die Band Ventura Fox alle Abiturienten auf die Bühne lotste und zu einem kurzen Luftgitarrenkonzert animierte. Und die über 60 Schilleraner ließen gemeinsam die Luftsaiten ordentlich glühen.

Gemeinsam ist ein gutes Stichwort, denn gemeinsam begann der Abiball. Wie bei einem traditionellen Ball üblich, eröffneten die Schüler den Abend stilsicher mit einem Walzer, für viele Eltern,aber auch Tänzer eine sicherlich bleibende Erinnerung.

Eine Erinnerung musste die „verpeilte“ Klasse 12D nach dem Abendessen noch übergeben. Auf der Bühne angekommen, hatten Sie für Ihre Tutorin Frau Cotte ein selbstgestaltetes Plakat der Beatles vorbereitet. Die gerade in der Pause befindliche Band nutzte diesen Anlass, um schnell die Melodie von „Let it be“ anzuspielen, woraufhin die Lehrerin inmitten ihrer Schüler den gesungenen Text beisteuerte.

Im Anschluss fanden sich mit Luise Schubert und Tim Bullmann die frisch gewählten Ballkönigin und Ballkönig im Kreise ihrer Mitschüler auf der Tanzfläche wieder und konnten mit ihrem gemeinsamen Tanz den gemütlichen Teil des Abends einläuten.

Die vielen obligatorischen Erinnerungsfotos, die stimmungsvolle Party mit der tollen Band Ventura Fox und vorallem die Gewissheit,einensehr wichtigen Lebensabschnitt erfolgreich gemeistert zu haben, machten den Abiball 2018 zu eben einem dieser besonderen Momente, unvergesslich und einfach nur verdammt schön.

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Stimmungsvolle Zeugnisübergabe im Zeichen der Region

Bei der feierlichen Zeugnisübergabe des 27. Abschlussjahrgangs des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe zog sich die Verbundenheit der Abiturienten und ihrer nun ehemaligen Schule wie ein roter Faden durch das sehr gelungene zweistündige Programm.

Getreu dem Motto des letzten Schultags „KohlrABI – wir machen uns vom Acker“ fanden sich in allen Programmpunkten zahlreiche Anknüpfungspunkte. So hatte der schuleigene Chor beispielsweise einen Gospelsong in eine personalisierte KohlrABI-Version umgedichtet. Auch in der anschließenden Rede von Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs durfte neben den obligatorischen Dankesworten und einigen Ratschlägen für den weiteren Lebensweg die vieldeutige Metapher des diesjährigen Abiturmottos nicht fehlen. So fanden sich der tolle Bodenrichtwert der Region ebenso wieder, wie der Vergleich des wechselhaften Wetters mit den vielen unterschiedlichen Schultagen der 61 Absolventen. Auch Landrat Markus Bauer und Fördervereinsvorsitzender Alexander Sieche waren sich einig, dass die Schilleraner tolle Repräsentanten des Gymnasiums Calbe und der gesamten Region in der großen weiten Welt sind, sehr stolz auf das Erreichte sein können und bitte niemals den „Anker der Region lösen“ sollen, wie es der Landrat treffend formulierte.

Nachdem in den Dankesworten der Schüler sowohl die Lehrer, die Mitschüler, alle anderen Unterstützer der nun zurückliegenden wichtigen Lebensphase, aber insbesondere die Eltern ausführlich Platz fanden, schlossen Jasmin Otto und Tom Horn ihre Rede mit dem Satz: „Nun machen wir uns vom Acker!“

Im Nachhinein war für die Schilleraner natürlich eines besonders wichtig, voller Stolz hielten sie ihre Abiturzeugnisse in den Händen, die überaus erfolgreiche Ernte war also eingefahren.

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“Sind wir auf dem Bauernhof oder in der Schule?” …

… eine Frage, die an einem Freitag im Friedrich-Schiller-Gymnasium in Calbe sehr wohl gerechtfertigt gewesen wäre.

Als die rund 600 Schüler des Gymnasiums das Schulgebäude betraten, mussten sie statt der üblichen Räumlichkeiten etwas ungewohnte Zustände und einen fremdartigen Geruch vernehmen. Zeitungen an den Fenstern, übereinandergestapelte und mit Kabelbinder befestigte Tische und Stühle, bemalte Tafeln und eine Menge Papier auf den Fluren. Wer seiner Nase folgte, fand sich im Verbinder der beiden Gebäude wieder und erblickte Heumassen, die den Boden bedeckten und einen tierischen Geruch verursachten. Natürlich musste kein Schüler lange nachdenken, was hier denn bloß los war, denn nahezu jeder, ob Lehrer oder Schüler, wurde bereits auf dem Parkplatz oder vor dem Eingang der Schule mit Spraydosen oder Lippenstift gestylt. Jene altbekannten Bräuche lassen sich natürlich auf den alljährlichen letzten Schultag der zwölften Klassen zurückführen, der immer gebührend gefeiert wird, bevor der Ernst des Lebens, die Abiturprüfungen, beginnt.

Selbstverständlich wurde bereits einige Wochen im Voraus auch ein Programm einstudiert, welches den Schilleranern ab 11 Uhr auf dem Schulhof dargeboten wurde. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „KohlrABI – Wir machen uns vom Acker“, auf welches das Heu ja auch schon hinwies, traten die Abiturienten als Bauern, Früchte oder Blumen verkleidet auf, auch ein Traktor durfte in dieser ländlichen Atmosphäre natürlich nicht fehlen. Neben bekannten, aber auch neuen Spielen, bei denen die Lehrer eine silberne Gießkanne oder gar einen goldenen Spaten gewinnen konnten, wurden einzigartige Tänze aufgeführt, deren mühevolle Vorbereitung man förmlich sehen konnte.

Die emotionale Verabschiedung zeigte schließlich, was man immer wieder beobachten kann: auch wenn der Schulbesuch meist nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen der Schüler gehört, fällt es doch sehr schwer, heimisch gewordene Strukturen einfach hinter sich zu lassen und das eigene Leben vollkommen selbstständig in die Hand zu nehmen. Natürlich ist den meisten bewusst, dass ein Wiedersehen sowohl mit den Mitschülern und Freunden als auch mit den Lehrern (auch wenn diese natürlich den kleineren Teil der Tränen ausmachen) wohl noch einige Zeit auf sich warten lassen wird. Nichts desto trotz sollte die Freude an diesem Tag im Vordergrund stehen, denn er symbolisiert in erster Linie die Verwirklichung lang erarbeiteter Ziele und die Freiheit, das eigene Leben zu gestalten. Bei der entsprechenden Realisierung wünschen wir allen Abiturienten viel Glück, Erfolg und auch Mut. … und nun macht euch vom Acker, aber lasst euch auch immer mal wieder in der Schule sehen! 🙂

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Viele verschiedene Eindrücke zum Tag der offenen Tür

Herr Friederichs, Schulleiter: „Faszinierend für mich war die hohe Anzahl von Schülern, die stolz gemeinsam mit ihren Fachlehrern und Leitern der Arbeitsgemeinschaften das Unterrichtsfach, die Räume und die Arbeitsgemeinschaften  vorgestellt haben.“

Liam, Klasse 9a: „Unglaublich war, mit welchem Interesse die zukünftigen Schüler der 5. Klassen den vorgestellten Experimenten im Chemieraum zuschauten und diese vereinzelt auch selbst ausführten.“

Herr Moll, Fachlehrer für Sport und Latein: „Ich fand es schön, dass sich viele am Lateinquiz beteiligt haben und man sich mit vielen ehemaligen Schülern treffen konnte.“

Lena, Klasse 4: „ Eure Schule ist mega cool!!!“

Frau Schmidtke, pädagogische Mitarbeiterin: „Unsere Besucher waren sehr begeistert von der Cafeteria, von der Räumlichkeit insgesamt und auch von den kleinen Köstlichkeiten, die angeboten wurden. Sie fanden es sehr schön, dass sie nach ihrem Rundgang bei Kaffee und Kuchen die gesammelten Eindrücke noch einmal Revue passieren lassen konnten.“

Laurin, Klasse 5a: „In meiner Rolle als Fotograf der Schülerzeitung konnte ich ganz viele interessierte Gesichter beobachten. Für mich persönlich waren die unzerstechbare Seifenblase und der Trockeneisvulkan am faszinierendsten.“

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Alle Jahre wieder – Weihnachten bei Schillers

Alle Jahre wieder … füllt sich die Aula des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe mit Kleinen und Großen, Jungen und Alten. Fröhliche und gespannte Gesichter bestimmen das Bild kurz vor dem zweiten Advent.

Dreimal „Ausverkauft“! Und wer eine Eintrittskarte bekommen hatte, wurde natürlich nicht enttäuscht. Auch das hat Tradition. Eltern, Großeltern, Geschwister, Onkel, Tanten und andere Gäste bewunderten und beklatschten die vielen Akteure auf und vor der weihnachtlich geschmückten Bühne.

Kleiner Chor, Gospel- und Kammerchor, Instrumental-und Tanzgruppe sowie die Rezitatoren gestalteten das Weihnachtskonzert 2017. Ein klassisches war es nicht. Innehalten, Mitklatschen und häufiges Lachen wechselten sich ab, weil die Künstler des Gymnasiums, die Programmfolge es so wollte: „Walking in the Winter Wonderland“, „Hey, Du Weihnachtsmann“, die Rezitation „Die schönste Zeit des Jahres“, der getanzte „Nussknacker“, Gina Behlaus und Sarah Brinks Version von „Regenbogen“ , das gemeinsame „Stille Nacht“ und noch viel mehr sind nur ein Ausschnitt des Dargebotenen.

Katrin Püsche, Anke Rohde, Jenifer Lentvogt, Christiane Falkenthal und Katrin Spohn haben in den vergangenen Wochen mit denSchülern viel geübt. Das begeisterte Publikum hat es honoriert.

Der Weihnachtsmarkt im Haus und auf dem Schulhof mit loderndem Holz in den Feuerschalen fand dann am Sonnabend ebenfalls sehr großen Zuspruch. Den Besuchern schmeckten Kaffee und Kuchen in der Cafeteria, aber auch Gegrilltes, Crepes und – natürlich – heiße Getränke.

An der Tombola, dem Stand mit Gebasteltem, aber auch bei den Präsentationen „Weihnachten aus aller Welt“ der Fünftklässler gab es ein regelrechtes Gedränge. Spenden für das Kinderhospiz Magdeburg und für die Rumänienhilfe wurden reichlich gesammelt.

Der riesige Aufwand hat sich wirklich gelohnt. Was Eltern, Großeltern, Schüler und Lehrer gemeinsam vorbereitet haben, macht Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs „stolz“, er sprach – nicht zum ersten Mal – von einem „gelungenen Miteinander“ am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe und bedankte sich ganz herzlich bei allen Beteiligten.

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Projekttag Medien findet tollen Anklang

Die Argumente im Vorfeld des Projekttags Medien am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe waren eindeutig: „So kurz vor den Sommerferien wird die Motivation der Schüler komplett fehlen“, „über das Thema Medien wissen die Schüler bereits alles“  und „ein Projekttag von Lehrern organisiert, das kann ja nur langweilig werden“.

Am Tag selbst allerdings zeigte sich ein ganz anderes Bild: tiefenentspannt schlenderten die Schilleraner am frühen Morgen ins Schulgebäude, um diesen vorletzten Schultag möglichst schnell hinter sich zu bringen. In der Folge allerdings gab es viele glänzende Augen zu sehen, voller Eifer wurde gefilmt, gebastelt, fotografiert und in Gruppen theoretische Aspekte erarbeitet. Nachdem die anvisierten Pausen von den Schülern rigoros eingekürzt oder gänzlich gestrichen wurden, konnten sich die Projektarbeiten wirklich sehen lassen. Vom selbstgestalteten Comic über Imagespots, selbst manipulierte Bilder, Streetart, Fotoserien bis hin zu Legomovies zeigt sich das enorm vielfältige Spektrum der Schülerleistungen.

Im Rahmen der unterschiedlichen Themenaspekte wie Cybermobbing und Passwortsicherheit in den unteren Klassen, über die Möglichkeiten der Meinungsmanipulation durch den Einsatz von Fotos bis hin zur Bewerbung 2.0 in der Oberstufe konnten neue Inhalte und unbekannte Sichtweisen in schülergerechter Form von den engagierten Vereinen und Medienpädagogen erarbeitet werden.

Zum Thema „Langeweile“ bleibt festzustellen, dass nicht nur die Schilleraner, die sich in ihrem gewohnten Schulumfeld in Workshops dem Thema Medien stellten, viel Spaß hatten, sondern auch die Fünftklässler aus dem Filmpark Babelsberg und die Achtklässler aus den Radiostationen in Halle viele neue Eindrücke und reichlich Interessantes mitgenommen haben.

In der Rückschau jedenfalls konnten die sehr klaren Argumente mehr als deutlich entkräftet werden, sodass letztlich nur ein toller und eindrucksreicher Projekttag zum Thema Medien übrig bleibt.