Die altehrwürdige Aula des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe war vorbereitet, die Gäste hatten bereits Platz genommen und blätterten bereits eifrig in der Festschrift oder schwelgten mit ihren Sitznachbarn in Erinnerungen.
Schlagartig herrschte eine gespannte Ruhe,alle Augen richteten sich auf den hereingehenden Gospelchor und die Gäste wurden mit den vier vorgetragenen Liedern nicht enttäuscht. Auch die anschließenden Rezitationen von Anna Wachsmuth und Paulina Flemming, das Violinentrio und Nicole Westphal mit ihrer Gitarre sorgten für reichlich Gänsehautmomente.
Gespickt mit vielen persönlichen Erfahrungen, gepaart mit einigen Einblicken in die Abläufe rund um die Bildungspolitik, hielt der Staatssekretär für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Gunnar Schellenberger, die Festrede zum 25-jährigen Schuljubiläum. Auch Markus Bauer, Landrat des Salzlandkreises, Sven Hause, Bürgermeister der Stadt Calbe, und Alexander Sieche, Vorsitzender des Fördervereins, schilderten in ihren Grußworten verschiedene Anekdoten über das Calbenser Gymnasium.
Nachdem zwei Bandprojekte der Klassenstufe 10 den stimmungsvollen Abschluss der Festveranstaltung bildeten, folgte ein kleiner Empfang im eigens vorbereiteten Musikraum.Neben dem weiteren Austausch vieler Erinnerungen an tolle Momente rund um das Calbenser Gymnasium stand auch ein von Schülern vorbereitetes imposantes Buffet zur Stärkung bereit. Die Festschrift im Übrigen hatten alle Gäste bis zum Ende nicht aus der Hand gelegt, wohl auch wegen der vielen weiteren Erinnerungen.
Zum Ende der Talenteshow anlässlich des 25-jährigen Schuljubiläums standen knapp 60 Schülerinnen und Schüler auf dem Parkett und konnten den euphorischen Beifall ihrer Mitschüler von den prall gefüllten Rängen der Calbenser Hegersporthalle genießen.
Eben jene Schilleraner stehen dabei exemplarisch für ein tolles Gesamtbild des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, was weit über den normalen Unterricht hinausgeht.
Da wären zum Beispiel das Moderatoren-Duo, Sarah Schöne und Sandy Bartel, die schick gekleidet, unaufgeregt und vorallem sehr charmant durch das knapp zweistündige Programm führten und gekonnt unter anderem die Judokas, die Trampolin-Sprunggruppe, das Violinentrio, die Kunstradfahrerinnen, die Akrobatik-Gruppe, die Garde- und Schleiertanz-Tänzerinnen oder die Line-Dancer ankündigten.
Nur mit einem Holzbrett, einem Becher und einem Mikrofon trat Sechstklässlerin Lea Menge schüchtern vor das Publikum. Bei ihrem Cup-Song am Ende angekommen, wich die Anspannung einem Lächeln, welches durch den anschließenden großen Beifall noch verstärkt wurde.
Nachdem Zwölftklässler Benedict Döring mit seinem Akkordeon einen Heavy Metal-Song interpretierte, die Tanz-Gruppe „ Zwei Welten“ aus dem Musical „Tarzan“ als Affenbande lustig choreographisch erzählte und einige Elftklässlerinnen ihre eigens initiierten Bandprojekte stimmungsvoll präsentierten, ging Meggie Eichholz zum Mikrofon und sang „Valerie“ von Amy Winehouse. Begleitet wurde dieser Gänsehaut-Moment durch eine Tanzchoreographie von Luisa Scholle.
Mit „last but not least“ angekündigt, stellte sich die neue Schilleraner-Schulband erstmals dem Publikum vor. Die beiden Titel „Mamma Mia“ und „An Tagen wie diesen“ bildeten den euphorischen Abschluss der Talenteshow und den passenden Übergang zum Schulhoffest.
Dieses begann damit, dass die Fünftklässler, in Apfelformation stehend, Luftballons mit vielen guten Wünschen in die Luft steigen ließen.
Die einzelnen, von Schülern betreuten Stände, Verkaufsbuden, Quiz-Stationen und Sportdisziplinen zeichnen das Bild der besonderen Schilleraner-Gemeinschaft weiter. Mit reichlichem Eifer flitzten die kleineren Gymnasiasten über den Schulhof, um möglichst nichts zu verpassen. Zur Abkühlung gab es Schiller-Brause oder ein Eis. Weiterhin lockte die große Hüpfburg Groß und Klein an und auch die Theatergruppe hatte zur Entspannung einige Sketche vorbereitet, wobei besonders Jonas Brösel als Otto brillierte. Komplettiert wurde die Nachmittagsveranstaltung durch die Vorführung der Trialfahrer, Lukas Uhlmann, Niklas Staudt und Lucas Montanus, sowie die Bollywoodtänzerinnen der Klasse 10c.
Für die abschließenden lobenden Worte von Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs hatten sich dann nochmal alle Schilleraner auf dem Schulhof versammelt und konnten sich selbst Beifall für diesen tollen Tag schenken.
Der große Dank der Schilleraner-Gemeinschaft gilt allen Eltern, Firmen und Vereinen, die uns bei der Durchführung dieses tollen Tages unterstützen.
Tanzen, Tanzen und nochmal Tanzen hieß es am vergangenen Freitagabend im Staßfurter Salzlandcenter beim stimmungsvollen Abiball des diesjährigen Abschlussjahrgangs des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe.
Nach
dem obligatorischen Jahrgangsfoto in festlicher Abendgarderobe versammelten
sich direkt alle Schilleraner auf der Tanzfläche, um gleich im
abwechslungsreichen Eröffnungstanz zwischen Pop und Walzer für einen sehr
gelungenen Auftakt zu sorgen.
Nachdem
das reichhaltige Buffet geplündert wurde und auch die zahlreichen
Erinnerungsfotos im Kasten waren, blieb nur eine kurze Zeit für das
ausgelassene Tanzen mit der Band Ventura Fox, da bereits im Anschluss Luise
Hocke und Tim Gieraths gekrönt wurden. Das neue Königspaar eröffnete dann auch
mit einem Walzer die nächste Tanzrunde.
Besondere
Aufmerksamkeit und Stimmung erzeugten am späteren Abend die einstudierten
Choreographien der Schilleraner, wobei im Duell Mädchen gegen Jungen beide
Geschlechter zu überzeugen wussten und ausgiebigen Beifall genießen durften.
Alles
was danach noch kam, war eigentlich nur noch Tanzen, Tanzen und nochmals Tanzen, bis in
den frühen Morgen hinein.
Ein
Wechselbad der Gefühle durchlebten sowohl die Abiturienten des
Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe als auch die zahlreichen Gäste im prall
gefüllten Staßfurter Salzlandcenter am Donnerstagabend.
Nach
der traditionellen und stimmungsvollen Eröffnung durch ein Streichquartett
sorgten insbesondere zwei einprägsam rezitierte Gesichte durch Marie Wolter („Ohne Titel“ von Alma-Hermine Wächter)
und Anna Wachsmuth („Jugend“ von Nadja
Bischoff) für eine angemessene Stimmung. Erstmals Gänsehaut-Atmosphäre bei
den Gästen erzeugte die textliche Neugestaltung des Chors von „Wie weit werdet
ihr geh´n?“ in Anlehnung an den Popsong „Hungriges Herz“ der deutschen Band
Mia.
Die
anschließende Rede von Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs begann erfrischend in
Richtung der Abiturienten mit den Worten: „Abitur bestanden – Welch ein
befreiendes Gefühl!?“ Vor acht Jahren begann der Weg auf dem Schulhof des
Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe und um es mit dem Motto des letzten
Schultags zu beschreiben: „Die Abi Horror Show wurde es zum Glück nicht.“ Dieser
Weg endete an diesem Donnerstag in einem glanzvollen Finale auch für alle
Unterstützer des bisherigen Lebensweges. Mit den Worten „Akzeptieren Sie ihre
eigenen Schwächen und die der Anderen und verändern Sie die Welt mit ihren
Stärken, aber mit Bedacht“ verabschiedete der Schulleiter den bereits 25.
Abiturjahrgang des Calbenser Gymnasiums.
Festlich
und stilvoll fand im Anschluss die Abiturzeugnisübergabe statt, wobei viele Augen
der Eltern voller Stolz nur so glänzten. Mit Pauline Recklebe (Abiturdurchschnitt: 1,6), Lea Ehrhardt (1,5) und besonders Tim Gieraths, der
einen Durschnitt von 1,0 erreichte, zeichnete Thomas Faltin vom Förderverein weiterhin
die drei besten Schüler des Jahrgangs gesondert aus.
Mit
der eindrucksvollen und zugleich stimmgewaltigen Interpretation von Lukas
Grahams Song „Seven Years“ erhielten Meike Zerwek und Davina Cierpka tosenden
Beifall. Emotional wurde es im Anschluss bei der Verabschiedung von Nicole
Westphal durch ihre Weggefährten vom Gospelchor. Auch Angie Böttcher hatte
bereits zu Beginn ihrer Abschlussrede des Jahrgangs Tränen in den Augen, bekam
aber dennoch das wichtigste Wort deutlich heraus: „Geschafft!“. Ihr Partner
Christoph Borzucki führte danach fort, dass die vielen Erinnerungen, wie
beispielsweise an das Skilager, die zahlreichen verquatschten Stunden, die
Abschlussfahrt und die vielen interessanten Ausreden für das Zuspätkommen,
bleiben werden, übrigens auch der exponentielle Anstieg der Partys. Der
Zeitpunkt Abschied zu nehmen bedeutet dabei aber gleichsam neue Wege mit
riesiger Freiheit. „Gemeinsam teilen wir ein großes Stück Vergangenheit, es war
eine unvergessliche Schulzeit.“ Passender hätten die tollen Abschlussworte
sowohl für die Veranstaltung als auch für den Weg bis zum Abiturzeugnis nicht
gewählt werden können.
„Tretet herein, wenn Ihr euch traut“ war in großen Lettern im Eingangsbereich des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe zu lesen. Die angehenden Abiturienten hatten damit keinesfalls übertrieben. Bereits das ins Dunkle gehüllte und mit reichlich spukigen Utensilien dekorierte Schulhaus ließ Schlimmes vermuten. Eine Geisterbahnstimme beorderte über die Schullautsprecher alle Schilleraner auf den Schulhof. Nachdem unter Michael Jacksons „Thriller“ die Gruselgestalten aus dem Rauch auftauchten und die beiden Moderatorinnen Laura Stolze und Meike Zerwek aus ihren Särgen auferstanden, konnte die Abi Horror Show beginnen.
Das überaus abwechslungsreiche und kurzweilige
Programm war insbesondere durch verschiedene Choreographien des
Abschlussjahrgangs 2016 geprägt. So waren zu Beginn alle 45 Schilleraner
gefordert, sich bestmöglich synchron zur gut ausgewählten und themenbezogenen
Musik zu bewegen. Wohingegen später sowohl die Mädchen als auch die Jungen
reichlich Beifall für ihre jeweiligen, lang geübten Auftritte ernteten. Zum
größten Finale wiederum legten sich nochmals alle Gruselgestalten gemeinsam ins
Zeug und rundeten damit ihre Abi Horror Show gebührend ab.
Die Zwischenphasen boten ergänzend genügend Raum, um
sich einerseits vor dem nahezu komplett versammelten Gymnasium bei der
Schulsekretärin Frau Gollmer und dem Hausmeister Herrn Kieslich zu bedanken und
andererseits einige Lehrer auf ihre Horror-Qualitäten zu überprüfen. Nachdem
die Tutoren in dunkle Kisten greifen und glibbrige Dinge ertasten mussten und
drei weitere Lehrerinnen zu Mumien umgestaltet wurden, folgte wenig später das
Duell um den am schnellsten fliegenden Besen. Beim abgewandelten
Torwandschießen flogen anschließend noch Köpfe durch das Publikum.
Traditionell bedankte sich das Abi Horror Show Team
weiterhin bei seiner Schule. Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs und sein
Stellvertreter Manfred Bäthge konnten sich dabei über eine Tafel für das Grüne
Klassenzimmer und einen neuen Apfelbaum freuen.
Neben dem schönen Grusel-Programm hat sich das
„Hereintreten“ vor allem aufgrund der sehr aufwändig gestalteten Kostüme
zweifelsfrei gelohnt. Man musste sich eben nur „trauen“.
Früh aufstehen hieß es für 44 Schüler und Lehrer aus der Saalestadt Calbe am Sonntagmorgen, denn es ging ins traditionelle Skilager nach Österreich. Nach einer elfstündigen Busfahrt erreichten alle, mit Vorfreude auf die kommenden Tage, das Jugendgästehaus in Maria Lankowitz. Dort angekommen, wurden Skier, Schuhe und Helme ausgeliehen, für einige zum ersten Mal.
Am Montag brachen wir gegen halb neun auf, um das Skigebiet „Salzstiegl“ zu erobern. Zuerst stand eine Erwärmung auf dem Plan. Danach schnallten wir unsere Skier an und ab ging es auf die Piste. Dabei wurde die Gruppe zunächst in Anfänger und Fortgeschrittene geteilt. Während die Anfänger auf der Lupowiese blieben, ging es für die Fortgeschrittenen hoch auf den Zwergenlift. Dort konnten wir zum ersten Mal unser Können beweisen. Allerdings waren die Wetterbedingungen nicht optimal, denn die Sicht war sehr schlecht.
Mittags gingen wir zur Stärkung in die Baude oder zum Bus. Nachmittags sah man schon Fortschritte bei den Anfängern. Akrobatische Stürze hatten beide Gruppen zu verzeichnen. Abends probierten wir uns im „Asphaltschießen“ (Eisstockschießen), dem Nationalsport der Steiermark, wobei wir alle viel Spaß zusammen hatten.
Am folgenden Tag war schon etwas Routine im morgendlichen Ablauf eingekehrt. Trotz leichten Muskelkaters freuten sich alle auf den neuen Skitag, da das Wetter nur Gutes versprach. Die Sonne strahlte und endlich konnten wir die Pisten, die wir am Tag zuvor erkundet hatten, in voller Länge sehen und die schöne Aussicht genießen. Die Anfänger standen nun schon ziemlich sicher auf ihren Skiern und die Fortgeschrittenen übten erste interessante Tricks, wie den Ski-Walzer oder das Rückwärtsfahren. Doch im Vordergrund standen bei allen die Technikverbesserung und das sichere Abfahren der verschiedenen Pisten. Nach dem Abendbrot fuhren wir in die Therme im Nachbarort zur Erholung und Entspannung. Wieder im Hotel trafen wir uns zur Auswertung der ersten Helmkameravideos, verbunden mit wertvollen Tipps unserer Lehrer für die nächsten Tage.
Abschlussfoto nach dem Eisstockschießen.Gemeinsames Foto am Fuße des Hangs.
Mittwoch ging es für alle auf den Zwergenlift. Obwohl die Anzahl der Stürze der Schüler, aber auch Lehrer im Gegensatz zum ersten Tag stark abnahm, sahen sie dennoch lustig aus. Alle hatten ihren Spaß, sowohl beim Fahren, als auch bei den täglichen Schneeball- und „Einseifschlachten“. Ein Teil der Gruppe begab sich zum ersten Mal auf die schwarze Piste. Manch einer hatte Respekt, doch trotzdem haben alle die als am schwierigsten geltende Piste gemeistert. Am Abend wurde, mit großer Beteiligung der Schüler und Betreuer, spontan ein Knackturnier organisiert. Auch dies trug sehr zur allseits tollen Stimmung bei.
Am Donnerstag wollten wir das Skigebiet „Klippitztörl“ erkunden, jedoch spielte das Wetter nicht mit und es ging wieder zum allbekannten „Salzstiegl“. Auf dem Weg dorthin mussten sogar Schneeketten angelegt werden. An diesem Tag haben wir fleißig für die Abschlusskür geübt. Weiterhin wurden Technikleistungen aufgenommen und benotet. Wer Lust hatte, konnte am Slalomrennen teilnehmen. Am Abend wurden die drei besten weiblichen und männlichen Slalomfahrer mit Urkunden und Medaillen geehrt. Aus diesem Anlass fand auch die Skitaufe statt. Dabei wurden sechs besonders heraus stechende Schüler auf lustige Namen, wie zum Beispiel „Tiefenentspanntes Aperol-Spritz Öhrchen“, „Spätreifendes Fallobst“ oder „Verliebter Social Media Stalker“ getauft und mussten den „Gottestrank“ trinken. Zum Schluss legten alle noch den „Skischwur“ ab. Später ließen wir den Abend mit einer Disco, Stuhltanz und Polonaise ausklingen.
Nach einer kurzen Nacht begaben wir uns ein letztes Mal in Richtung Piste. Die Kür erhielt den letzten Feinschliff und wurde gefestigt. Dabei verwendeten wir viele verschiedene Elemente, beispielsweise Polonaise, Vorwärtsrolle, durch die Beine fahren, synchrone Parallelschwünge, Slalom und vieles mehr. Nach erfolgreicher Beendigung der Kür wurde das Skilager mit einer ordentlichen Schneeballschlacht beendet. Zurück im Hotel packten wir unsere Koffer, verstauten alles im Bus und nach einer letzten Mahlzeit traten wir mit Tränen in den Augen die Rückfahrt nach Calbe an.
Das Skilager war für alle ein großer Erfolg und wir werden uns sicherlich sehr lange gern daran zurück erinnern. Wir bedanken uns bei unserem Busfahrer Steffen, welcher uns nach dem Skifahren mit etlichen Aprés-Ski-Hits versorgte und unseren tollen Gesang ertragen hat. Weiterhin geht ein großes Dankeschön an unsere Lehrer Frau Falkenthal, Frau Karl und Herrn Moll sowie Frau und Herrn Ehlert und an alle weiteren Organisatoren und Betreuer (Florian Ende, Lucas Marschall, Florian Trabandt, Herr Falkenthal, Karsten und Ute).
Alle Jahre wieder … füllt sich die Aula des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe mit Kleinen und Großen, Jungen und Alten. Fröhliche und gespannte Gesichter bestimmen das Bild kurz vor dem zweiten Advent.
Zweimal „Ausverkauft“! Und wer eine Eintrittskarte bekommen hatte, wurde natürlich nicht enttäuscht. Auch das hat Tradition. Eltern, Großeltern, Geschwister, Onkel, Tanten und andere Gäste bewunderten und beklatschten die vielen Akteure auf und vor der weihnachtlich geschmückten Bühne.
Kleiner Chor, Gospel- und Kammerchor, Instrumental- und Tanzgruppe sowie die Theater AG gestalteten das Weihnachtskonzert 2015. Ein klassisches war es nicht. Innehalten, Mitklatschen und häufiges Lachen wechselten sich ab, weil die Künstler des Gymnasiums, die Programmfolge es so wollte: „Christmas in the old man’s hat“, „Adeste Fidele“, das szenische Spiel „Nikos Traum“, ein getanztes „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, Lea Köhlers Version von „Photograph“ , das gemeinsame „Stille Nacht“ und noch viel mehr sind nur ein Ausschnitt des Dargebotenen.
Gemeinsames Foto der Theater-AG nach der erfolgreichen Aufführung.MItglieder des Chors.
Heike Böttcher, Anke Rohde und Nicole Westphal aus der 12. Klasse stellvertretend für Katrin Püsche haben in den vergangenen Wochen mit den Schülern viel geübt. Das begeisterte Publikum hat es honoriert.
Der Weihnachtsmarkt im Haus und auf dem Schulhof mit loderndem Holz in den Feuerschalen fand dann am Sonnabend ebenfalls sehr großen Zuspruch. Den Besuchern schmeckten Kaffee und Kuchen in der Cafeteria, aber auch Gegrilltes, Schmalzbrote, Crepes und – natürlich – heiße Getränke.
An der Tombola, dem Stand mit Gebasteltem, aber auch beim Wettbewerb im Nageleinschlagen gab es ein regelrechtes Gedränge. Die Redakteure der Schülerzeitung verkauften ihren Kalender 2016. Spenden für die Rumänienhilfe wurden reichlich gesammelt. Ein weiterer Höhepunkt war das Angebot des Dachdeckermeisters Thilo Wegner aus Barby, der Schieferherzen zum Beschreiben schlug und den gesamten Ertrag der Schule überließ.
Der riesige Aufwand hat sich wirklich gelohnt. Was Eltern, Großeltern, Schüler und Lehrer gemeinsam vorbereitet haben, macht Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs „stolz“, er sprach – nicht zum ersten Mal – von einem „gelungenem Miteinander“ am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe und bedankte sich ganz herzlich bei allen Beteiligten.
Marita Schmidt hatte sichtlich alle Hände voll zu tun. Als Vertreterin des Fördervereins des Calbenser Gymnasiums übernahm sie bei der traditionellen Bestenehrung der Schilleraner die Rolle der Laudatorin und bemerkte gleich zu Beginn: „Ich war zuerst echt überrascht über den großen Umfang der Vorschläge der zu ehrenden Schüler. Aber das ist natürlich ein richtig tolles Zeichen.“
Nachdem es zuvor der schuleigene Gospelchor unter Leitung von Schülerin Nicole Westphal scheinbar spielerisch schaffte die Akustik der großen Hegersporthalle auszufüllen und dafür reichlich Applaus von den vollbesetzten Rängen erhielt, wurde es anschließend extrem still. Mit ihrer Interpretation von Ed Sheerans „Photograph“ zog Lea Köhler die gebannten Blicke ihrer Mitschüler auf sich.
Die Rede von Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs begann dann auch mit Dankesworten an die Mitglieder des Chors und an die kleinen „Tanzmäuse“, die zwischenzeitlich für eine schwungvolle Abwechslung sorgten. Nachdem auch alle 624 Schilleraner samt Lehrern und Ehrengästen begrüßt waren, folgte die Überleitung zur eigentlichen Bestenehrung und damit zur umfangreichen Arbeit der Laudatorin.
Das Spektrum der ausgezeichneten Schüler reichte dabei von der liebevoll genannten „Vorlesekönigin“ Lisa Ruttke, über die Mitglieder der Theater-AG, des Chors und eines Geschichtsprojekts bis hin zu starken überregionalen Leistungen im Sport, die sich unter anderem durch den Landesmeistertitel im Badminton und Silber- und Bronzemedaillen in den Landesfinals im Handball wiederspiegeln. Mit Benedict Döhring in der Mathematik, Lucas Montanus in Englisch, Anh Trung Nguyen in Biologie, Alexander Flegel in Geografie und Gina Behlau, Alicia Schelling und Konstantin Wenzlaff in Französisch wurden weitere Schilleraner für ihre herausragenden Ergebnisse prämiert. Aber auch das außergewöhnliche Engagement von Schülerinnen wie Lea Ehrhardt, Angie Böttcher und Nicole Westphal blieb keinesfalls unerwähnt. Mit Helma Mitrasch und Stefan Lenhart erhielten weiterhin zwei Lehrer und mit Annett Wolter und Steffen Grafe zwei sehr engagierte Eltern ein großes Dankeschön.
Als alle Präsente verteilt und die Schüler in die Ferien verabschiedet waren, übernahm Marita Schmidt noch die letzte Aufgabe der gelungen Veranstaltung. Für das gemeinsame Foto aller Prämierten musste sie nochmals ihr Organisationstalent beweisen, damit auch alle Schilleraner gut sichtbar abgebildet wurden. Es war eben ein „großer Umfang der zu ehrenden Schüler“.
Alle Geehrten des Gymnasiums.
Übersicht über die geehrten Schilleraner:
Deutsch: Lisa Ruttke
Theater-AG: Lisa Borowski, Sina Lorenz, Josefin Jelinek, Noel Knopf, Angelique Beyte
Engagement für die Schule: Lea Erhardt, Angie Böttcher, Nicole Westphal
Sport (Badminton): Luca Wieder, Eve Mänz, Marie Eisner, Vanessa Mainzer, Sarah Hirte, Oliver Sander, Axel Stock, Erik Bullmann
Sport (Handball): Juliane Gaul, Angelina Dähms, Marie Wolter, Klara Lehmann, Meggie Eichholz, Inga Thomas, Gina Adam
Mathematik: Benedict Döhring
Französisch: Gina Behlau, Alicia Schelling, Konstantin Wenzlaff
Englisch: Lucas MontanusGeschichtsprojekt „Ursula Wurm“: Josephine Müller, Kimberley-Sophie Stein, Trung Anh Nguyen, Paul Fröhlke, Timm Leon Erxleben, Erik Hoffmann
Biologie/Chemie: Trung Anh Nguyen
Geografie: Alexander Flegel
Chor: Nicole Westphal, Maria Graviat, Lea Köhler, Gina Belau, Andrea Köthe
Moderation beim Weihnachtskonzert: Luisa Leuschner, Jannik Kretzmann
Traditionell Ende April fand für die zwölften Klassen
unseres Gymnasiums ihr letzter Schultag statt. Nachdem
sie sich die vorherigen Tage zu den Themen „Gute Nacht!“, „Sommer, Sonne,
Sonnenschein“, „Kindheitshelden“ und „Hipster“ kostümierten, rundeten sie die
Woche mit dem Thema „GlABIator MMXV“ und einer großen Feier, an der alle
Schüler und Lehrer teilhatten, ab.
In der vierten Stunde betraten
die
Zwölftklässler
die Unterrichtsräume, lasen aus einer Schriftrolle vor und scheuchten die
Schüler auf den Schulhof. Als alle beisammen waren, fuhr ein großer Wagen, der
die Technik für die Musik im Gepäck hatte, auf das Schulgelände.
Mit einer amüsanten Rede ließen die drei Moderatoren, Yannick,
Marcel und Sophie die Spiele beginnen. Zum Einstimmen des Fests tanzten die
GlABIatoren-Frauen
für das Publikum. Daraufhin wurden einige GlABIatoren-Spiele
mit den Lehrern veranstaltet, unter anderem das „Tafelzeichnen“
und das
„Seilziehen“.
Später mussten auch die Krieger ihren Kriegstanz aufführen. Gegen Ende der
Feierlichkeiten überreichten „die Gäste von weither“ ihre Geschenke aus dem
Altem Rom. Blumensträuße wurden an die tapfersten Krieger
unserer Schule überreicht. So fanden ebenfalls zwei Holzbänke mit der Inschrift
„GlABIator MMXV“ ihren Platz auf den Pforten unseres Schulhofs, damit wir die
Abschlussklasse 2015 nie vergessen werden.
Der wohl traurigste Moment des Events war gekommen: Der
Abschied. Zuvor beendeten alle GlABIatoren gemeinsam
mit einer schwierigen Tanz-Choreografie die Veranstaltung. Danach
verabschiedeten sie sich voneinander und von ihren Angehörigen. Doch unser Gymnasium
sollte nicht ihr einziges Ziel werden, denn sie machten nach der Feier auf dem
Schulhof ganz Calbe unsicher.
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