AIn die Gemeinschaft der Schilleraner aufgenommen zu werden ist für jeden Fünftklässler etwas Besonderes. Und so sah man auch den ehemaligen Grundschülern aus unserem „Einzugsgebiet“ sowohl die Spannung als auch die Vorfreude auf all das Neue an ihrem ersten Schultag deutlich an.
Die meisten Neuen
wurden am frühen Morgen von ihren Eltern zu unserem Gymnasium gebracht. Dort
angekommen, bedeutete das bereits weitgeöffnete große grüne Eingangstor: Herzlich Willkommen. Beeindruckend
wirkten der riesige Schulhof und die großen Schulgebäude und steigerten
zusätzlich die Aufregung. Natürlich durfte beim Betreten des Schulgeländes der
Mund- und Nasenschutz nicht fehlen.
Begrüßt von den neuen
Klassenlehrern, Frau Haase, Frau Lentvogt und Frau Falkental in Vertretung für
Herrn Jöhring, ging es dann recht schnell in die neuen Klassenräume. Manch
einer vergaß darüber die Verabschiedung von Mutti und Vati. In einer ersten Vorstellungsrunde machten sich
sowohl Klassenleiter als auch Schüler miteinander bekannt. Teils noch
unbekannte Unterrichtsfächer, wie zum Beispiel Biologie, Geschichte und
Geografie stehen nun auf dem Stundenplan des kommenden Schuljahres.
Nach so viel Neuem folgte der Rundgang durch die Schule. Die Aula, das
Sekretariat, das Biotop, das Grüne Klassenzimmer und viele weitere Räume lagen dabei ebenso auf
dem Weg wie die beiden Schulhöfe. Die Zeit verging wie im Flug und schon folgte
die große Pause. Das Mittagessen wird am Calbenser Gymnasium in einer tollen,
lichtdurchfluteten Cafeteria eingenommen.
Zum Abschluss des
ereignisreichen ersten Tages schickten die „Jungschilleraner“ noch
alle gemeinsam mit Helium gefüllte blaue Luftballons Richtung Himmel, verbunden
mit eigenen, ganz individuellen Wünschen symbolisierte diese Aktion den
Startpunkt für die anstehende Schulzeit an unserem Gymnasium.
in den
Medien wurde bereits mitgeteilt, dass sich die Schulen zum Schuljahresbeginn
2020/21 im Land Sachsen-Anhalt auf die Rückkehr in den Regelbetrieb vorbereiten. Es besteht am 27.08.
und 28.08.2020 in der Schule (Schulgelände, Schulgebäude und in öffentlichen
Verkehrsmitteln) die Pflicht, eine Mund-
Nasen-Bedeckung zu tragen. Im Unterricht selbst besteht keine Pflicht zum
Tragen einer Maske. Das Konzept lässt sich am kürzesten mit den Buchstaben AHA
(Abstand-Hygiene-Alltagsmaske) beschreiben. Weitere wichtige Belehrungspunkte
werden am ersten Schultag in den Klassen mit den Klassenlehrern bzw. Tutoren
und Ihren Kindern besprochen.
Unter den Verweisen (Dateien zum Lesen und
Herunterladen) können Sie sich, liebe Eltern und Schüler, vorab informieren. Die
Verhaltensregelungen werden in diesen Dateien ausführlich beschrieben und für
das Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe (Saale) angepasst.
Zu Beginn
des Schuljahres 2020/21 muss diese Erklärung (2020-08-27_Mitteilung Schüler-Elternhaus.pdf) bis spätestens am 31.08.2020 in
der Schule vorliegen. Eine Erneuerung der Mitteilung an die Schule ist bei
einer Abwesenheit des Schülers bzw. der Schülerin von 5 Schultagen Pflicht.
Für das neue Schuljahr wünsche euch
einen guten Start und bleiben Sie gesund!
ein schwieriges und ungewöhnliches Schuljahr liegt hinter uns. Dennoch wünschen die Schulleitung und das Kollegium des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe euch und Ihnen erholsame Ferien und eine schöne Sommerzeit.
Leider
ist es bereits zu einer festen Tradition geworden, dass zum Ende des
Schuljahres in der abschließenden Dienstberatung verdienstvolle Lehrer vom
Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe in den wohlverdienten Ruhestand
verabschiedet werden.
Gerade
in dem Moment, als Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs seine Worte an Biologie-
und Chemielehrerin Uta Sens richten wollte, sprang Musiklehrerin Katrin Püsche
auf: „Zuerst das Kulturprogramm.“ Vor der Cafeteria wartete nämlich bereits
Neuntklässlerin Pauline Pierau mit ihrer Gitarre, um Frank Sinatras „My Way“
spielen zu können.
Mit
dem passenden Zitat von Paracelsus „Alles, was der Mensch tut oder zu tun hat,
soll er aus dem Licht der Natur tun.“ begann der Schulleiter seine
„Begrüßungsrede im Ruhestand“. Die persönliche schulische Laufbahn von Frau
Sens begann 1963 in der Teiloberschule in Pömmelte und setzte sich in der POS
Käthe Kollwitz und der Erweiterten Oberschule in Schönebeck fort. Nach dem
anschließenden Lehramtsstudium für die Fächerkombination Chemie und Biologie an
der Pädagogischen Hochschule Köthen lehrte sie acht Jahre in Calbe, vier Jahre
in Barby und gehörte dann zu den Gründungsmitgliedern des
Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe im Jahr 1991. Fortan war Uta Sens nicht nur
eine verlässliche und engagierte Fachlehrerin, Tutorin und Klassenlehrerin, sondern
brachte sich auch über die allgemeinen schulischen Belange hinaus mit ein. Als
langjähriges Mitglied des Schulpersonalrats leistete sie regelmäßig
Unterstützung und Auskunft für Kollegen. Unvergessen wird sicherlich auch ihr
Einsatz für die Erarbeitung und die Durchsetzung des Ganztagsschulkonzeptes am
Calbenser Gymnasium bleiben. So war es auch wenig verwunderlich, dass Rolf-Uwe
Friederichs neben den guten Wünschen auch eine Einladung an die nun ehemalige
Kollegin aussprach, ihre Schule zu den verschiedenen bekannten Höhepunkten zu
besuchen.
Uta
Sens zeigte sich im Nachgang dann auch überaus glücklich: „Ich freue mich sehr
hier zu sein und hier 30 Jahre gearbeitet zu haben. Es gibt so viele schöne Erfahrungen
in den zurückliegenden Jahren. Die letzte Nacht konnte ich gar nicht schlafen,
in meinem Kopf haben so unzählige Gedanken und Erinnerungen an die wirklich
schöne Schulzeit gekreist. Für diese
Zeit möchte ich mich ganz doll bedanken.“ Zum Abschluss richtete sie noch Grüße an ihre Kollegen: „Ich wünsche Euch viel
Spaß am Lehrerberuf, nette Schüler und Eltern und auch einen weiterhin
respektvollen Umgang im Kollegium. Es war einfach schön, Danke.“
Die Liste der
Veranstaltungen, die aufgrund der Corona-Pandemie leider abgesagt werden
mussten, ist nun um eine Veranstaltung länger. Alexander Sieche, Vorsitzender
des Fördervereins des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, teilte im Rahmen der
feierlichen Zeugnisübergabe mit, dass das für Mitte September geplante
Ehemaligentreffen der Schilleraner abgesagt werden musste.
Voraussichtlich am 11.
September 2021 steht dann aber der Schulhof des Calbenser Gymnasiums für die
Ehemaligen und ihre Lehrer bereit, um in gemütlicher Atmosphäre in Geschichten
und Erinnerungen zu schwelgen.
Fünftklässler
Linos Kriener und Achtklässler Philip Schwarze sind die beiden Gewinner einer lange angekündigten und nun
endlich gelaufenen Negativ-Versteigerung am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe.
Fast 200 Tipps wurden innerhalb der Gewinnspielwoche abgegeben und Linos und
Philip waren die Glücklichen, die zum Schnäppchenpreis das FCM-Paket bzw. das
SCM-Paket ersteigerten.
Bei
strahlendem Sonnenschein konnte der Schülerrat das Trikot des Fußball-Drittligisten, den Diskus von Anna und Martin Wierig und das
Handball-Bundesliga-Trikot von Matthias Musche überreichen.
Lena Tönnies, Linos Kriener, Jasmis Jutrowska, Leonie Felgenträger, Philip Schwarze, Jonas Brösel und Kathrin Kuczora bei der Siegerehrung der Negativ-Versteigerung am Calbenser Gymnasium.
Da
die Spendenbox mehr oder weniger nebenbei weiter angewachsen ist, warten die
Schilleraner nun auf die Rückkehr des komplett restaurierten Flügels ihrer
Schulaula. Nach der Abholung Anfang März hatte der Klavierbauer damals Anfang
Oktober diesen Jahres als Zieltermin formuliert.
Der
Saal des Salzlandcenters in Staßfurt war bis auf den letzten Platz gefüllt. So
war es bisher in jedem Jahr. Dieses Mal, aus bekannten Gründen, allerdings nur
mit der Hälfte der Personen. Trotz aller Besonderheiten wurde den Absolventen
des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe ein sehr ansprechendes Ambiente, der
Saal strahlte in Schillergrün, und ein noch viel feierlicheres Programm
geboten.
Natürlich
hatte, ganz in der Tradition der letzten Jahre, das Streichquartett unter
Leitung von Vivian Anastasiu seinen festen Platz. Anstelle des gesungenen
Wortes rezitierte Elftklässlerin Sophia
Koch „Ein schöner Schluss“ von Silbermond und Jonas Brösel aus dem
Jahrgang 10 trug „Eckige Kugelfische“ vor. Statt des stimmungsvollen
Chorgesangs präsentierte Neuntklässlerin Pauline Pierau dem
mucksmäuschenstillen Publikum auf ihrer Gitarre Menuette von einem unbekannten
Komponisten und das zu einer Zeugnisübergabe passende „My Way“.
Schulleiter
Rolf-Uwe Friederichs verglich im Anschluss das erworbene Abitur in seiner Rede mit
dem Lebensweg jedes einzelnen Schülers, der kurz einen Moment an einer
Zwischenstation Halt gemacht hat, um mit allen Wegbegleitern stolz auf das
Erreichte zurückzublicken. Der in Deutschland höchste zu erreichende
Schulabschluss ist dabei nur ein erster Schritt und viele anstehende
Herausforderungen müssen noch bewältigt werden. Die Schüler sollen sich dabei
selbst treu bleiben und ihre individuellen Wege gehen. Der Bezug auf das
diesjährige Abiturmotto „Die goldenen 20er Jahre“, das insbesondere für den
Wirtschafts- und Kulturaufschwung in den 1920er Jahren steht, aber eben auch
für den anschließenden Wirtschaftscrash, bietet mit Sicherheit viele Parallelen
zur jetzigen Zeit. Insbesondere die Einschränkungen und Auflagen machen den
erfolgreichen Schulabschluss in diesem Jahr zu etwas ganz Besonderem. Und wie
die Schülerinnen und Schüler das bewältigt haben, nötigt Achtung und Respekt
ab, sodass der Schulleiter besonders stolz war, die Abiturienten als 29.
Abiturjahrgang am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe verabschieden zu können.
Nachdem
sich alle Abiturientinnen und Abiturienten einzeln, mit dem gebührenden
Abstand, das Abiturzeugnis, eine Erinnerungsmünze und eine Blume genommen hatten,
konnte der Vorsitzende des Fördervereins des Calbenser Gymnasiums, Alexander
Sieche, die tolle Aufgabe übernehmen, die besten Schüler des Jahrgangs
auszuzeichnen. Lara Blume (1,0), Eric Bötcher (1,4), Jonas Stöhr (1,5) und Lara
Fetter (1,5) erhielten eine Aufmerksamkeit des Fördervereins.
Den Abschluss des wirklich gelungenen Nachmittags bildeten die Dankesworte der Schülerinnen Lisa Fräßdorf und Josefin Jelinek, stellvertretend für den Abiturjahrgang 2020. „Zwei Fragen können unser Gefühlschaos wohl am besten verdeutlichen. Einerseits: Die beste Zeit des Lebens und … Mama liebst Du mich auch ohne Abi? Und andererseits: Wie können wir allen danken, die uns in dieser schwierigen Zeit begleitet haben?“ Überaus charmant und mit Augenzwinkern blickten die Beiden auf ihre Schulzeit zurück. Die Lehrer hätten sich wohl einen Preis verdient, denn „wir wissen durchaus, die Zeit mit uns war nicht einfach und trotzdem war sie verdammt schön. Jede Menge tolle Erlebnisse konnten wir gemeinsam erleben.“ Im Rückblick fanden sich die Highlights: Neben vielen Exkursionen die Fahrten nach Hastings in der 7. und nach St. Petersburg in der 10. Klasse, das Skilager in Klasse 11, und natürlich die Studienfahrten nach Frankreich und nach Amsterdam in der Oberstufe. Auch die vielen Schulfeste und andere außerschulische Aktivitäten blieben nicht unerwähnt und so konnten sich schließlich alle Absolventen individuell und als Gemeinschaft toll weiterentwickeln. Unvermeidlich, fast zum Schluss verwiesen Lisa und Josefin auf die aktuelle Lage: „Corona nahm uns die Lehrer und die Schulbank, aber Social Media und der Laptop brachten uns die Schule zurück.“ Ein letztes Dankeschön an alle Anwesenden und der Abschlusssatz „Ja, Mama ich habe meine Abitur bestanden.“ rundeten die gelungene, feierliche Zeugnisübergabe ab.
Nachdem
Mitte März das Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe seine Pforten aufgrund der
Corona-Pandemie schließen musste und auch derzeit der Schulalltag nur
eingeschränkt abläuft, mussten auch viele geplante Aktionen abgesagt oder
verschoben werden.
Obwohl
der marode Konzertflügel noch kurz vor dem Lockdown aus der altehrwürdigen Aula
zur Restauration „geflogen“ war, musste eine letzte Flügel-Spendenaktion offen
bleiben. Die vom Schülerrat initiierte Negativ-Versteigerung wird nun aber
endlich in der kommenden Woche vom 06. Bis zum 10. Juli stattfinden können.
Diese ist zum einen ein riesen Dankeschön für das großartige Engagement der
Schilleraner und andererseits ein toller Abschluss der unglaublich
erfolgreichen Spendenaktion „Ein Flügel verleiht Flügel“.
Zu
ersteigern gibt es sowohl ein FCM-Paket des Drittligateams des 1. FC Magdeburg
und ein SCM-Paket von den Magdeburger Diskuswerfern Anna und Martin Wierig und
dem Handballer Matthias Musche.
Die
Besonderheit dieser Versteigerung bildet der Umstand, dass das niedrigste
einmalig abgegebene Gebot gewinnt. Es wird also zum Schuljahresende noch einmal
spannend für wie wenig Geld das jeweilige Paket letztlich ersteigert werden
wird.
Pressemitteilung des Salzlandkreises vom 26. Juni 2020:
Dank „IT macht Schule“ können Schüler und Lehrer im Salzlandkreis während der Corona-Krise problemlos kommunizieren. Was hinter der Plattform steckt und wie viel mehr Schüler die vielfältigen Möglichkeiten nutzen könnten.
Der Salzlandkreis hat mit „IT macht Schule“ einen Volltreffer bei der technischen Ausstattung seiner Sekundarschulen und Gymnasien gelandet. Das haben Lehrer und auch Schüler verschiedener Schulen Landrat Markus Bauer bei Gesprächen in den vergangenen Tagen bestätigt. Der Landrat wollte an den Gymnasien in Calbe und Bernburg wissen, inwiefern die vom Salzlandkreis zur Verfügung gestellte Hard- und Software den Unterrichtsalltag während der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Schulschließungen unterstützen konnte.
So sagte Steffen Schmidt, Schulleiter des Gymnasiums Carolinum in Bernburg: „Die Schulschließungen kamen für uns alle völlig unerwartet. Mit Hilfe des Salzlandkreises haben wir dennoch schnell fast alle Schüler digital erreicht.“ Schülersprecher Bill Heyer sagte: „Das Portal ist sehr übersichtlich. Es hat vielen Schülern geholfen, Daten hochzuladen und sich auszutauschen.“ Ähnlich äußerten sich Lehrer und Schüler dem Landrat gegenüber auch in Calbe. Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs sagte: „Die Plattform war die Basis, um den Unterricht überhaupt fortsetzen zu können.“
Paula B. Ihlo aus Brumby, Siebtklässlerin am Gymnasium in Calbe, Sozialkundelehrer Stefan Lenhart, Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs und Landrat Markus Bauer im Gespräch. | Foto:Marko Jeschor/Pressestelle Salzlandkreis
Landrat Markus Bauer nahm das überwiegend positive Feedback natürlich
gern auf. Er sagte: „Wir haben früh erkannt, dass eine moderne
IT-Ausstattung in unseren Schulen für den Unterricht notwendig ist. Wie
wichtig solche Investitionen tatsächlich sind, hat uns die Corona-Krise
jetzt ganz deutlich gezeigt.“ Der Landrat betonte, die Gefahr von
weiteren Schulschließungen aufgrund des neuartigen Corona-Virus sei noch
nicht vorüber. Das sehe man auch in Sachsen-Anhalt. Es sei zumindest
aber gut zu wissen, dass der Salzlandkreis seine Schulen bestmöglich
beim sogenannten „Homeschooling“ unterstützen könne.
Mit „IT macht Schule“ investiert der Salzlandkreis seit 2014 stetig in die digitale Infrastruktur an den Schulen in eigener Trägerschaft. Dazu zählen insbesondere die Gymnasien und Sekundarschulen. An den Einrichtungen stehen Schülern und Lehrern sowohl Endgeräte als auch spezielle Programme zur Verfügung, über die internetbasiert Daten ausgetauscht werden können. Die Kosten allein für die Technik liegen bei mehreren Millionen Euro. Hinzu kommen Personalkosten für den Betrieb sowie die Weiterentwicklung der Programme.
Aktuell nutzen die zahlreichen Möglichkeiten der Plattform rund 85
Prozent der über 12.300 Schüler sowie über 1.200 Lehrer und pädagogische
Mitarbeiter an den genannten Schulformen. Sie alle haben einen eigenen
Zugang, um von zu Hause entweder den Stundenplan abzurufen oder
Unterrichtsmaterialien hoch- bzw. runterzuladen. Die Kommunikation ist
dank eines abgeschlossenen Systems datenschutzkonform. Das haben
unabhängige Überprüfungen ergeben.
Die externen Zugriffe auf das Portal stiegen nach Angaben des zuständigen Fachdienstes für Informations- und Kommunikationstechnik während der Schulschließungen Mitte März sprunghaft an. In wenigen Tagen wurden an einzelnen Schulen teilweise Datenmengen von bis zu 60 GB auf die Plattform hochgeladen. Dennoch konnte der zuständige Sachgebietsleiter Stefan Jorde berichten: „Das System lief und läuft stabil.“ Der Landrat lobte deshalb auch das außerordentliche Engagement seiner Mitarbeiter.
Wie umfassend die Möglichkeiten für alle Schulen in Trägerschaft der Salzlandkreises sind, stellte Anfang der Woche das Carolinum dem Landrat detailliert vor. Lehrer Henning Mogck brachte es nach dem halbstündigen Einblick auf den Punkt: „Mit ‚IT macht Schule‘ lässt sich der Unterricht vollständig abbilden.“ Was jedoch bisher fehle, seien Chat- oder Videofunktionen, damit sich Schüler und Lehrer digital austauschen können. Kritisiert wurde von Schülersprecher Bill Heyer auch, dass nicht alle Schüler zu Hause einen Computer besitzen und damit keine Chance hatten, Daten abzurufen.
Landrat Markus Bauer betonte, man habe ein Fundament für digitale Unterrichtseinheiten geschaffen. Damit sei es dem Salzlandkreis jetzt möglich, weitere Funktionen und auch Technik zur Verfügung zu stellen. In diesem Zusammenhang sprach er auch die von der Bundesregierung zur Verfügung gestellten Fördermittel über den sogenannten Digitalpakt an. „Wir werden natürlich weiter investieren.“ Digitale Technik sei nicht nur während einer Krise wie der jüngsten enorm von Bedeutung, sondern auch für eine zeitgemäße Wissensvermittlung. „Die Schüler wachsen mit den Medien auf.“ Gleichwohl könne die Technik den persönlichen Kontakt von Schülern und Lehrern nicht ersetzen.
Der Landrat kündigte auch an, mit der Landesregierung über „IT macht
Schule“ zu sprechen. Dafür stehen bereits entsprechende Termine fest.
Vorab sagt Markus Bauer: „Wir haben ein bewährtes und jederzeit
erweiterbares System, das alle Schulen im Land nutzen könnten.“
Übrigens: Den digitalen Unterricht ermöglicht der Salzlandkreis indes auch mit dem flächendeckenden Breitbandausbau. Mit über 33 Millionen Euro dafür gewährleistet der Landkreis, dass Schüler die digitalen Möglichkeiten auch zu Hause nutzen können.
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