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Laufend fit: Workshop verbindet Bewegung, Gesundheit und Gemeinschaft

Laufen hat am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe längst seinen festen Platz. Ob in der Arbeitsgemeinschaft „Laufgruppe“ im Ganztagsbereich, bei regelmäßigen Teilnahmen an Volksläufen wie dem Salzlandlauf oder bei der Firmenstaffel, bei der die Calbenser Schilleranerinnen und Schilleraner Jahr für Jahr vordere Plätze belegen: Die Freude an Bewegung und Ausdauer gehört zur Schulkultur.
Da lag es nahe, im Rahmen der Projekttage zum Thema „Wohlergehen und Gesundheit“ auch einen Workshop rund um das Laufen anzubieten. Rund 30 Schülerinnen und Schüler fanden sich dafür in der Schule ein, um gemeinsam mehr über gesundes Training, Ernährung und die eigene Leistungsfähigkeit zu erfahren.
Zu Beginn vermittelten Frau Gasch und Herr Fiedler den laufbegeisterten Teilnehmenden in einer Inputrunde wichtige Grundlagen zum Thema Laufen sowie zur gesunden Ernährung. Natürlich durfte dabei auch ein proteinreiches Frühstück nicht fehlen: Bei Früchtequark, Apfelporridge und Avocado-Ei-Schnittchen stärkten sich alle für den sportlichen Teil des Tages.
Anschließend ging es im Laufschritt zur Erwärmung auf den Marktplatz in Calbe. Dort übernahm Herr Piekorz, begleitet von motivierender Musik, das Aufwärmprogramm. Nach einer weiteren Trinkpause teilte sich die Gruppe in drei Laufniveaus auf: Einige Schülerinnen und Schüler machten sich auf eine Sechs-Kilometer-Strecke, andere wählten die Drei-Kilometer-Variante oder entschieden sich für eine entspanntere Walkingrunde.
Besonders Moritz Lange aus der Klasse 10c und Julius Lindner aus der Klasse 10b trotzten der Hitze eindrucksvoll und absolvierten ihre Strecke in starker Zeit. Auf Moritz’ Laufuhr standen am Ende 6,27 Kilometer in 29:38 Minuten – eine echte Spitzenleistung unter den sommerlichen Bedingungen.
Doch auch alle anderen Schilleranerinnen und Schilleraner kamen auf ihre Kosten. Viele entdeckten die „Grüne Lunge“ Calbes vielleicht als neues Laufareal und erlebten, dass Bewegung an der frischen Luft nicht nur gesund ist, sondern auch in der Gruppe besonders viel Spaß macht.
Zum Abschluss wartete im Freibad Calbe die verdiente Erfrischung. Auch dort war der sportliche Ehrgeiz noch nicht ganz gestillt: Einige Läuferinnen und Läufer nutzten die Gelegenheit und lieferten sich sogar noch einen Schwimmwettkampf gegen ihren Lehrer.
Der Workshop zeigte eindrucksvoll, wie gut sich Bewegung, gesunde Ernährung und Gemeinschaft verbinden lassen und war ein toller Auftakt in die Projektwochen am FSG.

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Mehr als nur ein Kneipensport: Projekttag Dart in Großmühlingen

Präzision und ein gutes Auge waren gefragt, als sich 18 Schüler und eine Schülerin der 10. und 11. Klassen im Rahmen der Projekttage zu Gesundheit und Wohlbefinden am 22. Juni ab 8 Uhr in Großmühlingen trafen, um sich intensiv mit der Trendsportart Darts auseinanderzusetzen. Dazu stellten die Steelbuddies des SV Viktoria Großmühlingen ihre Heimspielstätte am Sportplatz zur Verfügung. Nochmals vielen Dank dafür!
Thematisch wurde die Sportart mit den Aspekten mentaler Gesundheit und Leistungsdruck verknüpft und unter anderem über die Krankheit Dartitis aufgeklärt sowie über neurochemische Veränderungen bei Stress und Möglichkeiten zur Stressreduktion im Alltag besprochen. Zudem erhielten die Teilnehmenden dartsspezifische Kopfrechenaufgaben (bspw. T17+17+25 oder 501-68), um kognitiv aktiviert zu werden. Da dies am frühen Montagmorgen nicht Alle erfreute, gab es glücklicherweise bei allen Bordanlagen Tablets und Bildschirme, die nachfolgend das Rechnen erleichterten.
Nach einigen verschiedenen kleinen Trainingsspielen, in denen die Vielzahl der Schüler ihre Vorerfahrung mit den Wolframpfeilen nachwies, erfolgte zum Abschluss des Projektes ein Turnier mit Gruppenphase und KO-System. Dabei mussten für einen Sieg zweimal 501 Punkte auf 0 gebracht werden, wobei der letzte Wurf in ein Doppelfeld (äußere Kreis auf dem Dartboard) versenkt werden musste. Dabei wurde deutlich, dass es beim Dart nicht allein auf Kraft oder Glück ankommt, sondern vor allem auf Genauigkeit, Körperhaltung und mentale Stärke. In vielen umkämpften und spannenden Partien scheiterte es häufig an dem nur 8mm breiten Doppelfeld, sodass die Person, mit der ruhigsten Hand, das Spiel für sich entschied. Schlussendlich setzte sich dann der Lokalmatador und Vereinsspieler Paul Radach als Turniersieger durch.
Der Projekttag zeigte eindrucksvoll, dass Geduld sowie der Umgang mit Drucksituationen auch spielerisch geschult werden können. Gleichzeitig bot der Tag eine willkommene Gelegenheit, außerhalb des Klassenraums gemeinsam aktiv zu werden, Spaß zu haben und neue Erfahrungen zu sammeln.
Wer nun ebenfalls Interesse verspürt, egal ob groß oder klein, sich am Dartboard auszuprobieren, ist jeweils dienstags und donnerstags zum Training der Steelbuddies ab 17 Uhr am Sportplatz in Großmühlingen herzlich willkommen.

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Abiball im Stile des Jahrgangsmottos

Getragenen Schrittes zogen die Abiturienten des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe in den vollen Saal des Barbyer Rautenkranz ein. Alle Augen waren auf die Stars des Abends gerichtet und es gab eine Menge zu bestaunen: die Damen in außergewöhnlichen Kleidern und die Herren in schicken Anzügen mit den passenden Hemden, Dann folgte der obligatorische Walzer. Alles passte, das Üben hatte sich gelohnt. Die Handykameras waren im vollen Einsatz.
Nachdem sich alle vom reichhaltigen und abwechslungsreichen (Grill-)Büfett bedient und dabei viele Gespräche geführt hatten, folgten die für den letzten Schultag akribisch einstudierten Gruppentänze. Im Nachgang blieben die frischgebackenen Schilleraner ihrem Motto des letzten Schultages weiterhin konsequent treu: „A little Party never kills our Abi“ und feierten mit ihren Gästen bis tief in die Nacht hinein ihren Abiball.

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Übergabe der Reifezeugnisse zwischen Musik verbindet und Wege aufzeigen

In der Rückschau auf die feierliche Übergabe der Reifezeugnisse für den mittlerweile 35. Abiturjahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe zeichneten sich zwei toll kombinierte sprichwörtliche rote Fäden ab, einerseits „die Verbindung durch die Musik“ und „das Aufzeigen von Wegen“.
In der prall gefüllten Schulaula hatten bereits die gespannten Gäste der diesjährigen Übergabe der Abiturzeugnisse Platz genommen und nachdem dann auch die Abiturienten in den ersten beiden Reihen angekommen waren folgte der große Schulchor mit knapp 40 Schülerinnen und Schülern aus den verschiedenen Klassenstufen. Nicht nur der Klang der Stimmen zu „Castle on a Hill“, sondern auch der Anblick der kleineren Schilleraner, die für die ausscheidenden Schülerinnen und Schüler freudig singen, erzeugten einen tollen Start in die Veranstaltung. Auch beim Titel „Ich wollte nie erwachsen sein“ folgten insbesondere bei den Abiturienten viele kurze schmunzelnde Blickkontakte, insbesondere wohl aufgrund der ähnlichen Gedanken zu den Liedpassagen. Im späteren Verlauf verabschiedete Musiklehrerin Kathrin Püsche ihren „Kammerchor“, entstanden aus dem kompletten Musikkurs 2 der Oberstufe, mit den Worten: „Wir hatten eine ganz tolle Zeit miteinander“. Nach der Übergabe der Blumen folgte ein abschließendes Gruppenkuscheln auf der Bühne. Auch in den Dankesworten der Abiturienten bemerkte Sophie Fengler nach dem „Dankeschön für die wundervolle Schulzeit“, dass „Angels“ für immer der Song des Jahrgangs bleiben wird, denn „wenn wir diesen Song immer mal wieder hören, werden wir uns an die vielen tollen besonderen Momente erinnern“. Mit ihrem selbst komponierten Lied am Flügel fügte sich Riana Hamel perfekt in die euphorische und emotionale Stimmung ein. Mit den Liedzeilen „Ihr seid alle schlau, dass habt ihr bewiesen. Gehen wir unseren eigenen Weg, denn wir sind bereit für alles was vor uns liegt.“ formulierte sie die perfekt metaphorische Brücke zwischen den beiden roten Fäden der Veranstaltung.
In seiner Festansprache betonte der Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs den Augenblick, der für alle im Saal etwas ganz besonderes ist. Wenig später den Ratschlag zu geben „sucht bis Ihr das Richtige gefunden habt, nehmt dabei Umwege in Kauf um den richtigen Weg zu finden.“ Der Fördervereinsvorsitzende Alexander Sieche nutze bei der Ehrung der Jahrgangsbesten eine ähnliche Formulierung zum Lebensweg: „Ich sehe hier junge Menschen, die gezeigt haben, was möglich ist, geht hinaus und erobert die Welt. Und wenn Ihr sie erobert habt, kommt zurück nach Hause.“ Im Übrigen waren Anna Wagner (Abschlussnote: 1,3), Annika Graviat (Abschlussnote: 1,3) und Jona Rehneke (1,5) die drei Schülerinnen, die sich zur Ehrung auf den Weg auf die Bühne begaben.
Nachdem das Streichquartett stillvoll durch die Veranstaltung begleitete und auch die Schülerinnen und Schüler mit dem Abitur in der Hand den Saal verließen, war die Kombination aus „Musik und Wegen“ abschließend gelungen abgeschlossen.

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Das Schillergymnasium nimmt an der Französischolympiade des Salzlandkreises teil

Am 17. Juni 2026 fand die 22. Französischolympiade des Salzklandkreises statt. Veranstaltungsort war diesmal das Dr. Carl-Hermann Gymnasium in Schönebeck. 14 Teilnehmer aus 5 verschiedenen Schulen, darunter 3 Gymnasien und 2 Sekundarschulen, konnten daran teilnehmen. Das Schillergymnasium wurde durch Rosalie Gärtner (8b), Romeo Lange (8b) und Lara Golde (8a) vertreten.
Die Olympiade wurde durch den Bildungsminister Jan Riedel eröffnet. Die Teilnehmer starteten mit einem Test zum verstehenden Hören. Anschließen wurden die Kenntnis der Landeskunde und das Leseverstehen getestet.
Abschließend stellten sich die Teilnehmer einem Dialog, indem sie auf verschiedene Fragen reagieren und ihre Wortschatzkenntnisse in einer Alltagssituation unter Beweis stellen mussten.
Innerhalb der Siegerehrung wurden die Plätze 1 bis 3 sowohl für die Gymnasien und als auch für die Sekundarschulen gekürt.
Bei den Gymnasien belegte Platz 1 das Carolinum Bernburg, Platz 2 und 3 das Dr. Carl-Hermann Gymnasium. Insgesamt waren die Ergebnisse sehr eng beieinander.
Rosalie, Romeo und Lara konnten mit guten Ergebnissen, vielen neuen Erfahrungen und neuer Motivation für die französische Sprache aus der Olympiade gehen.

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Russisch spielend lernen

Am Montag, dem 15. Juni 2026, ergab sich für die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe die Möglichkeit Russisch auf spielerische Weise zu lernen. Im Rahmen des Bundescups „Spielend Russisch lernen“ traten insgesamt acht Teams mit jeweils zwei Schülerinnen und Schülern in K.-o.-Runden gegeneinander an. Dabei bestand jedes Team aus einer Schülerin oder einem Schüler aus der Russischklasse und einer Person, die kein Russisch lernt. So wurde das gemeinsame Lösen der Aufgaben zu einer spannenden Teamarbeit.
Teilnehmen konnten Schülerinnen und Schüler ab der siebenten Klasse. Ziel war es, sich mithilfe des Teampartners für die Regionalrunde des bundesweiten Wettbewerbs zu qualifizieren. Das Brettspiel „!New Amici!“ bildete die Grundlage des Wettbewerbs und machte den Einstieg in die russische Sprache besonders abwechslungsreich.
Für einen reibungslosen Ablauf sorgten sieben Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter aus der zehnten Klasse. Unterstützt wurde die Veranstaltung außerdem von unserem Russischlehrer Herrn Fiedler, dem an dieser Stelle ein besonderer Dank gilt.
Am Ende des Wettbewerbs konnten sich die drei besten Teams durchsetzen. Den ersten Platz belegten Jule Grafe (7a) und Ida Marie Krause (7b), den zweiten Platz Greta Grabow (7a) und Talena Schöbe (7b) und den dritten Platz Charlotte Günther (7a) und Lilian Heine (7c). Diese Teams überzeugten durch gute Zusammenarbeit, Sprachgefühl und Konzentration.
Der Bundescup zeigte erneut, dass das Russischlernen nicht trocken sein muss, sondern auch spielerisch, spannend und motivierend sein kann. Für alle Teilnehmenden war der Wettbewerb eine gute Gelegenheit, ihre Fähigkeiten im Team zu erproben und neue Erfahrungen zu sammeln.

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Europa digital erleben: Die Erasmus+-Projektwoche des FSG Calbe in Lissabon

Der Weg nach Portugal: Bewerbung und Vorbereitung
Im Rahmen unseres Erasmus+-Projekts zum Thema Digitalität hatten wir, ausgewählte Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassenstufe des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe (Saale), die Möglichkeit, eine spannende Projektwoche in Portugal zu verbringen. Der Teilnahme ging ein Bewerbungsprozess voraus, bei dem wir begründen mussten, warum wir an dem Projekt teilnehmen möchten. Dafür füllten wir einen Bewerbungsbogen aus und reichten teilweise zusätzlich ein persönliches Motivationsschreiben ein. Aus den eingegangenen Bewerbungen wurden schließlich die Teilnehmenden ausgewählt.
Bereits mehrere Wochen vor der Reise trafen wir uns regelmäßig zu gemeinsamen Vorbereitungstreffen. Dort lernten wir uns als Gruppe besser kennen, erhielten wichtige Informationen zum Ablauf der Reise und beschäftigten uns intensiv mit den Zielen des Erasmus+-Programms. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema Digitalität und die Frage, wie digitale Technologien unseren Alltag, unsere Kommunikation und unsere Gesellschaft beeinflussen.
Nach langer Vorfreude war es schließlich am 7. Juni so weit: Bereits in den frühen Morgenstunden trafen wir uns an der Heger-Sporthalle und machten uns gemeinsam auf den Weg zum Flughafen. Nach unserem Flug von Leipzig nach Lissabon bezogen wir unser Hostel und nutzten die ersten Stunden, um uns in der portugiesischen Hauptstadt zu orientieren und erste Eindrücke zu sammeln.
Erste Eindrücke zwischen Tradition und Moderne
Unser abwechslungsreiches Programm begann am nächsten Tag mit einem Besuch der beeindruckenden Christusstatue Cristo Rei. Von dort aus konnten wir einen einzigartigen Blick über Lissabon, den Tejo und die berühmte Brücke des 25. April genießen. Anschließend überquerten wir die Brücke und besuchten die LX Factory, einen ehemaligen Industriekomplex, der heute als kreatives Kulturzentrum mit zahlreichen Geschäften, Cafés und kulturellen Angeboten genutzt wird. Dort konnten wir die besondere Verbindung von Tradition, Kreativität und moderner Stadtentwicklung erleben und viele interessante Eindrücke sammeln.
Digitalität im Alltag: Die Projekt-Challenges
Ein besonderer Schwerpunkt der Reise lag auf den verschiedenen Challenges, die wir während unseres Aufenthalts in kleinen Teams bearbeiteten. Dafür wurde unsere Gruppe in mehrere Arbeitsgruppen aufgeteilt. Die Aufgaben sollten uns dabei helfen, das Thema Digitalität im Alltag bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren.
So hielten wir beispielsweise Ausschau nach digitalen Anzeigetafeln und Informationssystemen im öffentlichen Raum. Außerdem produzierten wir kurze Reels beziehungsweise TikToks, in denen wir erklärten, wie das portugiesische U-Bahn-System funktioniert und welche Rolle digitale Anwendungen bei der Orientierung im öffentlichen Nahverkehr spielen. Eine weitere Challenge beschäftigte sich mit dem Vergleich zwischen traditionellem Handel und digitalem Konsum. Dabei untersuchten wir die Unterschiede zwischen dem Einkauf an Marktständen und dem Online-Shopping und diskutierten die jeweiligen Vor- und Nachteile. Durch diese praxisnahen Aufgaben konnten wir die Auswirkungen der Digitalisierung direkt vor Ort beobachten und unsere Ergebnisse kreativ dokumentieren.
Begegnungen an der Partnerschule und historische Highlights
Ein weiteres Highlight erwartete uns beim Besuch unserer Partnerschule EB1/JI Castelo. Gemeinsam mit den portugiesischen Schülerinnen und Schülern erkundeten wir das Castelo de São Jorge, eine der bekanntesten historischen Sehenswürdigkeiten Lissabons. Anschließend führte uns unser Weg durch die engen Gassen der Alfama, des ältesten Stadtviertels der Stadt, sowie zur beeindruckenden Kathedrale Sé de Lisboa. Besonders wertvoll war dabei der direkte Austausch mit den portugiesischen Kindern, durch den wir viele Einblicke in ihren Schulalltag und ihre Lebensweise gewinnen konnten.
Auch die folgenden Tage boten zahlreiche kulturelle und historische Eindrücke. Im Kulturbezirk Belém besuchten wir das moderne Kunstmuseum MAAT, das berühmte Hieronymus-Kloster, das beeindruckende Seefahrerdenkmal Padrão dos Descobrimentos von dessen Aussichtsplattform aus wir einen fantastischen Ausblick auf den nahegelegenen Torre de Belém direkt am Ufer des Tejo genießen konnten. Die Mischung aus moderner Architektur, Geschichte und Kultur machte diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis. Die Mischung aus moderner Architektur, Geschichte und Kultur machte diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis. Am darauffolgenden Tag besichtigten wir die Klosterruine Convento do Carmo, die bis heute an das verheerende Erdbeben von 1755 erinnert. Den restlichen Tag verbrachten wir am Strand, wo wir die Gelegenheit hatten, uns von den vielen Eindrücken der vergangenen Tage zu erholen und die portugiesische Küste zu genießen.
Projektabschluss und Lissabonner Lebensfreude
Am letzten Projekttag führten wir unsere abschließenden Recherchen durch, werteten die Ergebnisse unserer Challenges aus und bereiteten unsere Dokumentationen vor. Den gelungenen Abschluss der Reise bildete am Abend der Besuch der traditionellen Festas de Lisboa. Überall in der Stadt wurde gefeiert, Musik erklang aus den Straßen, und die besondere Atmosphäre dieses Festes bot uns die Möglichkeit, die portugiesische Kultur noch einmal auf authentische Weise zu erleben.
Die Erasmus+-Reise nach Portugal war für uns eine besondere und unvergessliche Erfahrung. Sie ermöglichte uns nicht nur, die Kultur und Geschichte eines anderen europäischen Landes kennenzulernen, sondern auch neue Freundschaften zu knüpfen und uns intensiv mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Die vielen Eindrücke, Begegnungen und gemeinsamen Erlebnisse werden uns noch lange in Erinnerung bleiben und zeigen, wie wertvoll internationale Zusammenarbeit und kultureller Austausch im Rahmen von Erasmus+ sein können.
Ein herzliches Dankeschön
Ein besonderer Dank gilt allen Personen, die diese Reise möglich gemacht haben. Vor allem unseren begleitenden Lehrkräften möchten wir für ihr großes Engagement danken. Bereits während der Vorbereitungsphase investierten sie viel Zeit in die Organisation und standen uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Auch während unseres Aufenthalts in Portugal war die Reise hervorragend geplant. Dank der sorgfältigen Vorbereitung und der durchdachten Organisation verlief die gesamte Woche reibungslos, sodass wir uns voll und ganz auf die zahlreichen Erlebnisse, Begegnungen und Projektaufgaben konzentrieren konnten. Für ihren Einsatz, ihre Geduld und ihre Unterstützung gebührt ihnen großer Dank.
Bedanken möchten wir uns außerdem herzlich beim Team des Lisbon Lounge Hostel, das uns während unseres Aufenthalts freundlich empfing und jederzeit hilfsbereit zur Seite stand. Durch die angenehme Atmosphäre und die herzliche Gastfreundschaft fühlten wir uns schnell willkommen und konnten unsere Zeit in Lissabon in einem tollen Umfeld verbringen.
Mit vielen neuen Erfahrungen, wertvollen Erkenntnissen und schönen Erinnerungen blicken wir auf eine gelungene Erasmus+-Reise zurück. Diese Woche hat uns nicht nur fachlich weitergebracht, sondern auch gezeigt, wie bereichernd europäischer Austausch, gemeinsame Projekte und internationale Freundschaften sein können.

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Erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „The Big Challenge“

Auch in diesem Jahr nahm das Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe wieder am Englischwettbewerb The Big Challenge teil. Die Teilnahme an diesem bundesweiten Wettbewerb hat an der Schule bereits Tradition und ist für die Jahrgänge 5 bis 9 ein fester Bestandteil des schulischen Wettbewerbslebens. Ziel von The Big Challenge ist es, Schülerinnen und Schüler spielerisch für die englische Sprache zu begeistern und ihre Kenntnisse in Wortschatz, Grammatik, Landeskunde sowie im Schreiben und Hörverstehen unter Beweis zu stellen. An jenem Wettberb nahmen europaweit fast 6.000 Schulen teil.
Besonders erfreulich sind die starken Ergebnisse einzelner Schülerinnen und Schüler: Allen voran sind Ben Thiemann aus der Klasse 5c sowie Lian Sauer aus der Klasse 6b zu nennen. Beide erreichten in ihrer jeweiligen Jahrgangsstufe einen hervorragenden 4. Platz in Sachsen-Anhalt. Diese Platzierungen sind ein beachtlicher Erfolg und zeigen, mit welchem Engagement und Können die Teilnehmer des Friedrich-Schiller-Gymnasiums an den Start gingen. Die Schulgemeinschaft gratuliert allen Beteiligten herzlich zu ihren Leistungen und freut sich darüber, dass die langjährige Tradition der erfolgreichen Teilnahme an The Big Challenge auch in diesem Jahr fortgesetzt werden konnte.

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Bronze für unsere U 16 Fußballer im Landesfinale

Einen Tag bevor die Fußball-WM in Mexiko startete, fand in Dessau-Roßlau am 10. Juni das Landesfinale für unsere Jungen der U16 in Dessau statt. Dafür hatten sie sich in drei Qualifikationsrunden über die Stationen Calbe (Heger), Bernburg und Aken mit insgesamt sechs Siegen qualifiziert.
Bei fantastischem Fußballwetter und einem hervorragend präparierten Rasen freuten sich die Schilleraner auf ihre Partien gegen das Diesterweg-Gymnasium Tangermünde-Havelberg, die Sportsekundarschule Magdeburg und das Südstadtgymnasium Halle. Gegen keine dieser Schulen hatten wir zuvor gespielt und wir waren neugierig, ob wir mithalten können.
Im ersten Spiel gegen Tangermünde merkten wir sofort, dass hier noch einmal ein anderes Niveau als in den Vorrunden herrschte. Die körperlich robusten Tangermünder Angreifer konnten sich öfter gut in Szene setzen und Chancen herausspielen, aber entweder blockten unsere Abwehrspieler die Schüsse im letzten Augenblick oder Linus, unser super aufgelegter Torwart hielt die Bälle souverän fest. Im Gegenzug hatten wir jedoch auch selbst Chancen, Tore zu erzielen. Eine davon nutze Romeo: Er zog aus guter Position ab und der Schuss wurde abgewehrt – aber im Nachschuss ließ er dem gegnerischen Torwart keine Chance und erzielte das wichtige 1:0 für uns. Alle waren erleichtert, jedoch spürten wir, dass wir noch ein Tor in Halbzeit zwei nachlegen mussten um zu gewinnen. Daher nahmen wir uns auch in der Halbzeit vor weiter anzugreifen und nach vorn zu spielen. Das gelang uns nicht mehr so gut, denn Tangermünde drängte stark auf den Ausgleich und wir konnten nur noch wenige Entlastungsangriffe fahren. Um so erleichterter waren wir, als der Schlusspfiff endlich ertönte und wir einen erfolgreichen Start in das Turnier feiern konnten.
Das zweite Spiel bescherte uns die Sportschule Magdeburg als Gegner. Der Plan war es, hinten sicher zu stehen, die Räume zu verdichten und so den technisch starken und schnellen Magdeburgern etwas die Freude am Spielen zu nehmen. Leider schafften wir es nicht immer, die Abstände zu halten und daher fiel das befürchtete erste Gegentor auch ziemlich schnell. Mit einer Kombination über außen spielten sie ihren Stümer im Zentrum frei. Der konnte annehmen, schauen und einschieben: Keine Chance für Linus, den Ball noch am Pfosten vorbeizulenken. Wer jedoch gedacht hatte, wir fallen zusammen, sah sich getäuscht. Nur wenige Augenblicke später hatte Romeo die Chance für den Ausgleich auf dem Fuß. Vielleicht war er etwas überrascht und verzog deswegen, aber solche Chancen lässt er sich normalerweise nicht entgehen. So kam es, dass Magdeburg auf 2:0 erhöhte – wir jedoch die Chance auf den Anschlusstreffer hatten und wieder knapp vergaben. Mit einem Sonntagsschuss ala Olise ins lange Eck und einem weiteren Tor nach Schlafeinlage unserer Abwehr ins kurze Eck stand es am Ende 4:0 für die Sportschule. Ein verdienter Sieg, keine Frage, wohl aber zwei Tore zu hoch.
Somit war der Traum vom Landesmeistertitel leider geplatzt. Trotzdem bauten wir uns gegenseitig wieder auf und wollten jetzt unbedingt den zweiten Platz erringen. Dazu mussten wir gegen das Südstadtgymnasium Halle gewinnen. Da sie genau wie wir auch einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto hatten, dazu aber das bessere Torverhältnis, war für uns ein Sieg Pflicht. Diese Herkulesaufgabe schien uns in der ersten Halbzeit komplett zu lähmen. Wir fanden gar nicht in unser Spiel, kamen nicht in die Zweikämpfe und spielten viel zu oft unserem Gegner den Ball in die Füße. Zum Glück konnte Halle daraus keinen Vorteil ziehen, sondern spielte sich ebenso immer wieder in unserer Abwehr fest. Zugegeben: Ein bisschen Glück war auch dabei und wiederum ein bärenstarker Torhüter.
Was in der Halbzeitpause passiert ist? Keine Ahnung. Aber in der zweiten Hälfte spielte unsere Mannschaft wie ausgewechselt. Wir hatten viele Ballgewinne in des Gegners Hälfte und spielten mutig nach vorne. Allein das Tor war wie vernagelt. So rannten wir immer wieder an, Halle dagegen spielte auf Zeit und die Bälle meist lang ins Aus. Für unsere Begriffe viel zu pünktlich pfiff der Schiedsrichter nach 20 äußerst spannenden Minuten die Partie beim Stand von 0:0 ab, und unsere Köpfe hingen schon ein wenig, da wir jetzt auch den zweiten Platz knapp verpasst haben. Dann aber wurde uns bewusst, was wir in diesem Schuljahr geleistet haben: 9 Spiele, 7 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage und insgesamt nur 4 Gegentore, alle gegen die Sportschule. Das kann sich mehr als sehen lassen! Wenn Deutschland genau so erfolgreich bei der WM abschneidet, sind sicher alle zufrieden (außer vielleicht Julian Nagelsmann).
Besonders schön für uns war, dass wir so stark von zahlreichen Edelfans, unseren Elten und Großeltern, unterstützt wurden, u.a. von Herrn Lange, der für jedes Spiel eine taktische Idee hatte und uns auch schon durch Vorrunden begleitete. Die beginnen für das neue Schuljahr bereits im September – dann jedoch in der U18. Wir alle können es kaum erwarten!

Für das FSG Calbe spielten:
Golde, Mats; Grychtol, Paul; Weihshaupt, Mika; Wittchen, Luca; Hamel, Tim; Kunow, Linus; Busse, Lennard; Portsch, Maximilian; Rudolph, Hannes; Steinhausen, Mika; Hoffmann, Taylor; Lange, Romeo; Binnebösel, Jonas; Janke-Lehmann, Dylan; Kunze, Tom

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Erfolgreiche Teilnahme am 8. Staßfurter Salzlandlauf

Bei hochsommerlichen Temperaturen gingen 19 Schilleranerinnen und Schilleraner der Klassenstufen 5 bis 10 beim 8. Staßfurter Salzland-Lauf an den Start und zeigten eindrucksvoll, was in ihnen steckt. Auf der 1,5-Kilometer-Strecke erkämpfte sich unser Friedrich-Schiller-Gymnasium einen hervorragenden 2. Platz in der Schulwertung – ein großartiger Erfolg für unser laufbegeistertes Team.
Ein besonderes Ausrufezeichen setzte dabei Tom Kunze aus der Klasse 7b: In einer sensationellen Zeit von 5:18 Minuten lief er als erster Schüler des gesamten Teilnehmerfeldes ins Ziel. Auch in den Einzelwertungen konnten unsere Läuferinnen und Läufer starke Ergebnisse erzielen. So erreichten Rieke Zascke (7a) und Emily Siebert (5c) sehr erfolgreiche Platzierungen. Gemeinsam mit Elternteil Elsa Neubert und Lauf-Ass Tom Kunze wurden sie zudem für ihre grandiosen Laufzeiten mit tollen Sachpreisen ausgezeichnet.
Doch damit war der sportliche Ehrgeiz unserer Schule noch lange nicht gestillt. Im Anschluss nahmen Tom Kunze, Rieke Zaschke, Jette Zaschke (6c), Luca Wittchen (7a) und Mika Weishaupt (7a) gemeinsam mit Lehrerin Janine Gasch auch die 6-Kilometer-Strecke in Angriff. Diese führte idyllisch durch das Wald- und Erholungsgebiet „Horst“ und verlangte den Teilnehmenden bei sommerlicher Hitze noch einmal alles ab. Auch hier konnten vordere Platzierungen erreicht werden – ein weiterer Beleg für die starke Form unseres Teams.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Förderverein unserer Schule, der die Übernahme der Startgebühren des 1,5 km Laufs ermöglichte. Ebenso bedanken wir uns bei den anfeuernden Eltern sowie bei der Gänsefurther Sportbewegung für die Organisation dieses großartigen Laufevents. Der Staßfurter Salzland-Lauf war für unsere Schulgemeinschaft einmal mehr ein sportliches Highlight – und ein Termin, der im Kalender laufbegeisterter Menschen aus der Region jedes Jahr einen festen Platz verdient.