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Digitale Schülerfahrkarte

Link zur Beantragung der digitalen Schülerfahrkarte:

Pressemitteilung des Salzlandkreises:

Digital zur Schülerfahrkarte

Bernburg. Für das neue Schuljahr können Eltern und Schülerinnen und Schüler im Salzlandkreis ihren Fahrausweis zur Schule jetzt ganz einfach online beantragen, ohne Papierkram und zusätzliche Wege. Der Salzlandkreis erweitert sein digitales Serviceangebot und hat seit einer Woche die Seite zum Online-Antrag freigeschaltet. Etwa 7.000 Schülerinnen und Schüler bzw. deren Erziehungsberechtigte und deren Erziehungsberechtigte profitieren davon.

„Der Salzlandkreis hat sich für sie in dieser Sache auf den Weg gemacht. Entstanden ist ein kompaktes System, eine Eigenlösung und keine eingekaufte“, betont Landrat Markus Bauer. „Vielleicht eine Initialzündung für andere Landkreise. Sie können es gern übernehmen“, fügt er an und sagt: „Wir werden immer digitaler, weil das Prozesse beschleunigt. Wenn Eltern vereinfacht zum Schülerfahrausweis ihrer Kinder kommen, ist das für sie ein absoluter Mehrwert. Und auch die Verwaltung optimiert ihre Prozesse mit allen und für alle Beteiligte, kann schneller und sicherer ihre Aufgaben erfüllen.“

Dafür haben die Stabstelle Digitalisierung und Innovation der Kreisverwaltung und der für Schülerverkehr zuständige Fachdienst Kreis- und Wirtschaftsentwicklung die bisherigen Abläufe zwischen Elternhaus, Schule, Verwaltung und  Kreisverkehrsgesellschaft – teils mehrfach hin und zurück – zur digitalen Optimierung analysiert. Mit Unterstützung des Fachsoftwareherstellers zur Verarbeitung von Schülerdaten, mit dem der Kreis zusammenarbeitet, entwickelten sie eine neue Plattform, datenschutzkonform und gesichert. Die Daten und verschlüsselten Dokumente liegen auf eigenen Servern beim Salzlandkreis und verlassen das Haus nicht.

„So sparen wir künftig dicke Ordner.“ Fachdienstleiter Tilo Wechselberger weiß die Vorteile zu schätzen. „Seit einer Woche sind wir online. 450 Anträge sind schon eingegangen und die von der Schule bestätigten bei uns in Bearbeitung, was sonst mehrere Wochen brauchte.

Auf der eingerichteten Website geben die Eltern die relevanten Antragsangaben ein, laden auch benötigte Passbilder hoch. Landkreis und Schule sind sofort über jeden Fall informiert. Die Schule prüft die Richtigkeit der Angaben zum Schulbesuch und bestätigt. Dann kann das Fachverfahren in der Kreisverwaltung bis zur Genehmigung laufen. Die KVG wird benachrichtigt und erstellt die Schülerfahrausweise. Währenddessen erhalten die Eltern eine E-Mail über den Status und wissen, ob ihr Antrag auf die Bestätigung der Schule wartet, sie eventuell nachbessern müssen oder ob er zur finalen Bearbeitung in der Kreisverwaltung vorliegt. Alles digital - bis auf die Chipkarte natürlich, die wie gewohnt am ersten Schultag über die Schulsekretariate ausgegeben wird. Nur die Berufsschüler erhalten einen QR-Code zur App-Nutzung mit dem Smartphone.

Tilo Wechselberger ergänzt: „Selbstverständlich werden auch bereits eingereichte Anträge in Papierform wie gewohnt bearbeitet. Eine erneute Antragstellung ist nicht nötig. Wichtig auch: Bereits ausgegebene Deutschlandtickets sind nur über die Sommerferien gesperrt und werden ab dem neuen Schuljahr wieder aktiviert; daher bitte nicht wegwerfen. Für die Aktivierung ist die Antragstellung erforderlich, alles andere passiert digital im Hintergrund.“

Wichtiger Hinweis:

Für Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klasse, neuen 8. Klassen und neuen 11. Klassen wird ein Passfoto benötigt, die während der Antragstellung hochgeladen werden können.

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