Zweifelsfrei mit einem weinenden, aber natürlich auch mit einem lachenden Auge ging vor kurzem der letzte Arbeitstag von Martin Grosser, Hausmeister des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, zu Ende.
Bereits zum Vormittag hatte sich reichlich Besuch eingefunden, um dem „Mädchen für alles“ viele Grüße zum wohlverdienten Renteneintritt persönlich zu übermitteln. Gunhild Watermann, Fachdienstleiterin des Salzlandkreises, Constanze Lange, Sachbearbeiterin des Salzlandkreises, und natürlich auch alle Mitglieder der Schulleitung und der Schulverwaltung des Calbenser Gymnasiums nutzten die Chance, um dem seit 2017 engagierten Hausmeister zu danken. Zwischenzeitlich schaute auch Norbert Volkland, Schulleiter der Herderschule Calbe, extra vorbei.
Im Programm des Frühlingsfestes am Nachmittag boten die Schüler und Lehrer Herrn Grosser die Bühne, um sein Wirken aufzuzeigen.
Denn sein Aufgabenfeld war extrem vielfältig und reichte vom schlichten Aufschließen der Schule bis hin zum Schneeschieben im Winter, dem Rasenmähen von Frühjahr bis Herbst, dem Möbelaufbauen, dem Stühlerücken und natürlich sämtlicher Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten. Trotzdem wirkte der Hausmeister am Gymnasium zumeist im Hintergrund und war immer bemüht, den Schulalltag nicht zu stören, sondern unterstützen.
Bis in den Abend hinein konnte Martin Grosser sichtlich entspannt die letzten Stunden inmitten der Schulgemeinschaft entspannt ausklingen lassen und, wie sein T-Shirt versprach, sich auf die anstehende Zeit als Rentner freuen.
Schlagwort: Salzlandkreis
Die Spiele können beginnen
Einsatz hat sich gelohnt
Ausnahme endlich erteilt – „Friedrich-Schiller“-Gymnasium in Calbe bleibt vorerst eigenständig. Landrat Markus Bauer: „Für unsere Entwicklung ist Schulstandort von großer Bedeutung.“
Calbe. Sehr gute Nachricht für das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Calbe und den Salzlandkreis. Der Schulstandort bleibt vorerst bis zum Schuljahr 2026/27 eigenständig! Nach der mündlichen Zusage von Bildungsministerin Eva Feußner im vergangenen Sommer hat das zuständige Landesschulamt am heutigen Freitag die schriftliche Ausnahmegenehmigung erteilt. Damit hat sich der vehemente Einsatz von Landrat Markus Bauer sowie der für Bildung zuständigen Fachbereichsleiterin beim Salzlandkreis, Anke Meyer, für das Gymnasium gelohnt.
Der Landrat begrüßt die Entscheidung. Er sagt: „Der Standort ist wichtig für unsere Entwicklung zu einem attraktiven Wohn-, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Wir wollen als Region wachsen und deshalb ist es von großer Bedeutung, dass wir den Familien, die hier im ländlichen Raum leben, aber auch denen, die sich künftig für den Salzlandkreis als Heimat entscheiden werden, gute Rahmenbedingungen bieten. Dazu gehört eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige Bildungslandschaft.“ Der Landrat betont, alles zu zentralisieren, sei nicht im Sinne der Bevölkerung. Es müsse zwar alles bezahlbar bleiben, Bildung dürfe jedoch nicht mit Geld aufgewogen werden.
Die zuständige Fachbereichsleiterin Anke Meyer erklärte, die Lehrerinnen und Lehrer des Gymnasiums Calbe leisten seit jeher eine hervorragende Arbeit. Der Salzlandkreis werde sie dabei weiterhin nach Kräften unterstützen. Der Salzlandkreis hoffe zugleich, dass sich künftig noch mehr Eltern bzw. deren Kinder für das Gymnasium in Calbe entscheiden.
Der Salzlandkreis hatte im Rahmen der mittelfristigen Schulentwicklungsplanung bereits vor über einem Jahr einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung beim Landesschulamt gestellt, weil die voraussichtliche Schülerzahl ab dem Schuljahr 2024/25 in der Klassenstufe 11 nicht die vom Land vorgegebenen Kriterien erfüllen wird. Zunächst hatte das Landesschulamt den Antrag abgelehnt, nach Intervention des Landrats bei der Landesregierung dagegen befasste sich das Landesschulamt noch einmal mit den Argumenten des Salzlandkreises.
Quelle: www.salzlandkreis.de (aufgerufen am 27.01.2023)
Spenden für die Umwelt
Obwohl der 25. September ein Sonntag war, trafen sich einige Schüler der 10c des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe nicht etwa, um shoppen zu gehen, sondern um Spenden für unsere Energiesparschule beim Tag der Regionen in Staßfurt zu sammeln.
Unsere engagierten Schilleraner waren bereits um 8 Uhr vor Ort und bauten fleißig ihren eigenen Stand auf, der mit zahlreichen Bildern über die vielen Energiesparmaßnahmen an unserem Gymnasiums informierte und interessierte Besucher konnten außerdem durch das umweltfreundliche Energiesparmeister-programm blättern, das dem Friedrich-Schiller-Gymnasium schon die unglaubliche Summe von 2500 Euro eingebracht hatte.
Anfangs waren wir Schilleraner noch etwas zögerlich, die vielen Passanten tatsächlich auch anzusprechen, doch nach kurzer Zeit erzählten sie selbstsicher und motiviert von dem Energiesparmeister Konzept unserer Schule, berichteten von den bereits installierten LED-Lampen und intelligenten Thermostaten und bedankten sich stets, wenn die freundlichen Zuhörer eine kleine Spende abgaben. So bemühten sich unsere Schilleraner den ganzen Tag über und sprachen dabei sogar mit dem Landtagsabgeordneten Sven Rosomkiewicz.
Am Ende dieses schönen Sonntags konnte unsere 10c stolz berichten, mit ihren großen Bemühungen über 500 Euro Spenden gesammelt zu haben, um unser Gymnasium noch umweltfreundlicher zu machen.
Betriebspraktikum bringt viele spannende Einblicke
Das Betriebspraktikum am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe zeichnete sich in diesem Schuljahr durch einige organisatorische Besonderheiten aus, offenbarte andererseits aber auch erneut, wie toll die Schilleraner Werbung in eigener Sache und für ihr Gymnasium machten.
Nach mehrmaligem Aufschieben starteten Mitte Mai die zehnten Klassen voller Elan in ihr einwöchiges Praktikum. Im Anschluss an die nachfolgenden Ferien konnten dann die Neuntklässler ihre ersten Erfahrungen im Berufsleben machen.
Wie viele spannende Möglichkeiten der Salzlandkreis und das angrenzende Umland bieten, zeigt die Vielzahl der unterschiedlichsten Praktikumsstellen der Schülerinnen und Schüler. Von der Bootsbaumanufaktur über die Sparkasse, den Tierarzt, die Bundeswehr, das Architekturbüro, den Gärtnereibetrieb und die PR-Agentur bis hin zur Notaufnahme war wirklich nahezu alles dabei. In den fünf Tagen tauschten die Schilleraner nicht nur ihren gewohnten Klassenraum ein, sondern schlüpften auch in völlig neue Rollen. Bekleidet mit Schutzmaske und weißem Mantel im Labor, mit Arbeitskleidung beim Schulhofpflastern oder eben auch in gewohnter Kleidung fügten sie sich nahtlos in das jeweilige Berufsumfeld ein. Ob versunken in einer Traube spielender Kinder in der KITA, als Lernbegleiter in der Grundschule, in Vorbereitung eines Gerichtstermins einer Rechtsanwältin oder auch als „offenes Ohr“ im Alten- oder Kinderheim, überall war die Meinung der Praktikumsbetreuer in der Reflexion einhellig überaus positiv. Allzu oft ergänzend verbunden mit ein wenig Wehmut: „Gern würden wir sie oder ihn länger hier bei uns behalten.“
Mehr Werbung geht jedenfalls nicht.
Fußballer waren erfolgreich
Positive Signale bei Schulentwicklung des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Calbe
„Schiller-Bus“ fährt nun durch den gesamten Salzlandkreis
IT macht Schule am FSG Calbe – Landrat Markus Bauer zu Gast
RBW-Regionalfernsehen – Bericht vom 22. Juni 2020:
Link zum Videobeitrag: https://rbwonline.de/index.php?cmd=70868
Pressemitteilung des Salzlandkreises vom 26. Juni 2020:
Dank „IT macht Schule“ können Schüler und Lehrer im Salzlandkreis während der Corona-Krise problemlos kommunizieren. Was hinter der Plattform steckt und wie viel mehr Schüler die vielfältigen Möglichkeiten nutzen könnten.
Der Salzlandkreis hat mit „IT macht Schule“ einen Volltreffer bei der technischen Ausstattung seiner Sekundarschulen und Gymnasien gelandet. Das haben Lehrer und auch Schüler verschiedener Schulen Landrat Markus Bauer bei Gesprächen in den vergangenen Tagen bestätigt. Der Landrat wollte an den Gymnasien in Calbe und Bernburg wissen, inwiefern die vom Salzlandkreis zur Verfügung gestellte Hard- und Software den Unterrichtsalltag während der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Schulschließungen unterstützen konnte.
So sagte Steffen Schmidt, Schulleiter des Gymnasiums Carolinum in Bernburg: „Die Schulschließungen kamen für uns alle völlig unerwartet. Mit Hilfe des Salzlandkreises haben wir dennoch schnell fast alle Schüler digital erreicht.“ Schülersprecher Bill Heyer sagte: „Das Portal ist sehr übersichtlich. Es hat vielen Schülern geholfen, Daten hochzuladen und sich auszutauschen.“ Ähnlich äußerten sich Lehrer und Schüler dem Landrat gegenüber auch in Calbe. Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs sagte: „Die Plattform war die Basis, um den Unterricht überhaupt fortsetzen zu können.“

Paula B. Ihlo aus Brumby, Siebtklässlerin am Gymnasium in Calbe, Sozialkundelehrer Stefan Lenhart, Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs und Landrat Markus Bauer im Gespräch. | Foto:Marko Jeschor/Pressestelle Salzlandkreis
Landrat Markus Bauer nahm das überwiegend positive Feedback natürlich gern auf. Er sagte: „Wir haben früh erkannt, dass eine moderne IT-Ausstattung in unseren Schulen für den Unterricht notwendig ist. Wie wichtig solche Investitionen tatsächlich sind, hat uns die Corona-Krise jetzt ganz deutlich gezeigt.“ Der Landrat betonte, die Gefahr von weiteren Schulschließungen aufgrund des neuartigen Corona-Virus sei noch nicht vorüber. Das sehe man auch in Sachsen-Anhalt. Es sei zumindest aber gut zu wissen, dass der Salzlandkreis seine Schulen bestmöglich beim sogenannten „Homeschooling“ unterstützen könne.
Mit „IT macht Schule“ investiert der Salzlandkreis seit 2014 stetig in die digitale Infrastruktur an den Schulen in eigener Trägerschaft. Dazu zählen insbesondere die Gymnasien und Sekundarschulen. An den Einrichtungen stehen Schülern und Lehrern sowohl Endgeräte als auch spezielle Programme zur Verfügung, über die internetbasiert Daten ausgetauscht werden können. Die Kosten allein für die Technik liegen bei mehreren Millionen Euro. Hinzu kommen Personalkosten für den Betrieb sowie die Weiterentwicklung der Programme.
Aktuell nutzen die zahlreichen Möglichkeiten der Plattform rund 85 Prozent der über 12.300 Schüler sowie über 1.200 Lehrer und pädagogische Mitarbeiter an den genannten Schulformen. Sie alle haben einen eigenen Zugang, um von zu Hause entweder den Stundenplan abzurufen oder Unterrichtsmaterialien hoch- bzw. runterzuladen. Die Kommunikation ist dank eines abgeschlossenen Systems datenschutzkonform. Das haben unabhängige Überprüfungen ergeben.
Die externen Zugriffe auf das Portal stiegen nach Angaben des zuständigen Fachdienstes für Informations- und Kommunikationstechnik während der Schulschließungen Mitte März sprunghaft an. In wenigen Tagen wurden an einzelnen Schulen teilweise Datenmengen von bis zu 60 GB auf die Plattform hochgeladen. Dennoch konnte der zuständige Sachgebietsleiter Stefan Jorde berichten: „Das System lief und läuft stabil.“ Der Landrat lobte deshalb auch das außerordentliche Engagement seiner Mitarbeiter.
Wie umfassend die Möglichkeiten für alle Schulen in Trägerschaft der Salzlandkreises sind, stellte Anfang der Woche das Carolinum dem Landrat detailliert vor. Lehrer Henning Mogck brachte es nach dem halbstündigen Einblick auf den Punkt: „Mit ‚IT macht Schule‘ lässt sich der Unterricht vollständig abbilden.“ Was jedoch bisher fehle, seien Chat- oder Videofunktionen, damit sich Schüler und Lehrer digital austauschen können. Kritisiert wurde von Schülersprecher Bill Heyer auch, dass nicht alle Schüler zu Hause einen Computer besitzen und damit keine Chance hatten, Daten abzurufen.
Landrat Markus Bauer betonte, man habe ein Fundament für digitale Unterrichtseinheiten geschaffen. Damit sei es dem Salzlandkreis jetzt möglich, weitere Funktionen und auch Technik zur Verfügung zu stellen. In diesem Zusammenhang sprach er auch die von der Bundesregierung zur Verfügung gestellten Fördermittel über den sogenannten Digitalpakt an. „Wir werden natürlich weiter investieren.“ Digitale Technik sei nicht nur während einer Krise wie der jüngsten enorm von Bedeutung, sondern auch für eine zeitgemäße Wissensvermittlung. „Die Schüler wachsen mit den Medien auf.“ Gleichwohl könne die Technik den persönlichen Kontakt von Schülern und Lehrern nicht ersetzen.
Der Landrat kündigte auch an, mit der Landesregierung über „IT macht Schule“ zu sprechen. Dafür stehen bereits entsprechende Termine fest. Vorab sagt Markus Bauer: „Wir haben ein bewährtes und jederzeit erweiterbares System, das alle Schulen im Land nutzen könnten.“
Übrigens: Den digitalen Unterricht ermöglicht der Salzlandkreis indes auch mit dem flächendeckenden Breitbandausbau. Mit über 33 Millionen Euro dafür gewährleistet der Landkreis, dass Schüler die digitalen Möglichkeiten auch zu Hause nutzen können.













