In der Woche vom 12. Juni bis zum 16. Juni nahmen 21 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 an dem Sprachintensivkurs „English in Action“ teil.
Unter dem Thema „Britain Today“ erweiterten wir unser Wissen zum Thema Großbritannien und passend dazu natürlich auch unseren Wortschatz. Wir können von interessanten und lustigen Erfahrungen zusammen mit unserem Lehrer Christopher Bellerase aus Canterbury, der seinen Unterricht stets spannend und kreativ gestaltete, berichten. Von Dialogen, über Gruppenarbeiten bis hin zu Kreativprojekten war alles dabei. Zum krönenden Abschluss stellten wir ein selbst erstelltes und gestaltetes Magazin vor, welches wir immer wieder im Laufe der Woche erweitert hatten. Unsere Themen reichten von Fashion, Sport bis hin zu Essen. Auch an diesen Ergebnissen war zu erkennen, dass sich die Sprache und der Umgang mit Englisch bei täglich sechs Unterrichtsstunden verbesserte.
Alles in allem empfanden wir die Atmosphäre im Klassenzimmer als stets angenehm und vertraut. Wir sind uns einig, dass die fünf Tage English in Action eine einmalige Erfahrung waren, für die wir sehr dankbar sind und die absolut empfehlenswert ist.
Schlagwort: Klasse 9
Girls & Boys Day am 27. April 2023
Rollstuhlprojekt
Kürzlich hatten wir, die Klassenstufe 9 des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, die Ehre, das Rollstuhlteam des Projekts „Bewegung macht Schule“ zu begrüßen.
Innerhalb von drei Unterrichtsstunden wurden wir mit Alltags- und Sportrollstühlen vertraut gemacht. Mit diesen haben wir gelernt, welche Schwierigkeiten Rollstuhlfahrer bei alltäglichen Dingen, wie dem Überqueren der Straße, verschiedenen Untergrundbedingungen und kleineren Hügeln haben. Außerdem konnten wir in speziellen Basketballrollstühlen unsere Wendigkeit, Schnelligkeit und natürlich unser Geschick mit dem Ball, vom Rollstuhl aus, entdecken.
Wir haben sehr viel aus dieser kurzen Zeit mitgenommen und sind den Mitarbeitern dieses Projekts sehr dankbar für ihren Einsatz und ihre Geduld!
Betriebspraktikum bringt viele spannende Einblicke
Das Betriebspraktikum am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe zeichnete sich in diesem Schuljahr durch einige organisatorische Besonderheiten aus, offenbarte andererseits aber auch erneut, wie toll die Schilleraner Werbung in eigener Sache und für ihr Gymnasium machten.
Nach mehrmaligem Aufschieben starteten Mitte Mai die zehnten Klassen voller Elan in ihr einwöchiges Praktikum. Im Anschluss an die nachfolgenden Ferien konnten dann die Neuntklässler ihre ersten Erfahrungen im Berufsleben machen.
Wie viele spannende Möglichkeiten der Salzlandkreis und das angrenzende Umland bieten, zeigt die Vielzahl der unterschiedlichsten Praktikumsstellen der Schülerinnen und Schüler. Von der Bootsbaumanufaktur über die Sparkasse, den Tierarzt, die Bundeswehr, das Architekturbüro, den Gärtnereibetrieb und die PR-Agentur bis hin zur Notaufnahme war wirklich nahezu alles dabei. In den fünf Tagen tauschten die Schilleraner nicht nur ihren gewohnten Klassenraum ein, sondern schlüpften auch in völlig neue Rollen. Bekleidet mit Schutzmaske und weißem Mantel im Labor, mit Arbeitskleidung beim Schulhofpflastern oder eben auch in gewohnter Kleidung fügten sie sich nahtlos in das jeweilige Berufsumfeld ein. Ob versunken in einer Traube spielender Kinder in der KITA, als Lernbegleiter in der Grundschule, in Vorbereitung eines Gerichtstermins einer Rechtsanwältin oder auch als „offenes Ohr“ im Alten- oder Kinderheim, überall war die Meinung der Praktikumsbetreuer in der Reflexion einhellig überaus positiv. Allzu oft ergänzend verbunden mit ein wenig Wehmut: „Gern würden wir sie oder ihn länger hier bei uns behalten.“
Mehr Werbung geht jedenfalls nicht.
Bericht im MDR-Fernsehen: Projekttag Rollstuhlsport der 9. Klassen
Das Wandern ist des Schillers Lust
Schüler organisieren eigenständig die Simulation zur Bundestagswahl 2021
Sportaktivwoche an unserem Gymnasium
Süßes Willkommen zum Start in den Regelunterricht
Stadtratsentscheidung zu einem Skatepark für Calbe
Im Sozialkundeunterricht der neunten Klassen tauchen die Schüler in die verschiedenen politischen Entscheidungsebenen ein. Angefangen bei der Kommune Calbe über das Bundesland Sachsen-Anhalt und die Bundesebene der Bundesrepublik Deutschland folgt die Europäische Union. Die Entscheidungsprozesse sind dabei überaus vielfältig und kompliziert, sodass im Anschluss an die theoretischen Betrachtungsweisen bestmöglich das „eigene Erleben“ folgen sollte.
Im Rahmen einer Problemanalyse zu den Freizeitangeboten in der Saalestadt schlüpfen die Schüler in die Rolle der Calbenser Stadträte und diskutieren über den Bau einer Skateanlage. In den Vorgesprächen der einzelnen Fraktionen, wie zum Beispiel „Rolandgängster“, „Saalefischer“, „Make Calbe Great Again“, oder „Calbenser lieben Calbe“, werden Für- und Gegenargumente besprochen und Verhandlungsstrategien erarbeitet. Beim Aufeinandertreffen im Stadtrat tauchen dann schnell Meinungsverschiedenheiten auf. Streitpunkte wie „Sollte man lieber gleich eine große Variante anstreben oder eher eine billigere Probeversion bauen?“, „Ist der Standort im nördlichen Gewerbegebiet wirklich so vorteilhaft oder bietet die Grüne Lunge mehr Möglichkeiten?“ und „Wie wird bei möglichen Problemen verfahren, zum Beispiel Lärm, Müll oder Vandalismus, können ein Zaun, Kameraüberwachung oder einfach nur Eigenverantwortung der Jugendlichen Abhilfe schaffen?“ werden diskutiert.
Irgendwann gilt es dann aber auch eine Entscheidung zur Lösung der Problemstellung herbeizuführen. Wie schwer es allerdings häufig ist, eine einfache Mehrheit für seine Positionen zu bekommen und möglichst viele Stadtratsmitglieder zu überzeugen, spüren die Schüler in ihren eingenommenen Stadtratsrollen. Mit dem bestmöglichen Kompromiss im Gepäck gilt es im Nachgang dann noch darum, den gesamten erlebten Ablauf anhand verschiedener Kriterien zu bewerten. Einig sind sich die Akteure zumeist in jedem Fall: „Einfach ist Politik keinesfalls.“













































