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Elvis, Musketier, Giraffe, Clown und Co zu Gast

Als ,,Karneval’’, ,,Fastnacht’’, ,,Fasching’’, ,,Fastabend’’ oder ,,fünfte Jahreszeit’’ bezeichnet man die Bräuche, mit denen die Zeit vor der sechswöchigen Fastenzeit ausgelassen gefeiert wird. Dieser Zeitraum beginnt mit dem Aschermittwoch und gilt im Christentum der Vorbereitung auf das Osterfest.

Heute allerdings dient er dazu, dass die Menschen Spaß an einem farbenfrohen Treiben haben. Bunt, lustig und laut ging es deshalb auch in unserem Schiller-Gymnasium zu, als die fünften und sechsten Klassen Fasching feierten. Obwohl nicht so viele Narren wie letztes Jahr kamen, hatten die Schüler viel Spaß und viel Platz zum Tanzen. Es gab für jeden Schüler zwei Getränke und zwei Speisen zur Auswahl. Die Musik war angenehm. Allerdings könnte man nächstes Jahr vielleicht mehr moderne Musik mit einbringen. Gespielt wurde in der für alle gelungenen Zeit natürlich auch, Klassiker wie „Reise nach Jerusalem“, „Ballontanz“ und „Stuhltanz“ amüsierten die Gäste. Am meisten Stimmung jedoch verursachte der Macarena-Tanz.

Traditionell fand auch diesmal ein Kostümwettbewerb statt. Dritte wurde Frau Krenz als Elvis. Den zweiten Platz teilten sich Lena Grössing als Giraffe und Moritz Hoffmann als Musketier. Kathrin Kuczora belegte, als Clown verkleidete, den ersten Platz.

Foto von der Siegerehrung der besten Kostüme.
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Geschichtsprojekt „Ursula Wurm – verbrannt aber nicht vergessen“

Die Geschichte der Stadt Calbe reicht bis weit in das Mittelalter zurück. In der damaligen Zeit wurden „Außenseiter“ kritischer als heute betrachtet und behandelt. So trug es sich zu, dass intelligente und meist kräuterkundige Frauen als „Hexen“ bezeichnet und als solche auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Auch im Calbe der frühen Neuzeit erlangte solch ein Fall zweifelhafte Berühmtheit. Im Jahre 1634 wurde Ursula Wurm, die Frau des Spittelmeisters, Opfer eines solchen Prozesses.

Im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten „Außenseiter der Geschichte“ beschäftigte sich eine Gruppe von acht Schilleranern der Klassenstufe 10 ausführlich mit ihrem Leben. Den Anstoß für diese hochinteressante Arbeit lieferte ein ausgehängtes Plakat im Schulhaus und die Unterstützung durch Geschichtslehrer Michael Ulrich war dann auch schnell gesichert. Nach ausgiebiger Quellenforschung im Archiv von Calbe begannen die Schüler eigenständig mit der Ausarbeitung einer Belegarbeit und mit der Produktion eines Kurzfilmes über den Lebensweg und ihren „Hexen“-Prozess. Das selbst geschriebene Drehbuch wurde dann in den Weihnachtsferien an verschiedenen Drehorten rund um die Saalestadt umgesetzt. Mit einem leichten Schmunzeln erinnert sich die Gruppe an die Aufnahmen an der Brumbyer Kirche, auf dem Dachboden des Calbenser Gymnasiums und an der St.-Stephani-Kirche Calbe, denn oftmals mussten Einstellungen mehrmals aufgrund von Lachanfällen wiederholt werden. Mit großen Zeitaufwand, teilweise dauerten die Drehtage bis zu acht Stunden, und viel Engagement, so gestalteten die Schüler die vielen verschiedenen Kostüme selbst, entwickelte sich ein knapp 35-minütiger Film zu Ursula Wurm.

In der Rückschau berichten die Schüler von sehr viel Spaß an der gemeinsamen Arbeit und natürlich an den Dreharbeiten. Was nach der Einsendung der tollen Arbeit nun nur noch bleibt, heißt „Daumen drücken für die Preisverleihung“.

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Autor Stefan Müller gibt viele Einblicke in seine Tätigkeit preis

Am 30. Juni 2014 stattete der Autor Stefan Müller den Schülern der 11. Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Calbe einen Besuch ab. Dort berichtete er einerseits von seinen Werken, zu denen unter anderem „111 Gründe, Bücher zu lieben“ sowie der Roman „Tibor und Ich“ gehören. Andererseits beschrieb er seine Anfänge als Autor, wobei angemerkt werden muss, dass er selbst ein ehemaliger Schüler des Calbenser Gymnasiums war.

Nach der Einführung, die aus einer kurzen Vorlesung einiger Kapitel seiner Bücher bestand, fuhr er mit der Erläuterung von anfänglichen Schwierigkeiten, einen Verlag zur Veröffentlichung seiner Bücher zu finden, fort. Die Schüler interessierten sich dabei besonders für das Leben als Autor, so fragten sie beispielsweise nach dem Umgang mit Schreibblockaden, Absagen bei den Verlagen und nach weiterer Arbeit neben dem Schreiben.

Stefan Müller selbst betrachtet seine Werke dabei eher als Hobby, da er hauptberuflich als Journalist tätig ist. Ergänzend erklärte er, dass man als Autor sehr geduldig sein müsse und sich nicht auf eine einzige Arbeit festlegen sollte. Anschließend wurden den Klassen Zeitschriften mit Artikeln seiner Bücher sowie ein Beispiel für die Korrekturarbeit eines Lektors aufgezeigt. Viele weitere Fragen von den Schülern und den Lehrern folgten anschließend. Es stellte sich heraus, dass die Werke vieler Schriftsteller oft missverstanden werden. So werden Geschichten zumeist fälschlicherweise auf ihre Autoren projiziert und ungewollte Zusammenhänge zur Realität sichtbar.

Die Schüler bemerkten, dass ihnen die Zeit kaum ausreichte und sie nach anderthalb Stunden auch schon am Ende der Gesprächsrunde angelangt waren. Stefan Müller wurde mit einem kleinen Präsent und einem großen Dank für die interessante, informative Veranstaltung von Lehrern und Schülern verabschiedet.

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Berlin ist immer eine Reise wert

Berlin, als politische Hauptstadt unseres Landes, bietet unendlich viele mögliche Exkursionsziele für den Sozialkundeunterricht. Eines jedoch darf keinesfalls fehlen: Die Steuerzentrale der Politik – Der Bundestag.

So machten sich die beiden Sozialkundekurse der Klasse 11 des Friedrich-Schiller-Gymnasiums auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Burkhard Lischka auf den Weg in unsere schöne Bundeshauptstadt.

Erstes Ziel: Der Tränenpalast am ehemaligen Berliner Grenzbahnhof Friedrichstraße. Mit Interesse verfolgten die Schüler dabei nicht nur die verschiedenen Fakten und Anekdoten zur Zeit der Deutsch-Deutschen-Teilung, sondern erhielten weiterhin einen Einblick in viele persönliche Tragödien rund um diesen historischen Ort.

Im nachfolgenden Expertengespräch in einem Sitzungssaal im Paul-Löbe-Haus konnten die Schüler selbst in die Rolle der Politiker schlüpfen und hatten sichtlich Spaß im Umgang mit ihren „persönlichen“ Mikrophonen. Nebenbei wurden der normale Verlauf einer parlamentarischen Sitzungswoche und weitere Aspekte zum politischen Alltagsleben besprochen.

Im Besucherrestaurant des Bundestages blieb bei köstlichem Essen und Trinken genügend Zeit den herrlichen Blick auf die Spree und die umliegenden Parlamentsgebäude zu genießen.

Via Tunnelverbindung gelangten die Schilleraner direkt in das Reichstagsgebäude. Auf der Besuchertribüne konnte beim Informationsvortrag das Wissen rund um das deutsche Parlament und das Reichstagsgebäude gefestigt und erweitert werden. Der abschließende Gang hinauf auf die Glaskuppel des Reichstags mit dem tollen Berlin-Panorama komplettierte den interessanten Tag und ließ am Ende nur eine Schlussfolgerung zu: „Berlin ist immer eine Reise wert.“

Diskussionsrunde in einem Ausschusssaal im Paul-Löbe-Haus.
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Bewerbertraining offenbart viele Stolpersteine

Es sind viele kleine Schritte von der anfänglichen Bewerbung auf eine Stelle bis zur getrockneten Tinte unter dem Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsvertrag und es sind noch viel mehr Stolpersteine die einer abschließend erfolgreichen Bewerbung entgegenstehen.

Im Rahmen des Themengebiets „Wirtschaft“ im Sozialkundeunterricht der Klassenstufe 11 absolvierten die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe in zwei Abschnitten ein umfangreiches Bewerbertraining.

Dank der kompetenten Hilfestellung von Herrn Thomas Vollhardt und Frau Sandra Lange von der Allianz Hauptvertretung in Calbe konnten die Abiturienten in Spe einen 90-minütigen internetgestützten Einstellungstest durchlaufen. Neben vielen Fragen zu Logik, Textverständnis und mathematischem Verständnis wurden auch die Interessen abgefragt und in mögliche Berufsziele umgewandelt.

Um überhaupt in einem Einstellungstest sein Können zeigen zu können, müssen bereits beim Bewerbungsschreiben zahlreiche Stolpersteine überwunden werden. Von der Vermeidung von Rechtschreibfehlern, dem richtigen Foto, der passenden Gestaltung und vielen weiterer kleineren Auswahlkriterien konnte Thomas Vollhardt humorvoll berichten und somit den Blick der zukünftigen Bewerber schärfen: „Wenn man versteht, was der Arbeitgeber von den Bewerbern erwartet, dann kann man sich deutlich besser darauf vorbereiten.“ Damit auch im letzten Schritt vor der Vertragsunterzeichnung, dem Bewerbergespräch, nichts mehr schief laufen kann, wurden abschließend noch grundsätzliche Fragen und bestmögliche Antworten im Unterrichtsgespräch diskutiert.

Elftklässlerin Lucy erhält hier einen kleinen Tipp zum Online-Fragebogen von der Allianz-Mitarbeiterin.

Zumeist sind es nur minimale Aspekte, die eine abgelehnte von einer erfolgreichen Bewerbung unterscheiden, bleibt zu hoffen, dass die Schilleraner mit dem neugewonnen Wissen ihre Ziele mit Erfolg erreichen können.