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Übergabe der Reifezeugnisse zwischen Musik verbindet und Wege aufzeigen

In der Rückschau auf die feierliche Übergabe der Reifezeugnisse für den mittlerweile 35. Abiturjahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe zeichneten sich zwei toll kombinierte sprichwörtliche rote Fäden ab, einerseits „die Verbindung durch die Musik“ und „das Aufzeigen von Wegen“.
In der prall gefüllten Schulaula hatten bereits die gespannten Gäste der diesjährigen Übergabe der Abiturzeugnisse Platz genommen und nachdem dann auch die Abiturienten in den ersten beiden Reihen angekommen waren folgte der große Schulchor mit knapp 40 Schülerinnen und Schülern aus den verschiedenen Klassenstufen. Nicht nur der Klang der Stimmen zu „Castle on a Hill“, sondern auch der Anblick der kleineren Schilleraner, die für die ausscheidenden Schülerinnen und Schüler freudig singen, erzeugten einen tollen Start in die Veranstaltung. Auch beim Titel „Ich wollte nie erwachsen sein“ folgten insbesondere bei den Abiturienten viele kurze schmunzelnde Blickkontakte, insbesondere wohl aufgrund der ähnlichen Gedanken zu den Liedpassagen. Im späteren Verlauf verabschiedete Musiklehrerin Kathrin Püsche ihren „Kammerchor“, entstanden aus dem kompletten Musikkurs 2 der Oberstufe, mit den Worten: „Wir hatten eine ganz tolle Zeit miteinander“. Nach der Übergabe der Blumen folgte ein abschließendes Gruppenkuscheln auf der Bühne. Auch in den Dankesworten der Abiturienten bemerkte Sophie Fengler nach dem „Dankeschön für die wundervolle Schulzeit“, dass „Angels“ für immer der Song des Jahrgangs bleiben wird, denn „wenn wir diesen Song immer mal wieder hören, werden wir uns an die vielen tollen besonderen Momente erinnern“. Mit ihrem selbst komponierten Lied am Flügel fügte sich Riana Hamel perfekt in die euphorische und emotionale Stimmung ein. Mit den Liedzeilen „Ihr seid alle schlau, dass habt ihr bewiesen. Gehen wir unseren eigenen Weg, denn wir sind bereit für alles was vor uns liegt.“ formulierte sie die perfekt metaphorische Brücke zwischen den beiden roten Fäden der Veranstaltung.
In seiner Festansprache betonte der Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs den Augenblick, der für alle im Saal etwas ganz besonderes ist. Wenig später den Ratschlag zu geben „sucht bis Ihr das Richtige gefunden habt, nehmt dabei Umwege in Kauf um den richtigen Weg zu finden.“ Der Fördervereinsvorsitzende Alexander Sieche nutze bei der Ehrung der Jahrgangsbesten eine ähnliche Formulierung zum Lebensweg: „Ich sehe hier junge Menschen, die gezeigt haben, was möglich ist, geht hinaus und erobert die Welt. Und wenn Ihr sie erobert habt, kommt zurück nach Hause.“ Im Übrigen waren Anna Wagner (Abschlussnote: 1,3), Annika Graviat (Abschlussnote: 1,3) und Jona Rehneke (1,5) die drei Schülerinnen, die sich zur Ehrung auf den Weg auf die Bühne begaben.
Nachdem das Streichquartett stillvoll durch die Veranstaltung begleitete und auch die Schülerinnen und Schüler mit dem Abitur in der Hand den Saal verließen, war die Kombination aus „Musik und Wegen“ abschließend gelungen abgeschlossen.

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Traum von Amsterdam

Unter diesem Motto stand die diesjährige Abschlussfahrt des zwölften Jahrgangs des Friedrich-Schiller- Gymnasiums Calbe. Wie der Titel schon verspricht, zog es uns für fünf Tage in die Niederlande.
Neben einer Grachtenfahrt durch die Kanäle der schönen Stadt in Nordholland besuchten wir auch den herrlichen Strand in Scheveningen, wo wir mit Sonnenschein und glasklarem Wasser einen schönen Nachmittag verbrachten. Madame Tussauds ermunterte uns Schüler und Lehrer zu lustigen Auftritten, an die wir uns gern erinnern werden. Einige Schüler durften die Heineken Brauerei besuchen, während die anderen diese Zeit mit moderner und zeitgenössischer Kunst im Museum Stedelijk verbrachten. Damit aber auch wirklich jeder in den Genuss eines Museumsbesuchs kommt, wurde auch das Rijksmuseum bestaunt, in welchem das bekannte Werk ,,Die Nachtwache“ ausgestellt wird. Am letzten Tag wurde uns im Amsterdam Dungeon das Gruseln gelehrt, indem wir interaktiv durch die holländische Vergangenheit geführt wurden. So kam es zu amüsanten Momenten und es gab niemanden, der dieses Event nicht lachend verließ.
Wir genossen es, die Stadt selbstständig zu erkunden, fanden uns aber täglich zu Gemeinschaftsabenden in unserem Hotel ein. So sind wir als Kursstufe noch einmal richtig zusammengewachsen. Wir haben viele neue Eindrücke gewonnen und werden die schönen Erlebnisse sicher so schnell nicht vergessen. Ohne die Organisation und das Engagement unserer Tutoren Frau Nindel, Frau Teichert sowie Herr Wedekind wäre diese Fahrt nicht möglich gewesen, deshalb bedankt sich der gesamte Jahrgang ganz herzlich.
Gut motiviert gehen wir nun in unser letztes gemeinsames Schuljahr und sagen: FSG Olé Olé

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Halle im Juni

Kürzlich besuchte der Jahrgang 11 des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe wieder Mal die Martin-Luther-Universität Halle, begleitet von den Tutoren Danny Wedekind, Oana Teichert, Katrin Nindel und dem Oberstufenkoordinator Ralf Bannier.
Nach mehrfacher, intensiver Kommunikation mit der Verantwortlichen, Julia Ritter, war dann doch ein ganz ordentliches, wenn auch nicht ganz den Wünschen der Schüler entsprechendes Programm auf die Beine gestellt: Unsere Schüler teilten sich in zwei große Gruppen, Geistes- bzw. Naturwissenschaften. Zur Auswahl standen Vorlesungen zu den Kelten, zum Handelsrecht und zur Jugendsprache, zur Mathematik sowie ein Didaktikseminar zum Lernen an Biografien, in dem unsere Schüler aktiv in die Gruppenarbeit einbezogen wurden. Melanchthonianum, Löwengebäude, AudiMax und Steintor-Campus hießen die Lehrgebäude.
Die Resonanz war insgesamt positiv, natürlich hat nicht allen alles gefallen. So ist es halt und so werden es künftige Studenten dann auch in ihren Vorlesungen und Seminaren an den Universitäten und Hochschulen erleben. Aber genau darum ging es ja, in das universitäre Leben hineinzuschnuppern, den noch Unentschiedenen vielleicht bei einer Entscheidung pro Studium zu helfen. Der Einführungsvortrag „Studieren in Halle“ war dabei auf jeden Fall auch hilfreich.
Eine Stadtführung rundete unseren Besuch in der Händelstadt mit vielen neuen Informationen ab.
Mal sehen, für welchen Ort sich der kommende Jahrgang 11 entscheidet, es kann, aber muss ja im nächsten Jahr nicht Halle sein.

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Disney‘s kunterbuntes Abi

Das große Ankündigungsplakat am Schuleingang des Calbenser Gymnasiums ließ bereits etwas sehr Spannendes erwarten: "FSG Calbe präsentiert: 12 Jahre großes Kino – Disney‘s Abi". Als einige Zeit später die Schülerinnen und Schüler der jüngeren Klassenstufen von aufwendig kostümierten, angehenden Abiturienten aus den Klassenräumen auf den Schulhof geleitet wurden, konnte das Disney-Spektakel beginnen.

Nachdem die drei Tutoren als Könige der Löwen auf ihren besonderen Plätzen angekommen waren, begrüßten Minnie Mouse, alias Janine Nimmich, und Mickey Mouse, alias Jonas Brösel, stimmungsvoll ihre in freudiger Erwartung befindlichen Gäste. Unter anderem mit Winnie Puuh, Cinderella, Buzz Lightyear, Captain America, dem Hulk, Tinkerbell und Peter Pan an ihrer Seite startet der erste große Gruppentanz. Schnell wurde den Beobachtern klar, mit welchem Aufwand und mit welcher Hingabe die kunterbunte und abwechslungsreiche Choreografie einstudiert und letztlich auch großartig präsentiert wurde - tosender Beifall war die natürliche Reaktion. Im Nachgang waren dann die Lehrer gefragt, im Märchenland zu begeistern. Flaschenkegeln mit Rapunzels Zopf, blindes Angeln nach Nemo, komplizierter Luftballontanz, Karaoke ohne Text und mit falscher Musik auf den Ohren sowie Tanzen nach vorgegebenen Kategorien. Letztlich war für jeden etwas Ausgefallenes dabei, wobei selbstverständlich der Spaß in allen Duellen nie zu kurz kam.

Zwischenzeitlich heizten die jeweiligen Tänze der männlichen und der weiblichen Disney-Figuren kräftig ein.
Zu guter Letzt hieß es dann noch Danke zu sagen und Abschied von der liebgewonnenen Schulzeit zu nehmen. Neben Geschenken für die Schule, Blumensträußen für den Hausmeister Herrn Grosser und die guten Seele der Cafeteria, Frau Schmidtke, erhielt die Sekretärin Katrin Path pünktlich zu ihrem Geburtstag ein Ständchen aller Anwesenden und viele warme Worte hinzu.
Nachdem das große Kino nun endgültig ein Ende hatte, wurde das Lehrerzimmer zur Kantine: Belegte Brötchen, Obstspieße, Fingerfood, wie Schnitzelchen und Frikadellen und zwei leckere Torten waren das Dankeschön der 12er an ihre Lehrer. Und natürlich durften auch ein paar Getränke nicht fehlen – natürlich alkoholfrei.

Abschließend lässt sich ohne Zweifel feststellen, dass die Ankündigung, die am Schuleingang zu lesen war, vollumfänglich und ganz im Sinne von Walt Disney eingehalten wurde.

„If you can dream it, you can do it.“