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Europa digital erleben: Die Erasmus+-Projektwoche des FSG Calbe in Lissabon

Der Weg nach Portugal: Bewerbung und Vorbereitung
Im Rahmen unseres Erasmus+-Projekts zum Thema Digitalität hatten wir, ausgewählte Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassenstufe des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe (Saale), die Möglichkeit, eine spannende Projektwoche in Portugal zu verbringen. Der Teilnahme ging ein Bewerbungsprozess voraus, bei dem wir begründen mussten, warum wir an dem Projekt teilnehmen möchten. Dafür füllten wir einen Bewerbungsbogen aus und reichten teilweise zusätzlich ein persönliches Motivationsschreiben ein. Aus den eingegangenen Bewerbungen wurden schließlich die Teilnehmenden ausgewählt.
Bereits mehrere Wochen vor der Reise trafen wir uns regelmäßig zu gemeinsamen Vorbereitungstreffen. Dort lernten wir uns als Gruppe besser kennen, erhielten wichtige Informationen zum Ablauf der Reise und beschäftigten uns intensiv mit den Zielen des Erasmus+-Programms. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema Digitalität und die Frage, wie digitale Technologien unseren Alltag, unsere Kommunikation und unsere Gesellschaft beeinflussen.
Nach langer Vorfreude war es schließlich am 7. Juni so weit: Bereits in den frühen Morgenstunden trafen wir uns an der Heger-Sporthalle und machten uns gemeinsam auf den Weg zum Flughafen. Nach unserem Flug von Leipzig nach Lissabon bezogen wir unser Hostel und nutzten die ersten Stunden, um uns in der portugiesischen Hauptstadt zu orientieren und erste Eindrücke zu sammeln.
Erste Eindrücke zwischen Tradition und Moderne
Unser abwechslungsreiches Programm begann am nächsten Tag mit einem Besuch der beeindruckenden Christusstatue Cristo Rei. Von dort aus konnten wir einen einzigartigen Blick über Lissabon, den Tejo und die berühmte Brücke des 25. April genießen. Anschließend überquerten wir die Brücke und besuchten die LX Factory, einen ehemaligen Industriekomplex, der heute als kreatives Kulturzentrum mit zahlreichen Geschäften, Cafés und kulturellen Angeboten genutzt wird. Dort konnten wir die besondere Verbindung von Tradition, Kreativität und moderner Stadtentwicklung erleben und viele interessante Eindrücke sammeln.
Digitalität im Alltag: Die Projekt-Challenges
Ein besonderer Schwerpunkt der Reise lag auf den verschiedenen Challenges, die wir während unseres Aufenthalts in kleinen Teams bearbeiteten. Dafür wurde unsere Gruppe in mehrere Arbeitsgruppen aufgeteilt. Die Aufgaben sollten uns dabei helfen, das Thema Digitalität im Alltag bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren.
So hielten wir beispielsweise Ausschau nach digitalen Anzeigetafeln und Informationssystemen im öffentlichen Raum. Außerdem produzierten wir kurze Reels beziehungsweise TikToks, in denen wir erklärten, wie das portugiesische U-Bahn-System funktioniert und welche Rolle digitale Anwendungen bei der Orientierung im öffentlichen Nahverkehr spielen. Eine weitere Challenge beschäftigte sich mit dem Vergleich zwischen traditionellem Handel und digitalem Konsum. Dabei untersuchten wir die Unterschiede zwischen dem Einkauf an Marktständen und dem Online-Shopping und diskutierten die jeweiligen Vor- und Nachteile. Durch diese praxisnahen Aufgaben konnten wir die Auswirkungen der Digitalisierung direkt vor Ort beobachten und unsere Ergebnisse kreativ dokumentieren.
Begegnungen an der Partnerschule und historische Highlights
Ein weiteres Highlight erwartete uns beim Besuch unserer Partnerschule EB1/JI Castelo. Gemeinsam mit den portugiesischen Schülerinnen und Schülern erkundeten wir das Castelo de São Jorge, eine der bekanntesten historischen Sehenswürdigkeiten Lissabons. Anschließend führte uns unser Weg durch die engen Gassen der Alfama, des ältesten Stadtviertels der Stadt, sowie zur beeindruckenden Kathedrale Sé de Lisboa. Besonders wertvoll war dabei der direkte Austausch mit den portugiesischen Kindern, durch den wir viele Einblicke in ihren Schulalltag und ihre Lebensweise gewinnen konnten.
Auch die folgenden Tage boten zahlreiche kulturelle und historische Eindrücke. Im Kulturbezirk Belém besuchten wir das moderne Kunstmuseum MAAT, das berühmte Hieronymus-Kloster, das beeindruckende Seefahrerdenkmal Padrão dos Descobrimentos von dessen Aussichtsplattform aus wir einen fantastischen Ausblick auf den nahegelegenen Torre de Belém direkt am Ufer des Tejo genießen konnten. Die Mischung aus moderner Architektur, Geschichte und Kultur machte diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis. Die Mischung aus moderner Architektur, Geschichte und Kultur machte diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis. Am darauffolgenden Tag besichtigten wir die Klosterruine Convento do Carmo, die bis heute an das verheerende Erdbeben von 1755 erinnert. Den restlichen Tag verbrachten wir am Strand, wo wir die Gelegenheit hatten, uns von den vielen Eindrücken der vergangenen Tage zu erholen und die portugiesische Küste zu genießen.
Projektabschluss und Lissabonner Lebensfreude
Am letzten Projekttag führten wir unsere abschließenden Recherchen durch, werteten die Ergebnisse unserer Challenges aus und bereiteten unsere Dokumentationen vor. Den gelungenen Abschluss der Reise bildete am Abend der Besuch der traditionellen Festas de Lisboa. Überall in der Stadt wurde gefeiert, Musik erklang aus den Straßen, und die besondere Atmosphäre dieses Festes bot uns die Möglichkeit, die portugiesische Kultur noch einmal auf authentische Weise zu erleben.
Die Erasmus+-Reise nach Portugal war für uns eine besondere und unvergessliche Erfahrung. Sie ermöglichte uns nicht nur, die Kultur und Geschichte eines anderen europäischen Landes kennenzulernen, sondern auch neue Freundschaften zu knüpfen und uns intensiv mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Die vielen Eindrücke, Begegnungen und gemeinsamen Erlebnisse werden uns noch lange in Erinnerung bleiben und zeigen, wie wertvoll internationale Zusammenarbeit und kultureller Austausch im Rahmen von Erasmus+ sein können.
Ein herzliches Dankeschön
Ein besonderer Dank gilt allen Personen, die diese Reise möglich gemacht haben. Vor allem unseren begleitenden Lehrkräften möchten wir für ihr großes Engagement danken. Bereits während der Vorbereitungsphase investierten sie viel Zeit in die Organisation und standen uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Auch während unseres Aufenthalts in Portugal war die Reise hervorragend geplant. Dank der sorgfältigen Vorbereitung und der durchdachten Organisation verlief die gesamte Woche reibungslos, sodass wir uns voll und ganz auf die zahlreichen Erlebnisse, Begegnungen und Projektaufgaben konzentrieren konnten. Für ihren Einsatz, ihre Geduld und ihre Unterstützung gebührt ihnen großer Dank.
Bedanken möchten wir uns außerdem herzlich beim Team des Lisbon Lounge Hostel, das uns während unseres Aufenthalts freundlich empfing und jederzeit hilfsbereit zur Seite stand. Durch die angenehme Atmosphäre und die herzliche Gastfreundschaft fühlten wir uns schnell willkommen und konnten unsere Zeit in Lissabon in einem tollen Umfeld verbringen.
Mit vielen neuen Erfahrungen, wertvollen Erkenntnissen und schönen Erinnerungen blicken wir auf eine gelungene Erasmus+-Reise zurück. Diese Woche hat uns nicht nur fachlich weitergebracht, sondern auch gezeigt, wie bereichernd europäischer Austausch, gemeinsame Projekte und internationale Freundschaften sein können.

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Festlicher Abschluss

Die Übergabe der Reifezeugnisse des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe begann der Schulchor sehr stimmungsvoll mit "This is me" aus dem Film „The Greatest Showmann“.
Die Fünftklässlerinnen Greta Römer und Malina Mothes nutzten ihre Rezitation von Guido Lehmanns "Glückwunsch zum Abitur", um gleich die Bühne zu verlassen und auf die Abiturienten zuzugehen, sie direkt anzusprechen und ihnen persönlich zu gratulieren.
Thematisch perfekt ausgewählt, schwungvoll und schlicht toll präsentierte der Chor "Die Reise" von Max Giesinger. Sehr ausdrucksstark rezitierte dann Achtklässlerin Isabella Meinecke Lothar Zenettis "Was keiner wagt" und offenbarte dabei einmal mehr, welch Talente unter den Schilleraner blühen.
Der Stolz auf die Schüler bzw. Abiturienten konnte im Nachgang auch aus der Festansprache des Schulleiters Rolf-Uwe Friederichs rausgehört werden. "Jetzt und hier ist das Wichtigste" von Friedrich Schiller leitete seine Rede ein, gefolgt von "gemeinsam sind wir bis hierher gekommen", "die letzte Schulwoche war ein gutes Zeichen eurer Kreativität" und "in dieser bewegen Zeit stimmt ihr mich optimistisch, nutzt eure Bildung, um Gutes zu tun und gestaltet eure und unsere Zukunft lebenswert."
Mittlerweile ist es im Übrigen der 34. Abiturjahrgang, der das Calbenser Gymnasium mit dem höchstmöglichen Schulabschluss verlässt. Eben dieses Zeugnis erhielten die Schülerinnen und Schüler anschließend aus den Händen des Schulleiters und der Tutoren Michael Ulrich, Sirko Laurisch und Sacha Wenzel, wobei die vielen schicken feierlichen Outfits nicht die Anspannung bei ihnen und den vielen Gästen im Staßfurter Bernstein Salzlandcenter kaschieren konnten. Mit den Abiturzeugnissen in der Hand gab es auf der Bühne dann viele strahlende Gesichter und glänzende Augen im Publikum. Alexander Sieche, Vorsitzender des Fördervereins des Gymnasiums, knüpfte genau an dieses Gefühl an: "Geschafft, das Abi in der Tasche und nun hinaus in die große weite Welt.", "Es sind so viele Lebensgeschichten, die noch geschrieben werden müssen.", "Genießen Sie die Zeit" und "Wenn ich in Ihre Augen sehe, ist mir um die Zukunft nicht bange."
Mit Maxima Schliwa und Mareike Herrmann (1,0) sowie Ferdinand Pierau und Nils Michaelis (1,2) zeichnete er die Jahrgangsbesten aus und erwähnte dabei nicht nur die starken schulischen Leistungen, sondern auch ihre Verantwortung für und positive Wirkung auf die Mitschüler, das schulische Engagement und eben die Durschnittsnote als Zeichen ihres Charakters.
Maxima Schliwa war im Anschluss ein nächster Gänsehautmoment vorbehalten. Am Keyboard sorgte sie mit dem ABBA-Musical-Song "Durch meine Finger rinnt die Zeit" für spannende Stille im Saal und endete tränengerührt.
Mit den traditionellen Dankesworten der Abiturienten zum Ende der feierlichen Übergabe der Reifezeugnisse fanden Lucie Bestian und Ferdinand Pierau viele treffende Gedanken. "Jedes Ende ist auch ein Neuanfang", "Es ist auch ein Abschied von vielen tollen Ereignissen und Erfahrungen.", "Nun heißt es insbesondere Danke zu sagen an alle Menschen, die uns bis hierher begleitet haben und uns auch zu dem gemacht haben, was wir jetzt sind."
Die vielen freudigen Gesichter der Eltern, Großeltern, Gäste, Lehrer und natürlich der Absolventen sagten, dass das abschließende "Danke" der Schule als auch der gesamte stimmungsvolle Schulabschluss super angekommen sind.

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ABIos Amigos…

Bereits die ersten vier Tage der "Motto-Woche" des Abiturjahrgangs 2025 am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe, ließen erahnen, welch spektakulärer Abschluss am allerletzten regulären Schultag folgen wird. Unter den Mottos "Go TrABI Go", "ABI Vegas", "Anfangsbuchstabe" und "ABI der 13. - Horror" hatten die Schilleraner bereits unzählige tolle, kreative Kostüme präsentiert und mit lauter Musik und verschiedensten Spielen die jüngeren Mitschüler in den Hofpausen mitgenommen.
Nachdem bereits zum Schulstart am Freitagmorgen das Schulgebäude wild geschmückt war und die jüngeren Schüler zur Suche nach kleinen Kakteen angehalten waren, bedeutete mexikanische Musik über die Schullautsprecher zu Beginn der vierten Stunde den Startschuss für "ABIos Amigos - 12 Jahre Siesta, jetzt Fiesta", das Programm der angehenden Abiturienten.
Aufgeregt und gespannt saßen die anderen Jahrgänge im Halbkreis auf dem Boden der Sporthalle und warteten auf den Start. Eltern, Großeltern und Freunde durften nicht fehlen. Ihnen war die Vorfreude auch anzusehen. In ihrer unverwechselbaren "Atzen-Art" führten die beiden Peperonis Nico Janich und Lenny Jahn durch das stimmungsvolle und abwechslungsreiche Programm. Witzige Spiele für die Lehrer, teils unterstützt durch Schüler, wie "Songtexte ergänzen", das spontane Schreiben eines thematischen Gedichts, „Wahr oder unwahr?“ und diverse Ballspiele sorgten dabei für ähnlich tosenden Jubel und Applaus, genauso wie die spektakulären Gruppentänze der Mädchen und der Jungen, für die die 12er sehr lange geübt hatten.
Nachdem zum Abschluss die beiden "Atzen" noch zwei Songs zum Besten gaben und viele Dankesworte an die Lehrer der zurückliegenden Jahre, natürlich an die Eltern, das tolle Publikum, aber auch die Sekretärin Frau Path und den Hausmeister, Herrn Hradek, platzieren hatten, fand die spektakuläre letzte Schulwoche den Abschluss mit vielen Emotionen, auch Tränen und vor allem tollen Erinnerungen an die "Fiesta" der Schilleraner.
Einige Kollegen und viele Schüler machten sich dann abends noch auf den Weg nach Pobzig und ließen den Tag gemeinsam ausklingen.
Schon bald sehen sich Lehrer und Abiturienten wieder, aber weder zu „Siesta“ noch „Fiesta“ und auch nicht verkleidet, sondern zum „Examen de Bachillerato“. Die Abiturprüfung beginnt.

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Ein Tag im Maschinenbauunternehmen Doppstadt

Am 23. Juni 2023 besuchten wir, die Klasse 9b des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, das Unternehmen Doppstadt. Wir wurden am Haupttor von Frau Andreas empfangen und bekamen alle eine gelbe Weste. Danach wurden uns die zwei Lehrmeister Herr Schulze und Herr Jänicke vorgestellt, welche uns, nach dem Verstauen unserer Taschen, in zwei Gruppen durch den Betrieb führten. Zuerst zeigten sie uns eine große Halle, in welcher alle Typen von Blechen verstaut werden. Danach ging es weiter zu den Zuschneidemaschinen, der Blechformung und der Schweißabteilung für größere Teile. In der nächsten Halle gab es noch einmal eine Schweißabteilung, jedoch für kleinere Teile, dort wurden auch große Trommeln für die Maschinen hergestellt und scharfe Kanten verschiedenster Teile mit Sandstrahl geglättet. Auf dem Weg zu der letzten Halle kamen wir an der Lackiererei vorbei, wo die Fragmente mit Farben, wie z.B. orange, lackiert werden. Die letzte Halle, die wir besichtigten, wird in zwei Bereiche getrennt. Das große Lager und die Taktstraße, in der die Teile zusammengefügt, die Motoren eingebaut und zum Schluss die Maschinen zum ersten Mal in Betrieb genommen werden. Nach der Führung versammelten wir uns alle im Speisesaal, um einem Vortrag über den Betrieb zuzuhören. Anschließend konnten wir Fragen stellen und schnell etwas essen und trinken. Daraufhin führte man uns zu einem Platz, wo eine der Maschinen vorgeführt wurde. Als Letztes zeigte man uns das Museum im Wasserturm und wir konnten einen Blick auf Calbe und die Umgebung von der Aussichtsplattform aus werfen. Wir verabschiedeten uns am Haupttor und die Exkursion nahm ein Ende.
Hiermit bedanken wir uns noch einmal recht herzlich bei der Firma Doppstadt für die Möglichkeit, das Unternehmen besser kennenzulernen.

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Mittendrin und voll dabei !

Mit vollem Vertrauen zu Herrn Laurisch bereitete sich die neugierige Klasse 8a auf die Klassenfahrt nach Arendsee vor.
Dann war es so weit, um 7:45 Uhr stand schon die gesamte Klasse mit vollen Koffern an der Bushaltestelle der Heger Sporthalle. Als der Reisebus ankam, gab es kein Zurück mehr.
Die Ankunft war strukturiert, die Zimmerzuteilung klappte perfekt. Die Zimmer für zwei oder vier Personen waren nicht nur nummeriert, sondern gaben ihren Bewohnern eine Tierklasse vor. Vom Eichhörnchenbau zur Wolfshöhle bis zur Rehwildwiese waren alle Waldbewohner vorhanden. Auch die Kreativität bei der Möbelauswahl hat im Jugendwaldheim nicht nachgelassen!
An der Treppe, die oft benutzt wurde, da die Mädchen im Erdgeschoss wohnten und die Toiletten sich auf der ersten Etage befanden, hing ein Wildschweinkopf, schon bald kurz „Hildegard“ getauft. Auch Geweihe im Flur brachten ein gewisses Feeling mit sich. Die gewöhnungsbedürftigen Betten wurden jedoch nicht lange von uns benutzt, da der äußerst nette Klassenlehrer der 8a das Wecken zunächst Zeit auf 6:00Uhr festlegte.
Nach dem Aufstehen ging es zum Frischmachen am eigenen Spülbecken im Zimmer und danach in den Essensbereich. Dabei wurden feste Sitzplätze gefordert. Einige hatten Glück bei der Sitzplatztsuche, andere mussten sich umsetzen oder sich gar zum Lehrer gesellen . Die 3 Malzeiten am Tag genossen wir sehr. Doch gab es zum Genießen frühs nicht die Zeit, da die Arbeit im Wald nicht wartet. In einer stabilen Einteilung von Dreier- bis Siebenergruppen und ging es an die Arbeit! Vom Drahtzaun abbauen oder Vogelhäuschen bauen bis hin zum Holzspalten machte alles einen ziemlich großen Spaß.
Nach der Arbeit beanspruchtete ein jeder Schüler seine Freizeit, diese wurde ihm fast immer gegönnt, jedoch mussten wir uns auf eine 10 km Wanderschaft um den Arendsee einlassen. Nach dem fast dreistündigen Spaziergang bei Wind und Nieselregen freute sich jeder auf eine Pause. Diese Pause konnten wir individuell füllen: In die Stadt laufen und einen kleinen Einkauf mit Freunden machen oder „Spielekeller“ mit Billard, Tischkicker und Tischtennis. Die Tischtennisbälle und –Schläger konnten diese Woche mit der Klasse 8 a nicht lange überleben…
Der Tischkicker war der Hit für Matches zwischen Lehrer und Schülern.
Jedoch gab es ein Gebot des Schweigens am Lagerfeuer: „Alles, was in Arendsee passiert, bleibt im Arendsee.“ Zitat Ende. Mit Geschichten über die Vergangenheit oder um ein leckeres selbstgemachtes Stockbrot zu genießen, vertrieben wir uns die zeit am warmen Feuer.
Die festen Bettzeiten (22:00 Uhr-07:00 Uhr) waren für einige von uns schwer einzuhalten. Doch natürlich ging es jeden Morgen übermotiviert zum Frühstück. Das Duschen musste mit genauer Absprache ablaufen, da es bei den Mädchen schnell zu Komplikationen kommen konnte…
Donnerstag, der vorletzte Tag, sollte ohne Arbeit ablaufen. Die Klasse hatte sich auf Bowlen geeinigt. Talente gab es nicht besonders viele in der Klasse, dafür war es jedoch sehr spaßig. Am Nachmittag sollte uns dann ein kleiner Schießwettbewerb die Zeit vertreiben. Abends genossen wir wieder eine kleine Runde am Lagerfeuer.
Freitag, der tränenreiche Abschied vom Wald, näherte sich. Nach Absprache mit Herrn Laurisch freuten wir uns, eine Stunde später aufstehen zu können. Dann war es so weit, alle Koffer waren gepackt und zum Eingang des Jugendwaldheims gebracht. Natürlich wurden das Bowlen und das Schießen vor der Abreise noch ausgewertet. Doch danach startete die Abreise.
Einige hatten sich trotz des Essverbotes noch einige Snacks gegönnt, um den Schmerz der Trennung besser verkraften zu können. Auf der Fahrt durfte Musik nicht fehlen! Die absoluten Hits, wie „Over the Rainbow“ oder „Quellkartoffeln mit Dupp Dupp“ durften natürlich in den Playlists der Jungs nicht fehlen.
Rückblickend gesehen, war die Klassenfahrt nicht so schlimm, wie gedacht. Die gesammelten Erfahrungen waren hilfreich und recht effizient. Einige haben es genossen, Einige haben es gehasst. Aber verschiedene Meinungen gibt es ja immer in der 8a.

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Besondere Geschenke und Grüße für die Jubilare am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe

Ein runder Geburtstag ist immer etwas ganz Besonderes. Auch am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe ist es eine gute Tradition, den Jubilaren des Kollegiums aus diesem Anlass eine Überraschung zu bereiten. Gute Geister im Hintergrund haben zum Glück immer wieder neue Ideen.

Im März feierte die Mathematik-, Informatik- und Geografielehrerin Christiane Kannegießer ihren 50. Geburtstag. Versteckt in einer alten Kaffeemühle befand sich eine Aufmerksamkeit für einen neuen, modernen Kaffeeautomaten. Ebenfalls 50 Jahre alt wurde der Geschichts- und Geografielehrer Sirko Laurisch. Er freute sich über eine besondere Goldmünze mit historischer Prägung und Geografiebezug.

Vor wenigen Tagen beschenkten die Schilleraner Klaus Pfesdorf zum 60. Geburtstag mit einem Island-Bildband und einer kleinen Anschubfinanzierung für eine mögliche Reise auf diese spannende Insel. Damit aber nicht genug, denn das Urgestein des Calbenser Gymnasiums erreichten weitere überraschende Glückwünsche. So gratulierten der deutsche Physiknobelpreisträger aus dem Jahr 2020, Prof. Dr. Reinhard Genzel, der bekannte Physiker Ranga Yogeshwar, die Astronauten Thomas Reiter und Reinhold Ewald, das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum und die Astronomische Gesellschaft dem Physik- und Astronomielehrer.

Die Freude darüber schrieb sich schnell in sein Gesicht, sodass auch dieser runde Geburtstag etwas ganz Besonderes war.