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Bronze für unsere U 16 Fußballer im Landesfinale

Einen Tag bevor die Fußball-WM in Mexiko startete, fand in Dessau-Roßlau am 10. Juni das Landesfinale für unsere Jungen der U16 in Dessau statt. Dafür hatten sie sich in drei Qualifikationsrunden über die Stationen Calbe (Heger), Bernburg und Aken mit insgesamt sechs Siegen qualifiziert.
Bei fantastischem Fußballwetter und einem hervorragend präparierten Rasen freuten sich die Schilleraner auf ihre Partien gegen das Diesterweg-Gymnasium Tangermünde-Havelberg, die Sportsekundarschule Magdeburg und das Südstadtgymnasium Halle. Gegen keine dieser Schulen hatten wir zuvor gespielt und wir waren neugierig, ob wir mithalten können.
Im ersten Spiel gegen Tangermünde merkten wir sofort, dass hier noch einmal ein anderes Niveau als in den Vorrunden herrschte. Die körperlich robusten Tangermünder Angreifer konnten sich öfter gut in Szene setzen und Chancen herausspielen, aber entweder blockten unsere Abwehrspieler die Schüsse im letzten Augenblick oder Linus, unser super aufgelegter Torwart hielt die Bälle souverän fest. Im Gegenzug hatten wir jedoch auch selbst Chancen, Tore zu erzielen. Eine davon nutze Romeo: Er zog aus guter Position ab und der Schuss wurde abgewehrt – aber im Nachschuss ließ er dem gegnerischen Torwart keine Chance und erzielte das wichtige 1:0 für uns. Alle waren erleichtert, jedoch spürten wir, dass wir noch ein Tor in Halbzeit zwei nachlegen mussten um zu gewinnen. Daher nahmen wir uns auch in der Halbzeit vor weiter anzugreifen und nach vorn zu spielen. Das gelang uns nicht mehr so gut, denn Tangermünde drängte stark auf den Ausgleich und wir konnten nur noch wenige Entlastungsangriffe fahren. Um so erleichterter waren wir, als der Schlusspfiff endlich ertönte und wir einen erfolgreichen Start in das Turnier feiern konnten.
Das zweite Spiel bescherte uns die Sportschule Magdeburg als Gegner. Der Plan war es, hinten sicher zu stehen, die Räume zu verdichten und so den technisch starken und schnellen Magdeburgern etwas die Freude am Spielen zu nehmen. Leider schafften wir es nicht immer, die Abstände zu halten und daher fiel das befürchtete erste Gegentor auch ziemlich schnell. Mit einer Kombination über außen spielten sie ihren Stümer im Zentrum frei. Der konnte annehmen, schauen und einschieben: Keine Chance für Linus, den Ball noch am Pfosten vorbeizulenken. Wer jedoch gedacht hatte, wir fallen zusammen, sah sich getäuscht. Nur wenige Augenblicke später hatte Romeo die Chance für den Ausgleich auf dem Fuß. Vielleicht war er etwas überrascht und verzog deswegen, aber solche Chancen lässt er sich normalerweise nicht entgehen. So kam es, dass Magdeburg auf 2:0 erhöhte – wir jedoch die Chance auf den Anschlusstreffer hatten und wieder knapp vergaben. Mit einem Sonntagsschuss ala Olise ins lange Eck und einem weiteren Tor nach Schlafeinlage unserer Abwehr ins kurze Eck stand es am Ende 4:0 für die Sportschule. Ein verdienter Sieg, keine Frage, wohl aber zwei Tore zu hoch.
Somit war der Traum vom Landesmeistertitel leider geplatzt. Trotzdem bauten wir uns gegenseitig wieder auf und wollten jetzt unbedingt den zweiten Platz erringen. Dazu mussten wir gegen das Südstadtgymnasium Halle gewinnen. Da sie genau wie wir auch einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto hatten, dazu aber das bessere Torverhältnis, war für uns ein Sieg Pflicht. Diese Herkulesaufgabe schien uns in der ersten Halbzeit komplett zu lähmen. Wir fanden gar nicht in unser Spiel, kamen nicht in die Zweikämpfe und spielten viel zu oft unserem Gegner den Ball in die Füße. Zum Glück konnte Halle daraus keinen Vorteil ziehen, sondern spielte sich ebenso immer wieder in unserer Abwehr fest. Zugegeben: Ein bisschen Glück war auch dabei und wiederum ein bärenstarker Torhüter.
Was in der Halbzeitpause passiert ist? Keine Ahnung. Aber in der zweiten Hälfte spielte unsere Mannschaft wie ausgewechselt. Wir hatten viele Ballgewinne in des Gegners Hälfte und spielten mutig nach vorne. Allein das Tor war wie vernagelt. So rannten wir immer wieder an, Halle dagegen spielte auf Zeit und die Bälle meist lang ins Aus. Für unsere Begriffe viel zu pünktlich pfiff der Schiedsrichter nach 20 äußerst spannenden Minuten die Partie beim Stand von 0:0 ab, und unsere Köpfe hingen schon ein wenig, da wir jetzt auch den zweiten Platz knapp verpasst haben. Dann aber wurde uns bewusst, was wir in diesem Schuljahr geleistet haben: 9 Spiele, 7 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage und insgesamt nur 4 Gegentore, alle gegen die Sportschule. Das kann sich mehr als sehen lassen! Wenn Deutschland genau so erfolgreich bei der WM abschneidet, sind sicher alle zufrieden (außer vielleicht Julian Nagelsmann).
Besonders schön für uns war, dass wir so stark von zahlreichen Edelfans, unseren Elten und Großeltern, unterstützt wurden, u.a. von Herrn Lange, der für jedes Spiel eine taktische Idee hatte und uns auch schon durch Vorrunden begleitete. Die beginnen für das neue Schuljahr bereits im September – dann jedoch in der U18. Wir alle können es kaum erwarten!

Für das FSG Calbe spielten:
Golde, Mats; Grychtol, Paul; Weihshaupt, Mika; Wittchen, Luca; Hamel, Tim; Kunow, Linus; Busse, Lennard; Portsch, Maximilian; Rudolph, Hannes; Steinhausen, Mika; Hoffmann, Taylor; Lange, Romeo; Binnebösel, Jonas; Janke-Lehmann, Dylan; Kunze, Tom

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„So! Lange! – so lange“

Lehrer  und Schülervertreter des Friedrich-Schiller-Gymnasiums hatten sich pünktlich nach der Zeugnisübergabe im großen Musikraum versammelt, um den langjährigen und beliebten Lehrer Wolf-Dieter Lange gebührend in den Ruhestand zu verabschieden.

Mit einer pointierten Betonung kann der Inhalt einer Aussage deutlich verändert werden. Genau dieses Mittels bediente sich Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs in seiner Rede: „So! Lange!“ begann er, um unmittelbar zu ergänzen: „So lange – haben es nicht viele geschafft!“ und bezog sich dabei auf ein Schreiben des Landesschulamtes.

„So lange“ beschreibt dabei nur annähernd, auf welch eine lange Lehrerzeit Wolf-Dieter Lange zurückblickt. Nach dem erfolgreichen Studium der Fächer Geografie und Sport an der Berliner Humboldt Universität begann die eigentliche Lehrerkarriere 1976 an der vom ihm selbst liebevoll beschriebenen „Dorfschule“ in Eickendorf. Nach dem Wechsel an die POS „Karl Marx“ in Calbe im Jahre 1982 und dem nahtlosen Übergang nach der Wende zum Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe endet nun im Jahr 2016 sein 40-jähriges Wirken.

Im Umgang mit den Schülern hat er dabei ständig alle Register gezogen und ist in den Schülergenerationen für seinen Humor, seine Ironie und für sein uneingeschränktes Engagement bekannt. Insbesondere die bewusste oder unbewusste Wiederholung seiner Witze, um in alter Lehrermanier das inhaltliche Verständnis bei allen Schülern zu erreichen, wird Vielen in Erinnerung bleiben. Ein weiteres prägnantes Beispiel für seine Arbeit ist sicherlich sein Badmintonspiel: gegen die Schnelligkeit und Kraft der jungen und sehr motivierten Schüler konnte er allzu oft mit seinem guten Stellungsspiel gewinnen und somit immer neue Herausforderungen erzeugen. Aber auch bei den vielen anderen Sportarten war Herr Lange stets mit hundertprozentiger Leidenschaft dabei.

„So! Lange!“ könnte ergänzend auch nicht besser passen, denn in der Verabschiedung ließen sowohl der Schulleiter als auch alle anderen Kollegen, keinen Zweifel aufkommen, dass Wolf-Dieter Lange auch zukünftig ein fester Bestandteil der Schilleraner sein wird und das noch „so lange“. Abschließend war es dann auch wenig verwunderlich, dass sich seine Kollegen mit einem engagiert vorgetragenen Luftpumpenkonzert beim ihm verabschiedeten, aber eben nicht auf Dauer.

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Schilleraner halten Handballtradition in Calbe hoch

Handball und Calbe sind zwei Begriffe, die seit jeher untrennbar miteinander verbunden sind. Insbesondere im männlichen und weiblichen Nachwuchsbereich eilen die TSG-Handballer spielend von Erfolg zu Erfolg.

Doch nicht nur der Verein, auch das Friedrich-Schiller-Gymnasium hält die jahrzehntelange Handballtradition in der Saalestadt aufrecht. Bei den kürzlich stattgefundenen Landesfinals der verschiedenen Altersklassen im Schulwettstreit „Jugend trainiert für Olympia“ in Sachsen-Anhalt konnten die Schilleraner drei tolle Podestplätze bejubeln.

Unter den Augen von SCM-Jugendkoordinator Bennet Wiegert und dem Kapitän des Magdeburger Bundesligisten Fabian van Olphen blieben zwar die jeweiligen Spitzenplätze für die Sportschulen des Landes reserviert, dahinter jedoch erreichten die Calbenser laut Sportlehrerin Gabi Seebach „ein hervorragendes Ergebnis“.

So setzten sich die Mädchen der Jahrgänge 1999 bis 2001 überaus deutlich gegen ihre Konkurrentinnen vom Agricolagymnasium Hohenmölsen (13:4) und vom Markgraf-Albrecht-Gymnasium Osterburg (10:4) durch und belegten hinter dem Sportgymnasium Halle einen starken zweiten Platz.

Ebenfalls über silberne Medaillen konnten sich die spielstarken Schiller-Jungs der Jahrgänge 2001 bis 2003 freuen. Der Niederlage gegen die körperlich deutlich überlegenen Handballer des Sportgymnasiums Magdeburg (5:15) standen dabei zwei deutliche Siege gegen das Markgraf-Albrecht-Gymnasium Osterburg (14:8) und Goethegymnasium Weißenfels (17:7) gegenüber.

Nachdem die Schilleraner im männlichen Bereich der Jahrgänge 1997 bis 1999 gegen das Sportgymnasium Magdeburg standesgemäß mit 8:13 unterlagen und im Weiteren gegen das Luther-Gymnasium Eisleben mit 18:6 gewannen, mussten sich die Calbenser denkbar knapp dem Osterburger Gymnasium mit 12:13 geschlagen geben. Trotzdessen blieb am Ende im Team die große Freude über den überzeugenden Bronzerang.

Aufgebot des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Mädchen (1999 bis 2001): Ulrike Neumann – Eve Mänz, Kim Möhring, Isabel Schmidt, Emely Dragendorf, Lisa Heinrich, Alexandra Wolf, Gina Behlau, Annika Thieme, Linda Wunderling, Inga Thomas

Aufgebot des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Jungen (2001 bis 2003): Max Lehmann – Bennet Wenzel, Tommes Vehse, Dominic Held, Bryan Fritze, Niklas Grillich, Luca Koch, Tim Wagener, Alexander Möhring, Paul Steffen, Tim Wagner, Jonas Wolf

Aufgebot des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Mädchen (1997 bis 1999): Christoph Borzucki – Tim Gieraths, Florian Lück, Leon Dobertin, Toni Priebe, Paul Gehrmann, Tom Heller, Maximilian Lohse, Tim Bullmann, Justhin Kliem