in den
Medien wurde bereits mitgeteilt, dass sich die Schulen zum Schuljahresbeginn
2020/21 im Land Sachsen-Anhalt auf die Rückkehr in den Regelbetrieb vorbereiten. Es besteht am 27.08.
und 28.08.2020 in der Schule (Schulgelände, Schulgebäude und in öffentlichen
Verkehrsmitteln) die Pflicht, eine Mund-
Nasen-Bedeckung zu tragen. Im Unterricht selbst besteht keine Pflicht zum
Tragen einer Maske. Das Konzept lässt sich am kürzesten mit den Buchstaben AHA
(Abstand-Hygiene-Alltagsmaske) beschreiben. Weitere wichtige Belehrungspunkte
werden am ersten Schultag in den Klassen mit den Klassenlehrern bzw. Tutoren
und Ihren Kindern besprochen.
Unter den Verweisen (Dateien zum Lesen und
Herunterladen) können Sie sich, liebe Eltern und Schüler, vorab informieren. Die
Verhaltensregelungen werden in diesen Dateien ausführlich beschrieben und für
das Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe (Saale) angepasst.
Zu Beginn
des Schuljahres 2020/21 muss diese Erklärung (2020-08-27_Mitteilung Schüler-Elternhaus.pdf) bis spätestens am 31.08.2020 in
der Schule vorliegen. Eine Erneuerung der Mitteilung an die Schule ist bei
einer Abwesenheit des Schülers bzw. der Schülerin von 5 Schultagen Pflicht.
Für das neue Schuljahr wünsche euch
einen guten Start und bleiben Sie gesund!
Pressemitteilung des Salzlandkreises vom 26. Juni 2020:
Dank „IT macht Schule“ können Schüler und Lehrer im Salzlandkreis während der Corona-Krise problemlos kommunizieren. Was hinter der Plattform steckt und wie viel mehr Schüler die vielfältigen Möglichkeiten nutzen könnten.
Der Salzlandkreis hat mit „IT macht Schule“ einen Volltreffer bei der technischen Ausstattung seiner Sekundarschulen und Gymnasien gelandet. Das haben Lehrer und auch Schüler verschiedener Schulen Landrat Markus Bauer bei Gesprächen in den vergangenen Tagen bestätigt. Der Landrat wollte an den Gymnasien in Calbe und Bernburg wissen, inwiefern die vom Salzlandkreis zur Verfügung gestellte Hard- und Software den Unterrichtsalltag während der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Schulschließungen unterstützen konnte.
So sagte Steffen Schmidt, Schulleiter des Gymnasiums Carolinum in Bernburg: „Die Schulschließungen kamen für uns alle völlig unerwartet. Mit Hilfe des Salzlandkreises haben wir dennoch schnell fast alle Schüler digital erreicht.“ Schülersprecher Bill Heyer sagte: „Das Portal ist sehr übersichtlich. Es hat vielen Schülern geholfen, Daten hochzuladen und sich auszutauschen.“ Ähnlich äußerten sich Lehrer und Schüler dem Landrat gegenüber auch in Calbe. Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs sagte: „Die Plattform war die Basis, um den Unterricht überhaupt fortsetzen zu können.“
Paula B. Ihlo aus Brumby, Siebtklässlerin am Gymnasium in Calbe, Sozialkundelehrer Stefan Lenhart, Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs und Landrat Markus Bauer im Gespräch. | Foto:Marko Jeschor/Pressestelle Salzlandkreis
Landrat Markus Bauer nahm das überwiegend positive Feedback natürlich
gern auf. Er sagte: „Wir haben früh erkannt, dass eine moderne
IT-Ausstattung in unseren Schulen für den Unterricht notwendig ist. Wie
wichtig solche Investitionen tatsächlich sind, hat uns die Corona-Krise
jetzt ganz deutlich gezeigt.“ Der Landrat betonte, die Gefahr von
weiteren Schulschließungen aufgrund des neuartigen Corona-Virus sei noch
nicht vorüber. Das sehe man auch in Sachsen-Anhalt. Es sei zumindest
aber gut zu wissen, dass der Salzlandkreis seine Schulen bestmöglich
beim sogenannten „Homeschooling“ unterstützen könne.
Mit „IT macht Schule“ investiert der Salzlandkreis seit 2014 stetig in die digitale Infrastruktur an den Schulen in eigener Trägerschaft. Dazu zählen insbesondere die Gymnasien und Sekundarschulen. An den Einrichtungen stehen Schülern und Lehrern sowohl Endgeräte als auch spezielle Programme zur Verfügung, über die internetbasiert Daten ausgetauscht werden können. Die Kosten allein für die Technik liegen bei mehreren Millionen Euro. Hinzu kommen Personalkosten für den Betrieb sowie die Weiterentwicklung der Programme.
Aktuell nutzen die zahlreichen Möglichkeiten der Plattform rund 85
Prozent der über 12.300 Schüler sowie über 1.200 Lehrer und pädagogische
Mitarbeiter an den genannten Schulformen. Sie alle haben einen eigenen
Zugang, um von zu Hause entweder den Stundenplan abzurufen oder
Unterrichtsmaterialien hoch- bzw. runterzuladen. Die Kommunikation ist
dank eines abgeschlossenen Systems datenschutzkonform. Das haben
unabhängige Überprüfungen ergeben.
Die externen Zugriffe auf das Portal stiegen nach Angaben des zuständigen Fachdienstes für Informations- und Kommunikationstechnik während der Schulschließungen Mitte März sprunghaft an. In wenigen Tagen wurden an einzelnen Schulen teilweise Datenmengen von bis zu 60 GB auf die Plattform hochgeladen. Dennoch konnte der zuständige Sachgebietsleiter Stefan Jorde berichten: „Das System lief und läuft stabil.“ Der Landrat lobte deshalb auch das außerordentliche Engagement seiner Mitarbeiter.
Wie umfassend die Möglichkeiten für alle Schulen in Trägerschaft der Salzlandkreises sind, stellte Anfang der Woche das Carolinum dem Landrat detailliert vor. Lehrer Henning Mogck brachte es nach dem halbstündigen Einblick auf den Punkt: „Mit ‚IT macht Schule‘ lässt sich der Unterricht vollständig abbilden.“ Was jedoch bisher fehle, seien Chat- oder Videofunktionen, damit sich Schüler und Lehrer digital austauschen können. Kritisiert wurde von Schülersprecher Bill Heyer auch, dass nicht alle Schüler zu Hause einen Computer besitzen und damit keine Chance hatten, Daten abzurufen.
Landrat Markus Bauer betonte, man habe ein Fundament für digitale Unterrichtseinheiten geschaffen. Damit sei es dem Salzlandkreis jetzt möglich, weitere Funktionen und auch Technik zur Verfügung zu stellen. In diesem Zusammenhang sprach er auch die von der Bundesregierung zur Verfügung gestellten Fördermittel über den sogenannten Digitalpakt an. „Wir werden natürlich weiter investieren.“ Digitale Technik sei nicht nur während einer Krise wie der jüngsten enorm von Bedeutung, sondern auch für eine zeitgemäße Wissensvermittlung. „Die Schüler wachsen mit den Medien auf.“ Gleichwohl könne die Technik den persönlichen Kontakt von Schülern und Lehrern nicht ersetzen.
Der Landrat kündigte auch an, mit der Landesregierung über „IT macht
Schule“ zu sprechen. Dafür stehen bereits entsprechende Termine fest.
Vorab sagt Markus Bauer: „Wir haben ein bewährtes und jederzeit
erweiterbares System, das alle Schulen im Land nutzen könnten.“
Übrigens: Den digitalen Unterricht ermöglicht der Salzlandkreis indes auch mit dem flächendeckenden Breitbandausbau. Mit über 33 Millionen Euro dafür gewährleistet der Landkreis, dass Schüler die digitalen Möglichkeiten auch zu Hause nutzen können.
Viel besser hätte die im vergangenen Jahr gestartete Spendenaktion unter dem Motto „Ein Flügel verleiht Flügel“ nicht enden können. Wenn man die zwei Mitarbeiter einer Spezialfirma für Klaviertransporte beobachtete, schien es, als ließen sie den über 100 Jahre alten Flügel aus der Aula über das Treppenhaus und schließlich durch den Haupteingang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe „fliegen“. Und das alles mit reiner Muskelkraft.
Der Rahmen dieser Abholaktion war bewusst groß
gewählt und Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs hatte zur Begrüßung auch direkt
eine Anekdote zum Start der großartigen Spendenaktion parat: „Eigentlich
dachten wir, dass der Flügel seinen Dienst längst getan hatte und somit planten
wir gemeinsam mit der Fachschaft Musik die Anschaffung eines neuen Instruments.
Mit leuchtenden Augen eröffnete uns der Klavierstimmer Herr Zorn dann, welch
ein wertvolles, aber leider sehr restaurierungsbedürftiges „Stück“ wir haben.“
Das obligatorische gemeinsame Erinnerungsfoto
beendete die so erfolgreiche Spenden- und Sammelaktion und war gleichzeitige
Start der umfangreichen Restauration des Grotrian Steinway Flügels. Dem
verantwortlichen Klavierbaumeister Herrn Süß vom Chemnitzer Pianohaus Hofmann konnte
man die Vorfreude auf die anstehende Arbeit ansehen. „Das ist ein deutsches
Premiuminstrument, das nach der Reparatur weitere mindestens fünf Jahrzehnte
als Konzertflügel verwendet werden kann. Es ist immer schön, wenn man weiß, was
Tolles am Ende herausrauskommt. Es ist eine Arbeit, die man sehen und hören
kann.“
Musiklehrerin Katrin Püsche freute sich dann
insbesondere über die Nachricht, dass der Flügel im Herbst nach der
handwerklich aufwändigen Restauration wieder in der Schulaula stehen soll. Christiane
Falkenthal, Sportlehrerin am Calbenser Gymnasium, war einerseits natürlich glücklich
und konnte andererseits ihren Stolz auch nicht verbergen, denn ein eigens
organisierter Sponsorenlauf der Klassen fünf bis acht brachte bereits knapp die
Hälfte der erforderlichen Summe zusammen. Carla Berlin aus der 5c und Paul
Schöbel aus der Klasse 8c waren stellvertretend für diese grandiose Leistung
mit vor Ort.
Stellvertretend für die Unterstützung durch weitere
Sponsoren waren Frau Kuberski und Herr Alkewitz von den AKC Apotheken Calbe,
Frau Cosic von der gleichnamigen Firma sowie Herr Blauwitz von der
Salzlandsparkasse geladen. Letztgenannter kann sicherlich als „Hauptsponsor“
bezeichnet werden. Die unfassbare Summe von 10.000 Euro stand auf dem
Spendenscheck, der durch den PS-Lose-Zweckertrag der Salzlandsparkasse
ermöglicht wurde. Drei Calbenser Apotheken sammelten insgesamt 600 Euro durch
das „Kalendergeld“ ihrer Kunden im Dezember 2019. Übrigens nur zwei Beispiele,
wie sehr sich das Umfeld des Calbenser Gymnasiums engagiert und letztlich, um
die Metapher abzuschließen, für reichlich Wind unter dem Flügel gesorgt hat.
Die Schulgemeinschaft des
Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe möchte sich bei den vielen kleinen und
großen Unterstützern aus der Elternschaft, dem persönlichen Umfeld der Schüler,
der Lehrerschaft und bei den vielen Gewerbetreibenden,
die sich an unserer Spendenaktion beteiligt haben, recht herzlich bedanken.
kürzlich erreichte uns leider die
Nachricht, dass der Besuch des Blue Lake Chores in Deutschland und damit auch
in Calbe für dieses Jahr von den Organisatoren aufgrund der aktuellen Lage
abgesagt wurde. Wir sind natürlich bestrebt gegebenenfalls im kommenden Jahr
möglichst einen Ersatztermin zu erreichen.
Auf diesem Wege bedanken wir uns im Namen der Schulgemeinschaft und des Fördervereins ausdrücklich für Ihr Vertrauen, verbunden mit der Bereitschaft einen BlueLaker in ihrer Familie zu beherbergen. Ich hoffe, Sie erneuern Ihre Bereitschaft zu gegebener Zeit, uns im Kalenderjahr 2021 bei dem Vorhaben Blue Lake in Calbe/Saale zu unterstützen. Ich bitte um Ihr Verständnis.
Zum
diesjährigen Tag der offenen Tür überreichte Andi Schneidewind einen
Spendenscheck über 400,- € an das Calbenser Gymnasium. Die Musikschule
Schneidewind ist bereits seit mehreren Jahren Bestandteil des Ganztagsangebots
und konnte somit bereits vielen Schilleranern verschiedene Musikinstrumente
näher bringen.
Der Spendenbetrag stammt aus den
Eintrittsgeldern des gut besuchten Weihnachtskonzertes in der Stephani-Kirche
und soll für neues Equipment in den Räumlichkeiten des Musikunterrichts genutzt
werden. Musiklehrerin Katrin Püsche zeigte sich sehr erfreut über die tolle
Idee und die damit verbundenen neuen Möglichkeiten.
Leider
wird es fast schon zur Gewohnheit, dass Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs zu
Beginn der Dienstberatungen am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe sehr
verdienstvolle Kollegen in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden muss. Bevor allerdings das
stimmungsvolle „Tschö“ für die beliebte Frau Kreuch beginnen konnte, begrüßte
er mit Frau Zinecker und Herrn Dr. Dick zwei neue Lehrer in den eigenen Reihen.
Musiklehrerin
Katrin Püsche organisierte eigens Akkordeonspieler Marco Sievert aus der
sechsten Klasse, „um Frau Kreuch in die heimatlichen Ostseewellen träumen zu
lassen“. Mit den beiden Songs „Biskaya“ und „He´s a Pirate“ keimte schnell
Ostseestimmung auf, ein toller Bezug zu ihrer Heimatstadt Bad Doberan. Der Weg,
oder vielleicht besser gesagt die gesellschaftliche Notwendigkeit, führte Frau
Kreuch und ihren Mann nach dem Studium an der Humboldt-Universität Berlin jedoch
in die Saalestadt Calbe. Hier war sie dann auch eines der Gründungsmitglieder
des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe 1990.
Der
eigenen Einschätzung nach „norddeutsch-kühl“ war die Geografie- und
Geschichtslehrerin als Motivationskünstlerin für Schüler und Lehrer
gleichermaßen bekannt und geschätzt. Mit einer großen Portion „norddeutschen
Humors“ hatte sie nach den Worten des Schulleiters großen Anteil an der
Ausgestaltung des Ganztagsschulkonzepts, der Arbeitsgemeinschaft Biotop, der
Bibliothek und unzähliger außerschulischer Veranstaltungen.
Frau Kreuch mit Schülerin Meike bei der Blumenpflege im Biotop des Gymnasiums.
Wie
gewohnt konnte auch Frau Kreuch mit einer witzigen Anekdote aufwarten. Sie
beschrieb den Weg zum Gymnasium, als sie von einem kleinen Schüler angesprochen
wurde: „Sind Sie meine neue Klassenlehrerin?“. Die Kollegen lachten reichlich
und sie antwortete: „Das war schon 1979. Einmal umgedreht und schon stehe ich
heute hier.“ Zum Abschluss ergänzt sie noch: „Ich habe schon gemerkt, dass die
Schule nicht mein zweites Zuhause ist, ich mich hier aber über 40 Jahre lang
unglaublich wohl gefühlt habe und mit vielen tollen Kollegen und Schülern
arbeiten durfte.“
Die
Abschiedsgeschenke der Lehrerschaft waren dann auch überaus passend: zum einen
gab es einen schönen Restaurantgutschein für die Klosterküche in der Heimat Bad
Doberan und in Anlehnung an ihre tolle Arbeit rund um das Schilleraner Biotop
einen Faltstuhl mit vielen Gerätschaften und Leckereien. Ganz zum Ende blieb
noch ein letztes „Tschö“.
Auf der Suche nach einer Finanzierungsmöglichkeit für die geplante Sanierung des Schillergymnasiums sieht der Kreis beim Bund eine Chance.
Es kommt nicht jeden Tag vor, dass ein Staatssekretär des Bundesinnenministeriums in Calbe vorbeischaut. Auf Einladung von Kulturstaatssekretär und Kreistagsmitglied Gunnar Schellenberger (CDU) besuchte Marco Wanderwitz (CDU) die Saalestadt, um sich dort im Gymnasium umzusehen. Seit Monaten sucht der Landkreis nach einer nicht genehmigten Finanzierung durch das Land für das Gymnasium in Calbe nach einer Möglichkeit, die geplante Sanierung des Gebäudes umzusetzen. Rund vier Millionen Euro will der Landkreis investieren, um das Haus wieder auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen, zeigt ein Porträt der Schule.
Landrat Markus Bauer (SPD), der dem Treffen beiwohnte, betonte, dass
den Landkreisen für die geplante Investition zu wenig Mittel zur
Verfügung stehen. Das Thema ist nicht neu und in vielen Bundesländern
regelmäßig ein Thema, weiß der Parlamentarische Staatssektretär im
Innenministerium, welches auch für Bau und Heimat zuständig ist.
Der Bund, sagte Marco Wanderwitz, nehme zunehmend eigenes Geld in die
Hand, um mehr zu tun für die Reduktion des Klimagases Kohlendioxid.
Dabei haben die Baufachleute im Haus vor allem die Gebäude im Visier.
Ein großer Teil der jährlich verfeuerten fossilen Brennstoffe geht für
die Beheizung von Gebäuden drauf. Werden sie in Zukunft besser gedämmt
und halten moderne Fenster mehr Energie zurück, könnte der
Energieverbrauch und damit der Ausstoß des Klimagases deutlich
verringert werden. Um den Ländern und den Landkreisen unter die Arme zu
greifen, wenn sie die notwendigen Sanierungen nicht selbst tragen
können, hat der Bund eigene Mittel eingeplant, schilderte er. Aus diesem
Topf könnte eine Sanierung möglicherweise finanziert werden, erklärte
er.
Allerdings müsse die Fachabteilung die vom Landkreis durchgeführten
Planungen zunächst prüfen und entsprechend beurteilen. Das werde mehrere
Wochen in Anspruch nehmen, kündigte er an. Gunnar Schellenberger
drängte darauf, dass der Landkreis bis Mai eine Entscheidung habe, ob
der Bund die beantragten Mittel übernehmen könne. Denn die Schüler,
Lehrer und Eltern wollten wissen, wann damit zu rechnen sei, dass sich
das Schulgebäude in eine Baustelle verwandele.
Der Sanierungsbedarf an dem 1954 auf dem Gelände des ehemaligen
Schlosses errichteten Schulgebäude lässt sich von außen erkennen. Zwar
verfügt das Haus über neue Fenster und auch im Flur zeigen die
Glaswände, dass der bauliche Brandschutz mit Brandabschnitten bereits
baulich umgesetzt wurde. Ein Blick in die Klassenräume des Hauses zeigt
allerdings, dass der Sanierungsbedarf sichtbar ist. Die Heizungsanlage
ist alt, die Kabel liegen über Putz. Einen modernen Eindruck macht das
Gymnasium in diesem Teil des Hauses nicht, räumt auch Schulleiter
Rolf-Uwe Friederichs ein.
Zuletzt hatte der Landkreis hier vor elf Jahren das Dach des Gebäudes
neu decken lassen. Der Anbau war seinerzeit bereits mit Hilfe eines
Bundesprogramms finanziert worden, heißt es in der Kurzvorstellung des
Schillergymnasiums. Der Bund finanzierte 2007 den Anbau, die Verbindung
zu dem neuen Gebäude und die Cafeteria. Für das Altgebäude gab es kein
Geld. Dabei wäre eine Sanierung des Hauses schon vor Jahren geboten
gewesen. Denn das Altgebäude leidet unter größeren Schäden durch
eindringende Feuchtigkeit. Der Bau muss vor der eigentlichen Sanierung
zunächst trockengelegt werden. Die Mauern müssen anschließend so
abgedichtet werden, dass das Wasser zukünftig kein Problem mehr für das
Haus ist. Anschließend müssen die betroffenen Fußböden in dem Gebäude
erneuert werden. Außerdem soll die Fassade saniert und die Fenster
sollen ausgetauscht werden. Die Räume sollen zudem einen Sonnenschutz
erhalten, um im Sommer das Lernen in den Räumen erträglicher zu machen.
Außerdem sollen die Klassenräume saniert werden. Künftig Energie und
Geld soll aber mit der Dämmung des Dachgeschosses eingespart werden.
Allein dieser Bauumfang wird auf rund 1,65 Millionen Euro geschätzt.
Rund eine Million Euro will der Landkreis in die Heizungs- und Regelungstechnik des Hauses stecken. Vorstellen kann sich die Schule hier auch den Einbau eines Blockheizkraftwerkes. Diese modernen Heizungen verbrennen zwar fossile Brennstoffe, sind aber sehr effizient, was den Wirkungsgrad angeht. In erster Linie erzeugen die Anlagen Strom. Die dabei entstehende Wärme wird dann für die Heizung genutzt. Außerdem soll in dem Haus eine moderne Regelungstechnik eingebaut werden, die dafür sorgt, dass die eingestellten Temperaturen gehalten werden. In der Aula soll außerdem eine Lüftungstechnik eingebaut werden. Außerdem sieht die Planung vor, die komplette Verkabelung des Gebäudes zu erneuern. Außerdem soll es für die Barrierefreiheit einen Aufzug geben, heißt es in der Übersicht.
Quelle: Volksstimme Schönebeck vom 24. Januar 2020
Der Schulleiter des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, Rolf-Uwe Friederichs, war sich sicher: „Auch ihr Schüler leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Fundaments unserer Demokratie“ und sprach dabei stellvertretend die Klasse 9a, die in ihrer Sozialkundestunde die ersten Besucher der Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ im schuleigenen Lesesaal der Bibliothek waren.
Ergänzend sagte er: „Es ist ja bei uns Tradition, dass die Großen interessante Sachen für die Kleinen vorbereiten und so ist es diesmal natürlich auch.“ Und so standen Lea Richter, Lydia Lehmann, Sandy Bartel, Hannah Rust und Chris Pfanne auch schon bereit, um die Schüler durch die Ausstellung zu führen.
In einem im Vorfeld stattfindenden Workshop hatten sie sich intensiv mit Marie Reinhold und Wolfgang Höffken von der Friedrich-Ebert-Stiftung vorbereitet, verschiedene Schwerpunkte zu Demokratie und Rechtsextremismus bearbeitet und sich eigene Eindrücke von den Ausstellungsinhalten gemacht.
Und so lief dann auch der erste Rundgang überaus entspannt und interessiert. Lea und Lydia diskutierten mit ihren jüngeren Mitschülern anschaulich über die grundlegenden Aspekte unserer Demokratie, einen Überblick über die rechtsextremen Strukturen in unserem Bundesland gab Chris, Hannah zeigte beispielhaft Straftaten und Todesfälle auf und abschließend präsentierte Sandy verschiedene Möglichkeiten im Umgang mit Stammtischparolen und extremistischen Meinungsbildern.
In dem zweiwöchigen Ausstellungszeitraum werden sich demnach mit Sicherheit noch viele weitere Calbenser Schüler mit dem Thema „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ beschäftigen.
Unter dem Motto „Weihnachtliches Potpourri“ hatten über 100 Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe gemeinsam mit ihren Lehrern ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm für das allseits beliebte Weihnachtskonzert zusammengestellt. Erneut waren die Eintrittskarten für die drei Termine in Windeseile ausverkauft und die zahlreichen Besucher wurden von Moderator Jonas Brösel stets witzig durch die knapp eineinhalb Stunden geführt.
Das „Weihnachtliche Potpourri“ oder auch in der Kurzübersetzung „Weihnachtliche Allerlei“ wurde durch eine bunte Mischung von Beiträgen des Großen Chors, der Gitarrengruppe, Solokünstlern, des Kleinen Chors, der Tanzgruppe, musikalischen Duos oder eben auch einer Mischung der Künstler erreicht. So war es dann auch wenig verwunderlich, dass wirklich bei Jedem der Funke irgendwann übersprang und die weihnachtliche Stimmung in der altehrwürdigen Schulaula schier greifbar wurde.
Gemeinsames Abschlussfoto der Aktiven des Weihnachtskonzerts
Aber auch außerhalb der Aula, auf dem Schulhof und in den angrenzenden Klassenräumen hatten die Schilleraner auf dem traditionellen Weihnachtsmarkt viel „Weihnachtliches Allerlei“ zu bieten. Zwischen mehreren Aufführungen eines englischen Theaterstücks der fünften Klassen, der Tombola, dem „Sprayerzelt“, dem Bastel- und Quizraum bot sich ein vielfältiges Potpourri an Köstlichkeiten. Mit Zuckerwatte, Waffeln, Kaffee und Kuchen, Plätzchen, Bratwurst und Glühwein konnten die vielen Besucher einen schönen Samstagabend verbringen und sich in gemütlicher Atmosphäre auf das Weihnachtsfest einstimmen.
Es war schon eine zwiespältige Situation, in der sich Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs vom Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe am letzten Schultag vor den Sommerferien wiederfand. Einerseits konnte er mit einem lachenden Auge seiner langjährigen Kollegin Helma Mitrasch eine Urkunde des Landes Sachsen-Anhalt für insgesamt 40 geleistete Dienstjahre im Lehrerberuf überreichen, andererseits jedoch überwog am Ende das weinende Auge, denn zum Abschluss des Schuljahres musste er die bei Kollegen und Schülern sehr beliebte Lehrerin in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden.
Begonnen hat das Lehrerleben von Frau Mitrasch 1974 an der Karl-Marx-Universität Leipzig mit dem Studium der Fächer Deutsch und Geschichte. In ihrer selbstbezeichneten „kleinen Dorfschule“ in Felgeleben, danach im Staßfurter Salzland Gymnasium bzw. später im Dr.-Frank-Gymnasium prägte sie mit ihrer optimistischen und freundlichen Art ganze Schülergenerationen mit. Auf eigenen Wunsch wechselte sie aus Staßfurt an das Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe und blickt seither auf eine schöne Zeit zurück: „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, hier mit den vielen tollen Schülern und Kollegen fast 20 Jahre zu arbeiten.“
An ihrer letzten Wirkungsstätte wurde Frau Mitrasch dann auch vom damaligen Schulleiter, Herrn Kiel, zu einem berufsbegleitendem Philosophiestudium für die Lehrbefähigung im Fach Ethik motiviert, wobei sie während dieser Zeit regelmäßig ihre Erfahrungen, positive als auch negative, mit ihren Kollegen im Lehrerzimmer ausgewertet hat. Letztendlich konnte die beliebte Lehrerin das Fach Ethik am Calbenser Gymnasium erfolgreich aufbauen und erfreute sich bis zuletzt an der Zusammenarbeit mit ihren jungen Kolleginnen, die sich ebenso herzlich für ihre Unterstützung bedankten.
Mit dem eigens umgedichteten Song „Helma, Helma, Superstar, Du bist einfach wunderbar.“ verabschiedete sich das gesamte Kollegium von Frau Mitrasch, die natürlich längst ihr lachendes und weinendes Auge nicht mehr verbergen konnte.
Cookie-Zustimmung verwalten
Wir verwenden Cookies, um unsere Website und unseren Service zu optimieren.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.