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Lesenacht – ein Erlebnisbericht

Um den Schülern der fünften Klassen eine unvergessliche Lesenacht zu bescheren, haben einige Schüler der elften Klasse in Zusammenarbeit mit Frau Karl dieses Event organisiert.

Das Erste, was zu tun war, war das Umräumen der Schlaf- und Stationsräume. Gegen 17 Uhr kamen dann auch schon die ersten Kinder, um sich in den Schulräumen niederzulassen. Nach dem „anstrengenden“ Umräumen der Schlafgelegenheiten musste für Essen gesorgt werden. Einige Schüler brachten Salate mit, die extra von den Eltern zubereitet worden waren, während die Elftklässler versuchten unter schwierigsten Bedingungen – es regnete – den Grill anzubekommen, um die Fleischversorgung in Form von leckeren Würstchen zu sichern. Dies gelang schlussendlich auch und es konnte gegessen werden.

Im Anschluss folgte der Hauptakt des Abends, die Autorin Karin Gündisch kam zu Besuch und las aus ihren Büchern vor. Die Kinder waren begeistert von den Büchern, sodass einige nicht mehr aufhören konnten zu staunen und die Mutigen sie mit Fragen bestürmten. In der Zeit bereiteten die Schüler der elften Klasse vier Stationen zur Belustigung der Kinder vor. An diesen Stationen konnte man zum Beispiel ein Wissensquiz bewältigen, Activity spielen, eine musikalische/tänzerische Glanzleistung an der Wii vorführen oder einer magischen Zaubershow zuschauen.

Als die Kinder nun von den großen Schülern begeistert waren, ging es auf zur Nachtwanderung. Dazu hatten sich die Elftklässer versteckt, um die Jüngeren etwas zu erschrecken. Dies führte bei einigen Schülern zu dem gewünschten Effekt. Nach der doch sehr nervenaufreibenden Nachtwanderung hieß es gegen elf Uhr Zähne putzen und ab ins Bett für die Kleinen. Die Elftklässler setzten sich noch mit den Lehrern zusammen und spielten ein wenig „Knack“. Nach und nach löste sich die Gruppe auf und alle wanderten ins Bett.

Schon früh um sechs hieß es dann raus aus den Federn, denn die Fünftklässler hatten Hunger. Mit Hilfe der Frühaufsteher wurde das Frühstück schnell vorbereitet und es konnte 7.30 Uhr gegessen werden. Im Anschluss wurden die Räume noch so hergerichtet, wie man sie Tags zuvor aufgefunden hatte.

Die Schüler dankten ihrer Mitorganisatorin für die tolle Idee und super Unterstützung mit einem kleinen Geschenk. Danach traten alle den Heimweg an und vermutlich fiel zu Hause der eine oder andere nochmals ins Bett.

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Edelmetall für die Schilleraner bei Jugend trainiert für Olympia

Traditionell werden im Frühjahr jedes Jahres die Landesfinals des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ ausgetragen. Auch in diesem Jahr konnten sich Mannschaften des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe in den Sportarten Badminton und Handball für diese Finalturniere qualifizieren.

Bereits Ende Februar fuhr die Badminton-Mixed-Mannschaft der WK III (Klasse 5-7) der Schilleraner nach Merseburg, um sich mit den besten Badmintonspielern des Landes zu messen.

Unsere Auswahl musste gleich im ersten Spiel gegen den Landesmeister des vergangenen Jahres antreten und neidlos anerkennen, dass man gegen das spielstarke Team vom Herder-Gymnasium aus Merseburg keine Siegchancen hatte. Dennoch bewiesen die Schilleraner Kampfgeist und verkauften sich so „teuer“ wie möglich.

Mit der gleichen Motivation ging man in die zweite Begegnung. Hier konnten die Mädchen und Jungen des FSG sogar einige Duelle für sich entscheiden, mussten sich aber insgesamt knapp dem Domgymnasium aus Merseburg geschlagen geben. Im Endergebnis blieb den Calbenser Gymnasiasten Platz 3 und eine verdiente Bronzemedaille, da die eigentlich tolle Leistung dieser Mannschaft schon das Erreichen des Landesfinales darstellt.

An dieser Stelle soll auch ein Dank an die Trainerinnen und Trainer des FSV Nienburg 1990 e.V. gehen. Von ihrer kontinuierlichen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen im Verein konnte die Schule auch in diesem Jahr wieder profitieren.

Badminton-Mannschaft: Leonie Felgenträger, Sven Mucke, Sascha Mucke, Philip Schwarze, Nina Häntsch, Jette Bohse, Enie Adamski

Für das Landesfinale im Hallenhandballkonnten sich in diesem Jahr lediglich die Jungen der WK II (Klasse 9-11) qualifizieren und fuhrenMitte März in die Landeshauptstadt.

Im ersten Spiel des Tages mussten die Schilleraner gleich gegen die Sportgymnasiasten aus Magdeburg antreten und der Gastgeber wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann mit 17:8 scheinbar mühelos gegen das Team vom Friedrich-Schiller-Gymnasium, dasdurch krankheitsbedingte Ausfälle geschwächt antreten musste.

Ansonsten konnte die Mannschaft des FSG allen Erwartungen gerecht werden und zwei souveräne Siege gegen die Gymnasien aus Blankenburg (17:7) und Barleben (14:9) einfahren. Dabei kam den Jungs zugute, dass sie sich aus dem Verein kennen, teilweise in der gleichen Mannschaft spielen und sehr gut aufeinander abgestimmt sind. „Einer für den Anderen…“ unter diesem Motto trugen die Calbenser tolle Kombinationen im Angriffsspielvor und zeigten eine sehr gute Defensivleistung. Auch hier soll der Dank an die Vereinstrainerinnen und –trainer nicht unerwähnt bleiben. Seit Jahren können die Schilleraner von der guten Nachwachsarbeit der TSG Calbe profitieren und stets gute Platzierungen bei „Jugend trainiert für Olympia“ belegen.

Handball-Mannschaft: Vico Tappenbeck, Maximilian Lorenz, Luca Koch, Paul Steffen, Alexander Möhring, Jonas Mierzwiak, Otto Rausch, Niels Kober, Cedrik Müller

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Schilleraner inmitten von Schnee, Ski und Spaß

Der 2. März, sieben Uhr morgens, ein Bus gefüllt mit müden Schülern, Lehrern und Begleitern. Diese befinden sich 834km und zwölf Stunden später im österreichischen Maria Lankowitz.

Ab diesem Tag beginnt für alle eine Woche voller Sport, Spaß und lustigen Erfahrungen. Die Hauptherausforderung für Frau Karl, Frau Falkenthal und Herrn Moll bestand darin, einer sehr großen Gruppe von Ski-Neulingen das Fahren in wenigen Tagen bestmöglich beizubringen. Dabei wurden sie tatkräftig von den jungen Begleitern Josephine, Anika, Hanna, Johannes und Marius  unterstützt. Neben Lehrern und ehemaligen Schülern geht auch ein großer Dank von uns an Herrn Ralf Falkenthal und Herrn Carsten Borchert, sowohl für die tolle Organisation im Hintergrund, als auch für das geduldige Erläutern der richtigen Ski-Techniken.

In den wenigen Tagen wurde diese Herausforderung glorreich bewältigt. Doch nicht nur die Skianfänger begannen Spaß am Fahren zu haben. Auch die Schüler, die bereits Skifahren konnten, kamen in verschiedenen Skigebieten auf ihre Kosten. Neben der Skiausbildung war besonders das herzliche und lockere Miteinander das, was das Skilager 2019 ausmachte und allen in Erinnerung bleiben wird. Das gemeinsame Lachen, Üben und Helfen bei Stürzen ließ einen niemals den Eindruck gewinnen, als hätte diese Woche nur  den Zweck Notenpunkte zu erhalten. Vielmehr ging es allen um den Spaß. Viel Action und Lacher boten auch die verschiedenen Ereignisse, die während dieser Woche zusätzlich stattfanden.

Erholung und Spaß bot gleich am ersten Abend der Thermenbesuch, welcher wohl dem einen oder anderen bevorstehenden Muskelkater ein wenig entgegen wirkte. Abends saß man zusammen und schaute sich die eigenen Fortschritte und Stürze des Tages gemeinsam mit allen an, das traditionelle Knackturnier wurde ausgetragen oderwir spielten „Alpines Volleyball“ mit Helm, Brille und Handschuhen. Das Highlight war die Skitaufe am letzten Abend. In dieser wurden besondere und lustige Ereignisse der vorherigen Tage gut verpackt noch einmal in Erinnerung gerufen: Nach  Stürzen, besonderen Ski-Skills und anderen Insidern wurden die entsprechenden  Schüler auf neue, kreative Namen getauft, welche immer für viel Gelächter sorgten. „Waldwichtel muss los“, „der hilfsbereite Franzbegleiter“ und die „schillernden, schmerzensgeprägten Barbie und Ken“  sind Taufnamen, die mit Sicherheit nicht so schnell in Vergessenheit geraten werden.  Im Anschluss wurde gemeinsam die Woche gefeiert, gesungen und getanzt.

Am letzten Skitag  haben wir noch wie üblich unsere Ski-Küren vorgestellt. Auch wenn es zu Beginn der Woche viele für unmöglich gehalten hatten, schafften es alle, tänzerisch auf ihren Skiern eigene Küren zu absolvieren.

Doch leider geht auch die schönste Zeit einmal vorbei und so wurde am Donnerstagnachmittag  die Rückfahrt aus Österreich angetreten. Wir mussten Schnee und Ski hinter uns lassen und sehen nun der Schule wieder ins Auge. Verabschiedet haben wir die schöne Zeit gemeinsam 3 Uhr Freitagnacht mit Singen und Taschenlampen. Einen großen Dank für diese Zeit von allen an alle, denn jeder Einzelne hat dazu beigetragen, dass es so schön geworden ist.  Ein Erlebnis, was alle Anwesenden jedem empfehlen würden und damit SKI HEIL!

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Trotz Grippewelle bei Handball-Landesmeisterschaften sehr überzeugt

Für die diesjährigen Landesfinals im Hallenhandball in Magdeburg hatten sich erneut sehr überzeugend zwei Mädchen- und zwei Jungenmannschaften des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe qualifiziert.

Den Auftakt machten am 13. März 2018 die Mädchen. Leider ging die Grippewelle auch an den Handballmädels nicht vorbei, sodass die Mannschaften beider Altersklassen zusammengelegt und somit die „Kleinen“ bei den „Großen“ aushelfen mussten. In der Landeshauptstadt gaben die Schilleraner alles, gerieten aber aufgrund des Altersunterschiedes körperlich erwartungsgemäß gegen die Mannschaften der Sportschulen aus Magdeburg und Halle sowie der Mannschaft des Gymnasiums aus Wolmirstedt in Nachteil. Die Mädels fanden nicht zu ihrem Spiel und waren deutlich unterlegen. Lediglich gegen Weißenfels konnten die Schilleraner einige Akzente setzen, zeigte zum Teil schöne Spielzüge und verabschiedeten sich zwar sieglos, aber mit einem versöhnlichen Abschluss aus dem Turnier.

Ähnlich wie den Mädchen erging es auch tags drauf den Jungen – zumindest den „Großen“ der neunten bis elften Klasse. Nur mit sieben Spielern angereist, war klar: Alle müssen in jedem Spiel durchspielen, es gibt keine Wechselmöglichkeiten. Und so kam es, wie es wohl auch kommen musste: In der ersten Halbzeit konnte man in jedem Spiel gut mithalten, aber der Kräfteverschleiß forderte seinen Tribut, so dass die Spiele gegen Barleben, Weißenfels und das Sportgymnasium Magdeburg recht deutlich verloren gingen und man letztlich mehr ermattet als enttäuscht mit dem vierten Platz die Heimreise antrat.

Am erfolgreichsten waren beim Landesfinale unsere Jungen der siebten, achten und neunten Klassen. Zuerst musste sich der große Turnierfavorit, das Sportgymnasium Magdeburg, durch die Decke strecken, um überhaupt gegen unsere Jungs zu gewinnen. Vor allem Torwart Vico Tappenbeck hatte insgesamt einen besonders guten Tag erwischt. In den restlichen zwei Partien gegen die „Burger“ Osterburg und Quedlinburg ließ man den Gegnern nicht den Hauch einer Chance und gewann jeweils überaus deutlich mit 26:2 beziehungsweise 19:7. So blieb unter dem Strich ein äußerst überzeugender und respektabler zweiter Platz hinter dem Seriensieger „Sportgymnasium Magdeburg“.

Mädchen (WK III): Sophie Wende, Emma Hoffmann, Tabea Linkohr, Lisa Amelang, Victoria Bischoff, Jasmin Jutrowska

Mädchen (WK IV): Anna Schiefer, Sarah Dziallas, Leonie Helge, Lucie Bestian, Lara Schneider, Alexa Brink

Jungen (WK III): Cedrik Müller, Jan Hollemann, Luca Stoye, Niels Kober, Maximilian Lorenz, Vico Tappenbeck, Paul Steffen

Jungen (WK II): Alexander Möhring, Luca Koch, Bennet Breitenstein, Niclas Gillich, Bryan Fritze, Dominic Held, Maximilian Lehmann

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Riesengaudi zwischen „Eisstockprinzessin“ und „Stehaufmaderl“

Skigötter oder verrückte Skitraditionen wie der Ski-Eid mit einem dreifachen „Ski – Heil“ waren uns, den Schülern der elften Klassen des Friedrich-Schiller Gymnasiums Calbe, bisher fremd. Im Skilager vom 03. bis 09. März erlebten unsere Frischlinge des Skisports wie auch die Fortgeschrittenen viele unvergessliche Abenteuer in den östlichen Alpen rund um Maria Lankowitz.

Nach einer gefühlt endlosen Anreise erhielten wir am Abend des ersten Tages noch unsere Ausrüstung mit Skiern, Stöcken und Helmen, sodass wir am nächsten Tag schon früh bei schönstem Sonnenschein die erste Piste im Skigebiet „Gaberl“ unsicher machen sollten. Während der ersten Schritte und Rutschversuche legte der eine oder andere seine erste „elegante“ Landung hin und freundete sich mit dem Schnee an. Aber wir Schilleraner lassen uns nicht so schnell unterkriegen und es wurde so lange geübt, bis jeder seine ersten Kurven auf die Piste zaubern konnte. Blaue Flecken und Muskelkater blieben dabei leider nicht aus und so ging es am Abend zum Entspannen in die Therme. Am nächsten Tag eroberten wir mit neuer Kraft und hoch motiviert den Kreischberg bei Murau. Unter der Anleitung von Skilehrer Rolf in seinem quietsch-grünen Skianzug erlernten unsere Anfänger die Technik „Damenfahrrad“ am Idiotenhügel. Die Fortgeschritten zogen mit Skilehrer Stefan die ersten Carving-Schwünge ins Tal und tanzten Schneewalzer.

Der Salzstiegl war unser Ziel für die letzten drei Tage – und hier hieß es: Üben, üben, üben! „Denkt an den Stockeinsatz“ bekamen wir von unseren Lehrern im Sekundentakt zu hören. Außerdem standen Rollen, Drehungen und andere kreative wie akrobatische Elemente auf dem Programm, die später in einer selbst zusammengestellten Kürübung präsentiert werden sollten. Zur Überraschung unserer Lehrer verkleideten sich dafür einige in Superhelden, Schlümpfe und Einhörner – eine Riesengaudi für alle!

Damit wir abends nicht gelangweilt auf unseren Zimmern hockten, sorgten unsere Lehrer und Betreuer für jede Menge Spaß beim Knackturnier, Eisstockschießen, Schneefußball, einem Kirchenbesuch 😉 und einer Disco mit unserem Privat-DJ Florence. Am letzten Abend wurden besonders auffällige Schüler von unseren „Skigöttern“ mit Gesicht-in-den-Schnee-tauchen, Klaps auf den Hintern und einem ekelhaften, sehr kreativ zusammengemixten Trank getauft, auf Namen wie „Technischer Feingeist mit Temporeserve!“, „Elegant schwingende Eisstockprinzessin“ oder „Unermüdliches Stehaufmaderl“.

Dann hieß es auch schon „Auf Wiedersehen“. Wir bedanken uns bei unseren Lehrern, Betreuern und unserem Busfahrer für diese unvergessliche Zeit, in der wir sehr viel Neues von ihnen lernen konnten und jede Menge Spaß gehabt haben. Wir verabschieden uns mit einem dreifachen „Ski – Heil“!

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Schillers zwischen Schneeballschlacht, Polonaise und Ski-Kür

Früh aufstehen hieß es für 44 Schüler und Lehrer aus der Saalestadt Calbe am Sonntagmorgen, denn es ging ins traditionelle Skilager nach Österreich. Nach einer elfstündigen Busfahrt erreichten alle, mit Vorfreude auf die kommenden Tage, das Jugendgästehaus in Maria Lankowitz. Dort angekommen, wurden Skier, Schuhe und Helme ausgeliehen, für einige zum ersten Mal.

Am Montag brachen wir gegen halb neun auf, um das Skigebiet „Salzstiegl“ zu erobern. Zuerst stand eine Erwärmung auf dem Plan. Danach schnallten wir unsere Skier an und ab ging es auf die Piste. Dabei wurde die Gruppe zunächst in Anfänger und Fortgeschrittene geteilt. Während die Anfänger auf der Lupowiese blieben, ging es für die Fortgeschrittenen hoch auf den Zwergenlift. Dort konnten wir zum ersten Mal unser Können beweisen. Allerdings waren die Wetterbedingungen nicht optimal, denn die Sicht war sehr schlecht.

Mittags gingen wir zur Stärkung in die Baude oder zum Bus. Nachmittags sah man schon Fortschritte bei den Anfängern. Akrobatische Stürze hatten beide Gruppen zu verzeichnen. Abends probierten wir uns im „Asphaltschießen“ (Eisstockschießen), dem Nationalsport der Steiermark, wobei wir alle viel Spaß zusammen hatten.

Am folgenden Tag war schon etwas Routine im morgendlichen Ablauf eingekehrt. Trotz leichten Muskelkaters freuten sich alle auf den neuen Skitag, da das Wetter nur Gutes versprach. Die Sonne strahlte und endlich konnten wir die Pisten, die wir am Tag zuvor erkundet hatten, in voller Länge sehen und die schöne Aussicht genießen. Die Anfänger standen nun schon ziemlich sicher auf ihren Skiern und die Fortgeschrittenen übten erste interessante Tricks, wie den Ski-Walzer oder das Rückwärtsfahren. Doch im Vordergrund standen bei allen die Technikverbesserung und das sichere Abfahren der verschiedenen Pisten. Nach dem Abendbrot fuhren wir in die Therme im Nachbarort zur Erholung und Entspannung. Wieder im Hotel trafen wir uns zur Auswertung der ersten Helmkameravideos,  verbunden mit wertvollen Tipps unserer Lehrer für die nächsten Tage.

Abschlussfoto nach dem Eisstockschießen.
Gemeinsames Foto am Fuße des Hangs.

Mittwoch ging es für alle auf den Zwergenlift. Obwohl die Anzahl der Stürze der Schüler, aber auch Lehrer im Gegensatz zum ersten Tag stark abnahm, sahen sie dennoch lustig aus. Alle hatten ihren Spaß, sowohl beim Fahren, als auch bei den täglichen Schneeball- und „Einseifschlachten“. Ein Teil der Gruppe begab sich zum ersten Mal auf die schwarze Piste. Manch einer hatte Respekt, doch trotzdem haben alle die als am schwierigsten geltende Piste gemeistert. Am Abend wurde, mit großer Beteiligung der Schüler und Betreuer, spontan ein Knackturnier organisiert. Auch dies trug sehr zur allseits tollen Stimmung bei.

Am Donnerstag wollten wir das Skigebiet „Klippitztörl“ erkunden, jedoch spielte das Wetter nicht mit und es ging wieder zum allbekannten „Salzstiegl“. Auf dem Weg dorthin mussten sogar Schneeketten angelegt werden. An diesem Tag haben wir fleißig für die Abschlusskür geübt. Weiterhin wurden Technikleistungen aufgenommen und benotet. Wer Lust hatte, konnte am Slalomrennen teilnehmen. Am Abend wurden die drei besten weiblichen und männlichen Slalomfahrer mit Urkunden und Medaillen geehrt. Aus diesem Anlass fand auch die Skitaufe statt. Dabei wurden sechs besonders heraus stechende Schüler auf lustige Namen, wie zum Beispiel „Tiefenentspanntes Aperol-Spritz Öhrchen“, „Spätreifendes Fallobst“ oder „Verliebter Social Media Stalker“ getauft und mussten den „Gottestrank“ trinken. Zum Schluss legten alle noch den „Skischwur“ ab. Später ließen wir den Abend mit einer Disco, Stuhltanz und Polonaise ausklingen.

Nach einer kurzen Nacht begaben wir uns ein letztes Mal in Richtung Piste. Die Kür erhielt den letzten Feinschliff und wurde gefestigt. Dabei verwendeten wir viele verschiedene Elemente, beispielsweise Polonaise, Vorwärtsrolle, durch die Beine fahren, synchrone Parallelschwünge, Slalom und vieles mehr. Nach erfolgreicher Beendigung der Kür wurde das Skilager mit einer ordentlichen Schneeballschlacht beendet. Zurück im Hotel packten wir unsere Koffer, verstauten alles im Bus und nach einer letzten Mahlzeit traten wir mit Tränen in den Augen die Rückfahrt nach Calbe an.

Das Skilager war für alle ein großer Erfolg und wir werden uns sicherlich sehr lange gern daran zurück erinnern. Wir bedanken uns bei unserem Busfahrer Steffen, welcher uns nach dem Skifahren mit etlichen Aprés-Ski-Hits versorgte und unseren tollen Gesang ertragen hat. Weiterhin geht ein großes Dankeschön an unsere Lehrer Frau Falkenthal, Frau Karl und Herrn Moll sowie Frau und Herrn Ehlert und an alle weiteren Organisatoren und Betreuer (Florian Ende, Lucas Marschall, Florian Trabandt, Herr Falkenthal, Karsten und Ute).

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Tausche Straßen- gegen Schlittschuhe

Blaue Flecken, kleinere Schürfwunden und gehöriger Muskelkater waren das Resultat der Weihnachtsexkursion der Klassen 10a und 10c des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe.

Nach einem kurzen Abstecher auf den schönen Hallenser Weihnachtsmarkt und dem obligatorischen Gruppenfoto vor einer Kindereisenbahn fanden sich die Schilleraner schnell auf ungewohntem Terrain wieder. Durch den Tausch der Straßen- gegen die Schlittschuhe und die Kombination mit dem gefrorenen Eis im Eisdome in Halle wurden die Bewegungen sehr wackelig. Insbesondere die Anfänger, zu denen auch unser Lehrer Herr Lenhart zählte, mussten den ein oder anderen spektakulären Sturz verkraften, was im Allgemeinen wesentlich zur sehr guten Stimmung beitrug. In der Gruppe jedoch, unterstützt von den erfahrenen Eisläufern, zogen alle gemütlich ihre Bahnen und wollten sich zum Ende kaum von ihren Schlittschuhen trennen.

Nach der minutengenauen Ankunft im Zug waren alle ziemlich geschafft und hatten neben den Schürfwunden, den blauen Flecken und dem Muskelkater viele schöne Erinnerungen an die gemeinsame Weihnachtsexkursion.