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Jugendparlament 2022 – Wir waren dabei!

Jugendparlament 2022

Plenarsitzung, Tagesordnung, Streit- und Diskussionskultur – all das durften wir, ausgewählte Schülerinnen und Schüler des 10. und 11. Jahrgangs des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe Mitte November im Landtag Sachsen – Anhalts selbst miterleben und gestalten.

Dies geschah im Rahmen des Projektes „Jugendparlament 2022“, welches vom Landtag Sachsen-Anhalt, wieder erstmalig seit 2018, organisiert wurde. Nachdem wir im Zuge des Sozialkundeunterrichts erfahren hatten, dass wir mit zwei anderen Schulen aus unserem Bundesland für das Event ausgewählt wurden, hieß es für uns 20 Schülerinnen und Schüler, sich zusammen zu setzen und darüber zu verständigen, welches Thema wir in den Landtag einbringen wollen, um somit unsere Interessen zu vertreten. Schnell fiel die Auswahl mit großer Mehrheit auf eine Änderung des Bewertungssystems der sogenannten „Talentfächer“. Deshalb schlugen wir vor, die Benotung der Fächer Musik, Sport und Kunst an allgemeinbildenden Schulen bis zur Klassenstufe 8 auszusetzen, um so die Förderung der jungen Schülerinnen und Schüler in den genannten Fächern ohne Notendruck in den Vordergrund zu stellen. Wir waren davon überzeugt, dass sich Schüler so aktiver kreativ ausleben und Talente besser entdeckt werden können. Mit diesem frisch gedruckten Antrag durften wir schon Mitte Oktober zu einem „Workshop“ in die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts reisen, um dort erstmalig einen direkten Einblick in die Abläufe des Landtages zu erhalten. Dort angekommen, wurden wir von netten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen empfangen. Der Tag gestaltete sich als Orientierung für das, was uns schlussendlich im November erwarten sollte, und gab uns somit einen guten Einblick in  die Landtagsroutine.

Erstmal diskutierten wir über die Anträge der beiden anderen Schulen und verschafften uns somit einen groben Überblick.

Nach diesem Tag, der mit Eindrücken reichlich gefüllt war, sollte die Arbeit für uns Schülerinnen und Schüler allerdings erst richtig beginnen. Nun hieß es, sich in drei Gruppen, zu den jeweiligen Anträgen, aufzuteilen. So beschäftigte sich ein Drittel mit unserem Antrag über die Benotungsreform, ein weiteres Drittel setze sich mit dem Antrag der Euro Akademie Halle zur Reformierung des elternunabhängigen BAföG auseinander und die anderen Schülerinnen und Schüler nahmen den eingereichten Antrag des Gymnasiums aus Wettin zur früheren und spezialisierten Kurswahl in Angriff. Zu Hause angekommen, war es nun unsere Aufgabe über die nächsten 3 Wochen unsere Argumente und Bewertungen der Anträge herauszusuchen, zu verfeinern, zu beraten und letztendlich zu Papier zu bringen.

Nach über drei Wochen Warten war es dann endlich soweit und wir machten uns mit dem Zug auf den Weg nach Magdeburg. Aufgrund des „Workshops“ im Oktober lief dieser Vorgang routinierter ab. Unser zweitägiges Erlebnis sollte nun offiziell beginnen.

Am einem Sonntag gegen 15 Uhr trafen wir alle nach und nach in der Jugendherberge in Magdeburg ein und bezogen unsere Zimmer. Dabei kam ein gewisses Klassenfahrtgefühl auf, auch wenn wir wussten, dass wir nur für eine Übernachtung bleiben sollten. Anschließend machten wir uns um 16 Uhr auf den Weg in den Landtag und nahmen im Plenarsaal Platz, in welchem sonst das Parlament die Plenarsitzungen bestreitet. Dort wurden wir offiziell von der Vize-Landtagspräsidentin Anne-Marie Keding willkommen geheißen und in die Formalitäten eingeführt. Am Abend des ersten Tages wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jugendparlaments zu einem „Parlamentarischen Abend“ eingeladen. Bei diesem bekamen wir Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, uns mit Berufspolitikerinnen und Berufspolitikern auszutauschen und heiß diskutierte Themen, die uns junge Menschen beschäftigen, aufzugreifen und zu thematisieren.  Nach diesem interessanten Meinungsaustausch mit den „echten“ Politikern, hieß es für uns „Nachwuchs- Politiker“, den letzten Feinschliff in die Argumentationsketten bzw. vorbereiteten Reden zu bringen. Danach ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen und gingen mit etwas Aufregung im Bauch, aber gut vorbereitet, ins Bett.

Nun war der finale Tag angebrochen und nach einem ordentlichen Frühstück machten wir uns mit den Schülerinnen und Schülern des Burg-Gymnasiums Wettin und der Euro Akademie aus Halle erneut auf den Weg zum Landtag. Dort angekommen, setzten wir uns in unsere Fraktionen und wurden von der Landtagsvizepräsidentin Anne-Marie Keding begrüßt, besprachen die Tagesordnung und stellten unsere Anträge kurz vor. Nach dieser kurzen Eröffnung hieß es „Bühne frei“ für unsere Meinungen, Vorschläge und Gedankengänge. So teilten wir uns nun in unsere vorher bestimmten Gruppen und diskutierten in den sogenannten Diskussionsforen die Antragsthemen mit den anderen Teilnehmenden aus. Dabei war der äußert freundliche und konstruktive Umgang untereinander auffällig. Bemerkenswert war ebenfalls, dass alle Beteiligten daran interessiert waren, den bestmöglichen Kompromiss für alle Seiten zu finden und die anderen mit ihren Argumenten zu überzeugen. Auch wenn es anfangs große Meinungsverschiedenheiten, vor allem bei den Anträgen zum neuen Benotungssystem der „Talentfächer“ und der frühzeitigen Kurswahl gab, formulierten alle Fraktionen nach Ende der Diskussion eine klare Stellungnahme. Nach einer Stärkung in der Kantine des Landtages kam es dann final zum Höhepunkt, auf welchen alle schon sehnsüchtig warteten. In der Plenarsitzung hieß es dann Stellung zu beziehen, Reden zu halten, Nachfragen zu stellen und letztendlich über die Anträge abzustimmen. Begleitet wurde die Sitzung von Abgeordneten aller sechs Fraktionen des Landtages, welche nach jedem Antrag ebenfalls Stellung bezogen und ihre Sichtweise klar machten. Dabei fiel uns oftmals der Meinungsunterschied der Generationen auf, was wir zum Anlass nahmen, akribisch nachzufragen. Dabei kam es dann teilweise zu hitzigen Debatten. Am Ende fand unser Antrag zur Benotungsreform nur knapp keine Mehrheit und wurde somit abgelehnt.

Auch wenn unser Antrag nicht den Zuspruch der Mehrheit fand, gingen wir nicht als Verlierer aus dem Landtagsgebäude. Alle Anwesenden waren in diesen zwei Tagen Teil des Demokratieprozesses und haben viele neue und spannende Erfahrungen mit nach Hause nehmen dürfen. So lernten wir neue Menschen kennen, tauschten uns über wichtige Themen in der Bildungspolitik aus und jeder wuchs so letztendlich ein Stück über sich hinaus.

An dieser Stelle wollen wir uns bei unserer Sozialkundelehrerin Frau Klemm und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landtages Sachsen-Anhalts bedanken, welche uns in diesem spannenden Prozess tatkräftig beistanden.

Video des Landtags von Sachsen-Anhalt zum Jugendparlament 2022

Jugendliche bringen sich in die Politik ein

Sechzig Schülerinnen und Schüler aus Wettin, Halle und Calbe haben sich in diesem Jahr am Jugendparlament beteiligt und im Plenarsaal des Landtags von Sachsen-Anhalt über drei selbsterstellte Anträge beraten und abgestimmt. „Jede Entscheidung, die man nicht trifft, ist auch eine Entscheidung, die man für die Zukunft trifft“, sagte Landtagsvizepräsidentin Anne-Marie Keding zu Beginn der Sitzung des Jugendparlaments 2022 im Landtag von Sachsen-Anhalt. Damit gab sie den Jugendlichen eine Maxime für deren Sitzungsarbeit mit: Die eigene Meinung vertreten, andere Meinungen anhören und dann abwägen, inwiefern man sich inhaltlich annähern könnte.

Zunächst brachten die Jugendfraktionen ihre Anträge ein. Die Jugendparlamentsfraktion des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Calbe schlug vor, die Bewertung von „Talentfächern“ an allgemeinbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt bis Klassenstufe 8 benotungsfrei zu bewerten. So sollen jüngere Schülerinnen und Schüler laut Antrag ohne Druck die Möglichkeit haben, sich aktiv und kreativ auszuleben, um eigene Talente zu entdecken.

Die Jugendparlamentsfraktion der Euro-Akademie Halle setzte sich für elternunabhängiges BAföG für alle Auszubildenden und Studierenden ein, um die Chancengleichheit junger Menschen zu erhöhen und ihre Eigenständigkeit zu fördern.

Für eine frühere und spezialisiertere Kurswahl auf dem Gymnasium argumentierte die Jugendparlamentsfraktion des Burg-Gymnasiums Wettin. Ziel der Änderung sollte es sein, Schülerinnen und Schüler besser auf ihr zukünftiges Berufs- oder Studienleben vorzubereiten und eine präzisere Förderung der persönlichen Präferenzen und Kompetenzen zu ermöglichen.

Wie es mit den Anträgen weiterging

Die drei Anträge wurden nach der Einbringung in „die Ausschüsse“ überwiesen, im Fall des Jugendparlaments also in Diskussionsforen, in denen sich jeweils ein Teil Klassen mit den Details der Vorhaben auseinandersetzte. Würde es gelingen, die anderen Fraktionen vom eigenen Antrag zu überzeugen oder herrschte vielleicht sogar gleich von Beginn an Konsens? Manchmal ist es nicht so einfach, die eigene gegen andere Meinungen zu behaupten. Die Ausschussarbeit sollte jedoch zeigen, dass es sich durchaus lohnen kann, sich für seine Ziele zu engagieren und im Spiel von Rede und Gegenrede andere von der Richtigkeit der eigenen Argumente zu überzeugen.

Die Schülerinnen und Schüler kehrten sodann aus den Ausschüssen in die Fraktionen zurück. Hier wurde abschließend über die Eindrücke der jeweils anderen Anträge diskutiert. War es den anderen gelungen, sie vom Antrag zu überzeugen oder müsste in der abschließenden Beratung und Abstimmung im Plenum mit einer Enthaltung oder gar einer ablehnenden Haltung gerechnet werden?

Ergebnisse aus der Abstimmung

Die Nichtbenotung der Talentfächer bis zur achten Klasse könne dazu führen, den Leistungsdruck zu nehmen, war die einhellige Meinung zum Antrag der Calbenser. Wettin kritisierte aber, dass es wenig Sinn ergebe, die Benotung ausgerechnet in den relevanten Schuljahren gelten zu lassen. Auch die Abgeordneten brachten dem Antrag durchaus Charme entgegen, fanden aber auch kritische Anmerkungen. Jedes Fach biete doch Möglichkeiten, gefördert und gefordert zu werden. Am Ende der Debatte fand der Antrag allerdings keine Mehrheit und wurde abgelehnt.

Beim Thema BAföG für alle sei es zu einem schnellen Grundkonsens gekommen, so die Einbringer aus Halle. Im Ausschuss hatte man sich auf verschiedene Arten der Finanzierung verständigt: durch Umgehung der Schuldenbremse oder anhand der Kostenübernahme durch große Konzerne. So könnten spezielle Leistungsnachweise eingeführt werden, um die Förderung weiter zu erhalten. Auch die BAföG-Rückzahlung soll beibehalten und an das spätere Gehalt geknüpft werden. Der Antrag wurde mit großer Mehrheit angenommen.

Im Vorfeld der Abstimmung zum Antrag der früheren Kurswahl waren noch Änderungen vorgenommen worden. Die Kurswahl wurde noch etwas weiter vorgezogen, auf das Ende der achten Klasse. So sollen Schüler besser auf das spätere Berufsleben oder Studium vorbereitet werden. Zwei der Fächer Musik, Kunst und Sport würden abwählbar; Deutsch und Mathematik wären allerdings Pflichtfächer. Die ergänzenden Fächer wären frei auswählbar, darunter auch Geschichte, Physik und Biologie. Die Fraktion aus Halle lehnte den Antrag ab, weil für einen vielfältigen Bildungsweg einfach wichtige Fächer fehlen könnten. Der Antrag wurde am Ende der Debatte dann auch mit knapper Mehrheit abgelehnt.

Weiterleitung an die Landtagsfraktionen

Die Ergebnisse des Jugendparlaments werden den sechs echten Fraktionen im Landtag zugeleitet. Ziel ist hier, auf die Belange junger Menschen im Land aufmerksam zu machen und auch in der Landespolitik Themen zu beraten, die direkt aus deren Mitte kommen. Inwieweit diese in die Überlegungen der Fraktionen einfließen und eventuell einmal tatsächlich Thema im Parlament werden, bleibt indes abzuwarten.

Quelle: www.landtag.sachsen-anhalt.de

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Großartige Leistungen und Talente geehrt

Landrat Markus Bauer hatte sich extra Zeit genommen, um der diesjährigen Bestenehrung des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe beizuwohnen. In seinem Grußwort bekräftigte er die uneingeschränkt positive Haltung des Schulträgers zum Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe. Die Auszeichnung der Besten in diesem Rahmen ist laut Landrat einerseits eine große Wertschätzung für die jeweilig erbrachten Leistungen und sollte andererseits auch ein Ansporn für alle anderen sein, dass was alles Tolles erreicht werden kann. Einen besonderen Dank richtete er zum Abschluss an die Lehrer, die mit ihrem Engagement eben solche, ausgezeichneten Schülerleistungen erst ermöglichen und damit die Calbenser Schulgemeinschaft zu einer Besonderen machen. Auch das ist ein Beweis für die Bedeutung dieses gymnasialen Standortes.
Noch bevor der Gospelchor, unterstützt durch Schüler aus der Ukraine, in der Hegersporthalle die Bestenehrung stimmungsvoll eröffnete, waren die knapp 70 ausgewählten Besten bereits am Vormittag der Einladung ihres Schulleiters Rolf-Uwe Friederichs gefolgt, um mit ihm in der Cafeteria bei Bratwurst, Brötchen und Getränken über die gemachten Erfahrungen bei den Wettbewerben oder in der täglichen Arbeit zu schwatzen.
Alexander Sieche, Vorsitzender des Fördervereins des Gymnasiums, war es dann im großen Plenum vorbehalten, die zu ehrenden Schüler- und Mannschaftsleistungen in das Rampenlicht zu holen, die verschiedenen Laudationen vorzutragen und eine Anerkennung zu überreichen.
Mit den Worten: „Eine gute Mischung aus Interesse, Talent und Fleiß beschreiben das Erfolgsrezept von Anna-Maria Klein.“ wurde die Abiturientin des vergangenen Jahrgangs für den zweiten Platz bei der Landesolympiade in Russisch im vergangenen Schuljahr geehrt. „Sie konnte dabei die Jury von ihren herausragenden Fähigkeiten im Lesen, Hören und Sprechen überzeugen.“
Von der unter Schülern sicherlich nicht allzu beliebten Fachschaft Chemie wurde anschließend Justin Ulok geehrt. Der Stolz seiner Chemie-Lehrerin konnte dabei sehr einfach zwischen den Zeilen herausgehört werden: „Zusätzlich zu dem so schon hohen Pensum der Oberstufe hinaus, erzielst du im externen Chemie-Wettbewerben tolle Ergebnisse und nutzt die dir gegebenen Möglichkeiten der Weiterentwicklung stetig! Behalte dir dieses Engagement bei und du wirst all deine Ziele erreichen!“
Bereits seit dem Jahr 2018 tragen Anna Schiefer, Emma Hoffmann und Hugo Steffan in entscheidenem Maß zum Erfolg der Schülerfirma Picnic bei. Anna als Geschäftsführerin, Emma als stellvertretende Geschäftsführerin und Hugo in verschiedenen Verantwortlichkeiten innerhalb des Unternehmens. Sei es bei der Anleitung von neuen Mitgliedern und ebenso bei täglichen Aufgaben, die selbstständig mit Tatkraft umgesetzt werden müssen, beweisen sie sich als fleißig, kompetent und sehr teamfähig.
Die drei wurden ebenso auf das Parkett geholt, wie die Fußballer der siebenten, achten und neunten Klasse, die sich beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ erfolgreich bis in das Landesfinale Sachsen-Anhalts spielen konnten.
Die Leidenschaft für Musik eint die nachfolgenden Geehrten: Pauline Pierau spielt Gitarre, Moritz Ende und Julia Wagus singen solistisch oder im Duett, Paula lhlo spielt Querflöte im Duo mit ihrer Schwester Jule, die Gitarre spielt. Insbesondere die Bereitschaft aller Genannten mit ihrem Können die feierlichen Höhepunkte, die während
der Pandemiezeit unter erschwerten Bedingungen an unserer Schule stattfanden, musikalisch zu retten, macht sie zu ganz besonderen Schülern des Calbenser Gymnasiums. Mit Carsten Ecke fügt sich ein weiterer Schüler in den Reigen ein, denn was wäre das alles ohne die notwendige Technik. Er erfüllt diese verantwortungsvolle Aufgabe immer mit größtem Pflichtbewusstsein.
Einen grandiosen Vizelandesmeister-Titel im Handball konnten die Schilleraner unter der Leitung ihrer Trainerin Frau Hollemann erringen, nur knapp mussten sie sich im Landesfinale der Magdeburger Sportschule geschlagen geben.
Mit Olena Tkach trat im Anschluss eine Schülerin in das Rampenlicht: „Seit der russischen Invasion am 24. Februar 2022 in die Ukraine sind Millionen Menschen auf der Flucht, vor allem Frauen und Kinder. Ende März dieses Jahres trafen die ersten ukrainischen Kinder im Friedrich-Schiller-Gymnasium ein, die aufgenommen und so schnell wie möglich in die Klassen integriert werden sollten. Die Frage der Verständigung stellt alle tagtäglich vor enorme Herausforderungen und der große Dank richtet sich heute an eine ukrainische Schülerin, die mit ihrem großen Fleiß nicht nur ständig an der Verbesserung ihrer eigenen Deutschkenntnisse arbeitet, sondern darüber hinaus für ihre ukrainischen Mitschüler, für die Fachlehrer, die Schulleitung, die Sekretärin, eigentlich für alle und jeden Ansprechpartnerin ist und dolmetscht. Sei es bei der Aufnahme neuer ukrainischer Schüler im Sekretariat, im alltäglichen Unterricht bei der Erläuterung von Aufgabenstellungen bzw. Anweisungen oder wenn eine kleine achtjährige ukrainische Schülerin verunfallt ist. Olena ist immer freundlich und hilfsbereit, sie nimmt ihre Mitschüler bei Kummer wortwörtlich an die Hand. Olena, wir danken dir heute ganz herzlich für deine stete Unterstützung und wünschen dir auf deinem weiteren Weg ganz viel Erfolg, Glück und Zuversicht.“
Zum Abschluss der Bestenehrung war die Klasse 10c gefragt. Mit einer Aufgabe im Physikunterricht der siebenten Klasse zum Themengebiet „Energie" folgte etwas wirklich Besonderes. Es entstand ein gemeinsames Konzept für eine Wettbewerbsbewerbung und die Freude war natürlich riesig, als eher unerwartet die Mitteilung einging, dass das Calbenser Gymnasium zum Energiesparmeister 2021 des Landes Sachsen-Anhalt ausgewählt wurde. Das Preisgeld in Höhe von 2500€ wurde im Anschluss in neue LED-Röhren in den Fachkabinetten im Neubau und in intelligente Heizungsthermostate investiert. Auch Hinweistafeln zum „Richtig Lüften“ oder „Das Licht ausmachen“ haben in den Klassenräumen Einzug gehalten. Aber damit nicht genug, weiterhin werden immer wieder neue Ideen kreiert. Zuletzt präsentierte die Klasse 10c das Gymnasium als Energiesparmeister beim Tag der Regionen in Staßfurt.
Beim Blick auf die Vielzahl und Vielseitigkeit der Erfolge und Leistungen der Calbenser Gymnasiasten hat sich sowohl der Besuch des Landtags als auch die tolle traditionelle Veranstaltung der Bestenehrung sehr gelohnt.

• Landesolympiade Russisch: Anna-Marie Klein (Abitur 2022)
• Olympiade Chemie: Justin-Nico Ulok (12d)
• Cafeteria: Anna Schiefer (12a), Emma Hoffmann (12b), Hugo Steffan (12d)
• Landesfinale Fußball: Maximilian Kühne (7b), Jakob Sieche (7c), Linus Rothmann (8a), Julian Stöhr (8a), Paul Radach (8a), Paul Arne Giest (8a), Tristan Schöne (8a), Dean Haisch (8b), Hannes Trappe (8b), Oskar Michael Feest (8b), Linus Kriener (8b), Eike Rummel (8b), Luca Noel Schneider (8b), Tamino Huber (7b), Henry Böhm (9a), Noa Justin Mania (9a)
• Chor: Moritz Ende (Abitur 2022), Julia Wagus (Abitur 2022), Paula Beatrice Ihlo (ehemalig 10c), Jule Ida Ihlo (7c), Pauline Pierau (12d)
• Technik: Carsten Ecke (12d)
• Flügel-Sammelaktion: Kathrin Kuczora (Abitur 2022)
• Vizelandesmeisterschaft Handball: Simon Hollemann (ehemalig 9b), Max Uhlmann (9b), Lennert Lenz (9b), Hannes Laube (9b), Pepe Conrad (9a), Gustav Fischer (8b), Jaimy Gruß (8c), Jonas Stoll (7a), Luis Malte Stoye (7a), Luis Stefan Heyn (8a), Marius Röhl (7b), Felix Dorst (6a), Frau Hollemann (Betreuung)
• Olena Tkach (9b)
• Energiesparmeister 2021: Klasse 10c, Lucie Bestian, Rebecca Mara Bier, Lennart Dosdall, Paul Niclas Effenberger, Hannes Fischmann, Adrian Göth, Mareike Herrmann, Lucas Heß, Lea Luisa Hofmann, Jannis Jungmann, Luca Johannes Kaschner, Samanta Chantal Mania, Kita Linn Maruhn, Ferdinand Emil Pierau, Niklas Sawatzki, Niklas, Anne Schindler, Yannik Schneider, Sophie Leni Schröder, Jule Sophie Steffen, Leonie Annabelle Steuer, Lara Schneider, Herr Lenhart

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Baum der neuen fünften Klassen

Der Hausmeister Martin Grosser hatte für die Schüler der Klassenstufe fünf am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe alles bestens vorbereitet: die Grube für den neuen Apfelbaum des Jahrgangs war bereit, auch Spaten, Erde, Gießkannen und natürlich der eigentliche Baum befanden sich bereits vor Ort, als eine Delegation der Fünftklässler gemeinsam mit Alexander Sieche vom Förderverein des Gymnasiums und Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs am Rande des Spielehofs eintraf.
Da nur wenige Meter daneben sich bereits der Jahrgangsbaum der derzeitigen sechsten Klassen befindet, waren die jungen Schilleraner sichtlich stolz, nun auch einen eigenen Baum pflegen zu können. Was im zurückliegenden Jahr als einfache Idee entstand, ist nun augenscheinlich zur Tradition geworden.
Schnell war der Baum am Tage der Übergabe eingepflanzt, die Erde eingefügt und das erste Mal mit Wasser versorgt.
Von nun an liegt es an den fünften Klassen, ihren eigenen Baum für die nächsten acht Schuljahre zu hegen und zu pflegen. Herr Grosser jedenfalls wird sicherlich weiterhin unterstützend zur Seite stehen.

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Schilleraner pflanzen Weiden im Bernburger Auenwald

Bei strahlendem Sonnenschein ging es für den sechsten Jahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe kurz vor den Ferien in den Bernburger Auenwald. Dort angekommen wurden sie von Herrn Dr. Larisch und seinem Team herzlich in Empfang genommen. Herr Larisch vermittelte den Schülern interessant und mit Beispielen aus der Natur wie wichtig es gerade heutzutage ist zu handeln. So werden unter dem Motto „ACTION for Future“ im Auenwald Projekttage angeboten, bei welchen die Schüler selbstständig Weiden pflanzen und damit einen Beitrag für die Natur leisten.
Nach einer kurzen Stärkung mit selbstgebackenem Papageienkuchen und Tee durchliefen die Schilleraner in Kleingruppen verschiedene Stationen. So sägten sie Weidenäste ab, spitzen sie an und setzten gemeinsam Stecklinge. Weiterhin halfen sie auch beim Abtransport von Baumstämmen, welche sie über Seile einen Hang hochzogen. Das gemeinsame Arbeiten in der Natur tat nicht nur gut, sondern machte auch sehr viel Spaß. So wurde gemeinsam geschwitzt, gelacht und angepackt. Im Anschluss wurde noch ein Schild als Andenken in den Waldboden geschlagen mit der Gravur: Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe – Action for Future. Stolz und zufrieden versammelten sich die Schilleraner nochmals für ein Gruppenfoto zwischen ihren frisch gepflanzten Stecklingen und ihrem eigenen Schild. Nach getaner Arbeit gab es heiße Würstchen und ein geselliges Beisammensein inmitten dieses wunderschönen Wäldchens.
Wir freuen uns, dass wir auch einen Beitrag leisten konnten, jene schöne Region zu erhalten. Das Friedrich-Schiller-Gymnasium dankt dem Förderverein „Bildung und Arbeit e.V.“ für dieses runde und lehrreiche Projekt. Dem Vorsitzenden, Herrn Larisch, ist es nicht nur gelungen, die Schüler für seine Mission zu begeistern. Mit seinen interessanten Anekdoten sorgte er auch für die Erweiterung des Allgemeinwissens der Schüler und begleitenden Lehrer. So wissen wir jetzt, wie man Walnuss richtig ausspricht oder dass die Hagebutte eine nährstoffreiche Tiefkühlkost für die Vögel im Winter sein kann oder dass sich der Regenwurm von seiner Eigenschaft „reger Wurm“ ableitet. Wir wünschen Herrn Larisch und seinem Team weiterhin viel Freude mit ihrem Herzensprojekt, an welchem sie uns so herzlich und lehrreich teilhaben lassen. Das Friedrich-Schiller-Gymnasium wird sicherlich nicht das letzte Mal jenes schöne Fleckchen Erde besucht haben.

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Social Media Raum

Aus einer kreativen Gruppenaufgabe im Musikunterricht der Klasse 10 kreierte der Förderverein des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe eine insbesondere für die Schülerschaft tolle Neuerung.
In einem fiktiven Podcast sollten die Schüler ein Interview mit einem Musikstar oder einer beliebten Band führen. Neben den interessanten Schülerleistungen wurde kürzlich daraufhin der neueingerichtete Social Media Raum an die Schüler übergeben.
Die beiden Siebenklässler Marian Zingel und Thade Kursawsky begrüßten dabei Alexander Sieche und Thomas Faltin vom Förderverein. Bereits im Vorfeld hatten die Beiden gemeinsam mit Maria Rhode Koch einen Werbeclip für den Tag der offenen Tür und für eben jenen neuen Social Media Raum gedreht. Vor einem großen Greenscreen, beleuchtet durch große Softbox-Lampen und ein Handystativ samt Ringlicht lassen sich ergänzt durch eine Entspannungsecke verschiedenste Videos produzieren, die selbstverständlich in den Unterrichtsablauf eingebettet oder auch für den privaten Gebrauch genutzt werden können. Sehr aufmerksam folgten die Gäste den umfangreichen Ausführungen der beiden Schüler, denen man die Begeisterung auch ansehen konnte. Zu guter Letzt nutzt auch der Fördervereinsvorsitzende Alexander Sieche die Chance, um gemeinsam mit den beiden Jungs ein eigenes Video aufzunehmen.
Die ausschlaggebende Podcast-Interview-Aufgabe wird wohl zukünftig in eine Video-Interview-Aufgabe übertragen werden.

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Andrang am Tag der offenen Tür

Oftmals haben Kinder die Begabung etwas klar, deutlich und unumwunden zu beschreiben. Zum Ende des Tages der offenen Tür am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe am zurückliegenden Freitagnachmittag antwortete der Sechstklässler Leif Blume auf die Frage, wie er den Tag so fand, spontan und entspannt: "Einfach super." Auf die Nachfrage warum es so war, entgegnete er: "Weil wir eine tolle Schule sind. Schüler und Lehrer sind nett, auch die Grundschüler und deren Eltern waren nett und die einzelnen Fächer hatten echt spannende Sachen vorbereitet."
Ab 16 Uhr fand der Empfang in der fast übervollen Aula statt. Selbst die Stehplätze waren begehrt. Nach einführenden Worten von Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs sorgten der Kleine Chor mit den schwungvollen Liedern "Chöre" und "Regenbogen", die Theater-AG mit einem Sketch und ein Lied des Band-Projekts für einen Start nach Maß für die Grundschüler und deren Eltern. Da die Hegersporthalle aufgrund einer Veranstaltung belegt war, nutze die Fachschaft Sport die Chance, die vielfältigen sportlichen Möglichkeiten am Friedrich-Schiller-Gymnasium vorzustellen.
Anschließend entwickelte sich schnell ein großer Stau am Ausgang der Schulaula, dort wartet nämlich bereits die Fünft- und Sechstklässler, um die Grundschüler durch ihr Gymnasium zu führen.
Zu sehen gab es dabei in den Räumen reichlich, im Physikraum warteten viele spannende Experimente, mit Orangenschalen konnten die Kinder in der Chemie Feuerfunken erzeugen und Schmetterlinge durch das Mikroskop gab es in der Biologie zu bestaunen. Ein Wortquiz in Deutsch, Rätseln in Mathe, Crepes in Französisch und Einblicke in die Sprachreise nach Hastings in Englisch waren dabei ebenso Magnete für die Kinder und deren Eltern wie der neue Social Media Raum.
Leif Blume im Übrigen war sowohl bei den Führungen der hoffentlich neuen Schüler als auch in der Fachschaft Deutsch beschäftigt. Er steht dabei nicht nur wegen seiner Einschätzung im Anschluss an den erfolgreichen Tag der offenen Tür sinnbildlich für das Schulleben am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe, sondern zeigt eben auch, dass ganz viele Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern viel Spaß an der Vorstellung ihrer "tollen Schule" hatten. Die sehr zahlreichen Besucher haben es in jedem Fall augenscheinlich genossen, das Gymnasium und die Schulgemeinschaft zu entdecken.

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Spenden für die Umwelt

Obwohl der 25. September ein Sonntag war, trafen sich einige Schüler der 10c des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe nicht etwa, um shoppen zu gehen, sondern um Spenden für unsere Energiesparschule beim Tag der Regionen in Staßfurt zu sammeln.
Unsere engagierten Schilleraner waren bereits um 8 Uhr vor Ort und bauten fleißig ihren eigenen Stand auf, der mit zahlreichen Bildern über die vielen Energiesparmaßnahmen an unserem Gymnasiums informierte und interessierte Besucher konnten außerdem durch das umweltfreundliche Energiesparmeister-programm blättern, das dem Friedrich-Schiller-Gymnasium schon die unglaubliche Summe von 2500 Euro eingebracht hatte.
Anfangs waren wir Schilleraner noch etwas zögerlich, die vielen Passanten tatsächlich auch anzusprechen, doch nach kurzer Zeit erzählten sie selbstsicher und motiviert von dem Energiesparmeister Konzept unserer Schule, berichteten von den bereits installierten LED-Lampen und intelligenten Thermostaten und bedankten sich stets, wenn die freundlichen Zuhörer eine kleine Spende abgaben. So bemühten sich unsere Schilleraner den ganzen Tag über und sprachen dabei sogar mit dem Landtagsabgeordneten Sven Rosomkiewicz.
Am Ende dieses schönen Sonntags konnte unsere 10c stolz berichten, mit ihren großen Bemühungen über 500 Euro Spenden gesammelt zu haben, um unser Gymnasium noch umweltfreundlicher zu machen.

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Bilderbuch-Geschichte am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe

„Von der Schülerin zur Lehrerin“. Es klingt wie eine märchenhafte Bilderbuch-Geschichte mit einem einfachen Titel. Katharina Kindsvater hat kürzlich das letzte Kapitel dieser Story geschrieben.
Als kleines, zurückhaltendes junges Mädchen wagte sie nach der Grundschulzeit im Jahr 2007 den Schritt an das Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe und hielt nach acht spannenden, ereignis- und lehrreichen Jahren als junge Frau ihr Abiturzeugnis in den Händen. Lehrerin wollte sie werden. Der Weg führte sie an die Universität nach Leipzig, um Deutsch, Ethik und Russisch zu studieren. Mit dem erfolgreichen Abschluss in der Tasche zog es die Sudentin zurück an ihr liebgewonnenes Calbenser Gymnasium, um dort das Referendariat zu bestreiten.
18 Monate später, plus Baby-Auszeit, folgte vor wenigen Tagen die äußerst erfolgreich bestandene Abschlussprüfung mit einer Deutschstunde in der zwölften Klasse, einer Ethikstunde in der neunten Klasse und dem Kolloquium zum Thema „Einführung in die Arbeit mit digitalen Tools“.
Das Landesschulamt reagierte sehr schnell und bereits einen Tag später unterschrieb die frisch gebackene Lehrerin in Magdeburg ihren Arbeitsvertrag und stand im Anschluss bereits als „fertige“ Lehrerin vor ihren Schülern am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe.
Die Freude in der Schilleraner Lehrer- und Schülerschaft über diese wahr gewordene Bilderbuch-Geschichte ist dementsprechend extrem groß. „Von der Schülerin zur Lehrerin“ hat damit im Jahr 2022 das vorläufige Ende gefunden. Von nun an kann die engagierte Lehrkraft ein lebendiges Vorbild für viele Schülerinnen und Schüler mit Interesse am Lehrerberuf sein.
Katharina Kindsvater selbst beschreibt ihren Bilderbuch-Lebensabschnitt mit den Worten: „Bereits in der achten Klasse spielte ich mit dem Gedanken, Lehrerin zu werden und stellte mir vor, wie es wäre, erneut den Calbenser Schulhof zu betreten – jedoch aus einer anderen Perspektive. Frau Koch empfing mich im Jahre 2007 als Fünftklässlerin und war für mich in den weiteren Schuljahren ein großes Vorbild. Am Donnerstag unterstütze sie mich mit vielen anderen Kolleginnen und Kollegen im Kolloquium und ich hätte mir keinen schöneren Abschluss vorstellen können!“

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Jugendparlament 2022 im Landtag von Sachsen-Anhalt – Wir sind dabei

25 SchülerInnen aus den Sozialkundkursen der Klassen 10 und 11 des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe werden im Herbst PolitikerInnen sein dürfen. Und das direkt am Ort des realen Geschehens!
Die Schilleraner hatten sich für die Teilnahme am Jugendparlament 2022 beworben und wurden vom Landtagspräsidenten, Herrn Dr. Schellenberger, eingeladen. Das Jugendparlament ist eine Veranstaltung, bei der Jugendliche die Funktionsweise und die Abläufe unserer parlamentarischen Demokratie direkt vor Ort kennenlernen.
Mit der Calbenser Gruppe, „Fraktion Friedrich-Schiller-Gymnasium“, werden noch zwei andere Schulen aus Sachsen-Anhalt als Fraktionen vertreten sein, um dem realen Parlament Empfehlungen zu geben, die den Alltag und die Lebenswert der Jugendlichen betreffen.
„Die Zensierung von Talentfächern zu hinterfragen und zu verändern“ wird hierbei von der Calbenser Fraktion vertreten. Die Euro Akademie Halle plädiert für ein elternunabhängiges Bafög und dem Burg-Gymnasium Wettin geht es um eine frühere und konkretere Kurswahl in der gymnasialen Oberstufe.
Das eigentliche Jugendparlament findet am 13. und 14. November dieses Jahres statt. Darüber werden die „Jugendpolitiker“ im Anschluss ausführlich berichten.
Am 10. Oktober gab es bereits einen Workshop zur Vorbereitung auf dieses Event. Vom Besucherdienst wurden die SchülerInnen herzlich empfangen und mit den zu leistenden Vorbereitungen vertraut gemacht. Sogar eine Sprechprobe am Mikrofon des Rednerpults gehörte dazu. Die Aufgaben sind verteilt, nun heißt es Argumente sammeln, Reden schreiben, Debattieren üben, …
Schließlich wollen die Schilleraner ihre Schule würdig vertreten, aber das werden sie garantiert schaffen, Herr Grimm vom Besucherdienst des Landtags war jedenfalls sehr begeistert von der Gruppe.

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Mal was Neues – Poetry Slam

Zur Fachschaftsarbeit an einem Gymnasium gehört nicht nur die Planung des Unterrichtes in der Schule, sondern auch das Lernen an außerschulischen Orten. So ist es den Kolleginnen und Kollegen nicht neu, dass immer am Anfang des Schuljahres auch darüber beraten wird. Oana Teichert, Leiterin der Fachschaft Deutsch am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe, wies auf einen Poetry Slam in Magdeburg hin. Schnell waren sich alle einig: Das schlagen wir den 12ten Klassen vor. Die Teilnahme ist freiwillig.
Der Kontakt zu Sandra Heuchel, Geschäftsführerin des Friedrich-Bödecker Kreises in Sachsen Anhalt e.V., war problemlos. Sie freute sich sehr über unser Interesse.
Für die „InterLese“ lädt der Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt e.V. jedes Jahr im Herbst internationale Autor*innen nach Sachsen-Anhalt ein. Während der Projektwoche lesen sie an Schulen, Bibliotheken und anderen Kultureinrichtungen für Kinder, Jugendliche und junge Heranwachsende.
Und so machten sich ca 25 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 12 (und 11) mit ihren Kursleitern Elma Koch, Oana Teichert, Katrin Spohn und Ralf Bannier an einem Freitagabend auf den Weg zum Moritzhof.Die „Scheune“ war ganz gut gefüllt.
Moderiert wurde der Abend von Katja Hofmann, Organisatorin des Team Poetry Slam „Wörterspeise meets Oper“ in Halle (Saale). Sie begeisterte am Anfang mit einem eigenen Text.
In einer Art Wettkampf trugen dann die beiden Lokalmatadoren Paula Günnisdóttir, und Julian Henry Helmut Raab sowie Paula Varjack aus Großbritannien (auf Englisch!) ihre humorvollen, kritischen, ironischen, sarkastischen, leisen, nachdenklich machenden, auch lautenTexte, mitten aus dem Leben, vor. Je zwei Texte in zwei Runden.
Die Publikumsjury bestand aus 3 Gruppen, die die Texte und die Vortragsweise mit Punkten beurteilen durften. Das Team „InTeam“ unseres Gymnasiums fand sich schnell und trug mit seinen Bewrtungen zu einem gelungenen Abend in toller Atmosphäre bei.
Gewinnerin wurde Paula Günnisdóttir, aber das war wohl eher nebensächlich.
Dieser Abend war sowohl für die Schüler als auch die Kollegen unseres Gymnasiums eine Premiere – Mal was Neues!