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Feierliche Zeugnisübergabe – stimmungsvoll und mit Sicherheit besonders

Der Saal des Salzlandcenters in Staßfurt war bis auf den letzten Platz gefüllt. So war es bisher in jedem Jahr. Dieses Mal, aus bekannten Gründen, allerdings nur mit der Hälfte der Personen. Trotz aller Besonderheiten wurde den Absolventen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe ein sehr ansprechendes Ambiente, der Saal strahlte in Schillergrün, und ein noch viel feierlicheres Programm geboten.

Natürlich hatte, ganz in der Tradition der letzten Jahre, das Streichquartett unter Leitung von Vivian Anastasiu seinen festen Platz. Anstelle des gesungenen Wortes  rezitierte Elftklässlerin Sophia Koch „Ein schöner Schluss“ von Silbermond und Jonas Brösel aus dem Jahrgang 10 trug „Eckige Kugelfische“ vor. Statt des stimmungsvollen Chorgesangs präsentierte Neuntklässlerin Pauline Pierau dem mucksmäuschenstillen Publikum auf ihrer Gitarre Menuette von einem unbekannten Komponisten und das zu einer Zeugnisübergabe passende „My Way“.

Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs verglich im Anschluss das erworbene Abitur in seiner Rede mit dem Lebensweg jedes einzelnen Schülers, der kurz einen Moment an einer Zwischenstation Halt gemacht hat, um mit allen Wegbegleitern stolz auf das Erreichte zurückzublicken. Der in Deutschland höchste zu erreichende Schulabschluss ist dabei nur ein erster Schritt und viele anstehende Herausforderungen müssen noch bewältigt werden. Die Schüler sollen sich dabei selbst treu bleiben und ihre individuellen Wege gehen. Der Bezug auf das diesjährige Abiturmotto „Die goldenen 20er Jahre“, das insbesondere für den Wirtschafts- und Kulturaufschwung in den 1920er Jahren steht, aber eben auch für den anschließenden Wirtschaftscrash, bietet mit Sicherheit viele Parallelen zur jetzigen Zeit. Insbesondere die Einschränkungen und Auflagen machen den erfolgreichen Schulabschluss in diesem Jahr zu etwas ganz Besonderem. Und wie die Schülerinnen und Schüler das bewältigt haben, nötigt Achtung und Respekt ab, sodass der Schulleiter besonders stolz war, die Abiturienten als 29. Abiturjahrgang am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe verabschieden zu können.

Nachdem sich alle Abiturientinnen und Abiturienten einzeln, mit dem gebührenden Abstand, das Abiturzeugnis, eine Erinnerungsmünze und eine Blume genommen hatten, konnte der Vorsitzende des Fördervereins des Calbenser Gymnasiums, Alexander Sieche, die tolle Aufgabe übernehmen, die besten Schüler des Jahrgangs auszuzeichnen. Lara Blume (1,0), Eric Bötcher (1,4), Jonas Stöhr (1,5) und Lara Fetter (1,5) erhielten eine Aufmerksamkeit des Fördervereins.

Den Abschluss des wirklich gelungenen Nachmittags bildeten die Dankesworte der Schülerinnen Lisa Fräßdorf und Josefin Jelinek, stellvertretend für den Abiturjahrgang 2020. „Zwei Fragen können unser Gefühlschaos wohl am besten verdeutlichen. Einerseits: Die beste Zeit des Lebens und … Mama liebst Du mich auch ohne Abi? Und andererseits: Wie können wir allen danken, die uns in dieser schwierigen Zeit begleitet haben?“ Überaus charmant und mit Augenzwinkern blickten die Beiden auf ihre Schulzeit zurück. Die Lehrer hätten sich wohl einen Preis verdient, denn „wir wissen durchaus, die Zeit mit uns war nicht einfach und trotzdem war sie verdammt schön. Jede Menge tolle Erlebnisse konnten wir gemeinsam erleben.“ Im Rückblick fanden sich die Highlights: Neben vielen Exkursionen die Fahrten nach Hastings in der 7.  und nach St. Petersburg in der 10. Klasse, das Skilager in Klasse 11, und natürlich die Studienfahrten nach Frankreich und nach Amsterdam in der Oberstufe. Auch die vielen Schulfeste und andere außerschulische Aktivitäten blieben nicht unerwähnt und so konnten sich schließlich alle Absolventen individuell und als Gemeinschaft toll weiterentwickeln. Unvermeidlich, fast zum Schluss verwiesen Lisa und Josefin auf die aktuelle Lage: „Corona nahm uns die Lehrer und die Schulbank, aber Social Media und der Laptop brachten uns die Schule zurück.“ Ein letztes Dankeschön an alle Anwesenden und der Abschlusssatz „Ja, Mama ich habe meine Abitur bestanden.“ rundeten die gelungene, feierliche Zeugnisübergabe ab.

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Tag der offenen Tür wie aus dem Lehrbuch

In der freien Enzyklopädie Wikipedia heißt es: „Der Tag der offenen Tür ist ein Tag, an dem öffentliche Einrichtungen für Besucher geöffnet sind.  Ziel eines solchen Tages ist es, Besucher über die Einrichtung zu informieren. Teilweise wird zum „Besuchertag“ noch ein Rahmenprogramm veranstaltet. Zudem werden gelegentlich auch Führungen durch verschiedene Bereiche angeboten, um einen Besuch interessanter zu gestalten.“

Rückblickend war somit der traditionelle Tag der offenen Tür des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe am ersten Februarsonnabend einer aus dem Lehrbuch. Aufgrund des enormen Interesses mussten weitere Stühle in die Aula gestellt werden. Die Informationsveranstaltung begann gegen 10 Uhr in der altehrwürdigen Aula mit Ausführungen des Schulleiters, Rolf-Uwe Friederichs, in der er die Ganztagsschule und ihre Möglichkeiten vorstellte. „Ihre Kinder sollten mit Freude zur Schule gehen und gern lernen.“, definierte der Schulleiter eine wesentliche Voraussetzung für den Besuch eines Gymnasiums.                     

Was Schüler im künstlerisch-musikalischen Bereich im Rahmen des Ganztagsangebotes können, wurde bereits hier mit den Auftritten der Schülerband von Antje Reich, der Gitarrengruppe von Andy Schneidewind, den Tanzmäusen von Christiane Falkental und einer kleinen Aufführung der Theater AG von Birgit Recklebe eindrucksvoll vorgetragen und von Katrin Püsche moderiert.

Im Anschluss gab es für die zahlreich erschienenen interessierten Schüler, Eltern und auch Ehemalige viele offene Türen und insbesondere prall gefüllte Räume mit reichlich Einblicken in den Schulalltag der Schilleraner. Blitze und „Zaubereien“ in Physik, Farbenspiele und Experimente in Chemie, sezierte Fische in Biologie, umfangreiche Informationen zum Fremdsprachenunterricht mit Hastingsfahrt, Big Challenge und English in Action, ein kleines englisches und ein kurzes deutsches Theaterstück, viele Knobeleien in Mathe, Interessantes aus dem Deutschunterricht und vieles mehr machte Eindruck bei den Besuchern. Denn neben den bereits erwähnten „Externen“ aus dem Ganztagsbereich engagierten sich natürlich auch die Lehrer und Schüler verschiedenster Klassenstufen. Kaffee und kleinere Leckereien verkaufte die Schülerfirma Picnic.

Im Übrigen erfreuten sich die Führungen von Schülerinnen und Schülern der fünften Klassen für unsere kleinen Besucher sehr großer Beliebtheit. Ohne ihre Eltern im Schlepptau konnten insbesondere die Kinder selbstständig ihre mögliche neue Schule besichtigen und profitierten dabei von den vielen Insiderinformationen der kleinen Schilleraner.

Das Dankeschön für die freundliche, herzliche Atmosphäre, die vor allem den Eltern unserer zukünftigen Schüler aufgefallen ist, spricht für das Engagement aller Beteiligten.

Zusammenfassend lässt sich feststellen: Das war wieder ein gelungener Tag der offenen Tür am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe und wir freuen uns auf die neuen Fünftklässler.

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„Weihnachten to go“ am Calbenser Gymnasium

Die vielen Gäste mussten nach ihrem Besuch, genau wie der Rauschebart an Weihnachten, reichlich Gaben mit nach Hause tragen. Denn letztlich gab es für alle Geschmäcker etwas Tolles. 

Unter dem Motto „Weihnachten to go“ hatte die Schilleraner Schulgemeinschaft ein umfangreiches, vielfältiges Weihnachtsprogramm zusammengestellt. Katrin Püsche, Christiane Falkenthal, Andi Schneidewind und Birgit Recklebe hatten mit den Hauptakteuren über Wochen fleißig geprobt. Jonas Brösel führte, gewohnt souverän und mit viel Spaß, durch die Veranstaltungen.

Bereits am Freitagabend startete das erste von drei Weihnachtskonzerten. In der gewohnt proppevollen Aula präsentierten die über 120 Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches, humorvolles und stimmungsvolles Programm mit tollen Chorstimmen, Instrumenten, Gedichten, Tanzeinlagen und einem Theaterstück. Stehende Ovationen, teils Tränen in den Augen und unendlich viele glückliche Gesichter beschreiben nur ansatzweise die Reaktion des Publikums. Nicht anders war es zweimal am Sonnabend. Ein schöneres Dankeschön an alle Mitwirkenden kann es nicht geben. Alle Mühen und Anstrengungen hatten sich also gelohnt.

Damit war aber längst noch nicht Schluss, denn am Samstag ergänzte der traditionelle Weihnachtsmarkt die vorweihnachtliche Adventsstimmung. In der Cafeteria drängten sich die Leute dicht an dicht, um bei leckerem Kuchen zu entspannen und auch die Waffelbäcker konnten die vielen Anfragen nur nach und nach abarbeiten. Natürlich erfreuten sich die Tombola der 11. Klassen, der Bastelraum für Jung und Alt und die verschieden Weihnachtswettbewerbe großer Beliebtheit. Eine tolle Weihnachtsdeko und Spenden für die Restaurierung des Flügels durften auch nicht fehlen, sodass letztlich die für viele obligatorische Bratwurst und der Glühwein auf dem lauschigen Schulhof den Abschluss bildeten, bevor sie mit reichlich Emotionen, einem vollen Magen und einigen Nettigkeiten im Gepäck die Heimreise antreten konnten.

Was Lehrer, Schüler, Eltern und Partner aus dem Ganztagsbereich hier zum wiederholten Male gemeinsam auf die Beine stellten, war erneut ein gelungenes Beispiel für ein harmonisches Miteinander am Friedrich-Schiller-Gymnasium und bereitete besonders den vielen Besuchern viel Freude.

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Talente offenbaren sich bei Schilleraner Bestenehrung

Ein schier unerschöpfliches Potenzial an Talenten verbirgt sich in der Schülerschaft des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe. Zum Glück gibt es einmal im Jahr die Möglichkeit, diese Talente fernab des Schullalltags einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren.

Bereits die Eröffnung der diesjährigen Bestenehrung unseres Gymnasiums offenbarte diesen Fakt eindrucksvoll. Der Gospelchor mit beeindruckenden fünfzig Mitgliedern schaffte es spielerisch unter der Leitung von Musiklehrerin Katrin Püsche die prallgefüllte Hegersporthalle akustisch auszufüllen. Auch die jungen Tanzmäuse sorgten mit ihrer Einlage für reichlich Stimmung bei den Mitschülern und zu guter Letzt bemerkte auch der Vorsitzende des Fördervereins, Alexander Sieche, dass allein die erschienenen Ehrengäste eine große Wertschätzung der geleisteten Arbeit beschreiben. Neben Bürgermeister Sven Hause, der Fachdienstleiterin Anke Meyer nahm mit Dr. Gunnar Schellenberger sogar der Staatssekretär für Kultur an der Bestenehrung teil.

Nun aber zu den Besten des vergangenen Schuljahres: Ob in den Fremdsprachen Englisch, Russisch oder Französisch, in Geografie, Mathematik und Sport, in der langjährigen und engagierten Chorarbeit oder als sehr verlässlicher und verantwortungsvoller Mitarbeiter der Schülerfirma, die Talente sind vielfältig und umfangreich.

Umso toller war es dann auch, dass die einzelnen Schüler auf dem Parkett den tosenden Beifall der Mitschüler genießen konnten. Bereits einen Tag zuvor hatte Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs alle Ausgezeichneten zum Frühstück in die sonnendurchflutete Cafeteria geladen, um sich in entspannter Atmosphäre einfach mal auszutauschen.

Zum Abschluss folgte das obligatorische Erinnerungsfoto, ein weiterer Beweis für das unerschöpfliche Potenzial der vorhandenen Talente.

Die geehrten Schilleraner sind:

  • Sprachen: Lisa Pusch, Emma Hoffmann und Pauline Pierau (Erfolge bei der Französischolympiade im Salzlandkreis), Julia Wagus und Philipp Welsch (Erfolge bei der Englischolympiade im Salzlandkreis), Mia Stöhr und Cassandra Osterwald (Teilnahme am Regionalfinale „New Amici“)
  • Geografie: Gabi Cleve genannt Klebert (Schulsiegerin Diercke-Geografiewettbewerb)
  • Mathematik: Mia Reinefeld (Erfolge bei der Mathematikolympiade auf Landesebene)
  • Chor: Cora Conrad (jahrelange und sehr verlässliches Mitglied des Gospelchors)
  • Sport: Luca Koch, Maximilian Lorenz, Alexander Möhring, Paul Steffen, Niklas Gillich, Cedric Müller, Ernst Otto Rausch, Niels Kober, Jonas Mierzwiak, Vico Tappenbeck (Vizelandesmeister im Handball)
  • Geschäftsführer Schülerfirma Picnic: Chris Ohle
  • Englisch / Big Challenge: Hayley O´Concubhair (1. Platz Klasse 5 in Sachsen-Anhalt), Julia Wagus (1. Platz Klasse 9 in Sachsen-Anhalt), Viktor Teichert (1. Platz Klasse 8 in ganz Deutschland)
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Ehemalige Schilleraner trafen sich an der alten Wirkungsstätte

„Einmal an die alte Wirkungsstätte zurückkehren, einmal die ehemaligen Klassenkameraden wiedertreffen, einmal durch die einstige Schule schlendern und ausführlich in Erinnerungen schwelgen.“ Diese Möglichkeit bietet sich einmal im Jahr den früheren Schilleranern beim Ehemaligentreffen, welches engagiert vom Förderverein des Friedrich-Schiller-Gymnasiums  Calbe vorbereitet wurde.

Aus allen Richtungen des Bundesgebietes, teils eigens aus den USA angereist, fanden sich zahlreiche ehemalige Calbenser Gymnasiasten auf ihrem altbekannten Schulhof zusammen. Kühle Getränke, Bratwurst, einwenig Musik und natürlich viele interessante Gesprächspartner, mehr braucht es für einen schönen Abend nicht. Mit den ehemaligen Lehrern und Mitschülern konnte man sich nicht nur über die Erfahrungen nach der Schulzeit, sondern natürlich auch über die vielen Geschichten aus der gemeinsamen Schulzeit austauschen.

Zwei Jahrgänge (1993 und 2004) nutzten den Rahmen des Ehemaligentreffens für ein eigenes Klassentreffen in der Cafeteria und im Musikraum. Begrüßt von Schülern der derzeitigen 12. Klasse, die liebevoll das Catering übernahmen, erlebten sie einen einfach nur schönen Abend und fanden zum Ende nur lobende Worte für die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

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Abiball startet stilsicher mit gemeinsamem Walzer

Bereits deutlich vor dem auf den Eintrittskarten angegebenen Startzeitpunkt 19 Uhr hatten sich die Abiturienten des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe gemeinsam in feinem Zwirn vor dem Salzlandcenter Staßfurt eingefunden, um frühzeitig die obligatorischen Erinnerungsfotos in den Kasten zu bekommen.

Gemeinsam ist ein gutes Stichwort, denn gemeinsam begann dann auch pünktlich der Abiball. Wie bei einem traditionellen Ball üblich, eröffneten die Schüler den Abend stilsicher mit einem Walzer, für viele Eltern, aber auch Tänzer eine sicherlich bleibende Erinnerung.

Nach dem Abendessen und einer ersten musikalischen Runde mit Ventura Fox hatte jeder einzelne Absolvent seinen eigenen Auftritt bei der Vorstellungsrunde zur Wahl der Ballkönigin und des Ballkönigs. Amira Heitmann und Daniel Grimm fanden sich im Anschluss frisch gewählt im Kreise ihrer Mitschüler auf der Tanzfläche wieder und konnten mit ihrem gemeinsamen Tanz den gemütlichen Teil des Abends einläuten. Bis tief in die Nacht feierten die Schilleraner, natürlich gemeinsam, die Gewissheit, einen sehr wichtigen Lebensabschnitt erfolgreich gemeistert zu haben und machten damit den Abiball 2019 zu eben einem dieser besonderen Momente, unvergesslich und einfach nur verdammt schön.


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“An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit” 

Mit dem Songtitel „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen begann Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs seine Rede bei der diesjährigen feierlichen Zeugnisübergabe des 28. Abiturjahrgangs des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe. Ein kleiner Rückblick sei gestattet, denn zu seiner Abiturzeit hätte es Campino sicherlich abgelehnt, bei solch einer gediegenen Veranstaltung zitiert zu werden. Im Jahr 2019 jedoch gilt es „die vielen positiven Gefühle einzufrieren und für die Unendlichkeit zu bewahren“. Den 61 Abiturientinnen und Abiturienten gab er abschließend ganz im Sinne des Frontmanns der Punkrockband mit auf dem Weg: „Träumen und Handeln sie, dann wird es noch viele Tage wie diesen heute geben“.

In seinem Grußwort ergänzte anschließend Landrat Markus Bauer, dass „ohne Begeisterung noch nie etwas Großes entstanden ist“, beim Blick auf das tolle künstlerische Programm der Veranstaltung ihm aber keinesfalls Bange ist, was junge Talente in der Region betrifft.

Und damit hatte er zweifelsfrei Recht. Neben den stimmungsvollen Liedern des Schulchors, den emotionalen Rezitationen einiger Elftklässler, erzeugten die Solodarbietungen von Josephine Krieg mit „Go solo“ und von Noel Knopf „When we were young“ Gänsehautmomente.  Eine besondere Co-Produktion lieferten die beiden Abiturienten Sara Brink und Marc Münch, die bestückt mit ihren Gitarren und unterstützt durch den kleinen Chor nicht nur ein tolles Bild abgaben, sondern anschließend mit einem selbstgeschriebenen Lied über ihre „Lieblingsfächer“ für viele Lacher sorgten.

Letztlich bildete dies alles allerdings nur den festlichen Rahmen für den eigentlichen Hauptteil der Veranstaltung, die Zeugnisübergabe. Nachdem alle 61 Abiturientinnen und Abiturienten einzeln aufgerufen und auf der Bühne ihr Zeugnis in Empfang nehmen durften, war allen Eltern, Großeltern und Gästen die Freude und der Stolz an diesem besonderen Tag anzusehen.

Für die Schilleraner zählen an „Tagen wie diesen“ nur noch die gemeinsamen Erinnerungen an die Abiturzeit als „Multi-Player-Game“, ganz nach dem Abiturmotto „Abitendo – Level 12 completed“, ein „verdammt tolles Spiel, das viel zu schnell vorbei ist“.

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Frühlingsfest feiert Ganztagsvielfalt

Es war ein eher beiläufiger Satz, den Antje Reich mitten im Programm des Frühlingsfestes des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe als Anmoderation sagte: „Zu Beginn des Schuljahres kamen einige Schüler zu mir und sagten, wir haben richtig Lust eine Band gründen, können aber noch keine Instrumente spielen.“ Ein Satz, mit dem die bekannte Sängerin der Band Ventura Vox wunderbar beschrieb, dass das Ganztagskonzept von den Schilleranern fortwährend gelebt wird. Kurz darauf hatte die Arbeitsgemeinschaft „Band“ unter der Leitung von Frau Reich dann auch ihren ersten Auftritt zu einem Rap-Song von Sido.

Ein weiteres tolles Beispiel bildeten die beiden Sechstklässler Luise und Anne, die den gefühlvollen Song „Regenbogenfarben“ sangen und damit den proppenvollen Saal in gebannte Stille tauchten. Vorbereitet und unterstützt wurden sie dabei von Birgit Recklebe, im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft „Kleiner Chor“, die musikalische Begleitung leistete Andreas Schneidewind, Leiter der „Gitarren-Gruppe“.

Moderator Jonas Brösel hatte allerdings noch viel mehr anzusagen: Während die Taekwondo-Gruppe viele Holzbretter zerlegte, tanzten die Mädels der Barbyer Heimatfreunde, des Kanufaschingsvereins und der Arbeitsgemeinschaft „Tanzen“ zu schwungvoller Musik. Auch der schuleigene Gospelchor, das Zirkus-Projekt, die Trommel- und Gitarren-AG zeigten ihr bereits Gelerntes und zu guter Letzt endete das kurzweilige, knapp anderthalb stündige Programm mit einer Otto-Parodie des Moderators und ehemaligen Mitglieds der Theater-AG.

Zuvor bereits hatten viele externe Unterstützer des Calbenser Ganztagsschulbetriebes auf dem Schulhof einiges aufgebaut. Eine Torwand der Fußballer, ein Wurfgeschwindigkeitsmesser der Handballer, einige Szenarios auf Schachbrettern, eine Tischtennisrunde, Schlauchrollen der Feuerwehr und vieles mehr bot sich den vielen interessierten Besuchern.

Eines jedenfalls konnte das Frühlingsfest am sonnigen Freitagnachmittag zweifelsfrei zeigen, das Ganztagskonzept wird intensiv gelebt, ganz im Sinne von Antje Reich und ihrer neugegründeten Band-AG.

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Level 12 completed!

Wie schon in den vorherigen Schuljahren mussten sich die Schilleraner zum letzten Schultag der zwölften Klassen so Einiges gefallen lassen:

Kaum im Calbenser Gymnasium angekommen, warteten zahlreiche Trillerpfeifen, eine Lippenstiftbehandlung im Gesicht und vielleicht sogar eine spezielle neue Haarfarbe, die den Eltern der Schüler sicherlich sehr gefallen hat. Doch damit nicht genug: Statt der gewohnten Schuleinrichtung fanden sie eine sich durch die Flure schlängelnde Rennbahn, von Zeitungspapier bedeckte Fenster, zusammengeklebte und gestapelte Stühle, Kreide und Schwamm an der Tafel befestigt und natürlich überall Ballons und Zeitungspapier auf dem Boden vor.

Unter dem Motto „Abitendo“ jagten die Zwölftklässler als Link, Mario, Bowser, Peach, Luigi, Pikachu , Glumanda, Nachtara und noch Viele mehr durch die Flure auf der Suche nach unschuldigen Schülern.

Ab der vierten Stunde durfte das lang einstudierte Programm dann endlich bestaunt werden. Bekanntermaßen wurden Tänze aufgeführt und die Lehrer mussten sich in zahlreichen Spielen wie Make ´n´ Break, Eierlauf und Mario Kart beweisen, um Prinzessin Peach aus den Klauen von Bowser zu befreien.

Nach dem unterhaltsamen und kurzweiligen zweistündigen Programm war nicht nur Prinzessin Peach wieder frei, sondern die Zwölftklässler konnten stolz vermelden: „Level 12 completed!“

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Große Bühne für „Schillers Beste“

Es war wohl eine Mischung aus Stolz, Freude und einer riesigen Portion Lampenfiber und Scham mit der die ausgezeichneten Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe am letzten Schultag vor den Herbstferien vor die prall gefüllten Ränge der Hegersporthalle traten. Der Großteil der Besten hätten diesen Moment sicherlich lieber gegen einen vierstündigen Mathematiktest oder einen weiteren Geografiewettbewerb getauscht, wenngleich sich alle diese besonderen Minuten redlich verdient hatten.

Begonnen hatte der Tag allerdings in einer weitaus beschaulicheren Runde, Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs hatte alle Auserwählten zum Frühstück in die sonnendurchflutete Cafeteria geladen, um sich in entspannter Atmosphäre einfach mal auszutauschen.

Als in der sechsten Stunde zuerst der schuleigene Gospelchor und die Kunstradfahrerinnen ihr Können präsentierten und anschließend Alexander Sieche, Vorsitzender des Fördervereins, an das Mikrofon trat, war der Zeitpunkt für die Bestenehrung 2018 gekommen:

Mit Sarah Dziallas, Tabea Linkohr, Anna Schiefer und Leoni Helge wurden vier Schülerinnen für ihr umfangreiches Engagement im Sport geehrt. Fußball, Handball, Leichtathletik, Floorball und Tanz gehören dabei zu ihrem Leistungsspektrum.

Beim deutschlandweiten Englisch-Wettbewerb Big Challenge mit über 270.000 Teilnehmern erreichte Achtklässler Victor Teichert den ersten Platz in ganz Sachsen-Anhalt. Auch Ernst Otto Rausch nahm erfolgreich an einem Wettbewerb, Diercke-Geografie, teil, wurde Schulsieger und qualifizierte sich für den Landesausscheid.

Schon bekannt mit der Situation, vor den vielen neugierigen Augen der Mitschüler ausgezeichnet zu werden, ist Zwölftklässlerin Amanda Köcher, zum wiederholten Male konnte sie in der Stufe 1 des Bundeswettbewerbs Mathematik den dritten Platz belegen. Ihr Nebenmann, Franz Lange aus der sechsten Klasse, konnte im gleichen Fachgebiet, bei der Mathematikolympiade, die 3. Stufe in Magdeburg erreichen und schlug sich dort sehr achtbar.

Chantal Schröder und Sarah Schöne engagieren sich auf einem gänzlich anderen Gebiet. Bereits seit der sechsten Klasse ist die nun bereits in Klasse 12 lernende Chantal Mitglied im Gospelchor und überzeugt dabei nicht nur mit ihrem musikalischen Können, sondern auch mit ihrer fortwährenden Verlässlichkeit. Sarah hingegen entwickelte sich zur Moderatorin des Gymnasiums, charmant und stilsicher führte sie das Publikum durch die verschiedenen Programme beim Schuljubiläum, Frühlingsfest, oder bei den Gospelchor- und Weihnachtskonzerten.

Mit den Stücken „Der Meckertopf“ (2014), „Familientausch“ (2015), „Nikos Traum“ (2016), „Der Weihnachtsmann macht Urlaub“ (2017) und der heiter-komischen Darbietung des Märchens „Aschenputtel“ (2018) spielte sich die Theatergruppe mit  Liebe, Leidenschaft und Humor immer wieder in die Herzen ihres Publikums. Und so wurde es auch diesmal laut auf den Rängen, als alle Darsteller umrahmt von ihren beiden Lehrerinnen Anke Rohde und Ines Pabst  das Parkett betraten und die Geschenke entgegennahmen.

Zum Abschluss wurde noch vier Schilleranern gedankt, die „die Schülerschaft jeden Tag mal mehr mal und weniger am Leben erhalten hat.“ Lea Rothmann, Anabell Stasiak, Marc Münch und Dominic Held sind allen Schülern als fleißige und kompetente Mitarbeiter der Schülerfirma Picnic bekannt. Für die engagierte Versorgung ihrer Mitschüler mit allerlei Leckereien gilt ihnen großer Dank.

Vor dem Abschied in die Ferien richtete Alexander Sieche einen Dank in eigener Sache als Fördervereinsvorsitzender des Gymnasiums an Frau Wittke und ihre Mitarbeiter des Vereins Nestwärme für die tolle Kooperation im Ganztagsbereich. Das allerletzte Wort hatte dann noch Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs, verbunden mit besten Wünschen für die Ferien verkündete er den Start der neuen Homepage. Unter www.schillergym-calbe.de gibt ab sofort nicht nur reichlich Informationen zum Schulleben, sondern auch den Schülern langersehnten Vertretungsplan.

Natürlich werden dort auch Fotos der Bestenehrung zu sehen sein, ein letztes Mal die große Bühne für die Besten des Gymnasiums, bevor sie sich wieder ihren Aufgaben widmen können.