Die Schilleraner Schulgemeinschaft hat bei der digitalen Variante des diesjährigen Firmenstaffellaufs nahezu 5000 Kilometer erlaufen und hat dabei die im Vorfeld erwartete Zielmarke mehr als deutlich übertrumpft.
Im Magdeburger Elbauenpark fällt der Startschuss am 06. Juli um 18 Uhr für den Firmenstaffeleventlauf. Insgesamt fünf Teammitglieder laufen dann jeweils eine Strecke von drei Kilometern. Auch das Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe wird an den Start gehen und stellt dabei eine Lehrer- und Schülerstaffel.
In ihrem Informationsschreiben an die Teilnehmer formuliert die Organisatorin Janine Gasch die Ziele passend wie folgt: „Uns geht es darum gemeinsam Spaß zu haben… Forrest Gump müssen wir nicht nacheifern.“ Natürlich werden zu diesem besonderen Event am ersten Tag der Sommerferien auch Zuschauer an der Wegstrecke und hoffentlich auch viele Unterstützer der „Schillerrunner“ erwartet. Zum Abend startet ab 19.45 Uhr die After-Run-Party mit der bekannten Band „Tänzchentee“, sicherlich eine passende Möglichkeit die vorherigen Leistungen intensiv zu besprechen und einfach gemeinsam entspannt in die wohlverdienten Ferien zu starten.
Autor: Presseklub
Helm auf und los – Dankeschön
Seit vielen Jahren ist der Verein „Nestwärme“ e.V. aus Schönebeck ein zuverlässiger Partner unserer Schule. Im Rahmen unseres Ganztagsprogramms sind die Mitarbeiter unerlässlich bei der Organisation von Projekten und der Durchführung von Arbeitsgemeinschaften. Besonders beliebt sind naturgemäß die Ballsportarten, aber auch das Waveboardfahren macht allen Kindern sehr viel Spaß. Und damit dies auch so bleibt, müssen alle beim Fahren einen gutsitzenden Schutzhelm tragen. Diese stellt uns freundlicherweise der Verein „Nestwärme“ in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Dafür möchten wir ganz herzlich Dankeschön sagen.
Der Hausmeister wird feierlich in den Ruhestand verabschiedet
Zweifelsfrei mit einem weinenden, aber natürlich auch mit einem lachenden Auge ging vor kurzem der letzte Arbeitstag von Martin Grosser, Hausmeister des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, zu Ende.
Bereits zum Vormittag hatte sich reichlich Besuch eingefunden, um dem „Mädchen für alles“ viele Grüße zum wohlverdienten Renteneintritt persönlich zu übermitteln. Gunhild Watermann, Fachdienstleiterin des Salzlandkreises, Constanze Lange, Sachbearbeiterin des Salzlandkreises, und natürlich auch alle Mitglieder der Schulleitung und der Schulverwaltung des Calbenser Gymnasiums nutzten die Chance, um dem seit 2017 engagierten Hausmeister zu danken. Zwischenzeitlich schaute auch Norbert Volkland, Schulleiter der Herderschule Calbe, extra vorbei.
Im Programm des Frühlingsfestes am Nachmittag boten die Schüler und Lehrer Herrn Grosser die Bühne, um sein Wirken aufzuzeigen.
Denn sein Aufgabenfeld war extrem vielfältig und reichte vom schlichten Aufschließen der Schule bis hin zum Schneeschieben im Winter, dem Rasenmähen von Frühjahr bis Herbst, dem Möbelaufbauen, dem Stühlerücken und natürlich sämtlicher Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten. Trotzdem wirkte der Hausmeister am Gymnasium zumeist im Hintergrund und war immer bemüht, den Schulalltag nicht zu stören, sondern unterstützen.
Bis in den Abend hinein konnte Martin Grosser sichtlich entspannt die letzten Stunden inmitten der Schulgemeinschaft entspannt ausklingen lassen und, wie sein T-Shirt versprach, sich auf die anstehende Zeit als Rentner freuen.
Frühlings- und Sommerfest sorgten für reichlich schöne Momente
Unterricht mal ganz anders
Das dachten sich auch die Religionsschüler der neunten Klasse des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe. Im Zusammenhang mit ihrem Projekt „Tod“, welches sie zuvor über mehrere Wochen behandelt hatten, planten die Schüler eigenständig, mit der Zustimmung ihres Religionslehrers Sascha Wenzel, eine Exkursion zum Bestattungsinstitut Heinze in Calbe.
Dort wurden ihnen zunächst einige ihrer Fragen zum Thema „Bestattung“ beantwortet. Im folgenden Verlauf lernten sie viel über unterschiedliche Bestattungsformen und wie man mit dem Thema „Tod“ umgehen kann. Die Schüler zeigten ein großes Interesse. Trotzdem es ein sehr emotionales Thema ist, fand es bei allen Schülern Gefallen. Wir bedanken uns bei allen die uns das Projekt ermöglicht haben.
Exkursion nach Magdeburg – Ein spannendes Erlebnis für die Klasse 7b
Am 25. Mai 2023 erlebte unsere Klasse 7b des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe einen ganz besonderen Tag, Klassenlehrerin Anna Henschel hatte die großartige Idee, eine Exkursion nach Magdeburg zu unternehmen. Ziel waren das Naturkundemuseum und die Gruson-Gewächshäuser. Um unsere Umweltfreundlichkeit und unser Engagement für Nachhaltigkeit zu demonstrieren, entschieden wir uns für den öffentlichen Nahverkehrs für die Hin- und Rückreise.
Die Exkursion begann mit einer faszinierenden Führung durch einen Teil des Naturkundemuseums Magdeburg, passend zum Thema „Wirbellose Tiere“. Wir erfuhren eine Menge interessanter Informationen und konnten unser neu erworbenes Wissen direkt auf einem Arbeitsblatt festhalten. Im Anschluss daran genossen wir eine kleine Freizeitbeschäftigung und stärkten uns im Allee-Center, bevor wir uns zu Fuß auf den Weg zu den Gruson-Gewächshäusern machten. Dort wartete eine weitere aufregende Aufgabe auf uns: Wir sollten ein wirbelloses Tier auswählen und davon Bilder machen. Später im Biologieunterricht erstellten wir einen Steckbrief zu dem ausgewählten Tier, basierend auf unseren Beobachtungen und Fotos.
Nachdem wir die Gruson-Gewächshäuser erkundet hatten, begaben wir uns schließlich auf den Rückweg nach Calbe. Wir alle waren von dieser Exkursion begeistert und sind bereit, eine solche Exkursion, die thematisch zum Unterricht passt, gerne zu wiederholen.
Sommerfest am 09. Juni steht an
Medaillensammeln beim Gerätturnen
Die meisten Schüler und Schülerinnen des Calbenser Gymnasiums zieht es freitags nach der sechsten Stunde zügig nach Hause. Einige gehen aber noch in die Sporthalle, um sich in der AG Gerätturnen am Sprungtisch, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden zu probieren. Infolge jahrelangen fleißigen Trainings konnten davon Emily Leithoff (7a) und Celine Müller (7c) dann am Samstag, dem 13. Mai an den Kreis- Kinder- und Jugendspielen des Salzlandkreises, welche in Schönebeck stattfanden, teilnehmen. Am Vormittag wurde für den Gesamtwert geturnt und am Nachmittag noch einmal in den einzelnen Gerätefinals. So konnte man maximal 5 Medaillen erkämpfen, was auch beiden Mädchen gelang. Darauf dürfen sie sehr stolz sein. Emily hat sich mit ihrer Leistung bereits für das Landesfinale am 25. Juni qualifiziert. Celine wird dies noch beim Regionalwettkampf Angang Juni versuchen. Wir wünschen beiden viel Erfolg und auch künftig viel Spaß bei ihrem Hobby.
Aus 1000, mach doch einfach 10000
In der Landeshauptstadt Magdeburg hat sich seit mehreren Jahren die Idee der Firmenstaffel zu einem echten Event entwickelt. Hierbei können sich fünf Mitarbeiter eines Unternehmens zusammenfinden und als Staffel jeweils drei Kilometer laufen, so auch in diesem Jahr am 06. Juli.
Zweifelsfrei ist eine Schule keine Firma, trotzdessen hat die laufinteressierte Lehrerin Janine Gasch einfach mal ihr Glück versucht und es geschafft eine Lehrer- und eine Schülerstaffel des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe anzumelden.
Damit aber nicht genug. In diesem Jahr findet die Firmenstaffel ergänzend digital statt. Im Zeitraum von zehn Wochen sammeln dabei Mitarbeiter via App gelaufene Kilometer für ihre Firma. Natürlich darf das Calbenser Gymnasium auch hier nicht fehlen. Bereits nach ziemlich genau einer Woche war die erste Marke von 1000 Kilometern erreicht, wobei Schüler und Lehrer gleichermaßen engagiert sind und teils im persönlichen „Kilometer-Wettstreit“ stehen.
Schnell musste die Zielmarke auf 10000 Kilometer erhöht werden. Bei der stetig wachsenden Anzahl der teilnehmenden Läufer des Gymnasiums erscheint dieser Wert keinesfalls als unerreichbar.
Derzeit kratzt das läuferische Gymnasium bereits an der 4000-Kilometer-Marke, wobei aus den vielen Läuferinnen und Läufern bei den Jungs Anton Tietze (6a) mit bisher bereits über 400 Kilometern und Annalena Schwemer (6b) mit nahezu 250 Kilometern bei den Mädchen vorn liegen.

Mittendrin und voll dabei !
Mit vollem Vertrauen zu Herrn Laurisch bereitete sich die neugierige Klasse 8a auf die Klassenfahrt nach Arendsee vor.
Dann war es so weit, um 7:45 Uhr stand schon die gesamte Klasse mit vollen Koffern an der Bushaltestelle der Heger Sporthalle. Als der Reisebus ankam, gab es kein Zurück mehr.
Die Ankunft war strukturiert, die Zimmerzuteilung klappte perfekt. Die Zimmer für zwei oder vier Personen waren nicht nur nummeriert, sondern gaben ihren Bewohnern eine Tierklasse vor. Vom Eichhörnchenbau zur Wolfshöhle bis zur Rehwildwiese waren alle Waldbewohner vorhanden. Auch die Kreativität bei der Möbelauswahl hat im Jugendwaldheim nicht nachgelassen!
An der Treppe, die oft benutzt wurde, da die Mädchen im Erdgeschoss wohnten und die Toiletten sich auf der ersten Etage befanden, hing ein Wildschweinkopf, schon bald kurz „Hildegard“ getauft. Auch Geweihe im Flur brachten ein gewisses Feeling mit sich. Die gewöhnungsbedürftigen Betten wurden jedoch nicht lange von uns benutzt, da der äußerst nette Klassenlehrer der 8a das Wecken zunächst Zeit auf 6:00Uhr festlegte.
Nach dem Aufstehen ging es zum Frischmachen am eigenen Spülbecken im Zimmer und danach in den Essensbereich. Dabei wurden feste Sitzplätze gefordert. Einige hatten Glück bei der Sitzplatztsuche, andere mussten sich umsetzen oder sich gar zum Lehrer gesellen . Die 3 Malzeiten am Tag genossen wir sehr. Doch gab es zum Genießen frühs nicht die Zeit, da die Arbeit im Wald nicht wartet. In einer stabilen Einteilung von Dreier- bis Siebenergruppen und ging es an die Arbeit! Vom Drahtzaun abbauen oder Vogelhäuschen bauen bis hin zum Holzspalten machte alles einen ziemlich großen Spaß.
Nach der Arbeit beanspruchtete ein jeder Schüler seine Freizeit, diese wurde ihm fast immer gegönnt, jedoch mussten wir uns auf eine 10 km Wanderschaft um den Arendsee einlassen. Nach dem fast dreistündigen Spaziergang bei Wind und Nieselregen freute sich jeder auf eine Pause. Diese Pause konnten wir individuell füllen: In die Stadt laufen und einen kleinen Einkauf mit Freunden machen oder „Spielekeller“ mit Billard, Tischkicker und Tischtennis. Die Tischtennisbälle und –Schläger konnten diese Woche mit der Klasse 8 a nicht lange überleben…
Der Tischkicker war der Hit für Matches zwischen Lehrer und Schülern.
Jedoch gab es ein Gebot des Schweigens am Lagerfeuer: „Alles, was in Arendsee passiert, bleibt im Arendsee.“ Zitat Ende. Mit Geschichten über die Vergangenheit oder um ein leckeres selbstgemachtes Stockbrot zu genießen, vertrieben wir uns die zeit am warmen Feuer.
Die festen Bettzeiten (22:00 Uhr-07:00 Uhr) waren für einige von uns schwer einzuhalten. Doch natürlich ging es jeden Morgen übermotiviert zum Frühstück. Das Duschen musste mit genauer Absprache ablaufen, da es bei den Mädchen schnell zu Komplikationen kommen konnte…
Donnerstag, der vorletzte Tag, sollte ohne Arbeit ablaufen. Die Klasse hatte sich auf Bowlen geeinigt. Talente gab es nicht besonders viele in der Klasse, dafür war es jedoch sehr spaßig. Am Nachmittag sollte uns dann ein kleiner Schießwettbewerb die Zeit vertreiben. Abends genossen wir wieder eine kleine Runde am Lagerfeuer.
Freitag, der tränenreiche Abschied vom Wald, näherte sich. Nach Absprache mit Herrn Laurisch freuten wir uns, eine Stunde später aufstehen zu können. Dann war es so weit, alle Koffer waren gepackt und zum Eingang des Jugendwaldheims gebracht. Natürlich wurden das Bowlen und das Schießen vor der Abreise noch ausgewertet. Doch danach startete die Abreise.
Einige hatten sich trotz des Essverbotes noch einige Snacks gegönnt, um den Schmerz der Trennung besser verkraften zu können. Auf der Fahrt durfte Musik nicht fehlen! Die absoluten Hits, wie „Over the Rainbow“ oder „Quellkartoffeln mit Dupp Dupp“ durften natürlich in den Playlists der Jungs nicht fehlen.
Rückblickend gesehen, war die Klassenfahrt nicht so schlimm, wie gedacht. Die gesammelten Erfahrungen waren hilfreich und recht effizient. Einige haben es genossen, Einige haben es gehasst. Aber verschiedene Meinungen gibt es ja immer in der 8a.




















