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Bewerbertraining offenbart viele Stolpersteine

Es sind viele kleine Schritte von der anfänglichen Bewerbung auf eine Stelle bis zur getrockneten Tinte unter dem Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsvertrag und es sind noch viel mehr Stolpersteine die einer abschließend erfolgreichen Bewerbung entgegenstehen.

Im Rahmen des Themengebiets „Wirtschaft“ im Sozialkundeunterricht der Klassenstufe 11 absolvierten die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe in zwei Abschnitten ein umfangreiches Bewerbertraining.

Dank der kompetenten Hilfestellung von Herrn Thomas Vollhardt und Frau Sandra Lange von der Allianz Hauptvertretung in Calbe konnten die Abiturienten in Spe einen 90-minütigen internetgestützten Einstellungstest durchlaufen. Neben vielen Fragen zu Logik, Textverständnis und mathematischem Verständnis wurden auch die Interessen abgefragt und in mögliche Berufsziele umgewandelt.

Um überhaupt in einem Einstellungstest sein Können zeigen zu können, müssen bereits beim Bewerbungsschreiben zahlreiche Stolpersteine überwunden werden. Von der Vermeidung von Rechtschreibfehlern, dem richtigen Foto, der passenden Gestaltung und vielen weiterer kleineren Auswahlkriterien konnte Thomas Vollhardt humorvoll berichten und somit den Blick der zukünftigen Bewerber schärfen: „Wenn man versteht, was der Arbeitgeber von den Bewerbern erwartet, dann kann man sich deutlich besser darauf vorbereiten.“ Damit auch im letzten Schritt vor der Vertragsunterzeichnung, dem Bewerbergespräch, nichts mehr schief laufen kann, wurden abschließend noch grundsätzliche Fragen und bestmögliche Antworten im Unterrichtsgespräch diskutiert.

Elftklässlerin Lucy erhält hier einen kleinen Tipp zum Online-Fragebogen von der Allianz-Mitarbeiterin.

Zumeist sind es nur minimale Aspekte, die eine abgelehnte von einer erfolgreichen Bewerbung unterscheiden, bleibt zu hoffen, dass die Schilleraner mit dem neugewonnen Wissen ihre Ziele mit Erfolg erreichen können.

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Jugendoffizier zeichnet authentisches Bild der Bundeswehr

Zu Gast bei den beiden Sozialkunde-Kurse der zwölften Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe stellte sich der Verbindungsoffizier der Bundeswehr aus Magdeburg Sven Grüneisen den vielen Fragen zur Außen- und Sicherheitspolitik in Deutschland.

Ausgehend von dem Gefühl der Sicherheit und den vielen an der Beseitigung von internationalen Problemlagen beteiligten Institutionen und Organisationen entwickelte sich eine lebhafte und kritische Diskussion über die Rahmenbedingungen und Handlungsalternativen im Syrien-Konflikt. Eine perfekte Lösung jedoch konnte natürlich auch der Experte nicht aufbieten, eines stellte er jedoch klar: „ein militärischer Einsatz allein kann niemals ausreichen.“

Beispielhaft wurde anhand der Bundeswehr-Einsätze im Kosovo und in Afghanistan die Notwendigkeit vieler weiterer Arbeitsfelder der Außenpolitik aufgezeigt. Neben der allgegenwärtigen Diplomatie stellt die Wiederherstellung der Sicherheit für die Zivilbevölkerung im Krisengebiet und die damit einhergehende Entwicklungshilfe in allen Bereichen der Gesellschaft im Rahmen des Hauptziels „Hilfe zur Selbsthilfe“ im Mittelpunkt jedes Einsatzes.

Auch die Bekämpfung der Piraterie am Horn von Afrika, die Katastrophenhilfe im Inland (beispielsweise beim Hochwasser 2013 in Mitteldeutschland) und im Ausland (beispielsweise bei der Tsunami-Katastrophe in Banda Aceh) wurden thematisiert und sorgten für ein nahezu vervollständigtes und zugleich authentisches Bild der Bundeswehr.

Natürlich fragten die interessierten Schüler auch nach dem Karriereweg des Marineoffiziers und konnten sogleich unter anderem einen lebhaften Einblick in die Abläufe des Segelschulschiffs der Bundeswehr – der Gorch Fock – erhalten.

Die insbesondere für die Schüler gewinnbringende Zusammenarbeit mit der Bundeswehr im Rahmen des Themengebiets „Internationale Politik“ im Kursunterricht soll zukünftig einen festen Platz im Fach Sozialkunde einnehmen.