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Schilleraner inmitten von Schnee, Ski und Spaß

Der 2. März, sieben Uhr morgens, ein Bus gefüllt mit müden Schülern, Lehrern und Begleitern. Diese befinden sich 834km und zwölf Stunden später im österreichischen Maria Lankowitz.

Ab diesem Tag beginnt für alle eine Woche voller Sport, Spaß und lustigen Erfahrungen. Die Hauptherausforderung für Frau Karl, Frau Falkenthal und Herrn Moll bestand darin, einer sehr großen Gruppe von Ski-Neulingen das Fahren in wenigen Tagen bestmöglich beizubringen. Dabei wurden sie tatkräftig von den jungen Begleitern Josephine, Anika, Hanna, Johannes und Marius  unterstützt. Neben Lehrern und ehemaligen Schülern geht auch ein großer Dank von uns an Herrn Ralf Falkenthal und Herrn Carsten Borchert, sowohl für die tolle Organisation im Hintergrund, als auch für das geduldige Erläutern der richtigen Ski-Techniken.

In den wenigen Tagen wurde diese Herausforderung glorreich bewältigt. Doch nicht nur die Skianfänger begannen Spaß am Fahren zu haben. Auch die Schüler, die bereits Skifahren konnten, kamen in verschiedenen Skigebieten auf ihre Kosten. Neben der Skiausbildung war besonders das herzliche und lockere Miteinander das, was das Skilager 2019 ausmachte und allen in Erinnerung bleiben wird. Das gemeinsame Lachen, Üben und Helfen bei Stürzen ließ einen niemals den Eindruck gewinnen, als hätte diese Woche nur  den Zweck Notenpunkte zu erhalten. Vielmehr ging es allen um den Spaß. Viel Action und Lacher boten auch die verschiedenen Ereignisse, die während dieser Woche zusätzlich stattfanden.

Erholung und Spaß bot gleich am ersten Abend der Thermenbesuch, welcher wohl dem einen oder anderen bevorstehenden Muskelkater ein wenig entgegen wirkte. Abends saß man zusammen und schaute sich die eigenen Fortschritte und Stürze des Tages gemeinsam mit allen an, das traditionelle Knackturnier wurde ausgetragen oderwir spielten „Alpines Volleyball“ mit Helm, Brille und Handschuhen. Das Highlight war die Skitaufe am letzten Abend. In dieser wurden besondere und lustige Ereignisse der vorherigen Tage gut verpackt noch einmal in Erinnerung gerufen: Nach  Stürzen, besonderen Ski-Skills und anderen Insidern wurden die entsprechenden  Schüler auf neue, kreative Namen getauft, welche immer für viel Gelächter sorgten. „Waldwichtel muss los“, „der hilfsbereite Franzbegleiter“ und die „schillernden, schmerzensgeprägten Barbie und Ken“  sind Taufnamen, die mit Sicherheit nicht so schnell in Vergessenheit geraten werden.  Im Anschluss wurde gemeinsam die Woche gefeiert, gesungen und getanzt.

Am letzten Skitag  haben wir noch wie üblich unsere Ski-Küren vorgestellt. Auch wenn es zu Beginn der Woche viele für unmöglich gehalten hatten, schafften es alle, tänzerisch auf ihren Skiern eigene Küren zu absolvieren.

Doch leider geht auch die schönste Zeit einmal vorbei und so wurde am Donnerstagnachmittag  die Rückfahrt aus Österreich angetreten. Wir mussten Schnee und Ski hinter uns lassen und sehen nun der Schule wieder ins Auge. Verabschiedet haben wir die schöne Zeit gemeinsam 3 Uhr Freitagnacht mit Singen und Taschenlampen. Einen großen Dank für diese Zeit von allen an alle, denn jeder Einzelne hat dazu beigetragen, dass es so schön geworden ist.  Ein Erlebnis, was alle Anwesenden jedem empfehlen würden und damit SKI HEIL!

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Riesengaudi zwischen „Eisstockprinzessin“ und „Stehaufmaderl“

Skigötter oder verrückte Skitraditionen wie der Ski-Eid mit einem dreifachen „Ski – Heil“ waren uns, den Schülern der elften Klassen des Friedrich-Schiller Gymnasiums Calbe, bisher fremd. Im Skilager vom 03. bis 09. März erlebten unsere Frischlinge des Skisports wie auch die Fortgeschrittenen viele unvergessliche Abenteuer in den östlichen Alpen rund um Maria Lankowitz.

Nach einer gefühlt endlosen Anreise erhielten wir am Abend des ersten Tages noch unsere Ausrüstung mit Skiern, Stöcken und Helmen, sodass wir am nächsten Tag schon früh bei schönstem Sonnenschein die erste Piste im Skigebiet „Gaberl“ unsicher machen sollten. Während der ersten Schritte und Rutschversuche legte der eine oder andere seine erste „elegante“ Landung hin und freundete sich mit dem Schnee an. Aber wir Schilleraner lassen uns nicht so schnell unterkriegen und es wurde so lange geübt, bis jeder seine ersten Kurven auf die Piste zaubern konnte. Blaue Flecken und Muskelkater blieben dabei leider nicht aus und so ging es am Abend zum Entspannen in die Therme. Am nächsten Tag eroberten wir mit neuer Kraft und hoch motiviert den Kreischberg bei Murau. Unter der Anleitung von Skilehrer Rolf in seinem quietsch-grünen Skianzug erlernten unsere Anfänger die Technik „Damenfahrrad“ am Idiotenhügel. Die Fortgeschritten zogen mit Skilehrer Stefan die ersten Carving-Schwünge ins Tal und tanzten Schneewalzer.

Der Salzstiegl war unser Ziel für die letzten drei Tage – und hier hieß es: Üben, üben, üben! „Denkt an den Stockeinsatz“ bekamen wir von unseren Lehrern im Sekundentakt zu hören. Außerdem standen Rollen, Drehungen und andere kreative wie akrobatische Elemente auf dem Programm, die später in einer selbst zusammengestellten Kürübung präsentiert werden sollten. Zur Überraschung unserer Lehrer verkleideten sich dafür einige in Superhelden, Schlümpfe und Einhörner – eine Riesengaudi für alle!

Damit wir abends nicht gelangweilt auf unseren Zimmern hockten, sorgten unsere Lehrer und Betreuer für jede Menge Spaß beim Knackturnier, Eisstockschießen, Schneefußball, einem Kirchenbesuch 😉 und einer Disco mit unserem Privat-DJ Florence. Am letzten Abend wurden besonders auffällige Schüler von unseren „Skigöttern“ mit Gesicht-in-den-Schnee-tauchen, Klaps auf den Hintern und einem ekelhaften, sehr kreativ zusammengemixten Trank getauft, auf Namen wie „Technischer Feingeist mit Temporeserve!“, „Elegant schwingende Eisstockprinzessin“ oder „Unermüdliches Stehaufmaderl“.

Dann hieß es auch schon „Auf Wiedersehen“. Wir bedanken uns bei unseren Lehrern, Betreuern und unserem Busfahrer für diese unvergessliche Zeit, in der wir sehr viel Neues von ihnen lernen konnten und jede Menge Spaß gehabt haben. Wir verabschieden uns mit einem dreifachen „Ski – Heil“!

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Skilager-Tradition um ein Jahr erweitert

Um dem „Skilager“ ein weiteres Jahr Tradition hinzuzufügen, brachen Ende Februar mehr als 30 Schüler, fünf Lehrer und sechs weitere Betreuer früh am Morgen in Richtung Österreich auf. Nach anstrengender zwölfstündiger Busfahrt wurde die Jugendherberge in Maria Lankowitz erreicht. Nachdem alle ihre Zimmer bezogen und eine erste Mahlzeit eingenommen hatten, folgte schließlich die Anprobe und Ausgabe der Skiausrüstung, um uns für die Piste zu wappnen.

Am Sonntagmorgen war es dann soweit: für die Einen das erste Mal auf den Hängen des Skigebiets Salzstiegl, für die Anderen das erste Mal überhaupt auf Skiern. Nach dem ersten Schneekontakt wurden natürlich unterschiedliche Gruppen gebildet, damit die Schüler ihre entsprechenden Fähigkeiten aus- und weiterbilden konnten. Für einige endete der erste Tag mehr in leichter Verzweiflung, statt in Freude, aber Aufgeben stand nicht zur Debatte. Doch auch am Abend war an großartiges Ausruhen kaum zu denken, denn auf dem Plan stand eine weitere sportliche Betätigung. Beim „Asphaltkegeln“ oder traditionell als „Eisstockschießen“ bekannt, traten vier per Los gebildete Gruppen gegeneinander an, unter denen auch ein, natürlich „rein zufällig“, nur aus Lehrern und Betreuern bestehendes Team entstand. Allerdings verhalf ihnen dies auch nicht zum anvisierten Sieg und es wurde eine Revanche gefordert, die sie dann für sich entschieden.

Der komplette Montag auf der Schneepiste endete mit einem Besuch in der Therme Köflach. Im warmen Wasser konnte entspannt und erster Muskelkater gelockert werden.

Dienstag trafen sich die Gruppen an den Hängen nach alltäglicher gemeinsamer Aufwärmung wie gewohnt, aber auch einige „Aufsteiger“ durften begrüßt werden, die sich nun neuen Aufgaben stellen wollten. Abends erfolgte eine erste Videoauswertung der Fortschritte beim Skifahren. Anschließend wurde die erst im letzten Jahr als Tradition eingeführte Knackmeisterschaft ausgespielt.Sowohl Glück als auch Können waren Voraussetzung, um als Sieger hervorgehen zu können. Dies vereinte Frau Karl in sich und belegte den ersten Platz.

Der Besuch eines anderen Skigebiets stellte am Mittwoch nochmals ein weiteres Highlight dar. Ziel war es, die Weiterentwicklung der Schüler auf fremden Pisten zu beobachten, aber vor allem Abwechslung und noch mehr Spaß zu bieten. Da sich die Woche langsam aber sicher dem Ende zuneigte, stand die Abschlussdiskoauf dem Abendprogramm, bei der zu einer guten Mischung aus Après-Ski- und Charts-Hits ausgelassen die Erfolge der letzten Tage gefeiert werden konnten. Der Party ging allerdings ein weiteres Ereignis voraus. Bei der nicht wegzudenkenden Skitaufe, eröffnet und durchgeführt von unseren „Skigöttern“, wurden herausragende Leistungen, Zwischenfälle oder auch neu entdeckte Talente namentlich in Urkunden festgehalten.

h kurzer Nacht brach schließlich der letzte Tag auf Skiern an. Mit einer selbst zusammengestellten Gruppenkür, präsentierten die Schilleraner nochmals das erworbene Können der zurückliegenden Skiwoche. Schlussendlich ging es zurück zur Jugendherberge, um eine letzte Mahlzeit einzunehmen, dann wurde sämtliche Ausrüstung abgelegt und das Gepäck verladen und wir machten uns auf den Weg zurück in Richtung Heimat. Durch einen gemeinsamen „Filmabend“ im Bus und die Fahrt durch die Nacht verging die Zeit schneller als gedacht und gegen 3 Uhr wurden wir Freitagmorgen von Eltern, Geschwistern oder Freunden empfangen und konnten von einer aufregenden, ereignisreichen Woche und einigen witzigen Anekdoten berichten, die wohl eine unvergessliche Erinnerung bleiben werden!

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Schillers zwischen Schneeballschlacht, Polonaise und Ski-Kür

Früh aufstehen hieß es für 44 Schüler und Lehrer aus der Saalestadt Calbe am Sonntagmorgen, denn es ging ins traditionelle Skilager nach Österreich. Nach einer elfstündigen Busfahrt erreichten alle, mit Vorfreude auf die kommenden Tage, das Jugendgästehaus in Maria Lankowitz. Dort angekommen, wurden Skier, Schuhe und Helme ausgeliehen, für einige zum ersten Mal.

Am Montag brachen wir gegen halb neun auf, um das Skigebiet „Salzstiegl“ zu erobern. Zuerst stand eine Erwärmung auf dem Plan. Danach schnallten wir unsere Skier an und ab ging es auf die Piste. Dabei wurde die Gruppe zunächst in Anfänger und Fortgeschrittene geteilt. Während die Anfänger auf der Lupowiese blieben, ging es für die Fortgeschrittenen hoch auf den Zwergenlift. Dort konnten wir zum ersten Mal unser Können beweisen. Allerdings waren die Wetterbedingungen nicht optimal, denn die Sicht war sehr schlecht.

Mittags gingen wir zur Stärkung in die Baude oder zum Bus. Nachmittags sah man schon Fortschritte bei den Anfängern. Akrobatische Stürze hatten beide Gruppen zu verzeichnen. Abends probierten wir uns im „Asphaltschießen“ (Eisstockschießen), dem Nationalsport der Steiermark, wobei wir alle viel Spaß zusammen hatten.

Am folgenden Tag war schon etwas Routine im morgendlichen Ablauf eingekehrt. Trotz leichten Muskelkaters freuten sich alle auf den neuen Skitag, da das Wetter nur Gutes versprach. Die Sonne strahlte und endlich konnten wir die Pisten, die wir am Tag zuvor erkundet hatten, in voller Länge sehen und die schöne Aussicht genießen. Die Anfänger standen nun schon ziemlich sicher auf ihren Skiern und die Fortgeschrittenen übten erste interessante Tricks, wie den Ski-Walzer oder das Rückwärtsfahren. Doch im Vordergrund standen bei allen die Technikverbesserung und das sichere Abfahren der verschiedenen Pisten. Nach dem Abendbrot fuhren wir in die Therme im Nachbarort zur Erholung und Entspannung. Wieder im Hotel trafen wir uns zur Auswertung der ersten Helmkameravideos,  verbunden mit wertvollen Tipps unserer Lehrer für die nächsten Tage.

Abschlussfoto nach dem Eisstockschießen.
Gemeinsames Foto am Fuße des Hangs.

Mittwoch ging es für alle auf den Zwergenlift. Obwohl die Anzahl der Stürze der Schüler, aber auch Lehrer im Gegensatz zum ersten Tag stark abnahm, sahen sie dennoch lustig aus. Alle hatten ihren Spaß, sowohl beim Fahren, als auch bei den täglichen Schneeball- und „Einseifschlachten“. Ein Teil der Gruppe begab sich zum ersten Mal auf die schwarze Piste. Manch einer hatte Respekt, doch trotzdem haben alle die als am schwierigsten geltende Piste gemeistert. Am Abend wurde, mit großer Beteiligung der Schüler und Betreuer, spontan ein Knackturnier organisiert. Auch dies trug sehr zur allseits tollen Stimmung bei.

Am Donnerstag wollten wir das Skigebiet „Klippitztörl“ erkunden, jedoch spielte das Wetter nicht mit und es ging wieder zum allbekannten „Salzstiegl“. Auf dem Weg dorthin mussten sogar Schneeketten angelegt werden. An diesem Tag haben wir fleißig für die Abschlusskür geübt. Weiterhin wurden Technikleistungen aufgenommen und benotet. Wer Lust hatte, konnte am Slalomrennen teilnehmen. Am Abend wurden die drei besten weiblichen und männlichen Slalomfahrer mit Urkunden und Medaillen geehrt. Aus diesem Anlass fand auch die Skitaufe statt. Dabei wurden sechs besonders heraus stechende Schüler auf lustige Namen, wie zum Beispiel „Tiefenentspanntes Aperol-Spritz Öhrchen“, „Spätreifendes Fallobst“ oder „Verliebter Social Media Stalker“ getauft und mussten den „Gottestrank“ trinken. Zum Schluss legten alle noch den „Skischwur“ ab. Später ließen wir den Abend mit einer Disco, Stuhltanz und Polonaise ausklingen.

Nach einer kurzen Nacht begaben wir uns ein letztes Mal in Richtung Piste. Die Kür erhielt den letzten Feinschliff und wurde gefestigt. Dabei verwendeten wir viele verschiedene Elemente, beispielsweise Polonaise, Vorwärtsrolle, durch die Beine fahren, synchrone Parallelschwünge, Slalom und vieles mehr. Nach erfolgreicher Beendigung der Kür wurde das Skilager mit einer ordentlichen Schneeballschlacht beendet. Zurück im Hotel packten wir unsere Koffer, verstauten alles im Bus und nach einer letzten Mahlzeit traten wir mit Tränen in den Augen die Rückfahrt nach Calbe an.

Das Skilager war für alle ein großer Erfolg und wir werden uns sicherlich sehr lange gern daran zurück erinnern. Wir bedanken uns bei unserem Busfahrer Steffen, welcher uns nach dem Skifahren mit etlichen Aprés-Ski-Hits versorgte und unseren tollen Gesang ertragen hat. Weiterhin geht ein großes Dankeschön an unsere Lehrer Frau Falkenthal, Frau Karl und Herrn Moll sowie Frau und Herrn Ehlert und an alle weiteren Organisatoren und Betreuer (Florian Ende, Lucas Marschall, Florian Trabandt, Herr Falkenthal, Karsten und Ute).