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Stimmungsvolle Zeugnisübergabe im Zeichen der Region

Bei der feierlichen Zeugnisübergabe des 27. Abschlussjahrgangs des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe zog sich die Verbundenheit der Abiturienten und ihrer nun ehemaligen Schule wie ein roter Faden durch das sehr gelungene zweistündige Programm.

Getreu dem Motto des letzten Schultags „KohlrABI – wir machen uns vom Acker“ fanden sich in allen Programmpunkten zahlreiche Anknüpfungspunkte. So hatte der schuleigene Chor beispielsweise einen Gospelsong in eine personalisierte KohlrABI-Version umgedichtet. Auch in der anschließenden Rede von Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs durfte neben den obligatorischen Dankesworten und einigen Ratschlägen für den weiteren Lebensweg die vieldeutige Metapher des diesjährigen Abiturmottos nicht fehlen. So fanden sich der tolle Bodenrichtwert der Region ebenso wieder, wie der Vergleich des wechselhaften Wetters mit den vielen unterschiedlichen Schultagen der 61 Absolventen. Auch Landrat Markus Bauer und Fördervereinsvorsitzender Alexander Sieche waren sich einig, dass die Schilleraner tolle Repräsentanten des Gymnasiums Calbe und der gesamten Region in der großen weiten Welt sind, sehr stolz auf das Erreichte sein können und bitte niemals den „Anker der Region lösen“ sollen, wie es der Landrat treffend formulierte.

Nachdem in den Dankesworten der Schüler sowohl die Lehrer, die Mitschüler, alle anderen Unterstützer der nun zurückliegenden wichtigen Lebensphase, aber insbesondere die Eltern ausführlich Platz fanden, schlossen Jasmin Otto und Tom Horn ihre Rede mit dem Satz: „Nun machen wir uns vom Acker!“

Im Nachhinein war für die Schilleraner natürlich eines besonders wichtig, voller Stolz hielten sie ihre Abiturzeugnisse in den Händen, die überaus erfolgreiche Ernte war also eingefahren.

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“Sind wir auf dem Bauernhof oder in der Schule?” …

… eine Frage, die an einem Freitag im Friedrich-Schiller-Gymnasium in Calbe sehr wohl gerechtfertigt gewesen wäre.

Als die rund 600 Schüler des Gymnasiums das Schulgebäude betraten, mussten sie statt der üblichen Räumlichkeiten etwas ungewohnte Zustände und einen fremdartigen Geruch vernehmen. Zeitungen an den Fenstern, übereinandergestapelte und mit Kabelbinder befestigte Tische und Stühle, bemalte Tafeln und eine Menge Papier auf den Fluren. Wer seiner Nase folgte, fand sich im Verbinder der beiden Gebäude wieder und erblickte Heumassen, die den Boden bedeckten und einen tierischen Geruch verursachten. Natürlich musste kein Schüler lange nachdenken, was hier denn bloß los war, denn nahezu jeder, ob Lehrer oder Schüler, wurde bereits auf dem Parkplatz oder vor dem Eingang der Schule mit Spraydosen oder Lippenstift gestylt. Jene altbekannten Bräuche lassen sich natürlich auf den alljährlichen letzten Schultag der zwölften Klassen zurückführen, der immer gebührend gefeiert wird, bevor der Ernst des Lebens, die Abiturprüfungen, beginnt.

Selbstverständlich wurde bereits einige Wochen im Voraus auch ein Programm einstudiert, welches den Schilleranern ab 11 Uhr auf dem Schulhof dargeboten wurde. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „KohlrABI – Wir machen uns vom Acker“, auf welches das Heu ja auch schon hinwies, traten die Abiturienten als Bauern, Früchte oder Blumen verkleidet auf, auch ein Traktor durfte in dieser ländlichen Atmosphäre natürlich nicht fehlen. Neben bekannten, aber auch neuen Spielen, bei denen die Lehrer eine silberne Gießkanne oder gar einen goldenen Spaten gewinnen konnten, wurden einzigartige Tänze aufgeführt, deren mühevolle Vorbereitung man förmlich sehen konnte.

Die emotionale Verabschiedung zeigte schließlich, was man immer wieder beobachten kann: auch wenn der Schulbesuch meist nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen der Schüler gehört, fällt es doch sehr schwer, heimisch gewordene Strukturen einfach hinter sich zu lassen und das eigene Leben vollkommen selbstständig in die Hand zu nehmen. Natürlich ist den meisten bewusst, dass ein Wiedersehen sowohl mit den Mitschülern und Freunden als auch mit den Lehrern (auch wenn diese natürlich den kleineren Teil der Tränen ausmachen) wohl noch einige Zeit auf sich warten lassen wird. Nichts desto trotz sollte die Freude an diesem Tag im Vordergrund stehen, denn er symbolisiert in erster Linie die Verwirklichung lang erarbeiteter Ziele und die Freiheit, das eigene Leben zu gestalten. Bei der entsprechenden Realisierung wünschen wir allen Abiturienten viel Glück, Erfolg und auch Mut. … und nun macht euch vom Acker, aber lasst euch auch immer mal wieder in der Schule sehen! 🙂

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Schüler testen St. Petersburg

Wir, als kleine Russischklasse, nahmen uns für die Herbstferien Großes vor. Aus einer spontanen Idee entstand eine konkrete Expedition von vier Tagen nach St. Petersburg. Die aufwendige Vorbereitung, die zum Beispiel den Visaantrag und die Flugbuchung beinhaltete, hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Nach dem zweistündigen Flug von Berlin landeten wir direkt in St. Petersburg. Ausgestattet mit dem gültigen Visum, gelangten alle problemlos durch die Passkontrolle und auch die Koffer waren schon da. In einem für deutsche Verhältnisse gewöhnungsbedürftigen Shuttlebus, kamen wir wohlbehalten in unserem Hotel „Oktjabrskaja“ am Newski-Prospekt an und bezogen die typisch russisch eingerichteten Zimmer.

Mit dem Hop-on-Hop-off-Bus gelangten wir zu vielen Sehenswürdigkeiten in der Petersburger Innenstadt. Darunter war zum einen die Eremitage, eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt, weiterhin die märchenhaft wirkende Blutskirche im typisch altrussischen Stil, welche an die Zwiebeltürme der Basilius Kathedrale auf dem Roten Platz in Moskau erinnert. Natürlich durfte ein Ausflug in die Peter-Paul-Festung nicht fehlen, denn sie ist die Keimzelle St. Petersburgs. Heute befinden sich in der beeindruckenden Peter- und Paul- Kathedrale die Gräber aller Zaren der Geschichte Russlands. Viele Museen und Kathedralen folgten. Eine Bootsfahrt über die Ostsee zum Peterhof war der krönende Abschluss. Die Sommerresidenz des ehemaligen Zaren Peter I. erstrahlte zwischen den bunten Herbstlaubbäumen, umringt von zahlreichen Wasserfontänen.

Auf unserer Expedition probierten wir auch die typischen Verkehrsmöglichkeiten der Petersburger aus. Eine Fahrt mit dem Taxi durch den verrückten Verkehr durfte neben den Fahrten mit der Metro nicht fehlen. Die nicht enden wollenden Rolltreppen führten uns in die mit 120m tiefste Petersburger Metrostation „Admiraltejskaja“.

Den letzten Tag verbrachten wir noch damit, typisch russische Souvenirs, wie Matrjoschkas oder russisches Konfekt für die Familie zu kaufen.

Nachdem wir Sonntagmorgen von unserem Shuttle abgeholt und zum Flughafen gebracht wurden, realisierten wir, dass nun eine unglaublich schöne und erlebnisreiche Zeit endete. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge stiegen wir in den Flieger und landeten wenige Zeit später in Deutschland. Wieder bei der Familie angekommen, schworen wir uns, diese Reise zu wiederholen.

Unser Fazit lautet: Keine Angst vor dem „Papierkram“, der vor der Reise erledigt werden muss. Wir können jedem empfehlen, St. Petersburg selbst zu testen.

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Bundestagswahl-Generalprobe bei der Juniorwahl 2017

In ganz Deutschland säumten unzählige Wahlplakate die Straßen und ferner war die Bundestagswahl vom 24. September 2017 für die Neubesetzung unseres Deutschen Bundestags in den Medien das allbeherrschende Thema.

Auch bei den Calbenser Gymnasiasten gab es reichlich Diskussionsstoff, denn im Rahmen des Sozialkundeunterrichts konnten die Acht- bis Zwölftklässler bei der Juniorwahl ebenfalls ihre Stimme abgeben. Natürlich stand in der Schule in erster Linie der komplexe Ablauf der Wahl von der Erstellung der Wahleinladungen, über die Bestellung der Wahlhelfer, die Durchführung der eigentlichen Wahl bis hin zur Auszählung und Auswertung der Wahl im Mittelpunkt. Für die Schüler jedoch ging es vielmehr darum ihre politischen Ansichten bei der „Bundestagswahl-Generalprobe“ zu zeigen.

Die durchgeführte Juniorwahl 2017 zur Bundestagswahl ist dabei möglichst realitätsnah aufgebaut, mit den originalen Stimmzetteln der Wahl müssen sich die Schüler im Anschluss in eine Wahlkabine begeben und anschließend ihren Stimmzettel ordentlich gefaltet in die versiegelte Urne stecken.

Das unten aufgeführte Wahlergebnis zeigt viele Übereinstimmungen aber gleichsam auch auffällige Unterschiede, wohl deutlich wichtiger als das eigentliche Ergebnis scheint aber vielmehr, dass die Schüler nicht nur mit einer Wahlbeteiligung von 94,6 Prozent glänzten, sondern ihre Stimme auch wohl überlegt und vor allem gerne abgegeben haben.

Ergebnis der Juniorwahl des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe:

ERSTSTIMME ZWEITSTIMME
Sorge (CDU) 80 CDU 69
Von Angern (Die Linke) 14 Die Linke 16
Lischka (SPD) 130 SPD 62
Borowiak (Grüne) 15 Grüne 42
Fassl (Tierschutzallianz) 17 Tierschutzallianz 21
Pasemann (AfD) 21 AfD 17
Paque(FDP) 8 FDP 21
Körner (Freie Wähler) 2 Freie Wähler 0
Güderjahn (MG) 10 MG 14
Haenschke (NPD) 4 NPD 3
Die Partei 35
Wiegenstein (MLPD) 2 MLPD 3
SUMME 313 SUMME 313
Ungültige Stimmen 10 10
WAHLBETEILIGUNG 313 v. 331 94,6%
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Amsterdam – „Einfach nur schön!“

Traditionell nach den Sommerferien findet für die angehenden Abiturienten des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe die Studienfahrt statt. In diesem Jahr führte die Reise in die niederländische Hauptstadt Amsterdam. Dieser Reisebericht bedient sich dabei der Metapher des Hausbaus:

Da wäre dann zu Beginn das erforderliche Fundament, neben der entspannten An- und Abreise mit dem Bus checkten die Schilleraner im gemütlichen Meininger Hotel in Vier- bis Sechsbettzimmern ein und wurden jeden Morgen mit einem reichhaltigen Buffet, gespickt mit kleinen Naschereien, versorgt.

Der anschließende Rohbau des Hauses lässt sich gut mit dem im Vorfeld erstellen Rahmenprogramm vergleichen. Nach der ausgiebigen Stadtführung und der eindrucksvollen Grachtenrundfahrt am Dienstag, besuchten die Schilleranertagsdrauf das Van-Gogh-Museum und das Anne-Frank-Haus in der Amsterdamer Innenstadt, wobei letzteres einen sehr berührenden Eindruck hinterließ. Am Donnerstag stand vormittags ein Ausflug in das Museumsdorf Zaanse Schans an, welches zum Schlendern am Wasser und an Windmühlen vorbei einlud. Eine Käse-, Schokoladen- und Holzschuhmanufaktur gehörten auch dazu. Zum schönen Abschluss fanden sich zum Nachmittag nochmal alle zur multimedialen Brauereibesichtigung im Heineken Experience zusammen und ließen den Tag entspannt ausklingen.

So wie beim Haus das Dach nicht fehlen darf, so ist es bei der Studienfahrt die Freizeitgestaltung der Schüler, die die Tage erst vollends interessant macht. Neben der stundenlangen Suche nach dem perfekten Burgerrestaurant oder der besten Pommes mit Apfelmus in Amsterdam schlenderten die Schülergruppen einfach nur die Grachten entlang und ließen das Großstadtleben auf sich wirken, besuchten den Blumenmarkt, kauften fleißig Souvenirs und Kleidung ein oder duellierten sich sportlich beim Lasertack.

Die eigentliche Individualität erhält das Haus durch den abschließenden Innenausbau, für die Amsterdam-Reisegruppe sind dies wohl all die kleinen Geschichten und Erfahrungen außerhalb des Protokolls, die diese Studienfahrt des kommenden Abschlussjahrgangs des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe so einzigartig für jeden Einzelnen machen.

Ein leidiges Thema sei zum Ende auch kurz erwähnt, das Wetter. Wechselhaft mit einigen längeren Regenphasen wurde das „Haus“ trotzdem perfekt, sodass zum Abschluss nur das Urteil bleibt: „Einfach nur schön!“

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Abiturball als krönender Abschluss der Schulzeit

Mit Verwandten, Freunden und Lehrern feierten die Schilleraner Abiturienten bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen im Staßfurter Salzlandcenter ihren erfolgreichen Schulabschluss.

Nachdem eine erfrischende Choreografie aller 53 Absolventen zu Hits der Spice Girls und der Backstreet Boys in dem traditionellen Walzer mündete und im Anschluss das tolle Buffet von dem Gästen geplündert wurde, heizte die Partyband „einzig-artig“ allen ordentlich ein. Natürlich nutzten insbesondere die nun ehemaligen Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe die gute Musik, um reichlich zu tanzen.

Ein großartiges Feuerwerk und die Wahl von Ballkönigin Emely Schubert und Ballkönig Philipp Wiegand rundeten den gelungen Abschlussball ab.

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Glanzvolles Finale für Schilleraner Abiturienten

Es war ein Bild, dass sich am Samstagvormittag zur Übergabe der Abiturzeugnisse an insgesamt 53 Schilleraner Absolventen mehrfach offenbarte: Nach acht anstrengenden Schuljahren endete die Schulzeit und ein neuer Abschnitt auf dem Lebensweg beginnt.

So manchem schossen die Tränen in die Augen, als nacheinander einige Fünftklässler des Calbenser Gymnasiums, ihres Zeichen noch am Beginn des Weges zum Abitur, ihre Wünsche für die älteren Schilleraner aufzeigten. Von einem guten Job, einer tollen Familie, vielleicht einem Haustier war die Rede. „Glaubt an euch“, „Wenn euch eure Mitschüler, Lehrer und alle Anstrengungen nicht aufgehalten haben, dann könnt ihr jetzt alles schaffen“ und „Jetzt könnt ihr Medizin studieren, Lehrer werden oder vielleicht werdet ihr nur ein verdammt gut ausgebildeter Taxifahrer, Hauptsache es macht euch Spaß“ sind nur einige Beispiele für diesen erfrischenden Programmpunkt.

Auch Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs sprach in seiner Rede von einem Kreis, der sich schließt und für die Abiturienten hoffentlich mit schönen Erinnerungen an diese Zeit verbunden bleibt, beispielsweise zahllosen Gesprächen in der Cafeteria und auf dem Pausenhof, die Planungen gemeinsamer Aktivitäten, Diskussionen zu Klausuren und das Privileg des Jahrgangs „den Tag zur Nacht und die Nacht zum Tag zu machen“. Die Zeugnisübergabe stelle ein glanzvolles Finale für die Abiturienten, aber vor allem für Eltern und Lehrer dar, wobei ganz nach dem gewählten Abi-Motto „Hakuna MatAbi“ das Glücksgefühl überwiegt.

Mit dem Abiturzeugnis in der Hand konnte man den nun ehemaligen Schülern ihr Glück zweifelsohne ansehen und auch in ihrer Abschlussrede griffen Anika Thomas und Jerome Schroeder sowohl das Motto, als auch das Bild des nun endenden Weges mit auf. Die Erinnerungen an den ersten Tag am Gymnasium waren dabei noch sehr klar: „Wir hatten keine Ahnung, wohin uns der Weg führt. Wir haben auf dem schier riesigen Schulhof unsere Mitschüler gesucht, die später zu Freunden wurden.“ Klassenfahrten, Exkursionen und natürlich der tägliche Unterricht prägten die folgenden Jahre und im Rückblick überwiegen insbesondere die schönen Momente, eben immer unter dem Motto „Hakuna MatAbi“.

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Abiturienten verleihen dem Schulgebäude neuen Glanz

Wir, der Abiturjahrgang 2017, wollten uns bei der Schulleitung und den Kollegen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums bedanken. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, dem Schulgebäude einen neuen Blickfang zu schenken. Schnell setzten sich Rolf Schwalenberg und Jerome Schroeder mit lokalen Unternehmen in Verbindung.

Nachdem wir unser Vorhaben vorgestellt haben, begann auch zeitnah die Fertigung des neuen Aufhängers in Form unseres Schullogos, dem Schillerapfel.

Zunächst musste eine Stahlplatte mit 2000 mm Höhe und 1000 mm Breite besorgt werden.Dabei war eine Stärke von 5 mm besonders wichtig, da sich die Platte sonst während des Verzinkens verzogen hätte. Diese finanzierte die Landwirtschaft Dr. Bernd Schwalenberg aus Nienburg, welche auch für den Transport des Objektes zwischen den einzelnen Standorten aufkam.

Anschließend wurde die Platte von der DOPPSTADT CALBE GmbH kostenlos zugeschnitten. Da sich durch diesen Vorgang scharfkantige Ränder bildeten, musste der Aufhänger nun noch bearbeitet werden. Mit diesem Problem half uns die Rothmann GmbH in Nienburg, welche für uns das Abschleifen übernahm und zusätzlich Löcher für die späteren Fixierungen bohrte.Zuletzt wurde der Schillerapfel, inklusive Verschnittzu ZINKPOWER Calbe GmbH & Co. KG transportiert, wo er – ebenfalls kostenlos – für uns verzinkt wurde und dadurch einen langanhaltenden Korrosionsschutz erhielt.

Nach der Übergabe am letzten offiziellen Schultag unseres Jahrgangs, wurde unser Geschenk vom Hausmeister gut sichtbar für alle an der linken Seite des Verbinders mit Abstandhaltern befestigt.

Als Jahrgang bedanken wir uns bei allen Sponsoren und der Schulleitung für Ihr Engagement und Interesse an diesem Projekt.

  • DOPPSTADT CALBE GmbH: Zuschnitt
  • Landwirtschaft Dr. Bernd Schwalenberg: Transport
  • Rothmann GmbH in Nienburg: Bearbeitung
  • HUSE & PHILIPP GmbH & Co. KG: Platte
  • ZINKPOWER Calbe GmbH & Co. KG: Verzinkung
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Hakuna MatABI

Nachdem sich die diesjährigen Abiturienten des Friedrich-Schiller- Gymnasiums in den Tagen zuvor zu den Mottos „Erwachsen geworden – Kind geblieben“, „Die 1990er Jahre“ sowie „Gruselkabinett“ verkleideten, feierten sie wie gewohnt am Freitag mit der gesamten Lehrer- und Schülerschaft ihren letzten Schultag zu dem Thema „Hakuna MatABI“.

Bereits beim Ankommen an der Schule erkannte man schnell, dass nicht mehr die Schulleitung, sondern die Schülerinnen und Schüler der zwölften Klassenstufe die Macht über diese hatten. Die schrillen Klänge der Tröten waren kaum zu überhören, allerorts wurden Absperrungen befestigt. Man konnte sehen, wie um Parkkosten von Lehrern und Eltern gebettelt wurde. Einzelne Schülerinnen, die bereits am großen Eingangstor warteten, bemalten hilflose Schüler mit rotem Lippenstift. Nachdem man als Nicht-Abiturient fest daran glaubte, dass es nun nicht mehr schlimmer kommen konnte, erwartete einen im Schulgebäude die „totale Wildnis“. Neben einzelnen themenunterstreichenden Dekorationen wurden überall auf dem Boden die angesammelten Mitschriften der vergangenen Jahre verteilt, Fenster waren mit Zeitungspapier bedeckt sowie Tische und Stühle in den Klassenzimmern neu geordnet oder gar übereinander gestapelt, sodass es sich beinahe wie in der echten Wildnis anfühlte.

Ehe man sich auf weitere Überraschungen gefasst machen musste, fanden sich die meisten Schüler zuerst im Unterricht wieder, wo man zum ersten Mal an diesem Tag einen Schimmer von Normalität spürte, bevor kurz nach der kurzen Hofpause die große Vorstellung begann. Als über die Lautsprecher die charakteristische Titelmelodie von Disneys Meisterwerk „Der König der Löwen“ abgespielt wurde, war das das Zeichen, sich auf dem Weg auf den Schulhof zu begehen, um die große Abschlussshow nicht zu verpassen.

Dort angekommen überraschte man mit der Nachricht, dass die Tutoren der zwölften Klassen gefangen genommen wurden und  dass man diese nur dann freilassen würde, wenn sich die wilden Tiere der Savanne wieder beruhigten. So dauerte es nicht lange, bis sich Lehrer und Schüler zusammenschlossen und sich den Herausforderungen der Moderatoren, wie beispielsweise Schminken oder Wettessen, erfolgreich stellten. Durch die zusätzliche Aufführung von Tänzen  wurde die Stimmung bei allen Anwesenden nochmal kräftig angeheizt, bevor der große Höhepunkt, die Befreiung der gefangenen Tutoren, erreicht war.

Trotz des eigentlich sonst so erfreulichen Anlasses des Events wurde es gegen Ende der Veranstaltung emotional, als sich die Abiturienten schließlich bewusst wurden, dass dies der letzte Schultag ihres Schülerdaseins war und dass bald ein neuer, spannender Lebensabschnitt für sie beginnen würde. Nachdem man sich mit einem Abschiedsgeschenk, einem neuen Wappen in Form des Schillerapfels, welches zukünftig das Gymnasium von außen schmücken soll, bei der Schule für die vergangenen acht Jahre bedankte, verabschiedeten sich die Abiturienten untereinander und brachten danach mit großer Freude und viel Elan wieder Ordnung in die oben beschriebene Wildnis.

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Goethes Glanz und Schillers Glorie erkunden

Nachdem wir, die Schüler der Klasse 12, nun bereits seit einigen Jahren das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Calbe besuchen, wurde es langsam Zeit, eine der vielen Wirkungsstätten unseres Namensgebers zu besuchen. Aus diesem Grund zog es uns am 13. Dezember in die Kulturstadt Weimar.

Nach zweistündiger Fahrt erreichten wir unser Ziel. Auf dem Plan stand ein Besuch von Goethes oder Schillers Wohnhaus. Dies konnten wir selbst entscheiden.  Allerdings muss das Wohnhaus unseres Namensgebers deutlich spannender gewesen sein, denn einigen Schülern riss es wortwörtlich den Boden unter den Füßen weg. Danach bot sich die Möglichkeit, sich auf dem Weihnachtsmarkt zu stärken und einige Runden auf der Schlittschuhbahn um die berühmte Statue der beiden Klassiker vor dem Nationaltheater zu drehen. Für Manche schien dies das Highlight der Fahrt zu sein. Anschließend besichtigten wir entweder das Wittumspalais oder das Weimarhaus. Je nach Interesse konnten wir wieder wählen.  Im Wittumspalais erhielten wir viele Informationen über Anna Amalia und die Lebensweise zur damaligen Zeit als Herzogin. Wer etwas über die Geschichte der Stadt erfahren wollte, entschied sich für das Weimarhaus. Goethes Leben und vielfältiges Wirken, auch im Kontext der Zeit und der sie bestimmenden Persönlichkeiten, wurde den Schülern nahegebracht, die sein Wohnhaus am Frauenplan besuchten.

Die Zeit bis zur folgenden Theatervorstellung konnten wir wieder individuell gestalten.

Ein kurzer Ausflug auf die Eislaufbahn.

Um 17 Uhr saßen wir dann gespannt im „Theater im Gewölbe“ und sahen das Zwei-Personen-Stück „Goethes Glanz und Schillers Glorie“. Dieses bildete einen schönen Abschluss des Tages, da durch die kreative Darbietung noch einmal  ergänzend  interessante Informationen über die Dichter vermittelt wurden und auch gemeinsam gelacht werden konnte, denn die beiden vielleicht größten deutschen Dichter wurden keinesfalls glorifiziert.

Die Weimarer Klassik spielt natürlich in unserem Unterricht eine Rolle. Aber Erfahrungen vor Ort sind dann doch etwas Besonderes und gehen anschaulich über die Theorie hinaus.

Vielen Dank an unsere Deutschlehrer Frau Tulinski, Frau Cotte und Herrn Bannier für die Organisation, Begleitung und ihr Improvisationsvermögen. Sie haben an diesem Tag ganz sicher auch viele neue Erfahrungen gemacht.