Nachhaltigkeit geht jeden an! In der Definition dieses Begriffes kommt dies deutlich zum Ausdruck:“ Die Menschheit ist in der Pflicht heute so zu handeln, dass das Leben künftiger Generationen nicht gefährdet ist.“ Bislang leben wir aber in unserer Wohlstandsgesellschaft so, als hätten wir 3-4 Erden zur Verfügung. Wie jeder weiß, haben wir aber nur diese eine Erde, die das Zuhause von über 8 Mrd. Menschen ist. Wir müssen es also schaffen, sinnvoller mit den Ressourcen der Erde umzugehen. Das kann nur erfolgreich erreicht werden, wenn alle Menschen dieser Welt mitwirken. Deshalb haben die Vereinten Nationen bereits im Jahr 2015 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung formuliert: die Sustainable Development Goals. Kurz gefasst: gegen Armut, Hunger, Zerstörung der Natur, für Wohlstand, Bildung, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Frieden.
Der Geographiekurs der zehnten Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums hat sich mit zwölf dieser siebzehn Ziele intensiver beschäftigt. Paarweise entschieden sich die Schüler für ein Thema, um sich dann mit dem Inhalt und der Erreichbarkeit genauer auseinanderzusetzen. Die Ergebnisse sind auf der Litaßsäule im mittleren Aufgangsbereich des Bestandsgebäudes zu sehen.
Es liegt an jedem selbst, sich zu informieren und einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zu leisten. Jede Tat, und sei sie noch so klein, ist hilfreich.
Schlagwort: Klasse 10
Spenden für die Umwelt
Obwohl der 25. September ein Sonntag war, trafen sich einige Schüler der 10c des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe nicht etwa, um shoppen zu gehen, sondern um Spenden für unsere Energiesparschule beim Tag der Regionen in Staßfurt zu sammeln.
Unsere engagierten Schilleraner waren bereits um 8 Uhr vor Ort und bauten fleißig ihren eigenen Stand auf, der mit zahlreichen Bildern über die vielen Energiesparmaßnahmen an unserem Gymnasiums informierte und interessierte Besucher konnten außerdem durch das umweltfreundliche Energiesparmeister-programm blättern, das dem Friedrich-Schiller-Gymnasium schon die unglaubliche Summe von 2500 Euro eingebracht hatte.
Anfangs waren wir Schilleraner noch etwas zögerlich, die vielen Passanten tatsächlich auch anzusprechen, doch nach kurzer Zeit erzählten sie selbstsicher und motiviert von dem Energiesparmeister Konzept unserer Schule, berichteten von den bereits installierten LED-Lampen und intelligenten Thermostaten und bedankten sich stets, wenn die freundlichen Zuhörer eine kleine Spende abgaben. So bemühten sich unsere Schilleraner den ganzen Tag über und sprachen dabei sogar mit dem Landtagsabgeordneten Sven Rosomkiewicz.
Am Ende dieses schönen Sonntags konnte unsere 10c stolz berichten, mit ihren großen Bemühungen über 500 Euro Spenden gesammelt zu haben, um unser Gymnasium noch umweltfreundlicher zu machen.
Betriebspraktikum bringt viele spannende Einblicke
Das Betriebspraktikum am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe zeichnete sich in diesem Schuljahr durch einige organisatorische Besonderheiten aus, offenbarte andererseits aber auch erneut, wie toll die Schilleraner Werbung in eigener Sache und für ihr Gymnasium machten.
Nach mehrmaligem Aufschieben starteten Mitte Mai die zehnten Klassen voller Elan in ihr einwöchiges Praktikum. Im Anschluss an die nachfolgenden Ferien konnten dann die Neuntklässler ihre ersten Erfahrungen im Berufsleben machen.
Wie viele spannende Möglichkeiten der Salzlandkreis und das angrenzende Umland bieten, zeigt die Vielzahl der unterschiedlichsten Praktikumsstellen der Schülerinnen und Schüler. Von der Bootsbaumanufaktur über die Sparkasse, den Tierarzt, die Bundeswehr, das Architekturbüro, den Gärtnereibetrieb und die PR-Agentur bis hin zur Notaufnahme war wirklich nahezu alles dabei. In den fünf Tagen tauschten die Schilleraner nicht nur ihren gewohnten Klassenraum ein, sondern schlüpften auch in völlig neue Rollen. Bekleidet mit Schutzmaske und weißem Mantel im Labor, mit Arbeitskleidung beim Schulhofpflastern oder eben auch in gewohnter Kleidung fügten sie sich nahtlos in das jeweilige Berufsumfeld ein. Ob versunken in einer Traube spielender Kinder in der KITA, als Lernbegleiter in der Grundschule, in Vorbereitung eines Gerichtstermins einer Rechtsanwältin oder auch als „offenes Ohr“ im Alten- oder Kinderheim, überall war die Meinung der Praktikumsbetreuer in der Reflexion einhellig überaus positiv. Allzu oft ergänzend verbunden mit ein wenig Wehmut: „Gern würden wir sie oder ihn länger hier bei uns behalten.“
Mehr Werbung geht jedenfalls nicht.
Weitere Baumspenden durch Schüler des Calbenser Gymnasiums
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Volles Programm am Weißenhäuser Strand
Der erste Tag unserer Klassenfahrt zum Weißenhäuser Strand begann ziemlich früh für uns. Wir, die zehnten Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, versammelten uns alle vor der Hegersporthalle, wo wir dann bepackt mit unzähligen Koffern auf den Bus warteten. Als alles verstaut war und wir im Bus saßen, ging es auch schon los. Sechs Stunden Fahrt zum Weißenhäuser Strand in Wangels lagen vor uns. Kurz vor vier waren wir endlich angekommen. Problematisch war es dann, uns vor Ort zurechtzufinden. Wir waren auf zwei Häuser verteilt. Endlich angekommen, freuten wir uns über die riesigen Zimmer samt Doppelbett sowie ausklappbarem Sofa und vor allem einen Balkon. So war der schnelle Kontakt zu den Nachbarn gesichert.
Am ersten Tag war nicht mehr allzu viel los – wir packten unsere Koffer aus. Einige gingen zum Strand runter, der nur einige Meter vor der Haustür lag und badeten dort ausgelassen in der Ostsee. Andere erkundeten die Gegend und den nahegelegenen Supermarkt, um sich für die nächsten Abende zu versorgen. Später trommelten die Lehrer nochmal alle Schüler zusammen. Der Ablauf der nächsten Tage wurde besprochen.

Auf dem Dienstagsplan stand eine Stadtführung durch Lübeck: Holstentor, Marienkirche, Salzspeicher, St. Petri Kirche und die Geschichten der Stadt waren dann doch interessanter als gedacht. Anschließend genossen wir die Freizeit in der Marzipanstadt, machten viele Bilder und kauften fleißig ein. Zurück in der Unterkunft ging ein Großteil der Klassen noch in das Schwimmbad, was direkt um die Ecke war. Viel Spaß bereiteten insbesondere die vielen Wasserrutschen. Abends stand dann Kochen auf dem Plan, da jedes Zimmer sich selbst versorgen durfte. 22 Uhr kamen die Lehrer bereits zur Zimmerkontrolle und zum Gute-Nacht-Sagen.
Am nächsten Tag war ein Trip auf die Insel Fehmarn geplant. Wir besuchten ein großes Meeresmuseum und sahen riesige Becken mit Haien. Kurz bevor wir nach Hause fuhren, gingen wir noch zum großen Hafen. Später hatten wir wieder Freizeit. Am Strand beobachteten wir den Sonnenuntergang und machten tolle Fotos. Da auch noch Klassen anderer Schulen vor Ort waren, knüpften wir Kontakte und freundeten uns an. Wir trafen uns natürlich ebenso in unseren Klassen, spielten Karten und vieles mehr. Natürlich stand noch das Kochen und das Gute-Nacht-Sagen auf dem Programm.
Zum Hansa Park ging es dann am Donnerstag. Die dreieinhalb Stunden in dem recht großen Freizeitpark reichten geradeso aus, um viele Fahrgeschäfte auszuprobieren und zu genießen. Für den letzten Abend entschieden wir uns, in einem Restaurant essen zu gehen. Später am Abend bereiteten sich schon einige für die Abreise vor, packten ihre Koffer und räumten schon mal auf.
Zum Abreisetag übergaben wir die Zimmer blitzeblank zur Zimmerkontrolle. Nach sechs Stunden Fahrt und mehreren Pausen kamen wir gegen 15 Uhr wieder am heimischen Gymnasium, wo schon viele Eltern auf uns warteten. Und so schnell war unsere wirklich sehr schöne Fahrt an die Ostsee auch schon wieder zu Ende.














































