Der Weg nach Portugal: Bewerbung und Vorbereitung
Im Rahmen unseres Erasmus+-Projekts zum Thema Digitalität hatten wir, ausgewählte Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassenstufe des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe (Saale), die Möglichkeit, eine spannende Projektwoche in Portugal zu verbringen. Der Teilnahme ging ein Bewerbungsprozess voraus, bei dem wir begründen mussten, warum wir an dem Projekt teilnehmen möchten. Dafür füllten wir einen Bewerbungsbogen aus und reichten teilweise zusätzlich ein persönliches Motivationsschreiben ein. Aus den eingegangenen Bewerbungen wurden schließlich die Teilnehmenden ausgewählt.
Bereits mehrere Wochen vor der Reise trafen wir uns regelmäßig zu gemeinsamen Vorbereitungstreffen. Dort lernten wir uns als Gruppe besser kennen, erhielten wichtige Informationen zum Ablauf der Reise und beschäftigten uns intensiv mit den Zielen des Erasmus+-Programms. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema Digitalität und die Frage, wie digitale Technologien unseren Alltag, unsere Kommunikation und unsere Gesellschaft beeinflussen.
Nach langer Vorfreude war es schließlich am 7. Juni so weit: Bereits in den frühen Morgenstunden trafen wir uns an der Heger-Sporthalle und machten uns gemeinsam auf den Weg zum Flughafen. Nach unserem Flug von Leipzig nach Lissabon bezogen wir unser Hostel und nutzten die ersten Stunden, um uns in der portugiesischen Hauptstadt zu orientieren und erste Eindrücke zu sammeln.
Erste Eindrücke zwischen Tradition und Moderne
Unser abwechslungsreiches Programm begann am nächsten Tag mit einem Besuch der beeindruckenden Christusstatue Cristo Rei. Von dort aus konnten wir einen einzigartigen Blick über Lissabon, den Tejo und die berühmte Brücke des 25. April genießen. Anschließend überquerten wir die Brücke und besuchten die LX Factory, einen ehemaligen Industriekomplex, der heute als kreatives Kulturzentrum mit zahlreichen Geschäften, Cafés und kulturellen Angeboten genutzt wird. Dort konnten wir die besondere Verbindung von Tradition, Kreativität und moderner Stadtentwicklung erleben und viele interessante Eindrücke sammeln.
Digitalität im Alltag: Die Projekt-Challenges
Ein besonderer Schwerpunkt der Reise lag auf den verschiedenen Challenges, die wir während unseres Aufenthalts in kleinen Teams bearbeiteten. Dafür wurde unsere Gruppe in mehrere Arbeitsgruppen aufgeteilt. Die Aufgaben sollten uns dabei helfen, das Thema Digitalität im Alltag bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren.
So hielten wir beispielsweise Ausschau nach digitalen Anzeigetafeln und Informationssystemen im öffentlichen Raum. Außerdem produzierten wir kurze Reels beziehungsweise TikToks, in denen wir erklärten, wie das portugiesische U-Bahn-System funktioniert und welche Rolle digitale Anwendungen bei der Orientierung im öffentlichen Nahverkehr spielen. Eine weitere Challenge beschäftigte sich mit dem Vergleich zwischen traditionellem Handel und digitalem Konsum. Dabei untersuchten wir die Unterschiede zwischen dem Einkauf an Marktständen und dem Online-Shopping und diskutierten die jeweiligen Vor- und Nachteile. Durch diese praxisnahen Aufgaben konnten wir die Auswirkungen der Digitalisierung direkt vor Ort beobachten und unsere Ergebnisse kreativ dokumentieren.
Begegnungen an der Partnerschule und historische Highlights
Ein weiteres Highlight erwartete uns beim Besuch unserer Partnerschule EB1/JI Castelo. Gemeinsam mit den portugiesischen Schülerinnen und Schülern erkundeten wir das Castelo de São Jorge, eine der bekanntesten historischen Sehenswürdigkeiten Lissabons. Anschließend führte uns unser Weg durch die engen Gassen der Alfama, des ältesten Stadtviertels der Stadt, sowie zur beeindruckenden Kathedrale Sé de Lisboa. Besonders wertvoll war dabei der direkte Austausch mit den portugiesischen Kindern, durch den wir viele Einblicke in ihren Schulalltag und ihre Lebensweise gewinnen konnten.
Auch die folgenden Tage boten zahlreiche kulturelle und historische Eindrücke. Im Kulturbezirk Belém besuchten wir das moderne Kunstmuseum MAAT, das berühmte Hieronymus-Kloster, das beeindruckende Seefahrerdenkmal Padrão dos Descobrimentos von dessen Aussichtsplattform aus wir einen fantastischen Ausblick auf den nahegelegenen Torre de Belém direkt am Ufer des Tejo genießen konnten. Die Mischung aus moderner Architektur, Geschichte und Kultur machte diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis. Die Mischung aus moderner Architektur, Geschichte und Kultur machte diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis. Am darauffolgenden Tag besichtigten wir die Klosterruine Convento do Carmo, die bis heute an das verheerende Erdbeben von 1755 erinnert. Den restlichen Tag verbrachten wir am Strand, wo wir die Gelegenheit hatten, uns von den vielen Eindrücken der vergangenen Tage zu erholen und die portugiesische Küste zu genießen.
Projektabschluss und Lissabonner Lebensfreude
Am letzten Projekttag führten wir unsere abschließenden Recherchen durch, werteten die Ergebnisse unserer Challenges aus und bereiteten unsere Dokumentationen vor. Den gelungenen Abschluss der Reise bildete am Abend der Besuch der traditionellen Festas de Lisboa. Überall in der Stadt wurde gefeiert, Musik erklang aus den Straßen, und die besondere Atmosphäre dieses Festes bot uns die Möglichkeit, die portugiesische Kultur noch einmal auf authentische Weise zu erleben.
Die Erasmus+-Reise nach Portugal war für uns eine besondere und unvergessliche Erfahrung. Sie ermöglichte uns nicht nur, die Kultur und Geschichte eines anderen europäischen Landes kennenzulernen, sondern auch neue Freundschaften zu knüpfen und uns intensiv mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Die vielen Eindrücke, Begegnungen und gemeinsamen Erlebnisse werden uns noch lange in Erinnerung bleiben und zeigen, wie wertvoll internationale Zusammenarbeit und kultureller Austausch im Rahmen von Erasmus+ sein können.
Ein herzliches Dankeschön
Ein besonderer Dank gilt allen Personen, die diese Reise möglich gemacht haben. Vor allem unseren begleitenden Lehrkräften möchten wir für ihr großes Engagement danken. Bereits während der Vorbereitungsphase investierten sie viel Zeit in die Organisation und standen uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Auch während unseres Aufenthalts in Portugal war die Reise hervorragend geplant. Dank der sorgfältigen Vorbereitung und der durchdachten Organisation verlief die gesamte Woche reibungslos, sodass wir uns voll und ganz auf die zahlreichen Erlebnisse, Begegnungen und Projektaufgaben konzentrieren konnten. Für ihren Einsatz, ihre Geduld und ihre Unterstützung gebührt ihnen großer Dank.
Bedanken möchten wir uns außerdem herzlich beim Team des Lisbon Lounge Hostel, das uns während unseres Aufenthalts freundlich empfing und jederzeit hilfsbereit zur Seite stand. Durch die angenehme Atmosphäre und die herzliche Gastfreundschaft fühlten wir uns schnell willkommen und konnten unsere Zeit in Lissabon in einem tollen Umfeld verbringen.
Mit vielen neuen Erfahrungen, wertvollen Erkenntnissen und schönen Erinnerungen blicken wir auf eine gelungene Erasmus+-Reise zurück. Diese Woche hat uns nicht nur fachlich weitergebracht, sondern auch gezeigt, wie bereichernd europäischer Austausch, gemeinsame Projekte und internationale Freundschaften sein können.
Schlagwort: Klasse 10
Die kosmische Evolution…
Was stand am Anfang unseres Seins? Natürlich die große und ehrliche Liebe unserer Eltern, aber was stand ganz am Anfang?!?
Die 10. Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe sind dieser Frage auf den Grund gegangen und haben eine Exkursion in das Planetarium nach Halle gemacht. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben hier im Sternensaal den Film „vom Urknall bis zum Menschen“ geschaut und die spannenden Zusammenhänge zwischen kosmischer und biologischer Evolution erkundet. Passend zum Thema Evolution im Unterrichtsfach Biologie wurde erklärt, wann das Universum entstanden ist und welche Bedingungen damals geherrscht haben. Unvorstellbare 1023 Kelvin (1000000000000000000000000K) betrug die Temperatur zum Zeitpunkt des Urknalls vor rund 13,8 Milliarden Jahren.
Der Zusammenhang zwischen den Naturwissenschaften Biologie, Chemie, Physik, Geografie und Astronomie wurde sehr gut visualisiert. Denn durch die hohen Temperaturen entstanden in den Sternen die ersten chemischen Elemente durch das Verschmelzen von kleinen Wasserstoffatomen und anderen Atomen, die bei jeder Supernova, dem Sterben eines Sterns, in das All katapultiert wurden. Diese Elemente dienten in den letzten 13,8 Milliarden Jahren als Grundlage für die Bildung der Planeten in unserer Galaxie.
Die idealen Bedingungen, die perfekte Entfernung zur Sonne, die optimalen Temperaturen sowie das Vorhandensein von Wasser in allen drei Aggregatszuständen, ermöglichte die Entstehung der Erde und damit die biologische Evolution.
Wir sind Teil dieser Evolution und gestalten diese Weiterentwicklung jeden Tag mit unserem Handeln aktiv mit. Noch kennen wir den Fortgang der Evolution nicht, aber wir sollten immer bedenken, dass unsere Nachkommen auch Teil dessen sein werden…
Romfahrt des Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe – Eine Reise in die Antike und Gegenwart
Chemie ist, wenn es knallt und stinkt …
Genau nach diesem Motto stellte sich die Chemie-Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am 26. Februar 2026 rund 50 Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe vor. Denn das Highlight der Veranstaltung war eine einstündige Experimentalvorlesung, welche bei allen Anwesenden nur Staunen und Begeisterung erzeugte. Unter dem Titel „Zauber der Chemie“ zeigten die Professoren und Wissenschaftlerinnen den Lehrenden und Lernenden viele, für die Oberstufe relevante, Experimente mit teils deutlichem Knalleffekt. Bei den Jugendlichen wurden damit im Unterricht bisher nur theoretisch besprochene Versuche hörbar, ersichtlich und spürbar gemacht. Mehrmals ging ein Raunen durch den Raum. Uns als Chemielehrerinnen hat es erfreut, dass bei den Schülerinnen und Schülern Zusammenhänge aufblitzen und sie die Experimente mit theoretischen Konstrukten aus dem Unterricht verbinden konnten.
Weiterhin stellten sich alle Bereiche des renommierten Chemie-Instituts vor und erklärten ausführlich, welche Studiengänge an der Martin-Luther-Universität belegt werden können und welche Berufschancen man dadurch im nationalen und internationalen Bereich erhält. Im Anschluss gab es im Foyer des Universitätsgebäudes eine Ausstellung der Studierenden und Professoren, an welchem die Schülerinnen und Schüler interessiert in Gespräche mit den Anwesenden vertieft waren. Die einzelnen Projekte wurde erklärt und viele Fragen wurden beantwortet. Hier ergab sich eine Situation, in der meine jetzigen Schülerinnen sich an meinen ehemaligen Professor wendeten. Dies zu sehen, erzeugt in jeder Lehrkraft absolute Zufriedenheit und ein Gefühl, die Schönheit der Naturwissenschaft rüber gebracht zu haben. Ich freue mich jetzt schon, wenn diese Schülerinnen das Feuer für die Chemie in sich tragen und vielleicht ja sogar an die nächste Generation weitergeben.
Moin Hamburg!
Kurz nach Beginn des Schuljahres ging es für uns, die 10a und 10c des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, auf Klassenfahrt nach Hamburg. Fünf Tage voller Spaß, Abenteuer und echt coolen Erlebnissen – und ein bisschen Schule war’s ja auch irgendwie.
Montag – Ankunft & Stadtrundfahrt:
Nach der Anreise stiegen wir direkt in den Bus zur Stadtrundfahrt. Zwischen Elbphilharmonie, Speicherstadt und Landungsbrücken gab es schon jede Menge zu sehen. Hamburg hat uns gleich am ersten Tag sehr begeistert.
Dienstag – U-Boot, Miniatur Wunderland & Musical:
Der Tag startete im U-Boot-Museum. Dort wurde uns klar, wie eng und anstrengend das Leben unter Wasser gewesen sein muss. Danach ging’s ins Miniatur Wunderland – ein echtes Highlight! Manche von uns durften sogar bei einer
digitalen Spezialführung („YULLBE PRO“) dabei sein. Bei YULLBE PRO wurden wir virtuell auf Miniaturgröße geschrumpft und konnten das Wunderland mit VR-Brille und Sensoren selbst erkunden. So liefen wir rund 30 Minuten lang mitten durch die Modellwelten – ein einmaliges und richtig cooles Erlebnis!
Am Abend folgte dann das Musical „ & Julia“, das uns mit seiner Musik und Show total mitgerissen hat.
Mittwoch – Escape Room & Dialog im Dunkeln:
Mittwoch wurde es spannend (und ein bisschen gruselig) im Escape Room. Zum Glück sind wir alle heil wieder rausgekommen. Danach besuchten wir den Dialog im Dunkeln. Dort haben wir erfahren, wie es ist, den Alltag ohne unseren Sehsinn zu erleben. Eine Erfahrung, die uns allen die Augen geöffnet hat – im wahrsten Sinne des Wortes.
Donnerstag – Schokolade & Stadion:
Am Vormittag stand das Chocoversum auf dem Plan – und das war definitiv etwas für alle Naschkatzen! Jeder durfte seine eigene Schokolade kreieren. Am Nachmittag besuchten einige das Volksparkstadion, während andere die Zeit nutzten, um Hamburg weiter zu erkunden.
Freitag – Heimreise:
Am letzten Tag hieß es leider schon wieder: ein letztes Mal frühstücken,die Koffer packen und zurück nach Calbe.
Natürlich hatten wir neben dem Programm auch viel Freizeit, in der wir shoppen gingen, durch die Speicherstadt schlenderten oder einfach Hamburg genossen haben.
Fazit: Diese Klassenfahrt war einfach toll – wir haben nicht nur viel gesehen und erlebt, sondern auch jede Menge Spaß zusammen gehabt.
Hamburg, wir kommen bestimmt wieder!
Merci Paris
Nach einer langen, aber angenehmen Anreise trafen die Französischkurse der 10. und 11. Klassen am Montag, dem 24. März, in Paris ein. Unser erster Ausflug führte uns zum Eiffelturm, wo sich eine Vielzahl großartiger Freizeitmöglichkeiten bot. Schnell
wurde uns klar, wie schön Paris ist, als wir uns zum Abschluss des Tages während einer Bootsfahrt auf der Seine ein Bild von den beeindruckenden Bauwerken der Großstadt machen konnten.
Am nächsten Tag erkundeten wir im Rahmen einer Bustour ganz Paris und darüber hinaus den Arc de Triomphe und viele weitere bekannte Monumente. Nach einer kurzen Mittagspause lautete unser nächster Punkt im Programm „Tour de Montparnasse“, der unserem Tag mit seinem wunderschönen Panoramablick über die Stadt das perfekte Ende bescherte.
Am dritten Tag stand ein besonderer Ausflug auf dem Programm: Das Schloss von Versailles. Vor Ort wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und jeweils von einem Guide durch das prachtvolle Gebäude geführt. Während der Führung bekamen wir viele spannende Informationen über die Geschichte und die Architektur des Schlosses. Anschließend hatten wir noch etwa eine Stunde Zeit zur freien Verfügung, in der wir entweder weiter auf Erkundungstour gingen oder einen Spaziergang durch die weitläufigen Gärten unternehmen konnten. Nach der Besichtigung kehrten wir ins Zentrum der Stadt zurück und hatten Zeit für individuelle Aktivitäten, bevor wir uns am Abend wieder im Hotel trafen.
Der vierte und letzte Tag unseres Aufenthalts in Paris war als Freizeittag geplant. Wer wollte, konnte Herrn Woltersdorf begleiten, der sich freiwillig als Begleitperson angeboten hatte, um den weltberühmten Louvre zu besichtigen. Viele andere nutzten
den Tag, um auf den Champs-Élysées shoppen zu gehen, gemütliche Restaurants auszuprobieren oder Paris auf eigene Faust weiter zu entdecken, wie z.B. auf den Eiffelturm zu gehen. Einige von uns entschieden sich sogar für eine Fahrradtour durch die
Stadt, um noch einmal viele Eindrücke zu sammeln. Am Abend trafen wir uns alle ein letztes Mal im Hotel, bevor wir dann die Rückreise antraten, während der wir ausreichend Zeit hatten, die zahlreichen und wundervollen Erlebnisse zu verarbeiten und Revue passieren zu
lassen.
Ein großes Dankeschön geht an Frau Herrmann, Herrn Pfesdorf und Herrn Woltersdorf, ohne die die Reise gar nicht möglich gewesen wäre.

Jahrgang 10 entdeckt Hamburg
Nachhaltige Produktion erleben – Schilleraner auf Werkstour in der Firma Cargill
Um moderne Umwelttechnologie im Einsatz zu erleben, mussten sich die Schüler der Klassen 9a und 9b des Friedrich-Schiller-Gymnasiums nur vor „ihrer Haustür“ umschauen und konnten dort während eines Projekttages bei der Firma Cargill in Barby die nachhaltige Verarbeitung von Weizen verfolgen. Ausgestattet mit Schutzkleidung und aufgeteilt in Kleingruppen, konnte unsere Werkstour beginnen.
Bei der ersten Station, der Weizenannahme, liefern täglich 60 bis 80 LKW je 25 Tonnen Weizen an, welcher in Silos gelagert und über Rohrleitungen zu Sieben gebracht wird, die den Weizen von unerwünschten Bestandteilen trennen. Beeindruckend war es, den weiteren Weg des Weizenkorns zu verfolgen und die vielfältigen Verarbeitungsmöglichkeiten zu sehen. So entstehen Weizenkleber, die in Backwaren für die lockere Krume von Brot und Brötchen sorgen. Selbst zur Verfeinerung von Süßigkeiten wie Schokoküssen und Gummibärchen werden die bei Cargill erzeugten Glukose- und Fruktosesirupe verwendet. Selbstverständlich durften wir bei der „Qualitätskontrolle“ die Sirupe unterschiedlicher Viskositätsgrade probieren und waren beeindruckt von der Intensität der Süße. Lediglich ein weiteres hochwertiges Cargill-Produkt, der Premiumalkohol, stand natürlich nicht zur Verkostung, da er für die Weiterverarbeitung in Spirituosen vorgesehen ist. Am Ende des Produktionsprozesses war der Weizen nun nahezu vollständig und ressourcenschonend verarbeitet worden.
Nach der Werkstour konnten wir uns praktisch betätigen. Dabei wendeten wir Verfahren und Techniken an, um ein Leck in einem Rohrleitungssystem abzudichten und eine Auffangwanne für austretende Flüssigkeiten zu bauen. Nach erfolgreichem Tun wurden noch ein paar Chemie- und Physikkenntnisse von uns abverlangt. So testeten wir den pH-Wert von Limo, Cola und Energy-Drinks und probierten eine Wärmebildkamera für Luftströme aus.
Für die informativen Führungen und die interaktive Gestaltung des Tages möchten wir den Mitarbeitenden der Firma Cargill, die uns das Unternehmen professionell nähergebracht haben, und besonders Frau Gehrmann als Organisatorin sehr herzlich danken. Wir haben lehrreiche Einblicke in eine nachhaltige Produktion erlangt und sogar die eine oder andere berufliche Perspektive entdecken können.
Projektwoche im Rahmen der Bildung zur nachhaltigen Erziehung: Besuch der Firma EXTE in Nienburg
Die letzte Schulwoche vor den Sommerferien stand ganz im Zeichen der BNE – Bildung zur nachhaltigen Erziehung.
Im Rahmen dieser Projektwoche wurden von den einzelnen Klassen bzw. der Schulgemeinschaft vielfältige Veranstaltungen geplant, um die Tage für Lehrer und Schüler gleichermaßen informativ und gewinnbringend zu gestalten.
Die Klasse 10a entschied sich, die Firma EXTE zu besuchen. Diese entwickelt und produziert in Nienburg Spezialartikel für die Bauindustrie.
Hier konnten wir hautnah erleben, wie Nachhaltigkeit im industriellen Alltag verwirklicht wird.
Viele Produkte dieser Firma, wie zum Beispiel Schalungszubehör und Abstandshalter, werden überwiegend aus recycelten Kunststoffen hergestellt. Die Stromerzeugung erfolgt mittels Photovoltaikanlagen. Energiesparkonzepte und die Wiederverwertung von Materialien sind ein fester Bestandteil der Firmenphilosophie und werden immer wieder aufs Neue umgesetzt.
Dies alles wurde uns sehr anschaulich erläutert, beim folgenden Werksrundgang konnten wir uns dann von der Praxis ein eigenes Bild machen: In diesem Werk ist Nachhaltigkeit nicht nur ein Slogan!
Beim abschließenden Pizzaessen hatten wir die Gelegenheit, Fragen zu stellen und noch mehr über die Firma, Ausbildungsberufe und berufliche Möglichkeiten zu erfahren.
Herzlichen Dank an Frau Dr. Hamblyn und ihre Mitstreiter, sie machten diesen interessanten und lehrreichen Ausflug in die Praxis und das Berufsleben für uns möglich!
Sehr gute Leistungen und ganz viel Spaß bei den diesjährigen Bundesjugendspiele am Friedrich-Schiller-Gymnasium
Am Dienstag, dem 11. Juni 2024 wurden am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe die Bundesjugendspiele im Bereich Leichtathletik durchgeführt. Traditionell teilt sich diese Veranstaltung an unserer Schule in zwei Abschnitte. Während die 5. bis 7.Klassen sich zuerst bei einem Zwei-Felder-Ball-Turnier und Tischtennisspielen in der Hegersporthalle maßen, ermittelten die 8. und 9. Klassen ihre besten Sprinter, Weitspringer und Kugelstoßer auf dem Sportplatz. Im Verlauf des Tages wurde gewechselt. Bei der Durchführung werden sie immer tatkräftig von den Schülern und Schülerinnen der 10. Klassen unterstützt, so auch dieses Mal. Alle gaben sich große Mühe und so konnten am Ende viele Ehren-, Sieger- und Teilnehmerurkunden vergeben werden.
Folgende herausragende Leistungen wurden erzielt:
• Klasse 5: Frida Nebelung mit 31m beim Ballwurf (200g) und Max Felgenträger mit 4,40m beim Weitsprung
• Klasse 6: Anabelle Müller mit 7,6s im 50m Lauf und Tim Steffen mit 53m beim Ballwurf
• Klasse 7: Alessandra Engler mit 6,0 im 50m Lauf und Chris Kuberkievicz mit 5,10m im Weitsprung
• Klasse 8: Kiki Lorenz mit 4,60m beim Weitsprung und Theo Boron mit 9,55m beim Kugelstoßen (4kg)
• Klasse 9: Rebecca Knoche mit 4,90m Weitsprung und Gustav Fischer mit 10,05m beim Kugelstoßen (4kg)
Zum Abschluss der Leichtathletikwettbewerbe fanden die spannenden Staffelläufe statt. Jede Klasse bildete dafür eine Staffel mit 8 Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Lautstark von der Tribüne aus angefeuert, kämpften alle bis zum letzten Meter. Zur Belohnung gab es für die Sieger eine Kiste Capri-Sonne und kleine Trostpreise für die anderen Platzierten.
Parallel zum Dreier-Kampf der unteren Klassen spielten die 8. und 9. Klassen ein Volleyballturnier aus. Hier zeigte sich, dass alle im Unterricht fleißig geübt hatten. Es gab viele sehenswerte Spielzüge zu bestaunen. Und so war es am Ende für alle ein erfolgreicher Tag. An dieser Stelle sei allen Organisatoren und Helfern herzlich für ihre Bemühungen gedankt.

















