Unter der Überschrift "Gemeinsam Demokratie gestalten" entwickelten sich in den jeweiligen 90-minütigen Seminaren der Klassenstufen zehn bis zwölf spannende Gespräche rund um die Erfahrungen und Erwartungen zur Demokratie.
Leider hatte sich starker Regen eingestellt, sodass die einzelnen Stationen nicht auf dem Schulhof, sondern beengt in der Aula des Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe stattfinden mussten.
Schnell hatten sich die Schülerinnen und Schüler in drei Gruppen aufgeteilt, um nacheinander das "Demokratie-Glücksrad", die "Bürgermeister-Fragen" oder das "Diskussionsforum" durchzuführen.
Reichlich offen diskutiert wurden "die Bedeutung der Demokratie für die selbst" und der "Einfluss von social Media auf die Politik und den Wahlkampf". Beim Drehen des Glücksrades gab es verschiedene Kategorien wie "Adenauer", "Ehrenamt", "Europa" und "Bundestag", nach einer kurzen Frage und der passenden Antwort gab es eine kleine Belohnung. Mit Hilfe einer kleinen Wahlurne und passenden Notizzetteln konnten die Schilleraner Hinweise an den Calbenser Bürgermeister übermitteln, die Ausgangsfrage lautete: "Wenn ich Bürgermeister wäre, dann würde ich als erstes dies tun."
Anschließend wurden die einzelnen Seminare durch die Schülerinnen und Schüler sehr positiv angenommen, reges Treiben in der Aula, viele engagierte Diskussionen und inhaltliche Erkenntnisse prägten dieses interessante Angebot der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Schlagwort: Klasse 10
Europa digital erleben: Die Erasmus+-Projektwoche des FSG Calbe in Lissabon
Die kosmische Evolution…
Was stand am Anfang unseres Seins? Natürlich die große und ehrliche Liebe unserer Eltern, aber was stand ganz am Anfang?!?
Die 10. Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe sind dieser Frage auf den Grund gegangen und haben eine Exkursion in das Planetarium nach Halle gemacht. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben hier im Sternensaal den Film „vom Urknall bis zum Menschen“ geschaut und die spannenden Zusammenhänge zwischen kosmischer und biologischer Evolution erkundet. Passend zum Thema Evolution im Unterrichtsfach Biologie wurde erklärt, wann das Universum entstanden ist und welche Bedingungen damals geherrscht haben. Unvorstellbare 1023 Kelvin (1000000000000000000000000K) betrug die Temperatur zum Zeitpunkt des Urknalls vor rund 13,8 Milliarden Jahren.
Der Zusammenhang zwischen den Naturwissenschaften Biologie, Chemie, Physik, Geografie und Astronomie wurde sehr gut visualisiert. Denn durch die hohen Temperaturen entstanden in den Sternen die ersten chemischen Elemente durch das Verschmelzen von kleinen Wasserstoffatomen und anderen Atomen, die bei jeder Supernova, dem Sterben eines Sterns, in das All katapultiert wurden. Diese Elemente dienten in den letzten 13,8 Milliarden Jahren als Grundlage für die Bildung der Planeten in unserer Galaxie.
Die idealen Bedingungen, die perfekte Entfernung zur Sonne, die optimalen Temperaturen sowie das Vorhandensein von Wasser in allen drei Aggregatszuständen, ermöglichte die Entstehung der Erde und damit die biologische Evolution.
Wir sind Teil dieser Evolution und gestalten diese Weiterentwicklung jeden Tag mit unserem Handeln aktiv mit. Noch kennen wir den Fortgang der Evolution nicht, aber wir sollten immer bedenken, dass unsere Nachkommen auch Teil dessen sein werden…
Romfahrt des Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe – Eine Reise in die Antike und Gegenwart
Chemie ist, wenn es knallt und stinkt …
Genau nach diesem Motto stellte sich die Chemie-Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am 26. Februar 2026 rund 50 Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe vor. Denn das Highlight der Veranstaltung war eine einstündige Experimentalvorlesung, welche bei allen Anwesenden nur Staunen und Begeisterung erzeugte. Unter dem Titel „Zauber der Chemie“ zeigten die Professoren und Wissenschaftlerinnen den Lehrenden und Lernenden viele, für die Oberstufe relevante, Experimente mit teils deutlichem Knalleffekt. Bei den Jugendlichen wurden damit im Unterricht bisher nur theoretisch besprochene Versuche hörbar, ersichtlich und spürbar gemacht. Mehrmals ging ein Raunen durch den Raum. Uns als Chemielehrerinnen hat es erfreut, dass bei den Schülerinnen und Schülern Zusammenhänge aufblitzen und sie die Experimente mit theoretischen Konstrukten aus dem Unterricht verbinden konnten.
Weiterhin stellten sich alle Bereiche des renommierten Chemie-Instituts vor und erklärten ausführlich, welche Studiengänge an der Martin-Luther-Universität belegt werden können und welche Berufschancen man dadurch im nationalen und internationalen Bereich erhält. Im Anschluss gab es im Foyer des Universitätsgebäudes eine Ausstellung der Studierenden und Professoren, an welchem die Schülerinnen und Schüler interessiert in Gespräche mit den Anwesenden vertieft waren. Die einzelnen Projekte wurde erklärt und viele Fragen wurden beantwortet. Hier ergab sich eine Situation, in der meine jetzigen Schülerinnen sich an meinen ehemaligen Professor wendeten. Dies zu sehen, erzeugt in jeder Lehrkraft absolute Zufriedenheit und ein Gefühl, die Schönheit der Naturwissenschaft rüber gebracht zu haben. Ich freue mich jetzt schon, wenn diese Schülerinnen das Feuer für die Chemie in sich tragen und vielleicht ja sogar an die nächste Generation weitergeben.
Moin Hamburg!
Kurz nach Beginn des Schuljahres ging es für uns, die 10a und 10c des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, auf Klassenfahrt nach Hamburg. Fünf Tage voller Spaß, Abenteuer und echt coolen Erlebnissen – und ein bisschen Schule war’s ja auch irgendwie.
Montag – Ankunft & Stadtrundfahrt:
Nach der Anreise stiegen wir direkt in den Bus zur Stadtrundfahrt. Zwischen Elbphilharmonie, Speicherstadt und Landungsbrücken gab es schon jede Menge zu sehen. Hamburg hat uns gleich am ersten Tag sehr begeistert.
Dienstag – U-Boot, Miniatur Wunderland & Musical:
Der Tag startete im U-Boot-Museum. Dort wurde uns klar, wie eng und anstrengend das Leben unter Wasser gewesen sein muss. Danach ging’s ins Miniatur Wunderland – ein echtes Highlight! Manche von uns durften sogar bei einer
digitalen Spezialführung („YULLBE PRO“) dabei sein. Bei YULLBE PRO wurden wir virtuell auf Miniaturgröße geschrumpft und konnten das Wunderland mit VR-Brille und Sensoren selbst erkunden. So liefen wir rund 30 Minuten lang mitten durch die Modellwelten – ein einmaliges und richtig cooles Erlebnis!
Am Abend folgte dann das Musical „ & Julia“, das uns mit seiner Musik und Show total mitgerissen hat.
Mittwoch – Escape Room & Dialog im Dunkeln:
Mittwoch wurde es spannend (und ein bisschen gruselig) im Escape Room. Zum Glück sind wir alle heil wieder rausgekommen. Danach besuchten wir den Dialog im Dunkeln. Dort haben wir erfahren, wie es ist, den Alltag ohne unseren Sehsinn zu erleben. Eine Erfahrung, die uns allen die Augen geöffnet hat – im wahrsten Sinne des Wortes.
Donnerstag – Schokolade & Stadion:
Am Vormittag stand das Chocoversum auf dem Plan – und das war definitiv etwas für alle Naschkatzen! Jeder durfte seine eigene Schokolade kreieren. Am Nachmittag besuchten einige das Volksparkstadion, während andere die Zeit nutzten, um Hamburg weiter zu erkunden.
Freitag – Heimreise:
Am letzten Tag hieß es leider schon wieder: ein letztes Mal frühstücken,die Koffer packen und zurück nach Calbe.
Natürlich hatten wir neben dem Programm auch viel Freizeit, in der wir shoppen gingen, durch die Speicherstadt schlenderten oder einfach Hamburg genossen haben.
Fazit: Diese Klassenfahrt war einfach toll – wir haben nicht nur viel gesehen und erlebt, sondern auch jede Menge Spaß zusammen gehabt.
Hamburg, wir kommen bestimmt wieder!
Merci Paris
Nach einer langen, aber angenehmen Anreise trafen die Französischkurse der 10. und 11. Klassen am Montag, dem 24. März, in Paris ein. Unser erster Ausflug führte uns zum Eiffelturm, wo sich eine Vielzahl großartiger Freizeitmöglichkeiten bot. Schnell
wurde uns klar, wie schön Paris ist, als wir uns zum Abschluss des Tages während einer Bootsfahrt auf der Seine ein Bild von den beeindruckenden Bauwerken der Großstadt machen konnten.
Am nächsten Tag erkundeten wir im Rahmen einer Bustour ganz Paris und darüber hinaus den Arc de Triomphe und viele weitere bekannte Monumente. Nach einer kurzen Mittagspause lautete unser nächster Punkt im Programm „Tour de Montparnasse“, der unserem Tag mit seinem wunderschönen Panoramablick über die Stadt das perfekte Ende bescherte.
Am dritten Tag stand ein besonderer Ausflug auf dem Programm: Das Schloss von Versailles. Vor Ort wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und jeweils von einem Guide durch das prachtvolle Gebäude geführt. Während der Führung bekamen wir viele spannende Informationen über die Geschichte und die Architektur des Schlosses. Anschließend hatten wir noch etwa eine Stunde Zeit zur freien Verfügung, in der wir entweder weiter auf Erkundungstour gingen oder einen Spaziergang durch die weitläufigen Gärten unternehmen konnten. Nach der Besichtigung kehrten wir ins Zentrum der Stadt zurück und hatten Zeit für individuelle Aktivitäten, bevor wir uns am Abend wieder im Hotel trafen.
Der vierte und letzte Tag unseres Aufenthalts in Paris war als Freizeittag geplant. Wer wollte, konnte Herrn Woltersdorf begleiten, der sich freiwillig als Begleitperson angeboten hatte, um den weltberühmten Louvre zu besichtigen. Viele andere nutzten
den Tag, um auf den Champs-Élysées shoppen zu gehen, gemütliche Restaurants auszuprobieren oder Paris auf eigene Faust weiter zu entdecken, wie z.B. auf den Eiffelturm zu gehen. Einige von uns entschieden sich sogar für eine Fahrradtour durch die
Stadt, um noch einmal viele Eindrücke zu sammeln. Am Abend trafen wir uns alle ein letztes Mal im Hotel, bevor wir dann die Rückreise antraten, während der wir ausreichend Zeit hatten, die zahlreichen und wundervollen Erlebnisse zu verarbeiten und Revue passieren zu
lassen.
Ein großes Dankeschön geht an Frau Herrmann, Herrn Pfesdorf und Herrn Woltersdorf, ohne die die Reise gar nicht möglich gewesen wäre.

Jahrgang 10 entdeckt Hamburg
Nachhaltige Produktion erleben – Schilleraner auf Werkstour in der Firma Cargill
Um moderne Umwelttechnologie im Einsatz zu erleben, mussten sich die Schüler der Klassen 9a und 9b des Friedrich-Schiller-Gymnasiums nur vor „ihrer Haustür“ umschauen und konnten dort während eines Projekttages bei der Firma Cargill in Barby die nachhaltige Verarbeitung von Weizen verfolgen. Ausgestattet mit Schutzkleidung und aufgeteilt in Kleingruppen, konnte unsere Werkstour beginnen.
Bei der ersten Station, der Weizenannahme, liefern täglich 60 bis 80 LKW je 25 Tonnen Weizen an, welcher in Silos gelagert und über Rohrleitungen zu Sieben gebracht wird, die den Weizen von unerwünschten Bestandteilen trennen. Beeindruckend war es, den weiteren Weg des Weizenkorns zu verfolgen und die vielfältigen Verarbeitungsmöglichkeiten zu sehen. So entstehen Weizenkleber, die in Backwaren für die lockere Krume von Brot und Brötchen sorgen. Selbst zur Verfeinerung von Süßigkeiten wie Schokoküssen und Gummibärchen werden die bei Cargill erzeugten Glukose- und Fruktosesirupe verwendet. Selbstverständlich durften wir bei der „Qualitätskontrolle“ die Sirupe unterschiedlicher Viskositätsgrade probieren und waren beeindruckt von der Intensität der Süße. Lediglich ein weiteres hochwertiges Cargill-Produkt, der Premiumalkohol, stand natürlich nicht zur Verkostung, da er für die Weiterverarbeitung in Spirituosen vorgesehen ist. Am Ende des Produktionsprozesses war der Weizen nun nahezu vollständig und ressourcenschonend verarbeitet worden.
Nach der Werkstour konnten wir uns praktisch betätigen. Dabei wendeten wir Verfahren und Techniken an, um ein Leck in einem Rohrleitungssystem abzudichten und eine Auffangwanne für austretende Flüssigkeiten zu bauen. Nach erfolgreichem Tun wurden noch ein paar Chemie- und Physikkenntnisse von uns abverlangt. So testeten wir den pH-Wert von Limo, Cola und Energy-Drinks und probierten eine Wärmebildkamera für Luftströme aus.
Für die informativen Führungen und die interaktive Gestaltung des Tages möchten wir den Mitarbeitenden der Firma Cargill, die uns das Unternehmen professionell nähergebracht haben, und besonders Frau Gehrmann als Organisatorin sehr herzlich danken. Wir haben lehrreiche Einblicke in eine nachhaltige Produktion erlangt und sogar die eine oder andere berufliche Perspektive entdecken können.
Projektwoche im Rahmen der Bildung zur nachhaltigen Erziehung: Besuch der Firma EXTE in Nienburg
Die letzte Schulwoche vor den Sommerferien stand ganz im Zeichen der BNE – Bildung zur nachhaltigen Erziehung.
Im Rahmen dieser Projektwoche wurden von den einzelnen Klassen bzw. der Schulgemeinschaft vielfältige Veranstaltungen geplant, um die Tage für Lehrer und Schüler gleichermaßen informativ und gewinnbringend zu gestalten.
Die Klasse 10a entschied sich, die Firma EXTE zu besuchen. Diese entwickelt und produziert in Nienburg Spezialartikel für die Bauindustrie.
Hier konnten wir hautnah erleben, wie Nachhaltigkeit im industriellen Alltag verwirklicht wird.
Viele Produkte dieser Firma, wie zum Beispiel Schalungszubehör und Abstandshalter, werden überwiegend aus recycelten Kunststoffen hergestellt. Die Stromerzeugung erfolgt mittels Photovoltaikanlagen. Energiesparkonzepte und die Wiederverwertung von Materialien sind ein fester Bestandteil der Firmenphilosophie und werden immer wieder aufs Neue umgesetzt.
Dies alles wurde uns sehr anschaulich erläutert, beim folgenden Werksrundgang konnten wir uns dann von der Praxis ein eigenes Bild machen: In diesem Werk ist Nachhaltigkeit nicht nur ein Slogan!
Beim abschließenden Pizzaessen hatten wir die Gelegenheit, Fragen zu stellen und noch mehr über die Firma, Ausbildungsberufe und berufliche Möglichkeiten zu erfahren.
Herzlichen Dank an Frau Dr. Hamblyn und ihre Mitstreiter, sie machten diesen interessanten und lehrreichen Ausflug in die Praxis und das Berufsleben für uns möglich!






















