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Fußballer waren erfolgreich

Salzlandkreisfinale Fußball Wk III und IV

Monatelang fieberten unsere fußballbegeisterten Jungen der fünften bis achten Klassen darauf hin, das Friedrich-Schiller-Gymnasium im Finale des Salzlandkreises vertreten zu dürfen. Mehrere Tage feilten sie an der ultimativen Aufstellung und am 7. April Punkt, 8.00 Uhr war es dann endlich so weit und der Bus startete vollgepackt mit 23 Jungen, ebenso vielen Sporttaschen, Bällen, den apfelgrünen Trikotsätzen, riesiger Vorfreude und großen Hoffnungen nach Bernburg.

Sowohl die Kontrahenten unserer „kleinen“ Jungen der Wk IV als auch die unserer „Großen“ hießen jeweils „Campus-Technicus“ aus Bernburg und Dr.-Frank-Gymnasium Staßfurt.

Das Turnier begann mit dem Spiel unserer Jüngsten gegen das Gymnasium aus Staßfurt. Hellwache Staßfurter nutzten zwei Abspielfehler unserer Mannschaft konsequent aus und führten bereits nach wenigen Minuten mit 2:0. Davon konnten sich unsere Jungen trotz einiger beherzter Angriffe nicht mehr erholen – ein Spiel dauert auch nur 20 Minuten bei „Jugend trainiert für Olympia“. Endstand 2:0 für Staßfurt.

Diese Niederlage galt es im zweiten Spiel gegen Bernburg wieder auszugleichen, doch täglich grüßt das Murmeltier: Auch in diesem Spiel lag man zur Halbzeit mit 0:2 hinten. Diesmal konnten die Jungen das Spiel jedoch mit Glück und Geschick drehen und gewannen durch präzise ausgespielte Angriffe unter geringfügiger Mithilfe des gegnerischen Torwarts letzten Endes mit 3:2. Da auch Staßfurt gegen Bernburg gewann, bedeutete das in der Endabrechnung einen guten zweiten Platz.

Unsere Jungen der Wettkampfklasse III starteten später ins Turnier und hatten vorher noch Zeit für eine ausgiebige Taktikbesprechung, um sich gegen die Staßfurter einzustellen. Die Taktik ging auf: Hochmotiviert machten sie viel Druck und pressten die Staßfurter beinahe ausschließlich in deren eigene Hälfte. Doch das erste Tor wollte lange nicht fallen, auch weil die Staßfurter sich mit vielen Beinen in den eigenen Strafraum zurückzogen. Schließlich brach Eike Rummel mit einem starken Dribbling den Bann: Staßfurt konnte ihn nur mit einem Foul bremsen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Dean Haisch, der auch wenig später das 2:0 erzielte und den Endstand herstellte.

Zwei Stunden später wurde das zweite Spiel gegen die Bernburger Jungen vom „Campus Technicus“ angepfiffen. Wir positionierten uns wie im ersten Spiel sehr hoch in der gegnerischen Hälfte, zeigten wunderbare Kombinationen, sehenswerte Dribblings und konnten auch nach Ballverlusten das Spielgerät schnell wieder zurückerobern – ein Tor wollte jedoch wieder sehr lange nicht fallen. Dann der Brustlöser: Hannes Trappe dribbelte auf der rechten Seite mehrere Gegner aus und flankte den Ball in die Mitte, wo Maximilian Kühne goldrichtig stand und zum viel umjubelten 1:0 einschieben konnte. Das verdiente 2:0 erzielte etwas später wiederum Dean mit einem genauen Schuss aus etwa 20 Metern. Nach dem Schlusspfiff entluden sich Freude und Erleichterung in einer apfelgrünen Jubeltraube, schließlich konnten sich die Jungen Wk III bei der Siegerehrung eine Goldmedaille abholen und sich damit für die nächste Runde am 11. Mai in Aken qualifizieren. Wahrscheinlich sind sie jetzt schon dabei, eine neue Taktik auszutüfteln.

Für das FSGC spielten:

WK IV: Figiel, Jona; Sieche, Jakob; Newiger, Jonas; Hoffmann, Mika, Kräuter, Viggo, Demele, Emil; Fritsche, Leo; Rothmann, Lorenz; Lindemann, Tim; Pyszora, Tom

WK III: Giest, Paul; Haisch, Dean; Trappe, Hannes; Feest ,Oskar; Kriener, Linos; Rummel, Eike; Schneider, Luca; Schöne, Tristan; Stöhr, Julian; Huber, Tamino; Rothmann, Linus; Radach, Paul; Mania, Noah; Böhm, Henry; Kühne, Maximilian

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Wo Cäsar, Jupiter und Friedrich der Große aufeinandertreffen… – Die Exkursion der Lateinkurse nach Potsdam

Wo ein Kaiser, eine römische Gottheit und ein Kurfürst aufeinandertreffen, da ist das kulturinteressierte Friedrich-Schiller-Gymnasium nicht weit. Für eine Reise in die Parkanlage des Schlosses Sanssouci, die genau das vereint, entschieden sich am 29. September 2021 die Lateinkurse der Jahrgänge neun bis zwölf.

Herr Moll, Lateinlehrer und Spiritus Rector der Exkursion, versammelte am Morgen zusammen mit Herrn Ulrich und Frau Tulinski die knapp 50 Lateinschüler des Gymnasiums. Nach dem obligatorischen Corona Test ging die Fahrt in das circa zwei Stunden entfernte Potsdam los.

Dort angekommen, mussten wir leider feststellen, dass unsere Gebete nicht vom Göttervater und Gott des Regens, Jupiter, erhört worden waren und es buchstäblich aus Eimern schüttete. „Sol lucet omnibus“ (Die Sonne scheint für alle) schien an diesem Tag wohl nicht auf uns zuzutreffen.

Dennoch, wir hatten ein straffes Programm, beginnend mit einem Vortrag der Zwölften für die übrigen Schülerinnen und Schüler. Danach hatte jeder Jahrgang unterschiedliche Aufgaben im Park Sanssouci zu erledigen, die zu den jeweiligen Kursthemen passten. Dabei ging es unter anderem um die Gärten, alte römische Kaiser oder die Metamorphosen des Ovid.

Wir konnten uns gut vorstellen, dass die Bewohner und Gäste in diesem Ensemble von Schlössern und Gärten, dass Friedrich II 1745 in Auftrag gab und das bis 1918 Sommersitz der preußischen Könige und deutschen Kaiser war, ‚ohne Sorge‘ waren.
Und auch der Alte Fritz hat nach einer langen, sorgenvollen Odyssee schließlich seine letzte Ruhestätte, ganz nach seinem testamentarischen Wunsch, am 17.August 1991 um Mitternacht auf der Terrasse des Schlosses neben seinen Hunden gefunden.

Zum Schluss blieb nur noch wenig Zeit für einen entspannten Bummel durch die vollen Einkaufsstraßen Potsdams, denn der Bus wartete schon auf uns. Auf dem Rückweg stellten wir Schüler erleichtert fest: die Mühen und der Fleiß wurden vom Sonnengott Apollo belohnt. Die Sonne strahlte mit den zufriedenen Lehrern um die Wette, die Laune stieg auch bei den Schülern und so wurde die Exkursion doch noch zu einem „diem magnificum“.

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22. Burger-King-Cup 2020: Schilleranerinnen Sieger der Herzen

Wie jedes Jahr ging es für die Fußballmädchen der Klassenstufen 9 und 10 des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe mit ihrem Sportlehrer Herrn Moll zum Burger-King-Cup nach Aschersleben. Er fand bereits zum 22. und wahrscheinlich letzten Mal statt.

In einer kurzen Eröffnung des Turniers wurden mit der „Burgschule“ Aschersleben und dem Gymnasium „Stephaneum“ die Gegnerinnen vorgestellt, gegen die unsere Fußballerinnen jeweils ein Hin- und Rückspiel bestreiten sollten – und dann standen sie auch schon auf dem Platz.

Das Eröffnungsspiel gegen die Burgschule konnten unsere Mädchen deutlich mit 5:0 gewinnen. Völlig humorlos netzte Eefje Hoffmann viermal ein und Anna Schiefer steuerte noch einen Treffer bei. So ging es jedoch leider nicht weiter. Im Hinspiel gegen das „Stephaneum“ feuerten unsere neun Fußballerinnen zwar in den ersten Minuten ein echtes Feuerwerk an Torschüssen ab, doch die starke Torhüterin aus Aschersleben hielt alle Bälle fest. Als unseren Mädels die Luft ausging, drehte Aschersleben auf und gewann letztlich aufgrund der besseren Chancenverwertung nicht unverdient mit 2:0.

Wer nun gedacht hätte, das Turnier wäre gelaufen und der Sieg entschieden, kam noch nie in Berührung mit dem Calbenser Kampfgeist. Im Rückspiel gegen Aschersleben stand zwar personell dieselbe Mannschaft auf dem Platz, aber von der ersten bis zur letzten Minute dominierte nur eine Mannschaft: Und das war nicht der Turnierfavorit und Lokalmatador. Wie eine Maschine ließen unsere Fußballgöttinnen einen Angriff nach dem anderen auf das Tor der Ascherslebenerinnen zurollen, wobei unsere Torfrau Jasmin Jutrowska und anschließend Eefje Hoffmann veredelten. Mit dem Endstand von 2:0 wurde das Ergebnis aus dem Hinspiel exakt ausgeglichen.

Vor dem letzten Spiel war klar, dass, sollte Calbe noch einmal gewinnen, das Torverhältnis entscheiden würde. Da die Ascherslebenerinnen bereits vorgelegt hatten, musste gegen die Burgschule ein Sieg mit neun Toren Unterschied her, und das in nur 12 Minuten. Zur Hälfte der Spielzeit stand es bereits 4:0. Die Halle stand Kopf, die Ascherslebenerinnen zitterten um den sicher geglaubten Pokal und Calbe schoss einfach munter weiter Tore. Bis zum 8:0. Dann ertönte die Sirene zum Abpfiff und unsere Mädels kippten – teilweise kraftlos, teilweise  enttäuscht – einfach um und blieben einige Sekunden liegen.

Auf der Habenseite steht somit ein souveräner zweiter Platz, über den sich die Mädchen mit dem Abstand von ein bis zwei Burgern – gesponsert vom Namensgeber des Turniers –  auch freuen konnten. Unsere Mannschaft präsentierte sich als Team und konnte einmal mehr ein positives Ausrufezeichen für unsere Schule setzen.

Letztlich bleibt nur zu hoffen, dass dieses super organisierte Turnier weiter einen Platz im Sportkalender des Salzlandkreises findet, denn die Begeisterung, mit der alle Mädchen dem runden Leder hinterherjagten, war die beste Werbung für den Sport. Und außerdem haben wir da noch eine Rechnung offen.

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Weihnachtliches Nüsse schätzen

Auch in diesem Jahr versuchten sich viele Eltern, Großeltern und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe beim traditionellen Weihnachtsmarkt am Nüsse schätzen. Insgesamt gab es im Ergebnis sechs Preisträger, wobei Angelina Bertram gar die genaue Anzahl der Erdnüsse in einer Dose schätzte und sich den aktuellen Schillerkalender 2020 als Hauptpreis aussuchte.

Neben Lisa Wlokka, Luca Schneider und Luis Heyn, waren auch die Lehrer Herr L. Woltersdorf und Herr S. Moll erfolgreich. So konnten sich die Gewinner über brandneue Trinkflaschen oder gar den wohl begehrtesten Preis freuen: ein 3-Gänge-Menü in der Cafeteria. Nun kann Weihnachten kommen und es kann mit Geschenken weitergehen.

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Schillers Mädchen zocken beim „Tag des Mädchenfußballs“ in Bernburg

Am Dienstag, dem 18. Juni hat der Kreissportbund des Salzlandkreises die Mädchen aller Altersklassen zum Tag des Mädchenfußballs auf die Töpferwiese zu Bernburg eingeladen. Dieser Einladung folgten auch unsere Mädels nur allzu gerne, um sich im Umgang mit dem runden Leder auszuprobieren. So starteten 23 Mädchen verteilt auf drei Mannschaften gemeinsam mit Herrn Moll dick bepackt mit Getränken, Bällen und unseren Siegertrikots bei bestem Wetter voller Vorfreude und Spannung darauf, was auf sie zukommen sollte.

Unsere Jüngsten, eine bunte Mischung aus den Klassen 5 und 6, setzten sich in ihrem Turnier zuerst mit der dritten Mannschaft des Dr.-Carl-Hermann Gymnasiums Schönebeck auseinander. Das erste Mal in dieser Formation angetreten, erkämpften sie ein 5:1 und waren voller Euphorie. Die wurde im zweiten Spiel sogleich gedämpft, denn das AOS Aschersleben ließ keine Torchance zu und gewann 2:0. Nach der Niederlage hingen die Köpfe, aber Anna Schiefer, ihre Betreuerin und Trainerin in Doppelfunktion, baute die Mädchen schnell wieder auf. So holten sie im dritten Spiel einen 2:0-Sieg und auch das letzte Spiel, das von beiden Mannschaften mit viel Kampfgeist und Leidenschaft geführt wurde, konnte mit 2:1 siegreich gestaltet werden. Dadurch haben die Mädels einen sehr beachtenswerten 4. Platz (von neun Mannschaften) erreicht – und das bei ihrer Premiere. Stark!

Nicht weniger zur Sache ging es bei den Mädchen der Klassen 7 und 8. Trotz der schwerwiegenden Ausfälle unserer Spielmacherin Anna Schiefer, die aufgrund einer Verletzung passen musste, und Charlotte Kurth, eine Säule in der Abwehr, machten es unsere Mädels ihren Kontrahentinnen vom Campus Technicus BBG und der AOS Aschersleben schwer. Mit 2:3 und 1:3 gingen die Spiele knapp verloren. Das war zwar ärgerlich, konnte aber die gute Laune an diesem sonnigen Tag nicht trüben.

Kein Wettkampf ohne Gold für Calbe: Dieses holten unsere großen Mädchen, angeführt von Torschützenkönigin Lena Grössing. Da das Gymnasium Stephaneum seine Meldung kurzfristig zurückzog, fanden zwei Spiele gegen das Team vom Campus Technicus statt. Beim 6:5 ließ man die Bernburgerinnen noch am Erfolg schnuppern, das anschließende 3:1 war eine relativ klare Angelegenheit.

Insgesamt muss man dem Veranstalter ein herzliches „Dankeschön“ für den tollen Tag sagen, den Mädels großen Respekt für die ansprechenden Leistungen bei tropischen Temperaturen zollen und dem Eismann auf dem Markt in Bernburg bei der nächsten Gelegenheit unbedingt wieder einen Besuch abstatten.

Für das Friedrich-Schiller-Gymnasium spielten:

Mädchen 5/6: Lori Dörge, Enie Adamski, Anna Kulke, Joana Schmidt, Lara Schneider, Lea Luisa Hofmann, Lucie Bestien, Samantha Mania, Tamara Schulze

Mädchen 7/8: Alina Vetterkind, Emma Jänecke, Eefje Hoffmann, Leonie Felgenträger, Antonia Hein

Mädchen 9/10: Fritzi Herzig, Lisa Michelle Amelang, Samantha Müller, Sophie Wende, Vivien Richter, Lena Sophie Grössing

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Tausche Beachvolleyball gegen Judo und Hallenvolleyball

An einem recht sonnigen Freitagmittag begaben sich der Volleyball- und Judokurs der elften Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe in den Seepark Barby zum Beachvolleyball. Gleich sieben verschiedene  Mannschaften traten in diesem Jahr in insgesamt sechs Spielen gegeneinander an.

Alle waren mit vollem Kampfgeist dabei, denn als Siegesprämie lockten tolle eisgekühlte  Getränke. Wir kämpften in den Mittagsstunden in mehreren spannenden Duellen gegeneinander.Begleitet  wurden sie dabei von unserem Sportlehrer, Herr Moll, der selbst großen Einsatz zeigte und auch in einem Team mitspielte. Jedes Vier-Gegen-Vier-Match dauerte knapp zwanzig Minuten und endete oft mit sehr knappen Entscheidungen.

Nach diesem sehr spannenden und lustigen Nachmittag gewann das Team der „Zerschmetterlinge“ knapp gefolgt von der „Sanholos Squad“. Einen sehr guten dritten Platz erkämpften sich die „Golden Girls“. Auf den weiteren Plätzen folgten die „Volleybärenbande“, die „Netzcatcher“ und „Mission 15“. Last but definitely not the least, die „Jonas Stöhr-nicht“ auf dem letzten Platz, die dann auch die Ehre hatten, die diesjährige Badesaison zu eröffnen.

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Schilleraner inmitten von Schnee, Ski und Spaß

Der 2. März, sieben Uhr morgens, ein Bus gefüllt mit müden Schülern, Lehrern und Begleitern. Diese befinden sich 834km und zwölf Stunden später im österreichischen Maria Lankowitz.

Ab diesem Tag beginnt für alle eine Woche voller Sport, Spaß und lustigen Erfahrungen. Die Hauptherausforderung für Frau Karl, Frau Falkenthal und Herrn Moll bestand darin, einer sehr großen Gruppe von Ski-Neulingen das Fahren in wenigen Tagen bestmöglich beizubringen. Dabei wurden sie tatkräftig von den jungen Begleitern Josephine, Anika, Hanna, Johannes und Marius  unterstützt. Neben Lehrern und ehemaligen Schülern geht auch ein großer Dank von uns an Herrn Ralf Falkenthal und Herrn Carsten Borchert, sowohl für die tolle Organisation im Hintergrund, als auch für das geduldige Erläutern der richtigen Ski-Techniken.

In den wenigen Tagen wurde diese Herausforderung glorreich bewältigt. Doch nicht nur die Skianfänger begannen Spaß am Fahren zu haben. Auch die Schüler, die bereits Skifahren konnten, kamen in verschiedenen Skigebieten auf ihre Kosten. Neben der Skiausbildung war besonders das herzliche und lockere Miteinander das, was das Skilager 2019 ausmachte und allen in Erinnerung bleiben wird. Das gemeinsame Lachen, Üben und Helfen bei Stürzen ließ einen niemals den Eindruck gewinnen, als hätte diese Woche nur  den Zweck Notenpunkte zu erhalten. Vielmehr ging es allen um den Spaß. Viel Action und Lacher boten auch die verschiedenen Ereignisse, die während dieser Woche zusätzlich stattfanden.

Erholung und Spaß bot gleich am ersten Abend der Thermenbesuch, welcher wohl dem einen oder anderen bevorstehenden Muskelkater ein wenig entgegen wirkte. Abends saß man zusammen und schaute sich die eigenen Fortschritte und Stürze des Tages gemeinsam mit allen an, das traditionelle Knackturnier wurde ausgetragen oderwir spielten „Alpines Volleyball“ mit Helm, Brille und Handschuhen. Das Highlight war die Skitaufe am letzten Abend. In dieser wurden besondere und lustige Ereignisse der vorherigen Tage gut verpackt noch einmal in Erinnerung gerufen: Nach  Stürzen, besonderen Ski-Skills und anderen Insidern wurden die entsprechenden  Schüler auf neue, kreative Namen getauft, welche immer für viel Gelächter sorgten. „Waldwichtel muss los“, „der hilfsbereite Franzbegleiter“ und die „schillernden, schmerzensgeprägten Barbie und Ken“  sind Taufnamen, die mit Sicherheit nicht so schnell in Vergessenheit geraten werden.  Im Anschluss wurde gemeinsam die Woche gefeiert, gesungen und getanzt.

Am letzten Skitag  haben wir noch wie üblich unsere Ski-Küren vorgestellt. Auch wenn es zu Beginn der Woche viele für unmöglich gehalten hatten, schafften es alle, tänzerisch auf ihren Skiern eigene Küren zu absolvieren.

Doch leider geht auch die schönste Zeit einmal vorbei und so wurde am Donnerstagnachmittag  die Rückfahrt aus Österreich angetreten. Wir mussten Schnee und Ski hinter uns lassen und sehen nun der Schule wieder ins Auge. Verabschiedet haben wir die schöne Zeit gemeinsam 3 Uhr Freitagnacht mit Singen und Taschenlampen. Einen großen Dank für diese Zeit von allen an alle, denn jeder Einzelne hat dazu beigetragen, dass es so schön geworden ist.  Ein Erlebnis, was alle Anwesenden jedem empfehlen würden und damit SKI HEIL!

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Fußballerische Feinkost beim Burger-King-Cup 2019

Auch in diesem Jahr eröffneten die Fußballerinnen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe das Sportjahr 2019 durch ihre Teilnahme am Burger-King-Cup im Ballhaus in Aschersleben. Diesmal trugen die Mädchen allerdings einen schweren Rucksack, hatten sie doch im letzten Jahr gewonnen und daher die Bürde des Titelverteidigers zu tragen.

Nach einer kurzen Eröffnungsrede durch den Schulleiter des Ascherslebener Gymnasiums „Stephaneum“ stand das erste Spiel gegen die Mädchen aus Nachterstedt an. Leider waren diese viel aufgeweckter als unsere Mannschaft und so stand es schnell 0:2. Angriff auf Angriff rollte auf unser Tor zu. Die Mädels wehrten sich tapfer, trotzdem mussten sie noch einen dritten Treffer hinnehmen, der – genau wie die anderen beiden auch – flach, präzise und mit unheimlicher Wucht in der langen Ecke einschlug. Wäre es nur ein Treffer dieser Art gewesen, so würde man wohl von einem Sonntagsschuss sprechen, in diesem Falle konnte die Stürmerin aus Nachterstedt aber einfach richtig gut kicken.

Wenngleich die Niederlage auch schmerzte, sie hatte auch ihr Gutes: Jetzt waren alle knallwach! Vor dem nächsten Spiel gegen Aschersleben II wurde an der Aufstellung gefeilt, dazu kam eine völlig veränderte Einstellung von der ersten bis zur letzten Minute und am Ende stand für uns ein jederzeit verdienter und ungefährdeter 2:0-Sieg zu Buche, wobei sich Eefje und Anna in die Torschützenliste eintragen konnten.

Viel Zeit zu feiern blieb nicht. Nach einer kurzen Pause erwartete uns im letzten Spiel des Tages der Lokalmatador, die erste Mannschaft des Gymnasiums „Stephaneum“, die sich nach ihrem Unentschieden gegen Nachterstedt für das Spiel gegen uns sicher einiges ausrechneten.  So viel sei gesagt: Diese Rechnung ging nicht auf. Unsere Abwehr war absolut dicht, in der Mitte zog Anna Schiefer wie ein Magnet die Bälle an sich und vorn waren unsere Mädels gefühlt immer in Überzahl. Letztlich gewann Calbe mit 1:0 und belegte den zweiten Platz.

Auch wenn die Verteidigung des Titels nicht gelang, war doch die Freude über das gute Ergebnis genau so riesig wie der Hunger, der nach der Siegerehrung durch Einlösung der gewonnen Gutscheine bei Burger-King gestillt werden konnte. Und eins ist klar: Nach Aschersleben geht’s auch nächstes Jahr.

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Schilleraner mit Sieg und Niederlage beim Regionalfinale in Bernburg

Im Fußball sind es zumeist Kleinigkeiten, die über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Diese schmerzliche Erfahrung mussten die Jungen der Mannschaft des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe beim Regionalfinale in Bernburg machen. Nachdem sich im ersten Spiel die Gymnasien aus Staßfurt und Bernburg  0:0 trennten, gingen die Calbenser sehr engagiert in ihr Auftaktspiel. Mit einem deutlichen spielerischen Übergewicht erarbeitete man sich in den ersten 12 Minuten reihenweise Torchancen, ohne jedoch auch nur eine zu nutzen. Ein Missverständnis zwischen Abwehrspieler Felix Günther und Torhüter Max Töpfl ermöglichte dem Carolinum die Führung und ließ in der Folge den Spielfaden komplett abreißen, sodass nicht nur dieses Spiel letztlich mit 0:2 verloren ging, sondern auch das abschließende Spiel gegen das Dr.-Frank-Gymnasium verloren ging. Die Enttäuschung war den einzelnen Spielern im Nachgang deutlich anzusehen, mit einwenig mehr Glück und eben ohne dieses eine Missverständnis wäre der Turniersieg durchaus möglich gewesen.

Bis über beide Augen strahlten hingegen die Mädchen der Wettkampfklasse II. Im einzigen Spiel gegen das Carolinum Bernburg nutzten die Kickerinnen ihre ersten Chancen sicher, führten in Windeseile mit 3:0 und schnürten ihren Gegner in der Folge konsequent ein. Beim überlegenen 10:0-Erfolg kann eigentlich nur die teils fahrlässige Chancenverwertung im 2. Durchgang kritisiert werden. Nach den Herbstferien müssen die Schilleraner bei der überregionalen Finalrunde dann sicherlich deutlich mehr auf der Hut sein, sodass am Ende die Kleinigkeiten für sie sprechen.

Die Jungs haben dies ihren Mitschülerinnen sicherlich mehr als einmal noch beschrieben.

Jungenteam: Max Töpfl, Luca Heinemann, Lucas Heß, Paul Babock, Max Lennox Fabian, Felix Günther, Timo Joppich, Luca Großmann, Norrick Kretzmann, Moritz Jahn, Eric Heller, Yannis Zenker, Henrik Stolle, Max Köhler

Mädchenteam: Jasmin Jutrowska, Sophie Wende, Kathrin Kuczora, Anna Schiefer, Eefje Hoffmann, Sarah Dziallas, Alexa Brink, Gina Behrend, Nina Herrmann, Anna-Maria Klein

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Eine Woche am Ostseestrand

Am frühen Montagmorgen verstauten die Schüler der Klassen 10a und 10b des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe ihre Koffer im Reisebus und stiegen anschließend zu ihrem sächsischen Busfahrer Guido ein. Nach insgesamt sieben Stunden erreichten wir endlich unser Ziel, den Weissenhäuser Strand, und richteten uns unsere Apartments ein. Den ersten Abend verbrachten wir natürlich am Strand und einige trauten sich sogar in die 13 Grad kalte Ostsee.

Am Dienstagmorgen trafen wir uns gegen 9 Uhr vor dem Bus und fuhren nach Lübeck. Dort angekommen waren wir freudig überrascht, da kein Denkmal oder Museum auf dem Plan stand, sondern drei Stunden zur freien Verfügung. Viele von uns liefen auf direktem Weg zur Shoppingmeile und verbrachten ihre komplette Zeit dort. Zurück in der Unterkunft, gingen wir gemeinsam in das dortige Erlebnisbad.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach Hamburg und machten dort eine traditionelle Hafenrundfahrt. Anschließend fuhren wir in unserer Freizeit mit der Hochbahn zur Europa-Passage. Da am Abend noch der Besuch im Aladdin-Musical anstand, zogen sich die Mädchen im Bus noch um und erst dann ging es zum Stage Theater. Alle fanden es sehr schön und unerwartet lustig.

Den Donnerstag konnten wir komplett selbst planen, ab 10 Uhr fand ein Beachvolleyballturnier statt, bei dem nicht nur beide Klassen Teams stellten, sondern auch Herr Moll engagiert mitspielte. Nach dem schönen Vormittag in der Ostseesonne und einer kleinen Pause fuhren wir am Nachmittag nach Grömitz zum Yachthafen. Dort angekommen liefen wir die Promenade entlang, grillten alle zusammen und lagen einfach nur am schönen Strand. Alle fanden es dort sehr schön und zusammen mit dem letzten Abend am Weissenhäuser Strand war es ein toller Abschluss unserer Klassenfahrt.